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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Noch radele ich auf der Geest, wundere mich gar nicht, dass manche beschnittenen Bäume nicht wieder austreiben – wohl „gekniffen“ statt gesägt.

Das ist schnell geschehen, der Fachmann weiss aber um die verheerende Wirkung und zieht die Sägearbeit vor. – Hier vor Ort besticht, wie die Robinie offenbar das beste draus macht (findet manch einer gar nicht witzig, anderswo wird der Baum aber als [mindestens zu prüfender] „Klimabaum“ geschätzt).

Ich stoppe vor dem Übergang in die Marsch, am Geesthang. Was liegt da kegelförmig erscheinendes „Am Hang“?

„Am Hang“ ist dieser landwirtschaftliche Weg trefflich benannt.

Ah, das ist ja Kies, Körnung 16-32 mm.

Blick den zur Zeit sommertrockenen Sauerbeck bachab, in die Marsch – hier wird bald …

… unsere versehentlich von Unterhaltungsbaggerung plattgezogene Rausche-Kolk-Abfolge wiederhergestellt und noch ein Stück verlängert.

Möge das Werk gelingen! – Demnächst mehr dazu.

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Kopfweide am Steinweg, Wedel – der Marschgraben aufgrund Windeinfluss grün von zusammengeschobenem Entenflott.

Aktuell, heute – der Starkwind bläst weiter, aus anderer Richtung. Das Entenflott ist „weg“. Anderswo.

Weissdornrot – Blick über die Marsch Richtung Geest querab Vogelstation Wedeler Marsch.

Vorsicht, Blockade voraus – gerade übten die beiden Schafe selbstvergessen Boxen, Schädel rummst an Schädel.

Federn querab Giesensand – da fehlt vom Vogel aber allerhand!

Grünschillerndes Leuchten in der Morgensonne. – Wer ausser dem Stockentenerpel hat solche Federn?

Herbstlicht, die sonnige Variante – schon wechsle ich meinen Bildschirmhintergrund.

AltWeidenGrün am alten Heuhafen Hetlingen.

Richtung Hetlingen warten mehrere Grünbögen.

Der letzte – dahinter liegt der Ort, hinter dem alten Elbdeich.

Der Teich Idenburg, im gestrigen Beitrag nach Nachtregen noch mit kleiner Pfütze – nun schon wieder vorbei …

Umlaufgraben Brunnenschutzgebiet vor der Holmer Geest – herbstliche Naturkunst.

Die kalte Nacht hat Blaualgen zum Aufschwimmen gebracht – „Algenblüte“. Der Wind formt wechselnd Naturkunstformen. – Soweit sie weiter keinen Schaden genommen haben, werden sich die Algen tagsüber wieder in der Wassersäule verteilen.

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Beim gestrigen Radeln erreichte ich „den Hof mit Müh und Not“ – trocken.

Gestartet war ich in froher Hoffnung bei Sonnenschein und der Aussicht auf zunehmende Temperatur. Sogar die kurze Hose kam nochmal zu Ehren (- wäre aber kein Muss gewesen).

Heute, am 1. September, erscheint das Wetter einladend! Es ist allerdings wie in den Vortagen windig und reichlich frisch – also Hose mit unverkürzten Beinen nutzen.

Ich habe – neben dem bekannten „Pferdetümpel“ – inzwischen einen weiteren Wasserstandsanzeiger, den Teich beim Gestüt Idenburg. Der zeigte sich kürzlich – erstmals in unseren nun 11 Wedeler Jahren! – trocken (bei wohl bis 2 m Tiefe).

Überraschung heute, die Sohle ist mit einer kleinen Pfütze bedeckt. Die kurzen Nachtschauer haben offenbar, mindestens lokal hier, doch ein wenig bewirkt.

Ein Stück weiter – ZOOM! – was `s `n da los?!

Das fragen sich die sauber ausgerichteten Schafe auch – Unverschämtheit, solch Krach und dann auch noch auf unserer Weide herumlaufen!

Offenbar ist hier eine (Abwasser?)Rohrleitung oder ein Schacht überarbeitungs- / leerungsbedürftig.

Ich komme gut vorbei.

Und auf dem Elbdeich Fährmannssand – da fährt der Großsaug-/-klappbagger den Hafenschlick aus Mündungswalzen 2er Hafenbecken gen Helgoland (wie vesselfinder.de zeigt).

