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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Dunkler Vormittag, Radeln auf Nachmittag verlegt – eine gute Wahl! Hinten zieht das Düstere ab.

Blick auf die Wedeler Au Richtung Sandfang – geringer Abfluss, der Überlauf zum Sandfang liegt trocken.

Draufblick von der Brücke, links dicke Sandpakete frei – hier habe ich schonmal einen Wasserskorpion herumlaufen sehen, wundere mich immer angesichts Wasserstern, wieso kein Fisch zu erkennen ist.

Oh Wunder ! ? Da sind ja 2 … – sind das Fischchen?

Sie wechseln in den strömenden Bereich – keine typischen Stichlingszuckereien, dachte an kleine Weissfische. Aber der Dünne unten rechts dreht sich gerade, zeigt bei Vergrößerung so Flecken. Vielleicht ist dieser doch ein Stickel.

Weiter zum Wassererlebnisbereich – der Eichenwurzel- und Hangschutz ist weiter wirksam.

So wasserarm habe ich den Wassererlebnisbereich bisher noch nicht gesehen.

Ansonsten ist alles ok, das zufliessende waschmaschinewasserfarbene Eisenwasser wird auf der turbulenten Fläche gut verschönert.

So warten wir weiter auf Regen, auch wenn mindestens über die nächsten 14 Tage keiner angesagt ist.

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Gestern – Hitze ist angesagt – gut, wenn man Wohnräume per Grün, Plissée und Rolläden verschatten kann. – Auf geht`s, zum Sonntagsradeln.

Hin zur Elbe – auf den Stromleitungen Richtung Fährmannssand sitzen jede Menge Jungschwalben (hier: Rauchschwalben), werden …

… dort gefüttert, putzen sich und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein.

Mehl- und Uferschwalben gibt es im Umfeld auch – alle 3 Arten bevorzugen gemeinsam die Vogelstation Wedeler Marsch und ihr Umfeld.

Vom östlichen Rückenwind angeschoben, radele ich auf den Elbdeich Fährmannssand. Am Horizont erscheint ein Großcontainerfrachter, ich entscheide mich für eine Vordeich-Tour.

Gen Hetlingen – kalte Nacht wird vom Himmel repräsentiert.

Containerfrachter Elbwater, 152 x 24, genutzter Tiefgang 6,2 von 8 m, zieht gen Hafen Hamburg.

Vogelvielzahl auf Querstack – Sturm, Silber- und Lachmöwen, Rabenkrähe, Graugänse, etwas dahinter wohl auch Blässgänse.

Der Großcontainerfrachter passiert die elbquerende Starkstromleitung.

Es ist die Cosco Gemini, 399 x 59, genutzter Tiefgang 12,4 von 14 m.

Hinter dem ContainerFrachter brechen am niedersächsischen Ufer seine Druckwellen, …

… am diesseitigen Ufer beim Erreichen der Süßwasserwattkante. Hier rollen sie im Flachwasser aus.

Ein Stück weiter – ganz schön was los am Wellenüberschlag, gut hörbares Rauschen.

Die mausernden Graugänse beobachten das Geschehen aufmerksam.

Ich bleibe eine Weile stehen, um zu beobachten, was geschieht. – Nix! – Die Gänse reiten die durchrollenden Wellen profihaft ab, fliegen nicht auf.

Zu Hause angekommen, gehe ich erstmal aussenrum. Wie zu erwarten, nutzt die Vogelwelt unsere Tränke ausgiebig auch zum Badespaß.

Es sei ihnen gegönnt – die Balkonecke ist klitschnass. Die gefüllte Kanne steht bereit, ich fülle nach und so kann der Badespaß weitergehen.

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Storch vor dem Holmer Geesthang, sucht morgens entlang schwindenden Geestschattens.

Offenbar erfolgreich! – Fotos von 2 gleichartigen Tagen gemixt.

Er verschlingt irgendwas Rotes (da hat hoffentlich kein „Hundefreund“ wie auch immer präpariertes Fleisch ausgelegt!?).

Er ist weiter suchend unterwegs.

Dann fliegt er ab.

