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Archive for the ‘Vögel’ Category

Himmel-Kunst, August 2022, 1.

Hier im Blog habe ich kürzlich über ein GreenScreen-Jugendfilmcamp berichtet, dem ich in Sachen Gewässerökologie und Klima Rede und Antwort stand. Ich bin begeistert, was die jugendlichen Engagierten daraus gemacht haben – in der Kürze liegt die Würze, „Die Osterau“ – bitte nicht vergessen, den Ton einzuschalten.

Alle dort im Jugendfilmcamp entstandenen Filme sind – heute 4 von wohl 5 insgesamt – hier zu finden, unten auf der Seite.

Ich wünsche viel Spaß beim Ansehen.

Himmel-Kunst, August 2022, 2.

 

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Jetzt ist erstmal kein Regen angesagt. Das war kürzlich noch anders. Da tat man gut dran, bei längeren Vorhaben den Himmel im Auge zu behalten. (Zwei Tage zuvor war ich mit Begleitung per feuerrotem E-Mobil auf 50 km-Fahrt sowohl hin als auch zurück in je 2 Gewitterschauer geraten. Glück gehabt: die 1,5 Stunden Beschäftigung zwischendrin blieben trocken. – Trotz ordentlichem Platschen zeigten sämtliche Pegel ringsum, dass die offenbar sehr punktuellen Geschehen, die uns beeindruckten, Bachabflüsse nicht steigerten …)

Entlang der B 431 geht es Richtung Holm. Links oben etwas Schwarzes, bewegt sich aus dem Sichtkreis. Dahinten, Richtung Weisses, will ich hin.

Von der Geest in die Marsch runter, Am Hang – „das Wetter“ habe ich hinter mir gelassen. Kurz zuvor musste es mich aber doch schwach besprühen.

Irgendwo von dort, vom dicken Ende, kamen die versprengten Tropfen wohl.

Offenbar herrscht nun Seglerwetter – über mir miaut es, Bussarde.

Vor Hetlingen ist der Weizen inzwischen geerntet.

Am Himmel bleibt weiter Bewegung, als kämpfte, zumindest entwickelte sich da etwas.

Am Boden … – Überraschung!

Ich steige ab: eine Wollhandkrabbe quert in sengender Sonne den Weg.

Scherenarme (-beine) hoch! Sie merkt, dass ich etwas vorhabe.

Von hinten im Zangengriff, Rücken und Bauch, zwischen Daumen und Zeigefinger. So kommen die spitzen Scheren nicht an mich heran.

Vorbeikommende interessieren sich …

Die Wollhandkrabbe meint, es sei nun genug, strampelt und arbeitet mit ihren langen Beinen. Bevor ich sie richtig runtersetzen kann, hat sie sich meinem Griff entwunden und …

… läuft in hoher Geschwindigkeit seitwärts davon.

„Sowas habe ich noch nie gesehen!“ höre ich noch im Weiterradeln.

Das Wetter entwickelt sich weiter. Gesehen vom Elbdeich Hetlingen, südwärtzs, bekommen vorher weisse Wolken eine dunkler werdende Basis. Rechts sieht der Horizont fast gefährlich aus.

Ich bin zügig weitergeradelt – Fährmannssand: Ringsum schliesst sich der Rand des bisherigen „Wolkenlochs“.

Über der Elbe, heranziehend, sieht es inzwischen am Bedenklichsten aus.

Wie gut, dass ich bald zu Hause bin.

Schnell noch am Theaterschiff Batavia vorbei. Die Flaggen zeigen, dass ich mit gut Rückenwind die Hinterdeichtour radeln konnte.

Das Theaterschiff Batavia feiert gerade seinen 50. Geburtstag – Herzlichen Glückwunsch!

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Neben den im vorigen Beitrag gezeigten Schmetterlingen flatterte da noch mehr in Bachnähe herum.

Kurz vor der Landung, noch mit ausgebreiteten Flügeln – eine Prachtlibelle, Calopteryx splendens.

