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Archive for September 2022

Wir wollen neue Treibselsammler anlegen.

Bevor das losgeht, gucke ich mir die umgebende Strecke an, in der wir seit 2017 mehrfach mit vielen Interessierten Kieseinengungen und Lenkbuhnen sowie als Test erste Treibselsammler in die Mühlenau eingebracht haben.

Die Mühlenau bei niedrigstem Abfluss – unter Niedrigwasser fast die gesamte Zeit seit April 2022. – Iiiiieeehh, Waschmaschinenwasser ? !

Nochmal hingucken, gleich nebendran – Farbe, Klarheit, alles Optik. Über dem Sand klare, dünne Schicht, daneben, tiefer: Waschmaschinengraublau …

Die Ursache: Eisen, Ocker. – Menschlicher Eingriff in den Bodenwasserhaushalt, Absenken von Wasserständen, Ableiten und punktuelles Einleiten früher von Boden und Wasser dreidimensional umgearbeiteter und in der Masse im Boden zurückgehaltener Eisenmengen.

„Die Waschmaschine“ ergibt sich angesichts des eingetragenen Eisens aus mangelnder Turbulenz und Sauerstoffzufuhr sowie fehlenden Gewässerstrukturen in der Wassersäule. Die Eisenmengen können nicht auf kurzer Strecke verarbeitet werden. Feinste, sich chemisch umsetzende Partikel bieten – auch bei recht klarem Wasser – die eklige Situation.

An der Wasseroberfläche bewegt sich etwas.

Rotaugen und Hasel fressen antreibende Insekten, wohl auch kleine pflanzliche Nahrungpartikel in Drift.

Blick bachauf – huch, wer hat denn da mittig etwas gebastelt? Wir nicht!

Aber das, gleich aufwärts, in die Böschung eingebunden, ist unser Testsammler.

Angesichts fehlender Hochwasserdurchgänge ist noch nicht viel zu sehen. Immerhin hat er ein wenig Sand bachab festgelegt, zur Mitte hin eine kleine Rinne vertieft.

Ich gehe Richtung Rosengarten bachab – Buchenbogen, Bank.

Links ist eine Erosionsstrecke, vorn ein Extremeinschnitt zu sehen. An solchen von Mensch und Hund überstrapazierten Uferverletzungen starteten unsere gemeinsamen 2017 ff.-Aktivitäten, Wasserverband, Wasserbehörde, Stadt Pinneberg „im Boot“.

Und so sieht so eine Kiesgabe nach 5 Jahren aus. Angesichts des extrem geringen Abflusses ist vom dreidimensionalen Lebensraum nur noch ein ultraschmaler Saum umspült.

Wie Beprobungen zeigten, haben in diesem Winz-Relikt Allesfresser, Beutegreifer wie Wollhandkrabben und die wegen Füttern vorhandenen Entenüberschüsse fast alle Wirbellosen aufgefressen. – Sowas kann mensch ändern, indem er die Wasservögel NICHT füttert. Die finden anderswo in angepasster Anzahl ihr Futter allein. Mensch kann das auch ändern, indem er sein Verhalten gegenüber dem Wassrhaushalt ändert. Weniger ableiten, mehr zurückhalten, den Grundwasserhaushalt entlasten durch Verringern von Entnahmen … – Das heisst, höhere und länger wirkende Quellschüttung …

Ja, das heisst „Wassersparen“! Welch furchtbares Wort in einem Land, dem jahrzehntelang von Wasserverkäufern erzählt wurde, wir lebten in einem Wasserüberschussgebiet.

Ja, das heisst auch Schluss mit den Massenberegnungen, hin zu angepassten Formen der Pflanzenbefeuchtung, sei es im Nahrungsmittel-, Baumschul-, welchem Anbau auch immer. – Und der private Rasen sollte angesichts verschwundener Insekten- und Vogelartenzahlen und -biomassen auch längst zur Blumenwiese umgewandelt sein. (???)

[Was einem an einem frühen Sonnabendmorgen – ausser mir (es ist aber immerhin schon nach 10 Uhr!) ist fast niemand hier unterwegs – für ein Mist einfällt …]

Bachab der Kieseinengung, im Ruhigwasserbereich, liegt Abbaubares, Futter. Die Schichtdickenbetrachtung zeigt hier ihre Bestägigung, abgesehen davon, dass nicht unmittelbar „frisches Eisen“ eingetragen wird – Klarwasser. Obendrauf Wasserläufer in Mengen.

