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Archive for the ‘Vögel’ Category

Nun folgen aus gegebenem Anlass doch noch ein paar herbstliche Eindrücke in Farben.

Die bis vor Kurzem noch vorherrschenden Mais-Horizonte sind – für Monate – barem Ackerboden gewichen. Der Boden ist Wind und Wasser ungeschützt ausgesetzt.

Birkenwald-Partien zeigen sich herbstlich gelichtet.

Noch leuchten Spitzahorne rötlich-orange, viele auch gelb.

Am Ufer der Elbe zeigt sich eine Vielfalt des Grün an Deichschutz“rasen“, Reet, Binsen und Auwaldbaumarten, teils jahreszeitlich bedingt wechselnd Richtung Grau- und Brauntöne.

Über Geest und Marsch fetzt himmlisches Geschehen – hier ist noch Blau gut vertreten.

Auch dieses spannende Geschehen kann den Radler – mal abgesehen von der Bedeutung der Tour-Auswahl hinsichtlich stürmischer Winde – nicht schrecken.

Gelegentlich taucht neben bekanntem Federvieh, das zur Zeit zahlreich unser Umfeld quert oder / und Rasttage einlegt, ein Fremdling auf.

Da rätselte ich um die Mandarinente herum …

Fachlich unterstützt weiss ich nun: Es handelt sich um eine Brautente. Wie die Mandarinente ist / war sie hierzulande eine in Volieren gern gehaltene „Zier-Art“. Nun ist sie also inzwischen offenbar entkommen – oder wurde womöglich ausgesetzt. „Neozooe“ nennt man das wohl. Und nun? (Eine Nummer größer und einige Jahrzehnte weiter kennen wir die Entwicklung ja bereits von Kanada- und Nilgänsen …)

Zurück zu den Bäumen. Das Gelb der Linden wurde von Sturmwind und Regen bereits heftig zerzaust.

Vom frühen Rot der Kirschen, auch vom Rot wilden Weins ist an windexponierten Stellen nicht mehr viel geblieben.

Toleriertes KletterGrün an Eichen, …

. . . Efeu, entwickelt massenhaft interessante Winternahrung – für Vögel und anderes Getier ringsum.

Was ist das nun alles – Wetter? Bei Erinnern der jüngeren Jahre, vielleicht bis 15, ja 20 Jahre zurück, scheint da auch einiges „Klima(wandel) zu sein“.

Es entstand zunehmend der Eindruck, dass wir nicht mehr in die „Indian Summer“-Staaten über den Atlantik reisen müssen. Indian Summer haben wir nun selbst – auch ohne die vielen künstlich wirkenden Rots, die durch Baumschulen „eingepflegt“ werden.

Was aber hat das mit der Queen zu tun?!

Nun, vor einigen Tagen war zu  lesen, die Queen sei „irritiert“ in Sachen Klima(wandel). – Komisch, dachte ich beim Lesen der Überschriften, kommt eine ältere Dame da bei irgendwas nicht mit? Wie so oft, liest sich der Inhalt dann ganz anders. Die Queen erinnert sich. Und sie ist sauer! Sauer auf die Politik, die „immer nur redet, aber nichts tut.“

Die Queen ist also auf der Höhe der Zeit! Herzlichen Dank für die Einmischung, möge sie helfen!

Auch ich wunderte mich in meiner beruflichen Restlaufzeit über den aus – oft genug politisch besetzten – Fachkreisen in den ersten 1,5 Jahrzehnten des neuen Jahrtausends kommenden Spruch „Und Sie wissen das schon alles?!“ (eigentlich nicht), als es galt, Handeln in Gang zu setzen. Mehr wunderte es mich, dass die Sprücheklopfer es nicht wussten . . .

Warum?

Weil seit spätestens 1992 jeglich halbwegs Interessierte, auch Laien-Öffentlichkeit Bescheid wissen konnte(n). Von der Fachwelt einmal ganz zu schweigen. (Dieser Auszug stammt aus einer Zeitreihe, die die Entwicklung des Wildpark Eekholt darstellt. Dank dafür!)

So hoffen wir denn für die Bundesrepublik Deutschland, Europa, ja die gesamte Erdkugel, dass Handeln richtig und zielgerichtet endlich greift.

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Für das letzte Septemberwochenende waren an der NABU Vogelstation Wedeler Marsch „Zugvogeltage“ angesagt. Eine Vielzahl Führungen in dieses vielfältige Geschehen war angekündigt, das Wetter spielte mit.