War da Rauschgift im Fleisch? – Der Storch beginnt ein wahnwitziges Spiel, …

… schraubt sich durch die Stromleitungen höher – Riskantes Spiel eines Profi, oder was?

Puuuh, freigeflogen! – So fliegt er Richtung Haseldorf / Haselau davon.

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Graben Brunnenschutzgebiet Holm – nach kühler Nacht …

… sind die Planton-Blaualgen aufgeschwommen, zu „Algenblüte“. Der Wind treibt sie dick zusammen.

Thw – auf kabbeliger Elbe fährt die Lühe-Schulau-Fähre gen Wedel.

Die überstaute lange Buhne Fährmannssand ist am Kabbelwasser zu erkennen.

Binnendeichs lässt sich ein Admiral auf der Treppe nieder. – Wo? Suchbild! – Er ist mit zusammengelegten Flügeln in Wetterfahnenposition ausgerichtet.

Elbe vor Sperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe – West 5 drückt rein.

Meine Pegelprüfung (Pegel Uetersen) vorm Radelstart zeigte mir, dass das Pinnausperrwerk wegen erhöhten Thw-Spiegels geschlossen ist. Das heisst im Sommer nicht Sturmflut, sondern „viel Wasser“. – Wem das Auto auf tiefliegendem Parkplatz unverhofft absäuft, dürfte diese Wortwahl egal sein.

Ja, auch das Sperrwerk Wedel ist dicht, damit das Hinterland nicht nasser wird, als erwünscht.

Blick Geesthang Wedel.

Etwas östlicher Deichschafe.

Ich nutze das Thw, hoppele auf der Deichkrone ostwärts, so dass ich die Wedeler Au gen Wedel in einem Teilstück fotografieren kann – fast Oberkante Unterlippe für die Marschwiesen.

Nun wieder zurück hoppeln, 1. Gang wegen Wegqualität und West 5 – und rechts runtersausen, mit gut Rückenwind.

Gen Badebucht – ein ehemaliger Hafenteil, lang ist`s her! Bei Tnw herrscht hier flächig Süßwasserwatt.

Blick auf die Thw-Wedeler Au von der Schulauer Straße – viel Wasser, Theaterschiff Batavia.

Hier kann man höchstens Entenrennen veranstalten – z.B. mit der StadtwerkeEnte, kenntlich am Windrad und Solarpaneel.

Nördlich nebendran – wir erkennen den Wechsel von der Marsch, Thw-Wasser hart an der Geestkante. Hinten Immobilien statt Hangwald, vorn Hochwasserschutzanlage.

Seit dem Bau des verkürzten Elbdeichs in den 1970er Jahren – soweit die Sperrwerksteuerung keine Störung aufwies – sind hier höhere Fluten ausgeblieben.

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Ahorn „481“ – Standort und Weg gesichert, Kies für Unterwasserlenker folgt.

Moos am alten Baum – es scheint, als ob nur wenige den Wert der Altbäume für Artenvielfalt, Klein- und Umfeldklima schätzen, daher offizieller Schutz per Nummerierung.

Lkw mit Telebagger – eine wertvolle Unterstützung.

Aufnehmen und …

… gezielt Platzieren – besser geht`s nicht.

Und schon wird der nachgelieferte Kies gekonnt in die Unterwasserform gebracht. Die Kleinheit des schaufelnden Fachmanns lässt die Distanz und große Steilheit des Ufers erahnen.

Die östlichen Depots sind ordentlich aufgestockt, werden vom Bagger auf dem Lkw noch wasserseitig verschoben und warten dann auf willige Hände, wie Schulklassen, um ihre Ufer- und Unterwasserform zu erhalten.

Grüne Kulisse – was ist da braun? Es scheint wieder ein die Kastanien heftig treffendes Jahr zu sein.

Einer der Lkw entschwindet auf der Fahrt, weiteren Kies zu holen.

Ich schliesse mich an, verabschiede mich.

Am schattigen Parkplatz – alte, heimische Traubenkirsche mit Stammausschlag.

