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Als ich nach meiner Begegnung mit Wanderstichlingen und Nonnengansmassen (s. vorige 2 Beiträge) in der Marsch wieder am Wedeler Geesthang ankomme, habe ich über nassen Marschwiesen irgendwas, oben, im Augenwinkel.

Wenn das man nicht …

… „unser“, Wedels, Storch ist.

Ja, seit 3-4 Jahren hat Wedel (wieder) einen Storch – inzwischen ein Paar, das wohl demnächst mit der Brut beginnt.

Vor dem Morgensonne-beschienenen Geesthang über den nassen Marschwiesen herrscht bei (trotz) Westwind 5 offenbar eine solche Thermik, dass sich der Storch höher …

… und höher schraubt. So kommt er für mich direkt vor die Sonne – ich breche die Beobachtung ab.

Zu Hause erwartet mich Spatzenschnacken, -piepsen.

Alle 10 bei uns aufgehängten Mauerseglerkästen sind wieder von Spatzen besetzt, mindestens zum Teil sind Junge geschlüpft, wie am Piepsen zu hören ist.

Angesichts des allgemeinen Spatzenrückgangs ist diese Besiedlung erfreulich – wir hatten halt keine Beschriftung „Mauerseglerkasten“ dran angebracht.

In den Vorjahren besichtigten Mauersegler unser so bestücktes Gebäude zwar, haben die Spatzen aber noch nicht rausgeschmissen (was, wie Kenner sagen, ruckzuck geschieht).

Ob, demnächst aktuell, „Mauerseglerdruck“ zu erwarten ist, wage ich zu bezweifeln. Voriges Jahr schien mir das segelnde Volk zu höchstens 50 % zurückgekehrt zu sein (offenbar heftige Verluste bei Reise zu den Winteraufenthalten).

Ansonsten geht das Leben seinen normalen Gang – Arbeiten und Ausruhen -, hier: eine Wildbiene nach Mahonienbesuch.

 

Nachdem mich die fischigen Wanderer, „unzählige“ Stichlinge im vorigen Bericht, (nicht) überrascht haben, stoppe ich auf dem Elbdeich Hetlingen – Fernsicht.

Tidehochwasser – da ziehen Massen, schwarz, flach über das bedeckte Süßwasserwatt gen Elbdeich, …

… heben sich nur leicht darüber und …

… ziehen über die Wedeler Marsch.

Ich radele weiter.

Da sitzen sie, nun schwarz-weiss erscheinend, nahe der NABU-Vogelstation.

Bald starten die Nonnengänse zum großen Flug in die Brutgebiete.

Da sich ein Bussard an mir stört, abzieht, lüften einige über den Weg zur Vogelstation, …

… um gleich wieder diesseits bei den anderen zu landen.

Hinten ist wieder das zweispitzige weisse Zelt zu sehen.

Am Langen Damm misst die Trauerweide meinen Rückenwind – West 5.

Und da steht am Ende auch Genaueres, Erklärung des Zeltaufbaus – am Sonntag findet das alljährliche Kiebitzfest statt.

Da das Schachblumenfest (26. April) sich dieses Jahr nicht mit dem Kiebitzfest überlagert, sind eine Menge mehr Anbieter hier zu erwarten.

Bei meinen Touren hatte ich sie ja bereits gesehen, angesichts Tideniedrigwasser allerdings nur einzeln, weghuschend. Die Wasserführung und die Wasserstände waren angesichts trockener Tage sowie mehrtägigen Ostwinds durchweg niedrig während meiner Passagen.

Heute Morgen allerdings, Windwechsel von stark Ost auf stark West, drückt der Wind die Tide ordentlich ins Binnenland.

Auch bis bachauf des Rohrs staut das Wasser des Sauerbeck leicht ein. Huscht da nicht etwas vorbei – unfotografierbar?

Auch die „Talsperre“ aus Großstein ist überstaut, passierbar. Wer huscht vorbei?

Aber dann – Stickel in Portionen, jeweils gut 10 Stück, …

Auch besser erkennbar, mehr …

Wohl an die 1.000 halten sich mindestens hier im Umfeld auf.

