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Archive for the ‘westlich HH’ Category

„Gefühlt“ vermisste ich bislang Maikäfer, hatte ich doch aus den vergangenen Jahren den Eindruck, wieder (ein paar) mehr als vorher gesehen zu haben. Ein paar Beiträge hier im Blog bestätigen halbwegs das „gefühlt“.

Und dann sah ich gestern meinen ersten Maikäfer 2022.

Oooohhh ! ! !

Aber immerhin, wo so ein Verkehrsopfer quasi als Indikator anzutreffen ist, sind sicherlich auch ein paar mehr, hoffentlich heil davongekommen.

Dieser lag fast an der Stelle meiner ersten, beeindruckenden Begegnung hier im Schleswig-Holsteinischen, auf dem Sauerbecksweg, zwischen Wedel und Holm.

Und dann waren da im Lauf des Tages noch 2 im Blick – einer platt, aber der andere sehr munter. – Da sind wir mal gespannt, der Mai hat ja die Hälfte noch vor sich.

 

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Bahn-Trip gen Norden, Kurzbesuch auf „der Insel“ war angesagt.

Gut angekommen, stellte sich unter anderem 3 Frauen-Generationen bald die Fragen „Schwimmen oder nicht Schwimmen“?

Die Wellen waren schon verlockend! – allein, die Wassertemperatur …

Also eher „Häschen zählen“ – Karnickelparade vor windfrei warmer Unterkunft.

Wer auf seine Kondition vertraut, radelt auch schonmal bei sssteifer Brise von Wenningstedt nach List (kein Kunststück, Rückenwind!) – und zurück.

Schnell war die Zeit vergangen – Warten auf den Zug, Bahnhof Westerland. Eine Ordnungskraft, Silbermöwe, aufmerksam bei der Arbeit.

Zurück – im Abendsonnenschein – in Wedel. Der Teichrosen-versiffte Mühlenteich wartet auf Sanierung. (Früher war das kein Problem. Da entnahm man überschüssige Biomasse und Sediment und entsorgte es ordnungsgemäß – falls es nicht nutzbar war. Heute sind schreibtischsesselproblematisierte FFH-Fehlinterpretierer dabei, erforderliches Tagesgeschehen leider allzuoft unmöglich zu machen. Zurück bleibt der leidtragende Steuerzahler – und ein so gut wie umgekippter Teich.)

Schick vor Maigrün, Wedels Roland im Abendlicht.

Ja, und da sind sie – der Anbau startete bei unserer Abfahrt … (Wer nichts davon weiss, dem fallen sie garnicht auf.)

Jeder Eingang hat 2 Mauerseglernistkästen bekommen, direkt unterm Dachüberstand.

Und 2 (von 10) an der Nordseite, die Abendsonne guckt gerade herum.

Na, super – fehlen „nur noch“ die Segler.

Selbstverständlich wird über Sylt mit Westerland, Wenningstedt und List sowie über die Mauersegler(kästen) noch mehr zu berichten sein.

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Steinweg, Wedel, Richtung Elbdeich – Röhricht, hoch eingestauter Wasserstand im Marschgraben, die Kopfweiden schlagen langsam aus.

Kopfweide(n), Detail.

Hinterm Elbdeich, Fährmannssand – 3-D-Wiese, in dieser Entwicklung selten, mancherorts wieder häufiger anzutreffen.

3-D-Wiese, Detail.

Es hat sich herumgesprochen, wie eifrig vor dem Elbdeich die Treibselberge abtransportiert werden. Viele Interessierte sehen sich die Entwicklung an.

Auch dieser schwarz-graue Geselle spaziert intensiv erkundend vorbei.

Wir befinden uns im Grenzgebiet von Krähen-Populationen. Hier die Rabenkrähe, östlicher, z.B. bei Berlinreisen regelhaft zu sehen, die Nebelkrähe.

Bei gemeinsamem Vorkommen gibt es häufig Kreuzungen, bei der die Nebelkrähe klar zu erkennen ist, aber – wie im Foto – dunkleres Grau trägt.

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Maigrün – Eichen halten sich zurück, je nach Standort.

Andernorts erfreut das frische Gelbgrün – hier: voll blühende Eiche – Groß und Klein.

Das sind wohl die männlichen, kätzchenartigen Blüten.

Da steht noch ein anderer Baum neben der eben im Detail gezeigten, blühenden Eiche.

Der ist schon weiter … – Eine Ulme, die bereits Früchte / Samen ausbildet.

Auf freierem Feld, hier hinter bunten Tulpen, nehmen sich Erlen und Eichen noch Zeit.

Allerdings ist die aktuelle Situation bereits grüner, alles treibt von Tag zu Tag mehr.

