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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Es ist heiss, die Getreideernte boomt.

Die Bäche fliessen … kaum noch, Bachoberläufe trocken.

Aber gestern, das Wetterradar liess für diejenigen, die nicht zwischen den Gewitter-Linien lagen, hoffen.

Und, siehe da.

Endlich Regen! Gewitter mit stürmischem Wind, der Marini rast. Schön für das Grün, gut für den Oberboden – bei uns sind Rasen und Büsche gemulcht, alles versickert.

Sturm im Vogelbad, schräges Einplatschen aus Nordost.

So nass haben wir die Fenster lange nicht gesehen – hier zunächst im Norden, später ringsum, dank der Gewitterturbulenzen.

Das war eine interessante Abwechslung für Jung und Alt während eines kleinen Feier-Kaffee-und-Kuchen-Treffs.

Es soll noch weitergehen, neuer Tag, neuer Ort, neue Gäste.

Wir blickten rüber über die Elbe … – da geht`s, Sonnentag zwischendrin, heute hin. Eine Fährfahrt die ist lustig, auf nach Jork mit den Rädern.

 

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Der Spielplatz ist menschenleer – wie kömmt?

Gnadenlos brennt die Sonne auf jeden Quadratmeter dieses wohnortnahen Spielplatzes. Interessenten an ein Aufenthalt sind zwar zahlreich vorhanden. Sie mögen aber nicht von der Sonne verbrannt, in der Hitze gebacken werden.

Was ist da los?

Grünes, niedriges Karree am Südrand – das war bis vor Jahren eine heranwachsende Hainbuche, die im Tagesgang wunderbar wandernden Schatten spendete. – Ein beliebter Spielplatz!

Skizze – nur ein schwacher Abglanz früherer Zustände.

Jetzt finden sich Eltern mit ihren Kindern nur kurz morgens und abends, wenn die Seitenbüsche breitere Flächen beschatten.

Dabei bietet Wedel viele Positivbeispiele, wie diese, lichten Schatten spendende Allee entlang eines Fuß- / Radwegs.

Mal sehen, ob Abhilfe möglich ist. Ende September findet die 5. Wedeler Klimakonferenz: Gemeinsam „Klimawende“ gestalten statt. Da soll auch das Thema „Klimafolgenanpassung“ behandelt werden.

Uns allen wäre schon damit gedient, wenn städtische Bauhöfe sowie Auftragnehmer bei Grünarbeiten angeleitet würden, Vernunft einkehren zu lassen – Grundlagen des Grün-, Boden- und Wasserschutzes zu beachten. Das Wachsenlassen standorttypischer Büsche und Bäume – neben angepasster Unterhaltung, so nötig, das bedeutet in den meisten Fällen schon Minimieren bis Unterlassen -, Rasenschnitt mit hochgestellten Mähern, Mulchen statt Abtransport örtlicher Biomasse.

Der Herbst- / Winterschnitt von Gehölzen ist nicht mehr so fern. Auch da gilt: Bodenschutz, Verbessern des Organik- und Wasserhaushalts durch lokales Mulchen mit lokal geschnittener / gesägter, geschredderter Biomasse. – Das monatelange Lagern in hohen Mieten (welch unnötige Arbeit und Kosten für Abfuhr, Auftürmen, spätere Abfuhr und „Behandlung“) führt ggf. zu nichts anderem als saurer Gärung – der eindeutige Geruch bis Gestank im Vorbeigehen / -fahren weist eindrücklich darauf hin.

Vielleicht bringt die Klimakonferenz, immerhin die 5., ja etwas. Hoffen wir das Beste.

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Frau und (blauer) Mann – Wasser in der Landschaft.

Das Foto entstand kurz nach der Jahrtausendwende in Silkeborg, DK. Zu der Zeit, anlässlich einer internationalen Gewässerkonferenz, waren wir uns über erforderliches Handeln im Sinn eines nachhaltigeren Umgangs mit der Umwelt einig – Fachmenschen halt.