Die Krone – welch prächtiger Baum! Ich schätze die Blütenpracht Anfang Mai und sein helles Grün im noch weitgehend kahlen Frühjahrsauwald – die Vögel geniessen das reichhaltige Fruchtangebot im Herbst.

Ein lokales Mittagstischangebot lockt mich. Das große Schwarze ist schon geliefert.

Nackensteak mit Ofenkartoffel, das lässt sich sehen und schmeckt – am richtigen Ort – vorzüglich.

Engagierte Kräfte sind informiert über unser Bewegungsangebot für Naturliebhaber. Nach den Sommerferien werden alle verbliebenen Kiesdepots ebenfalls hin zur Unterwasserprofilierung verändert.

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Anfahrt Krückau, Elmshorn – grau, warm, trocken, Beregnung trotz leerer Bäche, geringer Grundwasserstände.

Angekommen im westlichen Krückauparkteil – schicker Schattenparkplatz unter alter Eiche.

Vorsicht später beim Ausparken!

Ankunft der Beteiligten – Nässe tropft von Bäumen, Folge des Frühmorgenregens.

Gen Handlungsort – zur Detailbesprechung.

Hausfotograf und -redakteur hält Situation fest.

So sehen die heutigen Schüttorte aus (Ziel: Ufer- und Baumschutz sowie Lebensraumverbesserung) – diesseits unten in der Krückau Zeugen der Vergangenheit, hinterspülte alte Stackpfähle.

Lokalbesprechung an neuem Arbeitsort – hinten bereits aktiver Lkw an bekannter, zu ergänzender Stelle.

Nach Probestart – volle Ladung, dokumentiert.

Wir werden auch von Seiten NDR begleitet. – Mal sehen, wann`s mit der Sendung klappt – diesmal hat der Kamerastreik einen Strich durch die offiziellen Aufnahmen gemacht.

So`n Pech bei beglückender Absicht!

Die erste Ladung. Da kommt noch allerhand drauf.

Der ältere, westlichste Aktionsort – auch hier wird noch „ordentlich Depot“ zum Detailarbeiten eingebracht werden.

Fortsetzung mit Detailarbeit sowie die Situation an der Mühle (Richtung Hafen Elmshorn) folgt.

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Mit großer Lupe Interessantes näher betrachten …

… kann man jetzt an der Magerwiese – Erläuterungstafel.

Warum ausgerechnet die „Ruhe-Oase“ im Klimapark Eichtal an einer Stelle mit nahezu ganztägiger Sonnenexposition angelegt ist, weiss wohl nur der Planer zu sagen (?).

Wir blicken auf die neue Wandsebrücke, die neu geschaffene Gesamtdurchgängigkeit – Umfliessen der Teichstrecke, erlenbegleitet, im Norden.

Dazu ein Ausschnitt aus dem im vorigen Beitrag vorgestellten Übersichtsplan. Die Teichschwelle stellt fortwährende Wasserführung der Wandse sicher, steigert die Umlaufwassermenge mit zunehmendem Abfluss bis zur bautechnisch vorgegebenen Maximalmenge.

Das ruhige Ostende der Teichkette.

Erläuterungstafel zur Durchgängigkeit und zur auf sommerkühles Wasser angewiesenen Lebensgemeinschaft Forellenbach.

In die Brücke sind Gitter eingebaut – lichte Organismenpassage.

Tafel zu Bäumen.

Hier wird die Sumpfzypresse, 3 alte Exemplare auf einer Insel, gewürdigt.

Dagegen sollen alte Sumpfzypressen im Bezirk HH-Nord gefällt werden – weil ihre Wurzeln auf einer – zugänglichen – Insel im Stadtparksee Spaziergänger gefährden (!?!).

Wenn denn unbedingt auf Wurzelbereichen herumgetrampelt werden soll, kann – wie hier im Eichtalpark – ein Bohlenweg die Bäume (pardon: den Menschen ???) schützen!

Wir gehen zum Ausgang, vorbei an einem Wäldchen, das nach der Miyawaki-Methode gepflanzt wurde.

Weiter, per Bus, peilen wir die letzte Station unseres Wandse-Besuchs an, den Mühlenteich Wandsbek.

