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Morgenblick Ost – die als Ersatz für die vor Jahren gestürzte Kastanie aus Selbstansiedlung gewachsene Felsenbirne macht sich prima. Links davor habe ich eine BaumRose aufgerichtet, festgeklemmt hinter einen FeldahornEigenwuchs.

Wir bevorzugen, Eigenansiedlungen zu unterstützen. Schliesslich zeigen die, dass sie dahin wollen – und mit der Zeit -passen. (Wenn nicht, denn nicht …)

Raus zum Rad – auch vor dem Eingang gedeiht eine – noch ganz junge – Felsenbirne, blüht erstmals.

Wir warten ab, ob die stören wird. Genau wie bei den Mahonien, die freiweg blühen dürfen, in größerem Wuchs oder Behindern des Eingangs danach aber zurechtgeschnitten werden. Verbleibende, sich entwickelnde Früchte sind für Vögel weiter reichlich vorhanden.

Die Berberitzen, gerade sehr gefragte Bienen- und Hummelweide – soweit Wetter und Temperatur stimmen.

Weiss auch am Sauerbeck – umgedrehte bzw. punktuell gelegte Randkiesel auf der Rausche.

Was ich für mögliches, erstes Besuchen unserer Bastelein durch Flussneunaugen für möglich hielt, stellt sich bei näherem Hinsehen doch als Menschenwerk heraus. – Auch schön.

Wie Schaum … – Wiesenschaumkraut nahe Bullenfluss Idenburg. Flächig(er) ist dieser Anblick äusserst selten geworden.

Als ich durch die AltEichenAllee Idenburg radele, fällt mir durch die noch kahlen Eichenkronen ein kreisender Storch auf. Der kreist und kreist, macht Anstalten, auf einem der beiden Horste auf dem Hauptdachfirst zu landen …, sieht leicht erschrocken aus … und flattert auf, zur nächsten Runde.

Als ich um die Ecke biege, steht da …

… ein weiterer Storch – auf einer toten Astspitze, merkwürdig.

Der erste Storch, nach beobachtetem, wohl 10maligen Kreisen mit vergeblichem Nestanflug offenbar genervt, landet entfernt hinter dem Reitplatz auf einer Wiese.

Frust-Futtern oder einfach zweites Frühstück – wir wissen`s nicht.

Im Gespräch mit ebenfalls das Geschehen erstaunt musternden Reitern kommen wir zusammen zu dem Schluss, dass dort oben wohl (erneut) ein Brandganspaar das Nest für sich beansprucht. Brandgänse hatten bereits zuvor erfolgreich dort gebrütet – mit dem neuen Erlebnis für alle Beteiligten, wie die Küken „fertig“ per Sprung vom Dach heil den Boden erreichen.

Seitdem halten sich die Tiere regelhaft um den Hof herum auf, statt „wie normal“ auf dem Watt zu fressen – und in Erdhöhlen (!) zu brüten.

NABU-Spezis bestätigen, dass Gänse durchaus Störche durch Wegbeissen von ihrem angestrebten Horst fernhalten können – wer`s noch nicht wusste, wundert sich. – Wieder was gelernt!

Und – nur bei näherem Hinsehen als Blühen erkannt – die BaumAllee Richtung Hetlinger Schanze.

Die da blühen – in schier unendlicher Pracht! – sind Exemplare unserer heimischen Traubenkirsche.

Nebendran, auf der Zufahrt zum Klärwerk Hetlingen, …

… gilbt`s – abgefallende Spitzahornblüten.

Der Mensch regt sich ja gern über alles auf. So verdanken wir „Ekelhaft, dieser Abfall! Macht nur Arbeit!“ allzu vielen Mitmenschen Busch-, Baum-, Blüten-, Früchtearmut – oft genug im bebauten Raum, wo all das umso nötiger wäre. – Lassen wir`s wachsen und gedeihen.

Elbdeich Fährmannssand – Tideniedrigwasser, Lühe-Schulau-Fähre am niedersächsischen Ufer.

Vor mir, am Deichfuß, halten sich zwei Austernfischer auf.

Als ich nach Weiterradeln das Deichtor am alten Heuhafen Hetlingen quere, betrachten da zwei Touristen die große Informationstafel. – Ob ich denn wisse, wo die Schachbrettblumen wachsen. – Ja, weiss ich und zeige die Örtlichkeit – Marschwiesen, wenig südlich vom alten Elbdeich Hetlingen, auf der Karte.