Dass Politik und Verwaltungen sowohl im Beschliessen des Notwendigen als auch im Umsetzen des rechtlich Fixierten sich keinen Deut darum scheren würden, konnten wir uns nicht vorstellen.

Es war die Zeit der vielerorts erfolgreich laufenden Umweltberatung in Sachen Wasser, Boden, Luft, Lärm, Tier- und Pflanzenwelt, umweltfreundlicher Garten ff. – in Hamburg hatte das ein Ende, nachdem die Frohe und Hanselstadt im Jahr 2011 „Umwelthauptstadt Europas“ geworden war. Damit war offenbar genug erreicht, man konnte sich wieder Pfeffersack-Aktivitäten wie Cum Ex widmen – weitgehend ungestört, wie es scheint.

Der „Blaue Mann“ ist auch weiter im Rahmen eines Kunst- / Skulpturenrundgangs im „Silkeborgbad“ zu erleben – mit Glück beim „Schwitzen“.

Heute, im August 2022, sieht unsere Norddeutsche Landschaft ringsum anders aus. Quellnahe Bereiche, teils Strecken von Bächen und kleinen Flüssen sind ausgetrocknet. Moore und Wälder müssen vielerorts angesichts Bränden gelöscht werden.

Derweil könen wir am hellen, heissen Tag Mensch und Natur – und -kunst – erleben. Hier im Foto symbolisiert durch die beiden Goldenen Kälber, die wesentlich mit Ursache unserer anhaltenden Probleme sind – Verkehr und exzessive Landwirtschaft.

Volles Rohr, also entsprechend einem ganzen Bach, werden hier LEBENSbäume bewässert. Pflanzen also, deren so gut wie nicht vorhandener ökologischer Wert für unsere Gärten, Städte hinreichend belegt ist.

Ja gut, mag man sagen: Immer noch besser, LEBENSbäume pflanzen, als Gärten des GRAUens anzulegen …

Und so geht es, fort und fort.

Ich muss auch fort, weiter als Stahl(Alu-)RossRitter zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg – und zurück.

Da freut es Radler (eigentlich wohl so gut wie alle Menschen), sich in lichten, halbschattigen grünen Tunneln – Butterbargsmoorweg – vom Sonnengrill zu erholen.

Klövensteen – In manchen, leider nicht allen Forstrevieren, wird eifrig am Waldumbau gearbeitet. Nadel-, hier Fichte und Kiefer, -Hochwald wird genutzt, ersetzt.

Auf liegendem Holz – hier: Fichte, entrindet – ist NaturKunst zu erspähen – NaturKunst, ungeliebt ! Die Fraßgänge der so gefürchteten Borkenkäfer. Dabei hat doch mensch selbst ihnen diese hervorragenden Massenvermehrungen erst ermöglicht.

„Sukzession“: Pionierbaumarten wie Vogelbeere, Traubenkirsche, Weissdorn und andere sorgen für bedeckten / beschatteten, Feuchte haltenden Boden.

Am Waldrand wartet sengende Sonne – mit einigen 10er Grad erhöhter Temperatur jegliche Feuchtigkeit „ausbackend“.

Bleibt zu hoffen, dass wir Menschen innehalten, uns auf Bekanntes besinnen (Water for the Recovery of the Climate), notwendig Neues auch erforschen – vor allem aber bestes Wissen anwenden, die derzeitige(n) Misere(n) abzuwenden.

Dafür braucht es gesunde Menschen mit gesundem Verstand. Wir benötigen dazu im Körper mindestens 50 (alt, Vorsicht, Austrocknung droht) bis 80 (jung) Gewichts-% – das LebensElixier Wasser.

Das gesunde Gehirn enthält 85-90 Gewichts-% Wasser.

Also los.

Seien wir gesunde, bewusste, „blaue“ Menschen.

Wir hören, lesen in jüngerer Zeit so viel von „SchwammStadt“ als Begriff zukunftsfähigen Handelns.