Dieses Geschehen findet aktuell ringsum statt, Beispiel:

Scan aus einem mp4-clip Pinnau, querab Wollny-See. Dank für die Freigabe!

Begünstigt durch den vom Westwind beeinflussten hohen Tidewasserstand.

Windeinstau, noch …

… hat die Ebbe nicht eingesetzt.

Etwas weiter bachab – AltReet, windeingestaut.

Weiter geht`s Richtung Elbe – die unterschiedlichen Frühlingsgrüntöne Weide, Weissdorn, Pappel begeistern mich.

Mehr Wandernde werden folgen, demnächst.

Strecke 2, Blick bachauf Brücke – noch nicht dran.

Bachab – dieser klitzekleine Bachoberlauf weist „in unserer Strecke“ noch Reste von Kulturwehren auf. Der dortige Gefällesprung wird jeweils für eine KiesRausche bachab genutzt.

Hier fangen wir an – Zaun öffnen, Ladewagen einweisen.

Schütten.

Was einseitig geschüttet wird, wird geformt. – Das andere Ufer schützen, Mindestbreite Abfluss vorgeben.

Alles Weitere, was ggf. zu korrigieren sein wird, wird uns der Bach nach Durchgängen von Regen-Peaks zeigen.

Der zweite Rest eines Kulturwehrs …

… ist Standort für eine Selbsttränke des Weideviehs.

Solche Punkte und, wie hier, versteckte Zuläufe / Dränauslässe, gilt es besonders zu beachten.

So legen wir – nach diversen Seiteneinengungen und Rauschen hier bachab eine weitere Rausche an.

Die erste Schüttung ist drin.

Bachab geht das kanalartige Gewässer in eine Kurve.

… und fliesst dann kanalartig weiter. – Hier endet unsere Arbeitsstrecke – diesmal.

So wird – soweit in die Böschung gefahren wie möglich – weiter geschüttet.

Einweisen einer Restladung.

Alles drin!

!!! Das gibt doch Aufstau, Überschwemmung !!! – – – Nicht, wo wir arbeiten.      🙂

Aus dem Schütthaufen wird eine Rausche (das Wasser, das Gewässer, unser Kooperationspartner, arbeitet mit). Die Ufer sind geschützt, die Rinne für Niedrigwasserabfluss wird profiliert und gerichtet.

Optik-Check: So soll es sein.

Im Abgang – auch unmittelbar bachab des 2. Kulturwehrrests will noch ein wenig korrigiert werden.

Der Busch ist mit einer Seitenschüttung versehen.

Von der Brücke aus erlebbar, der bachab rauschende Bach. Radfahrer und Fußgänger haben ihre Freude an der Veränderung, wie wir im Gehen feststellen.

Auch uns gefällt`s – schnell werden Gewässerorganismen diese neuen Lebensräume besiedeln.

Demnächst gibt`s für beide Strecken eine kleine Nachschau.

OsterHasenKuchen – von der jüngsten Generation, Hamburg, gestaltet.

Der und anderes wurden mit Genuss verzehrt.

Ostermontag, weiterhin Wind bei 5 Stärken – mal sehen, wie weit ich komme. Schwarz ist gerade abgezogen, nix rausgefallen.

Sauerbeck, kurz nach Thw, Windeinstau – da hinter dem Baum …

… – attraktiver Lauerstandort – ist gerade ein Graureiher abgeflogen.

Von meinem Kurztrip am Ostersonnabend berichtete ich das Eintreffen der Wanderstichlinge hier.

Windstau mit …

… LandArt – Windstau wirkt gegen Abfluss.

Etwas weiter, Sturm im Wasserglas – muss ich halt freie Strecken im 1. Gang zurücklegen.

Über mir dramatisches Wolkenjagen – schnelle Lichtwechsel.

Hinter Idenburg, Blick West – die 15.000 Nonnengänse – halbwegs windgeschützt, auf zwei Parzellen vereint (setzt sich links und rechts fort).

