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Archive for the ‘Hölzchen und Stöckchen, Totholz’ Category

Es riefen die Kooperationspartner des Projekts „Lebendige Alster.“ Sie hatten wieder in interessantes Programm zusammengestellt. Zahlreich erschienen die Interessierten – „volles Haus“.

Hamburg, Stadthausbrücke – aus der Tiefe ans Licht, …

… gleich neben der Katholischen Kirche, Blick auf den Michel.

Wenn ich schon zu einer Alsterveranstaltung gehe, will ich den Fluss in seiner lokalen Stadt-Form auch sehen – hier: das Bleichenfleet, Blick Richtung Elbe mit Sperr- und Pumpwerk.

Blick Richtung Ellerntorsbrücke, gen Norden.

Die Vorträge werden zeitnah auf der Homepage des Projekts veröffentlicht werden.

Geht los! Begrüßung.

Eins von zwei gerade in Hamburg laufenden Naturschutzgroßprojekten wird vorgestellt – primär Wünschen und Wollen, da noch in der Startphase.

Auf Erkenntnisse lokal, regional und international wird in der Diskussion hingewiesen, dass bei Auenorientierung – komischerweise? – der aquatische Lebensraum allzuoft vergessen wird oder zumindest ins Hintertreffen gerät. Dabei liegt darin gerade eine Ursache, dass die Auenideen in der Praxis nicht optimal geraten. – Es gibt (und gilt!), wie überall, viel zu lernen!

Hinreichend Zeit ist für Pausen, d.h. umfangreichen Raum für Fachsimpeleien vorgesehen – hier auf der Dachterrasse.

Rundum interessant – Blick Richtung Hafen mit Containerkränen, Windrädern, der Köhlbrandbrücke.

Auch drinnen geht`s weiter.

Neben all den spannenden und gut vorgetragenen Inhalten zeige ich hier ein Beispiel des online-Vortrags von Dr.-Ing. Katharina Bensing, TU Darmstadt, Wasserbau & Hydraulik.

Zu beachtende, unterschiedliche Fischgesellschaften entsprechend lokaler Flussbesonderheiten sind angesichts unseres Energiewechsels (Beispiel HH) ein wichtiger Aspekt beim Thema „Flusswärmepumpen“ von Corinna Ertl, BUKEA Hamburg.

Die Mittagspause nutzen für einen Gang zur Grünen Schute.

Start an der Ellerntorschleuse, …

… durch schattige Arkaden, …

… unter der Michaelisbrücke hindurch, …

… gelangen wir schnell zur Grünen Schute – Elphi im Hintergrund.

Daaaa, ein Teichhuhn, …

… frisst vom Wasserpflanzen- und Staudengrün – darf das das ?!?

So, dass alles vor Verzehr geschützt ist, können die Käfige gar nicht gestaltet sein – es sei dem Teichhuhn also gegönnt.

Zurück gehen wir auf parallelem Weg, „innen“.

Zwei Vorträge zum ultragefährdeten Wunder(samen)fisch Aal sowie meiner, danach Angeln und Naturschutz und zur Aussenalster runden das Programm ab.

Wie oben mit Link erwähnt, finden sich die Vorträge demnächst auf der Projektseite.

Mein obligatorischer Versuch von der S-Bahn aus, den Bauzustand des Altonaer Elbtunneldeckels zu dokumentieren, gelingt auf der Heimfahrt.

Verborgen ist der Stau von Nord in der noch freien Teilspur (rechts vom Deckel).

Frischluft am Bahnhof Hochkamp – Linde voller Samenstände – tut gut (erstmal raus aus der Innenstadt). Schnell bin ich zurück in Wedel.

Nun gibt`s Arbeit, der Vortrag will in öffentlich vertretbare Form gebracht werden – es gilt, die Copyright-Vorschriften zu achten (und die Vielzahl meiner übereinander gezogenen Fotos pdf-fähig zu optimieren).

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Da liegt er nun, verwendungsbereit, der Sattel Kies (25 t).

Vorgestern Abend erreichte mich ein Anruf, ob „1 Sattel Kies kurzfristig möglich“ sei. Angesichts angesagten Starkregens wurde aufgrund lokal festgestellter StarkErosion an einem kleinen Bach weiterer, heftiger Schaden erwartet.