Es gilt, dies kurzfristig, sehr aktiv umzusetzen. Im Garten und im ländlichen Raum gehören zukunftsfähiges Wasserhalten, den Boden schützen, unter anderem durch Mulchen, sowie soweit nötig, verträgliches Bewässern dazu. Das mittägliche (auch zu jeder anderen Tageszeit) Vernichten ganzer Bachlauf-Wassermengen allein mit einer leistungsfähigen Pumpe muss endlich ein Ende haben.

Der „Wasser-Pfennig“ half mal auf dem Weg dahin. Leider hat Lobby-„…schland“ diese Chance auf Lobby-Druck sehr schnell beendet. – Legen wir doch den „Wasser-Cent“ neu auf.

Damit wir uns in Zukunft auch wieder Wasserkunst ohne Reue gönnen können.
 – – Für Interessierte: Der Brunnen steht in Dresden, Fußgängerzone Prager Straße.

Vogeltränke und -bad bitte nicht vergessen.

Nicht nur die Vögel, auch die Insekten danken es.
Iiiih, eine Wespe! – Keine Angst, die tut nix, will nur trinken.

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So, nun wird es aber Zeit – des öfteren in Vor-Beiträgen angesagt – der Osterau-Kies, aktuell.

Nicht nur Schiffe, auch Fische brauchen selbstverständlich sowas wie eine Handbreit Wasser unterm Kiel, die Fische „über Deck“ zusätzlich ebenfalls.

Inzwischen wundert man sich entlang der Rheinschiene, dass die Schifffahrt heftige Einschränkungen hinnehmen muss. Wieso eigentlich wundern – angesichts der Alpengletscher-charakterisierten Sommerabflüsse des Rheins? DA oben (egal, für welches Flusseinzugsgebiet) ist doch fast nichts mehr. Die Elbe als gletscherloser Fluss führt uns doch Sommerverhalten seit je vor (auch wenn da die Schifffahrts-Lobbyisten ebenfalls Realitäten nicht wahrnehmen mögen).

Die Edertalsperre hat das Stützen der Weser- (und Mittellandkanal-) -Schifffahrt einstellen müssen – die zu erhaltende Mindestreserve im See ist erreicht.

Allüberall versiegen quellnahe Bereiche – nicht nur Zeichen fehlenden Regens, sondern auch aufgrund unserer immer wieder abgestrittenen Übernutzung des oberflächennahen Grundwasserleiters (wann kommt es endlich zu einzuhaltenden Regeln in Menge und Zeitpunkt / -dauer bei der Landbewässerung und weiteren Nutzungen?). Wer kennt inzwischen nicht aus Film, Funk und Fernsehen den Flensburger Lautrupsbach, einen 2,6 km langen potentiell optimalen Meerforellenlaichbach, der unmittelbar in die Förde mündet, ausgetrocknet – der Link deutet an, dass auch dieser kleine Stadtbach weitere Hilfen braucht – chemischer Zustand deutlich vom Erfordernis, von Zielen entfernt. Und von solchen Kurzbächen (analog der Bachoberläufe anderswo) gibt es Abertausende …

(Generell: Die Natur macht was draus, auch und gerade aus diesen kleinen Bächen. Laichfische sausen geradezu im Spätjahr rein, laichen und hauen sofort wieder ab. Die Jungfische haben gute Entwicklungschancen, verlassen ihr Aufwuchsgewässer frühzeitig Richtung Meer.)

Wie stellt sich die Osterau – wie alle anderen Bäche ringsum seit Langem im Bereich Niedrigabfluss – nun im Hochsommer 2022 dar?

Östlich Bad Bramstedt, Wanderweg auf hoher Kante neben der Bachaue. Schön, wenn wie hier lichter Mischwald das Umfeld sommerkühl hält.

Blick von einer Brücke bachauf – die Kieszugaben führen, wie beabsichtigt, zu guter Turbulenz, vorhandene Erlenwurzeln werden wasserseitig freigehalten, dienen als Aufwuchs- und Verstecklebensräume.