Der IdenburgStorch, forschend – plötzlich …

… eilt er mit großen Schritten weiter.

Während ich mich wundere, zieht Osterfeuergestank in meine Nase (ach ja, ist ja Ostern!). Ob der Storch dieser Fahne ausgewichen ist?

Sonnenbeschienen – die große Magnolie hinterm alten Elbdeich Hetlingen.

Und da ist es schon, das Hetlinger Osterfeuer – irre hoch der Abfallhaufen, erfahrungsgemäß noch Wochen vor sich hinschwelend, -mümpfelnd.

Elbdeich Hetlingen – das ablaufende Wasser der Elbe gischtet angesichts des heftigen Gegenwinds.

Vor dem Geesthang Wedel stehen die Flaggen stramm, flattern in Böen.

Das soll heute erstmal der letzte 5er-Wind gewesen sein. Ich begrüße diese Veränderung – auch mit all den Frühlingsblüten und ihren BesucherInsekten im Sinn.

Begrenzte Zeit und Starkwind SW 5 lassen mich verkürzt radeln – die Zeit reicht nicht, zum Elbdeich gegenanzukämpfen und dort den Rückenwind zu geniessen. – Die Anfahrt nur hin zum Sauerbeck, mal reingucken, ist in dieser Situation als Tour gut geeignet.

Tideniedrigwasser, günstige Gelegenheit für Details. Fußgänger und Radler geniessen, im Sonnenschein ordentlich durchgepustet zu werden.

Der frühere Rohrabsturz – da geschah, was immer geschieht beim Verbau von Großsteinen. Sie werden von Aktivisten bewegt.

Die üblichste Version ist: Steine klauen. Mein Spruch „Ich nutze keine Großsteine, die haben einen zu hohen Dampfdruck.“ [Alternativ oder ergänzend: Die dematerialisieren sich und sublimieren dichter oder weiter entfernt. So findet man sie in Städten häufig in bachnahen Kleingärten wieder.]

Wenn sie verbleiben, werden sie anders verbaut, meist gewässerschädlich – so hier. Mit dem Großsteinauffang des vorherigen Absturzes wurde ein erster Ansatz zur Durchwanderbarkeit für Organismen geschaffen. Nun ist die durch „Talsperrenbau“ im kleinen erstmal wieder beendet.

Blasen.

Mal genauer hinsehen – Nährstoffüberschuss und Starklicht lassen Algenzotten wachsen.

Ich gehe die Rausche-Kolk-Abfolge entlang.

Da der Unterhaltungsbagger den Kies „erwischt“ hat, fehlen über die gesamte Uferhöhe die einengenden Wangen an den nun flacheren Rauschen. So sind die Kolktiefen leider minimiert – nix drin zu sehen.

Aber am Ende der Strecke, wo bachab der letzten Kiesel ein kleiner, weiterer Kolk oberhalb der folgenden SandEinöde des Marschgraben folgt, schiesst etwas hin und her, sucht Schutz. Die Wanderstichlinge sind eingetroffen.

Doch noch erwischt. Ein Stichling von ca. 200 ist auf dem Foto (mit gutem Willen) erkennbar, rechts mittig.

Die Stichlinge sind nun unsichtbar. Soweit sie nicht abwärts gerast sind im flachen Wasser, befinden sie sich …

… unterm Schutzdach von Kleinturbulenzen unmittelbar bachab am Ende unseres Wirkens.

Da müssen Reiher und Eisvogel schon sehr genau hinsehen, …

… was der Reiher (Fußabdrücke), jedenfalls oberhalb des Rohrs, bereits ausführlich getan hat.

Mit Blick auf Scharbockskraut am besonnten Steilufer wende ich und radele nach Hause zurück.

 

Nach Absolvieren der Mühlenaustrecke, Mühlenstraße bachauf bis Rosengarten, bleibt genug Zeit für einen orientierenden Abstecher zum Neunaugenlaichplatz Hindenburgdamm.

Durch den Frühlings-Fahlt geht`s, vorbei an …

… Buschwindröschen.