Mit Glück klappte das Zusammenspiel aller Erforderlichen, herzlichen Dank dafür!

Da sage mal einer, in Deutschland funktioniere nichts (mehr) – und dann diese Spontaneität!

Unendliche Weiten … – da, ganz hinten ist der Bach.

Klitzeklein – der Schein trügt.

Anzeiger Dränrohr – das endete mal ziemlich mit dem ursprünglichen Ufer.

Hinzu kommt im Hamburger Umfeld – ich hatte das in meiner niedersächsischen Zeit hinreichend angemerkt – der Zubau in Umlandgemeinden. Erforderliche Regenrückhaltung zur Minderung der Abflussspitzen aus den Bebauungsplänen und ihrer Umsetzung fand kaum statt, ggf. erfüllen die Regenrückhaltebecken ihre gedachte Funktion schlicht nicht (nicht umsonst sprechen wir vom notwendigen Umdenken und Umstellen auf „Schwammstädte“). So folgt bei stoßartigen Abflüssen ExtremErosion – aus Niedersachsen hatte ich gar vom „Abrasieren von Gleithängen“ berichtet. (Daraus entstand seinerzeit das Experimentieren mit „Hölzchen & Stöckchen“ [man beachte das Entstehungsjahr des Links], die heute als Treibsel- / Geschwemmselsammler in der Fachliteratur zu finden sind.)

Haselstecken, Rechen (und Schaufel) haben wir mitgebracht.

Und da, in der Ferne, erscheinen die Leister am Kies – Radlader, Trecker und Ladewagen.

Radlader mit voller Schaufel fährt an.

… platziert den Kies möglichst weit rüber im Bachprofil.

Orientierungsgespräch am Ladewagen.

Sukzessives Teilentnehmen bis etwa zur Hälfte des Ladewagens, …

… dann Ladewagenplatzieren …

… und Schütten.

Mit dem Radlader wird diese Schüttung passend ins Ufer geschoben …

… und aus dem Ganzen wird dann die Rausche – mit Uferschutz auch an der gegenüber liegenden Seite – händisch geformt.

Rausche 1, fertig – zwischen lichtem Schatten und Übersonnung, -wärmung des kleinen Bachs.

Letzteres, Übersonnung, Überwärmung zeigt uns – hier das Männchen – Calopteryx splendens, „die Wärmere“ Calopteryx-Art, an.

Wo diese in hohem Prozentsatz, womöglich als einzige C.-Art vorkommt, stimmt etwas mit dem Wärmehaushalt des von Natur aus „sommerkühlen Bachs“ (vgl. Erläuterungen anderswo, ggf. mit Suche hier im Blog) nicht. Es fehlt meist der standorttypische Baumsaum – von Auwald garnicht zu reden.

Hier sind wir einigermaßen zufrieden: Calopteryx virgo, die Sommerkühle Liebende, kommt in hohem Prozentsatz vor.

Zügig sind oberhalb und unterhalb der ExtremErosionskurve Rausche 1 …

… und Rausche 2 erstellt.

Dazwischen haben wir punktuell zahlreiche Strömunglenker aus Kies platziert – hinten im Licht einer davon.

Ich verabschiede mich, habe mein Zeitlimit „gut“ überzogen. – Wir alle, nicht nur Trulli Tropf und sein schmutziger Abwasserkollege, sind begeistert.

Der heftigen Sonneneinstrahlung entsprechend wähle ich als leichtes Essen BroccoliRöschen mit Kartoffelrösti, Sauce Hollandaise, mit Käse überbacken. Dazu ein kühles Flensburger Dunkel.

So lässt sich`s leben! (Muss ja nicht immer im Vorfeld so hektisch zugehen.)

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Der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern hatte wegen einer Exkursion an restaurierte Bachstrecken nachgefragt – gestern fand sie statt.

Bestes Wetter – Dienstfahrzeug vor blühender Eiche.

Neben den Angelei-Engagierten waren auch Wasserbehörden und ein Wasserverband (Icon am Fahrzeug) vertreten.

Das sind hervorragende Voraussetzungen für „mögliches Nachahmen“ oder anders machen – alle zu Beteiligenden lernen zusammen.

