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Es riefen die Kooperationspartner des Projekts „Lebendige Alster.“ Sie hatten wieder in interessantes Programm zusammengestellt. Zahlreich erschienen die Interessierten – „volles Haus“.

Hamburg, Stadthausbrücke – aus der Tiefe ans Licht, …

… gleich neben der Katholischen Kirche, Blick auf den Michel.

Wenn ich schon zu einer Alsterveranstaltung gehe, will ich den Fluss in seiner lokalen Stadt-Form auch sehen – hier: das Bleichenfleet, Blick Richtung Elbe mit Sperr- und Pumpwerk.

Blick Richtung Ellerntorsbrücke, gen Norden.

Die Vorträge werden zeitnah auf der Homepage des Projekts veröffentlicht werden.

Geht los! Begrüßung.

Eins von zwei gerade in Hamburg laufenden Naturschutzgroßprojekten wird vorgestellt – primär Wünschen und Wollen, da noch in der Startphase.

Auf Erkenntnisse lokal, regional und international wird in der Diskussion hingewiesen, dass bei Auenorientierung – komischerweise? – der aquatische Lebensraum allzuoft vergessen wird oder zumindest ins Hintertreffen gerät. Dabei liegt darin gerade eine Ursache, dass die Auenideen in der Praxis nicht optimal geraten. – Es gibt (und gilt!), wie überall, viel zu lernen!

Hinreichend Zeit ist für Pausen, d.h. umfangreichen Raum für Fachsimpeleien vorgesehen – hier auf der Dachterrasse.

Rundum interessant – Blick Richtung Hafen mit Containerkränen, Windrädern, der Köhlbrandbrücke.

Auch drinnen geht`s weiter.

Neben all den spannenden und gut vorgetragenen Inhalten zeige ich hier ein Beispiel des online-Vortrags von Dr.-Ing. Katharina Bensing, TU Darmstadt, Wasserbau & Hydraulik.

Zu beachtende, unterschiedliche Fischgesellschaften entsprechend lokaler Flussbesonderheiten sind angesichts unseres Energiewechsels (Beispiel HH) ein wichtiger Aspekt beim Thema „Flusswärmepumpen“ von Corinna Ertl, BUKEA Hamburg.

Die Mittagspause nutzen für einen Gang zur Grünen Schute.

Start an der Ellerntorschleuse, …

… durch schattige Arkaden, …

… unter der Michaelisbrücke hindurch, …

… gelangen wir schnell zur Grünen Schute – Elphi im Hintergrund.

Daaaa, ein Teichhuhn, …

… frisst vom Wasserpflanzen- und Staudengrün – darf das das ?!?

So, dass alles vor Verzehr geschützt ist, können die Käfige gar nicht gestaltet sein – es sei dem Teichhuhn also gegönnt.

Zurück gehen wir auf parallelem Weg, „innen“.

Zwei Vorträge zum ultragefährdeten Wunder(samen)fisch Aal sowie meiner, danach Angeln und Naturschutz und zur Aussenalster runden das Programm ab.

Wie oben mit Link erwähnt, finden sich die Vorträge demnächst auf der Projektseite.

Mein obligatorischer Versuch von der S-Bahn aus, den Bauzustand des Altonaer Elbtunneldeckels zu dokumentieren, gelingt auf der Heimfahrt.

Verborgen ist der Stau von Nord in der noch freien Teilspur (rechts vom Deckel).

Frischluft am Bahnhof Hochkamp – Linde voller Samenstände – tut gut (erstmal raus aus der Innenstadt). Schnell bin ich zurück in Wedel.

Nun gibt`s Arbeit, der Vortrag will in öffentlich vertretbare Form gebracht werden – es gilt, die Copyright-Vorschriften zu achten (und die Vielzahl meiner übereinander gezogenen Fotos pdf-fähig zu optimieren).

Von der Mühlenaubrücke, Mühlenstraße, gehen wir an der Bahnlinie (linker Hand) längs. – B-Plan Mühlenauquartier erreicht – bahnseitig als „belebte Lärmschutzwand“ ausgestaltet.