Ich stehe auf der Brücke querab Rosengarten, blicke bachauf. Die „Meditations“-Kieseinengung ist bewachsen, zeigt am trocken-feucht-Rand, wie wenig Wasser auch zuvor hier langzeitig floss.

Erläuterung „Meditation“: Nachdem erster Kies als „Denk mal“ angesichts zahlreicher Vorbeihender eingebracht war, saß da tatsächlich eines Tages jemand, meditierend. – Da sage mal einer, Bach-Restaurieren mit Kies sei Blödsinn – zum Meditieren taugt er allemal.

Blick bachab – Bank, 2 Kieseinengungen.

Wir erkennen: Die scheinbaren Kiesmassen reichen zur Strukturierung des Niedrig(st)wasserbetts nicht einmal aus.

Laichkräuter haben sich angesiedelt, können bei der Strukturverbesserung helfen.

Blick von der Rosengartenbrücke bachab – alles im Grünen Bereich. Verbessern kann man immer (weiter, mehr).

Ich gehe zum Treffpunkt – sind alle schon da?

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Nach Rückkehr von unserer Fängersee-Rundwanderung gehen wir erstmal essen – beim Inder.

Lecker, wie üblich. Derweil ist auch die dunkle Front über Berlin hinweggezogen.

Nachmittags. – Das lässt sich aushalten …

Gute Aussicht.

Die Äste der hohen Bäume im Hinterhof schwanken im Wind ordentlich hin und her.

Genauerer Blick auf das Terrassengeländer – hier wohnt noch wer.

Wir hatten uns die ganze Zeit, ohne weiter drauf zu achten, gewundert, wie wo was Schwarzgelbe herumflogen. Niemand störte sich aneinander.

Des Rätsels Lösung: Im Balkongeländer ist offenbar ein Nest Wespen. Statt Interesse an unserem Eis und / oder Kuchen hatten die anderes zu tun. Eifriges Ventilieren war offenbar am Flugloch unter dem Geländer angesagt – Eier, Larven ff. wären wohl sonst von direkter Sonne auf dem „Geländer-Backofen“ innen gebacken worden.

[Bislang gilt friedliches Verhalten diverser Wespen auch auf unserem Wedeler Balkon als Regel. Hier wollen die Wespen derzeit lediglich unsere Vogeltränke, das -bad zum Trinken nutzen, lassen uns mit Eis und Schlagsahne in Ruhe.]

Die Ringeltauben bereiten die nächste Saison vor.

Eifriges Balzen – vorn: Vogel-Pins.

Schön war`s wieder, in Berlin und Umrum!

Andere Seite, Symbole – Kreuze, vertikal und horizontal, jeweils als Zeichen ihrer Zeit.

Tags drauf – am Abreisetag …

Klarer Himmel zum Sonnenaufgang.

Blick gen Ost – da ist sie ja, die Sonne.

Wolkenspiel nach Sonnenaufgang.

Nebelkrähen und Ringeltauben jagen in getrennten Trupps durch die Straßenschlucht, kommen hoch, drehen – los geht`s, wieder andersrum.

Schnell ziehende, auch tief hängende Wolken gehören zu diesem Tag dazu.

Noch tiefer …

Wir haben noch ein Stündchen …, drehen eine Runde.

Nächstes Mal starten wir wieder einen Zug früher.

Schräge Bäume – es gibt Spezis, die wollen sowas aus Gefahrenbetrachtung absägen.

Hier sind es allerdings (nur?) die Platanen, die derart nach dem Licht wachsen, standsicher. Interessant während der Runde zu sehen: Andere Baumarten stehen senkrecht, gerade.

Das Stadtkloster Segen – Zeit umzukehren, die Straßenbahn gen Hauptbahnhof anzupeilen.

Schnell vergeht die Fahrt nach Hamburg.

Einfahrt HH-Altona, pünktlich – besten Dank!

Wedel, Tempo 30 auf der B 431 – der August geht zu Ende. Noch ist der Wein am wild bewachsenen, umfunktionierten Bauernhaus grün.

Die nächste Berlinreise mit üblicher Unterkunft ist gebucht. Dann wird – unter anderem – Bach-Restaurieren anstehen. (Hat Berlin sich wirklich einen Ruck gegeben und lässt Laien Gewässerlebensräume verbessern ? – Wir lassen uns überraschen.)

