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Noch radele ich auf der Geest, wundere mich gar nicht, dass manche beschnittenen Bäume nicht wieder austreiben – wohl „gekniffen“ statt gesägt.

Das ist schnell geschehen, der Fachmann weiss aber um die verheerende Wirkung und zieht die Sägearbeit vor. – Hier vor Ort besticht, wie die Robinie offenbar das beste draus macht (findet manch einer gar nicht witzig, anderswo wird der Baum aber als [mindestens zu prüfender] „Klimabaum“ geschätzt).

Ich stoppe vor dem Übergang in die Marsch, am Geesthang. Was liegt da kegelförmig erscheinendes „Am Hang“?

„Am Hang“ ist dieser landwirtschaftliche Weg trefflich benannt.

Ah, das ist ja Kies, Körnung 16-32 mm.

Blick den zur Zeit sommertrockenen Sauerbeck bachab, in die Marsch – hier wird bald …

… unsere versehentlich von Unterhaltungsbaggerung plattgezogene Rausche-Kolk-Abfolge wiederhergestellt und noch ein Stück verlängert.

Möge das Werk gelingen! – Demnächst mehr dazu.

Daheim – Verwanzt.

Neulich, als es so nass bzw. feucht war, …

… meinten wir, von Gartenschnecken „verwanzt“ zu sein.

Wir haben uns dann aber – mal abgesehen von den versehentlich auf Zuwegungen zermalmten Exemplaren – mit netten Symmetrien beschäftigt.

Heute nun, draussen bei Sonnenschein, Kaffee und Eis mit Sahne (unterlegt mit Heidelbeeren bzw. Kornelkirschen) rummst es. Ein großes Insekt ist auf dem Ärmel meiner Frau gelandet.

Es marschiert wie ein Weltmeister. Bis ich die Kamera eingesammelt habe, ist es schon an „meinem“ Tischrand angekommen.

Als Marsch- und Kletterkünstler …

… erklimmt es gekonnt unseren Transportkorb.

Auf die Hand geht es auch, fliegt aber von der Fingerspitze nicht ab wie ein Marienkäfer.

So lassen wir es denn Richtung Garten weiterlaufen.

Beim NABU finde ich allerhand Wanzen, so auch ihren Namen – die Rotbeinige Baumwanze wird es wohl sein. Ein beeindruckendes Tier.

Frühe Radler und andere Gucker auf dem Elbdeich Hetlingen.

Auch mein Ziel, Tidehochwasser – spiegelt mal wieder schön.

Da kommt was von See.

Die MSC Calypso, 366 x 51m, Tiefgang 13 (von möglichen 16) m.

Als ich die Daten zu Hause nachschlagen will, finde ich das Schiff nicht im HH Hafen! Auf Suche zeigt vesselfinder das Teil vor / in der Elbmündung (6 Stunden zuvor). Offenbar hat der seine Tracker beim Elberitt ausgeschaltet. (???)

Deichschafe an der Vogelstation Wedeler Marsch interessiert das nicht – viel eher der NABU-Bus, der bei dem Sonnenschein Schatten bietet.

Nett – nicht nur bei Sonnenschein – erscheint auch …

… das Theaterschiff Batavia, hoch auf Thw reitend.

Interessant, entlang der Strecke Rennradler, Radler, Wanderer, insbesondere auch junge Familien mit Kindern gesehen zu haben. Mindestens die Frühen sind unterwegs. Aus dem Bad wird mir berichtet, dass dort kein Früher angekommen ist – Schwimmen war mal ziemlich ungestört möglich. Glückwunsch!

Da sitzt wer – noch nie bewusst gesehen – innen an unserer Haustür, …

… den ich im Internet nur unbenamt finde.

Egal – den lasse ich erstmal frei.

Gestern, nach elektrifizierter U-Bootfahrt im Wolkenbruch auf der Autobahn, finde ich anschliessend diesen bekannten, guten Rat im BNUR, Flintbek.

Nach dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ sehe ich zu, sinngemäß zu handeln. Der Schmetterling weiss das hoffentlich zu schätzen.

Zuhaus liegt es massenhaft rot auf dem Rasen, …

… hängt noch reichlich an etlichen Ästen.

Zum einen freut`s mich, dass unser auf Ast- statt „Hausmeister-rund“-Schneiden geänderter gärntnerischer Umgang mit dem Grün ringsum nun nicht nur massenhaft Blühen, sondern auch Fruchten zur Folge hat.

Zum anderen wundert es mich, dass Vögel diese Pracht nicht längst entdeckt haben. Im Niedersächsischen kamen wir meist nicht in die Gelegenheit, über die Eigennutzung der Kornelkirsche, Cornus mas, nachzudenken. – Wir schreiten also zum Selbst-Experiment.

