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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Geringer Frost in der Nacht, nichts ungewöhnliches – es ist Winter.

Durchgang von Eisregen war angesagt – schon ungewöhnlicher.

Die Vogeltränke, gern auch als Minibad genutzt, war aufgrund ihrer offenen Lage zugefroren.

Da konnten wir Ungewöhnliches beobachten. Zur Zeit halten sich hochaktive Amselgruppen ringsum auf, profitieren unter anderem davon, dass wir unsere Gärtner anhalten, jegliches Laub unter Büschen und Bäumen liegenzulassen. Die reichhaltige Abbauflora und -fauna bieten Suchenden reichlich Winternahrung. Boden und Pflanzen profitieren von der Mutterbodenentwicklung – nicht zuletzt aufgrund hoch gesteigerten Vorkommens von Regen- und anderen Würmern.

Zurück zum Eis, zur Vogeltränke.

Vogeltränke – Eis, aber keine Fläche.

Diese Amseln verhalten sich sehr speziell.

Sie hatten wohl entdeckt, dass Hacken Zugang zu Flüssigkeit ermöglicht.

So war über geraume Zeit während des Frierens zu beobachten, wie aus Flüssigkeit, gefrierend, gehacktes Eis entstand.

Hacken, Trinken, gehacktes Eis zur Seite oder raus werfen, Trinken, Hacken – so entstand eine eindrucksvolle Höhendifferenz zwischen Eisfläche und Entnahmeort – zuletzt alles durchgefroren.

Das ist inzwischen vorbei. Die Lufttemperatur liegt gut im Plus, tags- wie nachtsüber.

Gut für durstige Vögel – und unser Bestreben, im Heizsektor Energie zu sparen.

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Mittelwasserabfluss nach den Weihnachtsregen ff. – es gibt nach (abgeflossener) plus 75 cm erhöhter Wasserführung wieder etwas zu sehen. Der vorige Beitrag beschrieb die aktuelle Situation von Treibselsammlern („Hölzchen und Stöckchen“). Hier folgt der Besuch einiger bekiester Strecken.

Lange hatte es gedauert angesichts fortwährender Niedrigwasserführung unserer Bäche und kleinen Flüsse, bis die Forellen mit steigenden Abflüssen – erst in der zweiten Hälfte üblichen Laichgeschehens –  auf den Laichkiesen erschienen.

Während der Anfahrt hatte ich ein Gespann mit Güllefass vor mir. – „Im Märzen der Bauer …“ gilt angesichts massenhafter Abfallproduktion intensiver Tierhaltung schon lange nicht mehr.

Mögen alle Vorschriften eingehalten werden und Leckagen durch sachgemäßen Betrieb inkl. Vorsorge unterbleiben.

Am ersten Stopp angekommen – entsprechend der Tieflage unserer ausgebauten Gewässer hat der kleine Waldbach, hier kurz vor Mündung in die Mühlenau, höher liegendes Gelände bereits entwässert, fliesst nur noch spärlich.

Die Entschärfung übermäßiger Störung des Bodenwasserhaushalts ist als Notwendigkeit, Ursachen und Folgen des Klimawandels zu minimieren, in der Praxis von Flächennutzern in Stadt und Land noch nicht hinreichend angekommen. Übertiefe und -breite Abflussquerschnitte im Mittel- und Niedrigwasserbereich = die Realität (Link als nahezu überall geltendes Beispiel) muss ebenfalls in Planungsstuben noch verinnerlicht werden.

Die hellen Ovale auf dem Kies der Mühlenau zeigen: Hier haben Forellen gelaicht.

Anstrom der Rausche – hier fand das Laichgeschäft statt. Kuhlen, Rinnen zeigen, wie Kraft von Fischen und Strömung wirken, die Eier liegen in den kleinen „Hügeln“ unmittelbar bachab.

Relativ neue Kiesbank, die vom Hochwasser bewegt, aber wohl noch nicht von Fischen belaicht wurde.

Die dunkelbraune Farbe des klaren Wassers zeigt, dass bachauf offenbar ein Moor darauf wartet, dass seine Entwässerungsgräben gedichtet werden.

