Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was | 1 Comment »

Binnendeichs lässt sich ein Admiral auf der Treppe nieder. – Wo? Suchbild! – Er ist mit zusammengelegten Flügeln in Wetterfahnenposition ausgerichtet.
Meine Pegelprüfung (Pegel Uetersen) vorm Radelstart zeigte mir, dass das Pinnausperrwerk wegen erhöhten Thw-Spiegels geschlossen ist. Das heisst im Sommer nicht Sturmflut, sondern „viel Wasser“. – Wem das Auto auf tiefliegendem Parkplatz unverhofft absäuft, dürfte diese Wortwahl egal sein.

Ich nutze das Thw, hoppele auf der Deichkrone ostwärts, so dass ich die Wedeler Au gen Wedel in einem Teilstück fotografieren kann – fast Oberkante Unterlippe für die Marschwiesen.

Nun wieder zurück hoppeln, 1. Gang wegen Wegqualität und West 5 – und rechts runtersausen, mit gut Rückenwind.

Gen Badebucht – ein ehemaliger Hafenteil, lang ist`s her! Bei Tnw herrscht hier flächig Süßwasserwatt.

Hier kann man höchstens Entenrennen veranstalten – z.B. mit der StadtwerkeEnte, kenntlich am Windrad und Solarpaneel.

Nördlich nebendran – wir erkennen den Wechsel von der Marsch, Thw-Wasser hart an der Geestkante. Hinten Immobilien statt Hangwald, vorn Hochwasserschutzanlage.
Seit dem Bau des verkürzten Elbdeichs in den 1970er Jahren – soweit die Sperrwerksteuerung keine Störung aufwies – sind hier höhere Fluten ausgeblieben.
Veröffentlicht in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was | 1 Comment »

Moos am alten Baum – es scheint, als ob nur wenige den Wert der Altbäume für Artenvielfalt, Klein- und Umfeldklima schätzen, daher offizieller Schutz per Nummerierung.

Und schon wird der nachgelieferte Kies gekonnt in die Unterwasserform gebracht. Die Kleinheit des schaufelnden Fachmanns lässt die Distanz und große Steilheit des Ufers erahnen.

Die östlichen Depots sind ordentlich aufgestockt, werden vom Bagger auf dem Lkw noch wasserseitig verschoben und warten dann auf willige Hände, wie Schulklassen, um ihre Ufer- und Unterwasserform zu erhalten.

Grüne Kulisse – was ist da braun? Es scheint wieder ein die Kastanien heftig treffendes Jahr zu sein.
Ich schliesse mich an, verabschiede mich.

Die Krone – welch prächtiger Baum! Ich schätze die Blütenpracht Anfang Mai und sein helles Grün im noch weitgehend kahlen Frühjahrsauwald – die Vögel geniessen das reichhaltige Fruchtangebot im Herbst.
Engagierte Kräfte sind informiert über unser Bewegungsangebot für Naturliebhaber. Nach den Sommerferien werden alle verbliebenen Kiesdepots ebenfalls hin zur Unterwasserprofilierung verändert.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was | Leave a Comment »

Anfahrt Krückau, Elmshorn – grau, warm, trocken, Beregnung trotz leerer Bäche, geringer Grundwasserstände.

So sehen die heutigen Schüttorte aus (Ziel: Ufer- und Baumschutz sowie Lebensraumverbesserung) – diesseits unten in der Krückau Zeugen der Vergangenheit, hinterspülte alte Stackpfähle.

Lokalbesprechung an neuem Arbeitsort – hinten bereits aktiver Lkw an bekannter, zu ergänzender Stelle.

Wir werden auch von Seiten NDR begleitet. – Mal sehen, wann`s mit der Sendung klappt – diesmal hat der Kamerastreik einen Strich durch die offiziellen Aufnahmen gemacht.
So`n Pech bei beglückender Absicht!

