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Das Dornröschenschloss macht sich prima! Fast ist das Küchenfenster dieses Jahr angesichts des allgemeinen „Grün-Schiessens“ zu.

Es soll Nachbarn geben, die wegen „freie Sicht für freie Bürger!“ die Rosen vom Gärtner haben „ausrotten“ lassen.

Juni-Morgensonne, startet so weit NordOst, dass das Schlafzimmer unserer bewusst gekauften „Klima(nord)wohnung“ früh beschienen ist.

[Wir sind „der Norden“, im Süden liegt Überhitzungsgefahr. – Kann, wer das erkennt, selbstverständlich etwas gegen tun.]

So kommt nun auch bereits die Morgensonne für einen Besuch zur Vogeltränke.

Die ist nicht nur bei Vögeln beliebt, sondern auch belebt.

Bei genauerem Hinsehen sind da saisonal erhebliche Mengen – Gnitzen-? Larven zu sehen.

Später verpuppen die sich, hängen als kleine dunkle Schwimmer in der Oberflächenspannung – und schlüpfen.

Wir sind nicht ganz sicher – sieht oft so aus, als ob insbesondere junge Blaumeisen sich an denen versuchen …, sie beim Besuch fast wie pipettierend aufnehmen.

„Wie verrückt“ blüht gerade ein Busch (es sind etliche ringsum), der in der Vergangenheit wegen falschen Schnitts historisch überhaupt keine Blüten trug. Astentnahme statt „Hausmeister 08/15“-Regelkappen hilft!

Wir halten den für eine Deutzie (???). Wer hat einen besseren Vorschlag?

Auf dem alten Elbdeich Hetlingen zieht eine Schafs-Prozession – nackig. – Dies ist eine der wenigen Herden, die dieses Jahr bereits (Foto vom 23. Mai) geschoren ist.

Es scheint, dass Verfügbarkeit eines geeigneten Scherers in den jüngeren Jahren zunehmend eine Rolle spielt. Hauptursache für das immer länger dauernde zottelige Erscheinungsbild der Herden ist vermutlich aber die Diskrepanz zwischen Kosten und Ertrag. – Wie bei allen Subventionen sollte jegliche für Schafe gern auf den Prüfstand. Das alte Argument von der Landschafts“pflege“ trifft in den meisten Fällen nicht (mehr).

Üppig spriesst das Grün – soweit nicht bereits erster Schnitt oder Wegefreischnitt erfolgte. – Fast erschrecke ich, als aus dem kaum erkennbaren Sauerbeck-Canyon (das Dunkel, vorn) etwas rumpelig ein Graureiher aufsteigt. Der hatte sich wohl irgendwie vor mir („unsichtbar“) so erschrocken, wie ich mich nun vor ihm.

„Am Hang“ geht`s gruselig weiter – ein „Erlkönig“. – Wie vor Jahren am Steinweg Wedel steht hier eine etwas kurios geschnittene Kopfweide, die offenbar ihr letztes Grün-Jahr hinter sich hat.

[Das ist nicht tierisch? – Ich finde, so ein -könig ist mindestens nahe dran.]

Tierisch geht`s auch im Krückaupark Elmshorn zu.

Gelegentlich habe ich hier schonmal „einen Bock geschossen“, nun ist eine Ricke dran.

So vertraut, wie sie da steht, sieht sie mich offenbar nicht als unmittelbar gefährlich an. Es kann gut sein, dass vor ihr – oder nahebei – das Kitz versteckt ist.

Auf der Rücktour sehe ich Menschliches, Allzumenschliches – die Auswüchse falsch verstandener Tierliebe. Nutzniesser sind Enten, Gänse, Krähen, Möwen (Ratten und Mäuse …).

Jenseits der HH Landesgrenze erfreut uns „der Beagle“.

Dazu gibts eine Zufallsbegegnung mit dieser knallgrünen Raupe mit Punkten – nicht schwebend, sie hängt am seidenen Faden.

