Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘westlich HH’ Category

Der Pferdetümpel zeigt, die bisherigen wenigen Regenschübe brachten kaum Wasser. Man gerade, dass er nicht fast trocken liegt.

Lindenalleen sind nahezu kahl.

Gleich nördlich der Holmer Marsch, auf der Geestkante.

Ums Haus – Feuerdorn hält seine Farben, Feldahorn wirft sein Gold massenhaft. Wieviel heute nach kühler Nacht wohl geblieben ist?

Hainbuchenwege leuchten noch gelb. Der Boden ist gut bedeckt. Viel wird schon bald dazukommen.

Bestes Material zur Bodenverbesserung.           🙂

Read Full Post »

Novembergrau!

Mein Radeln führt zunächst zum Hamburger Yachthafen. – „Das Kranen“, Boote fertigmachen zur Winterlagerung, ist in vollem Gang. Der neue Kran kann seine Fähigkeiten beweisen.

Richtung Südmole passiere ich die Mündung der Binnenelbe / Wedeler Au in die Elbe – Ebbe läuft.

Graugänse fliegen vorbei.

Auf dem freifallenden Süßwasserwatt halten sich neben zahlreichen Gänsen auch etliche Stockenten (und andere) auf. Die Wasserfläche zur Elbe zeigt die erscheinende lange Buhne mit Begrenzungspfahl (manch Bötchenfahrer hat schon bei höherem Wasserstand – falsch – vermutet, diesseits durchfahren zu können. Solch Boot muss dann von der Flut oder Rettern „gerettet“ werden. Nahe dem niedersächsischen Ufer verläuft die Seewasserstraße.

Ein kleiner Tanker fährt seewärts – Coralius, 100 x 18 m, TG 5,7 m.

Pappel-herbstlich radele ich zur Südmole.

Im Yachthafen: Gut die Hälfte Boote ist wohl bereits „gekrant“. Finsteres über der Geest.

Hafenausfahrt – kleine Bojen im Umfeld kennzeichnen …??? – – Vielleicht Fischereigerät wie Reusen.

Tanker Stolt Acer passiert, 170 x 26 m, TG 11 m.

Elbseits ist es ungemütlich! – Ich radele zurück, Pappel-herbstlich.

Schulauer Hafen – binnendeichs der Ostmole wird eifrig gebaut, etliche Gebäude in Arbeit.

Die Ostmole selbst mit dem alten Hafenmeisterhaus ist inzwischen fertiggestellt. Angesichts hoher Ausgaben, mit etlichem Zuschuss …

… würdigt eine Tafel Leistung und Gönner.

Im Süden, Hanskalbsand – Lichtblick über Niedersachsen, Wolken spiegeln.

Zum Abschied ein Blick auf den Slip in der Nordostecke – ist DER blank!

Nebendran, obendrauf, Fluttore geschlossen – alles Treibsel liegt „obenauf“ (auch noch Anfang November), Zeugnis der Hochflut + 2m am 26. Oktober.

Jetzt ist erstmal Ostwind angesagt. Da wird so bald kein Treibsel hier neu auftauchen.

Read Full Post »

Es soll trocken sein – auf, Richtung Elbe. Durch einen Spalt guckt plötzlich die Sonne.

Gen Elbdeich – Silhouette Fährmannssand, Nonnengänse. Der Himmel geschichtet, etwas Blau erscheint.

Elbdeich Fährmannssand – Sonnenanbeterin.

Mensch und Hund.

Rabenkrähe auf Deichkrone.

Sonnenblick von Niedersachsen, flächiges Leuchten auf Tideniedrigwasser-Süßwasserwatt.

Blick Richtung Geest – gegen dunkelgrauen Himmel leuchtet die Sonne Marsch und Geesthang an.

Auch beschienen – Schafe dicht hinterm Deich.

Abschied vom Sonnenblick – Rückradeln.

Nonnengänse.

Knicksaum Saatlandsdamm – flach von Spätnachmittagssonne beschienen.

Dunkelgrün in tiefstehender Sonne – Erlen werfen spät das Blattwerk ab, ziehen „das Grün“ nicht aus den Blättern, da sie „fett“ mit Stickstoff durch Kooperationspartner Wurzelbakterien versorgt sind.