Hier, an der insgesamt nur ca. 27 km langen Osterau, stellte die Gebänderte Prachtlibelle den Großteil der Libellen. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass die charakteristische Sommerkühle des quellgespeisten Bachs durch Überwärmung gestört ist. Dem Beitrag vom 30. Juni, Prachtlibellen im Wildpark Eekholt, ist zu entnehmen, dass dort, gar nicht so weit bachauf, die Schwesterart Calopteryx virgo, die Blauflügelprachtlibelle, charakteristischer Zeiger des sommerkühlen Bachs, vorherrschte.

Wollen wir unsere Bachoberläufe erhalten, müssen wir aufmerksamer auf ihre – menschengemachten – Probleme reagieren. Wasserhaushalt durch intensiven Rückhalt und Versickern von Niederschlägen in Stadt und Land verbessern, Sommerkühle durch naturgewollten Halbschatten – ebenfalls in Stadt und Land, auch im bebauten Raum nicht zuletzt unserer Gesundheit zuliebe – schaffen.

Meine Güte, was fällt einem bei einem einzigen Foto ein … Da wäre noch mehr, das lasse ich jetzt.

Zunächst im Augenwinkel, dann unübersehbar, kam da etwas, jemand drehend aus der Luft Richtung Wiese. Leider klappte es nicht mit einer Aufnahme des eindrucksvollen Geschehens.

Da ist etwas, schwarz – weiss – rot auf der Auwiese, vor dem Waldrand.

Nun ist es nicht mehr allein – 2 Weissstörche.

Sichern. – Erscheinen wir gefährlich?

Offenbar hat die Auenwiese eine starke Anziehungskraft, es wird eifrig geforscht, gepickt, aufgenommen, runtergeschluckt.

Unbeirrt wird die gesamte Fläche durchstreift, systematisch und erfolgreich auf Nahrung durchsucht.

Nun habe ich zwei Beiträge mit Tieren neben dem Bach geschrieben. Es gibt auch vorzeigbare Pflanzen – und zum Klimawandel sagt der Bach später etwas.

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Wie am 19. Juli berichtet, war eine Niedersachsen-Radelplanung erneut an einem ausserplanmäßigen Werftbesuch der Lühe-Schulau-Fähre gescheitert.

So guckten wir auf die Homepage … „… fällt auf unbestimmte Zeit aus …“

So guckte ich über die Elbe …

Fährmannssand – ein kleines Segelboot und …

Rauchschwalben, jede Menge – die scheinen sich schon ordentlich für den Abflug vorzubereiten.

Mal sehen, ob sie auch dieses Jahr ihre „Normalzeit“, so um den 15. September, für die Abreise einhalten. – Hier im Umfeld scheinen die Mauersegler schon weg (???), verlassen uns eigentlich erst so um den 15. August.

Noch was zu sehen?

DA – Gelb-Blau! Die Lühe-Schulau-Fähre, wieder genesen!

Tatsächlich, sie fährt!

Die Verabredungen sind getroffen, nächste Woche geht`s rüber, zum Hasen und dem Igel – auf, nach Buxtehude, per Fähre und Rad.

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Dieselbe Tour wie bei den vorigen Vogelbeiträgen, andere Arten – angekommen in der Holmer Marsch, direkt vor dem Geesthang.

Zwei Weissstörche auf Nahrungssuche, im Hintergrund das Wäldchen eines Brunnenschutzgebiets.

Nur noch wenige Möwen bevölkern die überstaute Marschwiese nebendran – Regenwürmer und Insekten sowie deren Larven, die aus dem Boden ins Wasser flüchteten, sind offenbar weitgehend aufgefressen. Eine essbare Gewässerlebewelt findet sich (noch) nicht.

Alter Elbdeich gequert, runter vom Holmer Berg Richtung Hetlingen – am Marschgraben Lanner späht ein Silberreiher aufmerksam nach Nahrung.

Ein paar Tage zuvor, hinter dem Hetlinger Elbdeich – die Rauchschwalben fliegen etwas höher als beim vorherigen Schauerwetter.

Rauchschwalben und – unscharf unmittelbar über der Deichverteidigungsstraße – eine Bachstelze.

