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Wie üblich gen Wildpark Eekholt: Stopp an der Ohlau, südlich Bad Bramstedt. Sehr gut sind Wasserstern und Aufrechter Merk auf dem dort wiedergeschaffenen Moränenbachgrund entwickelt.

Die Biomasse des Wassersterns zeigt allerdings deutlich den Lichtüberschuss. – Der gegen Biomasseüberschuss sowie Überhitzen des – sommerkühlen! – Bachs erforderliche Baumsaum fehlt weiterhin.

Schon bin ich im Wildpark Eekholt.

Wie üblich ist bereits mit morgendlicher Öffnung des Wildparks allerhand los. Vorn „verschwinden“ gerade zwei Gruppen, links hinter mir warten zwei weitere auf Einlass.

Mit Elektromobil sind wir an etlichen Besuchergruppen vorbei am östlichen Beginn des Osterauwanderwegs angekommen.

Die zum Ufer- und Altbaumschutz seit 2017 schrittweise entwickelten Lenkbuhnen aus Kies liegen hervorragend. Angesichts langzeitig sehr geringen Abflusses sind sie teils bis in den Bereich unter Mittelwasser von Besuchenden plattgetreten. Dort wird am oberen Rand neuer Kies zugegeben, die jeweilige Stelle mit Band für Besuchende gesperrt.

Nebendran auf dem Steg findet eine Singdrossel (Schnabel voll) unsere Aktivitäten offenbar interessant. – Oder stören wir sie am Erreichen weiterer Nahrungsfangorte?

Andere Stellen, wie hier am Schutz der Zuflussbrücke, haben sich so begrünt, dass unsere Aktivität kaum ahnbar ist. – So soll es sein.

Ähnlich wie am Start zeigen sich hier bachab Lenkbuhnen in steilen Prallhängen – auch für diese wird Ergänzung und Abspannen vorgesehen.

Blick bachauf – immerhin bleibt die beabsichtigte Lenkbuhnenhydraulik auch in dieser Situation gut erhalten.

Blick bachauf vom Prallhang Medizinalgarten – GRÜN! – Der Treibselsammler dort und die Lenkbuhnen, auf denen ich stehe, haben gute Arbeit geleistet!

Wie in früheren Berichten gezeigt, hat der Treibselsammler allein (etwa mittig links im Foto) eine frühere Breitest-Erosion so per Sandumlagern gestaltet, dass inzwischen ein breiter neuer Flachufersaum entstand, der im Jahreswechsel blühend mit Feuchtlandpflanzen besiedelt ist.

Abschiedsblick bachauf am Westende des Osterauwanderwegs.

Auch hier ist der Brückenschutz vom Grün unsichtbar, hat durch Strömungslenken ein die Brücke gefährdendes Erosionsloch durch internem Bodenaufbau bereinigt. Die oben sichtbare Lenkbuhne – in der Summe stimmen wir mit geschätzt 18 t Kies überein = ein 4-Achser Lkw – wird ebenfalls Ergänzungskies erhalten.

Wie üblich bestelle ich den von der Edmund Siemers-Stiftung bezahlten Lkw und Mitarbeitende des Wildparks Eekholt schütten ihn jeweils auf obere Stück der besprochenen Lenkbuhnen.

Das wird über den Sommer geschehen, so dass die Schulklassen des im September vorgesehenen WasserCamps [gern mal diesen Begriff über „Suche“ nachsehen] – wo nötig – den Kies als Unterwasserlenker profilieren.

Weiter geht meine Fahrt – Richtung Naturpark Aukrug. Dort bringt eine Schulklasse ersten Kies ein in den Tönsbek, Nebenbach der Bünzau im Stör-Einzugsgebiet. Ich bin gespannt, was mich erwartet – Bericht folgt.

Angekommen, Blick in die örtliche Realität – extreme Tieflage, extreme Überbreite für Mittel-, gar Niedrigwasserabfluss, extrem steile Ufer beidseits.

Dem entsprechend stellt sich die Situation für den standorttypischen Kiesbach ultranegativ dar. Sand, gar Schlamm charakterisiert unsortiert die Gewässerbreite.