Querab Theaterschiff Batavia, Brookdamm – letzter Sonnenblick über die Marsch, Pappeln und Weiden teils bereits stark entlaubt.

Wenn`s auch duster ist, das Herbsthoch – Wasser fehlt gleichwohl weiter.

Read Full Post »

Mühlenau Pinneberg, vorgestern – unsere Markierungswanderung für Kiesschüttpunkte ist begleitet von wechselndem Strahlen …

… der steigenden Sonne.

Schnell haben wir unsere Strecke abgeschritten, der letzte …

… Markierungspunkt ist erreicht.

Wir verabschieden uns, jeder wendet sich seinem weiteren Tagespensum zu. – Der Kies ist zwischenzeitig beim Bauhof Pinneberg angekommen. Von dort werden gekonnt die Spezialitäten der besprochenen Punkte bedient werden.

Mehr folgt demnächst.

Und in Wedel, in der Marsch ringsum? Da habe ich mich am Roland wieder frisieren lassen – eine Blog-Pause wird eintreten.

Gestern in anderer Sonne beim morgendlichen Radeln.

Die Sonne …, überm Elbdeich, Blick Fährmannssand – eisig guckt sie hervor, eisig umweht mich östlicher Südwind.

Das gestrige Radeln, Marsch-Geest-Runde im Uhrzeigersinn, zeigt auf Marschweiden Sehenswertes (Achtung, ganz links ist noch ein kleiner, weisser Punkt).

Kleines Weisses links ist nun rechts größer und zahlreicher zu sehen.

Ringsum sitzen, versprengt wirkend, wohl um die 25 Nonnengänse (ich hatte ja bereits von Hören und nur schwierig zu sehenden berichtet). Hier sitzen sie nun zwischen etlichen Blässgänse – Vorboten / Pioniere der erwarteten Folgeschwärme.

Vorige Nacht war denn auch wiederholt das spezifische Nonnengansschnattern in der Luft.

Seien wir gespannt, was ich nach dem nächsten Marschradeln berichten werde. Demnächst.

Read Full Post »

Früh bin ich an der städtischen Mühlenau, Pinneberg, verabredet. Die kalte Nacht hat den hohen Wassergehalt der Luft niedergeschlagen – hier auf dem Brückengeländer Mühlenstraße.

Schon bei der Ausfahrt aus der Tiefgarage (Starttemperatur 8 Grad) wunderte ich mich. Punktuell sahen Bodendecker im öffentlichen Raum nach Nachtfrost aus (??). Munter den Kreisel südlich Pinnebergs rundend, pingte mich das Auto an – nein, geht jetzt nicht zu gucken, was da los ist! Rausgezirkelt sehe ich, dass es sich um die Frost- / Glättewarnung unter 4 Grad Celsius handelt. Schon zuvor sah ich beeindruckende Feuchtwiesen links und rechts der Straße, über denen – bei ca. 20 cm drüber beginnend – dicke Nebelschichtpakete von 2-5 m im hellen Morgenlicht leuchteten.

Blick bachab – die Ebbe läuft. Am oberen Rand ist das Leitwerk des noch eingestauten Pinnau-Tidebereichs kaum erkennbar.

Blick bachauf – unter Ahornlaub versteckt liegen seit 2017 sukzessive eingebrachte, ggf. ergänzte Kieslenker.

Die haben je nach Intensität der Anströmung in etlichen Jahren als Laichplatz, unter anderem für Forellen und Flussneunaugen, gedient.

Wir sind verabredet, einen Sattel Kies (25 t) für noch neu anzulegende Weg- und Baumschutzpunkte festzulegen. Reste können ggf. auf bestehenden Lenkern ergänzend wirken.

Wieder bachab, die Tide läuft schnell – die lenkende Spundwand fällt frei. Ein Entengeschwader naht.

Wie so oft hat kurzzeitige Beobachtung offenbar zu diesem (teuren) Bauwerk, nachträglich als Uferschutz gedacht, geführt. Dummer Weise ist die Strömungswirkung bei Überfliessen nicht bedacht. So geht also der Strömungsdruck dann – senkrecht vom Harten weg – direkt auf die obere Uferkante … – Zudem ist rechts ein offener Bereich, der ganzzeitig im Prallhangandruck die Wirkung verstärkt. (Vielleicht sollte ich mal nach Jahrzehnten „Hydrobiologie für Ingenieure“ neu „StrömungsHydraulik für Ingenieure“ lehren ? – Ich weiss, ich werde als ultrafrech und übergriffig empfunden.)