Nächste Station – hier nutzten wir erstmals vor 7 Jahren punktuell vorhandene Gefälledifferenz (Wehrabbau zu rauer Rampe), um sie mit Kiesbänken über längere Strecke aufzuteilen.

Der starke Schuss zeigt, da geht noch mehr.

Das untere Ende der ca. 600 m langen Strecke – Kieszugabe in einst steinreichen Moränenbächen erfolgt am Besten mehrfach, zu entscheiden je nach örtlicher Entwicklung.

Ich gehe die Strecke aufwärts, angesichts erst einmaligen Bekiesens der meisten potentiellen Rausche-Standorte hier kann nahezu überall nachgeschüttet werden.

Kolk und Rausche – auch im „Kanal“, in absehbar nicht zu mäandrierenden Strecken, ein gutes Angebot für Bachlebewesen. Das Forellenlaichbett belegt es.

Erstaunlich, so gut wie jede Rausche ist (auch in dieser, ulkigen Laichsaison) belaicht.

Auch hier – nächstes Mal gern mit mehr Kies.

Neue Erfahrung (in Jahrzehnten anderswo so noch nicht erlebt), mehrjährig belaichte Kiesplätze erscheinen nahezu völlig abgeräumt.

Szenenbild – irgendwer kappt da die für die Lebensraumgesundheit so notwendigen Erlen.

Andere Szene, (noch) günstige Situation.

Gut Kies, gut belaicht.

Auch hier.

Suchbild – Alt-Erlenspiegelung, Jungerlen stehen etwas oberhalb der Mittelwasserlinie in der Uferböschung.

Und noch ein nahezu vollständig abgeräumter Rauschestandort – günstige Gelegenheit, nutzbar für bacheigenen Kiestransport.

Angesichts insgesamt positiven Eindrucks wollen wir nicht übersehen, gar vergessen, dass „das Leichentuch“ des Forellenbachs, bewegter Sand durch übermäßige Sanderosion in übertiefer Streckenführung als eine Hauptstörung weiter minimiert werden muss.

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Im Bericht vom 13. Januar hatte ich Fotos von Treibselsammlern und Kiesen gezeigt, die Gewässerverhältnisse bei 75 cm über Mittelwasserabfluss darstellten. Die Optik war gut.

Nun gilt es, mittlere Verhältnisse zu prüfen. Nach den Weihnachtsregen 2022 ff. zeigten die fallenden Pegelstände, dass der nächste Besuch zweckmäßig wäre.

Mittelwasser. – Der bereits ältere Übungssammler – sieht gut aus. Die Stöckchen sind vollzählig, erzeugte Turbulenz richtet sich gen Flussmitte.

Auch der Blick über die Strecke der Großaktion (8 Treibselsammler neu) bestätigt Vollständigkeit. Durch die gesunkene Wasserführung werden die Stöckchen jetzt frei erkennbar.

Detail der oberen Strecke.

Herangezoomt, unscharf – neben den stärker fliessenden Bereichen sind große, ufernahe Ruhestrecken / -flächen entstanden. Symbolisch zeigt das Stockentenpärchen die neue Aufenthaltsqualität.

Schräg bachab gesehen – rechtsufrig der „unterste“ Treibselsammler.

Linksufrig – das Foto zeigt eins der erreichten Ziele: „Den Spiegel brechen.“

So schön Spiegelungen auf Gewässern sind – sie „gehören“ auf Stillgewässer (stehende Gewässer, ggf. große Flüsse) bei Windstille.

Bäche und kleine Flüsse sind von Natur aus turbulent. Das Aktivieren dieser Kräfte ist eine der wesentlichen Aufgaben auf dem Weg zu lebendigeren Fliessgewässern.

Demnächst, wenn Niedrigwasserverhältnisse eintreten, wird ein weiterer Besuch zeigen, ob sich auch die Gewässersohle durch die veränderten Strömungsverhältnisse weniger eintönig, strukturierter darstellt.

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Der Schulauer Hafen, im winterlichen Mittagslicht.

Möwengedrängel.

Am Anleger Willkommhöft liegt ein Saugbagger „Maasmond“, baggert von hier gen Landesgrenze SH-HH ostwärts, hin und her. Containerfrachter gen HHHafen am Dies-Horizont.