Der ältere, westlichste Aktionsort – auch hier wird noch „ordentlich Depot“ zum Detailarbeiten eingebracht werden.
Fortsetzung mit Detailarbeit sowie die Situation an der Mühle (Richtung Hafen Elmshorn) folgt.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was | Leave a Comment »

Warum ausgerechnet die „Ruhe-Oase“ im Klimapark Eichtal an einer Stelle mit nahezu ganztägiger Sonnenexposition angelegt ist, weiss wohl nur der Planer zu sagen (?).

Wir blicken auf die neue Wandsebrücke, die neu geschaffene Gesamtdurchgängigkeit – Umfliessen der Teichstrecke, erlenbegleitet, im Norden.

Dazu ein Ausschnitt aus dem im vorigen Beitrag vorgestellten Übersichtsplan. Die Teichschwelle stellt fortwährende Wasserführung der Wandse sicher, steigert die Umlaufwassermenge mit zunehmendem Abfluss bis zur bautechnisch vorgegebenen Maximalmenge.

Erläuterungstafel zur Durchgängigkeit und zur auf sommerkühles Wasser angewiesenen Lebensgemeinschaft Forellenbach.
Dagegen sollen alte Sumpfzypressen im Bezirk HH-Nord gefällt werden – weil ihre Wurzeln auf einer – zugänglichen – Insel im Stadtparksee Spaziergänger gefährden (!?!).

Wenn denn unbedingt auf Wurzelbereichen herumgetrampelt werden soll, kann – wie hier im Eichtalpark – ein Bohlenweg die Bäume (pardon: den Menschen ???) schützen!

Wir gehen zum Ausgang, vorbei an einem Wäldchen, das nach der Miyawaki-Methode gepflanzt wurde.

Blick bachauf – Westende des Mühlenteichs Wandsbek. Hier entstand aufgrund der Umfeldgegebenheiten leider nur ein technischer Fischpass – „vertical slot“, Schlitzpass.

Draufsicht – je nachdem, wie man sowas technisch ausgestaltet, nimmt auch hier sich die Natur, was sie für erreichbar hält. Es grünt wie verrückt!

Und – Admiral nutzt technischen Bauwerkteil zu sonniger Ruhe – mit Glück versöhnt sich die Natur mit Menschenwerk.

Abschlussgespräch beim … Fischessen. – Da kein heimischer Barsch zur Verfügung steht, finden wir aus vielerlei Auswahl im Seelachs einen köstlichen Ersatz.
Generelles Lob von mir zu Erreichtem – 11 Jahre nach meinem Abgang. Das meiste, wenn auch nicht in der Detailgestaltung, ist aus handlungsorientiertem Verhandeln der Vergangenheit bekannt – Beispiel „Forelle 2010“.

Aus dem Jahr 200x – von der Wandse selbst vor der Jahrtausendwende erbrütete, im Foto laichfähige Bachforelle in typisch bunter Tieflandfärbung (bei 35 cm, im Maximum wurden 53 cm gemessen). – Ja, auch Stadtbäche können Fischpopulationen aufbauen.
– Es bleibt weiter viel zu tun.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Wetter - oder was | Leave a Comment »

Schnell sind wir per Bus vom Stadtteil Rahlstedt nach Wandsbek gekommen – Eingang zum Eichtalpark.

Uns empfängt eine neue Erläuterung – hier hat sich allerhand getan.

Insbesondere zum Thema Klima, neben Umweltbildung generell, können etliche Spezialstichworte breit erlebt werden.

Auf dem Weg zum Auenbalkon – links ein Teil des neuen Überschwemmungsgbiets, im Hintergrund die erlenbestandene Wandse.