Blick bachab – Ufererosion weitet sich Richtung Privatgarten aus.

Gegenüber, Ufererosion über der Sohle des Steilkanals – absehbar sind die den Bach beschattenden Bäume durch Unterspülen, Umstürzen gefährdet.

„Zeugen der Vergangenheit – Überbreite“ – frei liegende Rohre zeigen, wo mindestens Richtung Mitte das ursprünglich geplante Ufer endete.

Zulaufbach Düpenau von gegenüber – kaum Wasser, Absturzkante mit Abriss, nicht nachvollziehbarer Längseinbau in der Mühlenau.

Immerhin bündelt der Längseinbau den Mühlenauabfluss, so dass nun im Niedrigwasser (halbe der verfügbaren Überbreite) der mögliche Lebensraum erkennbar wird. – So, wie die Sohle hier, mit Besiedlung – oder gar besser -, sähe unser Ziel ringsum generell aus.

Wir verständigen uns auf einen kurzfristig erfolgenden Test-Einbau eines Lkw Kies. Alles weitere wird sich aus den Arbeits- und Situationsergebnissen entwickeln.

Schön, dass das E-Mobil angesichts der Hitze einen Schattenplatz gefunden hat.

Wir brauchen generell und überall MEHR BÄUME.

Möge das „vom Kopf in die Hand“ wandern und – Wachsen lassen bzw. Pflanzen – realisiert werden.

Nach dem ernüchternden Eindruck des oberen Bek, Pinnau-Einzugsgebiet, sehe ich mir die vor einem Monat Erosions-entschärfte Strecke nahe der Mündung in die Mühlenau an.

Angang in Hitze …

Rausche im Halbschatten.

Die Erosions-entschärfte Strecke bachab und die …

… untere, neue Auffang-Rausche.

Licht und Schatten, Turbulenz auf gut angepasstem Niedrigabflussprofil.

Meine Mini-Ausrüstung – Küchensieb an Besenstiel, große weisse Blumentopfuntersetzer.

Immerhin – eine Pionier-Eintagsfliegenlarve.

Eine köcherlose Köcherfliegenlarve.

Und noch eine.

Dafür, dass über den Monat seit Einbringen des Kieses keinerlei nennenswerter Regen fiel, gar in den Bächen ankam, freut mich schon dieses Winz-Ergebnis.

Der wesentliche Besiedlungseinfluss „Drift“ war die gesamte bisherige Zeit ausgeschaltet. Hinzu kommt, dass die Erwachsenen-Stadien der Insekten gerade voll im Luftraum beschäftigt sind mit Hochzeitsflügen und Eierlegen. Diesjährige Larven sind noch so klein, dass sie sich durch Durchflutschen durch das Küchensieb der Beprogung entziehen. – Bleibt DER aktive Wanderer, Hauptbesiedler unserer Bäche und kleinen Flüsse: Der Bachflohkrebs.

Schon recht erstaunlich, dass der überhaupt nicht bei meiner Beprobung sichtbar wird. – Das wird kritisch im Sinn bleiben – hoffentlich bis zum Anwesenheitsbeleg bei folgenden Besuchen.

Die oberste neue Rausche, seitlich vom Anstrom.

Im ruhigen Bereich hat sich ein Belag auf den Kieseln eingestellt, der auf die starke Eisenbelastung des Bek schliessen lässt – nicht gerade belebungsfreudig.

So verwundert mich nicht, dass die Kurzbeprobung überhaupt keine Organismen zutage fördert.

All diese Rauschen, im Halbschatten Dank vorhandener Uferbäume angelegt, werden wir weiter im Auge haben.

Mit dauerhafterer Feuchtigkeit, längeren Niederschlagsereignissen und nicht zuletzt „der Zeit“ wird sich auch hier eine den Standort charakterisierende Besiedlung einstellen.

Nun aber zum Ort der Verabredung, der städtischen Mühlenau in Rellingen.

Der Besuch einer demnächst zu verbessernden Bachstrecke in städtischer Mühlenau gibt mir etwas Zeit vorweg. Die nutze ich und sehe ein mit Kies und Großsteinen verbessertes Stück des Bek, Pinnau-Einzugsgebiet, an.