Vor der Bebauung biegen wir Richtung Mühlenau ab, gehen bachauf des Bachs, bestaunen seine kleine, aber feine, neue Aue.

Im Vergleich zum vorher beton- / asphaltierten, als Gewerbe / Industrie flächig bebauten Firmengelände lässt sich dies sehen.

Tiefergelegtes Gelände ermöglicht zum einen Aufnahme von Niederschlagswasser, lässt zum anderen bei hohen Abflüssen Wasser aus der Mühlenau ein- und wieder ausströmen. „Eine atmende Aue!“ wie ein Teilnehmer beeindruckt sagt.

Wir verlassen das Gelände, vorbei am bahnnah verdichteten Wohnen (da ist aufgrund von Feuerwehrzufahrten, Fluchtwegen angesichts hoher Menschenzahl ff. doch allerhand innen versiegelt!) Richtung Parkhochhaus.

Mit dem hat es so seine Bewandnis: „Niemand“ will es nutzen, fürs Parken bezahlen – ein heftiges Zuschussgeschäft für die finanzschwache Kommune. Gleichzeitig leistet sich Pinneberg ums Bahngelände kostenlose Parkplätze, von denen Anlieger in Winterzeiten mit Schnee festgestellt haben, dass bis zu einem Drittel über Langzeit fürs Dauerabstellen von Kfz. genutzt ist. – Mal was für den Rechnungshof …

Noch in Arbeit ist der „ILO-Park„, Bauabschnitt 2.

Über den Bahnhofsvorplatz – die kleinen Bäume geben sich Mühe, eingepflastert zu wachsen -, gehe ich …

… zum privat grün geparkten feuerroten E-Spielmobil. Danke nochmals für diese Möglichkeit!

Ein kleiner Abstecher nach Rellingen ermöglicht mir, „meine“ geschätzten „Broccoli-Röschen“ mit Rösti zu essen – „Veggie-Day“. – Das Bier schmeckt nach der Wanderung auch ausgezeichnet.

Die Rückfahrt nach Wedel, wässrig! – Was haben wir für ein Glück gehabt! Gewittriger Regen prasselt auf das Auto bei stark böigem Wind ein.

Ich hoffe, die Nachmittagsveranstaltungen des Langen Tag der Stadtnatur haben (hatten) ebenfalls Glück wie wir – höchstens einen kleinen Nieselschauer.

Und morgen gehts zu „Lebendige Alster“ in Hamburg!

Die Loki Schmidt-Stiftung lud zum Langen Tag der Stadtnatur, Hamburg und Umgebung.

Mein Beitrag (auf Hinweis, das hätte ich doch schonmal gemacht … – na gut): Eine Exkursion, Start Bahnhof Pinneberg, bachab entlang der städtischen Mühlenau. – Das fängt verzwickt an, ich finde mich in einer nicht bekannten Baustelle, sause „andersrum“ und komme – mit Stiefel-Anziehen – hart auf (knapp nach) der Startzeit an.

Auf dem Weg unter den Bahngleisen durch – immerhin ist das Wetter (noch) hold.

Die ihr Ansehen stets ändernde (Dauer-?)Baustelle Bahnumfeld Pinneberg ist auch nicht ohne!

Nicht nur wir begehen „den Tag“. „Meine“ Gruppe finde ich – die Teilnehmenden erkennen mich im Anmarsch am hochgehaltenen Tierchen-Fangsieb am Besenstiel.

Wir starten an der Fahltbrücke (Erläutern der Tourismus-Altona-Pinneberg-Zeit nach Bau der Bahn Altona-Kiel), wo gleich bachab eine vor 7 Jahren eingebrachte Kiesrausche bislang jedes Jahr Forellen- und Flussneunaugenlaichbetten aufweist.

Das bachauf liegende, überbreite Gewässerprofil entspricht so gar nicht einem lebendigen Bach. So bringt erstes Beproben eine Wasserassel – Bewohnerin der Strömungsruhe.