Blick auf die Kiessohle der Pinnau am Pegel Hindenburgdamm.

Zwar bleibt zur Zeit das Tideniedrigwasser ca. 20 cm über dem Mittel, klares Wasser lässt aber erkennen, dass noch keine Laichaktivität von Flussneunaugen eingesetzt hat.

Rüber auf die andere Seite – wie sieht`s da aus?

Da liegt ein Fahrrad im Bach – neue Struktur, anthropogener Fischunterstand (?).

Und nebendran – ein weiss gepunkteter roter Ball.

Wohnt hier wer?

Da liegen zwei Einkaufswagen – ebenfalls zwar Struktur, aber eher zweifelhafte, verzichtbare Lebensraumvielfalt.

Die Zuständigen sind informiert.

Mein Ziel ist klar – ich radele durch Rellingens Baumschulland, …

… vorbei an wichtigen Utensilien im Klimawandel, Schutz vor Hochwasser, Rückhalt, Ableiten – Wasserspeicher und Leitungsrohre.

Inzwischen hat die mittäglich vorausgesagte helle Wolkenschicht den Himmel bezogen.

Hier kommt auch die Erinnerung – allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich schöne Ostertage.

Virtuelles Verständnis – statt, wie morgens auf der Hinfahrt woanders gemessen 25, radele ich mit „gut Gegenwind“ gerade man mit 12 km / Stunde. – Ist bald …

… geschafft. Meine Wahl fällt diesmal auf die Rellinger Central Pfanne – wie sich schnell herausstellt, eine gute Wahl.

Start Rückweg – Rellinger Hof und Kirche dahinter (alle Ampeln rot? wo sind die Mitmenschen ringsum?).

Gründonnerstag, früher Nachmittag – es rast der Mensch wie verrückt auf der A 23.

Hier noch keine Staus – anderswo, wie ich zu Hause im Radio höre, aber hinreichend. „TüTa“ begegnet mir auf dem weiteren Weg auch 5 mal – meine Güte!

Kleinklima hinter der S-Bahnbrücke Thesdorf – erste Spitzahorne blühen, gelbgrün.

Sternmagnolien (und Magnolien) haben bei uns ringsum dieses Jahr Glück – volle Blütenpracht, keine Schäden durch Nachtfrost.

Vorbei am strukturlosen Krabatenmoorbach …

… komme ich im hausnahen Rosa an.

Es wurde von ersten Nestbauaktivitäten einzelner Flussneunaugen in den oberen Einzugsgebieten Mühlenau und Pinnau berichtet. Da sollte ein Ausflug zum unteren, städtischen Bereich lohnen.

Rosa geht`s in Wedel los.

Pinneberg, Saarlandstraße – Wohnbaugesellschaft denkt mit, handelt, bietet flächig Solar auf den Dächern. Das städtische Grün mit Mühlenau-Fuß- / -Radweg liegt gleich nebendran, rechts vom Foto.

Mühlenstraße, Blick bachab – Übergang Bach zur Tide-Mühlenau vor Zusammenfluss mit der Pinnau – gen Tideniedrigwasser.

Blick bachauf, kaum Mittelwasserabfluss – Frühlingsgrün, 2 Kieslenker.

Einer der größeren Kieslenker mit regelhaftem Laichgeschehen, Turbulenz, vorn erwünschter Uferaufbau bachab sichtbar.

Auf dem Kies ist noch keine Laichaktivität erkennbar.

Stadtenten – durch Füttern provizierte Entfernung vom Naturgeschehen.

Großes Kiesbett im Grünen. Alle zugänglichen Punkte sollen absehbar frischen Spielkies für den Bach (und besuchende Bevölkerung) erhalten.

Blick bachab – mit die ersten Kieslenker an der Mühlenau, nun bald 10 Jahre wirksam.

Blick gen Brücke Christiansenweg, links vom Bildrand liegt das Mühlenauquartier, ex-ILO – erlebbarer Stadtbach mit Umfeld.

