Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Der Mai geht auf sein Ende zu. Soweit Wiesen nicht als (wenig- bis) einartige Silomähflächen intensiv genutzt werden, teils bereits erstmalig abgeerntet, haben sie sich in der Marsch zu prächtigen Farbspielen entwickelt.

Die im Frühjahr hoch gehaltenen Wasserstände sind abgesenkt Wiesenfuchsschwanz hinten flächenhaft.

Im Frühjahr überschwemmte Flächen sind trocken gefallen, auch die von Vögeln gern zur Futtersuche genutzten Gräben trocknen aus.

Im vorstehenden Foto ruht eine Brandgans. Kiebitz, Star und Austernfischer waren auch als regelmäßige Gäste hier zu sehen.

Solche Flächen sind inzwischen mit bunten Rinderherden beweidet.

Die im Feuchten Nahrung suchenden Vögel sind verschwunden, anderswo unterwegs.

Aus einigen Gebieten Norddeutschlands wird bereits berichtet, dass der nur gering – wenn überhaupt – gefallene Regen die Bodenoberflächen so trocken werden liess, dass der Weisstorch Probleme hat, die für die Jungenfütterung anfangs erforderlichen Regenwürmer in genügender Menge zu erwischen.

Marschwiese Hetlingen, unbeweidet – grün, gelb (Hahnenfuss wächst durch), weiss (hier: Pusteblumen, Löwenzahn), rot (Ampfer).

Eine Marschwiese Fährmannssand wurde als Erweiterung für den Gasthaus-Parkplatz zur Vorbereitung des Himmelfahrt-Wochenendes teilweise gemäht.

Blick vom Elbdeich, nordwärts: Marschwiesen Fährmannssand – grün, gelb, weiss (hier: Doldenblüter), rot.

Blick gen Ost – KoKW Wedel in Sicht – Mai-Farben!

So ganz lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis die Heumahd ansteht.

Read Full Post »

Mal wieder am Alten Hetlinger Heuhafen angekommen – gut versteckt, watend im Entenflott, sucht ein Graureiher seine Beute.

Sooo gut versteckt fühlte er sich dann doch nicht – zieht gegen Westwind ab.

Ich radele weiter, am Elbdeich entlang Richtung Wedel. – Querab Giesensand fällt mir ein Silberreiher auf, der am Rand eines Marschgrabens nach Nahrung Ausschau hält.

Oh diese Silberreiher – werden die irgendwo bejagt, oder wieso bleibt ihre Fluchtdistanz so groß?

Nicht weit entfernt lässt er sich zwischen ruhendem Rindvieh nieder.

Vorn rechts am Graben stand er. Am Quergraben ein Höckerschwan, 2 Kanadagänse.

Bei genauerem Hinsehen befindet sich im Hintergrund auf der Wiese eine Gänsereihe – der Farbe nach wohl eine Nilgansfamilie (oder -gruppe).

Dem etwas entfernt gelandeten Silberreiher bin ich immer noch verdächtig. Hoch gereckt guckt er, was ich so treibe. Am Grabenrand äsen Graugänse.

Nun hat der Silberreiher seine Ruhe, ich setze meine Tour fort.

Demnächst mehr vom Umrum.

Read Full Post »

„Gefühlt“ vermisste ich bislang Maikäfer, hatte ich doch aus den vergangenen Jahren den Eindruck, wieder (ein paar) mehr als vorher gesehen zu haben. Ein paar Beiträge hier im Blog bestätigen halbwegs das „gefühlt“.

Und dann sah ich gestern meinen ersten Maikäfer 2022.

Oooohhh ! ! !

Aber immerhin, wo so ein Verkehrsopfer quasi als Indikator anzutreffen ist, sind sicherlich auch ein paar mehr, hoffentlich heil davongekommen.

Dieser lag fast an der Stelle meiner ersten, beeindruckenden Begegnung hier im Schleswig-Holsteinischen, auf dem Sauerbecksweg, zwischen Wedel und Holm.

Und dann waren da im Lauf des Tages noch 2 im Blick – einer platt, aber der andere sehr munter. – Da sind wir mal gespannt, der Mai hat ja die Hälfte noch vor sich.