Weiteres Bemühen zeigt auf Kies immerhin einige wenige Larven-Exemplare einer Pionier-Eintagsfliege.

Überraschungsbesuch! Ich werde von einer – nein, nicht Gewässer- – Skorpionsfliege als Landeplatz genutzt.

Hier ist eine vor Jahren an der Seeve in aller Ruhe portraitierbar gewesen. – Aus dem Wikipedia-Link (s. FotoText) lerne ich, diese Gruppe hat ihren Schwerpunkt in China.

Einige der Teilnehmenden stammen aus China, haben Gäste mitgebracht, und so hatten wir das Thema „Chinesische Wollhandkrabbe“ im Rahmen vorhandener, zu erwartender Tierwelt bereits erörtert worden.

Nach Erläutern der Rausche haben wir Bahnquerung und den ersten Schauer hinter uns gebracht.

Eiseneinleitung durch Entwässern des – ehemaligen – Feuchtgebiets Quellental zwecks Bebauung, Niedrigwasserabfluss erkennbar am Abriss an den Brückenfundamenten.

Querab vom B-Plan Mühlenauquartier, das wir auf dem Rückweg durchqueren werden – eine Ente präsentiert ihre Küken.

Das ist putzig (untergeschlüpft rechts im Grün)!

Was sieht der Fachmann, beobachten die Teilnehmenden?

Man muss schon genau hinsehen!

Nun ist Juni nicht DER Monat des Wirbellosensuchens – die Insekten sind großenteils im Luftraum zur Hochzeit, Eier und evt. Larven des Jahrgangs 2026 so klein, dass sie der Haushaltssieb-Entnahme (die Maschenweite bestimmt das Ergebnis) entflutschen.

Großer Bachflohkrebs, rechts unten eine Mücken-Puppe. Wir gehen mal davon aus, dass es keine Stechmücke, sondern eine groß geratene Zuckmücke ist.

Und ein paar kleinere Bachflohkrebse.

Wir müssen annehmen, dass ein Großteil der Wirbellosen angesichts des bereits längeren Niedrigwasserabflusses von Enten und heranwachsenden Wollhandkrabben aufgefressen wurden – von Fischen ebenfalls.

Zeichen der Zeit – das ist kein funktionsfähiger Strömungslenker!

Turbulenz durch Kies – Wasserstern als eine charakteristische UnterwasserBachpflanze.

Am anderen Ufer Auffälliges …

… stellt sich an stacheliger Grundstücksgrenze als fest installierte Wasserentnahme heraus – vermutlich ohne Genehmigung. Ohne wasserrechtliche Erlaubnis ist lediglich Schöpfen = mit Eimer o.ä., ohne Motor, erlaubt.

Gleich neben der Brücke Mühlenstraße – leider allzu oft anzutreffen in dieser, unserer Zeit.

Der letzte Bachblick geht bachab der Brücke. Hier mündet nach heftigem Schuss die Mühlenau ins Tidegebiet, mündet bald in die Pinnau.

Der Eindruck auf dem Foto ist dementsprechend eine Momentaufnahme. Flut-, erhöhte Flutwasserstände sowie erhöhte Mühlenauabflüsse können die örtliche Situation in den Rückstau bringen – bis hin zu (ruhigem) Überfluten des hinter uns liegenden Wanderwegs.

Unsere offizielle Exkursion endet hier. Einige suchen ein Restaurant nahebei auf. Die anderen gehen mit mir Richtung S-Bahn zurück. Wir durchqueren dabei den B-Plan Mühlenauquartier – im nächsten Beitrag.

Vorgestern – so lässt man sich das gefallen im Freien! Vorherige Info über Windrichtung ist angebracht – auf freier Strecke ist West-SüdW- oder NordWestwind jeweils bis Stärke 5  zu vermeiden, als Rückenwind zu nutzen.

Gestern Morgen zuhause – die „Lampen-Ringeltaube“ hält wacht übers Grau(en).