Wir verdeutlichen unser Prinzip, durch Einbringen standorttypischen Materials Strömungsturbulenz anzuregen.

So wird im günstigen Fall in nachfolgender Strecke eigener, fester Grund vom Sand befreit, freigespült.

Im oberen Bereich der im vorletzten Foto gezeigten Kiesfläche sind übrigens 2 kreisflächig-sandige Stellen erkennbar – Anzeichen für Laichversuche der Flussneunaugen.

Wir können auch Laichbetten von Meerforellen auf Naturkies zeigen – hydraulisches Geschehen und Großfisch sorgen so „nebenbei“ für die charakteristische Rausche-Kolk-Abfolge des lebendigen Bachs.

Ein Blick auf unseren Treibselsammlerversuch – aus Sandwüste ist vielfältigeres Etwas entwickelbar – beeindruckt unsere Gäste (und uns, jedesmal wieder).

Wir wechseln den Standort, auf zur oberen Pinnau selbst – im nächsten Beitrag.

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Da der Lieferort des nun weggearbeiteten Kies für uns zunächst nicht weiter genutzt werden kann, harken und schaufeln wir gewinnbare Reste zusammen.

Gleich nebendran befindet sich ein kleiner, strukturloser Bach.

Der erhält unseren Restkies, immerhin eine halbe Radladerschaufel.

Händisch wird geformt …

… und schon rauscht eine weitere Rausche.

Unmittelbar neben unserer Kieszwischenlagerstätte hatten wir eine einsame junge Erle bereits während des Hauptbekiesens Gronau mit einer Kieslage versehen.

Stärkere Abflüsse werden – wie anderswo – zeigen, wie´s der kleine Bach gern hätte – wäre nicht verwunderlich, wenn Bachforellen und Bachneunaugen hierher zum Laichen kämen.

Wir gehen wieder zur Gronau, zum Abschluss die Gesamtstrecke inklusive des jüngsten Stands um die Treibselsammler nochmal ansehen.

Belebte Strecke.

Sieh an – während der Arbeiterei übersehen -, da ist auf frei gefallenem Sand ein Scharrhaufen entstanden. Pfotenabdrücke weisen den Verursacher als Fischotter aus.

Die Treibselsammler wirken weiter gut, …

… legen bewegten Erosionssand ufernah ab.

Holzpilz an Eschenstubben.

Erle – „Aus Baum mach` Busch“ – wo vorher ein Stamm heranwuchs, bringt auf-den-Stock-Setzen „Buschwerk“.

Im Prinzip finde ich das blöd, die Fortsetzung macht „aus Busch Gestrüpp“. – Aus dem Buschwerk kann allerdings mit eingeübtem Sehen eine Menge Verwertbares für Treibselsammler erkannt werden – punktuell sinnvolles, selektives Auslichten.

Genug gesehen – wir gehen zu den Autos.

Über uns, hoch im Licht, hat die Erlenkulisse – AltEichen nebendran – üppige Lämmerschwänzchen entwickelt.

Besonders gespannt erwarten wir die weitere Selbstentwicklung der Tränke.

„33033“ – Auf der Rückfahrt bekomme ich noch eine Spezialzahl in den Blick (gilt der Begriff Palindrom auch für Zahlen?).

Das nächste Bekiesen kommt bestimmt … – auch hier im Blog.

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Bei einer Nachschau der Treibselsammler an der Gronau hatte ich Kontakt zum anliegenden Flächennutzer aufgenommen. Ja, er sei an Kooperation sehr interessiert, bis hin zum eigenen Einbau von Kies bei fachlicher Einweisung.

Heute haben wir uns über die Vorgehensweise vor Ort verständigt.

Nach kalter Nacht – dunkel war`s, der Mond schien helle …

Anfahrt – Sonne, immerhin. Sie wird den Ost – 5 nicht entschärfen.

Mit turbulenten Stellen zeigt die Gronau, was sie kann – und wie es geht.

Wir stimmen überein, wo und wie die Dynamik durch Seiteneinengung und z.T. Sohlaufhöhen gefördert werden kann.

Überbreite Stellen gibt es zuhauf, Erosionssand prägt die Sohle – uncharakteristisch für den Gewässertyp.

