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Archive for the ‘Vögel’ Category

Es soll trocken sein – auf, Richtung Elbe. Durch einen Spalt guckt plötzlich die Sonne.

Gen Elbdeich – Silhouette Fährmannssand, Nonnengänse. Der Himmel geschichtet, etwas Blau erscheint.

Elbdeich Fährmannssand – Sonnenanbeterin.

Mensch und Hund.

Rabenkrähe auf Deichkrone.

Sonnenblick von Niedersachsen, flächiges Leuchten auf Tideniedrigwasser-Süßwasserwatt.

Blick Richtung Geest – gegen dunkelgrauen Himmel leuchtet die Sonne Marsch und Geesthang an.

Auch beschienen – Schafe dicht hinterm Deich.

Abschied vom Sonnenblick – Rückradeln.

Nonnengänse.

Knicksaum Saatlandsdamm – flach von Spätnachmittagssonne beschienen.

Dunkelgrün in tiefstehender Sonne – Erlen werfen spät das Blattwerk ab, ziehen „das Grün“ nicht aus den Blättern, da sie „fett“ mit Stickstoff durch Kooperationspartner Wurzelbakterien versorgt sind.

Querab Theaterschiff Batavia, Brookdamm – letzter Sonnenblick über die Marsch, Pappeln und Weiden teils bereits stark entlaubt.

Wenn`s auch duster ist, das Herbsthoch – Wasser fehlt gleichwohl weiter.

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Vereinzelt liegen Motor- und Ruderboote trocken, für deren Abtransport es offenbar zu spät war – regenwassergefüllt sowohl potentielle Mückenbrutstätte als auch Ertränkungsort für Reingefallene.

„Jeden Tag eine gute Tat!“ – ich rette ein noch zappelndes Etwas, möge auch der zerknitterte Flügel wieder stramm werden.

Das ist wohl eine Schlupfwespe, die …

… hoffentlich beim Erholungskrabbeln nicht gleich in einem der zahlreichen, im Bergschatten auch mittags noch taubehängten Spinnennetze landet.

Vom Anleger klettere ich den Hang rauf – Blick zurück über die Ederaue, auf die heissen Hänge des Knorreichenstiegs.

Oberhalb des Vollstaus geht es auf herbstlich-waldigem Pfad weiter bergan.

Letzter Blick auf die Aseler Brücke – der Mittag hat alle Besuchenden verschwinden lassen.

Oben angekommen – ja, auch mit dem Bus kann diese Straßenendstelle (gen Osten geht es nur per Rad oder zu Fuss weiter) erreicht werden. Fährmann und TretbootSchwäne warten auf wasserreichere Zeiten / auf die Saison 2027.

Auf der Rückfahrt stoppe ich noch auf dem Steilhang südlich über Herzhausen. Im Nationalpark Kellerwald hat man ein gutes Beispiel geschaffen, wie Natur mit sowas wie „Fichtensterben“ zurechtkommt.

„Natur“ hat halt lange genug üben können – und praktiziert weiter.

Die Eder hat hier zwei Arme gebildet. Tief unter mir sehe ich in ruhigem Wasser Grau- und Silberreiher – durchs Geäst kaum fotografierbar.

Der östliche Arm fliesst auf rauem Grund turbulent.

Gehobener Blick zeigt den Ort Herzhausen.

Bunt-waldig geht es nordwärts nach Korbach zurück.

Mal sehen, was der Nachmittag bringt.

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Die Aseler Brücke querab der Aseler Bucht – gut zu Parken, jetzt, nach der Hauptsaison.

Wegen ihrer Beliebtheit bei Besuchern, querenden Wanderern und Radfahrern auf auf Langstreckentouren, ist die Brücke wieder in einen guten Zustand versetzt worden.

Auf dem Planum vor dem Nordwesthang befand sich das Dorf Asel, von dem nur noch ein Denkstein oben am Uferrandweg kündet. Lang zieht sich die Aseler Bucht zwischen den Bergen hin.