Und noch eine Prozession – Sonntags-, zielstrebig marschieren Deichschafe gen Hof Fährmannssand, kurze Zeit später galoppierend.

Ich nehme an, da hat jemand auf dem Hof mit der Kraftfutterdose gerasselt. Da folgt Schaf doch gern!

In der Landschaft ringsum vergeht vielerorts das Hahnenfuß-Gelb – Pferdegruppe im Hintergrund.

Ganz schön fix – mit der Fähre von Teufelsbrück über die Elbe zum Anleger Rüschpark.

Reisende erwartet eine nette Karte oben auf dem Ufer. Ich habe meine Radelroute (hier, virtuell) grob reingekrakelt – Ziel Neuenfelde liegt unten links, ausserhalb der Karte.

Zunächst nach Westen, durchs alte Finkenwerder, …

… dann südwärts durch ein gut angelegtes Wohngebiet mit viel Grün, das Finkenwerder Fleet querend, …

… und wieder westlich, ein kurzes Stück Kleingartengelände liegt hinter mir, auf den Elbdeich zu. – Was ist das für ein Turm, links?

Den Deich gequert – ah, das ist der Airbus-Flughafenturm!

Neben der Straße befindet sich auch höher gelegtes Gelände, hervorragend geeignet, nicht nur zu wartende Flugzeuge besser als ich vom Radweg aus zu sehen, sondern …

… für „Flugzeug-Spotter“ halt, auch Landungen und Starts genau verfolgen zu können. – Brrrrrummmm, steil geht`s ab nach oben.

4 Schilder, div. Richtungen – immer diese Entscheidungen!

Links rum gewählt (aber nicht ins HH Centrum oder Harburg), sondern gleich wieder rechts rum, durch Obsthofgelände, hier auf den alten Deich (mit dem „Schottenhaus“, rechts).

Den Begriff „Schotten“ habe ich im Beitrag zu 2024-er Radeln erläutert.

Blick zurück über Obsthofgelände – hinterm Luftsack der Airbusstartbahn liegt am Elbhang Blankenese in der Morgensonne.

Durch den starken Rückenwind bin ich früher als gedacht, genehmige mir schonmal ein Dunkles.

Draussen ist Warten doch schöner!

„Unsere Hamburger“ bringen Aufmerksamkeiten mit, so z.B. dieses Infoschild, falls ich nicht zu Hause bin.

Das trifft die jüngere Realität allerdings nur tangential. – Das wahre Geschehen symbolisiert KI-Generiertes  (besten Dank für die Aufmerksamkeit!).

„Kiesschütter des Jahres“ ist das Werk benannt.

Angesichts besonderer Angebote genehmigen wir uns zum guten Schluss – vor dem Hauptessen bereits besprochen – z.B Stachelbeer-Baiser-Torte, oder, …

… schlicht Erdbeertorte.

Nicht nur der Beagle ist begeistert!

Fertig! Gut Wetter, da werde ich die Kalorien mindestens teilweise gleich wieder auf dem Rückweg abstrampeln.

So lehne ich das Gesamttransportangebot bis HH-Sülldorf (ein Großteil meines Rückwegs) zwar ab, lasse Rad und mich aber doch bis zur Fähre, Rüschpark Finkenwerder, transportieren.

Wir verlassen historisches und modernes Neuenfelde, …

… lassen vorher aber einen grünen (Blinden ?) Passagier zurück.

Schon auf dem Rad – Blick Nordende Rüschpark über die Elbe.

Die Fähre naht.

Auf der Nordseite – oha, trifft mich der vorher prima Rückenwind NW4 volle Front! – Blick zum Airbus-Ufer, bin hier doch nicht sooo oft.