Eins der seltenen Male tritt ein – das Wetterradar „verlässt mich“. Komische Aussetzer im Internet, muss ja nichts mit dem Wetter zu tun haben. – So ändere ich morgens nach Geesthang-Runter in die Marsch beim Anblick im Westen „verschwindender“ Landschaft meine Tour, strebe schnelles Wiedererreichen des Geesthangs und unseres Fahrradhäuschens an.

Der mich erreichende Niesel wird zu dem, der im Radio mal mit einem türkischen Spezialwort („der Niesel, der alles durchnässt“) beschrieben wird.

Meine Richtungsänderung verhindert glücklicherweise das Erreichen der dafür nötigen Zeit – leicht befeuchtet zurück im Trockenen.

Am Nachmittag ist das Wetterradar wieder stabil, gewittrige Schauer auch. – So warte ich bis nach 17 Uhr, bin nun auf dem Weg. – Meine Güte, diese schwarze Kante …

In der Holmer Marsch – Mädesüß legt los. Dieses sieht etwas niedergeschlagen aus, fast am Boden.

Na also, es wird heller, als ich am alten Elbdeich Hetlingen längsfahre.

Auf dem Elbdeich Hetlingen gucke ich dann doch wieder nach oben. Da zieht was offensichtlich genau meine Bahn längs. – Soll ich das hier – vor langer, freier Hinterdeichfahrt – stehende recht neue Unterschlupfhäuschen aufsuchen?

Über Niedersachsen wirkt auch so etwas – sieht nicht ganz so gefährlich aus.

Ah, „mein“ Wetter ist garnicht meins! Leicht seitwärts bewegt es sich auf die Geest zu.

Das „ist weg“.

Und dann … – kommt die Abendsonne durch! Vor mir das – vormals niedersächsische, nun Hamburger – Schwarze betrifft mich nicht.

Stare wissen Bescheid – wo Schafe (allgemein: Weidetiere) und ihr Dung, sind davon lebende Insekten bzw. ihre Entwicklungsstadien nicht fern. So erhebt sich vor mir also ein kleiner Starenschwarm, um vorübergehend andere Jagdgründe zu finden.

Na, das ist ja besser verlaufen als gedacht.

Was wohl der Lange Tag der Stadtnatur, Hamburg und Umgebung, bringt?

 

Wo sonst Schafe in jeglicher Anzahl und Erscheinungsform vorkommen, gibt es auch Größeres.

Hinterm Elbdeich, querab Giesensand – Kuh mit gestaucht (? dick ?) wirkendem Kalb. Im Hintergrund 2 weisse Punkte – dort befindet sich an einem Nebenarm des Bullenflusses ein Schwanenpaar.

Die beiden Rindviecher auf dem ersten Foto sind das Schlusslicht einer Prozession.

Hier die Frontkuh, das Ziel klar vor Augen, …

Die bunte Herde – dahinter der Auwaldrest am alten Hetlinger Heuhafen.

Später folgt, schon nahe zum Geesthang Holm, auf einem Graben des dortigem Brunnenschutzgebiets ein weiterer, tierischer Grund anzuhalten.

Ein Schwanenpaar mit (sie passen gut auf!) kleinen Küken, als wären sie gerade aus dem Ei gepellt und flauschig getrocknet.

Völlig ungefährlich, der Kerl auf dem Weg! Man kümmert sich wieder um eigene Belange.

 

Gestern Morgen – die Sonne lacht nach gewittriger Nacht.

Die Rosen neben dem Fahrradhäuschen blühen eifrig, haben aber ein wenig die Haltung verloren.

Ums Haus geguckt – „Dornröschenschloss“ steht prächtig wie zuvor. Vielleicht prächtiger, als wäre der Regen genau passend gekommen.

So, nun auf`s Rad!

Daaaa … rast es himmlisch, laut schreiend heran „Schriiii, Schriiii !“.