Das lasse ich mir Anregung sein, selbst mal auf meiner Runde nachzusehen. Nächsten Sonntag findet in Hetlingen das Schachblumenfest statt.

Und da stehen bereits am alten Deich Hetlingen erste grüne Hinweispfeile, denen ich südwärts Richtung Schachblumenwiesen folge.

Nochmal rechts rum, jetzt mit Erläuterung.

Überblick – erste Besucher sind bereits anwesend, fotografierend. Auch diesseits der gezäunten Wege kennt die Schachblume nix – vorn, bitte Vorsicht, wachsen sie auch auf freigegebener Wanderstrecke munter drauflos.

Neben Wiesenschaumkraut und später intensiv zulegendem Scharfem Hahnenfuß blüht …

… vor allem Rot.

Die weisse Variante ist – schwächer, wie üblich – ebenfalls vertreten.

Noch ist die mögliche Dichte bei weitem nicht erreicht – große Chance für das Blütenfest in einer Woche.

Als ich beim Wegradeln wieder auf meine Route stoße, erblicke ich hinter einer Weidenfläche der Bandreisser dichtes Nonnengansgrasen.

Angesichts der Rauigkeiten vor mir verhalten sich die Gänse ruhig, aber aufmerksam.

Den Rand dieser Äsungsfläche bestimmt der Bullenfluss – die Gänse knüllen sich, einzelne flattern flach ans andere Ufer.

Entlang blühender Schlehen und grünenden Weissdorns radele ich weiter durch die Marsch, nach Hause.

 

Der Anlass Reifenwechsel – Winter- auf Sommer- bringt mich wieder zu meiner per-pedes-Runde in Wedels Osten.

Die Hecken wechseln ebenfalls – meist Hainbuchen-, teils auch schon Buchenstart.

Gelb wechselt hier von oben nach unten.

Nochmal, diesmal mit 2 (3) Autofarben.

Stadtplanerisches meiner Runde – Wechsel von Hausarten, -höhen und -gesamtformen. (Ich mag das Klotzbauen [links, Oberkante] allüberall nicht – hilft nix.)

EigeninitiativWechsel (oft gekoppelt mit Generations- und / oder Eigentums-) – Renovieren, Isolieren, und her mit der Wärmepumpe!

Flächen“pflege“wechsel – vom Einheitsrasen zu „freiem“ Kräuter- = Blütenwachstum.

Ortswechsel (nun Industriestraße) – vom Wohn- zum Gewerbegebiet. Elektrofirma – wem geht ein Licht auf?

Schon wieder`n Richtungswechsel – schicke AltEichen im Kronskamp, unserer „Automeile“. Die starten später ins Grün.

Horizontwechsel – vom Blühen des Spitzahorns …

… zum Wechsel der Gesamtansicht von Gelb auf Grün, Blätterschieben voll in Gang.

Womit wir wieder bei den Fotos 2 und 3 dieses Beitrags wären.

Fahrerwechsel – die Sommerreifen sind drauf, ich bin dran.

Wechsel von oben nach unten – bevor ich in der Tiefgarage verschwinde, fotografiere ich noch unsere prächtige Japanische Kirsche am Südende unseres Gebäudes.

Wenn mal wieder neue Reifen anstehen, kaufen wir uns angesichts der Winterentwicklung Alljahresreifen. Dann entfallen (leider) die Rundgänge in dieser nicht langweiligen Umgebung.

Als Chauffeur elektrisch die Landesgrenze gequert, Pause bis zur Rückreise zunächst mit Klettern auf den Falkenstein verbracht – nach der Höhe lockte die Tiefe.

Viel Platz auf dem Parkplatz, viel Platz am Strand – links das demnächst wieder besetzte DLRG-Stelzenhaus.

Was ist da los, wo sind die Hamburger, wo die Touristen?!? – Mein Strandbesuch findet statt mittwochs, hig noon. Die zu erwartenden 18 Grad wirken noch nicht überall.

Die Westseite des Strands – mit Leuchtturm.

Kreisförmige Strandkunst – schön sauber soll es sein (mindestens wirken).

Ich gehe auf den Schiffsanleger, Ponton – Blick auf die Höhen (Falkenstein, da komme ich gerade her) entlang des Elbhangs gen HH, Hafen. Vorn zeigen Buhne und Strand Mitteltide, auflaufend Wasser.

„Ah, ein Foto wie an einem Urlaubstag“ sagen doch zwei Anwesende von anderswo – und fotografieren vermutlich den Blau-Grün-RotWeiss-Sandstrandausschnitt meiner Aufnahme. – Zwei Angeln.