Diese gute Gelegenheit nutzte ich, ganz nebenbei auf einer Radtour Erkundigungen einzuholen über 10 Mauerseglerbrutkästen, die an unserer „Felsenburg“ angebracht werden sollen (dazu zu gegebener Zeit mehr, die nächste Brutsaison startet erst mit Rückkehr dieser faszinierenden Dauerflieger im nächsten Frühjahr). „Meine Zugvogeltage“ habe ich bereits in den Beiträgen vom 23. und 24. September beschrieben.

Auf der Krone des Elbdeichs querab der NABU Vogelstation – weithin sichtbar, ein Zeichen der Zugvogeltage.

Da ich früh bin und mein Gesprächspartner noch nicht am Infostand anwesend ist, klettere ich auf den Deich. Warten in der Morgensonne mit Blick auf die Elbe ist ja nicht das Schlechteste, lohnt meist immer mit Aktuellem.

Blick gen Südost über das bei Ebbe freifallende Süßwasserwatt Fährmannssand – da hinten am Horizont ist was los, vorn quert ein früher Radler.

Allerlei Segelboote, teils bunt, füllen den Horizont.

Das wird wohl so etwas wie „Absegeln“, eine letzte Regatta 2021 sein. Aktuell wurde berichtet, dass die „Kran-Saison“, das Herausnehmen der Boote aus den Yachthäfen und das Einlagern für den Winter, begonnen hat.

Noch sind seeseitige Strecken der Elbe bootsfrei.

Das temporeiche Treiben kommt zügig voran.

Schnell ist die Lühemündung passiert.

Kurze Zeit später geht es auf die Wendemarke zu.

Die ersten haben gewendet und sausen zurück.

Hoch oben am Himmel trompetet es laut, klitzeklein ist ein Kranichschwarm erkennbar.

Ich klettere vom Deich, erhalte meine Information über die Mauerseglerkästen. Zufrieden vollende ich meine sonntägliche Rundtour.

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Deutscher Horizont 2021 – verstellt!
Mais, sterbende nicht standortangepasste Bäume.

Immer noch! – Deutscher Bodenhorizont, ungeschützt.

Vielen Dank, Frau Klöckner! Vielen Dank für GAR NICHTS!

Was bleibt? – Hoch wollen wir hinaus, hier mit Starenschwarm.

Horizont in Wetter und Klimawandel – standfest im Sturmgebruus.

Was bleibt, ist Hoffnung.

Mögen die verhandelnden Politik-Aktiven heute, in den nächsten Tagen und Wochen, glückliche Wendung herbeiführen! (Dabei dürften der nordische und der südliche Selbstdarsteller, grün wie schwarz, gern mal zurückstehen, vielleicht einfach mal Film, Funk und Fernsehen meiden, die Klappe halten.)

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Vom Berliner Hauptbahnhof zum Leihwagen, mit dem – gefahren worden – zur Unterkunft, da kann man was sehen, ggf. fotografieren.

Vom Hauptbahnhof nach Süden raus, gen Spree – wir blicken über die Moltkebrücke / Willy-Brandt-Straße zum Reichstag.

Entlang der übel ausgebauten Spree, Blick aufs Kanzleramt, geht`s Richtung Mittagessen und Leihwagen.

Wann wohl der neue Hausherr (?) bekannt wird. Erstmal wird heute gewählt, dann gezählt – und dann …

Über mein von vielen sicherlich als einseitig empfundenes Mittagessen habe ich im vorigen Beitrag berichtet. Wir fahren …

Auf, Richtung „Himmelhoch“ – wieder vorbei am Reichstag.

Der Vortext zum Kanzleramt gilt hier gleichermaßen. Wie viele überhängige Abgeordnete werden wir Steuerzahler wohl diesmal durchfüttern müssen? Möge Politik endlich die Obergrenzen des Parlaments rechtssicher definiert einhalten!

Voraus: der Friedrichstadtpalast.

Synagoge vor Fernsehturm.

Rot und Gelb auf Schwarz – was will uns das sagen? Die Horrorversion heutigen Auszählens?

Der Dom kommt in Sicht, verstellt.

Da isser ja!

Turm in Turm – Stadt-Silhouetten.

Vorbei am Roten Rathaus (auch dessen künftige Insassen werden heute gewählt – verrückte Berliner, mosern über die 3er-Koalition – und werden sie doch wieder wählen ???).

Die beiden Türme von vorher – St. Marien und Fernsehturm.

Kulturbrauerei und Baustelle „Dit is` Balin!“ – möge das so weitergehen.