Hmmmh, sehr lecker als Verschönerung …

… auf Zwetschenkuchen!

Also nochmal raus, …

… mehr Früchte …

… einsammeln.

Als Unterlage fürs tägliche Eis haben sie sich inzwischen auch sehr bewährt.

Zu viel sollte man roh nicht unbedingt verzehren, da kann sich der Magen schonmal rühren (nix ernstes, aber vermeidbar).

So weiss nun unsere Nachbarin auch Bescheid – die kocht gern Marmelade oder / und Saft. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.

Kopfweide am Steinweg, Wedel – der Marschgraben aufgrund Windeinfluss grün von zusammengeschobenem Entenflott.

Aktuell, heute – der Starkwind bläst weiter, aus anderer Richtung. Das Entenflott ist „weg“. Anderswo.

Weissdornrot – Blick über die Marsch Richtung Geest querab Vogelstation Wedeler Marsch.

Vorsicht, Blockade voraus – gerade übten die beiden Schafe selbstvergessen Boxen, Schädel rummst an Schädel.

Federn querab Giesensand – da fehlt vom Vogel aber allerhand!

Grünschillerndes Leuchten in der Morgensonne. – Wer ausser dem Stockentenerpel hat solche Federn?

Herbstlicht, die sonnige Variante – schon wechsle ich meinen Bildschirmhintergrund.

AltWeidenGrün am alten Heuhafen Hetlingen.

Richtung Hetlingen warten mehrere Grünbögen.

Der letzte – dahinter liegt der Ort, hinter dem alten Elbdeich.

Der Teich Idenburg, im gestrigen Beitrag nach Nachtregen noch mit kleiner Pfütze – nun schon wieder vorbei …

Umlaufgraben Brunnenschutzgebiet vor der Holmer Geest – herbstliche Naturkunst.

Die kalte Nacht hat Blaualgen zum Aufschwimmen gebracht – „Algenblüte“. Der Wind formt wechselnd Naturkunstformen. – Soweit sie weiter keinen Schaden genommen haben, werden sich die Algen tagsüber wieder in der Wassersäule verteilen.

Beim gestrigen Radeln erreichte ich „den Hof mit Müh und Not“ – trocken.

Gestartet war ich in froher Hoffnung bei Sonnenschein und der Aussicht auf zunehmende Temperatur. Sogar die kurze Hose kam nochmal zu Ehren (- wäre aber kein Muss gewesen).

Heute, am 1. September, erscheint das Wetter einladend! Es ist allerdings wie in den Vortagen windig und reichlich frisch – also Hose mit unverkürzten Beinen nutzen.

Ich habe – neben dem bekannten „Pferdetümpel“ – inzwischen einen weiteren Wasserstandsanzeiger, den Teich beim Gestüt Idenburg. Der zeigte sich kürzlich – erstmals in unseren nun 11 Wedeler Jahren! – trocken (bei wohl bis 2 m Tiefe).

Überraschung heute, die Sohle ist mit einer kleinen Pfütze bedeckt. Die kurzen Nachtschauer haben offenbar, mindestens lokal hier, doch ein wenig bewirkt.

Ein Stück weiter – ZOOM! – was `s `n da los?!

Das fragen sich die sauber ausgerichteten Schafe auch – Unverschämtheit, solch Krach und dann auch noch auf unserer Weide herumlaufen!

Offenbar ist hier eine (Abwasser?)Rohrleitung oder ein Schacht überarbeitungs- / leerungsbedürftig.

Ich komme gut vorbei.

Und auf dem Elbdeich Fährmannssand – da fährt der Großsaug-/-klappbagger den Hafenschlick aus Mündungswalzen 2er Hafenbecken gen Helgoland (wie vesselfinder.de zeigt).

So wird also allüberall für zügigen Abfluss gesorgt.

Das Schauerwetter begleitet uns weiter, berichtet das Wetter-Radar – also immer gut beobachten vor Radtouren.

Auf dem Weg zu einem anderen Aktionsplatz – E-Roller, „irgendwo“ abgestellt – auch hier im Grünen. Wir sind nicht damit angefahren.

Da blitzt es rot aus Erlengeäst – der Kumpan ist gefunden, Kies-Wasser-aktiv.

Als aktiver Angler beherrscht er (für „Ferntransport“) perfekt nicht nur den Seiten-, sondern auch den Überkopfwurf – hier eine Mischung aus beiden.

Wir verlagern große Teile der Kiesdepots wasserseitig, formen die Unterwasserlenker.

Normalerweise werden die unter Höhe des mittleren Abflusses leicht gegen die Strömung gerichtet. Hier im oberen Tidegebiet heisst das, unter mittleres Tideniedrigwasser. Wegen des Strömungswechsels während der Tide richten wir die Lenker senkrecht zum Ufer aus. Unerwünschte Ufer-Erosion ist beidseitig durch das jeweilige Kiesdepot verhindert.