Hier setze ich mich nun hin, …

… gucke übern Strom …

… auf die Grenzinsel HH-Nds, Neßsand.

Hier kann man – so fast allein – „den lieben Gott `n guten Mann sein“ lassen.

Mit dem Angler fachsimple ich dann doch ein wenig. Der Aal beginnt sich zu bewegen. Das auflaufende Wasser bringt in Fronten div. Weissfische, Barsch. Die großen Flundern („Elbbutt“ – wer`s nicht kennt: bis überraschende 40-50 cm lang) lassen noch auf sich warten. – – – Es beisst nix.

Mein Warten geht wohl langsam zu Ende, ich gehe schonmal Richtung Auto. – Da kommt sogar – ein kleiner! – Containerfrachter.

Im Vorbeiziehen – am Horizont Airbus – entdecke ich Bewegung hinter seinem Heck. Auch zwei Kajaks sind seewärts unterwegs.

Am Rand des Sandstrands, Beginn des Laubmischwalds bis hoch auf die Höhen, blüht frühlingshaft ein Spitzahorn.

Schon kommt der Anruf – Frau einsammeln und nach Hause fahren. – Solche Pausen lob` ich mir!

P.S.: Dank der Aufmerksamkeit von „Wildgans“ ergänze ich ein in morgendlicher Hektik – Frühstück rief! – unterschlagenes Foto.

„Das kleine rote Ding“ im bisherigen Schlussfoto, zahlreich (fast bis zur „Un“zahl) vertreten, sieht real aus der Nähe so aus. – Trotz seines massenhaften Vorhandenseins ist es schier unglaublich, was menschliche Blödheit hier ringsum – wie anderswo – in die Landschaft bringt …. und liegenlässt.

Eine sonnige Runde im Wedeler Autal zeigt im Feuchtwässrigen immer wieder Fettgelb.

Näher hingesehen – eine Sumpfdotterblume (von vielen).

Das Kleinklima ermöglicht schon geflügelten Besuch – eine erste Biene.

Diese Kurztour findet statt, weil ich bald als Chauffeur über die Landesgrenze nach Hamburg muss. Da will ich meine anstehende Pause nutzen, mal wieder Höhen und Tiefen des Elbhangs zu geniessen.

Den Kiebitz habe ich im vorigen Beitrag gezeigt und sein Vorankommen in jüngerer Zeit erläutert, nun folgen meine Eindrücke aus der nördlichen Beobachtungshütte, Blick auf Flachwassergebiet.

„Die Hütte ist voll“ – wie bereits geschildert. Ein wenig Mühe muss ich mir machen, einen Blick ins Freie zu erhaschen.

Die Kiesinseln sind beliebt. Neben unterschiedlichen Gänsen und Enten sehe ich vor allem Fischliebhaber.

Kormorane und (vor allem Lach-)Möwen bestimmen das Bild.

Bei näherem Hinsehen entdecke ich auch 2 Austernfischer.

(Mindestens) ein Säger hat es nicht auf ein Foto geschafft. – Überrascht über diese Dominanz frage ich in die Runde, ob schon das tägliche gemeinsame Fischjagen zu beobachten war.

… – – – Irgendwie schlägt mir Verständnislosigkeit entgegen … – – – Ich höre als Stichwort „Blaukehlchen“. – Aha, wer große Objektive anschleppt, ist an großen Vögeln nicht interessiert – eine Gruppe echter Ornies hat sich offenbar zusammengefunden.

Dann doch noch – nein, eine Fischjagd war noch nicht zu beobachten. Und – nachgefragt – nein, die um die 20 oder mehr Silberreiher sind nicht da. – Auf meine Nachfrage macht sich doch Überraschung breit über deren (vollständige?) Abwesenheit. Mich überrascht auch, dass – mindestens auf den ersten Blick – keine / kaum Graureiher zu entdecken sind. – Ist da in der Gewässerdurchgängigkeit ein Umbau geschehen mit der Folge, dass die ringsum wandernden Stichlinge nicht in die Flachgewässer ringsum einwandern konnten?

Die Frage muss erstmal unbeantwortet bleiben.

Auf einer weiteren Kiesbank fällt die andere Besetzung auf – Brandgänse.

Nochmal näher ran – die ruhen allesamt.

Bei ablaufend Wasser der Elbe lohnt sich ein Blick über den Deich – bzw. gelegentlich verlege ich meine Deichrunde „von binnen nach buten“.

Da sind die Brandgänse eifrig auf dem trockenfallenden Watt mit Futtern beschäftigt, umgeben von speziellen Enten- und Limikolenarten.