Wer diesen Blog bereits länger verfolgt, weiss, wir sind angekommen.

Sehr praktisch: Leihwagen abstellen, abmelden – und weg ist die Verantwortung. (Für die Rückfahrt ist wie üblich die Straßenbahn vorgesehen.)

Angekommen, ganz oben.

Später, am Abend, grüßt eine Ringeltaube über die Dächer.

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Nach dem sonnigen Vortag, Elbdeich und Marsch voller Zugvögel und Menschen, sah es gestern – wie angekündigt vom Wetterbericht – völlig anders aus. Ein Tief zog stürmisch durch. Hohes Wasser aussendeichs, fast 1,50 m über Tidehochwasser, die Sperrwerke von Pinnau und Krückau daher beim Abendhochwasser ca. 4 bzw. 5 Stunden geschlossen, um ein Eindringen des erhöhten Wasserstands ins Binnenland zu verhindern.

Ich radelte die Vogelstation Wedeler Marsch über Fährmannssand an, mal nach den Limikolen und mehr (s. gestriger Beitrag) sehen. Windstärke 5 aus West, stellenweise wollten Böen Rad und Radler aus der Spur bringen. Die Strecke Richtung Elbdeich wurde in kleinem Gang gemeistert.

Die Vogelstation bietet aus mehreren geschützten Unterständen Aussicht in alle Richtungen über eine ehemalige Kleientnahme. Flachgewässer mit wechselnden Tiefen und Inseln ermöglichen vielfältiges Leben das ganze Jahr über.

Überblick über einen Aspekt der ehemaligen Kleinentnahme, Inseln – Jagd-Szene in der Ferne.

Diese klitzekleinen Schwimmer werden später näher zu sehen sein.

Silberreiher in Aktion zwischen Wiesenufer und einer Insel.

Eine gute Position bei einer Treibjagd ist alles, stets anpassen.

Konzentration.

Jagdpartner Kormoran.

Mehr Jagdgenossen tauchen auf.

Erneute Platzwechsel der Silberreiher, Kormorane. Eine Möwe lauert auf Beute(klau). Besonderheit: der 4. Reiher von links hat einen schwarzen Schnabel.

Fachkundige an vielfältigen, auch von Besuchern nutzbaren Spezial-Optiken in der Vogelstation wiesen mich auf den Schwarzschnabel hin. Damit und mit roten Beinen, mit ein wenig gutem Willen auf dem Foto erahnbar, hebt er sich von allen anderen, gelber Schnabel, schwarze Beine, ab.

Bloß keinen Fisch durch die Lappen gehen lassen.

Die Jagdgruppe besteht aus 22 Silberreihern. Der unter der Möwe hat gerade einen Fisch erwischt. Wasser perlt.

Auf einer kleinen Insel an anderer Stelle ruhen sich – vermutlich bereits satte – Kormorane. Eine Sturmmöwe leistet Gesellschaft.

Graugänse und ein Stockentenpaar halten sich im Lee des Ufers bzw. einer Insel auf.

Auch ein Graureiher und etliche Blässhühner scheinen Windschatten zu bevorzugen.

Diese Höckerschwäne und Enten stört der Wind offenbar weniger. Auch hier halten sich die Graugänse im Lee der Insel auf.

Und da sind auch die klitzekleinen vom Beginn wieder, dichter dran – nun als Zwergtaucher erkennbar.

Das war ja ein spannender Wechsel im Vergleich zum sonnigen Vortag!

Beim Heimradeln, Rückenwind-getrieben, sturmgeschüttelt, fällt mir ein, dass ich vor lauter Jagdgeschehen ganz vergessen habe, nach den Limikolen zu fragen.

Das waren meine beiden Vogeltage. Die Besucher am Wochenende werden ihrerseits viel zu sehen bekommen – viel Spaß dabei!

P.S.: Die Formationsflieger, in der Tat Limikolen, sind Alpenstrandläufer.

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Von Wedel kommend, Holmer Geest, kurz vor „Absturz“ in die Marsch.

Windbedingt radele ich wieder einmal gegen den Uhrzeigersinn – Wedel, Holm, Hetlingen, dann am Hauptdeich Elbe (Rückenwind auf freier Strecke) längs nach Wedel zurück.

Gerichteter Zug der Schafe auf dem Elbdeich, gen Südost – Foto lohnt.

Dasselbe Geschehen von der Deichkrone aus – am Horizont lassen sich riesige Vogelschwärme ahnen.

Hinterm Deich sitzen Hunderte Graugänse.

Grau- und Nonnengänse vor Weidevieh.

