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Archive for the ‘Vögel’ Category

Mal ein Regenschauer, mal ein Gewitter – ansonsten nun Hitze.

Unser Nordzugang, Deckel Tiefgaragenentlüftung – nach Gewitter ein – vorübergehendes – Eldorado für …

… Gartenschnecken.

Am Ortsausgang gen Holm – letzte GroßUlmen werden offenbar vom Käfer entdeckt.

Holmer Geesthang runter, flächig Grasmahd – der Sauerbeck ist …

… hier quantitativ Mädesüß-bestückt (bis demnächst die Wegränder gemäht werden).

Da steht ein Reiher in komischer Haltung (??).

Kein Wunder – ist ein Kranich.

Steht da so allein, ruft nicht – auch nix zu hören. Dann fliegt er ab.

Der nächtliche Gewitterregen hinterlässt seine Spuren. Vorübergehend wird der schattenspendende Seitenraum der Weide nicht genutzt.

Tidehochwasser im Bullenfluss querab altem Hetlinger Deich.

Da hinten, doch mal ein Reiher auf Gemähtem.

Hinter bunter Rinderherde – als führe da was über Land.

Nun dichter dran, auf dem Elbdeich – Containerriese ONE Infinity, 399 x 62 m, von 16,5 m Tiefgang 12,1 nutzend.

Seewärts.

Graugänse halten sich am und auf dem Elbdeich auf.

Diesmal leider nur von hinten – metallisch schwarzblau schillert ein Kolkrabe. Dem ist wohl heiss, er hechelt mit weit geöffnetem Schnabel.

Wohl dem, der sich zu Hause zurückziehen, die Rolläden an den besonnten Seiten (teil)runterlassen kann.

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Seit Brut- und Setzzeit stärker beachtet werden, kann Liguster öfter MIT Blüten bestaunt werden – welch dritte Dimension!

Fast wird man überwältigt vom Duft – nicht von allen gemocht. Die Hornisse allerdings findet diesen Dschungel für Nahrungs-Patrouillieren sehr attraktiv.

Der Sauerbeck ist nun – temporär – von Stauden, hier: Mädesüß, beschattet.

Solch temporärer Schatten wird durch die angelaufene Wegrandmahd bald ein Ende finden.

Dieser begeisterte Terrier-Struppi wurde auf der Deichverteidigungsstraße von verzweifelnder vorradelnder Familie gerufen. – Er hatte nicht, wie ich annahm, im gemähten, borstigen Gras, sondern in sowas wie im Bildvordergrund seinen Rücken parfümiert.

Elbdeich Fährmannssand, Tnw – die Aussendeichherde sucht wieder Kühle am Wattrand. – Die Elbe allerdings ist auch über 20 Grad warm. – Als warteten sie auf „Verluste“ sitzen 2 Adler auf der Buhne, beobachtend.

Saatlandsdamm – Lichtfolger Brombeere, dreidimensional hoch.

Brombeere, dreidimensional quer.

Wo immer „Licht gemacht“, „freier Durchblick“ geschaffen wird – oft genug durch „Pflege“ vorhandener Knicks oder von Bäumen, sind schnelle Lichtprofitierer nicht fern. Meist sind das heutzutage Drüsiges Springkraut, Riesenbärenklau oder div. invasive Knöteriche, deren Entfernung gleichermaßen schwierig, in Praxis – aufgrund örtlicher Umstände (es geht durchaus …) –  meist unmöglich ist.

Auch die heimische Brombeere ist in der Regel unbeliebt, in ihrem Angebot weit unterschätzt. – Wer als „Licht- / Durchblickliebender“ solch Wuchsangebot schafft, könnte

  • vorher nachdenken,
  • sich entspannen.

Jedenfalls ist die Brombeere von Blüten-, Früchte-, Unterschlupfangebot eine ganz faszinierende Pflanze (meine Empfehlung: Brombeerhonig).

Wedel – Mittag, am Markt.

Blick aus „Der kleine Roland“ – Der Roland, aus der Innensicht.

Ran-gezoomt.

4 Wochen Strohwitwer – vorbei. – Darauf erstmal eine Grützwurst, Erinnerung an unsere niedersächsische Heidezeit.

Auf nach Hause – Roland von hinten.

Da steht eine Aufschrift, vom alten Rist.

Demnächst folgen Blüten und Tierchen rund ums Haus.