Beispiel für eigene Dynamik, mal …

… näher hinsehen. Ist das Gewässer schmal genug, der Anstrom hinreichend, sind Laichfische in der Lage, Eigenkies freizulegen und aufzuhäufen – ein Laichbett.

Wir erläutern Sinn und Zweck der Treibselsammler. Der Hochwasserabfluss ist sichergestellt.

Sortieren des Sohlsediments, Wiederaufbau verlorenen Ufers, im günstigsten Fall Freilegen von Eigenkies, wenn die Tiefenturbulenz ausreicht.

Detail Eisbildung im Ruhigen.

Verständnisbeispiel Pfahlwurzler Eiche – bei Vorhandensein eines Wasserhorizonts KEINE Pfahlwurzel, sondern flacher Wurzelteller. Unterspülen und Sturz droht.

Besonderer Aspekt auf dem Rückweg – Laichbett mit GroßbaumUnterstand für große Laichfische. Leider allzu selten in heutiger Gewässerlandschaft!

Die Gronau ist angesichts unserer flächenhaft verbreiteten Wüsteneien schon etwas Besonderes – wenngleich ein Patient, der auf stützende Aktivitäten ausgesprochen positiv reagieren wird.

Kies ist bestellt, das Wetter wird die weitere Entwicklung maßgeblich steuern – worüber zu berichten sein wird.

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Gestern ging`s nordwärts, gen Naturpark Aukrug. Nördlich Bad Bramstedt wurde es, wie erwartet, noch etwas winterlicher, rauer als bei meinem Start am Elbenordufer, Wedel.

Ankunft auf dem Wanderparkplatz Segelfluggelände Aukrug – informative Tafeln.

Am Hangfuß zur Bünzau-Aue tritt Quellwasser zutage.

Extensive Weidehaltung mit Heckrindern unterstützt naturnahe Entwicklung im Auenraum.  Entlang des Hangs gegenüber fliesst die Bünzau – die wollen wir (auch) sehen.

Die Homepage des Naturparks erläutert interessant das Drum und Dran, von den Örtlichkeiten über Natur-, Agrar-, Ess- und Kulturangebote bis zu den handelnden Personen (besten Dank für die informative Führung!).

Erle am Autalrand, Hang und Hügelkette gegenüber sind von Buchen und Eichen samt Begleitung bewaldet.

Wir sehen uns den Tönsbek an – frühere Versuche zur Profilgestaltung.

Wie allüberall möchte auch dieser Bach seine Kraft zurück. Die Einengung zeigt, welch geringe Breite die Niedrig- und Mittelwasserführung benötigt, um turbulente Kraft zu zeigen.

Unmittelbar im Anschluss hält diese Kraft Kies frei.

Wir – 4 Menschen, fast 4 Meinungen – sinnieren, ob das wohl ein verzweifeltes, kleines Bachforellenpärchen laichend verursacht hat. Vom Aussehen sieht es eher wie ein Bachneunaugenlaichbett aus – aber die „sind noch nicht dran!“. – – – So mag also angesichts der Schneeschmelze neulich rein die Hydraulik Ursache unseres „Hell“sehens sein.

Da stehen auch noch Reste anderer historischer Profilfindungsversuche.

Aufwand und Resultat – regelhaft erforderliches Nachfüttern der Halterungen mit Buschwerk oder Stämmen erforderlich – zeigen wie überall, dass die Realität anders endet, als angedacht.

Günstig für den Tönsbek sind die Zäunung und der uferstrukturierende Baumbestand.

Wo der noch nicht besteht, wird Sukzession, ggf. Pflanzung, helfen.

Die Bünzau, ein Blick genügt, wir wenden uns mit Grausen – die „übliche“, durch Ausbau und Folgeerosion entstandene überbreite, übertief ins Gelände eingeschnittene Situation.

Hier tut Hilfe not – möge die Zeit für das Handeln Offizieller günstig sein!

Wir wenden uns wieder dem Tönsbek zu – schön zu sehen: Notsituation und Beispiel „kleine Hilfe“ vorn.

Gelegentlich auch sichtbar das Entwicklungspotenzial durch kleine Hilfe: winterliche Berle („Aufrechter Merk“), vom lichten Auwald unterstützt.