Auffällig ist, dass die hier regelhaft zu beobachtenden Einzel-Exemplare „Haus-“ -Reiher und -Kormoran unsichtbar bleiben. – Fehlt das paradiesisch lockende saisonale Futterangebot (noch)?

Brücke Christiansenweg bachab – Stadteinleitung ungereinigter Oberflächen- und Grundwässer.

Blick bachauf – erlebbarer Stadtbach, Hausgans.

Gen Bahn – Glas, Stahl, Beton, erlebbare Stadtplanung.

Öffentlicher Raum, Blick vor Bahnlärmschutz vor Stadtbach Fahlt, …

… versiegelt, überheizt, Minimalgrün als Staffage ohne benötigten Wurzelteller. Grauenhaft.

Weiter geht`s bachauf der Bahnquerung.

Kieslenker Mühlenau neben Parkplatz Bad – Teichrosen im Frühjahrszustand, noch keine Flussneunaugenaktivität erkennbar.

Auch bachab dieses Kies baut sich wie erwünscht Ufer auf.

Mit Glück sind hier im frisch feuchten Boden nach Absinken von Regen-Peak-Durchgängen Otterspuren sichtbar (vom Hund deutlich zu unterscheiden).

Letzte Nachschau, der große Kieslenker unterm Buchenbogen, qureab Rosengarten – Stein- und Lenkerturbulenz.

Auch hier ist noch nicht zu erkennen, dass Kies zum Flussneunaugennestbau bewegt worden wäre.

Wir sind ja auch früh in der Zeit. – Die übliche, oft zahlreiche Laichaktivität der Flussneunaugen wird Richtung Mitte April erwartet.

Ein Abstecher zur nahen Pinnau, Hindenburgdamm, lohnt immer. Dazu gibt es demnächst einen eigenen Bericht.

„Was drin ist, ist drin.“ und „Mehr geht immer.“ sind zwei Sprüche, die auf unser Puzzle-artiges Arbeiten passen. Wo etwas „geht“, Örtlichkeit und Kooperationspartner auf Verbesserungen hoffen, starten wir – wenn das Wetter mitmacht.

Diesmal geht es um einen kleinen Bach, gern mal „Bek“ genannt. Ob „der“ oder „die“ hängt vom regionalen Gebrauch, teils von persönlichen Vorlieben ab.

Die Gelegenheit ist günstig, ein Sattel Kies (25 t) liegt auf befestigter Fläche eines bachnahen Hofs bereit. Optimal: Der Anlieger ist begeisterter Bachverbesserer (anderswo bereits mit Telelader aktiv gewesen), den aktuellen Transport mit Schütten übernimmt der Vorsitzende des Wasserverbands selbst.

Ringsum im knickreichen Gelände blüht Scharbockskraut.

Ich komme später, die Arbeit ist bereits ingang – Trecker positioniert den Ladewagen.

Kundige sind vor Ort, weisen die jeweilige Ladung ein. Wir bevorzugen, wo immer möglich …

… direktes Schütten auf Uferböschung / ins Gewässer.

Diesmal begleitet uns auch ein aufmerksamer, erprobter Kontrollhund.

Was nicht passt, wird passend gemacht – Schaufeln und Rechen bringen Uferschutz und Sohlbedeckung in Form, soweit nötig.

Unser Begleiter, gut im Schatten platziert, ist zufrieden.

So geht das Fuhre um Fuhre.

Bachab der Erlenkurve – Blick vom Aktionsende bachauf – erstreckt sich der Bek als tief eingeschnittener EinödKanal.

Neben den Schwerpunktorten im oberen Teil der Strecke legen wir auch zwei Rauschen in der langen Geraden „für den Anfang“ an.

Unten fertig, Übersicht.

Und mit näherem Blick – der vorherige „Spiegel“ ist als Fliessgewässer durch Bewegung turbulent gebrochen.

Wir wollen noch an eine weitere Strecke bachauf, schütten Restmengen per Frontschaufel oberhalb bekannter Brücke ein.

Hier haben Meerforellen und Flussneunaugen frühere Kiesgaben zusammen mit höheren Abflüssen inzwischen vollständig unter die Brücke bzw. weiter bachab transportiert.