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Es riefen die Kooperationspartner des Projekts „Lebendige Alster.“ Sie hatten wieder in interessantes Programm zusammengestellt. Zahlreich erschienen die Interessierten – „volles Haus“.

Hamburg, Stadthausbrücke – aus der Tiefe ans Licht, …

… gleich neben der Katholischen Kirche, Blick auf den Michel.

Wenn ich schon zu einer Alsterveranstaltung gehe, will ich den Fluss in seiner lokalen Stadt-Form auch sehen – hier: das Bleichenfleet, Blick Richtung Elbe mit Sperr- und Pumpwerk.

Blick Richtung Ellerntorsbrücke, gen Norden.

Die Vorträge werden zeitnah auf der Homepage des Projekts veröffentlicht werden.

Geht los! Begrüßung.

Eins von zwei gerade in Hamburg laufenden Naturschutzgroßprojekten wird vorgestellt – primär Wünschen und Wollen, da noch in der Startphase.

Auf Erkenntnisse lokal, regional und international wird in der Diskussion hingewiesen, dass bei Auenorientierung – komischerweise? – der aquatische Lebensraum allzuoft vergessen wird oder zumindest ins Hintertreffen gerät. Dabei liegt darin gerade eine Ursache, dass die Auenideen in der Praxis nicht optimal geraten. – Es gibt (und gilt!), wie überall, viel zu lernen!

Hinreichend Zeit ist für Pausen, d.h. umfangreichen Raum für Fachsimpeleien vorgesehen – hier auf der Dachterrasse.

Rundum interessant – Blick Richtung Hafen mit Containerkränen, Windrädern, der Köhlbrandbrücke.

Auch drinnen geht`s weiter.

Neben all den spannenden und gut vorgetragenen Inhalten zeige ich hier ein Beispiel des online-Vortrags von Dr.-Ing. Katharina Bensing, TU Darmstadt, Wasserbau & Hydraulik.

Zu beachtende, unterschiedliche Fischgesellschaften entsprechend lokaler Flussbesonderheiten sind angesichts unseres Energiewechsels (Beispiel HH) ein wichtiger Aspekt beim Thema „Flusswärmepumpen“ von Corinna Ertl, BUKEA Hamburg.

Die Mittagspause nutzen für einen Gang zur Grünen Schute.

Start an der Ellerntorschleuse, …

… durch schattige Arkaden, …

… unter der Michaelisbrücke hindurch, …

… gelangen wir schnell zur Grünen Schute – Elphi im Hintergrund.

Daaaa, ein Teichhuhn, …

… frisst vom Wasserpflanzen- und Staudengrün – darf das das ?!?

So, dass alles vor Verzehr geschützt ist, können die Käfige gar nicht gestaltet sein – es sei dem Teichhuhn also gegönnt.

Zurück gehen wir auf parallelem Weg, „innen“.

Zwei Vorträge zum ultragefährdeten Wunder(samen)fisch Aal sowie meiner, danach Angeln und Naturschutz und zur Aussenalster runden das Programm ab.

Wie oben mit Link erwähnt, finden sich die Vorträge demnächst auf der Projektseite.

Mein obligatorischer Versuch von der S-Bahn aus, den Bauzustand des Altonaer Elbtunneldeckels zu dokumentieren, gelingt auf der Heimfahrt.

Verborgen ist der Stau von Nord in der noch freien Teilspur (rechts vom Deckel).

Frischluft am Bahnhof Hochkamp – Linde voller Samenstände – tut gut (erstmal raus aus der Innenstadt). Schnell bin ich zurück in Wedel.

Nun gibt`s Arbeit, der Vortrag will in öffentlich vertretbare Form gebracht werden – es gilt, die Copyright-Vorschriften zu achten (und die Vielzahl meiner übereinander gezogenen Fotos pdf-fähig zu optimieren).

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Von der Mühlenaubrücke, Mühlenstraße, gehen wir an der Bahnlinie (linker Hand) längs. – B-Plan Mühlenauquartier erreicht – bahnseitig als „belebte Lärmschutzwand“ ausgestaltet.

Vor der Bebauung biegen wir Richtung Mühlenau ab, gehen bachauf des Bachs, bestaunen seine kleine, aber feine, neue Aue.

Im Vergleich zum vorher beton- / asphaltierten, als Gewerbe / Industrie flächig bebauten Firmengelände lässt sich dies sehen.