Blick bachab, die vielfach gleich nach Anbringen Ende 2021 belaichte Kiesbank.

Seitenblick – die Kiesbank, beim vorvorigen Besuch gerade noch überströmt.

Uuups, jüngster Besuch, frei liegende Kiesbank – das ist ebenfalls ein Aspekt im statistischen Lauf der Natur, verschärft durch unser (Fehl)Verhalten.

Zugehöriger Blick von der Brücke.

Da bleibt die Hoffnung aus vorheriger Statistik, dass bis zur Laichzeit der Forellen wieder Wasser über den Kies läuft … (allerdings ist Statistik ja immer das, was man aus der Vergangenheit liest – ob die Schlüsse auf die Zukunft zutreffen – oder auch nicht – zeigt dann erst die Zukunft).

Ich belasse es mal bei diesen Fotos. Für die nächste Zeit ist vorgesehen, bachab, wo vorhandener ufernaher Baumbestand bereits geschützt wurde, die Strecken weiter zu verbessern, auszuweiten und, wo nötig und / oder vielversprechend für Entwicklungen, durch Unterwasserströmungslenker, evt. auch gezielt Laichbettenanlage, zu ergänzen.

Angesichts des gut besuchten, hier (viel zu) dicht unmittelbar an der Osterau verlaufenden, hocherosiven Wanderwegs wartet der Bach geradezu auf weitere Hilfe.

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Na, ganz so wie im Titel wird es wohl nicht. Aber wenn die momentan für nächste Woche avisierten kleinen Regen so kämen, werden sie wohl auf heissem Boden verdampfen.

Ein paar Eindrücke zum derzeitigen Geschehen in der Marsch und auf der Geest sind hier zusammengestellt.

Am Hang, Holm, die lange überstaute Wiese verliert deutlich an Wasser. Fast kein Vogel interessiert sich, beim Überstau nach oben geflüchtete Bodenbewohner sind wohl alle verzehrt, Neues hat sich noch nicht entwickelt.

Dieselbe Fläche ein paar Tage später, wasser- und vogelfrei.

Nebendran, auf einer nur teilgemähten Wiese scheint es unter dem zusammengesunkenen Bewuchs interessant – Mäuse – und mehr? Immerhin sind zwei Weissstörche beschäftigt.

Auch der Graureiher auf der übernächsten Wiese verspricht sich offenbar Beute.

Die bunten Esel auf abgefressener Weide warten auf mehr. Links wird ordentlich Lärm gemacht – Iiiii-Aaaah ! ! !

Das Stroh auf dem abgeernteten Weizenacker Holm – Hetlingen wurde inzwischen gepresst, teils abgefahren.

Jüngst wurde auch der Rest abgefahren.

Spätsommerlich blühen hinterm Elbdeich Großes Weidenröschen, am Graben Blutweiderich – dahinter auf der Schafweide Flächen von samentragenden Disteln.

Die Rinderherde Giesensand sucht wassernahe Stelle auf, nachdem die Sonne ihnen im Tageslauf den Schatten wegnahm.

Hier das bekannte Verhalten der Fährmannssandrinderherde – sie folgt dem ablaufenden Wasser über das Süßwasserwatt bis zur Fahrrinne (Rückkehr mit auflaufender Flut).

Da hat es die kleine Angusgruppe im Wedeler Autal einfacher – sie folgen den ringsum gebotenen, wechselnd besonnten Schattenflächen.

Rechts vorn im Bild sieht es allerdings so aus, als hätte der Bulle nach Wasser gegraben, ein ordentliches Loch ist entstanden. – Wer weiss, vielleicht reicht auch ein Staubbad gegen Parasiten?

Am Wassererlebnisbereich der Wedeler Au fliesst es noch ein wenig – ein Großteil der sonst überflossenen Fläche besteht allerdings nun aus aufgeheiztem, trockenem Kies.

