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Gut geschlafen in Wenningstedt! Sonnenaufgang mit Plüschwolkenhimmel.

Wir liegen günstig – Apotheke, Bäcker, Fahrradverleih gleich nebenan. Start zur Brötchenversorgung inkl. Service für unsere Berlinerinnen anderswo.

Nach dem Frühstück starten wir zur Morgentour – durch lila Landschaft nordwärts, Richtung Uwe-Düne.

Da klettere ich hoch.

Blick West, hoch über die Höhe, unten die Nordsee – das Rote Kliff, Kampen, erstreckt sich von hier nordwärts.

Blick SüdWest – quer nördlich Wenningstedt, unterschiedlicher Bewuchs weist auf unterschiedliches Dünenalter hin.

Blick Süd, Westerland am Horizont – bis auf den Bahnhof (und Flughafen / Leihrad) zieht es uns dort nicht hin.

Blick Ost – vorbei an einem Dünenloch (???) über den schwarzweissen Leuchtturm Langer Christian Richtung Wattenmeer nördlich des Hindenburgdamms.

Steil geht`s wieder runter.

Ringsum sieht es aus, als habe Christro gewirkt.

Dies sind aber Bodenabdeckungen, um die wild wuchernde invasive Rose zu bekämpfen. Die Natur gibt keine Ruhe – hier ziehen Pionierbesiedler ihre Bahn, andere Pflanzen wachsen durch die Abdeckung (Löcher an den Haltepunkten).

Auf dem Rückweg sehen wir noch ein kleines Steingrab an – „Steingrab 180 und Wachtmannshoog.“

Morgendliches Gold! – Die Sonne lässt Rollballen Stroh glänzen.

Für uns stehen weiter Strandbesuch und Radeln zum Sagenwald an – am heissest angesagten Tag werden wir in angenehme Kühle im Halbschatten abtauchen.

Da sind wir also – pünktlich per Bahn (!) – auf Sylt angekommen, haben Räder gemietet und gehen erstmal an den Strand, Wenningstedt.

Die hohe Kante will überwunden sein. Zahlreiche Treppenabgänge, auch Rampen, stehen zur Verfügung.

Die Ebbe hat allerlei Wasser-Sand-Vielfalt freigelegt, welche Weite, winzig die Touristen an der äusseren Sandbank – emsiges Treiben der HauptsaisonUrlauber.

Das ist aber auch eine hohe Steilkante – regelhaft mit Millionen für Sandaufspülen gegen die Sturmsaison geschützt.

An den fluffigen Sand müssen wir uns erstmal gewöhnen. Auch das daraus abfliessende Wasser hinterlässt gewöhnungsbedürftige Erosionsformen – davor Rippelmarken auf festem Sandgrund.

Gleissendes Licht.

Eine Linie Menschen, scheinbar verharrend – wohl ein Wellenreiter- / SurferKurs, in den Anfängen.

Wir treten den Rückweg an – auf den Treppen, an der Küstenkante Menschen, geballt.

Oben auf der hohen Kante – Blick zurück. Hier sitzen die Urlauber dicht an dicht, einige mit den begehrten Brillen, andere, wohl die grosse Mehrheit – auch wir – nicht. – – – Für uns findet via Digicam die diesjährige Sonnenfinsternis nicht statt.

Blick aus der BerlinerinnenUrlaubsWohnung – nee, irres Licht, aber …

Ferienzeit, die Berlinerinnen riefen uns gen Norden – Start am Bf Pinneberg, E-Mobil im Parkhaus nebendran.

Zwar noch früh, aber wir warten lieber auf der Schattenseite des Bahnsteigs.

Unser RegioExpress gen Sylt trifft ein.

Drinnen – Blick West, über die Lärmschutzwand und den B-Plan Mühlenauquartier auf Mühlenau im GroßGrün (bekannte Themen hier im Blog).

Wir queren das …

… Energieland SH gen Norden. Vielerorts ist Mais durch Solarflächen ersetzt. Statt beidem (die Solarflächen sollten lieber auf vorhandenen Versiegelungen abgehandelt werden!) wünschen wir uns eine Subventions-steuernde Agrarpolitik, die sich auf Nahrungsmittelversorgung und Klimaschutz (Wasser versicker statt ableiten!, Bäume, dreidimensional grüne Wege- und Gewässerrandstreifen, Wald, Auwald) konzentriert.

Die Getreideernte ist teils noch in vollem Gang, meist abgeschlossen.