Tiefergelegtes Gelände ermöglicht zum einen Aufnahme von Niederschlagswasser, lässt zum anderen bei hohen Abflüssen Wasser aus der Mühlenau ein- und wieder ausströmen. „Eine atmende Aue!“ wie ein Teilnehmer beeindruckt sagt.

Wir verlassen das Gelände, vorbei am bahnnah verdichteten Wohnen (da ist aufgrund von Feuerwehrzufahrten, Fluchtwegen angesichts hoher Menschenzahl ff. doch allerhand innen versiegelt!) Richtung Parkhochhaus.

Mit dem hat es so seine Bewandnis: „Niemand“ will es nutzen, fürs Parken bezahlen – ein heftiges Zuschussgeschäft für die finanzschwache Kommune. Gleichzeitig leistet sich Pinneberg ums Bahngelände kostenlose Parkplätze, von denen Anlieger in Winterzeiten mit Schnee festgestellt haben, dass bis zu einem Drittel über Langzeit fürs Dauerabstellen von Kfz. genutzt ist. – Mal was für den Rechnungshof …

Noch in Arbeit ist der „ILO-Park„, Bauabschnitt 2.

Über den Bahnhofsvorplatz – die kleinen Bäume geben sich Mühe, eingepflastert zu wachsen -, gehe ich …

… zum privat grün geparkten feuerroten E-Spielmobil. Danke nochmals für diese Möglichkeit!

Ein kleiner Abstecher nach Rellingen ermöglicht mir, „meine“ geschätzten „Broccoli-Röschen“ mit Rösti zu essen – „Veggie-Day“. – Das Bier schmeckt nach der Wanderung auch ausgezeichnet.

Die Rückfahrt nach Wedel, wässrig! – Was haben wir für ein Glück gehabt! Gewittriger Regen prasselt auf das Auto bei stark böigem Wind ein.

Ich hoffe, die Nachmittagsveranstaltungen des Langen Tag der Stadtnatur haben (hatten) ebenfalls Glück wie wir – höchstens einen kleinen Nieselschauer.

Und morgen gehts zu „Lebendige Alster“ in Hamburg!

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Vorgestern – so lässt man sich das gefallen im Freien! Vorherige Info über Windrichtung ist angebracht – auf freier Strecke ist West-SüdW- oder NordWestwind jeweils bis Stärke 5  zu vermeiden, als Rückenwind zu nutzen.

Gestern Morgen zuhause – die „Lampen-Ringeltaube“ hält wacht übers Grau(en).

Eins der seltenen Male tritt ein – das Wetterradar „verlässt mich“. Komische Aussetzer im Internet, muss ja nichts mit dem Wetter zu tun haben. – So ändere ich morgens nach Geesthang-Runter in die Marsch beim Anblick im Westen „verschwindender“ Landschaft meine Tour, strebe schnelles Wiedererreichen des Geesthangs und unseres Fahrradhäuschens an.

Der mich erreichende Niesel wird zu dem, der im Radio mal mit einem türkischen Spezialwort („der Niesel, der alles durchnässt“) beschrieben wird.

Meine Richtungsänderung verhindert glücklicherweise das Erreichen der dafür nötigen Zeit – leicht befeuchtet zurück im Trockenen.

Am Nachmittag ist das Wetterradar wieder stabil, gewittrige Schauer auch. – So warte ich bis nach 17 Uhr, bin nun auf dem Weg. – Meine Güte, diese schwarze Kante …

In der Holmer Marsch – Mädesüß legt los. Dieses sieht etwas niedergeschlagen aus, fast am Boden.

Na also, es wird heller, als ich am alten Elbdeich Hetlingen längsfahre.

Auf dem Elbdeich Hetlingen gucke ich dann doch wieder nach oben. Da zieht was offensichtlich genau meine Bahn längs. – Soll ich das hier – vor langer, freier Hinterdeichfahrt – stehende recht neue Unterschlupfhäuschen aufsuchen?

Über Niedersachsen wirkt auch so etwas – sieht nicht ganz so gefährlich aus.

Ah, „mein“ Wetter ist garnicht meins! Leicht seitwärts bewegt es sich auf die Geest zu.

Das „ist weg“.

Und dann … – kommt die Abendsonne durch! Vor mir das – vormals niedersächsische, nun Hamburger – Schwarze betrifft mich nicht.

Stare wissen Bescheid – wo Schafe (allgemein: Weidetiere) und ihr Dung, sind davon lebende Insekten bzw. ihre Entwicklungsstadien nicht fern. So erhebt sich vor mir also ein kleiner Starenschwarm, um vorübergehend andere Jagdgründe zu finden.