So wird also allüberall für zügigen Abfluss gesorgt.

Das Schauerwetter begleitet uns weiter, berichtet das Wetter-Radar – also immer gut beobachten vor Radtouren.

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Auf dem Weg zu einem anderen Aktionsplatz – E-Roller, „irgendwo“ abgestellt – auch hier im Grünen. Wir sind nicht damit angefahren.

Da blitzt es rot aus Erlengeäst – der Kumpan ist gefunden, Kies-Wasser-aktiv.

Als aktiver Angler beherrscht er (für „Ferntransport“) perfekt nicht nur den Seiten-, sondern auch den Überkopfwurf – hier eine Mischung aus beiden.

Wir verlagern große Teile der Kiesdepots wasserseitig, formen die Unterwasserlenker.

Normalerweise werden die unter Höhe des mittleren Abflusses leicht gegen die Strömung gerichtet. Hier im oberen Tidegebiet heisst das, unter mittleres Tideniedrigwasser. Wegen des Strömungswechsels während der Tide richten wir die Lenker senkrecht zum Ufer aus. Unerwünschte Ufer-Erosion ist beidseitig durch das jeweilige Kiesdepot verhindert.

Auch bei derzeit geringer Wasserbewegung stellt der jeweilige Unterwasserlenker sofort gute Turbulenz ein – „der Spiegel ist gebrochen“, das Fliessgewässer wird erkennbar.

Noch einmal, mit anderem Blickwinkel.

Auch der überraschend vorgefundene Schüttort wird profiliert.

Hier befindet sich einer von mehreren Regenwassereinläufen, der zum Ufer hin mit Kies gesichert wird.

Der Blick entlang des Ufers zeigt, s. auch freistehende Länge des nächsten Einlaufs, wie viel Weg-seitiges Ufer im Lauf der Zeit verloren ging.

In dieser Strecke können gelegentlich weitere Strömungslenker gesetzt werden, die eine Gefährdung des Wegs verhindern helfen.

Wir sind fertig, gehen gen Westen – Holunder …

Wir wundern uns, dass der noch so vollbehangen mit Früchten hier im gut besuchten Park steht. Näheres Hinsehen zeigt, dass wohl die Hälfte der Früchte noch nicht ausgereift ist. – Viel Erfolg also dem „ersten Finder“, demnächst.

Im Westen finden wir auch „unser Damen-Duo“ – eifrig an Super-Depot.

Sie haben die Masse des Depots aus der Hochlage in den Hang und von dort in extreme, durch Stackreste erkennbare Ufererosion eingebracht.

Bei solch interessierten und engagierten Kooperationspartnerinnen brauchen wir Alten uns um die Gewässerzukunft keine Sorgen zu machen.

Im Westen, nahe der Pieningmühle, liegen noch mehrere Depots in Hochlage und warten auf Bearbeitung.

Für diesmal soll`s genug sein.

Wir werden versuchen, Trecker mit Schaufel oder Radlader für erstes näher-zum-Wasser-bringen zu organisieren.

Bei Gelegenheit werden wir dann händisch nachprofilieren und, wo noch erforderlich, die Unterwasserlenker ergänzen.

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In den Beiträgen vom 6. und 7. August habe ich vom Ergänzen bzw. neu Legen von Kies zum Baum- und Uferschutz sowie zur Strukturverbesserung im westlichen Krückaupark, nahe Pieningmühle berichtet.

Ursprünglich wollte NDR SH das für einen Bericht drehen. Ein Streik der Kamera-Teams liess zunächst aber nur die Vorab-Info der interessierten Redakteurin zu.

Der Dreh fand dann am 11. August statt. Das informative, gut zusammengeschnittene Resultat findet sich bei tagesschau.de sowie beim NDR, SH-Magazin (bis 13. August 2028) – hier nur 3 meiner Fotos.

Auf kiesbedürftige Punkte wurde …

… geschüttet und …

… gegreifert.

Sinn und Zweck sowie Hintergründe und Reaktion der Lebewelt sind in den o.g. Links filmisch dargestellt. Meine weiteren „Fotos des Tages“ ruhen. – Wie in den Beiträgen hier vom 17.-25. August zu sehen, schloss sich ans Filmen unmittelbar der „KurzUrlaub Sylt“ an.

Nun gilt es, die Kiesdepots zu prüfen und ggf. speziell zu verändern. Vorigen Freitag war es soweit.