Faszinierend das Geschehen – „Junge Wilde“, frühe Mauerseglerbrut, sehen sich unsere 10 Nistkästen an. Mal rasen wie im Foto 4, mal 6 in irrwitziger Fahrt vor unserem Block vorbei, gucken ganz offensichtlich nach den Nistmöglichkeiten über den 4 Eingängen und an der Nordseite des Hauses.

Das wäre ja was, wenn die die Winterreise gut hinter sich bringen und 2027 vielleicht ein erstes Spatzennest (der Vollnutzung aller 10 Kästen) ausräumten, um selbst zu brüten.

Begeistert radele ich los.

Noch was Schönes – die durch Umsteuern des jährlichen Buschbeschnitts zur Geltung kommenden Deutzie wird nun „überall“ erkennbar (erstaunlich, wo solch bisher verkannter Busch überall zwischensteht), ihrem Namen „Maiglöckchenstrauch“ gerecht.

Besten Dank auch an dieser Stelle nochmal für den Namen!

Tidehochwasser – vom Elbdeich Fährmannssand sehe ich mal wieder einen Containerfrachter, seewärts.

Das ist die – nicht vollgeladene – Alula Express, 368 x 48 m, vom möglichen Tiefgang 15,2 zur Zeit 13,4 m nutzend.

Erstes Mähen im Deichbereich hat offenbar bereits Silage gut eingebracht.

Kürzlich berichtete ich von Schaf-Prozessionen – diesmal begegne ich schon wieder einer, anderer Art. Darüber später einmal mehr.

Zeichen der Nacht, Beispiel Pfützen, finden sich vielerorts.

Geschwemmtes auf Asphalt am Geesthang Holm zeigt allerdings, dass die Wassermenge nicht allzu groß gewesen sein kann.

Das bestätigen auch die Pegel der Fliessgewässer. – Was dem Grün guttat, ist in den Bächen einmal mehr nicht angekommen.

Sieht aus, wie der Wetterbericht – …

… es bleibt wechselnd, sonnig bis wässrig.

Gegen Spätnachmittag / Abend passt es, einen Schlenker entlang des Wassererlebnisbereichs Wedeler Au zu radeln.

Entgegen belebter Tages- und Abendzeiten komme ich offenbar zwischendrin an – keiner da, Ruhe.

Jeder Besuch „ist neu“ – stete Veränderung prägt das Bild. Kleine und große Wasserbauer wirken, zusammen mit der Strömung. Robustem Turbulenzbachleben macht das anscheinend nicht allzu viel aus.

Eisentrübe und Klarheit – die verbesserte Selbstentlastung des Wassers durch Struktur, Turbulenz ist beeindruckend.

Keiner da? – Doch, da sitzt wer.

Und es fliegt eifrig herum – mindestens 3 Hubschrauber im Bild.

Auch hier, mindestens 3 (im Zweifelsfall andere), per Zufall fast linear auf dem Foto angeordnet.

Ich sage doch: Hubschrauber!

Zwischendrin – und nebendran – wird auch geruht. So ist, wie im „Hubschrauberfoto“ zuvor erkennbar, um wen oder was es sich handelt.

Nochmal zwei – Männchen der Gebänderten Prachtlibelle Calopteryx splendens (der quellferneren als C. virgo), wärmeres bzw. je nach Örtlichkeit auch „überwärmtes“ Wasser anzeigend.

Auch der bereits zu Anfang gezeigte, nun bei Niedrigwasserabfluss frei liegende kleinere Stein ist als Landeplatz ausgesprochen beliebt.

Wir dürfen gespannt sein, was die Libellenmonate Juni und Juli noch bieten.

Das Dornröschenschloss macht sich prima! Fast ist das Küchenfenster dieses Jahr angesichts des allgemeinen „Grün-Schiessens“ zu.

Es soll Nachbarn geben, die wegen „freie Sicht für freie Bürger!“ die Rosen vom Gärtner haben „ausrotten“ lassen.

Juni-Morgensonne, startet so weit NordOst, dass das Schlafzimmer unserer bewusst gekauften „Klima(nord)wohnung“ früh beschienen ist.