Au weia, fast kein Abfluss! Die seit Einbringen von Forellen und Flussneunaugen belaichten Kiese liegen fast trocken.

Ein wenig Bewegung ist lediglich ganz links zu erkennen.

Die frisch gemähte Wiese nebendran bietet einem Storch günstige Gelegenheit zum Mäusefang.

Volle Sonne liegt auf einem Großteil der Strecke – Gefahr unnötigen Wasserverlusts, Hitzeschaden für die Lebensgemeinschaft.

Nicht nur das – Turbulenzverlust und Lichtüberschuss (bei überall reichlich verfügbaren Nährstoffen) lassen Wasserpest das Wasservolumen einnehmen.

Anderswo lösen sich Algenpolster vom Grund und schwimmen auf – Sauerstoffzehrung beim Abbau ist die Folge.

– Waschmaschinenwasser-artig stellt sich die Eisenbelastung des Bachs dar. – Da sitzt was!

Ich ersparen den Lesenden Fachliches zu mit solch Kaputtbau und – zu vermeidender -überhitzter und übersonnter Sommersituation verbundene Spezialitäten wie CO 2-Entzug, für den Standort untypische pH-Entwicklung, folgende mögliche Ammoniakbildung und Organismenvergiftung …

Ein Graureiher rumpelt aus dem Bachröhricht hoch, fliegt erschrocken ab. Der sammelt(e) wohl die Geschwächten bis Sterbenden ein …

Immerhin kann ich im seltenen Halbschatten einzelner Erlen 2 unserer Rauschen mit WinzTurbulenz bei Geringstabfluss erkennen – Zeit zum Durchatmen.

Eben schon einmal gesehen – das Männchen einer Blauflügelprachtlibelle, Calopteryx virgo.

Immerhin, EIN gutes Zeichen.

Mein Sieben bringt Calpteryx-Junglarven, Eintagsfliegenlarven, ansonsten etliche Schnecken und Wasserasseln in die Betrachtungsschale – letztere Anzeichen für dauerhaft ruhige Bereiche, auch bei höheren Abflüssen.

So sorgen unsere Einbauten nicht nur für Turbulenz, sondern gleichzeitig fürs Sortieren der Sedimente – Turbulentes existiert neben Ruhigem. Es entsteht aufgrund Lebensraumvermehrung Artenvielfalt.

Immerhin, die streckentypischen Bachflohkrebse sind (noch ?) nicht ganz verschwunden.

Nochmal zum Durchatmen – Halbschatten und Bewegung im Restwasser.

Es ist Libellenzeit – Kampfzeit um Revier und Weibchen für die Männchen. Dieses, Calopteryx splendens, Gebänderte Prachtlibelle – hier nicht gut erkennbar, sieht fast wie C. virgo aus, aber im Flug sind die 4 Punkte deutlich -, hat bereits lädierte Flügel.

Mit gemischten Gefühlen verlasse ich diese erste Strecke.

Da bis zum Treff weiter Zeit ist, sehe ich mir auch die jüngst bekieste Strecke nahe der Mündung in die Mühlenau an.

Bericht folgt.

Sauerbecksweg, Mädesüß – Heu ist inzwischen zu …

… Kaventzmännern gerollt, auch auf der anderen Wegseite – 3 Graureiher.

Bin ganz überrascht, die auf dem Foto zu sehen, hatte …

… vorweg nur diesen, den rechten, erspäht.

Viel Raues – Pferdeheu – steht noch.

Kaventzmänner auch am Elbdeich Hetlingen – …

… Graugänse grasen frisches Grün.

LandArt – vorübergehende Kunst am Elbdeich.

Die Ostwindlage mit tieferem Tideniedrigwasser ist abgelöst von Nord 4. Die Buhne wird überströmt, auf dem zunehmend überstautem Süßwasserwatt …

… bilden sich, wechselnd, überschlagende Wellen.

Die Hitze zeigt`s – schlaue Rinder (Tiere allgemein) suchen Schatten!

Ist er begrenzt, …

… setzt sich Rangfolge durch.

Bald werden auch die Erwachsenen den Ort wechseln angesichts schwindenden Schattens dieser Baumgruppe.