Vorbei an Buntem …

… gehe ich runter ins – allzu bebaute – Grün, die KrückauAue.

Auf Eventuelles bin ich eingerichtet.

Passend zum Überschwemungsgebiet liegen geeignete Fahrzeuge bereit.

Quatsch! – Das sind die Boote der schulischen Kanu-AG – ordentlich TrampelErosion rings um den Ponton, etwas Kies-beruhigt.

Uuuups, eine Überraschungsschüttung – später mehr zu diesem Punkt.

Im Hintergrund hat ziellosses Beseitigen von Weidengebüschen durch quantitative Überlichtung ein bekanntes Resultat erzielt: Neophyt Drüsiges Springkraut besiedelt alles, wird zu überreichlich Samendruck auf jeglichen freien Bodenpunkt führen.

Naturnahe Uferentwicklung wäre durch TeilRoden sowie Erlenpflanzung an frei gewordenen Stellen angestossen worden. – Aus- und Fortbildung funktioniert halt nicht überall.

Tideniedrigwasser in der Erlenkurve – der Baum- und Wege- (inkl. Schulgebäude-)Schutz funktioniert. – Gut zu erkennen, die nicht mit Gold aufzuwiegende Schutzleistung naturnahen, Erlen-bewurzelten Ufers.

Auch das Freihalten flottierender Erlenwurzeln funktioniert.

Weiter durch vielfältigen Auenbewuchs des Krückauparks, zum östlichsten Schüttpunkt.

Da liegt – verglichen mit Foto1 ein ordentliches KiesDepot. Dem zeigen wir durch Schieben und Ziehen, was eine Harke ist.

Zunächst sorge ich dafür, dass die Hochlage freigemacht wird, der dortige Kies ins Erosionsloch des Ufers gelangt.

Das sieht – rechts – dann so aus.

Wo steckt eigentlich mein Schaufel-Kumpan? Und wo ist das verabrete Damen-Duo verblieben? – Antworten folgen.

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Irrwitzige Lichtverhältnisse! – Mühlenau Rellingen – wir haben noch was vor querab der Düpenaumündung.

Um den Abriss an der fragwürdigen Düpenauquerstackung kümmern wir uns mal nicht – im Auge zu behaltende Altlast! – Der erstgeschüttete Kies liegt gut, kann demnächst mal ergänzt werden.

Am bachauf-Start eines merkwürdigen, starren Holzeinbaus besteht diesseits ein uferseitiger Durchbruch, der zu heftigem Nagen, Uferverlust geführt hat und weiter führt.

Gegenüber ist – wie so oft – das Versagen einer harten Steinpflasterung mit heftiger Erosion erkennbar.

Wir haben`s heute mit Hölzchen & Stöckchen (HuSt, H&St), werden mit 5 kg Vorschlaghammer, rammend, einen Treibselsammler basteln.

In der Hoffnung auf ähnlich starke Wirkung des Sandumlagerns und Festlegens in Form zurückgewonnenen Ufers wie beim „Erstling“ (und folgenden Experimenten anderswo) gehen wir ans Werk. Was bislang fehlt, ist die Arbeitskraft – das Wasser! Niedrigstwasserabfluss im ultraüberbreiten Bett bewirkt erstmal nichts (bis wenig).

Als Orientierungspunkt dient uns ein altes Querstack, das offenbar hier am Beginn des merkwürdigen Holz-Längseinbaus seine Funktion verloren hat.

Start – wir sind überrascht, stehen fest auf Sand … – und können die Stecken über 1 m tief per Hand eindrücken.

Blick bachab – der Hammer hat Ruh` (erstmal).

Die entstehende neue (Mikro-)Hydraulik …

… ist bereits erkennbar.

Wie üblich werden die „Wasserhölzer“ am Mittelwasser orientiert. Uferseits steigt die Länge an, hilft bei entsprechender Uferrückgewinnung (möge es klappen – immer ein Experiment!). Dort wird noch mit dem Hammer tiefer geklopft, dann ggf. auf passende Höhe abgesägt.

Die Anzahl mitgebrachter langer Stecken und deren Sägereste ermöglichen uns, auch auf der gegenüberliegenden Seite aufwärts des Steinpackungsversagens einen weiteren Treibselsammler anlegen.

Blick vom neuen Aktionsort bachab auf Treibselsammler 1 – lokale Interessentin Berner Sennenhund begleitet unser Werk.

