
Am Stadtrand gen Süden halte ich am „Geofoyer Kalkturm Korbach„.

Da steht der „Korbacher Dackel“ neben mir – keine Angst, die Tafel am Boden zeigt die Relation Mensch / Dackel (mal abgesehen davon, dass man sich nie begegnen konnte).

„Gesteine – Bilderbuch der Erdgeschichte“ und viele weitere Erläuterungen sind vor Ort zu finden, hier zu Edertalgestein.
Falls mir Zeit bleibt, werde ich doch mal ins Museum gehen und mir die spezielle Ausstellung ansehen.

Blick flussab, neue Ederbrücke – die bei Vollstau flach wasserbedeckten (ehemaligen) Wiesen bieten ein ausgedehntes, hervorragendes Laichrevier für Hecht und andere.
Das in vielen Jahren frühe Ablassen von Seewasser Richtung Weserschifffahrt bringt dem zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt regelhaft Ärger ein. Meist nutzt der wenig – sehr bedauerlich für die Talsperrenökologie und -touristik.

Blick ins Gewässer – wo früher eher blankes Gestein und flottierende Wasserpflanzen waren, dominiert jetzt dichterer Algenbewuchs auf den Steinen (dies ist eine der freieren Stellen).
Intensives Gucken bringt nur eine Handvoll handlanger Fische, die dicht zusammen bleibend, zwischen angeströmten Bereichen wechseln. Die halte ich für Rotaugen angesichts ihres nicht allzu schlanken Eindrucks. – Dass nur sooo wenig Fischleben zu sehen ist, liegt wohl am bereits frei liegen dieser Strecke seit dem Frühjahr. Gewöhnlich sieht man hier auch Schwärme Flussbarsch und mindestens den einen oder anderen lauernden kleinen Hecht. Zwischenzeitig war hier so lange günstige Gelegenheit für fischfressende Vögel Mahlzeiten einzunehmen, dass offenbar nur wenig übrig ist.
Die dichteren Algenbezüge als früher sind wohl auch den Kormoranbesuchen insbesondere in Wintern der jüngeren Jahrzehnte zu „verdanken“. Wie anderswo fehlen inzwischen die dichten, algengrasenden Weissfischschwärme. Besonderheit der Vergangenheit: Hier waren von der Brücke aus Dutzende Altbarben bis zu 80-90 cm Länge zu beobachten.

Etwas Besonderes gibt es dann aber doch – bitte um Pardon für die Bildqualität! – Ein großer Flusskrebs ist schemenartig beim ? Abweiden ? von Steinen zu beobachten – linke Bildseite, unter der Mitte.

Der krabbelt die Steine langsam ab, verschwindet gelegentlich in Seitenspalten, um bald wieder aufzutauchen.
So doch noch mit diesem alten „Guckplatz“ versöhnt, setze ich meine Fahrt fort – entlang des südlichen Ufers, zum Morgenspaziergang in frei gefallener Eder-Aue.


























































































































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