Blick bachauf – Westende des Mühlenteichs Wandsbek. Hier entstand aufgrund der Umfeldgegebenheiten leider nur ein technischer Fischpass – „vertical slot“, Schlitzpass.

Blick aufs Gesamte – gefalteter Schlitzpass mit zusätzlicher Lockstrom-Dotierung am Ablauf.

Draufsicht – je nachdem, wie man sowas technisch ausgestaltet, nimmt auch hier sich die Natur, was sie für erreichbar hält. Es grünt wie verrückt!

Und – Admiral nutzt technischen Bauwerkteil zu sonniger Ruhe – mit Glück versöhnt sich die Natur mit Menschenwerk.

Abschlussgespräch beim … Fischessen. – Da kein heimischer Barsch zur Verfügung steht, finden wir aus vielerlei Auswahl im Seelachs einen köstlichen Ersatz.

Generelles Lob von mir zu Erreichtem – 11 Jahre nach meinem Abgang. Das meiste, wenn auch nicht in der Detailgestaltung, ist aus handlungsorientiertem Verhandeln der Vergangenheit bekannt – Beispiel „Forelle 2010“.

Aus dem Jahr 200x – von der Wandse selbst vor der Jahrtausendwende erbrütete, im Foto laichfähige Bachforelle in typisch bunter Tieflandfärbung (bei 35 cm, im Maximum wurden 53 cm gemessen). – Ja, auch Stadtbäche können Fischpopulationen aufbauen.

– Es bleibt weiter viel zu tun.

Foto-PC-Spielerei 200x – Möge das Werk gelingen!

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Schnell sind wir per Bus vom Stadtteil Rahlstedt nach Wandsbek gekommen – Eingang zum Eichtalpark.

Uns empfängt eine neue Erläuterung – hier hat sich allerhand getan.

Insbesondere zum Thema Klima, neben Umweltbildung generell, können etliche Spezialstichworte breit erlebt werden.

Das Klimalabor.

Herr Trump wird nicht entzückt sein.

Übersicht Eichtalpark, mit Spezialthemen.

Auf dem Weg zum Auenbalkon – links ein Teil des neuen Überschwemmungsgbiets, im Hintergrund die erlenbestandene Wandse.

Blick ins Überschwemmungsgebiet mit Tümpel.

Am Rand eines Tümpels führt ein Teichhun „ganz heimlich“ zwei Küken.

An der Bachterrasse – Allgemein- und Umweltbildung.

Unter anderem mit Fragen …

… und Antworten.

Zwischen den Eichtalteichen wurde eine offene Schwelle gestaltet – eine Stockente lässt sich die Bach-Wasserpflanze Wasserstern und anderes schmecken.

Nach dem bekannten Motto finden Wasservögel ihre Nahrung am besten selbst.

Blick über die offene Schwelle auf den westlichen Teil.

Blick aufwärts auf den östlichen Teich, mit Pegel.

Demnächst geht es weiter mit 2 Beispielen zur Durchgängigkeit des Fliessgewässers Wandse.

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Per Bus wechseln wir fix zur Wandse – Blick bachauf zum ehemaligen Mönchstandort.

Der Pulverhofteich im Stadtteil Rahlstedt wurde, beginnend im Rahmen des Projekts „Forelle 2010“ (Text im Link: S. 82-88), seit der Jahrtausendwende Stück um Stück abgesenkt. Darin abgelagerte Sedimente, Sand und Organik, fielen nach und nach frei. Pflanzensukzession nahm ihren Lauf.

Die Wandse formte sich selbst ihren windenden Verlauf und verlässt den Pulverhofteich über diese raue Strecke. So konnte zwanglos die örtliche Durchgängigkeit des Fliessgewässer-Kontinuums erzielt werden ohne großartige technische Baumaßnahmen, für die jeweils Euronen in die großen Hunderttausender, meist einstellige Millionenhöhe, erforderlich sind.

Rangezoomt – Blick auf die neu entstandene Aue.

Wir wandern auf dem nördlichen Weg – entlang des baumbestandenen, wäldchenartigen Moränenhangs.

Blick auf die nun bunte Aue.