Alle Stecken verarbeitet, 2 Treibselsammler fertig – Abmarsch.

Treibselsammler 2, Licht und Schatten – wir werden sehen …

Am massenhaft transportierten Erosionssand aus meist (aufgrund fehlenden Baumsaums) ungeschützten, übersteilen Ufern sowie beidseitigen Angriffs an der Sohle bei Überbreite liegt`s nicht. – Höhere Wasserführungen werden das Maß der Wirkung, Umlagern, in Teilprofil ruhig Legen, bestimmen.

Immer wieder spannend, wie dann im Bewegteren sowie im neuen, Ruhigen unterschiedliche Lebensgemeinschaften den wieder besiedelbaren Raum bevölkern – nicht zuletzt Futter für Fisch, Vogel, Fledermaus präsentieren.

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Da die Südspitze Sylts, Hörnum, bei früheren Besuchen immer zu kurz kam, müssen wir da einfach hin.

An der Südspitze Sylt, Hörnum – Surfer.

Wir sehen eine Landzunge, die peilen wir an.

Nicht zu fassen – wer`s nicht kennt, fasst`s nicht! Grobstein“pflaster“ flächig im Ebbebereich, Zeugnis von eiszeitlicher Vergangenheit und Korntrennung durch Hydraulik.

„Stunden später“ – na ja, nicht ganz. Wie üblich bei „freiem Wandern“ in weitsichtiger Landschaft haben wir uns völlig verschätzt. Die „Landzunge“ (gezoomt) vergessen wir mal ganz schnell, wandern langsam – den Boden aufmerksam nach Besonderheiten abscannend – zurück. Im Hintergrund: Muschelzuchtanlage.

Die Surfer ziehen sich zur Mittagspause zurück.

In Wenningstedt feiern wir einen 3/4 Jahrhundertgeburtstag (nicht meiner, habe ich voriges Jahr erlebt). Flusskrebsfleisch, große Portion, mit Bratkartoffeln und 2 Soßen – darf gern sein und schmeckt ultralecker.

Nachmittags wollen alle noch Munkmarsch kennenlernen – wir sind nicht allein. Im Hintergrund: Kirche St. Severin auf dem Kliff.

Am Strand bestaunen wir vielfarbige Algen. Die zunächst für Algenreste gehaltenen weissen Schnippsel …

… sind wohl – wie allzu oft! – Feuchttücher aus Fehlanwendung beim Toilettengebrauch.

Wie sagt man „so schön“ – letztlich landet alles im Meer.

Und da ist auch die „gemerkte“ Brücke – ich muss da hin. (Das ultradeutsche Schild vorndran will ich niemandem vorenthalten.)

Eifrig wird den 3 Frauengenerationen in der Ferne zugewinkt, man winkt zurück – nicht verstehend, dass ich mich bis zur Unsichtbarkeit entferne.

Brückenblick gen Inselkern – ein schick mäanderndes Etwas hat sich (man ?) da entwickelt.

Wattwärts – wie üblich ist sowas hochinteressant für Kinder. „Krabbenangeln“ mit Muschelfleisch an Wäscheklammer mit Stock und Leine fasziniert.

Jetzt muss ich aber zurück! Farbenblick Nord bis List.

Fernweh? – Das ist doch glatt …

… ein Urlaubsfoto wert (rechts am Dünenrand: zwischengelagerte Schuhe – Hauptsache, man vergisst nicht, an welcher Düne das war).

Und abends geht`s zum Strandabschied in Wenningstedt – Wetterwechsel kündigt sich an.

Da gucken wir lieber etwas nordwärts und freuen uns über die Dünung – Silbermöwe am Himmel, gehört dazu.

Es folgt die Räderabgabe – und am Folgetag die Abreise, wieder per RE, angesichts „Sonntag“ wird „dichte Packung“ im Zug erwartet.

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Mittagsüberraschung, wir wollen zum Erlebniszentrum Naturgewalten in List „Guck mal, was die ARD App produziert.“

Da guckt wer aus dem Smartphone raus.

Auch dort wird Kies geschüttet. – Möge das Werk gelingen.

Der Filmbericht findet sich inzwischen auch bei tagesschau.de .

Na, dann können wir ja nach List starten.

Berlinerisch elektrisiert angekommen in schwarzer „Asphalt-Blase“ – Farbgewalt Rot, elektrisch, vor dem Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt, List.