Auch bei derzeit geringer Wasserbewegung stellt der jeweilige Unterwasserlenker sofort gute Turbulenz ein – „der Spiegel ist gebrochen“, das Fliessgewässer wird erkennbar.

Noch einmal, mit anderem Blickwinkel.

Auch der überraschend vorgefundene Schüttort wird profiliert.

Hier befindet sich einer von mehreren Regenwassereinläufen, der zum Ufer hin mit Kies gesichert wird.

Der Blick entlang des Ufers zeigt, s. auch freistehende Länge des nächsten Einlaufs, wie viel Weg-seitiges Ufer im Lauf der Zeit verloren ging.

In dieser Strecke können gelegentlich weitere Strömungslenker gesetzt werden, die eine Gefährdung des Wegs verhindern helfen.

Wir sind fertig, gehen gen Westen – Holunder …

Wir wundern uns, dass der noch so vollbehangen mit Früchten hier im gut besuchten Park steht. Näheres Hinsehen zeigt, dass wohl die Hälfte der Früchte noch nicht ausgereift ist. – Viel Erfolg also dem „ersten Finder“, demnächst.

Im Westen finden wir auch „unser Damen-Duo“ – eifrig an Super-Depot.

Sie haben die Masse des Depots aus der Hochlage in den Hang und von dort in extreme, durch Stackreste erkennbare Ufererosion eingebracht.

Bei solch interessierten und engagierten Kooperationspartnerinnen brauchen wir Alten uns um die Gewässerzukunft keine Sorgen zu machen.

Im Westen, nahe der Pieningmühle, liegen noch mehrere Depots in Hochlage und warten auf Bearbeitung.

Für diesmal soll`s genug sein.

Wir werden versuchen, Trecker mit Schaufel oder Radlader für erstes näher-zum-Wasser-bringen zu organisieren.

Bei Gelegenheit werden wir dann händisch nachprofilieren und, wo noch erforderlich, die Unterwasserlenker ergänzen.

In den Beiträgen vom 6. und 7. August habe ich vom Ergänzen bzw. neu Legen von Kies zum Baum- und Uferschutz sowie zur Strukturverbesserung im westlichen Krückaupark, nahe Pieningmühle berichtet.

Ursprünglich wollte NDR SH das für einen Bericht drehen. Ein Streik der Kamera-Teams liess zunächst aber nur die Vorab-Info der interessierten Redakteurin zu.

Der Dreh fand dann am 11. August statt. Das informative, gut zusammengeschnittene Resultat findet sich bei tagesschau.de sowie beim NDR, SH-Magazin (bis 13. August 2028) – hier nur 3 meiner Fotos.

Auf kiesbedürftige Punkte wurde …

… geschüttet und …

… gegreifert.

Sinn und Zweck sowie Hintergründe und Reaktion der Lebewelt sind in den o.g. Links filmisch dargestellt. Meine weiteren „Fotos des Tages“ ruhen. – Wie in den Beiträgen hier vom 17.-25. August zu sehen, schloss sich ans Filmen unmittelbar der „KurzUrlaub Sylt“ an.

Nun gilt es, die Kiesdepots zu prüfen und ggf. speziell zu verändern. Vorigen Freitag war es soweit.

Vorbei an Buntem …

… gehe ich runter ins – allzu bebaute – Grün, die KrückauAue.

Auf Eventuelles bin ich eingerichtet.

Passend zum Überschwemungsgebiet liegen geeignete Fahrzeuge bereit.

Quatsch! – Das sind die Boote der schulischen Kanu-AG – ordentlich TrampelErosion rings um den Ponton, etwas Kies-beruhigt.

Uuuups, eine Überraschungsschüttung – später mehr zu diesem Punkt.

Im Hintergrund hat ziellosses Beseitigen von Weidengebüschen durch quantitative Überlichtung ein bekanntes Resultat erzielt: Neophyt Drüsiges Springkraut besiedelt alles, wird zu überreichlich Samendruck auf jeglichen freien Bodenpunkt führen.

Naturnahe Uferentwicklung wäre durch TeilRoden sowie Erlenpflanzung an frei gewordenen Stellen angestossen worden. – Aus- und Fortbildung funktioniert halt nicht überall.

Tideniedrigwasser in der Erlenkurve – der Baum- und Wege- (inkl. Schulgebäude-)Schutz funktioniert. – Gut zu erkennen, die nicht mit Gold aufzuwiegende Schutzleistung naturnahen, Erlen-bewurzelten Ufers.

Auch das Freihalten flottierender Erlenwurzeln funktioniert.