Ein immer wieder begeisternder Eindruck.

Zum Ruhen ziehen sie sich dann gern – wie gesehen – ziemlich (zumindest vierbeinige)Beutegreifer-geschützt auf die Kiesinseln der Station zurück.

Einen Eindruck über das Leben rund um die Vogelstation Wedeler Marsch gibt der sie betreibende NABU Hamburg.

Bestes Wetter – Start zur Deichrunde, Frühlingsbäume.

Der hellgraugrüne, vielstämmige Recke ist etwas Besonderes – eine Ulme.

Das Ulmensterben hatte vor Jahrzehnten – Ausnahme Flatterulme, Feuchtlagen – ganze Bestände dahingerafft. Altbäume sind daher selten zu finden. Wir waren überrascht, vor 10 Jahren bei unserem Umzug nach SH hier unmittelbar in unserer Nachbarschaft doch noch etliche Überlebende zu entdecken.

Das endete vor 2 Jahren / voriges Jahr, als es einen ganzer Bestand nachbarlich zu dieser prächtigen Ulme dahinraffte. Auch an einigen Bundesstraßen mit doch beachtlichen Beständen fielen fast alle plötzlich als Totbäume während des Blattaustriebs auf.

So freue ich mich also jedes Frühjahr umso mehr über diese „Rest-Ulme“.

Schnell ein Blick in den Sauerbeck – Windeinstau, „gut Wasser“ bis vor den Geesthang – die nun kurze Bachturbulenz stellt ein gutes Versteck dar.

Rund um den Stein vorn links im Foto stehen etliche Stichlinge.

In der öden, offenliegenden Strecke des folgenden Marschkanals rasen andere bei wechselnden Schatten Passierender mal auf-, …

… mal abwärts.

Zwischen Idenburg und dem alten Elbdeich Hetlingen, querab Giesensand herrscht punktuell Gedränge.

Ständig fliegen von SüdOst NonnengansHunderter zu.

Gelbgrün blüht der Spitzahorn, die Esche dahinter hat noch Zeit.

Auf der Deichverteidigungsstraße auf dem Weg von Hetlingen zurück nach Wedel – was knüllt sich da schwarz auf Weg und Deich?

Jede Menge Fahrräder – ein geordneter Parkplatz ist vorbereitet. Das gute Wetter hat schon frühe Menschenmengen zum Kiebitzfest gebracht.

Selten so gesehener Deichhorizont und allerhand Bewegung unten …

… bringt die bislang hier äsenden Nonnengänse auf. Daher also der stete Zuflug und die vorher gesehene Massenansammlung.

Der Kiebitz – lange genug vermisst – darf natürlich nicht fehlen.

Immerhin ist es in jüngerer Zeit gelungen, durch Elektrozäune um Feuchtwiesen Kiebitzfleischliebhaber fernzuhalten. Etliches Jungvolk war das überzeugende Resultat.

Das Angebot Teilnehmender ist bunt – hier Strandfunde …, man glaubt es kaum. – Spenden sind gern gesehen.

Auch ein Storch ist anwesend – bei der NAJU, der Naturschutzjugend. Er widmet sich gerade seinem 2. Frühstück.

Auf den Sichtschutzwällen Richtung Beobachtungshütten blüht Pestwurz.

Drinnen, gedrängter als üblich, sitzen die Vogelfreunde – gutteils mit Riesenoptiken ausgestattet.

Was es Besonderes an saisonalem Vogelgeschehen zu sehen gibt, verdient einen eigenen Beitrag.

Rückzug zum Rückweg – wieder vorbei an Pestwurz, der Vogelstation sowie den „Fest“zelten.

Der HH Hafenverkehr ruht nicht, schemenhaft (da die Digicam Schutzwallgras fokussierte) zieht Containerfrachter Cosco Shipping ALPS, 366 x 52 m, TG 13,8 bei möglichen 14 m (also vollbeladen) Elbe-aufwärts.

Wieder auf der Deichverteidigungsstraße – ein stetes Kommen und Gehen von Fußgängern und Radelnden.

Alle Parkplätze ringsum, so auch die beiden Fährmannssand sowie die Extra-Parkmöglichkeit auf einer Wiese, sind belegt.

Das diesjährige Kiebitzfest wird wohl Rekordbesuchswerte erreichen.

Als ich nach meiner Begegnung mit Wanderstichlingen und Nonnengansmassen (s. vorige 2 Beiträge) in der Marsch wieder am Wedeler Geesthang ankomme, habe ich über nassen Marschwiesen irgendwas, oben, im Augenwinkel.