[Wir sind „der Norden“, im Süden liegt Überhitzungsgefahr. – Kann, wer das erkennt, selbstverständlich etwas gegen tun.]

So kommt nun auch bereits die Morgensonne für einen Besuch zur Vogeltränke.

Die ist nicht nur bei Vögeln beliebt, sondern auch belebt.

Bei genauerem Hinsehen sind da saisonal erhebliche Mengen – Gnitzen-? Larven zu sehen.

Später verpuppen die sich, hängen als kleine dunkle Schwimmer in der Oberflächenspannung – und schlüpfen.

Wir sind nicht ganz sicher – sieht oft so aus, als ob insbesondere junge Blaumeisen sich an denen versuchen …, sie beim Besuch fast wie pipettierend aufnehmen.

„Wie verrückt“ blüht gerade ein Busch (es sind etliche ringsum), der in der Vergangenheit wegen falschen Schnitts historisch überhaupt keine Blüten trug. Astentnahme statt „Hausmeister 08/15“-Regelkappen hilft!

Wir halten den für eine Deutzie (???). Wer hat einen besseren Vorschlag?

Auf dem alten Elbdeich Hetlingen zieht eine Schafs-Prozession – nackig. – Dies ist eine der wenigen Herden, die dieses Jahr bereits (Foto vom 23. Mai) geschoren ist.

Es scheint, dass Verfügbarkeit eines geeigneten Scherers in den jüngeren Jahren zunehmend eine Rolle spielt. Hauptursache für das immer länger dauernde zottelige Erscheinungsbild der Herden ist vermutlich aber die Diskrepanz zwischen Kosten und Ertrag. – Wie bei allen Subventionen sollte jegliche für Schafe gern auf den Prüfstand. Das alte Argument von der Landschafts“pflege“ trifft in den meisten Fällen nicht (mehr).

Üppig spriesst das Grün – soweit nicht bereits erster Schnitt oder Wegefreischnitt erfolgte. – Fast erschrecke ich, als aus dem kaum erkennbaren Sauerbeck-Canyon (das Dunkel, vorn) etwas rumpelig ein Graureiher aufsteigt. Der hatte sich wohl irgendwie vor mir („unsichtbar“) so erschrocken, wie ich mich nun vor ihm.

„Am Hang“ geht`s gruselig weiter – ein „Erlkönig“. – Wie vor Jahren am Steinweg Wedel steht hier eine etwas kurios geschnittene Kopfweide, die offenbar ihr letztes Grün-Jahr hinter sich hat.

[Das ist nicht tierisch? – Ich finde, so ein -könig ist mindestens nahe dran.]

Tierisch geht`s auch im Krückaupark Elmshorn zu.

Gelegentlich habe ich hier schonmal „einen Bock geschossen“, nun ist eine Ricke dran.

So vertraut, wie sie da steht, sieht sie mich offenbar nicht als unmittelbar gefährlich an. Es kann gut sein, dass vor ihr – oder nahebei – das Kitz versteckt ist.

Auf der Rücktour sehe ich Menschliches, Allzumenschliches – die Auswüchse falsch verstandener Tierliebe. Nutzniesser sind Enten, Gänse, Krähen, Möwen (Ratten und Mäuse …).

Jenseits der HH Landesgrenze erfreut uns „der Beagle“.

Dazu gibts eine Zufallsbegegnung mit dieser knallgrünen Raupe mit Punkten – nicht schwebend, sie hängt am seidenen Faden.

Und noch eine Prozession – Sonntags-, zielstrebig marschieren Deichschafe gen Hof Fährmannssand, kurze Zeit später galoppierend.

Ich nehme an, da hat jemand auf dem Hof mit der Kraftfutterdose gerasselt. Da folgt Schaf doch gern!

In der Landschaft ringsum vergeht vielerorts das Hahnenfuß-Gelb – Pferdegruppe im Hintergrund.

Ganz schön fix – mit der Fähre von Teufelsbrück über die Elbe zum Anleger Rüschpark.