Jungfischschwärme bewegen sich zu Aberhunderten im Flachwasser über Feinsediment.

Das sind Weissfische, Karpfenfamilie. Vermutlich handelt es sich um Rotaugen.

An erwachsenen Fischen konnte ich im turbulenten Steinbereich lediglich einige Dutzend sehr schmal erscheinende Tiere ausmachen – wohl Ukelei.

Ich wandere den breiten Weg nach Nordost, möchte den dortigen Steilhang näher ansehen.

Mit Entfernen vom Tourismusmagneten Brücke wird aus dem breit beanspruchten Weg schnell ein Trampelpfad.

Vor dem Hang fliegt ein Schwarm Enten ab – vor allem Stockenten.

Spiegelung Strukturen.

Spiegelung Farben.

Am Steilhang – fast als wäre der gequetschte Meeresgrund zu einer Welle erstarrt.

Die genügt mir für diese Reise. – Die beeindruckende Formation nahe beim Schneewittchendorf Bergfreiheit lasse ich diesmal aus.

Über mir liegt ein heisser, trockener Hang, bewachsen mit dünn erscheinenden, viele hundert Jahre alten „Knorreichen“. Angesichts der Sonnen-Exposition und aufgrund des felsigen Untergrunds haben sie über die Zeit bizarre Formen entwickelt.

Das ist schon ein spezieller Standort – mit östlichem Blick zur nächsten großen Ederschleife, an der die Bärenbachbucht mündet.

Mir wird es zu heiss. Ich strebe dem diesseitigen Hang zu, um im Schatten zurückzugehen.

Demnächst folgt der zugehörige Beitrag.

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Kaum 2 km nördlich vom Ferienzentrum Albert Schweitzer lasse ich mir das Parken vom „Sport-, Natur- und ErlebnisCamp der Hessischen Sportjugend“ für eine Wanderung in die Ederaue genehmigen.

Schon immer mal wollte ich von hier aus …

… einen alten landwirtschaftlichen Weg Richtung Eder – jenseits, unmittelbar unterhalb der Berge – bewandern.

Solche leichten Erhebungen werden bei Vollstau des Sees – früher „per Hand“, heute per Echolot – geortet. An solchen Strukturen sammeln sich gern vom Angler begehrte Fischarten und werden vom Boot aus befischt.

Blick auf das Ostufer – unter Felssporn (schräg gestellter uralter Meeresgrund) befindet sich auch im Flussbett eine steinerne Rauigkeit.

Diese Stelle wird bei fallendem Seewasserstand gern durch den Wald, Berg und Tal, angeradelt. – Man rutscht die Böschung runter und lässt den Köder an den Steinstrukturen vorbei treiben. Rotauge und Barsch sind die häufigsten, Zander und Hecht weitere beliebte Fänge dort.

Gleich nebendran liegt an einer senkrechtsteilen Böschung der ex-Meeresgrund blank, zeigt die Höhe des Vollstaus an. Der Wald darüber ist von Artenreichtum der Bäume geprägt.

Detailblick auf die Eder – die ist hier so überbreit und flach, dass ihre Sohle eintönig von Feinmaterial bedeckt ist. – Da könnte wohl Experimentelles, wie im Beitrag vom 27. Oktober gezeigt, helfen !

Der ehemalige Wiesenhorizont ist hier bis zur „hohen Kante“ von Seggen dominiert, im Hoch- / Mittelwasserabfluss der Eder haben inzwischen rot bis braun gefärbte Stauden die Fläche übernommen.

Blick südwärts über den alten landwirtschaftlichen Weg – hinten am Horizont startete meine FlussaufTour tags zuvor.

Ich nähere mich dem Schwanenrastplatz.

Wie am Vortag lassen sich die 9 Höcker-, wie ich nun erkenne, -Schwäne nicht von mir stören.