Wir verabreden einen Kiesversuch mit einem spendierten Lkw (12-15 t Kies). Schulklassen können z.B. per Eimerkette von Schüttorten nahebei das Material punktuell platzieren. Alles Weitere wird sich aus Beobachtung und Fortführwillen ergeben.

Wie überall bleibt mehr zu tun.

Kurzer Stopp auf der Rückfahrt, fast vor Pkw-Wechsel: eine kleine Gruppe zwischenrastender Kraniche, von uns wegwandernd, kurz auffliegend.

Keine Gefahr! Schon wieder gelandet, sich rückversichernd.

Besinnlicher Rote-Ampel-Kurzstopp – Rellinger Horizont.

 

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Die von uns vor Jahren bekieste Wiesenstrecke weist inzwischen einen gedeihenden Baumsaum auf.

Das Auto ist am Waldrand (Ost) geparkt, damit ich nach den beiden Teilstrecken (Wiese und Waldrand (Süd)) fix weiterfahren kann.

Innenblick, bachab – Windungen, Baumsaum.

Die Rauigkeit am Rohr, gern von Kieslaichern genutzter Laichplatz.

Etwas weiter bachab, Rückblick aufwärts.

Ost 4 pfeift eiskalt, über dicken Raureif wandere ich bachab.

Die Sonne … kalt.

Reserve-Kiesdepot – jederzeit für kleine Ergänzungen gut.

Ein Stück bachab haben wir mit dem NABU Norderstedt Treibselsammler getestet. Die sind, um Wirkung zu zeigen, noch ein ganzes Stück zur Bachmitte verlängerbar.

Am Ende der Wiesenstrecke guckt die Wintersonne über die Baumwipfel.

Sie beleuchtet ein baumfreies, zunehmend stundenweise intensiv besonntes Teilstück.

Der Profiteur Wasserpest ist sofort zur Stelle – Winteransicht.

Die Wasserpest wächst ab Frühjahr in übersonnten Bereichen schnell den gesamten Bachquerschnitt zu, sammelt Sand, der Wasserspiegel steigt. Benachbarte Nutzungen rufen nach „dem Bagger“. Dieser ökologische wie ökonomische Teufelskreis muss heute der Vergangenheit angehören!

Am Ende der Wiesenstrecke – die Moorbek biegt rechtwinklig um – befindet sich Erwartetes.

Detail – hier laichten noch vor kurzem mehrfach Meerforellen.

Die sind mit sinkender Wasserführung bereits zu großem Teil wieder Richtung Nordsee unterwegs.

Die anschliessende Waldpartie folgt hier demnächst.

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Durch herbstlichen Uferwald geht es vom Parkplatz Richtung Mühlenau.

Die Fuß-Radwegbrücke Richtung Regioklinik.

Blick bachauf – der extremen Überbreite hatten wir durch 8 lange Treibselsammler („Hölzchen & Stöckchen“) etwas Strömungsbewegung, Struktur gegeben.

Die oberen Treibselsammler stehen weiterhin gut.

Im unteren Drittel der Strecke (oberer Bildbereich) scheint einer „verloren gegangen“ zu sein.

Das werden wir gelegentlich prüfen, ggf. neue Stöckchen setzen.

Durch Sohlsortierung – es scheint, die Sammler dürften durchaus noch länger sein – baut sich über Flachwasser Ufer neu auf.

Die Tierwelt freut sich über den neuen Ruheraum – mit Speisekammer nebendran.

Die Sammler erfüllen ihren Zweck. – Ich gehe, vorbei an Sukzession, die ich in eigenem Beitrag erläutern werde, Richtung Kiesdepots und -lenker bachab.

Beitrag dazu folgt.

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Als vor 25 Jahren meine Übersetzung aus dem Dänischen und Anpassung an das Norddeutsche Tiefland des wegweisenden Buchs von Bent Lauge Madsen erschien, wurde ich aus bayerischer Fachwelt gefragt, warum sich der Titel auf „Revitalisierung von Tieflandgewässern“ begrenze. – Alles, was darin beschrieben sei – in Grundlagen, Problemen und Verbesserungsmöglichkeiten – gelte analog „auch für höhere Stockwerke“, die Gewässer des Flachlands, Auengewässer der Mittelgebirge bis in noch höhere Lagen.