 

Read Full Post »

Steinweg, Wedel, Richtung Elbdeich – Röhricht, hoch eingestauter Wasserstand im Marschgraben, die Kopfweiden schlagen langsam aus.

Kopfweide(n), Detail.

Hinterm Elbdeich, Fährmannssand – 3-D-Wiese, in dieser Entwicklung selten, mancherorts wieder häufiger anzutreffen.

3-D-Wiese, Detail.

Es hat sich herumgesprochen, wie eifrig vor dem Elbdeich die Treibselberge abtransportiert werden. Viele Interessierte sehen sich die Entwicklung an.

Auch dieser schwarz-graue Geselle spaziert intensiv erkundend vorbei.

Wir befinden uns im Grenzgebiet von Krähen-Populationen. Hier die Rabenkrähe, östlicher, z.B. bei Berlinreisen regelhaft zu sehen, die Nebelkrähe.

Bei gemeinsamem Vorkommen gibt es häufig Kreuzungen, bei der die Nebelkrähe klar zu erkennen ist, aber – wie im Foto – dunkleres Grau trägt.

Read Full Post »

Maigrün – Eichen halten sich zurück, je nach Standort.

Andernorts erfreut das frische Gelbgrün – hier: voll blühende Eiche – Groß und Klein.

Das sind wohl die männlichen, kätzchenartigen Blüten.

Da steht noch ein anderer Baum neben der eben im Detail gezeigten, blühenden Eiche.

Der ist schon weiter … – Eine Ulme, die bereits Früchte / Samen ausbildet.

Auf freierem Feld, hier hinter bunten Tulpen, nehmen sich Erlen und Eichen noch Zeit.

Allerdings ist die aktuelle Situation bereits grüner, alles treibt von Tag zu Tag mehr.

Fette Marschwiese vor Hetlingen – vom Löwenzahngelb zu Weiss, die Puste(blumen)zeit hat begonnen.

Das Tor zum Elbdeich steht aus gutem Grund offen, vom vorigen Beitrag bekannt.

Die Reettreibselentferner und -nutzer sind weiter vorangekommen.

Bis alle Kilometer Elbe-seewärts von den Reethaufen geräumt sind, wird aber bei aller Aktivität noch dauern.

Elbe-Blick Fährmannssand, Wind-Tide-Optik über der langen Buhne – die kleine (Sturm)Möwe fliegt nicht nach, kommt vielleicht von Helgoland.

Zwischen den Deichen ist die Apfelblüte voll in Gang.

Die Eschen aber – auch wenn es etwas „weitere“ gibt – haben keine Eile.

Da denken viele sicherlich an den Spruch mit der Blüte von Eiche und Esche … – In Zeiten des Klimawandels gelten Bauernregeln sicherlich nicht (mehr, falls sie es pauschal je taten).

Unabhängig vom Zeitplan der Eschen gibt es Bäume, die werden nicht mehr ausschlagen.

Mögen sie erhalten bleiben! Hier hat die Tot-Eiche sogar unterschiedlich alte, lebendige Nachfolger nebendran.

Aus Sicherheitsgründen sind inzwischen bei der vorigen die Krone, sind bei dieser Tot-Eiche die Weg-zugewandten Äste abgesägt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Stämme noch Jahr(zehnt)e stehenbleiben …

… denn Totholz ist ganz und gar nicht tot. Die dreidimensionale, sich fortentwickelnde Gestaltung zeigt: Drinnen tobt das Leben.

Es bleibt zu wünschen, dass das Wissen um die Arten- und Individuenvielfalt in Totholz und altersgestaffelten Wäldern zunimmt und sich verbreitet.

Read Full Post »

Aus Richtung B 431 fahre ich den Holmer Geesthang runter in die Homer, Hetlinger Marsch.

Da geht`s schon los, schwarz-weiss-rot. Der Weisstorch schluckt gerade genüsslich.

Schon wieder was gesehen – hin! …

Und wieder fündig!

So schreitet er die Wiese aufmerksam ab – da ist allerhand zu holen, ständig schnappen, hochwerfen, schlucken. Die Jungen im nahen Nest werden sich freuen.