Die von rechts nach links, von vorn bis hinten stark wechselnde Wasserfärbung liegt teils an Optik, Schichtdicke. Da bachauf wenig für Struktur getan wurde, wird erst hier mit der Kies-geförderten Turbulenz (unsichtbares) gelöstes Eisen in feinsten Partikeln ausgeflockt. So entsteht der milchige Eindruck. – Die flachen kiesigen Strecken schaffen das am Besten, nicht nur Optik, sondern bereits etwas aufwärts fortgeschrittene Eisenflockung lässt das Wasser hier klar erscheinen.

Irgendwie … wird es herbstlicher. Die gegenwärtig nicht mehr stark zurückgehenden Nachttemperaturen können nicht darüber hinwegtäuschen – hier zum Abschluss 3 Beispiele von einem Sülldorf-Ausflug (kleines familiäres Dankeschön-Essen zwischendrin).

Erstes von drei Fotos aus Hamburgs Westen, aus Waldigem raus in die Sülldorfer Feldmark, früher Nachmittag.

Auf dem Rückweg am frühen Abend, wieder nach rechts fotografiert, also andere Wegseite als das Foto zuvor: Lange Schatten auf dem abgeernteten Acker.

Nicht zu übersehen, das Jahr ist fortgeschritten.

 

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Himmel-Kunst, August 2022, 1.

Hier im Blog habe ich kürzlich über ein GreenScreen-Jugendfilmcamp berichtet, dem ich in Sachen Gewässerökologie und Klima Rede und Antwort stand. Ich bin begeistert, was die jugendlichen Engagierten daraus gemacht haben – in der Kürze liegt die Würze, „Die Osterau“ – bitte nicht vergessen, den Ton einzuschalten.

Alle dort im Jugendfilmcamp entstandenen Filme sind – heute 4 von wohl 5 insgesamt – hier zu finden, unten auf der Seite.

Ich wünsche viel Spaß beim Ansehen.

Himmel-Kunst, August 2022, 2.

 

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Die Eindrücke von Schmetterlingen, Libellen und die Begegnung mit zwei Störchen hatte ich in zwei Beiträgen geschildert. Hier folgen einige Pflanzen am Bach.

Uferpflanzen mit Admiral – Aufrechter Merk, Dost, Mädesüß (unscharf, rechts unten).

Totale – Aufrechter Merk, Dost, Mädesüß, gegenüber Erle, Schilf, Rohrglanzgras.

Uferpflanzen gegen über, andere Partie – Aufrechter Merk, Dost, Erle, Schilf, Großer Schwaden.

Blühende Polster der Berle (Aufrechter Merk) prägen den Übergang Land – Wasser.

Angesichts der Niedrigwasserführung flutet der Flutende Hahnenfuß nicht, liegt auf – ebenso hinten links der Wasserstern in hellgrünem Polster.

Uferpflanzen Erlenbruchwald, Großer Schwaden, Gilbweiderich, Dost.

Gelegentlich steht das Große Weidenröschen blühend am Bachrand.

Gelb blüht der Wasserpfeffer mit Polstern über dem Wasser, Flutender Schwaden liegt mit seinen Blättern auf der Wasseroberfläche, gespiegelt zeigt sich Gilbweiderich, im Ufer stehend.

Abschiedsfoto von dieser Strecke.

Im Herbst sollen hier Kies und Geröll die Gewässerstruktur verbessern.

Wie die Vorjahrsbekiesung angesichts des Niedrigwassers derzeit aussieht, folgt demnächst als letzter Beitrag dieses Osteraubesuchs.