[Inzwischen liegt hier aktuell, im kanalartigen, seeschifftiefen Schlauch Elbe mindestens ein Elbfischer – nutzt das dieses Jahr aufgrund wenig Abfluss bei gegebener ExtremAusbauSituation der Elbe aktuell tödliche Sauerstoff“loch“, lässt Ebbe und Flut geschwächtes Fischvolk inkl. Lachs und Meerforelle in seinen Hamen treiben.]

Ein wenig mehr zum Rückradeln bietet die 2024-er Tour – seinerzeit mit Scholle im Hauptgang, ebenfalls sehr empfehlenswert.

(In Wedel, der Radler – das mit dem Gegenwind hat ganz schön Kalorien gekostet!) Erreicht den Roland mit Müh´ und Not. – Es interessiert ihn allerdings nicht das Rot.

Mein Weg führt mit, vorher links abbiegend, auf Nebenweg nach Hause.

Die Fortsetzung „Neuenfelde“ soll warten – Entwicklung gestern Abend brachte Spontanerlebnisse. –

Da hatten mir Warten auf den Paketzusteller, die Mittagszeit und folgende – gelegentlich gewittrige – Regenereignisse das vorgesehene, längere Radeln verhindert.

Abends – blöde Nachrichten allüberall, Programm ansonsten überzeugt nicht – Abendsonne lockt, ist ja lange hell …

Also raus, die wuchernden, bald blühenden Rosen ums Dornröschenschloss gemustert und …

… rauf aufs Rad, vorbei an wohnungsnaher Realisierung eines B-Plans der Abendsonne entgegen.

Von der B 431 in den Sauerbecksweg – was für ein Licht!

In der Marsch vor der Geestkante – altes und frisch zuwachsendes Reet, beschienen.

Die Abendsonne beleuchtet abziehende und sich auflösende Wolken.

Da sind aber auch Dinger bei!

Damit die kleinen Bäume der neu angelegten Allee nicht meinen, sie wären irgendeine Nummer, bekommt jeder seine! Dieser hat nun die Nummer 168. (O weia!)

Spiegelung auf dem Bullenfluss Idenburg, Thw.

Da ist was los! Detail – massenhaft schlüpfen gerade Zuckmücken. (Die tun nix!)

Ich hatte mich beim Durchradeln von Riesenschwärmen schon gewundert …

Die Eichenallee Idenburg, gen Süd.

Hinter Stuten mit Fohlen, hinterm Elbdeich – da reitet auf Thw Cosco Capricorn, 400 x 59 m, von 14 m Tiefgang 12 genutzt, seewärts.

Der von See entgegenkommende Roll-on-Roll-off-Frachter Grande Amburgo aus dem Grimaldi-Stall, 314 x 32 m, genutzter Tiefgang 8,9 von möglichen 9,7 m, scheint für die Begegnung langsamer zu fahren.

Nochmal der Sonne entgegen – entlang altem Hetlinger Deich.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – mein langer Radlerschatten.

Gen Fährmannssand – Wolkenformationen …

Elbdeich Fährmannssand – beleuchtete Wolken …

… von immer noch recht hoch stehender Abendsonne.

Vorbei an der Pappelreihe Langer Damm, …

… den Geesthang bewältigt, komme ich wieder zur wohnungsnahen Baustelle, B 431.

Deren nähere Ausgestaltung, neuer Abbieger, Einfädeln in „kleine Umgehungsstraße“ ff., sehe ich mir näher an. – Das ist aber nix für einen Blogbeitrag.

Demnächst folgt die „Neuenfelde-Fortsetzung“.

Auf der Landesgrenze SH – HH radele ich an, blicke von Wedel auf bunte Feuchtwiese am Rissener Dorfgraben, HH – weisser Punkt, Storch im Salat.

Der Elbhang Wedel, Grenze Gewerbegebiet – der Mensch sucht die Natur und macht sie kaputt. Wo Natur mit Wald kühlt, möchte Mensch freie Sicht für freie Bürger.

Elbhang, entbaumt … – „… Wir steigern das Bruttosozialprodukt!“

Immerhin ist die steile Runterfahrt auf den Elberadweg wieder frei.