Inzwischen sammeln sich Starenschwärme, hier aufgescheucht vom Radler.

So fliegen sie ein Stück, landen nahebei.

Runter – … und wieder hoch!

Ein Teil nahe der Heuballen fühlt sich geschützt, so wird der Anteil wieder Auffliegender immer geringer.

Auf der Deichkrone, Schaf und Krähe – sieht das makaber aus („Galgenvogel“), oder bilde ich mir das nur ein?

Das Schaf hat genug geschubbert, zieht sich zurück – nix Makabres also.

Fährmannssand: Rinder im Vorland – bei Hitze wandern sie dem ablaufenden Wasser hinterher bis an die Fahrrinne, Kühlung suchend, findend.

Abschiedsblick entlang der langen Buhne – Segler und Motorboot voraus.

Auf dem Rückweg, die Weiden Fährmannssand kämmt der stürmische Nordwest.

Hoch, auf der eingestauten Binnenelbe, liegt das Theaterschiff Batavia.

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Elbdeich Hetlingen – schlimmer Vogel auf der Elbe, Saugbagger Utrecht, bekannt. – Eine Gruppe Graugänse zieht über das Deichvorland.

Blick seewärts – da zieht das aufkommende Wetter, nördlich vorbei.

Silhouette über dem Deich bei Giesensand.

Das ist wohl die Ursache für die regelhaft den Deich binnenwärts querenden Gänsegruppen …

Ein Seeadler patrouilliert über der Land-Wassergrenze.

Über den Marschwiesen Giesensand – NABU Vogelstation – Fährmannssand fliegen Kiebitze, Enten- und Gänsegruppen.

Fährmannssand – Rinderherde an der Wasserkante. Gegenüber die Lühemündung, der Anleger – weit und breit keine Lühe-Schulau-Fähre.

Da müssen wir unser für Montag vorgesehenes Niedersachsen-Radeln verschieben.

Langer Damm, ich quere die in Fluthochwasser eingestaute Binnenelbe – Vögel aktiv.

Jetzt erkenne ich auch (nachmittags bestätigt das der weiterhin knochentrockene Pferdetümpel), dass die im vorigen Beitrag gezeigten wasserführenden Gräben mit den vielen Vögeln durch Fluteinstau so nass waren. Das Bisschen Regen war gut für den Boden …

Rauchschwalben finden offenbar angesichts der Zwischen-den-Schauern-Situation fette Beute unter der Brücke. Ein munteres Treiben, eine Seite rein, durchsausen, bremsen, wenden …

Rauchschwalbe, Spiegelung.

Andere Rauchschwalbe, Spiegelung (eine von ca. 15 fliegenden).

Nochmal – bremsende, wendende Rauchschwalbe im Detail.

Wo bleiben Sie denn?? – Es zwitschert. Auf der Telegrafenleitung über der Binnenelbe auf der anderen Seite sitzen die Jungen aufgereiht, aufgeregt auf die Fütterung wartend.

Die von Heuballen befreite Marschwiese Saatlandsdamm, querab des Sturmflutsperrwerks Wedeler Au – Einstau und Regen lassen das Gras sprießen.

Heuballen in der Marsch, vor Wedels Geesthang.

Bauen, Lernen im Klimawandel – seit Jahr(zehnt)en schleifen gelassene, als erforderlich bekannte Anpassung. Auch hier haben für Investoreninteressen Beton, Stahl und Glas, beste „Heizmaterialien“, das kühlende Grün des Übergangs Geest – Marsch verdrängt. – Und es soll weitergehen. Auf Erleuchtung in Bevölkerung, Politik, Wirtschaft muss wohl weiter gehofft werden. – Gelegentlich hört man von Zeichen und Wundern (manches ist auch real zu sehen, anderswo).

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Morgens hat uns endlich das Regentief erreicht. Es ist im Radar erkennbar, dass viel weniger Wasser als erwartet, runterkommen wird.

In einer Pause radele ich los, stoppe bald, am Geesthang (der Weg heisst passend „Am  Hang“) und gucke auf die unmittelbar vor mir liegenden, abgeernteten Marschwiesen.