Ein Stück weiter – wer anders, als wohl Wildschweine, hat hier systematisch die Flusskante „umgegraben“ ?

Es bleibt ungeklärt, ob das monatelange Trockenfallen bereits für ordentlich Wurm- oder Larvenproduktion ausreichte – oder Pflanzenwurzeln / -knollen die Ursache der wühlenden Futtersuche sind (hier mal in unmittelbarer Nachbarschaft ein Margariten-Aspekt).

Himmel und Erde …

Blick zurück – das ist nun weit genug!

Meiner Angel habe ich, wie beabsichtigt, See und Fluss gezeigt.

Der Rückweg zum SportCamp verläuft Dank des festen Wegs zügig.

So bleibt gut Zeit, noch einen Blick auf die ebenfalls bereits lange freie Aseler Brücke zu werfen – Teil des „Edersee-Atlantis„.

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Ein neuer Tag – nach Abendrot folgt Morgenrot.

Auf der Mastspitze sitzt eine kleine Ansammlung Vögel – Sonnenanbeter wohl.

Am Stadtrand gen Süden halte ich am „Geofoyer Kalkturm Korbach„.

Da steht der „Korbacher Dackel“ neben mir – keine Angst, die Tafel am Boden zeigt die Relation Mensch / Dackel (mal abgesehen davon, dass man sich nie begegnen konnte).

„Gesteine – Bilderbuch der Erdgeschichte“ und viele weitere Erläuterungen sind vor Ort zu finden, hier zu Edertalgestein.

Ganz so auffällig sind meine Kiesel des Vortags denn doch nicht.

Falls mir Zeit bleibt, werde ich doch mal ins Museum gehen und mir die spezielle Ausstellung ansehen.

Morgendliches Gegenlicht an der Eder Herzhausen.

Bunter Blick unter dem nördlichen Bogen der alten Brücke hindurch.

Bahnübergang, Straße, alter Steinbruch – bunt und zahlreich beschildert.

Blick flussauf – hier liegt bei Vollstau des Sees die Stauwurzel.

Blick flussab, neue Ederbrücke – die bei Vollstau flach wasserbedeckten (ehemaligen) Wiesen bieten ein ausgedehntes, hervorragendes Laichrevier für Hecht und andere.

Das in vielen Jahren frühe Ablassen von Seewasser Richtung Weserschifffahrt bringt dem zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt regelhaft Ärger ein. Meist nutzt der wenig – sehr bedauerlich für die Talsperrenökologie und -touristik.

Blick ins Gewässer – wo früher eher blankes Gestein und flottierende Wasserpflanzen waren, dominiert jetzt dichterer Algenbewuchs auf den Steinen (dies ist eine der freieren Stellen).

Intensives Gucken bringt nur eine Handvoll handlanger Fische, die dicht zusammen bleibend, zwischen angeströmten Bereichen wechseln. Die halte ich für Rotaugen angesichts ihres nicht allzu schlanken Eindrucks. – Dass nur sooo wenig Fischleben zu sehen ist, liegt wohl am bereits frei liegen dieser Strecke seit dem Frühjahr. Gewöhnlich sieht man hier auch Schwärme Flussbarsch und mindestens den einen oder anderen lauernden kleinen Hecht. Zwischenzeitig war hier so lange günstige  Gelegenheit für fischfressende Vögel Mahlzeiten einzunehmen, dass offenbar nur wenig übrig ist.

Die dichteren Algenbezüge als früher sind wohl auch den Kormoranbesuchen insbesondere in Wintern der jüngeren Jahrzehnte zu „verdanken“. Wie anderswo fehlen inzwischen die dichten, algengrasenden Weissfischschwärme. Besonderheit der Vergangenheit: Hier waren von der Brücke aus Dutzende Altbarben bis zu 80-90 cm Länge zu beobachten.