Wenn das man nicht …

… „unser“, Wedels, Storch ist.

Ja, seit 3-4 Jahren hat Wedel (wieder) einen Storch – inzwischen ein Paar, das wohl demnächst mit der Brut beginnt.

Vor dem Morgensonne-beschienenen Geesthang über den nassen Marschwiesen herrscht bei (trotz) Westwind 5 offenbar eine solche Thermik, dass sich der Storch höher …

… und höher schraubt. So kommt er für mich direkt vor die Sonne – ich breche die Beobachtung ab.

Zu Hause erwartet mich Spatzenschnacken, -piepsen.

Alle 10 bei uns aufgehängten Mauerseglerkästen sind wieder von Spatzen besetzt, mindestens zum Teil sind Junge geschlüpft, wie am Piepsen zu hören ist.

Angesichts des allgemeinen Spatzenrückgangs ist diese Besiedlung erfreulich – wir hatten halt keine Beschriftung „Mauerseglerkasten“ dran angebracht.

In den Vorjahren besichtigten Mauersegler unser so bestücktes Gebäude zwar, haben die Spatzen aber noch nicht rausgeschmissen (was, wie Kenner sagen, ruckzuck geschieht).

Ob, demnächst aktuell, „Mauerseglerdruck“ zu erwarten ist, wage ich zu bezweifeln. Voriges Jahr schien mir das segelnde Volk zu höchstens 50 % zurückgekehrt zu sein (offenbar heftige Verluste bei Reise zu den Winteraufenthalten).

Ansonsten geht das Leben seinen normalen Gang – Arbeiten und Ausruhen -, hier: eine Wildbiene nach Mahonienbesuch.

 

Nachdem mich die fischigen Wanderer, „unzählige“ Stichlinge im vorigen Bericht, (nicht) überrascht haben, stoppe ich auf dem Elbdeich Hetlingen – Fernsicht.

Tidehochwasser – da ziehen Massen, schwarz, flach über das bedeckte Süßwasserwatt gen Elbdeich, …

… heben sich nur leicht darüber und …

… ziehen über die Wedeler Marsch.

Ich radele weiter.

Da sitzen sie, nun schwarz-weiss erscheinend, nahe der NABU-Vogelstation.

Bald starten die Nonnengänse zum großen Flug in die Brutgebiete.

Da sich ein Bussard an mir stört, abzieht, lüften einige über den Weg zur Vogelstation, …

… um gleich wieder diesseits bei den anderen zu landen.

Hinten ist wieder das zweispitzige weisse Zelt zu sehen.

Am Langen Damm misst die Trauerweide meinen Rückenwind – West 5.

Und da steht am Ende auch Genaueres, Erklärung des Zeltaufbaus – am Sonntag findet das alljährliche Kiebitzfest statt.

Da das Schachblumenfest (26. April) sich dieses Jahr nicht mit dem Kiebitzfest überlagert, sind eine Menge mehr Anbieter hier zu erwarten.

Bei meinen Touren hatte ich sie ja bereits gesehen, angesichts Tideniedrigwasser allerdings nur einzeln, weghuschend. Die Wasserführung und die Wasserstände waren angesichts trockener Tage sowie mehrtägigen Ostwinds durchweg niedrig während meiner Passagen.

Heute Morgen allerdings, Windwechsel von stark Ost auf stark West, drückt der Wind die Tide ordentlich ins Binnenland.

Auch bis bachauf des Rohrs staut das Wasser des Sauerbeck leicht ein. Huscht da nicht etwas vorbei – unfotografierbar?

Auch die „Talsperre“ aus Großstein ist überstaut, passierbar. Wer huscht vorbei?

Aber dann – Stickel in Portionen, jeweils gut 10 Stück, …

Auch besser erkennbar, mehr …

Wohl an die 1.000 halten sich mindestens hier im Umfeld auf.

Dieses Geschehen findet aktuell ringsum statt, Beispiel:

Scan aus einem mp4-clip Pinnau, querab Wollny-See. Dank für die Freigabe!

Begünstigt durch den vom Westwind beeinflussten hohen Tidewasserstand.

Windeinstau, noch …

… hat die Ebbe nicht eingesetzt.

Etwas weiter bachab – AltReet, windeingestaut.

Weiter geht`s Richtung Elbe – die unterschiedlichen Frühlingsgrüntöne Weide, Weissdorn, Pappel begeistern mich.

Mehr Wandernde werden folgen, demnächst.