So habe ich das bei Vorträgen „in höheren Lagen“, bis in die Schweiz, zum besten gegeben.

Heute vor 4 Monaten erreichte mich dann eine Info aus Österreich. Darüber habe ich mich mächtig gefreut! – Ganz herzlichen Dank nochmals!

Zuvor war bereits über das Anwenden von Treibselsammlern dort berichtet worden.

Das passt doch prima zur diesjährigen Herausgabe unseres Jubiläumsdrucks – 25 Jahre Madsen und Tent, …

… wie gehabt als non profit, gefördert durch die Edmund Siemers-Siftung, Hamburg.

 

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Angelehnt an die Vortragsveranstaltung in Rostock bestand der Wunsch, mich nochmal in der Geschäftsstelle des LAV Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, zu sehen und zu hören. – Nichts leichter als das (könnte man meinen)! Immerhin lässt meine Entwicklung, weg vom einarmigen Banditen (besser: Flügellahmen), sowas inzwischen wieder zu.

Los geht´s in Wedel, zur Zeit günstigen S-Bahnangebots.

Das Wetter entspricht der Ansage. – Wir brauchen das Wasser!

HH Hbf: Das Wetter – oder was – hat die lange Anfahrt des ICE, ganz von Süddeutschland her, unmöglich gemacht. – …

Viele Reisende warten geduldig auf den hier neu einzusetzenden Ersatz-ICE.

Büschen umgucken …

Die Zeit vergeht. – – –

Plötzlich ist „unsere Anzeige“ weg. – – –

Umgucken erbringt: Ersatzlos. Entgegen vorheriger Lautsprecher-Kommunikation: Informationslos.

Bewegung kommt in die Menge – Richtung Schaffnerhäuschen (oder wie das heisst).

Beim Wechsel des Bahnsteigs sehe ich von oben die Mitreisen-Wollenden, sich knäulen.

Abfahrt im Regio. – Wohl die meisten anderen sind noch hier eingestiegen.

Bergedorf – im Regio lernt man das Land kennen.

Nach längerer Fahrt – Schwerin Mitte, der nächste Halt ist „meiner“.

Schwerin Hbf.

Was machen Seehunde auf Schwerins Bahnhofsvorplatz?!

Es soll sich um ein Denkmal, „Rettung aus Seenot“ handeln. – Innere Sicherheit ist wichtig, kein Zweifel …

Mir ist eine touristische Anfahrt des Vortragsorts gegönnt. – Das ist doch …

… das Schweriner Schloss …

… mit Ross.

Angekommen – wie anderswo herrscht hier die Zeit der Kirschen … – und Stare.

Drinnen: Vorführexemplare totes Getier, Seeadler und Hecht(e).

Weil sie so schön präpariert und zusammengestellt sind, hier die Barschartigen: Fluss- und Kaulbarsch, Zander.

Auf Wunsch eines älteren Herren gibt es Saibling vom örtlichen Fischer.

Frisch geräuchert und so, wie er sein soll. – Hhhmmmmhh – lecker!

Der Vortrag steht an – Desktopfoto des lokalen Laptop.

Symbolfoto an der Wand – es geht um die allgemein vernachlässigten Organismen der zu erhaltenden bzw. wiederzugewinnenden sommerkühlen Fließgewässer, standorttreue Organismen und Wanderer zwischen den Welten Süß- und Salzwasser, Kieslaicher.

Nach Vortrag und folgender Fachsimpelei naht der Abschied schnell. – Auf zur Bahn – Schloss im grünen Umfeld.

Nein, wir fahren nicht durch. Die Straße biegt rechtwinklig links ab.

Am Hauptbahnhof Schwerin bleibt gerade man Zeit, …

… sich umzusehen – beeindruckende Fassade des Gebäudes westlich vom Hbf, …

… da naht auch schon der ICE.

Wie schön, die Fahrt verläuft „zügig“. – Baustellenblick aus Hamburgs S-Bahn auf die Tunnelung der BAB A 7 nördlich Elbtunnel – es geht voran!

Dank an alle Beteiligten, wir sehen uns bei Gelegenheit, wieder vortragend – oder exkursionierend.

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