Mal ein Regenschauer, mal ein Gewitter – ansonsten nun Hitze.

Unser Nordzugang, Deckel Tiefgaragenentlüftung – nach Gewitter ein – vorübergehendes – Eldorado für …

… Gartenschnecken.

Am Ortsausgang gen Holm – letzte GroßUlmen werden offenbar vom Käfer entdeckt.

Holmer Geesthang runter, flächig Grasmahd – der Sauerbeck ist …

… hier quantitativ Mädesüß-bestückt (bis demnächst die Wegränder gemäht werden).

Da steht ein Reiher in komischer Haltung (??).

Kein Wunder – ist ein Kranich.

Steht da so allein, ruft nicht – auch nix zu hören. Dann fliegt er ab.

Der nächtliche Gewitterregen hinterlässt seine Spuren. Vorübergehend wird der schattenspendende Seitenraum der Weide nicht genutzt.

Tidehochwasser im Bullenfluss querab altem Hetlinger Deich.

Da hinten, doch mal ein Reiher auf Gemähtem.

Hinter bunter Rinderherde – als führe da was über Land.

Nun dichter dran, auf dem Elbdeich – Containerriese ONE Infinity, 399 x 62 m, von 16,5 m Tiefgang 12,1 nutzend.

Seewärts.

Graugänse halten sich am und auf dem Elbdeich auf.

Diesmal leider nur von hinten – metallisch schwarzblau schillert ein Kolkrabe. Dem ist wohl heiss, er hechelt mit weit geöffnetem Schnabel.

Wohl dem, der sich zu Hause zurückziehen, die Rolläden an den besonnten Seiten (teil)runterlassen kann.

Nahebei – meine Initialen und ein Plus, was hat das zu bedeuten?

Gar nix, bezogen darauf – das ist „das neue Fenster“ unserer Hausärztin, Hinweis auf diesen Gesundheitsort. Aber das „Plus“ bekomme ich drinnen mitgeteilt – möge es so bleiben.

Rückkehr, Eingang, Lichtnelken finden ihren Platz. – Wachsen lassen! So bekommt man Zusammensetzungen zu sehen, die die „rein-raus-rein“-Gärtnerei verhindert.

Ums Eck – bewährt hat sich einmal im Frühjahr mähen. Und dann mit Stöckchen das nun für den Gärtner „gesperrte“ Terrain kennzeichnen. Das orangerote Habichtskraut weiss es zu schätzen.

(Mahd dann wieder ab Samenreife ff.)

Die Felsenbirnenfrüchte reifen.

An der Vogelbadewanne wandeln sich die Gnitzenlarven ins Puppenstadium um.

Für Nachschub ist gesorgt.

Jetzt gucken wieder regelhaft die jungen Blaumeisen vorbei, die wir – was pipettieren die so sorgfältig? – für Nutzer dieses Fleischangebots halten.

Der ringsum Raum greifende Maiglöckchenstrauch, Deutzie, kommt ans Ende seiner Blüte.

Jüngste Gewittergüsse haben das reichhaltige Weiss bereits stark verringert.

Erstaunlich hält sich der Dornenschutz unseres Dornröschenschlosses.

Aber so langsam kommen auch die letzten Knospen zur Blüte. – ´s ist halt Sommersonnenwende nah.

Seit Brut- und Setzzeit stärker beachtet werden, kann Liguster öfter MIT Blüten bestaunt werden – welch dritte Dimension!

Fast wird man überwältigt vom Duft – nicht von allen gemocht. Die Hornisse allerdings findet diesen Dschungel für Nahrungs-Patrouillieren sehr attraktiv.

Der Sauerbeck ist nun – temporär – von Stauden, hier: Mädesüß, beschattet.

Solch temporärer Schatten wird durch die angelaufene Wegrandmahd bald ein Ende finden.

Dieser begeisterte Terrier-Struppi wurde auf der Deichverteidigungsstraße von verzweifelnder vorradelnder Familie gerufen. – Er hatte nicht, wie ich annahm, im gemähten, borstigen Gras, sondern in sowas wie im Bildvordergrund seinen Rücken parfümiert.