Reisende erwartet eine nette Karte oben auf dem Ufer. Ich habe meine Radelroute (hier, virtuell) grob reingekrakelt – Ziel Neuenfelde liegt unten links, ausserhalb der Karte.

Zunächst nach Westen, durchs alte Finkenwerder, …

… dann südwärts durch ein gut angelegtes Wohngebiet mit viel Grün, das Finkenwerder Fleet querend, …

… und wieder westlich, ein kurzes Stück Kleingartengelände liegt hinter mir, auf den Elbdeich zu. – Was ist das für ein Turm, links?

Den Deich gequert – ah, das ist der Airbus-Flughafenturm!

Neben der Straße befindet sich auch höher gelegtes Gelände, hervorragend geeignet, nicht nur zu wartende Flugzeuge besser als ich vom Radweg aus zu sehen, sondern …

… für „Flugzeug-Spotter“ halt, auch Landungen und Starts genau verfolgen zu können. – Brrrrrummmm, steil geht`s ab nach oben.

4 Schilder, div. Richtungen – immer diese Entscheidungen!

Links rum gewählt (aber nicht ins HH Centrum oder Harburg), sondern gleich wieder rechts rum, durch Obsthofgelände, hier auf den alten Deich (mit dem „Schottenhaus“, rechts).

Den Begriff „Schotten“ habe ich im Beitrag zu 2024-er Radeln erläutert.

Blick zurück über Obsthofgelände – hinterm Luftsack der Airbusstartbahn liegt am Elbhang Blankenese in der Morgensonne.

Durch den starken Rückenwind bin ich früher als gedacht, genehmige mir schonmal ein Dunkles.

Draussen ist Warten doch schöner!

„Unsere Hamburger“ bringen Aufmerksamkeiten mit, so z.B. dieses Infoschild, falls ich nicht zu Hause bin.

Das trifft die jüngere Realität allerdings nur tangential. – Das wahre Geschehen symbolisiert KI-Generiertes  (besten Dank für die Aufmerksamkeit!).

„Kiesschütter des Jahres“ ist das Werk benannt.

Angesichts besonderer Angebote genehmigen wir uns zum guten Schluss – vor dem Hauptessen bereits besprochen – z.B Stachelbeer-Baiser-Torte, oder, …

… schlicht Erdbeertorte.

Nicht nur der Beagle ist begeistert!

Fertig! Gut Wetter, da werde ich die Kalorien mindestens teilweise gleich wieder auf dem Rückweg abstrampeln.

So lehne ich das Gesamttransportangebot bis HH-Sülldorf (ein Großteil meines Rückwegs) zwar ab, lasse Rad und mich aber doch bis zur Fähre, Rüschpark Finkenwerder, transportieren.

Wir verlassen historisches und modernes Neuenfelde, …

… lassen vorher aber einen grünen (Blinden ?) Passagier zurück.

Schon auf dem Rad – Blick Nordende Rüschpark über die Elbe.

Die Fähre naht.

Auf der Nordseite – oha, trifft mich der vorher prima Rückenwind NW4 volle Front! – Blick zum Airbus-Ufer, bin hier doch nicht sooo oft.

[Inzwischen liegt hier aktuell, im kanalartigen, seeschifftiefen Schlauch Elbe mindestens ein Elbfischer – nutzt das dieses Jahr aufgrund wenig Abfluss bei gegebener ExtremAusbauSituation der Elbe aktuell tödliche Sauerstoff“loch“, lässt Ebbe und Flut geschwächtes Fischvolk inkl. Lachs und Meerforelle in seinen Hamen treiben.]

Ein wenig mehr zum Rückradeln bietet die 2024-er Tour – seinerzeit mit Scholle im Hauptgang, ebenfalls sehr empfehlenswert.

(In Wedel, der Radler – das mit dem Gegenwind hat ganz schön Kalorien gekostet!) Erreicht den Roland mit Müh´ und Not. – Es interessiert ihn allerdings nicht das Rot.

Mein Weg führt mit, vorher links abbiegend, auf Nebenweg nach Hause.