Da ist ein Kollege Fotograf zu dicht an den Zaun geraten. Die Graugänse sind aufgebracht.

Symbolisch für eine andere charakteristische Plage – ich erspare mir hier Erläuterungen der Gespräche mit solch Hundehaltern.

Der Leinenzwang hier ist begründet – auch z.B. in den Gräben aussen- wie binnendeichs lebt Diverses, wo ein Hund nichts verloren hat. Der Jagdtrieb soll hier eben nicht geweckt, gar forciert werden.

Silberreiher an der ehemaligen Kleientnahme querab NABU-Vogelstation, darüber Vogelgewimmel.

Es sind in die Tausende zählende Nonnengansschwärme in der Luft – hier eine kleine, einzeln fliegende Gruppe.

Formationsflug über der Kleientnahme – schwenkt auf Weiss.

Formationsflug in Weiss.

Zunächst hatte ich an Kiebitze gedacht. Als ich die – auch wohl hunderte – dann sah, war klar, dieser von Weiss auf „unsichtbar“, „Grau“ wechselnde Schwarm (Mehrzahl, mindestens 2 Schwärme) besteht aus kleineren Vögeln.

Das kann sich wohl um die wertvollen Kohlen (ohne h !) handeln, die Limikolen(?).

Da werde ich mich in den nächsten Tagen auf dem Gelände der NABU-Vogelstation schlau machen. Aus gutem Grund bieten die ein besonderes Programm. Für fachgerechte Information und starke optische Ausrüstung ist gesorgt.

Im Abradeln – noch `ne Flugformation, menschengesteuert. Hier, östlich Fährmannssand befinden sich die Piloten und ihre Drachen ausserhalb der Verbotszone. Gut gemacht!

 

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Hinterm Elbdeich höre ich schräg über mir Gekläffe „Jäpp, jäpp, jäpp!“, wiederholt, fortwährend.

Langsam kommt die Erinnerung, das Kläffen kenne ich – sooo lange ist das gar nicht her.

Und siehe da, querab von der NABU-Vogelstation sitzen sie, seitwärts von ein paar Graugänsen.

Schwarz-weiss auf Marschwiesengrün – ca. 50 Nonnengänse.

Etwas versetzt sitzen weitere zwei Gruppen, ebenfalls um die 50 Tiere.

Und, ein Bisschen unruhig, als wüssten sie nicht, ob sie landen, vielleicht sich dazugesellen sollen, einige wenige weitere Kleinschwärme am Himmel.

Zunächst nahm ich an, diese Gäste seien verfrüht. Ein Blick hier in den Blog zeigt allerdings, dass sie z.B. am 25. September 2019 seit ein paar Tagen angekommen waren – kein Grund zum Wundern also. Es sei denn, es bezöge sich auf das Wunder des Vogelzugs.

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Jetzt zieht also mal wieder für zwei Tage ein Regentief durch.

Nicht lachen (oder weinen) – wir brauchen das Wasser! Die Bäche und kleinen Flüsse laufen schon längst wieder auf Niedrigwasser. Wald- und Forst-Experten, Quellenbeobachter wissen, „von unten“ kommt nix, da ist noch nichts wieder angekommen, was den überanspruchten Speicher auffüllen würde.

Die jüngst vergangene Trockenphase war von der Landwirtschaft sehnlichst erwartet, standen doch ein weiterer Grasschnitt plus Trocknen und Ernte sowie die Getreideernte an. Dem entsprechend waren Mann und Maus 24 Stunden am Tag, notfalls auch – bescheinwerfert – in der Nacht aktiv.

Und, wenn ich so hier im Umfeld gucke, das hat gut geklappt! (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.)

Wo man auch hinkam, gemähtes Grün …

Gleich nebendran in der Hetlinger Marsch wurde der Schnitt nach Wenden und Trocknen bereits zu Ballen gepresst.

In der Holmer Marsch, Ballen-Pressen, weit fortgeschritten.

Und nebendran die frühe sowie die in Folie verpackte Situation. (Dies sind die „Storchen-Wiesen“, von denen ich intensiven Nahrungserwerb durchziehender Gruppen berichtete.)

Die Störche, West- und Ostzieher, sind inzwischen meist anderswo zu verorten.

Auch das Getreide, hier Hetlinger-Holmer Marsch hinter dem Alten Elbdeich, ist gut reingekommen.

Anderswo, vor allem, wo das Korn zeitlich anders erntereif war und von den vergangenen regelhaften Regenklackern immer wieder zumindest angefeuchtet wurde, mag sich die Lage nicht so positiv dargestellt haben.