Elbdeich Fährmannssand, Tnw – die Aussendeichherde sucht wieder Kühle am Wattrand. – Die Elbe allerdings ist auch über 20 Grad warm. – Als warteten sie auf „Verluste“ sitzen 2 Adler auf der Buhne, beobachtend.

Saatlandsdamm – Lichtfolger Brombeere, dreidimensional hoch.

Brombeere, dreidimensional quer.

Wo immer „Licht gemacht“, „freier Durchblick“ geschaffen wird – oft genug durch „Pflege“ vorhandener Knicks oder von Bäumen, sind schnelle Lichtprofitierer nicht fern. Meist sind das heutzutage Drüsiges Springkraut, Riesenbärenklau oder div. invasive Knöteriche, deren Entfernung gleichermaßen schwierig, in Praxis – aufgrund örtlicher Umstände (es geht durchaus …) –  meist unmöglich ist.

Auch die heimische Brombeere ist in der Regel unbeliebt, in ihrem Angebot weit unterschätzt. – Wer als „Licht- / Durchblickliebender“ solch Wuchsangebot schafft, könnte

  • vorher nachdenken,
  • sich entspannen.

Jedenfalls ist die Brombeere von Blüten-, Früchte-, Unterschlupfangebot eine ganz faszinierende Pflanze (meine Empfehlung: Brombeerhonig).

Wedel – Mittag, am Markt.

Blick aus „Der kleine Roland“ – Der Roland, aus der Innensicht.

Ran-gezoomt.

4 Wochen Strohwitwer – vorbei. – Darauf erstmal eine Grützwurst, Erinnerung an unsere niedersächsische Heidezeit.

Auf nach Hause – Roland von hinten.

Da steht eine Aufschrift, vom alten Rist.

Demnächst folgen Blüten und Tierchen rund ums Haus.

Es riefen die Kooperationspartner des Projekts „Lebendige Alster.“ Sie hatten wieder in interessantes Programm zusammengestellt. Zahlreich erschienen die Interessierten – „volles Haus“.

Hamburg, Stadthausbrücke – aus der Tiefe ans Licht, …

… gleich neben der Katholischen Kirche, Blick auf den Michel.

Wenn ich schon zu einer Alsterveranstaltung gehe, will ich den Fluss in seiner lokalen Stadt-Form auch sehen – hier: das Bleichenfleet, Blick Richtung Elbe mit Sperr- und Pumpwerk.

Blick Richtung Ellerntorsbrücke, gen Norden.

Die Vorträge werden zeitnah auf der Homepage des Projekts veröffentlicht werden.

Geht los! Begrüßung.

Eins von zwei gerade in Hamburg laufenden Naturschutzgroßprojekten wird vorgestellt – primär Wünschen und Wollen, da noch in der Startphase.

Auf Erkenntnisse lokal, regional und international wird in der Diskussion hingewiesen, dass bei Auenorientierung – komischerweise? – der aquatische Lebensraum allzuoft vergessen wird oder zumindest ins Hintertreffen gerät. Dabei liegt darin gerade eine Ursache, dass die Auenideen in der Praxis nicht optimal geraten. – Es gibt (und gilt!), wie überall, viel zu lernen!

Hinreichend Zeit ist für Pausen, d.h. umfangreichen Raum für Fachsimpeleien vorgesehen – hier auf der Dachterrasse.

Rundum interessant – Blick Richtung Hafen mit Containerkränen, Windrädern, der Köhlbrandbrücke.

Auch drinnen geht`s weiter.

Neben all den spannenden und gut vorgetragenen Inhalten zeige ich hier ein Beispiel des online-Vortrags von Dr.-Ing. Katharina Bensing, TU Darmstadt, Wasserbau & Hydraulik.

Zu beachtende, unterschiedliche Fischgesellschaften entsprechend lokaler Flussbesonderheiten sind angesichts unseres Energiewechsels (Beispiel HH) ein wichtiger Aspekt beim Thema „Flusswärmepumpen“ von Corinna Ertl, BUKEA Hamburg.

Die Mittagspause nutzen für einen Gang zur Grünen Schute.