Etwas Besonderes gibt es dann aber doch – bitte um Pardon für die Bildqualität! – Ein großer Flusskrebs ist schemenartig beim ? Abweiden ? von Steinen zu beobachten – linke Bildseite, unter der Mitte.

Der krabbelt die Steine langsam ab, verschwindet gelegentlich in Seitenspalten, um bald wieder aufzutauchen.

So doch noch mit diesem alten „Guckplatz“ versöhnt, setze ich meine Fahrt fort – entlang des südlichen Ufers, zum Morgenspaziergang in frei gefallener Eder-Aue.

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Mit der beim Ferienzentrum Albert Schweitzer eingeholten Parkerlaubnis verkürze ich meine Anwanderung. – „Zum See“? Sehe ich nicht.

Der obere Seeteil hier ist seit vielen Monaten leer. Dementsprechend konnte Spontanvegetation die Flächen einnehmen.

Fernblick – Säger, Kleinenten, Schwäne und ein Silberreiher.

Totale – die Eder in ihrer Aue (was müssen das vor 1918 für ertragreiche Wiesen gewesen sein!), Felsen, bewaldete Berge.

RotGrün dominiert hier. Intensive Herbstfärbung der Wälder steht noch aus. Ich wandere flussauf.

Die Säger und Kleinenten ziehen vor mir weg. Die Schwäne lassen sich nicht irritieren.

Die meisten Säger und Kleinenten sind abgeflogen. Ich will dann auch nicht weiter stören, angele – ergebnislos – die angewanderte Strecke abwärts.

Im Abgang – die Herbstsonne strahlt über die Ederberge.

Auch auf „meinem“ Wohnberg in Korbach zeigt die Sonne Anzeichen eines Halo.

Und dann ist es passiert – Sonnenuntergang verpasst! – Das Abendrot …

… entschädigt.

Schmale Mondsichel – die Nacht wird kalt.

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Blick zurück – ich bin schon ein gutes Stück entlang der Wasserlinie an den Hopfenbergen vorangekommen. Sperrmauerseitig lichtet sich der Nebel punktuell. Ansonsten steht er weiter dicht. Gut erkennbar ist die „Durchfahrt der Schleppbahn“ dicht unter dem Hammerberg.

An frisch trockengefallenen Horizonten finden sich Pflanzenpioniere, weiss und rot …

… sowie gelb. Diese unscheinbar wirkenden Pflänzchen bestimmen in ihrer weiteren Entwicklung sowie mit Hinzukommen anderer Pflanzen die eindrucksvollen grün-gelb-roten Flächen an Hängen und auf Ebenen.

Gelegentlich taucht ein Kormoran auf – um gleich wieder zu verschwinden und sich der Frühstückssuche zu widmen.

In nebliger Entfernung suchen Rabenkrähen mit gelegentlicher Möwe das Ufer ab, steigen / flattern bei meiner Annäherung früh bergan.

Nilgänse und Stockenten kommen weiter östlich in den Blick. Sie wechseln aufs Wasser oder fliegen nach und nach ab.

Unterschiedliche Federn sind gelegentlich zwischen Knöterich zu bestaunen.

Die östliche Kante der Hopfenberge ist durch Lehm gekennzeichnet. Wo der frisch freigefallen ist, haben junge Schlagregen ihre Erosionsspuren hinterlassen.

Der Blaualgenauftrieb schlägt sich an versunkenen, nun auftauchenden Bäumen nieder.

An solch altem Riesen fallt mir Gelbliches auf – hier noch nie gesehen.

Beeindruckend – Pilzkolonie an „der Stukenkante“.

Verwitterung Holz – sehr individuell.

An einem Steilhang-nahen Anglerboot tut sich was – …

… Nach einer Weile wird ein, dem Verhalten an der Oberfläche nach anzunehmen, guter Hecht gelandet. – Petri Heil!

Direkt unter Schloss Waldeck.

Der glückliche Fänger ist gerade erst mit seinem Boot angekommen. – Ob es die anderen, bereits länger vergeblich auf Fang Wartenden ärgert?