Ein weiteres Zeugnis heutiger Baggerpraxis – „Hau rut, den Schiet!“.

Blick Nord – links Sandstrand, mittig und rechts im Bau, das Hotel und die Ostmole.

Ostmole in Umgestaltung, hohe Erwartungen an Steigerung der Aufenthaltsqualität.

Blick über die Mündung Wedeler Au / Binnenelbe auf die Elbe.

Der Hamburger Yachthafen, Wedel, zeigt sich winterlich – bootsleer, aufgeräumt.

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Ich hab`s wieder getan – spätnachmittags an die Tide-Elbe. Und weil der Sonnenuntergang kürzlich so gut ankam, folgen hier ein paar Fotos zu dieser Runde.

Elbe, Blick gen Süden zwischen Sandstrand Wedel und Schulauer Hafen.

Blick über die Hafenmündung und den Anleger Willkommhöft gen HH Hafen – ein großer Containerfrachter naht.

Hinterm Elbdeich radele ich auf der Deichverteidigungsstraße, vorbei an einem trockengefallenen ehemaligen Hafenbecken neben der Tide-Wedeler Au.

ACHTUNG – Suchbild, da ist ein Tier!

Ehemaliger Hafen Tide-Wedeler Au im Abendschein, Detail: Graureiher, oben links.

Blick über die Tide-Wedeler Au, über die Marsch auf Wedels Geesthang.

Vom Sperrwerk Wedeler Au gen Süden, über die Mündung Binnenelbe und die Elbe.

Elbdeich Fährmannssand – Tidegeschehen halb und halb. Die lange Buhne ist leicht eingestaut, das Süßwasserwatt und das von Hochfluten nasse Deichvorland sind gut erkennbar.

Der Containerfrachter, Hapag-Lloyd, ist bereits an mir vorbeigezogen.

Zu Hause sehe ich bei marinetraffic.com alle möglichen Schiffe auf der Elbe – aber keinen Hapag-Lloyd. Der hat ja wohl seinen Positionsgeber nicht abgeschaltet?

Aussendeichs. Kaum zu fassen – so klein und schon so rennen können! Die ersten 2023-Lämmer sind draussen.

Hier das Pendant binnendeichs – es nimmt erst noch ein paar Schlucke …

Dann marschiert es eifrig mit der Herde.

Derweil zieht der Containerriese weiter gen Nordsee – man beachte die Größenverhältnisse, Schiff vorn, am Horizont die Stader Geest.

Wie die Schafe habe ich auch Wolle dabei. Angesichts Temperatur nahe dem Gefrierpunkt und „frischem Wind“ bin ich froh, meine Schaffell-Fausthandschuhe (Fingerhandschuhe reichen bei dem Wind und längerer Tour nicht) wieder anzuziehen.

Ich bin auf dem Rückweg – Blick zurück Richtung Elbdeich Fährmanssand.

Saatlandsdamm – erste Weidenkätzchen zeigen sich.

Abschied für heute – die Sonne ist hinter einer Wolkenbank verschwunden. Reet biegt sich im Abendwind. Erklärung zur hellen Linie: Auf der Marschwiese wurden Entwässerungsgrüppen Nord-Süd gezogen (der „Kasten“ am Horizont ist das auf dem Deich stehende Sturmflutsperrwerksgebäude Wedeler Au).

 

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Hier also der Vormittag zum Sonnenuntergangserlebnis des vorigen Beitrags.

Zunächst ging`s ins Wedeler Autal, die Tour sollte nicht so lang werden.

Die Rinder wurden vor geraumer Zeit von der Weide geholt. Eine Entwässerungsgrüppe erfüllt dank Einstau der Regenfolge Weihnachten ff. ihre Funktion nicht.

Eine Grüppe kommt selten allein – auch diese situationsbedingt eingestaut.

Alle reden vom Klimawandel, Wasser zurückhalten. Diese anmoorige Fläche wäre eine Kandidatin – ohne Grüppen.

Ein Stück weiter – zu viele Tiere stehen auf zu wenig, angesichts fehlender trockener Hochlage jedenfalls derzeit ungeeigneter Fläche. – Matsch as Matsch can.