Fette Marschwiese vor Hetlingen – vom Löwenzahngelb zu Weiss, die Puste(blumen)zeit hat begonnen.

Das Tor zum Elbdeich steht aus gutem Grund offen, vom vorigen Beitrag bekannt.

Die Reettreibselentferner und -nutzer sind weiter vorangekommen.

Bis alle Kilometer Elbe-seewärts von den Reethaufen geräumt sind, wird aber bei aller Aktivität noch dauern.

Elbe-Blick Fährmannssand, Wind-Tide-Optik über der langen Buhne – die kleine (Sturm)Möwe fliegt nicht nach, kommt vielleicht von Helgoland.

Zwischen den Deichen ist die Apfelblüte voll in Gang.

Die Eschen aber – auch wenn es etwas „weitere“ gibt – haben keine Eile.

Da denken viele sicherlich an den Spruch mit der Blüte von Eiche und Esche … – In Zeiten des Klimawandels gelten Bauernregeln sicherlich nicht (mehr, falls sie es pauschal je taten).

Unabhängig vom Zeitplan der Eschen gibt es Bäume, die werden nicht mehr ausschlagen.

Mögen sie erhalten bleiben! Hier hat die Tot-Eiche sogar unterschiedlich alte, lebendige Nachfolger nebendran.

Aus Sicherheitsgründen sind inzwischen bei der vorigen die Krone, sind bei dieser Tot-Eiche die Weg-zugewandten Äste abgesägt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Stämme noch Jahr(zehnt)e stehenbleiben …

… denn Totholz ist ganz und gar nicht tot. Die dreidimensionale, sich fortentwickelnde Gestaltung zeigt: Drinnen tobt das Leben.

Es bleibt zu wünschen, dass das Wissen um die Arten- und Individuenvielfalt in Totholz und altersgestaffelten Wäldern zunimmt und sich verbreitet.

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Blick vom Elbdeich Hetlingen – große Mengen Reettreibsel liegen noch am Deichfuß.

Der vergangene Winter brachte kein Treibeis. So hielt sich das Schilfröhricht im Aussendeichbereich zur Elbe lange, brach erst mit den letzten Sturmfluten ab und  wurde in besonders großer Menge deichwärts befördert. Hier liegt es zusammengeschoben zu großen Haufen, wartet nach Zwischenabfuhren kleinerer Flutereignisse auf Abtransport.

Der ist seit Tagen in vollem Gang, hier ist am Horizont beim Sturmflutsperrwerk Wedeler Au der aufladende Bagger erahnbar.

Hinterm Deich rollen sie heran: Große Transportkapazitäten werden eingesetzt.

Kein Verkehrsstau – bei all der Arbeit darf auch die Frühstückspause nicht zu kurz kommen.

So ist es nur noch eine Frage weniger Tage, bis der Deich wieder treibselfrei ist, sich die Grasnarbe für nächste Sturmfluten kräftigen kann.

Zwischen Ebbe und Flut – die Lühe-Schulau-Fähre, wie auch die Liinsand, ist im Sommerfahrplan gestartet.

Demnächst geht`s wieder mit den Rädern rüber, die niedersächsische Marsch und ihre Hafenstädtchen besuchen.

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Aus Richtung B 431 fahre ich den Holmer Geesthang runter in die Homer, Hetlinger Marsch.

Da geht`s schon los, schwarz-weiss-rot. Der Weisstorch schluckt gerade genüsslich.

Schon wieder was gesehen – hin! …

Und wieder fündig!

So schreitet er die Wiese aufmerksam ab – da ist allerhand zu holen, ständig schnappen, hochwerfen, schlucken. Die Jungen im nahen Nest werden sich freuen.

In Hetlingen sind die Wiesen, auch die Gräben darin, trocken gefallen. Nur die eigentlichen Marschgräben im Tideeinfluss steigen und fallen.

Die vor Kurzem noch wasserüberstauten Wiesenbereiche ziehen Vögel magisch an.

Mit etwas gutem Willen kann man sich links einen Austernfischer und rechts eine Brandgans vorstellen.

Guter Wille ist auch hier gefragt: vorn ein Stockenterich, hinten ein Kiebitz.

Das Teichhuhn (die -ralle), das sich am Rand des ehemaligen Hetlinger Heuhafens entlang drückt, entspricht wieder eher meiner Überschrift.

Blick übern Elbdeich Fährmannssand – im vorderen Drittel der Buhne wohl ein Seeadler, weiter Elbe-seits zwei weitere Großvögel. Kamera nicht ruhig genug gehalten – die passen farblich ohnehin nicht in diesen Beitrag.

 

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Na ja, vor allem ist nun alles ordentlich grün. Aber da blüht einiges – zeigt zur Zeit Weiss, das vor unseren Bodenruhe- und Mulchaktivitäten noch nicht da war.