Von hier gen Norden blicken wir auf die Fährlinie Römö – Sylt (Fähren hin und her in Sicht), vorn ein Windsurfer.

Drinnen werden verirrte Wanderer geboten – Pottwalunterkiefer von Gestrandetem, …

„Heimgekehrtes“, neu aufbereitetes Walross, das verhungernd vor Jahrzehnten (1960) auf Sylt erschossen wurde und zwischenzeitlich in Bremerhaven ausgestellt war.

Draussen – Ausrüstung für Naturforscher, z.B. Schulklassen.

Ein großes FreilandAquarium bietet Überraschungen – leicht zu erkennen eine Strandkrabbe auf Miesmuscheln.

Ein Einsiedlerkrebs mit Strandkrabbe.

Allerlei Fische – hier ein Stichlingsmännchen mit mehreren Weibchen, 2 interessierte Betrachtende.

Plattfisch Scholle, auch eine Strandkrabbe nahebei, muss man erstmal entdecken – am ehesten bei Platzwechsel, vor erneutem Eingraben.

Für Experimente – hier: Vortex-, Turbulenzankurbeln – ist ebenfalls allerhand geboten.

Das große Natur-Experiment im Pazifik – Containerverlust von Frachter mit Tausenden QuietscheEnten (im Kleinen per Kurbel selbst auszuprobieren).

Fast glaubt man es nicht – jahrelanges Auffinden von QuietscheEnten, einzeln oder in Scharen, verdeutlicht in der Praxis Strömungstheorien der Ozean- und Wetterforscher.

Ja, und Herr Trump und andere Betriebswirte, Broker, Börsen- und weitere -Spekulanten können gern aus Erkenntnissen eines früheren ChefÖkonomen der Weltbank lernen (Bericht 2006 !). – Wer behauptet noch heute, „man“ /er habe nichts gewusst – oder es gäbe den Klimawandel doch garnicht (von Schäden ganz zu schweigen)?

Während meine 3 Begleiterinnen sich vom Syltdome – dem 360 Grad Kino – faszinieren lassen, begebe ich mich aufs Dach, mit Blick wieder auf die Fährlinie Römö-Sylt sowie eifriges WindsurferTreiben.

Näher herangeholt – Solarzellen und mehr Energetisches wird hier gut verständlich auf Tafeln erläutert.

Unten wird klar, warum bei Eis- und anderen -käufen gebeten wird, Nahrungsmittel „am Mann“ zu halten – Silbermöwen kennen, „dressiert“, keinen Anstandsabstand (klauen „wie die Raben“).

Es geht auf den Feierabend zu – Mitarbeitende entlassen Forschungsobjekte des Tages wieder ins Meer.

Wir gönnen uns noch was im Rundgang durch breites Angebot. Die Jungmöwe hat das Nachsehen.

Tags drauf nehmen wir uns einen Abstecher an die Südspitze Sylts, Hörnum, sowie einen weiteren Wattbesuch Munkmarsch vor – Strand Wenningstedt versteht sich von selbst.

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Alter Hof in Morgensonne – was unten so aussieht, …

… stellt sich am Himmel eiskalt dar.

Die Brötchen vom lokalen Bäcker schmecken wieder ausgezeichnet. – Das gute Wetter veranlasst uns zu einer Radtour ans Watt, Richtung Keitum.

Nach Umradeln des Flughafens auf einer Braderuper Nebenstrecke entlang einer Kiesgrube erblicken wir das Watt, Munkmarsch bzw. Keitum, nördlich vom Hindenburgdamm (am Horizont). – Die Brücke merke ich mir mal für einen andere Gelegenheit.

Auf den Höhen goldene Erntelager, offen und bereits abgedeckt.

Die nächste Aussaat wird vorbereitet. Möwen interessieren sich für Bodenbesiedler.

Querab vom Friedhof und Kirche St. Severin.

Reiterei ist auch schon ingang – später wird`s wohl zu heiss.

Munkmarsch – die Kreis Nordfrieslandflagge steht steif im Wind.

Ein Reiher untersucht den Wattenpriel.

Möwen, gleich nebendran, …

… haben offenbar die günstigere Position, stürzen sich eifrig ins abfliessende Wasser.

Auf der Höhe, Blick Nord Richtung List – ein beliebter Wanderstart Munkmarsch / Keitum, merken wir uns mal.