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Jetzt ist erstmal kein Regen angesagt. Das war kürzlich noch anders. Da tat man gut dran, bei längeren Vorhaben den Himmel im Auge zu behalten. (Zwei Tage zuvor war ich mit Begleitung per feuerrotem E-Mobil auf 50 km-Fahrt sowohl hin als auch zurück in je 2 Gewitterschauer geraten. Glück gehabt: die 1,5 Stunden Beschäftigung zwischendrin blieben trocken. – Trotz ordentlichem Platschen zeigten sämtliche Pegel ringsum, dass die offenbar sehr punktuellen Geschehen, die uns beeindruckten, Bachabflüsse nicht steigerten …)

Entlang der B 431 geht es Richtung Holm. Links oben etwas Schwarzes, bewegt sich aus dem Sichtkreis. Dahinten, Richtung Weisses, will ich hin.

Von der Geest in die Marsch runter, Am Hang – „das Wetter“ habe ich hinter mir gelassen. Kurz zuvor musste es mich aber doch schwach besprühen.

Irgendwo von dort, vom dicken Ende, kamen die versprengten Tropfen wohl.

Offenbar herrscht nun Seglerwetter – über mir miaut es, Bussarde.

Vor Hetlingen ist der Weizen inzwischen geerntet.

Am Himmel bleibt weiter Bewegung, als kämpfte, zumindest entwickelte sich da etwas.

Am Boden … – Überraschung!

Ich steige ab: eine Wollhandkrabbe quert in sengender Sonne den Weg.

Scherenarme (-beine) hoch! Sie merkt, dass ich etwas vorhabe.

Von hinten im Zangengriff, Rücken und Bauch, zwischen Daumen und Zeigefinger. So kommen die spitzen Scheren nicht an mich heran.

Vorbeikommende interessieren sich …

Die Wollhandkrabbe meint, es sei nun genug, strampelt und arbeitet mit ihren langen Beinen. Bevor ich sie richtig runtersetzen kann, hat sie sich meinem Griff entwunden und …

… läuft in hoher Geschwindigkeit seitwärts davon.

„Sowas habe ich noch nie gesehen!“ höre ich noch im Weiterradeln.

Das Wetter entwickelt sich weiter. Gesehen vom Elbdeich Hetlingen, südwärtzs, bekommen vorher weisse Wolken eine dunkler werdende Basis. Rechts sieht der Horizont fast gefährlich aus.

Ich bin zügig weitergeradelt – Fährmannssand: Ringsum schliesst sich der Rand des bisherigen „Wolkenlochs“.

Über der Elbe, heranziehend, sieht es inzwischen am Bedenklichsten aus.

Wie gut, dass ich bald zu Hause bin.

Schnell noch am Theaterschiff Batavia vorbei. Die Flaggen zeigen, dass ich mit gut Rückenwind die Hinterdeichtour radeln konnte.

Das Theaterschiff Batavia feiert gerade seinen 50. Geburtstag – Herzlichen Glückwunsch!

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Wir besteigen die Räder, verlassen Buxtehudes Altstadt, die Este entlang, gen Norden.

Rätselhaft bleibt uns die Wetterfahne von St. Petri – ein Meerungeheuer als Hinweis auf maritime Vergangenheit?

Die BAB-Baustelle – auch nach Selfie-Ministern einer südlichen Partei hat mit der neuen Verkehrs-Partei das „freie“ Auto weiterhin Vorfahrt.

Moorende – man beachte den Ziegeldach-Horizont, etwas schwer zu erkennen: Da gönnt sich jemand eine inhouse-Dachterrasse.

Was anderswo ein Baumhaus ist, ist in Moorende das Stammhaus.

Blick über die Este – es grüßt St. Martini in Estebrügge – mit externer Glockenstube.

Rosenpracht in Moorende.

Wieder auf dem Obstmarschenweg – wir queren die Este, Bundeswasserstraße.

Gern würde der Bund etliche Seitenzipfel Bundeswasserstraße abgeben, zahlt auch etwas dazu … – Der Dumme muss angesichts Wissens um Folgekosten aber erstmal gefunden werden.

Kreisel Jork – Elbe-Obst aus dem Alten Land, im Seeklima gereift, na ja …

Wir suchen eine uns ans Herz gelegte Eisdiele.

Na also – gefunden!

Das war allerdings nicht ganz leicht. Um so besser schmeckt das vorzügliche Eis.