Der Elberadweg, von Osten unmittelbar am Nordufer der Elbe entlang, ist weiterhin an dieser Stelle unterbrochen. Bleibt abzuwarten, ob nach Ausserbetriebnahme des Kohlekraftwerks (nun: Ende 2027) eine wassernahe Durchgängigkeit für Fußgänger und Radfahrer zum westlich nahen Schulauer Hafen geschaffen wird.

Anlass meines Radelns ist – ich geb` „unseren Hamburgern“ einen aus, in Neuenfelde, gut erprobtes Ziel. „Berlin“ ist ja bereits im vorigen Beitrag abgefüttert. Das fand am 2. Juni, „Hamburger“ bereits am 30. Mai statt – nur der guten Ordnung wegen erwähnt.

Ich bin schnell, dank Rückenwind NW 4 – gutes Seglerwetter!

Vorbei am Leuchtturm Wittenbergen …

… komme ich ans Falkensteiner Ufer mit seinen Schiffswracks. Schön hoch aufgebrachter Strandsand, wird nicht gleich bei jeder Flut weggenommen.

Hier ringsum – DLRG gerade anwesend – wird allzu leichtsinnig mit eigenem Leben umgegangen. Jede Menge Infoschilder verfehlen ihre Wirkung. – (Immerhin hat die Schwemme der roten Müllbehälter die unsägliche Sammelarbeit städtischer Aktiver ein wenig eingedämmt.)

Schliesslich steht hier die SEESCHIFFFAHRTSTRASSE unmittelbar am Hang. Wo die Fahrwassertonne, unmittelbar vor dem Buhnenende, steht, geht`s sowas bei 20 m steil abwärts.

„Schwell und Sunk“ insbesondere großer Pötte werfen plötzliche Wellen auf, saugen Unachtsame hinweg. Regelhaft – trotz allem – sind Tote zu bergen (soll ich „beklagen“ schreiben? Oder „selbst schuld`“ ?).

Das Unterfeuer Blankenese – querab von der Estemündung auf niedersächsischer Seite.

Und das Oberfeuer, vor dem – ich liebe ihn – Elbhang.

Dem Rückenwind zufolge erreiche ich bei gemäßigtem eigenem Bemühen mein Zwischenziel, den Anleger Teufelsbrück, Tideniedrigwasser.

Mit dem Licht sieht das gleich viel schöner aus (mittig, „drüben“, Airbus)!

Fährverkehr – hin und her – und quer.

Airbus …, da brummt es auch schon – dicht über die Elbmoränenhöhen – gen Firmenflugplatz heran.

Häufiger Seitenwechseltakt – wir legen ab.

Demnächst mehr von diesem Tag – von der anderen Elbeseite.

HH-Dienstfahrt unserer werktätigen Berlinerin brachte mich zur S-Bahn Wedel – gemeinsames Essen, Treff Aussenalster als netter Auslöser meiner Reise.

HH Hauptbahnhof – wildes Wetter ist angesagt.

Und wenn man so unterwegs ist, …

Ja, diese Hunde! – Seit ein Beagle zu unserer Hamburger Familie gehört, „sehe ich überall Beagle“.

Charakteristisch …, wählt der (sie, Milli!) eigene Prioriäten – Forschung ist wichtig! Dass ihr Frauchen (ja, man trifft und kennt sich – vom „Beagle-Feld, Tangstedt“ !) ein Foto gut fände, ist unwichtig.

An der Aussenalster angekommen.

Dicht ran! – Wir sitzen in der ersten Reihe.

Segler und Wetter, …

Green Kajak, …

… Kajaks – auch Ruderer und Alsterdampfer bereichern die Bootsvielfalt.

Nach den Getränken …

… folgt bald das Essen. Für mich simpel Fish `n` Chips, den Salat teilen wir uns. Sushi fasse ich nicht an, Crispy Roll benötige ich auch nicht.