Der Bärlauch blüht …

… und der Waldmeister.

Die Knoblauchrauke war zwar früher auch da, wurde durch Ausreissen / -hacken aber möglichst daran gehindert.

Nun darf sie … – es ist ja simpel, später die gesamte Pflanze rauszuziehen (und als Mulch oder für den Kompost zu nutzen), falls der Eindruck entstünde, es wären zu viele Exemplare.

Das Stoppen des allzu – auch für umstehende Büsche ultra wurzelschädlichen – Hackens früherer Zeit ermöglicht inzwischen vielen Arten, ihren Blüh- bis Samen- / Fruchtspendebeitrag für Tiere und Mensch zu leisten.

Eine kleine, ergänzende, unvollständige Aufzählung der neuen Sicht: Scharbockskraut, Buschwindröschen, Lerchensporn, Veilchen.

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Seit unserem Einzug vor gut 6 Jahren beobachteten wir jeden Mai, wie Mauersegler die Dachpartie unseres Ziegelblocks nach Rückkehr vom Winteraufenthalt im Süden suchend umflogen, studierten.

Was soll das Besondere sein, an unserer ziegelroten Felsenburg?

Das Besondere für Mauersegler – hier die Nordpartie – ist sicherlich die lichte, gut anfliegbare Höhe, insbesondere an unseren Eingangstürmchen.

Die Anregung, Mauerseglernistkästen anzubringen, hat die Wohnungseigentümergemeinschaft inzwischen befürwortet. Der NABU-Landesverband Hamburg und die Gruppe Wedel haben je 5 Kästen gesponsert. (Ganz herzlichen Dank nochmals dafür!). Eine ortsansässige Firma
hat nach Ausschreibung den Auftrag erhalten, der im Rahmen einer Dachrinnenreinigung mit erledigt wird.

Leider haben die Sturm- und Regenereignisse des Frühjahrs das Leihen eines für unser Hausumfeld geeigneten Hubsteigers mit kleiner Zufahrt- und Stellbreite verzögert. Aber nächste Woche soll es losgehen – spät, aber immerhin. Erste Mauersegler sind im Hamburger Bereich angekommen, die „große Welle“ steht noch aus.

So wird also jeder Eingang, oben am nördlichen Turm, je 2 Nistkästen erhalten – im Halbschattigen, hinter-/nebeneinander.

Das ergibt bei 4 Eingängen 8 Stück, die beiden weiteren kommen an die Nordseite des Gebäudes.

Von all den möglichen, geeigneten Varianten fiel die Wahl auf Woodstone.

Wir sind gespannt, wie Wind und Wetter beim Anbau mitspielen. Dann wird die Zeit zeigen, ob und wann Nistkästen bezogen werden.

Demnächst dazu mehr.

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Das Wedeler Autal ist immer einen Abstecher wert.

Da kann man sehen, wie mensch standorttypische Bäume beseitigt (abgesehen vom Beseitigen von Sturmschäden).

Was da an Sturzbäumen gelegen hatte, wurde – zumindest in großen Resten – schliesslich verbrannt.

Die Uferstrecke der Pferdewiese ist weitgehend entbaumt.

Freie Sicht für freie Bürger!

Aber da ist auch allerhand Natur in Fläche und Dreidimensionalität – heute mal die Fläche.

In DER Nähe und in der Zahl selten zu sehen – Jagdfasan mit 3 Hennen.

Da waren`s nur noch 2 (Hennen) – links die ist auch gleich weg.

Fast könnte man meinen, diese 4 sind gerade ausgesetzt? Wegen des ersten Teils des Namens (da sind noch mehr, ringsum auf anderen Weiden und Wiesen)?

Vielleicht fühlen sie sich auch nur einfach wohl, vermehren sich gut angesichts Vielfalt an Kleinstruktur und breitem Futterspektrum.

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Die ganze Zeit redet der Wetterdienst von dem einen und den anderen Tropfen …

Überrascht stellten wir am Nachmittag des 1. Mai fest, dass das Wetter den Wetterdienst („vielleicht Dienstag“) noch am Sonntag einholen wollte.

Sonntag, 1. Mai, nachmittags – fast ein Schwarz-Weiss-Foto. Will diese Wolke den Wetterdienst überholen?

Es fiel dann doch nichts raus.

Der bekannte Pferdetümpel zeigt dem und den Vorwochen entsprechend heftige Tendenz zum Austrocknen.

So geht es also weiter, unter sonnigem Himmel – vielleicht mal ein Bisschen bewölkter (Krone Elbdeich querab NABU Vogelstation).

Die Zeit geht ins Land. – Die Kirschblüte am Parkplatz Fährmannssand ist fast vorbei.

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