Ein kleines an Erlenbruchwald erinnerndes Stück. – Ob laichende Amphibien wohl dieses Jahr wieder herfinden?

Hier herrschte vor Jahren reges Treiben von Moorfröschen. Auch Kröten und Grasfrösche konnten beobachtet werden.

In jüngeren Jahren fiel auf, dass Stockentenpärchen intensiv hier gründelten. Ursache? Jedenfalls konnten hier in den vergangenen beiden Jahren keinerlei Kaulquappen mehr gesichtet werden.

Rausgefahren aus dem Autal – guter, regulierter Abfluss aus dem Regenrückhaltebecken des Baugebiets Am Redder.

So lange Wasser fliesst, sind die waagerechten Flächen gern genutzte Vogeltränke und beliebtes Vogelbad.

Die Sonne scheint, ich habe noch Zeit. Eine Runde durch die Marsch ist möglich, wird also angehängt.

In der Marsch, der Geesthang unmittelbar hinter mir – heranziehend (wie schnell, wohin?) eine ulkige Wolkenformation. Den dunklen Kern hinten werde ich im Auge behalten.

Vorbei an der bekannten „Spiegel“Kopfweide …

… gucke ich Futter suchenden und im Wind spielenden Dohlen zu.

Die Wolkenformation naht … – Aber ich habe es nicht mehr weit. (Wie unschwer zu erkennen, habe ich 2 Fotos per Hand zusammengebastelt, pardon. Das ansonsten gern genutzte automatische Programm „bog“ die waagerechte Marsch auf, da es sich an unterschiedlich schnell laufenden Wolkenebenen orientierte.)

Kanada- und Graugänse vor Wedels Geesthang.

Guckt die Graugans gen Himmel? (Nein, sie beäugt mich, ob sie warnen muss.) – Jedenfalls habe ich mich wohl etwas lange aufgehalten, alles so Grau oben!

Irgendwie ist da etwas schneller am Geesthang angekommen, als es vorher zu ziehen schien!

Wieder einmal Glück gehabt, das Fahrradhäuschen früh genug erreicht.

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Am Vormittag hatte ich schon, windumweht, buntes Wetter auf der Geest und in der Marsch genossen. Irgendwie musste ich nachmittags nochmal los … – vielleicht etwas spät(?).

Kaum war ich den Holmer Geesthang Richtung Idenburg runtergeradelt, da …

… stand er (sie?) da, Schwarz-Weiss-Rot. Ist das nun ein lokaler Überwinterer oder ein verfrühter Rückkehrer?

Nachfrage ergab, dass seit wenigen Tagen auf dem Storchennest Idenburg ein Storch gesichtet wird.

Gesamtansicht, etwas weitergefahren – Geest im Hintergrund, Bullenflussquerung, kleiner Punkt rechts, der Weissstorch.

Idenburg gen Hetlingen – eine merkwürdige Wolkenformation hängt (?) da.

Gen Hetlingen, Blick Elbdeich – Sssssteifer Südwestwind auf Bullenfluss.

Sturm im Wasserglas – ssssteifer Südwest auch auf den Wiesengräben, voll bis Oberkante Unterlippe.

Vor Hetlingens altem Elbdeich sind weitere Marschwiesen zu Flachseen geworden.

Diese Wasserfläche in ihrer Veränderung zog im Vorjahr wechselnde Vogelwelt an. Mehrfach berichtete ich – bis aus See wieder Wiese geworden war.

Am Elbdeich angekommen – Deichschafe vor sich verabschiedendem Sonnenlicht.

Südseite des Deichs, angestrahlt – lange Schatten.

Gesamtansicht von der Deichkrone gen Südost – 2 Welten, Licht und Schatten.

Das Foto zeigt die Ursache meiner obigen Bemerkung „vielleicht etwas zu spät“. Ich werde die Gesamtstrecke zurück nach Wedel auf der Deichverteidigungsstraße im Deichschatten fahren (vorn, Elbe-seitig in tiefstehendem Sonnenschein, hoppelt es mir zu sehr – dort habe ich von meinem alten Rad vor Jahren die Kunststoffteile vom Metall abgerüttelt).