In Hetlingen sind die Wiesen, auch die Gräben darin, trocken gefallen. Nur die eigentlichen Marschgräben im Tideeinfluss steigen und fallen.

Die vor Kurzem noch wasserüberstauten Wiesenbereiche ziehen Vögel magisch an.

Mit etwas gutem Willen kann man sich links einen Austernfischer und rechts eine Brandgans vorstellen.

Guter Wille ist auch hier gefragt: vorn ein Stockenterich, hinten ein Kiebitz.

Das Teichhuhn (die -ralle), das sich am Rand des ehemaligen Hetlinger Heuhafens entlang drückt, entspricht wieder eher meiner Überschrift.

Blick übern Elbdeich Fährmannssand – im vorderen Drittel der Buhne wohl ein Seeadler, weiter Elbe-seits zwei weitere Großvögel. Kamera nicht ruhig genug gehalten – die passen farblich ohnehin nicht in diesen Beitrag.

 

Read Full Post »

Na ja, vor allem ist nun alles ordentlich grün. Aber da blüht einiges – zeigt zur Zeit Weiss, das vor unseren Bodenruhe- und Mulchaktivitäten noch nicht da war.

Der Bärlauch blüht …

… und der Waldmeister.

Die Knoblauchrauke war zwar früher auch da, wurde durch Ausreissen / -hacken aber möglichst daran gehindert.

Nun darf sie … – es ist ja simpel, später die gesamte Pflanze rauszuziehen (und als Mulch oder für den Kompost zu nutzen), falls der Eindruck entstünde, es wären zu viele Exemplare.

Das Stoppen des allzu – auch für umstehende Büsche ultra wurzelschädlichen – Hackens früherer Zeit ermöglicht inzwischen vielen Arten, ihren Blüh- bis Samen- / Fruchtspendebeitrag für Tiere und Mensch zu leisten.

Eine kleine, ergänzende, unvollständige Aufzählung der neuen Sicht: Scharbockskraut, Buschwindröschen, Lerchensporn, Veilchen.

Read Full Post »

Seit unserem Einzug vor gut 6 Jahren beobachteten wir jeden Mai, wie Mauersegler die Dachpartie unseres Ziegelblocks nach Rückkehr vom Winteraufenthalt im Süden suchend umflogen, studierten.

Was soll das Besondere sein, an unserer ziegelroten Felsenburg?

Das Besondere für Mauersegler – hier die Nordpartie – ist sicherlich die lichte, gut anfliegbare Höhe, insbesondere an unseren Eingangstürmchen.

Die Anregung, Mauerseglernistkästen anzubringen, hat die Wohnungseigentümergemeinschaft inzwischen befürwortet. Der NABU-Landesverband Hamburg und die Gruppe Wedel haben je 5 Kästen gesponsert. (Ganz herzlichen Dank nochmals dafür!). Eine ortsansässige Firma
hat nach Ausschreibung den Auftrag erhalten, der im Rahmen einer Dachrinnenreinigung mit erledigt wird.

Leider haben die Sturm- und Regenereignisse des Frühjahrs das Leihen eines für unser Hausumfeld geeigneten Hubsteigers mit kleiner Zufahrt- und Stellbreite verzögert. Aber nächste Woche soll es losgehen – spät, aber immerhin. Erste Mauersegler sind im Hamburger Bereich angekommen, die „große Welle“ steht noch aus.

So wird also jeder Eingang, oben am nördlichen Turm, je 2 Nistkästen erhalten – im Halbschattigen, hinter-/nebeneinander.

Das ergibt bei 4 Eingängen 8 Stück, die beiden weiteren kommen an die Nordseite des Gebäudes.

Von all den möglichen, geeigneten Varianten fiel die Wahl auf Woodstone.

Wir sind gespannt, wie Wind und Wetter beim Anbau mitspielen. Dann wird die Zeit zeigen, ob und wann Nistkästen bezogen werden.

Demnächst dazu mehr.

Read Full Post »

Nach unserer hamburgisch (d) / niedersächsischen (p) Zeit bin ich nun im 7. Jahr Bach-aktiv in Schleswig-Holstein, Wedel und Umrum, meist westlich, teils bis nördlich HHs.