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Nachdem wir uns im Klein(en) Garten umgesehen hatten, starteten wir Richtung Fängersee (bei Strausberg, Brandenburg) zu einer Rundwanderung.

Wir verlassen Altlandsberg – die Störche vom befilmten Horst scheinen uns voraus zu sein, schon weg.

Ausschnitt aus der Infotafel am Nordende – wir starten im Süden.

Fängersee, rundum – Holz in allen Formen und Lagen.

Die markante Basis einer ufernahen Erle.

Auf offenbar sandiger Höhe stehen altgewordene Kiefern.

Der Wanderweg zieht sich abwechslungsreich am Hang entlang, zwischen Höhen, im Laubmisch- bzw. seenäher Feucht- / Auwald.

Gefallener Spechtbaum.

Verwunschen Wirkendes … – die Spekulationen wechseln zwischen Fischer- und Lusthaus, vielleicht ja beides … – oder nichts davon.

Der Seeblick offenbart Pflanzensukzession von Wald, Waldrand, Ufer- und Schwimmblattpflanzen. Die ebenfalls vorhandenen Unterwasserpflanzen (vielleicht gibt`s auch Unterseeische Wiesen?) sind auf dem Foto nicht zu sehen.

Baumalterung im Wald, Pilze übernehmen.

Wald und Feuchtwiese im Durchflussmoor.

Ein Zeichen früherer Gefällenutzung – Wassermühle mit ehemaliger Gaststätte.

Wir haben etwa die Hälfte des Weges zurückgelegt, befinden uns im Bereich des See-Nordendes. Hier steht das Info-Schild, von dem ich vorn einen Teil abgebildet habe.

Das alte Mühlrad, „unterschlächtig“, bachab des Wehrs.

Der Mühlenumlauf bachab des Wehrs.

Die Natur macht es vor – im lichten Schatten des Auwalds dominieren (Mikro-)Algen das Pflanzenwachstum im Wasser. Standorttypische Unterwasserpflanzen kommen ebenfalls vor, bilden aber aufgrund Lichtbegrenzung nicht den fast überall in unseren freigelegten, verbauten Fliessgewässerstrecken auftretenden Massenbewuchs, der ständiges Entfernen wegen Abflusshinderung erfordert.

Noch ein Bisschen Information von der Tafel. – Sehr gut beschriebene Historie und Situation dieses schützenswerten Geländes.

Durchflussmoor – Wald im Trockeneren, Feuchtwiese auf Niedermoor in der Ebene.

Brettwurzeln – eine Flatterulme.

Weiter durch Laubmischwald.

Hangstütze Buchenwurzeln.

Anderes Wurzelwerk, überbeansprucht durch Belaufen.

Rindenstudie, Robinie.

Rindenstudie – Robinie, Detail.

Der Mensch steuert, die Natur übernimmt (oft genug anders, als mensch sich das so denkt …) – aufgelichtete Fläche ist hier von Robinien-Jungwuchs übernommen worden.

Ich lasse hier Ausführungen zur Robinie, merke aber an, dass gerade angesichts galoppierenden Klimawandels alle möglichen fremden Baumarten in Forstkreisen diskutiert (teils wohl schon in Menge angepflanzt) werden. Eine ernsthafte Befassung mit den Qualitäten von sog. Neophyten wie „erotische“ Traubenkirsche (Prunus serotina) und Robinie, denen es offenbar gut bei uns gefällt, Alterungsverfolgen, Nutzmöglichkeiten scheinen – jedenfalls für die Information interessierter Öffentlichkeit – weitgehend zu fehlen. – Wer weiss, was uns mit den weiteren, neu vorgestellten, teils bereits so eifrig angepflanzten – ich sage mal „Mode-“ dazu – -Bäumen erwartet ? .

Altbekannte Bäume allerdings brechen momentan in einer Menge und Weise, die uns vor solch langer Dürreperiode wie jetzt, seit 2018, unbekannt war. (? Bruch-Kunst in der Natur ?)

Hier wohnt(e) wohl jemand. Spuren waren ringsum allerdings nicht zu finden.

Am Südende des Fängersees treffen wir erneut auf ein Mühlenwehr.

Auch hier ist die – mehrfache – Nutzung Vergangenheit – Alte Spitzmühle.

Der Parkplatz ist nah.

Auf der Rückfahrt zieht eine neue Wetterfront auf (oder von Berlin ab?).