Blick West – tiefe Sonne über Reet, Tnw-Süßwasserwatt, Windräder auf Stader Geest.

Die Windräder, Niedersachsen.

Ich radele weiter, gen Vogelstation – Elbdeich mit Deichschaf vor himmlischer Abendkulisse.

Auf dem Elbdeich querab Vogelstation – vor sinkender Sonne zieht der Hopperbagger Nile River gen Elbmündung, baggert HH-SH-Zwischenverklapptes, verklappt es unmittelbar nördlich Cuxhaven.

Kurz vor Sonnenuntergang.

Blick Nordwest, binnendeichs – auch hier sind Marschwiesen inzwischen Flachseen.

Und über Hetlingen hängt weiter die ominöse Wolkenformation.

Den Sonnenuntergang erlebe ich auf dem Elbdeich Fährmannssand.

Lärm schräg hinter mir – Tausende Nonnengänse ziehen flach über die Marsch, suchen Nachtruhe offenbar nahe der Vogelstation.

Und schon ist die Sonne untergegangen.

In der Dämmerung zieht der Hopperbagger Pedro Alvarez Cabral seewärts. Seine im Hamburger Hafen aufgenommene Bauchladung mehr oder weniger verschmutzter Sedimente wird er jenseits Helgoland verklappen.

Ganz nebenbei: Die Freie und Hansestadt Hamburg hatte in den 10980ern ein Baggergutuntersuchungsprogramm, das Grundlagen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten aufzeigte. Viel ist davon realisiert worden. Verklappen kontaminierter Flusssedimente gehörte seinerzeit NICHT zu den Optionen.

Am Himmel wechselt Rot zunehmend zu Blau.

Die ominöse Hetlingen-Wolke lasse ich hinter mir und radele nach Hause. – Die Nacht wird kalt.

 

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Im vorigen Beitrag wurde vom gegenwärtigen Zustand, flachseeartige Überschwemmungen auf Marschwiesen, berichtet. Hier folgt das „Vorher“, der Beginn – mit ein paar Vögeln.

Ende Dezember 2022 – Sonne, Wolken über Marsch und Geest. Erste feuchte Kleinflächen werden sichtbar.

Das ist weiter nicht verwunderlich, stauen doch Marschgräben bei Flut hoch ein.

Anfang Januar folgt eine kurze Frostperiode – hier: Raureif, vorhanden in Schatten, schon verschwunden in Sonnenlage (hier: Wiese auf der Geest).

Die Wiesengräben bleiben voll.

Die jüngeren Triebe von Pappeln und Weiden zeigen vereinzelt bereits Frühjahrsaspekt.

Die Vogelwelt ist aktiv – Keil von Gänsen.

Kanada- und Graugänse bevölkern die nasse Marsch.

Es scheint – auch aus anderen Beschreibungen, als ob Löffelenten dieses Jahr zahlreicher hiesige Wiesengräben bevölkern.

Nachmittagslicht, Hechtgraben entlang Langer Damm.

Fährmanssand, winterliche Nachmittagssonne über der Tideelbe.

Die nassen Marschgräben greifen auf Wiesenflächen über – weisser Fleck: ein Silberreiher.

Silberreiher sind zur Zeit – nach geraumer Abwesenheit (???) – wieder regelhaft zu beobachten.

Höckerschwäne stellen weiteres, auffälliges Weiss.

Hier nochmal.

Wie vorn dargestellt: die „Flachseen“ finden sich im vorigen Beitrag.

Vergangenheit wie Gegenwart – es gibt noch Gräben in Marschwiesen, die völlig trocken sind.

Mal abwarten, ob sich das noch ändert. „Normal“ ist auch dieser Graben mit Brunnenschacht als „proppevoll“ zu dieser Jahreszeit bekannt. Keine Ahnung, ob da irgendwo ein Verschluss „von der Elbeseite her“ vorliegt.

Noch ein Vierteljahr, dann werden auf den Wiesen hier, hinter dem nahen, buschigen Horizont die Schachblumen uns wieder in ihren Bann ziehen.