Also, wer nach Jork kommt: nach der Eisdiele fragen!

Durch Borstel geht es weiter nordwärts.

Am Elbdeich, gleich westlich der JVA Hanöfersand, entscheiden wir uns diesmal, die Strecke hinterm Deich zu testen – links rum.

Ein Bisschen Schieben zwischendrin – wir sind gut in der Zeit – ist auch nicht schlecht.

Wieder Elbe-seits – wie schön, auf sauberem Elberadweg zu radeln!

Blick auf die Elbe – nicht mehr weit zum Anleger Lühe, die LSF kommt gerade an.

Wir haben die Klappbrücke über die Lühe gequert – ein Tanker passiert die Lühe-Schulau-Fähre am Anleger.

Das ist der Öl- / Chemikalientanker Sti Battersea, 184 m lang, 27,5 m breit, Tiefgang 7,8 m.

Mit auflaufendem Wasser (Flut) gleiten seine Heckwellen am Ufer aus.

Wir sind an Bord, die Fähre hat abgelegt. Hinter einem kleinen Containerfrachter und dem Tanker geht`s Richtung Wedel – am Horizont die großen Container-Verladekräne des Hamburger Hafens.

Uns folgt ein RoRo-Containerfrachter (Roll on, Roll off).

In Wedel angekommen, ausgestiegen – der RoRo-Containerfrachter ist nah – 236 m lang, 36 m breit, Tiefgang 8,8 m.

Perspektive – Der Frachter Grande Abidjan, groß auf der Elbe, klein gegenüber den „Frontmenschen“.

Da zieht er hin, hoch auf der Flut reitend, zum Hamburger Hafen. – Und Tschüß!

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Unmittelbar westlich von der Justizvollzugsanstalt Hanöversand queren wir den Elbdeich, biegen nach kurzer Weststrecke gleich Richtung Süden ab.

Apfelplantage – die Ernte geht bei einigen Sorten langsam los. Diese braucht wohl noch ein Bisschen.

Borstel, Windmühle – rechts ab Richtung Jork.

Borstel – Fachwerkhaus, Kirche, Fleet (Marschgraben), Efeu-tragende Altbäume.

Bauliches, von hinten nach vorn – Fachwerk-, Ziegel- und Reetdachhaus.

Am Fleet entlang geht es auf der Straße nach Jork, Kirchturm in Sicht.

Wir sind nach Osten auf den Obstmarschenweg abgebogen. Auch hier: Solidarität mit der Ukraine (der Niedersachsenflagge ist das Gelb verblichen).

Und wieder nach Süden, am Estedeich entlang – tote Esche.

Eschen-Elend in unterschiedlichen Stadien.

Große, alte Walnussbäume (auch ziemlich schütter) charakterisieren hier in Moorende stellenweise die Deichstrecke.

Rauer, bunter Estedeich.

Auch wenn die BAB-Baustelle ziemlich fertig aussieht – das dauert noch!

Querung der BAB-Baustelle mit der Este – wir glauben nicht, dass da durchsichtige Lärmschutzwände hinkommen.

Es kommt uns spät vor (immer wieder eine neue Kurve am Estedeich in Moorende) – sozusagen: Moorende und kein Ende. Aber doch: der Kirchturm Buxtehude ist in Sicht.

Hafenlagerhäusern nachempfundener Wohnungsbau in Buxtehude – die Altstadt mit Kirche ist nah.

Altstadt Buxtehude – flatternde Bänder über dem St. Petri-Platz.

Blau-gelbe Wimpel (wohl keine zufällige Farbwahl) über der Fußgängerzone Lange Straße.

Hier lassen wir es uns gutgehen – mit Speis und Trank, Schnack mit alter Bekanntschaft.

Schnell fliegt die Zeit dahin, wir haben einen Fährtermin im Sinn, gehen in kleinem Schlenker durch ein Gässchen Richtung Fahrräder.

Auf zur Rückfahrt!

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