Eine Ente zieht vom blanken Tidewasserspiegel in die nun strömende Mühlenau.

Immer wieder erstaunlich, orange Paddelfüsse der Enten zeigen: Die nicht appetitlich aussehende Mühlenau ist klar!

Jetzt kommt auch das Geschwader an. Die auf der Sohle wachsenden, nun zunehmend erreichbaren Wasserpflanzen sind als Frühstück willkommen.

Ich stelle mich bis zur Verabredung in einen Sonnenstrahl, herbstlich-roter (Asien-?)Ahorn über mir.

Da ist die Leuchte, steigend. Solch Arbeitsstart gefällt mir besonders.

Read Full Post »

Seit 1. Oktober gilt wieder „Säge frei“. Garten- und Ökologie-ferne Hausmeister- statt Gärtnerfirmen lärmen bereits seit längerem. Buchenhecken sind wieder durchsichtig als Ersatzzaun erkennbar. (Eine gartennahe Fachkollegin sagte mir einmal angesicht der Masse neuer (Hain-)Buchenhecken um InvestorenKlotzBebauungen, das sei alles reiner Zaunersatz. Eine wahre (auch Buchen-)Hecke bestehe aus mindestens 2 Reihen. Erst damit sei dauerhaft ökologisch wirksames Grün im Bauaussenbereich erreicht.)

Auch ich trainiere seit Anfang Oktober meine jährliche Übung, seit langem akzeptierte Stöckchenentnahme für Treibselsammler ingang zu setzen. Besonders geeignet sind Haselstecken. Die haben sich – unabhängig von unserem der Baugenehmigung (1992) beiliegenden Grünplan – angesichts jahrelanen Eichhörnchenfütterns mit Nüssen wild ausgebreitet, bis hin zur Belästigung der eigentlich vorgesehenen bunten Mischbepflanzung. – Momentan scheint die Ursache bereinigt, etwas NussRuhe eingetreten.

Mein Training starte ich an 2 selbstentwickelten Weiden, die als Kopfweiden ab Frühjahr ordentlich Pollen und Nektar für Insekten spenden sollen.

Nach Jahren der Beobachtung haben sie dieses Jahr erstmals reich Kätzchen hervorgebracht. So schneide ich jeweils den Hauptstamm heraus, definiere so die Höhe des künftigen Kopfs. Alle Seitenäste lasse ich, damit auch 2027 wieder reichlich Kätzchenangebot herrscht, stehen. Die werden dann nach und nach im Einzelschnitt runtergenommen, so dass immer das Blühangebot bestehen bleibt.

Ich kann`s ja noch.

Der Hauptstamm des zweiten Baums – erstaunlich wie so eine Weide loslegt, wenn sie erstmal ingang ist!

Das Astwerk wird geschnippselt zur Wurzeltellerbedeckung. An solch Ort hält sich gern der Igel in Ruhephasen auf. Das Stangenholz dient an anderer Stelle der Totholzentwicklung mit verbundener sukzessiver Besiedlung, in Wahrheit also weiterhin Lebendholz.

So sieht das Ensemble nun, fertig, aus [Das sieht nicht nach Kopfbäumen aus? – Soll es auch nicht, wie beschrieben.].

Die kleine, raue Fläche dahinter darf bis zu einmaliger, extensiver Frühjahrsbearbeitung frei wachsen. Dort entwickeln sich – wie gelegentlich erwähnt – per Sukzession nicht nur Blumen, sondern auch Bäume. Letztere werden, ab ca. 0,5-0,8 m Höhe, ausgekriegt und im Bekanntenkreis abgegeben.

[Wer sich bei eventuellem Vergrößern des Fotos über die „ausbrechende“, kleine Nummer wundert: Ich nutze frisch eine der vorigen Digicams. Nach Schiessen der letzten gezeigten Bilder des vorigen Beitrags habe ich – sie war schon erstaunlich lange Jahre in Betrieb! – das jüngste, alte Exemplar im Bach „versenkt“. „Wasserschaden!“ – die ist hin! – Murphy sagt: „Kommt vor!“]

So, nach dem Training nun ans eigentliche Werk.