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Sechs Aktive waren unterwegs und klopften Treibselsammler in restaurierungswürdigen Bach (Beitrag dazu folgt demnächst). Dabei umschwirrten uns Libellen, meist Aeshna, aber auch die Rote Heidelibelle. Wir schienen sie zu interessieren. Immer wieder „stand“ sie wie ein kleiner Hubschrauber schräg über uns, schwirrte kurz weg, war wieder da.

Ein Foto dazu gelang nicht.

Kurz vor Schluss, ein (Teil-)Gruppenfoto.

Zu Hause dann – Überraschung beim Blick aus dem Küchenfenster.

Da sitzt die (nein, „eine“) Heidelibelle !

Hier im Blog geht es erstmal weiter mit den Berlin-Erlebnissen.

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Der Fernsehturm war dann doch schnell wieder wolkenverhangen.

Tropfen …

Die Straße vom Niesel leicht gedunkelt – das war`s aber auch schon wieder.

Am frühen Nachmittag rummste und bummste es – trotz Lärmschutzscheiben – so von der Straße her, dass die Neugier die Fenster öffnete.

Kein Spielmannszug vom Schützenfest – vornweg Polizei, eine Demo?

Es lärmt und pufft …

Da kommen etliche Wagen, jeweils etwa 100 bis 200 Menschen hintendran.

Wir lesen unter anderem „Menschenrechte, Miteinander – Füreinander, Peace for Ukraine, Tierschutz, Meinungsfreiheit, Nächstenliebe“.

Haben wir was verpasst?

Info im Internet erläutert, dass hier eine Vielzahl Veranstalter geladen hat zum „Zug der Liebe„. (Ganz so laut bräuchte es bei der Liebe sicher nicht zugehen.)

Blick gen Ost, der Zug verhält – Stau. Bei um die 100 beantragten und etlichen verbotenen Veranstaltungen dieses Wochenende in Berlin sind offenbar etliche Versprengte dabei, diesen und andere Züge umzubestimmen. Das stoppt die Polizei. Nach Klärung geht es weiter.

Tierschutz.

Wie wir uninformierter Individualverkehr ist, vorübergehend, intern gefangen.

Am Schluss des Zuges folgt ein zweiter Polizei-Konvoi.

Und dann … noch`n Schluss-Konvoi, organge.

Orange und professionell – vorn wird Müll per Hand in bestimmte Position gebracht, dann folgen versetzt Kehrwagen. Ist einer voll, rückt ein anderer in die Position.

Hut ab vor der Berliner Stadtreinigung!

Später, beim Betrachten der Fotos fragt die jüngste Generation, wieso da soviel Müll hinterlassen wurde und so viel Stadtreinigung anrücken musste. Wir hoffen mal, dass die Veranstalter die Kosten für die Müülbeseitigung tragen.

Der Himmel, die Luft ist wieder klar – so scheint es.

Geschichtete Wolken werden am Spätnachmittag von Sonne angestrahlt.

Die Sonne strahlt aber dann auch Regen (himmlische Vorhersage).

Uuuups, aufziehende Front am frühen Abendhimmel …

Ich bin noch verabredet, nehme lieber einen Schirm mit.

Beim gemütlichen Gewässerfachaustausch – Foto-Eindruck unserer Grundlage (soll ich „Biergarten“ ergänzen?) – unterhalten wir uns neben Hitze und Dürre über … – – – Kiesbäche.

… und ihre Probleme mit Ausbau, immer noch zuviel harter Unterhaltung, eben Hitze und Biotopverlust, Austrocknen …

Was sonst.

Ein Gesprächspartner meint zum nachmittäglichen Eindruck oranger Arbeitsperfektion: „So ganz verstehe ich das nicht. Wenn wir eine Demo machen, ok, in deutlich kleinerem Umfang, dann gehen hinten dran 5 Leute von uns mit blauen Müllsäcken. Danach ist alles sauber.“

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Tags drauf ist der Fernsehturm weg!

Selbst der Baukran auf der anderen Seite verdünnisiert sich.

Nächtlicher Regen, teils gewitterartiger Schütt, hatte morgendlichen Hochnebel zur Folge.

Wir gehen los, es gibt etwas zu feiern.

Glückliche Fügung – der Weg ist recht kurz.

Kleeblätter fangen unseren Blick – ob da ein vierblättriges dabei sein mag?

Eine Menschenansammlung, da müssen wir hin.

Luftballons weisen uns innerhalb des Grundstücks den Weg – Buntes in abwechslungsreichem Grün.