Abschiedsfoto – auch hier gilt „mehr geht immer“.

Blick hoch – Frühlingsblüten neben angehenden Weihnachtsbäumen, oben drüber die Osterflieger. Schöne Ferientage!

 

Aufwärts gefahren, schattig geparkt.

Ein Graben nebendran – auch hier blühen Frühlingsblüher, speziell …

… Buschwindröschen.

Auch diese obere Bachstrecke, geradezu winzig, ist bislang ein tief eingeschnittener, strukturloser Kanal.

Zwei Reste von alten Kulturwehren – hier eins davon – stören durch Abriss noch die Durchgängikeit.

Starke Sanddrift behindert flächenhaftes Leben, belastet untere Bachabschnitte.

Das können wir mindern, wie bekannt.

Folgende Beiträge werden ein paar Details, Spezialitäten zu beiden Teilstrecken berichten.

Ich muss auf der Rückfahrt noch mal an die erste Strecke, habe etwas vergessen.

Aufatmen, sie ist noch da, sitzt – wie verlassen / vergessen, zum Glück nicht von häufigen Besuchern hier mitgenommen – auf dem Brückengeländer.

Interessante Schalenstruktur, wo die organische Oberfläche erodiert ist, weite Jahresringe – der Blick auf die Innere Schlossstruktur zeigt, eine Flussmuschel.

Über das Vorkommen solcher, eigentlich eher bachfremder Tiere habe ich gelegentlich berichtet. Woher auch immer gekommen, ggf. aus Privatteichen, leben diese Muscheln in den spiegelnden, strukturlos und träge fliessenden kaputtgebauten Gewässern.

Wir hoffen durch bachtypische Belebung, einen besseren Lebensraum für die fast nirgendwo mehr in lebensfähigen Populationen zu findende Bachmuschel zu schaffen.

Abendlicher Besuch – „dunkel war`s, der Mond schien helle …“ – Scheinwerfer Ostervollmond, vor dem Wandrand aufsteigender Nebel.

Nach dem Regen, Wind auf großen Pfützen – ich erwarte, ungenässt meine Runde zu drehen.

Der Wegweiser interessiert mich nicht, heute verläuft die Runde gegen den Uhrzeigersinn – abbiegen erst später.

Vor der Geestkante Holm, nebenbei mitgenommen – wer genau hinsieht, sieht als ersten Baum der neuen Berme einen Holunder spriessen (man muss schon sehr genau hinschauen!).

Blick hoch, über die Holmer Marsch! In der Ferne saust`s, dunkler.

Nicht nur die Störche, auch die Schwäne putzen sich (heraus) …

… und ziehen ihres Weges.

Über und auf der Hetlinger Marsch – Nonnengänse, Frühlingsbaum, Wetter.

Elbdeich Hetlingen, binnendeichs – „meine“ Schlechtwetterfront zieht vorbei.

Blick Nord – die nördlich vorbeiziehende Front sieht ungemütlich aus.

Elbdeich Fährmannssand, Blick West – wie bekannt (auch wenn`s anders aussieht): die Elbe ist keine Wasserscheide [behaupten hartnäckig die Fachleute].

Im Norden über der Geest geht es heftig zur Sache.

Blick auf Geesthang Wedel, „unser Kran“ auf dem B-Plan nahebei – „das Wetter“ saust nördlich Wedel vorbei. Frisch leuchtende Triebe der Trauerweiden zeigen meinen Rückenwind, NW 5.

Zuhause beleuchtet die Sonne das sich entwickelnde Eingangs-Ensemble: Mahonien, junge Felsenbirne mit Rose.

Sehr schön verläuft die Entwicklung unserer selbstvermehrenden Frühblüher unter Büschen und Bäumen: Lerchensporn, …

… Veilchen …

und Bärlauch.

Auch die Platznahme des Storchschnabels am Nordausgang entwickelt sich zu unserer Freude als guter Bodendecker (raue Rinde eines Feldahorns nebendran).