Das derzeit zu erlebende jahreszeitliche Geschehen wechselnder Wasserstände ist in tiefliegenden Flächen Dänemarks inzwischen aus Gründen der Nährstoffminimierung Richtung Meere sowie zur Minderung des Klimawandels durch CO2-Fixierung (inkl. Stopp des CO2-Ausstoßes) auf entwässerten anmoorigen Flächen Richtung Dauerflachsee entwickelt worden. Ein Projekt „jagt das andere„. – Aus der Universität Greifswald und anderen kundigen Ecken Deutschlands wird Ähnliches seit Langem propagiert. – In Schleswig-Holstein stellt gerade der BUND (mit anderen) eine neue Schrift vor: „Mooratlas 2023 – Daten und Fakten zu nassen Klimaschützern„.

Unsere Politik, so scheint es, hat sich allerdings in den vergangenen Jahrzehnten auf Zögern und Zaudern eingeschworen. Kein Wunder, dass Bewegungen wie „Last Generation“ ihre Aktivitäten verstärken.

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Es geht also weiter nach der Adler- und Graureiherbegegnung – nicht sonnig, aber trocken, vom Elbdeich Fährmannssand über Hetlingen nach Wedel zurück.

Elbdeich Fährmannssand, Thw – höheres Auflaufen der Flut, verbunden mit südlichem Wind setzen das Deichvorland jetzt regelhaft unter Wasser.

Da zieht der aus dem vorigen Bericht bekannte – nicht nachgeforschte – Containerfrachter gen Nordsee. Eine dem Wetter trotzende Joggerin gibt dem Foto Farbe.

Querab der Vogelstation Wedeler Marsch äsen Nonnengänse, von links nach rechts.

Da ist ein Marschgraben im Weg – es wird geflogen.

Von hinten wird ordentlich gedrängelt. Die Zahl der Überfliegenden steigt.

Ich warte nicht auf „das dicke Ende“, die Masse dieser ca. 2.000 Tiere – radele weiter, zwischen den Deichen an Hetlingen vorbei.

Querab Bullenfluss, kurz vor der Idenburg, störe ich einen Silberreiher. Das Bekannte geschieht …

Auffliegen, ein Stück wegfliegen …

… und landen, sobald die Fluchtdistanz wieder gewahrt ist.

Zeichen der Zeit, nahe Idenburg – die unterschiedlich starken Schauer bis Schütts seit Weihnachten haben Wiesengräben und die alte Gülletransportspur gut gefüllt.

Dicht vor der Geestkante am Sauerbeck – die Wiesen werden zu Flachseen.

Als das begann, war die Fläche von weissen Vögeln besucht – die Fotos erscheinen als Rückgriff demnächst.

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Der Wetterbericht spricht von Regen ab späten Vormittag / Mittag. Die Tide-Elbe-Webcams Hamburg-Altona bis Wedel zeigen einen schicken Sonnenaufgang. Also früh los – und die Sonne geniessen.

Start gegen 10 Uhr – das war wohl nix! Der Regenfront voranlaufender Dunst lässt die Sonne bereits verschwinden.

In der Marsch sind während leichter Sturmfluten diesseits des Elbdeichs Gräben (noch) hoch eingestaut, Wiesenmulden wassergefüllt.

Im entfernteren Nass tummeln sich Kanada- und Graugänse.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein Containerfrachter hinter dem Gehöft Fährmannssand vorbei gen Nordsee – man beachte das Größenverhältnis.

Den habe ich nach Rückkehr leider vergessen, mit marinetraffic.com zu identifizieren. Mir scheint, das war keiner von den kleinen.

Lärm in der Luft – bei Fährmannssand herrscht mal wieder Nonnengans-Panik.

Die Ursache ist diesmal auch gefiedert, fliegt in meine Richtung.

Brettflügel mit „Fingern“ – ein Seeadler.

Unbeirrt fliegt er gen Osten weiter.

Dort kreist er eine Weile – ich erkenne 2 weitere, kreisende Großvögel – und zieht, südwärts, über die Elbe.

Dann fliegen die beiden anderen Großvögel auf mich zu, über mich. – Falsch gedacht, keine Seeadlergeschwister – Graureiher.

Das fängt ja gut an.

Und weiter radele ich, über Hetlingen zurück nach Wedel. Davon demnächst mehr.

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