Zwischen den Eichtalteichen wurde eine offene Schwelle gestaltet – eine Stockente lässt sich die Bach-Wasserpflanze Wasserstern und anderes schmecken.
Nach dem bekannten Motto finden Wasservögel ihre Nahrung am besten selbst.
Demnächst geht es weiter mit 2 Beispielen zur Durchgängigkeit des Fliessgewässers Wandse.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, Wetter - oder was | Leave a Comment »
Der Pulverhofteich im Stadtteil Rahlstedt wurde, beginnend im Rahmen des Projekts „Forelle 2010“ (Text im Link: S. 82-88), seit der Jahrtausendwende Stück um Stück abgesenkt. Darin abgelagerte Sedimente, Sand und Organik, fielen nach und nach frei. Pflanzensukzession nahm ihren Lauf.
Die Wandse formte sich selbst ihren windenden Verlauf und verlässt den Pulverhofteich über diese raue Strecke. So konnte zwanglos die örtliche Durchgängigkeit des Fliessgewässer-Kontinuums erzielt werden ohne großartige technische Baumaßnahmen, für die jeweils Euronen in die großen Hunderttausender, meist einstellige Millionenhöhe, erforderlich sind.

Intensiver Weidenwuchs wird zeitweilig gemindert. Der Schnitt ist als – zumindest optische – Schranke gegen übermäßiges Umfeldvertrampeln gut nutzbar.

Aue hinterm Weidenverhau – Sturzbäume werden gern als Balanciergelegenheit, Zugang ins Grün ge(miss)braucht.

Durchblick – die Vielfalt des dreidimensionalen Grün täuscht über die städtische Realität hinweg – ein wahrer Erholungsraum. – Gleichwohl entgeht dem aufmerksamen Beobachter nicht die relative Schmalheit, hier: knapp 150 m. – Hinterm kurzrasigen Parkteil mit Bank „jenseits“ sind regelhaft die vorbeizischenden Autos zu sehen (eins ist auf dem Foto erahnbar).
Demnächst mehr zur Wandse, zum neu gestalteten Eichtalpark.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Hölzchen und Stöckchen, Totholz, Klima, Reisen, Wetter - oder was | Leave a Comment »

Rahlstedter Weg gen Süd gequert, ca. 200 m weiter – Uferbewuchs im Offenen, klarer Bach, Stockentenweibchen.
Die Handschuhe liegen da nicht symbolisch. Neben und hinter mir steht eine Gruppe, die neben Bachpaten- und Bezirksamtsaktivitäten im Gewässer- und Umfeldschutz ergänzend per Auftrag Reste des Drüsigen Springkrauts ausreisst. – Ja, „Reste“, Jahrzehnte konsequenter Arbeit haben – nach und parallel zum Erfolg beim Riesenbärenklau – auch diesen Neophyten mindern können. Wichtig ist halt, das ganze Einzugsgebiet, möglichst mit „Ursprung“ (meist Garten eines Pflanzen-, Natur-, Bienenliebhabers) im Blick zu haben.

Der Weg ist weg! – Nein, der stets störende bachnahe Weg rechts, durch Hochwasserwirken teures ErhaltungsÄrgernis, ist vom Bach am rechten Bildrand nach links in Hanglage versetzt (klitzeklein ist links eine Joggerin erkennbar).

Der neue Weg lässt sich sehen – mit seinem roten Punkt am Horizont, Randstreifen runtergemäht. Das dreidimensionale Auengrün mit Baumgruppen begeistert in seiner Formen- und Artenvielfalt.

Von allein entstandene, heranwachsende Erlengruppe um eine Mulde, die bei Hochwasser jeweils neu mit Wasser eingestaut wird.

Detail, ein schönes Experiment (nur Mut!)! Im Altern (nun ca. 10 Jahre) ist zu erkennen, wie sich Bäume durch Ästeabschlagen von unten her zum lichten Auwald entwickeln.
Wenn dieses Experiment geschätzt und weiter begleitet wird, wird auch die Unterbodenentwicklung mit Frühblühern erkannt werden.
Alte Horrormärchen vom „schwarzen“ (oder später „grünen“) Tunnel der Erlenentwicklung werden durch praktisches Erleben ad absurdum geführt. „Der Tunnel“ ist menschengemacht – sei es durch zwanghaftes Absägen der Bäume (Erkenne den Irrweg: Vom Baum zum Busch, vom Busch zum „undurchdringlichen, dunklen Gestrüpp“ – MEHR Sägen!), Wachstums- / Alterungsverhinderung bei überholtem Unterhaltungshandeln – oder durch falsch verstandenen Naturschutz.
Bäche und Flüsse wären nun einmal im naturnahen Zustand sommerkühle Fliessgewässer mit der charakteristischen Lebensgemeinschaft. – Lebenslanges Lernen ist empfehlenswert.
Wir gehen zum Rahlstedter Weg, Grenze zwischen den Ortsteilen Farmsen und Rahlstedt. Der Bus bringt uns – gen Süden – zur Wandse.
Mehr demnächst.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, Wetter - oder was | 1 Comment »
In HH Farmsen steige ich aus der U-Bahn, Treffen klappt, wir gehen zur Berner Au, nahebei. Eine günstige Gelegenheit, meine frühere Wirkungsstätte in der weiteren Entwicklung (im Unruhestand zugebrachter) 11 Jahre zu erleben.