Die Höhe unserer Kulisse wird von vorgeschriebenen Bäumen bestimmt. Das sind hier, links versteckt, Vogelbeere und [Zier-, wie furchtbar!]Apfel, die auf abgestimmte Wunschhöhe regelhaft auf Tragebögen („runter“)gesägt werden. Verdeckt werden die Bäume von hoch gewachsenem Hartriegel – so gewünscht, um die WinzZierÄpfel zahlenmäßig klein und die Blüten- und Fruchtproduktion des Hartriegels möglichst hoch zu halten. – Insekten und Vögel danken es!

Hoch schiesst nun auch Deutzie, deren Blühtriebe früher (niemand wusste, wer, wie, was da eigentlich wächst!) beim jährlichen Winterschnitt abgeschnitten wurden. Nie blühte dieser herrliche Busch! Das ist nun anders – wir müssen halt die jungen Blühtriebe bis zur Blüte als Horizont „ertragen“. Angesichts der unglaublichen Blütenpracht senken sich die Äste dann, „belästigen“ Kritiker nicht länger.

So mache ich mich nach und nach über Hasel her – hier Stand 15 Stecken, …

… dann so bei 35. Das reicht für diesmal.

Es folgt Hartriegel, Cornus mas, ausgesprochen interessant. Den hat man wohl früher für „harte“ = haltbare Riegel genutzt (???). Rindenstruktur 3er unterschiedlich alter Jahresstufen aus einem Ast.

Spaßeshalber habe ich im Verwandtenkreis sowas wie Gerätschaften / NaturKunst angeboten. – Zack, waren sie weg.

Mit den – etwas sperrigen, an gehärteten Astabgangsresten pieksig- bis verletzenden – Stecken komme ich nun wohl auf 50 HuSt-Stäbe.

Erfahrungsgemäß ergeben sich noch einige „Reste“, die bis Ende der Schnittzeit (Schluss: 1. März) zustande kommen.

Zusammen mit im Aktivenumfeld gewonnenen Stecken wird das wieder für einige Treibselsammler ausreichen.

Read Full Post »

In gut bewährter Praxis hat der NABU Norderstedt auch 2026 auf seinem Bachaktionstag, gestützt vom „Mutterverband“ NABU Hamburg, von der Edmund Siemers-Stiftung finanzierten Kies zur Lebensraumverbesserung, Strukturgabe, Wasserrückhalt im Niedrig- und Mittelwasserbett, ins Gewässer eingebracht. Die Veränderungen nach Beginn dieser mit Wasserverband und Kreisbehörde SE abgestimmten Einsätze seit Frühjahr 2019 gestalten sich sehr überzeugend, wie auch die Teilnahme an FLOW-Untersuchungen zeigt.

Langer Blick beim Start auf baumbestandene Moorbek jenseits Mähwiese wandere ich …

… durch vielfach genutzten Mischwald, …

… der nach und nach zum standortgemäßen Buchenwald entwickelt wird, …

… ein ganzes Stück bachab, an die Moorbek.

Die seinerzeit hoch-erosive Reiterfurt wurde in kontroversen Diskussionen (es drohte die Schliessung!) Richtung halbwegs verträglicher Reiternutzung entwickelt.

Dazu gehörte auch der Umgang im Umfeld – Einhalten von Reitspuren und -wegen, was, wie jährliches Erlebnis zeigt, immer wieder eingefordert werden muss. Auch dieses Jahr sind erneut allzu viele Pferdeäpfel auf durch Reiten ge- / zerstörten Waldwanderwegen anzutreffen.

Die Leistung des Bachaktionstags 2026 kann sich sehen lassen!

Im Vergleich zum Startjahr (vgl. Link oben) ist der übertiefe, überbreit vom Menschen hergestellte erosive Sandkanal im Niedrig- und Mittelwasserbett inzwischen vielfach auf hydraulisch aktive Breite verändert.

Zahlreiche Rausche-Kolk-Abfolgen prägen nun hier das Bild.