Wie aus Beiträgen hier im Blog bekannt, liegt der Schwerpunkt auf Bächen und kleinen Flüssen im Elbe-Einzugsgebiet. Das geht quellseitig ganz schön weit gen Südosten, auch über Prag wurde hier bereits berichtet, aktueller aus dem östlichen Harzvorland, demnächst stehen Leipzig und Dresden an.

Nun besuchte ich die spannende Moränenlandschaft zwischen Hamburg und Lübeck, Lübecker Stadtwald, etwas Besonderes. Das finde ich nicht nur im Grundsatz und im Konkreten hochinteressant, restaurierungsbedürftige Bäche und kleine Flüsse gibt es überall!, sondern auch, weil – wie in meiner Wandsbeker Zeit – die Eisrandlandschaft der jüngsten Eiszeit mal wieder mein Ziel sein durfte. – Das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach, gar platt.

Jaaa, und diese Besuchszeit …

 

… – schönster Frühlingswald, Buche und, je nach kleinräumig wechselnder Situation, so allerlei drum und dran.

Raps „on top“ nicht zu vergessen.

Gekommen war ich aber primär wegen eines Bachs.

Ein Bach – ausgebaut, hart unterhalten – überbreit, übertief in die Landschaft eingeschnitten, ohne charakteristischen Baumsaum … – wie überall, eigentlich.

Wo hart auf weich trifft, arbeitet das Wasser – kammer was machen! Lebensraum initiieren.

Strukturlose Sohle, sandig-schlammig, wo Moränengestein freigewaschen liegen sollte / in anderer Lage und Position des Bachs früher auch lag.

Und da sind sie ja, die Moränensteine …

Und was für eine Bandbreite! – Na ja, jüngster Gletscherrand halt.

Wer im Sandig-Schlammigen ein gutes Werk tut, kann auch „eigene“ Moränensteine, hier: Kies, frei präparieren.

Nicht nur im Ländlich-Landwirtschaftlichen, auch im bebauten Raum kann man mindestens hilfweise wirksame Zwischenlösungen schaffen, z.B. hier für den Feuerwehreinstau mit Wehr.

Mehr dazu vielleicht später einmal, falls die Angelegenheit konkret werden sollte.

Und solch tief eingeschnittene, kanalartige Strecke in Schulnähe ruft doch geradezu nach Klassenaktivitäten.

Mal sehen …

Die Landschaft hat mich, nicht verwunderlich, wieder einmal begeistert – hier: 3 Erlen-Charaktere am Rand einer Moorfläche (gern mehr Wasser zurückhalten!), vor bewaldetem Moränenhügelhorizont.

Die Rückfahrt verlief, elektrisch mit dem feuerroten Spielmobil, hervorragend. Essen und Trinken (nach Exkursions-Obst Apfel und Möhre) fand dann in heimatlicher Nähe statt. – Mensch sieht, das zischt.

 

Read Full Post »

Das Wedeler Autal ist immer einen Abstecher wert.

Da kann man sehen, wie mensch standorttypische Bäume beseitigt (abgesehen vom Beseitigen von Sturmschäden).

Was da an Sturzbäumen gelegen hatte, wurde – zumindest in großen Resten – schliesslich verbrannt.

Die Uferstrecke der Pferdewiese ist weitgehend entbaumt.

Freie Sicht für freie Bürger!

Aber da ist auch allerhand Natur in Fläche und Dreidimensionalität – heute mal die Fläche.

In DER Nähe und in der Zahl selten zu sehen – Jagdfasan mit 3 Hennen.

Da waren`s nur noch 2 (Hennen) – links die ist auch gleich weg.

Fast könnte man meinen, diese 4 sind gerade ausgesetzt? Wegen des ersten Teils des Namens (da sind noch mehr, ringsum auf anderen Weiden und Wiesen)?

Vielleicht fühlen sie sich auch nur einfach wohl, vermehren sich gut angesichts Vielfalt an Kleinstruktur und breitem Futterspektrum.

Read Full Post »

Older Posts »