Hier arbeiten Bezirksamt Wandsbek und Bachpaten seit langem Schritt für Schritt zusammen. Das Winden und Sohlesortieren folgt im für Mittel-, gar Niedrigwasser extrem überbreiten Querschnitt auf regelhaftes Einbauen von Strömungslenkern aus Steinen, Kies und Holz.

Kein einfaches Arbeiten in einer Großstadt – gegen Überbreite und Ufervertritt mit extremer Lebensraumzerstörung werden auch im Umfeld gewonnene Jungerlen gepflanzt.

Blick über eine Teilstrecke – insbesondere hinten ist die Vielzahl von Aktivitäten erkennbar. Das Profil und der nah am Bach verlaufende Weg sind Herausforderungen jeweils auf ihre Art.
Wer diesen früheren öden Sandkanal kennt, ist erstaunt. Hat sich der Blick erst eingesehen, sind überall in der Fläche Stichlinge dieses Jahrgangs zu entdecken.

Für die Gewässerstruktur und Klimadiskussion besteht hier ein Beispiel – bei allen Sachzwängen – für mögliches und durchgeführtes Handeln.

Es geht voran. – Gleichwohl bleibt viel zu tun. Eisenaustritt auf der anderen Seite zeigt auch Übertiefe des Profils, „Ausbluten“ des Umfelds.
Zu beachten: Das zunehmende Einengen des Niedrig- und Mittelwasserprofils, in der Strecke auch durch Auswirkung des Handelns an veränderlicher Sand- und Organikablagerung erkennbar, bringt wachsende Möglichkeiten für das Wiedergewinnen von Lebensvielfalt.
Stadtnatur und ihre Entwicklung ist aufgrund urbanen Umfelds – dichte Bebauung mit entsprechenden Hochwasserschüben bei Stark- oder Dauerregen, weitere Konzentration von Bevölkerungsgruppe durch öffentliche Einrichtungen wie Schulzentren, Durchgangsstrecke für intensiven Fuss- und Radverkehr – stellt ihre eigenen Herausforderungen, Handelnde müssen ein gehöriges Maß an Entspannung und Durchhaltekraft beweisen. – Wer sich dem stellt, wird belohnt. 🙂
Der Park in der Folgestrecke ist ebenfalls – entsprechend der dortigen Bedarfe und Möglichkeiten – weitgehend verändert. – Dazu folgen demnächst Beispielfotos.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Hölzchen und Stöckchen, Totholz, Klima, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was | Leave a Comment »

Binnenelbe, Blick Sperrwerk Wedeler Au – seh` ich richtig? Längsstacks statt der bei Tnw freifallenden Grundschwelle, quer?

Gans was anderes! Noch nicht Tnw, Graugänse in Mauser ruhen an den Wasserkanten – wohl an die 100 Stück.

Die Digicam macht, was sie will! – Die roten Nasen des Chinesischen Ahorns lohnen allerdings das Hinsehen.
Nach jahrzehntelangem sommerlichen Spitzenschneidens des Gärtners haben wir das vor Jahren eingestellt – Blüten allenthalben und solch Samenstände sind seitdem sichtbar. Eine Pracht!
Veröffentlicht in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was | Leave a Comment »










































































Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.