Ich wandere zügig zurück zum Hammerberg, um meinen Weg zum Auto anzutreten.

 

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Das musste mal wieder sein! Herbstlicher Besuch in meiner Geburtsstadt Korbach mit Wanderungen am Edersee (Motto wie immer „Ich zeige meiner Angel leeren See und Fluss – und umgekehrt“).

Dicker Nebel am Morgen kann mich nicht irritieren – das Richtige anhaben ist wichtig.

Vom Baumwipfelpfad Hemfurth wandere ich entlang des Seerandwegs gen Osten.

Dinosaurierrücken tauchen aus dem Nebel auf – ich befinde mich am Übergang Hammerberg auf die beiden Rücken der Hopfenberge.

Fast irritierendes Bild – Südseite der Hopfenberge, punktuell durch den Nebel von der Morgensonne angeschienen. Da will ich runter (schräg gestellter UrMeeresgrund).

Der Nebel wabert, Blick zur Sperrmauer. Anglerboote sind unterwegs, eins offenbar mit speziellen Welsanglern – regelhaft wumpert das Welsholz.

Im Abstieg begegne ich …

… einem verblichenen, verbissen dreinblickenden …

… (aha, gebänderter Schwanz) Waschbär. Zunächst wollte ich einen Marderhund nicht ausschliessen.

Der Siegeszug dieser inzwischen allüberall mächtig störenden Säuger mit Banditenmaske soll ja mal von einem Tiergehege am Edersee ausgegangen sein … (andere berichten von weiteren Startplätzen, anderswo).

Es folgt bald noch `ne Leiche. – Meine Güte, denke ich von weitem „Wer hat denn DEN Riesenhechtkopf plattgetreten?!“

Bei genauerem Hinsehen fällt der Irrtum schon auf dem vorigen Foto auf – breites Maul, keine so richtigen Zähne, lange Bartfäden – ein Wels.

Grob per Handspanne geschätzt bringt er es immerhin auf gut 1,20 m Länge.

Wie so viele inzwischen auffällige Pflanzen und Tiere scheint auch der Wels vom Klimawandel zu profitieren. Das geht soweit, dass bei grundsätzlichem Verbot, Fänge zu verkaufen, hier eine Ausnahme (mit garantiertem Abnehmer!) gemacht wird.

Ich wandere weiter gen Osten entlang der trockengefallenen Hopfenberge, erlebe allerhand Vogelwelt. Die bekommt noch einen eigenen Beitrag.

Und dann, an der Ostseite der Hopfenberge, nach und nach aus dem Nebel auftauchend …

Dort treffe ich auf Marsianer – oder was ist das Bizarre an der Uferkante?

Der oder das wird näher zu untersuchen sein.

Blick in die Höhe – Aaaahh! Der Nebel lichtet sich, Schloss Waldeck taucht auf.

Es bleibt mehr zu berichten – demnächst.

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Mühlenau Pinneberg, vorgestern – unsere Markierungswanderung für Kiesschüttpunkte ist begleitet von wechselndem Strahlen …

… der steigenden Sonne.

Schnell haben wir unsere Strecke abgeschritten, der letzte …

… Markierungspunkt ist erreicht.

Wir verabschieden uns, jeder wendet sich seinem weiteren Tagespensum zu. – Der Kies ist zwischenzeitig beim Bauhof Pinneberg angekommen. Von dort werden gekonnt die Spezialitäten der besprochenen Punkte bedient werden.

Mehr folgt demnächst.

Und in Wedel, in der Marsch ringsum? Da habe ich mich am Roland wieder frisieren lassen – eine Blog-Pause wird eintreten.

Gestern in anderer Sonne beim morgendlichen Radeln.

Die Sonne …, überm Elbdeich, Blick Fährmannssand – eisig guckt sie hervor, eisig umweht mich östlicher Südwind.