Weiter durch vielfältigen Auenbewuchs des Krückauparks, zum östlichsten Schüttpunkt.

Da liegt – verglichen mit Foto1 ein ordentliches KiesDepot. Dem zeigen wir durch Schieben und Ziehen, was eine Harke ist.

Zunächst sorge ich dafür, dass die Hochlage freigemacht wird, der dortige Kies ins Erosionsloch des Ufers gelangt.

Das sieht – rechts – dann so aus.

Wo steckt eigentlich mein Schaufel-Kumpan? Und wo ist das verabrete Damen-Duo verblieben? – Antworten folgen.

Die Sommertrockenheit, Wind und kleine Schauer bringen reichlich Falllaub herunter.

Die Jahreszeit schreitet voran – Schwalben sammeln sich auf Freileitungen, soweit noch vorhanden.

Freie Ersatzplätze anzunehmen fällt nicht schwer – ein SchwalbenBaum.

Rauchschwalben auf sterbender Esche, angeleuchtet von Abendsonne vor Schauer-drohendem Himmel.

Überhaupt, der Wechsel in der Landschaft – wo kürzlich noch eine bunte Rinderherde eine Wiese beweidete, …

… sitzen nun Hunderte Graugänse, die hier – warum auch immer – ein Stück vor mir aufstieben und über den Elbdeich queren.

Weitere gleich neben mir lassen sich mitreissen. – Da kann man sich schonmal „mittendrin“ fühlen.

(Wie gut, dass das kein dichter Möwenschwarm ist …)

Irrwitzige Lichtverhältnisse! – Mühlenau Rellingen – wir haben noch was vor querab der Düpenaumündung.

Um den Abriss an der fragwürdigen Düpenauquerstackung kümmern wir uns mal nicht – im Auge zu behaltende Altlast! – Der erstgeschüttete Kies liegt gut, kann demnächst mal ergänzt werden.

Am bachauf-Start eines merkwürdigen, starren Holzeinbaus besteht diesseits ein uferseitiger Durchbruch, der zu heftigem Nagen, Uferverlust geführt hat und weiter führt.

Gegenüber ist – wie so oft – das Versagen einer harten Steinpflasterung mit heftiger Erosion erkennbar.

Wir haben`s heute mit Hölzchen & Stöckchen (HuSt, H&St), werden mit 5 kg Vorschlaghammer, rammend, einen Treibselsammler basteln.

In der Hoffnung auf ähnlich starke Wirkung des Sandumlagerns und Festlegens in Form zurückgewonnenen Ufers wie beim „Erstling“ (und folgenden Experimenten anderswo) gehen wir ans Werk. Was bislang fehlt, ist die Arbeitskraft – das Wasser! Niedrigstwasserabfluss im ultraüberbreiten Bett bewirkt erstmal nichts (bis wenig).

Als Orientierungspunkt dient uns ein altes Querstack, das offenbar hier am Beginn des merkwürdigen Holz-Längseinbaus seine Funktion verloren hat.

Start – wir sind überrascht, stehen fest auf Sand … – und können die Stecken über 1 m tief per Hand eindrücken.

Blick bachab – der Hammer hat Ruh` (erstmal).

Die entstehende neue (Mikro-)Hydraulik …

… ist bereits erkennbar.

Wie üblich werden die „Wasserhölzer“ am Mittelwasser orientiert. Uferseits steigt die Länge an, hilft bei entsprechender Uferrückgewinnung (möge es klappen – immer ein Experiment!). Dort wird noch mit dem Hammer tiefer geklopft, dann ggf. auf passende Höhe abgesägt.

Die Anzahl mitgebrachter langer Stecken und deren Sägereste ermöglichen uns, auch auf der gegenüberliegenden Seite aufwärts des Steinpackungsversagens einen weiteren Treibselsammler anlegen.

Blick vom neuen Aktionsort bachab auf Treibselsammler 1 – lokale Interessentin Berner Sennenhund begleitet unser Werk.

Alle Stecken verarbeitet, 2 Treibselsammler fertig – Abmarsch.

Treibselsammler 2, Licht und Schatten – wir werden sehen …

Am massenhaft transportierten Erosionssand aus meist (aufgrund fehlenden Baumsaums) ungeschützten, übersteilen Ufern sowie beidseitigen Angriffs an der Sohle bei Überbreite liegt`s nicht. – Höhere Wasserführungen werden das Maß der Wirkung, Umlagern, in Teilprofil ruhig Legen, bestimmen.

Immer wieder spannend, wie dann im Bewegteren sowie im neuen, Ruhigen unterschiedliche Lebensgemeinschaften den wieder besiedelbaren Raum bevölkern – nicht zuletzt Futter für Fisch, Vogel, Fledermaus präsentieren.