Auffällig dieses Jahr sind dunkle Altkiese, die von offenbar in der Sache Unverständigen seitlich bewegt wurden, so dass eine tiefer entwässerne Rinne – im Schuss ! – entsteht.

Ich habe mir erlaubt, an einigen Stellen allzu krasse Eingriffe per Stiefel zu korrigieren – Rauigkeit wieder hergestellt.

Insbesondere im Herbst ist auch für Laien erkennbar, wie Rauigkeit z.B. Blätter zurückhält.

Dieses abflussabhängig dynamische Geschehen ist als Grundlage der Bachlebensgemeinschaften unverzichtbar. Bachflohkrebse erschliessen die Blätter beim Zerkleinern und Verzehr für folgende Interessenten der Nahrungsnetze.

Die neue Turbulenz – weil`s so schön ist, nochmal im Gegenlicht.

Bewegungsdynamik – es gilt, die erwünschte Eigenentwicklung des Bachs zu beobachten. Neue Erosion am gegenüberliegenden, genutzten Ufer soll verringert bleiben / ggf. werden.

So stellt sich der frühere Kanal nun „auf Strecke“ dar.

Nicht unterschlagen werden soll der dieses Jahr weiter knochentrocken liegende kleine Waldbach, der am unteren Teil der Strecke einmündet.

Seit dem Trockenjahr 2018 – mögen es alle nach und nach verinnerlichen – hat sich unser Wasserhaushalt nicht wieder dauerhaft erholt. Vielleicht wird er das – abgesehen von Aufmerksamkeit erzeugenden punktuellen Überschwemmungsereignissen – auch gar nicht ??? – Jedenfalls müssen wir auf Wasserrückhalt in der Fläche, Entschärfen der Übernutzung oberflächennaher Grundwasserleiter ff. viel mehr Aufmerksamkeit richten.

Meine Rückwanderung gestaltet sich versöhnlich – (auch) die Waldentwicklung ist auf dem richtigen Weg.

 

Read Full Post »

So geht er auch, der Herbst. – Wildes Himmelgeschehen, Milane finden`s gut!

Der Milan in wildem Flügelspiel, Schwanzsteuerung – nördlich Hetlingen jagt ein Nieselschauer vorbei.

Idenburg, Blick Elbdeich – es bellt, jede Menge Punkte am Horizont: Erste Nonnengans-Hunderter sind eingetroffen.

Elbdeich Hetlingen, duster – gut, hinterdrein zu gucken.

Gegenan: Der Sonnenblick vom gestrigen Beitrag – heute im Angebot in Grau.

Fährmannssand, Blick Brunnenschutzgebiet – links (erst beim Betrachten des Fotos entdeckt) ein Grau-, rechts daneben ein Silberreiher, Herbst-, winterlicher Gast, so lange die Gewässer nicht zufrieren.

Hinterhergeblickt – rasendes Nieselgeschehen über Niedersachsen.

Ich komme gut zurecht – beim ersten Niesel mit Hut, beim zweiten plus Regenjacke (gut, die Satteltasche passend gefüllt zu haben!).

Gen Wedel – jagendes Geschehen jenseits des Brunnenschutzgebiets.

Blick südliches Wedel – auch dort saust gerade ein Schauer drüber.

Dicke Tropfen erwischen mich dann doch noch auf den letzten 100 m auf der Geest (die Oberschenkel !). – Nicht sooo viel, trocknen zu Hause schnell.

Die Gewässerpegel zeigen Ernüchterndes – kaum ein paar Zentimeter Steigerung auf dem bereits fast wieder erreichten Niedrigwasserabfluss. – Lässt der Klimawandel die Fische im Sommer vertrocknen / durch vielerlei Mechanismen vergiften – – – und im Winter laichen die Kieslaicher mit „2/3 Körper-aus-dem-Wasser“?

Na, ein Bisschen Zeit bleibt ja noch.

Read Full Post »

Wo nun ein paar Regentage eingesetzt haben, hole ich vergangene Sonnen-Aspekte hervor.

Los geht`s mit beginnendem Ahorngelb neben Birke. Erstaunlich, dass sie noch so grün beblättert ist. Viele sind seit der Trockenzeit 2026 früh weitgehend entlaubt.

Nahe Holm – Kürbisse warten auf Kundschaft.