Da ist was los! Das wieder in den Gräben erkennbare Wasser hat jede Menge Vögel angelockt.

Möwen, Krähen, 2 Nilgänse landen – hinten ist nochwas, wohl Schwarz-Weisses.

Lach- und Sturmmöwen, reger Betrieb. Vielleicht ist mir die eine Mantelmöwe oder die andere Silbermöwe entgangen.

Die Nilgänse streben dem Wasser zu. Das „noch etwas“ ist auf diesem Foto dann doch als sich putzender Weissstorch erkennbar.

Nebendran meint ein Graureiher, er müsse mehr Distanz zu mir gewinnen.

Ein anderer Graureiher kennt mich wohl, bleibt – ich bin heute ungefährlich.

Und weiter geht`s, Richtung Hetlinger Elbdeich. – Mehr dazu vielleicht morgen.

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Hetlingen zwischen den Deichen, trocken. Das späte Heu steht an. So langsam werden auch letzte Flächen das erste Mal gemäht.

Teilflächen am Elbdeich, gemäht, gewendet, geschwadet – warten auf die Ballenpresse.

Wenig später – Siloballen. – Der Trampelpfad am Deich ist durch die zahlreichen Besucher des Elbstrands Hetlinger Schanze entstanden.

Entlang der Elbseite ist der Deichschnitt Silo-verpackt.

Grasschnitt auf Flächen binnendeichs, teils noch liegend, teils in Rundballen.

Andere Perspektive – es steht noch Arbeit an.

Anradeln tags darauf.

Ballen, Ballen, Ballen – dazwischen allerhand Bewegung.

Ein Starenschwarm fliegt an.

Staren-Teilschwarm auf Ausguck.

Fertig. – Heuballen, Totale vom Elbdeich aus.

Nochmal in Teilperspektive.

Mir kommt bei dieser Ansicht der Spruch über die Marsch- und die Geestbauern in den Sinn ( … wer sind die reichsten – die, wo die großen Hofstellen stehen, die Marschbauern mit ihren beeinflussbaren Wassermengen). Das gilt zweifellos für die Vergangenheit. Heute, angesichts Subventionierung von diesem und jenem, in der Landwirtschaft wohl allem …

Wenig später wird alles leer sein, abgeräumt auf Lagerflächen, von wo aus bei Futterbedarf die benötigte Menge leicht abtransportiert werden kann.

Wedel, Tide-Wedeler Au / Binnenelbe – auch hier ist Aktion.

Sturmmöwen begleiten den Mähenden.

Hoch über mir – ein weiterer Beobachter, gelegentlich herunterstoßend, auf gemähter Fläche Nahrung einsammelnd.

Der Rotmilan hat alles im Blick.

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Vor einigen Tagen vor Fährmannssand – Marine. – Gut, dass es sie gibt.

Fährmannssand, zwischen Ebbe und Flut – nicht zu verhehlen: Die Wahnwitzbaggereien mit ihren vermehrten Sedimentbewegungen lassen aus Süßwasserwatt zunehmend Land werden.

Blick Richtung Lühemündung – ein großer Saugbagger, Elbe – aufwärts.

Das ist die James Cook, eins von einer ganzen Armade Groß-Saug-und-Verklapp-Baggerschiffen auf der Tide-Elbe.

Derzeit baggert sie im Grenzbereich Hamburg – Schleswig-Holstein und verklappt vor St. Margarethen. Ob das den Schlick nach draussen  – oder zum Baggerort zurückbringt? Es fliessen seit Monaten aufgrund der anhaltenden Trockenheit im oberen Elbeeinzugsgebiet weniger als 300 m³ / s Elbeeinzugsgebiet Wasser über das Wehr Geesthacht. Das ist nicht viel! Diese Menge dürfte für ein „Ausspülen“ verklappter Sedimente Richtung Nordsee VIEL zu gering sein.