Na, das ist ja besser verlaufen als gedacht.

Was wohl der Lange Tag der Stadtnatur, Hamburg und Umgebung, bringt?

 

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Wo sonst Schafe in jeglicher Anzahl und Erscheinungsform vorkommen, gibt es auch Größeres.

Hinterm Elbdeich, querab Giesensand – Kuh mit gestaucht (? dick ?) wirkendem Kalb. Im Hintergrund 2 weisse Punkte – dort befindet sich an einem Nebenarm des Bullenflusses ein Schwanenpaar.

Die beiden Rindviecher auf dem ersten Foto sind das Schlusslicht einer Prozession.

Hier die Frontkuh, das Ziel klar vor Augen, …

Die bunte Herde – dahinter der Auwaldrest am alten Hetlinger Heuhafen.

Später folgt, schon nahe zum Geesthang Holm, auf einem Graben des dortigem Brunnenschutzgebiets ein weiterer, tierischer Grund anzuhalten.

Ein Schwanenpaar mit (sie passen gut auf!) kleinen Küken, als wären sie gerade aus dem Ei gepellt und flauschig getrocknet.

Völlig ungefährlich, der Kerl auf dem Weg! Man kümmert sich wieder um eigene Belange.

 

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Gestern Morgen – die Sonne lacht nach gewittriger Nacht.

Die Rosen neben dem Fahrradhäuschen blühen eifrig, haben aber ein wenig die Haltung verloren.

Ums Haus geguckt – „Dornröschenschloss“ steht prächtig wie zuvor. Vielleicht prächtiger, als wäre der Regen genau passend gekommen.

So, nun auf`s Rad!

Daaaa … rast es himmlisch, laut schreiend heran „Schriiii, Schriiii !“.

Faszinierend das Geschehen – „Junge Wilde“, frühe Mauerseglerbrut, sehen sich unsere 10 Nistkästen an. Mal rasen wie im Foto 4, mal 6 in irrwitziger Fahrt vor unserem Block vorbei, gucken ganz offensichtlich nach den Nistmöglichkeiten über den 4 Eingängen und an der Nordseite des Hauses.

Das wäre ja was, wenn die die Winterreise gut hinter sich bringen und 2027 vielleicht ein erstes Spatzennest (der Vollnutzung aller 10 Kästen) ausräumten, um selbst zu brüten.

Begeistert radele ich los.

Noch was Schönes – die durch Umsteuern des jährlichen Buschbeschnitts zur Geltung kommenden Deutzie wird nun „überall“ erkennbar (erstaunlich, wo solch bisher verkannter Busch überall zwischensteht), ihrem Namen „Maiglöckchenstrauch“ gerecht.

Besten Dank auch an dieser Stelle nochmal für den Namen!

Tidehochwasser – vom Elbdeich Fährmannssand sehe ich mal wieder einen Containerfrachter, seewärts.

Das ist die – nicht vollgeladene – Alula Express, 368 x 48 m, vom möglichen Tiefgang 15,2 zur Zeit 13,4 m nutzend.

Erstes Mähen im Deichbereich hat offenbar bereits Silage gut eingebracht.

Kürzlich berichtete ich von Schaf-Prozessionen – diesmal begegne ich schon wieder einer, anderer Art. Darüber später einmal mehr.

Zeichen der Nacht, Beispiel Pfützen, finden sich vielerorts.

Geschwemmtes auf Asphalt am Geesthang Holm zeigt allerdings, dass die Wassermenge nicht allzu groß gewesen sein kann.

Das bestätigen auch die Pegel der Fliessgewässer. – Was dem Grün guttat, ist in den Bächen einmal mehr nicht angekommen.

Sieht aus, wie der Wetterbericht – …

… es bleibt wechselnd, sonnig bis wässrig.

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Auf dem alten Elbdeich Hetlingen zieht eine Schafs-Prozession – nackig. – Dies ist eine der wenigen Herden, die dieses Jahr bereits (Foto vom 23. Mai) geschoren ist.

Es scheint, dass Verfügbarkeit eines geeigneten Scherers in den jüngeren Jahren zunehmend eine Rolle spielt. Hauptursache für das immer länger dauernde zottelige Erscheinungsbild der Herden ist vermutlich aber die Diskrepanz zwischen Kosten und Ertrag. – Wie bei allen Subventionen sollte jegliche für Schafe gern auf den Prüfstand. Das alte Argument von der Landschafts“pflege“ trifft in den meisten Fällen nicht (mehr).