Start an der Ellerntorschleuse, …

… durch schattige Arkaden, …

… unter der Michaelisbrücke hindurch, …

… gelangen wir schnell zur Grünen Schute – Elphi im Hintergrund.

Daaaa, ein Teichhuhn, …

… frisst vom Wasserpflanzen- und Staudengrün – darf das das ?!?

So, dass alles vor Verzehr geschützt ist, können die Käfige gar nicht gestaltet sein – es sei dem Teichhuhn also gegönnt.

Zurück gehen wir auf parallelem Weg, „innen“.

Zwei Vorträge zum ultragefährdeten Wunder(samen)fisch Aal sowie meiner, danach Angeln und Naturschutz und zur Aussenalster runden das Programm ab.

Wie oben mit Link erwähnt, finden sich die Vorträge demnächst auf der Projektseite.

Mein obligatorischer Versuch von der S-Bahn aus, den Bauzustand des Altonaer Elbtunneldeckels zu dokumentieren, gelingt auf der Heimfahrt.

Verborgen ist der Stau von Nord in der noch freien Teilspur (rechts vom Deckel).

Frischluft am Bahnhof Hochkamp – Linde voller Samenstände – tut gut (erstmal raus aus der Innenstadt). Schnell bin ich zurück in Wedel.

Nun gibt`s Arbeit, der Vortrag will in öffentlich vertretbare Form gebracht werden – es gilt, die Copyright-Vorschriften zu achten (und die Vielzahl meiner übereinander gezogenen Fotos pdf-fähig zu optimieren).

Von der Mühlenaubrücke, Mühlenstraße, gehen wir an der Bahnlinie (linker Hand) längs. – B-Plan Mühlenauquartier erreicht – bahnseitig als „belebte Lärmschutzwand“ ausgestaltet.

Vor der Bebauung biegen wir Richtung Mühlenau ab, gehen bachauf des Bachs, bestaunen seine kleine, aber feine, neue Aue.

Im Vergleich zum vorher beton- / asphaltierten, als Gewerbe / Industrie flächig bebauten Firmengelände lässt sich dies sehen.

Tiefergelegtes Gelände ermöglicht zum einen Aufnahme von Niederschlagswasser, lässt zum anderen bei hohen Abflüssen Wasser aus der Mühlenau ein- und wieder ausströmen. „Eine atmende Aue!“ wie ein Teilnehmer beeindruckt sagt.

Wir verlassen das Gelände, vorbei am bahnnah verdichteten Wohnen (da ist aufgrund von Feuerwehrzufahrten, Fluchtwegen angesichts hoher Menschenzahl ff. doch allerhand innen versiegelt!) Richtung Parkhochhaus.

Mit dem hat es so seine Bewandnis: „Niemand“ will es nutzen, fürs Parken bezahlen – ein heftiges Zuschussgeschäft für die finanzschwache Kommune. Gleichzeitig leistet sich Pinneberg ums Bahngelände kostenlose Parkplätze, von denen Anlieger in Winterzeiten mit Schnee festgestellt haben, dass bis zu einem Drittel über Langzeit fürs Dauerabstellen von Kfz. genutzt ist. – Mal was für den Rechnungshof …

Noch in Arbeit ist der „ILO-Park„, Bauabschnitt 2.

Über den Bahnhofsvorplatz – die kleinen Bäume geben sich Mühe, eingepflastert zu wachsen -, gehe ich …

… zum privat grün geparkten feuerroten E-Spielmobil. Danke nochmals für diese Möglichkeit!

Ein kleiner Abstecher nach Rellingen ermöglicht mir, „meine“ geschätzten „Broccoli-Röschen“ mit Rösti zu essen – „Veggie-Day“. – Das Bier schmeckt nach der Wanderung auch ausgezeichnet.

Die Rückfahrt nach Wedel, wässrig! – Was haben wir für ein Glück gehabt! Gewittriger Regen prasselt auf das Auto bei stark böigem Wind ein.

Ich hoffe, die Nachmittagsveranstaltungen des Langen Tag der Stadtnatur haben (hatten) ebenfalls Glück wie wir – höchstens einen kleinen Nieselschauer.

Und morgen gehts zu „Lebendige Alster“ in Hamburg!