Sonnenblumen nebendran – der Morgensonne zugewandt.

Die stehen nun größer, so. – Der freie Schnittblumenverkauf scheint sich zu lohnen. Von Tulpen über Rosen, Dahlien, Gladiolen u.v.m. verläuft das Jahr abwechslungsreich.

Gen alter Deich Hetlingen – …

… Ahornrot.

Ein Gigant hinter dem alten Deich startet mit Rot.

Jedes Jahr gucke ich wieder genauer nach. Ja, neben jeweils riesiger Pappel, Weide, Linde, Eichen steht hier eine Rot-, Amerikanische Spitzeiche.

Querab in der Marsch Eschen – unterschiedlich entwickelte Gelbfärbung.

Elbdeich Hetlingen, Schafe leuchten in der Sonne. Wann werden wir wieder solch Anblick geniessen?

Das herbstlich gefärbte Deichvorland mit Röhrichten und Auwald.

Auf dem Geesthang Wedel – beginnendes Lindengelb, Weinrot in voller Pracht.

Kurz vorm Zuhause stoppt mich noch eine bereits fast völlig rote Variante des Hartriegels.

Meine Deichrunde – egal, zu welchen Wind- und Jahreszeitverhältnissen, immer eine spannende Angelegenheit in stetem Wechsel.

Read Full Post »

Es herbstet – bunte Ahornblätter fallen.

Wie die Zeit vergeht! Es sind bereits 2 Monate ins Land gegangen, seit wir hier, östlich der Pieningmühle, Ufer- und AltbaumSchutz sowie Strukturverbesserung der Krückau mit großen, punktuellen Schüttungen begonnen haben.

Aus den dabei gewonnenen Vorkenntnissen sowie Filmaufnahmen beim Folgetermin entstand ein informativer NDR SH-Beitrag, der vom NABU SH-Gewässerfachmann positiv kommentierend in einem zuvor gesendeten Interview (Minute 3:50-7.50) eingeleitet wurde.

Wir erleben aktuell die späte Ebbe-Phase, noch fliesst die Krückau Elbe-wärts (hier ultraflach, in wahnwitziger Überbreite auch im Sohl- und Mittelwasserprofil). Der Schmutz am gegenüberliegenden Ufer zeigt die zu erwartende Einstauhöhe bei Flut.

Eine Menge „Kies im Hang“, teils noch bis auf den Weg ragend, wartet auf Weitertransport zum / ins Gewässer. Ich befinde mich in fachlich guter Gesellschaft mit dem familären Wasser und Umwelt-Ingenieur.

Der macht sich hoch oben zunächst daran, den den Weg seitlich noch überragenden Kies Richtung Wasser zu dirigieren.

Derweil bewege ich mich, händisch bis zu 5 m lange Brombeerranken ziehend und seitwärts legend, nur im Einzelfall allzu Widerspenstiges abschneidend, …

… auf den Zielort zu. Die Uferkante (Vorsicht, steil!) ist frei zugänglich, …

… die Brombeerranken liegen nun, ohne zu stören, seitwärts.

So bewege auch ich von oben nachgefüttertes Material wasserwärts.

Platzwechsel – während ordentlich Kies bewegt wird, wende ich mich einem weiteren, noch nicht klar erkennbaren Platzierungsort zu.

Dort hänge ich die linke Hälfte eines Rosenbuschs nach rechts, so dass auch hier die zu beschickende Uferkannte erkennbar wird.

Bis der schuftende Kollege bei mir erscheint, schaffe ich – vom Weg beginnend – die Transportlinie Kies. Warm wird es mit der Zeit – meine Weste lagert über mehreren Jungahornen gleich nebendran.

Als wir meinen, es sei genug, verlassen wir – vorbei am letzten noch bis auf den Weg ragenden Kies – den Ort des Geschehens.

Hier ist der Einbringpunkt, rechts neben einem großen Ahorn, gut erkennbar für nachfolgende Aktive.

Ein schneller Blick auf die Krückau bachab Pieningmühle – ein Angler hofft auf Beute.

Wir sehen das ins Land drängende Flutwasser durch die Mühlenauslässe aufwärts fliessen.

Für einen guten Gewässerzustand bleibt weiter viel zu tun.

Read Full Post »

Older Posts »