Üppig spriesst das Grün – soweit nicht bereits erster Schnitt oder Wegefreischnitt erfolgte. – Fast erschrecke ich, als aus dem kaum erkennbaren Sauerbeck-Canyon (das Dunkel, vorn) etwas rumpelig ein Graureiher aufsteigt. Der hatte sich wohl irgendwie vor mir („unsichtbar“) so erschrocken, wie ich mich nun vor ihm.

„Am Hang“ geht`s gruselig weiter – ein „Erlkönig“. – Wie vor Jahren am Steinweg Wedel steht hier eine etwas kurios geschnittene Kopfweide, die offenbar ihr letztes Grün-Jahr hinter sich hat.

[Das ist nicht tierisch? – Ich finde, so ein -könig ist mindestens nahe dran.]

Tierisch geht`s auch im Krückaupark Elmshorn zu.

Gelegentlich habe ich hier schonmal „einen Bock geschossen“, nun ist eine Ricke dran.

So vertraut, wie sie da steht, sieht sie mich offenbar nicht als unmittelbar gefährlich an. Es kann gut sein, dass vor ihr – oder nahebei – das Kitz versteckt ist.

Auf der Rücktour sehe ich Menschliches, Allzumenschliches – die Auswüchse falsch verstandener Tierliebe. Nutzniesser sind Enten, Gänse, Krähen, Möwen (Ratten und Mäuse …).

Jenseits der HH Landesgrenze erfreut uns „der Beagle“.

Dazu gibts eine Zufallsbegegnung mit dieser knallgrünen Raupe mit Punkten – nicht schwebend, sie hängt am seidenen Faden.

Und noch eine Prozession – Sonntags-, zielstrebig marschieren Deichschafe gen Hof Fährmannssand, kurze Zeit später galoppierend.

Ich nehme an, da hat jemand auf dem Hof mit der Kraftfutterdose gerasselt. Da folgt Schaf doch gern!

In der Landschaft ringsum vergeht vielerorts das Hahnenfuß-Gelb – Pferdegruppe im Hintergrund.

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Ich startradele eine Schleife – auf der Suche nach Platz in Papiercontainern, erfolgreich.

Unserer ist entweder zu spät an die Straße gestellt worden, oder er wurde schlicht vergessen – knallvoll.

So, „die Sammlung“ ist gut untergebracht. – Verärgerung kommt auf, sieht man in den Containern nicht zerkleinerte Kartons Volumen „stehlen“ oder gar „Wohlstandsverwahrlosung“, im vorigen Beitrag kurz erwähnt auch hier! Was zum Teufel!

Vorbei am Pferdetümpel Richtung „normale Morgenrunde“ – der Nachtregen hat man gerade wieder der Vegetation genutzt. Für Gewässer kein Tropfen, sagen auch die Pegel.

Und munter wird „volles Rohr“ Intensivkultur bewässert – im grellen Sonnenschein. – Die Straße nebendran wird gleich mitbewässert. Hinter mir höre ich es auf ein Auto platschen, war in günstiger Strahlrohrposition fix vorbeigeradelt.

Radweg B 431, links abbiegen zur Marsch – alles bunt. Auf Wiesen überwächst Ampfer Hahnenfuss.

Volle Blüte Beinwell – die Wasseroberfläche von Stillgewässern zeigt Weiss.

Das ist am Wegrand konzentriert zu beobachten oder / und fliegt flusig um einen herum – die Pappeln geben reichlich.

Rot Gelb Grün – auf vielen Flächen.

Helleres, ein wenig weissliches Gelb dominiert anderswo – mag das das Gemeine Leinkraut sein?

Das Weiss der Doldenblüher.

Hahnenfuss-Gelb vor Pferdeherde, morgens in der Fläche – am Horizont der Elbdeich.

Später suchen erwachsene Großtiere, hier: Stuten, Schatten. Die Fohlen, so scheint es, lassen sich, platt, backen.

Ich klettere auf den Elbdeich Fährmannssand, oben …

… nimmt mir das eine Bachstelze übel, die frühzeitig abfliegt.

Blick auf die Elbe vor Hanskalbsand – Lühe-Schulau-Fähre und Polarstern des Elbfischers aus Lühe.