Rückblick auf vorige Beiträge: Der Groß-Saug-und-Verklapp-Bagger Utrecht verklappt, wenn ich marinetraffic.com nicht ganz falsch gelesen habe, zumindest heute noch weiter drinnen – bei Drochtersen. Fast scheint es, man will die Wattflächen und Nebenelbe völlig verschlicken. So würde über einen Großteil der Tidephasen die Summe des bewegten Wassers völlig auf den Schifffahrtkanal konzentriert. Kann man sich solch hydraulischen und ökologischen Wahnsinn ernsthaft (als Ziel) vorstellen?

Blick Fährmannssand heute, Elbe zwischen Ebbe und Flut. – Makaber ?

Galgenvögel über dem Todeskandidaten? – Anderer Aspekt Vogel: zu den regelhaft über Monate zu sehenden Rabenkrähen gesellen sich zur Zeit zunehmend Saatkrähen.

 

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Nach dem Besuch des Schulauer Hafens, s. gestriger Beitrag, radelte ich Richtung Hamburger Yachthafen – erstmal gucken, ob der Zugang zur Elbe-seitigen Mole wieder frei ist.

Ja, das Betreten-verboten-Schild steht nicht mehr, die Sturz- und Bruchbäume sind entfernt.

Ich bin ganz vorn, an der Tide-Elbe. Es ist sogar eine Bank frei. Auf der Elbe baggert Saugbagger Utrecht den Schlickfang Wedel.

Langsam baggert sich die Utrecht, Baujahr 1996, 155 x 88 m, Tiefgang 10,8 m, über dem Schlickfang voran.

Wenn ihre Ladekapazität von 17.614 t erreicht ist, fährt sich Richtung Elbmündung, verklappt das Material dort, derzeit bei St. Margarethen.

Der hier im Blog schon öfter geschilderte Aktivismus setzt sich dort fort. Ein Gutteil des Schlicks wird von der durch jüngere Ausbauaktivitäten verschärften Flutwelle wieder Richtung Hamburg transportiert … Das Kreislaufbaggern startet erneut … – „Draussen“ wird das Sedimentmaterial von anderen Großbaggern aufgenommen und vor Cuxhaven oder weiter seewärts verklappt.

Was sagt man dazu?

Hinter der Utrecht 2 Sorten Flieger – der hoch in der Luft könnte ein Airbus-Zulieferer sein. Die unten konzentrieren sich auf die Baggerei-Schlamm- / Abwasserfahne.

Jede Menge Möwen, Gesundheitspolizei, in der Luft und auf dem Wasser – wo Gewässerlebensraum angeschnitten wird, gibt es Opfer.

Hinter mir, nördlich, liegt der Hamburger Yachthafen, im Vordergrund eine hier charakteristische Pflanze, die Engelwurz.

Ein Segler verlässt den Yachthafen, startet seinen Törn.

Gegenan bei frischem Wind.

Von Hamburg naht der im vorigen Beitragsschluss am Horizont erahnte Großcontainerfrachter.

Es ist die NYK Venus, Baujahr 2007, 338 x 46 m, Tiefgang 12,1 m.

Nicht voll …

… und schon, seewärts, vorbei (erscheint hier, der schrägen Optik wegen, voller).

Genug für heute von Großschiffen und dem Großpatienten Tide-Elbe gesehen – ich trete die Rückfahrt an.

Zurück hinterm Elbdeich …

… abgebogen gen Badebucht, Frei- und Hallenbad Wedel, in teils idyllische Nebenstrecke.

Kleiner Ausblick auf die Binnenelbe – Graugänse neben Reetbeständen, die von Tausenden Staren in Herbst und Frühjahr als Schlafplätze genutzt werden.

Wedels Geesthang – ein Beispiel für gegensätzliche Wirkmuster von Natur und Mensch im Klimawandel.

Wir planenden und guckenden Menschen wollen immer Weitblick, meinen den zu haben. Konkret wird dann, wie hier, kühlendes Großgrün aufgebrochen – Immobilienspekulation, oder wie nennt man das?

Geht das so weiter? Der nächste B-Plan ist beantragt.

Blick nach rechts, oberer Teil der Tide-Wedeler Au. Rest-Auwald zeigt, wie Klimaschutz geht.

Werden wir uns an realen Vorbildern, die unsere kleine Erde bietet, orientieren?

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