Derweil geht das Leben weiter.

Beispiel Wedeler Marsch – ein Graureiher putzt sein Gefieder, ein Turmfalke zerlegt seine Beute, wohl eine Maus.

In großer Entfernung lässt sich nach getaner Arbeit gut dösen, während dichter dran die Arbeit offenbar durch fotografierenden Gaffer (leicht) gestört ist.

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Am angesagten Regentag blieben die Leihräder erstmal stehen. Wir fuhren auf Hafen-Tour nach Tönning und Husum.

Tönning, geparkt am Markplatz.

Blick über die Marktseite.

Einst hatte Tönning ein Schloss – hier das Modell auf einem Parkteich.

Dieses klare Wasser der Fontäne – im Vergleich mit dem Algen-fetten Teichwasser …

Da wird offenbar Trinkwasser in die Luft geschleudert. Wir erinnern uns an unmittelbar fontänisiertes Wasser aus hochnährstoffreichem Teich anderswo – das Grün erschien im versprühten Strahl Pi-Gelb, oha.

Hafen Tönning, Niesel.

Ein Einhorn! – Etliche Besucher nutzten die Tour, ebenfalls den Hafen Tönning anzusehen.

Dicke Seehunde in solcher Form haben wir zuletzt in Büsum gesehen.

Alte Werft, Tönning.

Wir fahren weiter, nach Husum. Und sehen da …

… gleich noch ein Einhorn, das der so benamten Apotheke.

Am Hafen Husum, mit Stockenten und Lachmöwen, …

… kann man bei Ebbe die zufliessende Husumer Mühlenau erkennen.

Mit der Mühlenau scheint Interessantes zu kommen – oder die Möwen wurden gerade von der Kaimauer dort gefüttert.

Auch in Husum findet Werftbetrieb statt.

Wir konzentrieren uns jetzt auf die Restaurantseite des Hafens.

Dort scheint es auch für Silbermöwen interessant zu sein, für Jung …

… und Alt.

Wir haben eine Bleibe gefunden.

Ein Krabbengericht – und für mich Pannfisch. So gut, und überhaupt, habe ich den lange nicht gegessen.

Danach geht`s durch die Altstadt Richtung Schloss, vorbei am Symbol des früher hier bedeutenden Viehmarkts.

Vor Schloss und -garten – das Torhaus.

Das Schloss – gut für Kultur. Möge die Zeit die Veranstaltungen wieder wie früher stattfinden lassen.

Die Situation erscheint dunkler als sie ist – Storm-Denkmal, palisadenartig baumgesäumt.

Schaukel-Buche …

Den Schlosspark haben wir als klein, aber sehr fein empfunden – Spaziergang empfohlen!

Es klart auf. Kalt sieht es aus, hoch oben.

Auf dem Weg ins Parkhaus – ein Rest „des alten Wetters“ zieht ab.

Noch ´n Vogel – an der Schwan-Apotheke.

„Bin ´laden.“

Dieses Wetter! (Das „Himmel-Grafitto“, lange gegrübelt, ist die Spiegelung unsers Ladekabels via USB.)

Wir nutzen die Situation und fahren nach Schwabstedt, Richtung Wildes Moor.

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Als wir in Bergenhusen eingeradelt waren, hörten wir bald Klappern. Klappern Störche Mitte August? Wo sind sie? Läuft da irgendwo ein Band?

Nachdem wir uns eingeguckt hatten, „entdeckten“ wir immer mehr Störche.

Schon ist ein weiterer gelandet.

Und noch ein Anflug.

Der sieht sich vor dem Landen noch ein Bisschen um.

Sind da noch mehr, irgendwo hoch oben?

Offenbar gutes Segelwetter! Wir haben nicht nachgezählt …

Paarweise auf dem Nest – das war nach und nach das vorherrschende Bild.

Nachdem ich in der ersten Augusthälfte im Raum Wedel bereits offenbar durchziehende Jungstorchgruppen sah, bereiten sich nun wohl die Altstörche auf den Abflug vor.

Demnächst sehen wir die Besenderten auf dem Weg nach Süden.

Noch einzeln.

Und noch ein Paar. Interessant, die Nestanordnungen in Bergenhusen.

Wer sich für andere Störche anderswo, z.B. in der Elbtalaue, interessiert, findet das Beispiel Rühstedt hier.

Symbolfoto: Zeit, diesen Ort zu verlassen.

Das gilt auch für uns. Wir machen uns auf die Rückfahrt – dazu mehr demnächst.

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