Es geht auch hoch hinaus, sagt die Übersicht.

Wir aber bleiben am Boden, bewundern das Gelände.

Da knüllt es sich wieder – die Vorderen trauen sich wohl nicht, einzutreten?

Wer`s noch nicht gemerkt hat, liest es nun. Unser Ziel ist die Einschulung 2022.

(Ich gehe davon aus, dass die folgenden Fotos angesichts ihrer Unschärfe hier erscheinen dürfen. Wer anderer Meinung ist, melde sich, dann kommt Unerwünschtes raus.)

Uns erfreut Chorgesang älterer Schulklassen.

Und dann wird`s bewegt …

… beweglich, dynamisch …

Am Ende sind die Jüngsten aufgerufen, auf ihre neue(n) Klasse(n) verteilt. Auch wir gehen aus der Turnhalle – Getränke, Kuchen ff. erwarten uns. Zurück bleiben die Requisiten.

Bei Rückkehr in unserer Ferienwohnung bietet uns der Hochnebel eine vorübergehende Delle „aufwärts“. Der Fernsehturm ist fast vollständig sichtbar geworden.

Wir wussten nicht, dass wir eine große, andere Feier erleben würden.

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Abendsonne in Hamburgs Westen – Sternzeichen-Sonnenuhr.

Beeindruckt hatten Eltern und Großeltern ein Theaterstück „Die Buchstaben-Piraten“ erleben dürfen. Das hatten „die alten“ Schülerinnen und Schüler unter sehr guter Anleitung einstudiert und vorab dem neuen Jahrgang als Begrüßung präsentiert. – Super!

Die Aufregung, wie sie später zugaben, war bei „den Älteren“ vor dieser Aufführung größer. Wir seien doch ein sicher kritischeres, erfahrenes Publikum …  🙂

Um so größer war dann die Erleichterung und Begeisterung über eine hervorragend gelungene Veranstaltung.

Am Morgen drauf, Berlin-Reisetag. Der Blick aus dem Wohnzimmer gen Westen zeigt Morgensonne-beschienene Wolkengebilde vor blauem Himmel.

Da werden wir wohl trocken zum S-Bahnhof kommen – der Wetterbericht hatte vorab keine Klarheit dazu gebracht.

Los geht`s – diverses Wetterangebot.

Wie vor …

Die Sonne „strahlt Regen“ …

Vorbeigerollert am verelendeten Mühlenteich – wann der wohl endlich ent-Biomass-t, entschlammt wird? Übliche Teich- und Schlammmpraxis unbekannt?

Noch bietet der Himmel Vielfalt.

Hamburg-Altona, die Entwicklung scheint jetzt doch eindeutig gerichtet.

Hamburg, kurz vor dem Hauptbahnhof – Binnenalster, noch springt die Fontäne vor HHs Turmkulisse.

Kurz nachdem wir Hamburg verlassen haben, trifft uns der erste Guss. Es wird nicht der letzte sein.

Auf Regen folgt Sonne, neue Türme bauen sich auf.

Wir erlauben uns, diese als „nette Wolke“ zu benennen.

Auf zum nächsten Akt …

Ankunft Berlin, letzter Regen verlässt die Zugscheibe.

Das war eine interessante Fahrt. Wir befanden uns – und das galt auch weiter – zwischen zwei Fronten, die ihre Lage klären mussten.

Angesichts nun sonniger Partie geht es zunächst südwärts, einer anderen Mentalität entgegen.

Vorbei an Greif im Gegenlicht …

Ins Bayerische – muss als Berlin-Starter für mich nach Möglichkeit sein.

Nicht Fleisch-überladen, wie man vom Bayerischen so oft meint – eine andere Möglichkeit: Vegetarisch.

Der wahre Grund der kleinen Wanderung: Haxe mit Schwarzbiersauce, schickem Weisskrautsalat (statt Sauerkraut), dazu Schwarzbier.

Die 1.000 Schritte nach dem – ausgezeichneten, genossenen – Essen …
Wieder vorbei am Greif, diesmal leicht besonnt.

Ankunft in unseren üblichen, so besonderen Berliner Räumlichkeiten – hoch über den Dächern von Berlin.

Die andere Seite – zum Glück hat es nachts ordentlich geregnet, auch in der Nacht drauf (gemessen am Bedarf ist das „natürlich“ noch immer wenig bis nichts).

Wir müssen halt endlich aufwachen – und lange Bekanntes, Notwendiges realisieren.

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