Der sich uns real bietende Breitbildfilm ist erlebenswert! „Die Wetter“ …

… mit Dramahimmel, …

… freundlicher in Hochkant, …

… ziehen vorbei / lösen sich auf.

Wo nun nahe dem Westufer ein runder Turm (sieht in Draufsicht aus wie Plural, 3 zusammenhängend) steht, befand sich vor Zeiten ein Ausbildungsort meines Berliner Gasts.

Es gibt allerhand zu erzählen, die Zeit verfliegt.

Auf dem Weg zurück zum HH Hbf treffen mich tatsächlich so 2-10 Tropfen.

Schön, dass das alles so gut geklappt hat. Um 20.45 Uhr ist die Sonne bereits im Westen der Tide-Wedeler Au untergegangen.

Mit Anlauf / -radeln …

Vorbei an – teils erschreckend quantitativ – kranken Eschen, …

… aufkommendem Dost, Beinwell überwachsend, …

… staundenden Deichschafen …

… nähere ich mich hinterm Elbdeich den Zielen dieses Artikels. Der neue Kran am „Hamburger Yachthafen“ macht was her!

Schulauer Hafen, Schluss des Umbaus gerade gefeiert, eingeweiht – Spontangrün an der Südmole hinter Rettungsringrot.

Blick Ost, Thw = ebener Zugang zum Anleger Willkommhöft, HHHafen – Containerkräne am Horizont.

Auch wenn man eben eingeweiht: Alles, was mal gerade war, wird irgendwann schief.

Mit eingeweiht, plattierte Großfläche am Südende des neuen Ostufers, das richtige Zeichen in Zeiten des Klimawandels?

Na ja, wie das bei Ausführungen so ist: Die Planungen sind in der Regel mindestens 20 Jahre alt. („Ein Schelm …“) – Ich wechsle den Platz.

Vorbei am zu Beginn dieses Beitrags bereits gesehenen neuen Kran des Hamburger Yachthafens – er hantiert gerade einen Segler – …

… und der (Thw !) Mündung der Binnenelbe / Wedeler Au radele ich zur Südmole des Hamburger Yachthafens.

Auf der Südmole – Blick Nord, vorn eine Kanadagans.

Von hier aus sieht der neue Kran perspektivisch ultraklein aus.

Erneuerte Yachthafenein- / -ausfahrt, (beide) gut gemacht – mal abwarten ob geänderte Hydraulik auch mindernd auf den heftigen Schlickfall im Hafen wirkt.

Hier, auf den Bänken der Südmole, auch mit Kissen oder anderer Unterlage auf den Böschungskanten, kann man prima sitzen – und gucken? Das Grün wächst dieses Jahr mit wenig, aber hinreichend Regen ziemlich massig.

[So bei Tidehochwasser sieht das sich westwärts aufweitende Elbe-Aestuar schon beeindruckend aus! Und wenn dann noch Großschiffe vorbei kommen … Egal, es sitzt sich generell gut hier – ausser bei Regen und Sturm.]

Irgendwas ist immer … – Vogelflug, gar gelegentlich „der“ Seeadler, Segler, Paddler, Motoristen – und der Binnen- und Seeverkehr.

Die Bänke sind schnell besetzt. – Also immer, falls Verweilen angedacht ist, auch an geeignete Sitzunterlage denken.          🙂

Auf „hoher Kante“, Elbhöhen Hamburg, Blankenese, wird für das Wohl des Menschen gesorgt, ggf. gesägt, Neues eingesetzt, ff. und anschliessend beim Wieder-auf-die-Beine-Kommen fachlich versiert gewirkt.

Angesichts solch familiärer Gelegenheit hatte ich das Erlebnis, hoch oben über der Elbe ins Freie zu folgen.

Blick auf östliche Nachbarhöhen, tief unten die Elbe, am Horizont die Harburger Berge.