Der liegt hier jüngst je nach Tidephase unterschiedlich. Vermutlich wandert das sich ausbildende Sauerstofftal, mit der Tide wechselnd, bei zunehmender Wassertemperatur Richtung Hamburger Hafen – davor, zusammengedrängt, die ausweichende Fischfauna.

Zu Hause angekommen, es ist …

Rosenzeit!

 

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Eigentlich sollte dieser 2. Sattel Kies die punktuellen Erstgaben ergänzen. Unmittelbar nach dem 1. Grasschnitt bot sich aktuell als Arbeitszeitpunkt an. Andere Verpflichtungen zwangen dazu, möglichst innerhalb 2er Stunden fertig zu werden. So wurde nicht die erste Strecke, mit teils langen Zufahrten, sondern ein Stück bachauf mit ohnehin gleicher Problematik und Priorität vorgezogen. Diese Strecke enthält einige damals noch mit sich entwickelnder Meerforellenbrut bewohnte Laichbetten, die seinerzeit nicht gestört werden sollte. Inzwischen haben die Jungfische ihre Standplätze im Freiwasser bezogen.

Kleiner Zwischenblick auf Anzeiger Pferdetümpel, Wedel, zur Wassersituation:

Uuups, Wasser fehlt! – Ich war einige Wochen nicht hier. In denen hat es zwar geregnet, aber man gerade so, dass agrarische Saat bzw. hier Wiesengras loswachsen konnte. Für Wasser in Gewässern bleibt da nichts.

Ankunft am Ort der Tat – Sattel Kies, Radlader und Meister des Geräts stehen bereit.

Das Zeitfenster kurz nach der Wiesenmahd will genutzt sein.

Teils an unbeschatteter Strecke, …

… teils unter dem Dach alter, hoher Eschen und Eichen (randlich am Bach zahlreich auch die standorttypische Erle) setzen wir punktuell Baum- und Uferschutz an.

Das ist eine interessante Jahreszeit mit vielen Organismen in Hochzeitsstimmung, hier: Weibchen der Sommerkühle-Libelle Calopteryx virgo.

Die Männchen vollführen wilde Tanzflüge – oben rechts (dünner Kreis) eine Andeutung der zugehörigen Flügelfarbe Dunkelblau schillernd erahnbar.

Etliche weitere Libellenarten, teils mit hellblauem, hier rotem Körper (evt. Frühe Adonislibelle) halten sich in Wassernähe auf.

Es ist die Zeit der Großen Maifliege (Ephemera danica oder E. vulgata) – nach Hochzeitsflug legen die Weibchen (eins im Foto erahnbar) auf der Wasseroberfläche ihre Eier ab.

Getrunken werden muss auch – eine Hornisse hat sich in feuchter Wassernähe niedergelassen, …

… düst dann in ihrem typischen Flug davon.

Auch nebendran auf dem Maisacker ist etwas los. Zunehmende Zahl von forschenden, dann Richtung Boden zustossenden Möwen zeigen dort Insektenschlupf an.

Ein Storchenpaar füttert nicht weit entfernt seine Jungen.

Unsere Arbeit geht zügig voran – begleitet auch von neugierigen Weiderindern auf der Fläche bachauf.

Eine Vielzahl Erosionspunkte ist nun „mit dynamischem Uferschutz“ versehen.

Der Bach wird „überschüssigen“ Kies an geeignete Stelle [daher der Begriff „Geschiebe“] weitertransportieren.

Ein großes Depot haben wir einseitig angelegt. Hier soll treibender Sand durch eine später händisch zu formende Rausche beruhigt, in seiner Schadwirkung gemindert werden.

Super! – Gut in der Zeit geschafft!

Ich nutze die Gelegenheit, die Strecke bachab fix anzusehen.

Altes, sich wegen Kiesmangels langsam auflösendes Meerforellenlaichbett (auch von Flussneunaugen besucht). Unterstützung wird folgen.

Der Treibselsammlerversuch bei Niedrigwasserabfluss (die Oberkante Stecken befindet sich auf Mittelwasserhöhe) – seine sortierende, Boden festlegende Wirkung bestätigt sich.

Genauso bestätigt sich unser Ansatz, nicht bautechnisch, sondern experimentell vorzugehen. Eventuell ergänzen wir einige Stecken, um auch im Mittel- bis Niedrigwasserfall Dynamik zu erhalten – oder lernen für anderen Ort („derer gibt es genug“).

Na denn, Dank an alle Beteiligten! Der Bauer wird über den nächsten, geeigneten Termin informieren.

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