Entlang der Hauptstrecke geht es vorbei an Braderup zurück nach Wenningstedt, wo …

… ein Besuch beim Fischmann den Vormittag abschliesst – meine gute Wahl: Süßsauer eingelegter Brathering mit Salat und Bratkartoffeln (und ein Flens Dunkel).

Für den Nachmittag nehmen wir uns einen Aufenthalt im Schatten vor – das Erlebniszentrum Naturgewalten in List lockt.

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Bevor es heiss wird, radeln wir gen Nord, vorbei am „Langen Christian“, …

… vorbei an Weihnachtsbäumen (in den vergangenen 4 Jahren sind die so gewachsen wie unsere Enkelinnen) …

… und erreichen bald unser kühlendes Ziel, den Sylter Sagenwald.

Hier ist an vielen Stationen Interessantes beschrieben zu Riesen und Puken, zum Klabautermann und anderen Spökenkiekereien.

Licht, schattig und abwechslungsreich stellt sich …

… das Umfeld dar.

Alte Kiefern, einige Fichten, Tannen, vor allem lichter Laubwald lassen guten Unterwuchs mit vielerlei Beerenfrüchten aufkommen.

Die Erzähltafeln sind meist mit Turngeräten (und den beschriebenen Figuren) gekoppelt – ein gutes Angebot!

Über ein Stück Offenland kann ein zweiter Teil des Sagenwalds besucht werden.

(Riesen und) Puken auch dort – Symbolfoto.

Wir wechseln wieder in Waldteil 1, vorbei an einer Hochfläche mit blühender Heide.

Interessant ist das Werden, Wachsen und Vergehen in diesem kleinen Naturkleinod – in SH, dem waldärmsten Bundesland! (Wer fördert hier Waldvermehrung – ausser auf Papier?)

Das Erlebnis „lichter Wald“ lässt gerade an solch Hitzetag klar werden, was nicht nur im urbanen Raum für Mensch, Tier und Pflanze fehlt. Die röstende Maximaltemperatur 50 Grad und mehr auf unbeschatteten Flächen wird auf unter 25 Grad gemindert. – Womit ich mal wieder bei den Sommerkühle benötigenden Lebensgemeinschaften der Bäche und kleinen Flüsse wäre …

Bevor ich zu den Berlinerinnen wegen abendlichen Kartenspiels wechsle, gucke ich um 18 Uhr ins NDR SH Magazin (nun: Archiv vom 13. August 2026) – und sehe …

… mich.

Das Magazin moderiert einen längeren Beitrag für das Schleswig-Holstein Journal um 19.30 Uhr an – Kies zur Lebensraumverbesserung in der Krückau, als allgemeingültiges Beispiel.

Nach dem Depot-Schütten folgt die Feinarbeit …

… und der Gewässerfachmann Carsten Pusch vom NABU SH erläutert im Interview das Erfordernis und die Sinnhaftigkeit des „instream-Restaurierens“. – Danke dafür!

Im Schleswig-Holstein Journal wird der Krückaubeitrag wie zuvor …

… eingebettet in weitere aktuelle Gewässerthemen von Wassermangel, toten Ostseetiefen bis hin zum Ausnahmewetter, das uns der Klimawandel immer öfter präsentiert.

Stackpfähle als Zeugen der Vergangenheit weisen auf frühere Uferlage hin. Sie konnten nicht annähernd …

… Uferschutz, schon garnicht dreidimensionalen Lebensraum bieten wie die Natur es mit z.B. Erlenwurzeln praktiziert.

Eine Rausche an anderer Stelle dokumentiert die zurückzugewinnende Kraft und Lebendigkeit unserer Bäche und kleinen Flüsse.

Besten Dank für sehr angenehme Dreharbeiten, gekonnte Schnitt- und Erläuterungsleistungen sowie für die Moderation! (Foto: Ausschnitt laichende Flussneunaugen aus kleinem FilmClip)

Ich radele gen Westen, zum Kartenspiel.

Wie bereits am Schluss des Beitrags vom 17. August gezeigt, sitzen wir hier gen Nordsee (fast) in der 1. Reihe – Das gilt auch für den Sonnenuntergang.

Oha!

Kurz mal nicht aufgepasst – schon ist sie weg!

Tags drauf soll es nach Keitum – und später nach List gehen. Ich werde berichten.

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