Ja, so ein eiszeitlicher Moränenhang, beschnitten von Urstromtal der Gletscherwässer – das hat schon was!

Weit nach WestSüdWest geblickt, ist die Stader Geest mit ihren Windrädern erkennbar. Vorn die Elbe, gerade bei Tideniedrigwasser, lässt den Schutzrand des neu entstandenen Watts Hahnöfersand sichtbar werden.

Etwas dichter liegen die wieder getrennten ElbInseln Schwein- und Nesssand – Durchfluss bei Tnw.

Unmittelbar vor uns mündet, mäandrierend durch das Süßwasserwatt im „Mühlenberger Loch“, das Estefahrwasser – Klappbrücke sowie Helgen (hab` ich da ein falsches Wort zu fassen?) des verlassenen Werftstandorts sind optische Wegweiser.

Der Rettungspfahl markiert die Südkante des Seeschifffahrwassers – in seiner Breite angesichts der hier steil anstehenden Elbhöhen nicht einschätz- / sichtbar.

Näher ran – Bojen, Paddler, Segler sowie „Strandwahn“ kommen ins Blickfeld.

Na, das war ja was – gerne wieder!

Zwei Tage später, am 25. Mai, ergab sich nochmal die Gelegenheit. Hier bei ablaufendem Wasser (Ebbe), noch 1 m von Niedrigwasser entfernt, die getrennten Inseln Schwein- und Nesssand.

Und wieder ein Blick auf die Estemündung.

Wenn man`s nicht sähe, glaubte man es kaum. – Hier im Umfeld werden gerade wieder – entgegen dem Gefahrenhinweis zum seeschifftiefen Wasser sowie „Schwell und Sunk“ vorbeifahrender ContainerRiesen – Ertrunkene „produziert“.

Was der Wasserratte recht ist, erleben wir auf anderer Ebene ebenfalls. Bei Rückkehr nach Wedel sehe ich (fast) alle, die mich – ohne oder mit Tempo-30-Begrenzung auf der Strecke im bebauten Raum überholten, wieder.

Der Patientin geht`s ausgezeichnet, nun aktiv mitwirkend an Reha im Niedersächsischen.

Ich startradele eine Schleife – auf der Suche nach Platz in Papiercontainern, erfolgreich.

Unserer ist entweder zu spät an die Straße gestellt worden, oder er wurde schlicht vergessen – knallvoll.

So, „die Sammlung“ ist gut untergebracht. – Verärgerung kommt auf, sieht man in den Containern nicht zerkleinerte Kartons Volumen „stehlen“ oder gar „Wohlstandsverwahrlosung“, im vorigen Beitrag kurz erwähnt auch hier! Was zum Teufel!

Vorbei am Pferdetümpel Richtung „normale Morgenrunde“ – der Nachtregen hat man gerade wieder der Vegetation genutzt. Für Gewässer kein Tropfen, sagen auch die Pegel.

Und munter wird „volles Rohr“ Intensivkultur bewässert – im grellen Sonnenschein. – Die Straße nebendran wird gleich mitbewässert. Hinter mir höre ich es auf ein Auto platschen, war in günstiger Strahlrohrposition fix vorbeigeradelt.

Radweg B 431, links abbiegen zur Marsch – alles bunt. Auf Wiesen überwächst Ampfer Hahnenfuss.

Volle Blüte Beinwell – die Wasseroberfläche von Stillgewässern zeigt Weiss.

Das ist am Wegrand konzentriert zu beobachten oder / und fliegt flusig um einen herum – die Pappeln geben reichlich.

Rot Gelb Grün – auf vielen Flächen.

Helleres, ein wenig weissliches Gelb dominiert anderswo – mag das das Gemeine Leinkraut sein?

Das Weiss der Doldenblüher.

Hahnenfuss-Gelb vor Pferdeherde, morgens in der Fläche – am Horizont der Elbdeich.