Die Wandse direkt vorm Hang – wie anderswo ist der Besucherdruck enorm.

Blick vom Diesseits ins Jenseits – Bruchweide.

Intensiver Weidenwuchs wird zeitweilig gemindert. Der Schnitt ist als – zumindest optische – Schranke gegen übermäßiges Umfeldvertrampeln gut nutzbar.

Aue hinterm Weidenverhau – Sturzbäume werden gern als Balanciergelegenheit, Zugang ins Grün ge(miss)braucht.

Durchblick – die Vielfalt des dreidimensionalen Grün täuscht über die städtische Realität hinweg – ein wahrer Erholungsraum. – Gleichwohl entgeht dem aufmerksamen Beobachter nicht die relative Schmalheit, hier: knapp 150 m. – Hinterm kurzrasigen Parkteil mit Bank „jenseits“ sind regelhaft die vorbeizischenden Autos zu sehen (eins ist auf dem Foto erahnbar).

Wir machen uns auf den Rückweg.

Wieder per Bus – super-HVV, besten Dank! – fahren wir bachab.

Demnächst mehr zur Wandse, zum neu gestalteten Eichtalpark.

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Rahlstedter Weg gen Süd gequert, ca. 200 m weiter – Uferbewuchs im Offenen, klarer Bach, Stockentenweibchen.

Bacharbeit zeigt Entwicklung – Kies, Erlen, Stopp der Parkrasenmahd, AuenGrünEntwicklung.

Die Handschuhe liegen da nicht symbolisch. Neben und hinter mir steht eine Gruppe, die neben Bachpaten- und Bezirksamtsaktivitäten im Gewässer- und Umfeldschutz ergänzend per Auftrag Reste des Drüsigen Springkrauts ausreisst. – Ja, „Reste“, Jahrzehnte konsequenter Arbeit haben – nach und parallel zum Erfolg beim Riesenbärenklau – auch diesen Neophyten mindern können. Wichtig ist halt, das ganze Einzugsgebiet, möglichst mit „Ursprung“ (meist Garten eines Pflanzen-, Natur-, Bienenliebhabers) im Blick zu haben.

Der Weg ist weg! – Nein, der stets störende bachnahe Weg rechts, durch Hochwasserwirken teures ErhaltungsÄrgernis, ist vom Bach am rechten Bildrand nach links in Hanglage versetzt (klitzeklein ist links eine Joggerin erkennbar).

Der neue Weg lässt sich sehen – mit seinem roten Punkt am Horizont, Randstreifen runtergemäht. Das dreidimensionale Auengrün mit Baumgruppen begeistert in seiner Formen- und Artenvielfalt.

Von allein entstandene, heranwachsende Erlengruppe um eine Mulde, die bei Hochwasser jeweils neu mit Wasser eingestaut wird.

Detail, ein schönes Experiment (nur Mut!)! Im Altern (nun ca. 10 Jahre) ist zu erkennen, wie sich Bäume durch Ästeabschlagen von unten her zum lichten Auwald entwickeln.

Wenn dieses Experiment geschätzt und weiter begleitet wird, wird auch die Unterbodenentwicklung mit Frühblühern erkannt werden.

Alte Horrormärchen vom „schwarzen“ (oder später „grünen“) Tunnel der Erlenentwicklung werden durch praktisches Erleben ad absurdum geführt. „Der Tunnel“ ist menschengemacht – sei es durch zwanghaftes Absägen der Bäume (Erkenne den Irrweg: Vom Baum zum Busch, vom Busch zum „undurchdringlichen, dunklen Gestrüpp“ – MEHR Sägen!), Wachstums- / Alterungsverhinderung bei überholtem Unterhaltungshandeln – oder durch falsch verstandenen Naturschutz.

Bäche und Flüsse wären nun einmal im naturnahen Zustand sommerkühle Fliessgewässer mit der charakteristischen Lebensgemeinschaft. – Lebenslanges Lernen ist empfehlenswert.

Wir gehen zum Rahlstedter Weg, Grenze zwischen den Ortsteilen Farmsen und Rahlstedt. Der Bus bringt uns – gen Süden – zur Wandse.

Mehr demnächst.

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