Das gestrige Radeln, Marsch-Geest-Runde im Uhrzeigersinn, zeigt auf Marschweiden Sehenswertes (Achtung, ganz links ist noch ein kleiner, weisser Punkt).

Kleines Weisses links ist nun rechts größer und zahlreicher zu sehen.

Ringsum sitzen, versprengt wirkend, wohl um die 25 Nonnengänse (ich hatte ja bereits von Hören und nur schwierig zu sehenden berichtet). Hier sitzen sie nun zwischen etlichen Blässgänse – Vorboten / Pioniere der erwarteten Folgeschwärme.

Vorige Nacht war denn auch wiederholt das spezifische Nonnengansschnattern in der Luft.

Seien wir gespannt, was ich nach dem nächsten Marschradeln berichten werde. Demnächst.

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Früh bin ich an der städtischen Mühlenau, Pinneberg, verabredet. Die kalte Nacht hat den hohen Wassergehalt der Luft niedergeschlagen – hier auf dem Brückengeländer Mühlenstraße.

Schon bei der Ausfahrt aus der Tiefgarage (Starttemperatur 8 Grad) wunderte ich mich. Punktuell sahen Bodendecker im öffentlichen Raum nach Nachtfrost aus (??). Munter den Kreisel südlich Pinnebergs rundend, pingte mich das Auto an – nein, geht jetzt nicht zu gucken, was da los ist! Rausgezirkelt sehe ich, dass es sich um die Frost- / Glättewarnung unter 4 Grad Celsius handelt. Schon zuvor sah ich beeindruckende Feuchtwiesen links und rechts der Straße, über denen – bei ca. 20 cm drüber beginnend – dicke Nebelschichtpakete von 2-5 m im hellen Morgenlicht leuchteten.

Blick bachab – die Ebbe läuft. Am oberen Rand ist das Leitwerk des noch eingestauten Pinnau-Tidebereichs kaum erkennbar.

Blick bachauf – unter Ahornlaub versteckt liegen seit 2017 sukzessive eingebrachte, ggf. ergänzte Kieslenker.

Die haben je nach Intensität der Anströmung in etlichen Jahren als Laichplatz, unter anderem für Forellen und Flussneunaugen, gedient.

Wir sind verabredet, einen Sattel Kies (25 t) für noch neu anzulegende Weg- und Baumschutzpunkte festzulegen. Reste können ggf. auf bestehenden Lenkern ergänzend wirken.

Wieder bachab, die Tide läuft schnell – die lenkende Spundwand fällt frei. Ein Entengeschwader naht.

Wie so oft hat kurzzeitige Beobachtung offenbar zu diesem (teuren) Bauwerk, nachträglich als Uferschutz gedacht, geführt. Dummer Weise ist die Strömungswirkung bei Überfliessen nicht bedacht. So geht also der Strömungsdruck dann – senkrecht vom Harten weg – direkt auf die obere Uferkante … – Zudem ist rechts ein offener Bereich, der ganzzeitig im Prallhangandruck die Wirkung verstärkt. (Vielleicht sollte ich mal nach Jahrzehnten „Hydrobiologie für Ingenieure“ neu „StrömungsHydraulik für Ingenieure“ lehren ? – Ich weiss, ich werde als ultrafrech und übergriffig empfunden.)

Eine Ente zieht vom blanken Tidewasserspiegel in die nun strömende Mühlenau.

Immer wieder erstaunlich, orange Paddelfüsse der Enten zeigen: Die nicht appetitlich aussehende Mühlenau ist klar!

Jetzt kommt auch das Geschwader an. Die auf der Sohle wachsenden, nun zunehmend erreichbaren Wasserpflanzen sind als Frühstück willkommen.

Ich stelle mich bis zur Verabredung in einen Sonnenstrahl, herbstlich-roter (Asien-?)Ahorn über mir.

Da ist die Leuchte, steigend. Solch Arbeitsstart gefällt mir besonders.

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