Später suchen erwachsene Großtiere, hier: Stuten, Schatten. Die Fohlen, so scheint es, lassen sich, platt, backen.

Ich klettere auf den Elbdeich Fährmannssand, oben …

… nimmt mir das eine Bachstelze übel, die frühzeitig abfliegt.

Blick auf die Elbe vor Hanskalbsand – Lühe-Schulau-Fähre und Polarstern des Elbfischers aus Lühe.

Der liegt hier jüngst je nach Tidephase unterschiedlich. Vermutlich wandert das sich ausbildende Sauerstofftal, mit der Tide wechselnd, bei zunehmender Wassertemperatur Richtung Hamburger Hafen – davor, zusammengedrängt, die ausweichende Fischfauna.

Zu Hause angekommen, es ist …

Rosenzeit!

 

Wie bekannt sorgen Menschen, Mensch und Hund, insbesondere bei Wassererlebnissen im bzw. nahe zum bebauten Raum, für Erosionsschäden. Dem kann dynamisch begegnet werden – zum Vermeiden von schädlichem Bodeneintrag ins Gewässer und – bei Nutzen von Kies – gleichzeitiger Lebensraumverbesserung.

Der Wassererlebnisbereich Wedeler Au ist beliebter Treffpunkt, stellt daher für Verantwortliche seine besonderen Anforderungen. Im Winter /Frühjahr 2025 war erstmals bei fachgerechter Durchführung durch den Bauhof Wedel von der Edmund Siemers-Stiftung bereitgestellter Kies eingebracht worden.

Nun, Mai 2026, besteht erneut Anlass, die Situation an die intensive Nutzung anzupassen – Vorbesprechung.

Nicht nur Mensch, ob ohne oder mit Hund, und Aquatisches nutzen diese Flächen – auch Flatterhaftes, als Beispiel hier Kleiner Fuchs, findet sich regelhaft ein.

Die bachab gelegene, im Vorjahr nur im Fussbereich der Böschung gesicherte Erosion ist inzwischen stärker geworden. Bei jüngstem Gewitter ging flächig Boden in die Wedeler Au ab. Ein dünner „Kiesteppich“ soll helfen.

Beidseitig extreme LochErosion bei Hundzutritt neben einem gern genutzten Steg erhält jeweils punktuell Kies.

Der Bauhof erledigt die Arbeiten selbständig, da durch Erstgabe 2025 gut geübt. – Sieh an, abendliches Autalradeln am 29. Mai zeigt den neu fachkundig positionierten Kies mit spontaner familärer Nutzung des attraktiven Raums.

Die LochErosionen am Steg sind gefüllt. Stegsitzende finden die Erläuterung interessant und plausibel. – Das Stichwort „Wohlstandsverwahrlosung“ wird angesichts des Vermüllens gern aufgesuchter naturnaher Gebiete am gegebenen Beispiel näher erörtert.

Der „dünne Kiesteppich“ an der Gewitterwirkstätte liegt. – Wir werdend den weiteren Verlauf begleiten.

Morgens, Sa 30. Mai, Anradeln Hadag-Fähre Teufelsbrück anlässlich Geburtstagsessen auf niedersächsischer Elbseite – früher, begeisterter Besuch von Mensch und Hund auf neuem Kies.

Spätnachmittägliche Rückkehr bietet Ausklänge familärer Besuche – auch wieder mit Gesprächen „ringsum“.

Das „Angebot Kies“ mit all seinen Facetten wird regelhaft begrüßt.

Kleiner Jokie am Rande:

KI-nutzendes familiäres Umfeld vergnügt mich mit „dem ewigen Kiesschütter“! Besten Dank dafür! – Kleine Anmerkung am Rande: Die Randbedingungen sollen definiert sein – durchgehend beige Rentnerkleidung gibt`s bei mir nicht. Also wurde die Weste entsprechend der Realität nachgefärbt (die Jeans nicht unbedingt).            🙂