Aussenhafenbereich Husum, „Husumer Au“.

Dieses Foto steht stellvertretend für gequerte Gewässer wie Pinnau, Krückau, Stör, Nordostseekanal und Eider.

Die Nordsee ist nah!

Über den Hindenburgdamm – noch`n paar Kilo Watt gefällig (virtuell als Energie oder real als Schlick)?

Flughafen Sylt – warum nicht mal ein Leihrad hier abholen?

Im Restaurant – ich sitze in der ersten Reihe.

Geschickt eingefädelt – hier gibt es Pizza Napoli, mit Anchovis ff.

Neuste Lokalnachrichten für unserer paar Tage.

Meine drei Blondinengenerationen sind mit Pkw vorgefahren. Ich treffe an unserer Unterkunft die Nachbarschaft, Lokalpatrioten-geflaggt.

Weiter geradelt – ulkiger Zufall, unsere Berlinerinnen wohnen unmittelbar neben einem „Hotel Berlin“.

Deren Unterkunft, fast in der 1. Reihe – Blick West. Dieser Blick wird mit anderen TageszeitAspekten noch hier im Blog auftauchen.

 

Am vorigen Freitag, Elbdeich Hetlingen gen Fährmannssand – starker, aber ruhiger Wind lässt erstes Drachenwandern zu.

Wer sitzt da vor mir heransausendem, Rückenwind-getriebenem Radler ?

Jung- und Altstare tummeln sich auf offenbar ertragreichem Futterplatz.

Es kommt zum Start.

Zunehmend wachsen die Starenschwärme – nicht mehr lang und DK feiert, auf deutscher Grenzseite, „sort sol„, die „Schwarze Sonne„.

Elbdeich Fährmannssand – auch die Segler …

… nutzen die günstige Windlage. – Nicht mehr lange, dann geht es bereits wieder dran, die Boote an Land zu holen.

Blick auf das begrünte Willow Henge – West 5 ist schon ordentlich!

Der trockene Sommer setzt sich fort, meine Wasserdefizit-Erzählungen haben die großen Ströme erreicht. Neue Minister, neuer Wind ??? Aber kein Regen – nun verlautet also von Herrn Bilger, dass die fehlende Wassergrundmenge des Rheins durch Gletscherverschwinden und das Draufsatteln des Abflusses durch Regen ersetzt wird durch Wasserbau. – Na, denn, – – – Viel Erfolg auch!

Mit solchem Angehen haben unsere Altvorderen mal versucht, die Hansestädte Hamburg und Lübeck mit einer massengestauten Alster bis ins Quellgebiet (da ist ja so viel Wasser! im moorigen Gebiet im Norden!) rüber Richtung Trave zu verbinden. – – – Nicht mal zum Schleusen hat „das Wasser“ letztlich gereicht!

Menschliche Hybris ersetzt Wissen – sowas hat noch nie geklappt.

Dunkler Vormittag, Radeln auf Nachmittag verlegt – eine gute Wahl! Hinten zieht das Düstere ab.

Blick auf die Wedeler Au Richtung Sandfang – geringer Abfluss, der Überlauf zum Sandfang liegt trocken.

Draufblick von der Brücke, links dicke Sandpakete frei – hier habe ich schonmal einen Wasserskorpion herumlaufen sehen, wundere mich immer angesichts Wasserstern, wieso kein Fisch zu erkennen ist.

Oh Wunder ! ? Da sind ja 2 … – sind das Fischchen?

Sie wechseln in den strömenden Bereich – keine typischen Stichlingszuckereien, dachte an kleine Weissfische. Aber der Dünne unten rechts dreht sich gerade, zeigt bei Vergrößerung so Flecken. Vielleicht ist dieser doch ein Stickel.

Weiter zum Wassererlebnisbereich – der Eichenwurzel- und Hangschutz ist weiter wirksam.

So wasserarm habe ich den Wassererlebnisbereich bisher noch nicht gesehen.

Ansonsten ist alles ok, das zufliessende waschmaschinewasserfarbene Eisenwasser wird auf der turbulenten Fläche gut verschönert.

So warten wir weiter auf Regen, auch wenn mindestens über die nächsten 14 Tage keiner angesagt ist.

Gestern – Hitze ist angesagt – gut, wenn man Wohnräume per Grün, Plissée und Rolläden verschatten kann. – Auf geht`s, zum Sonntagsradeln.

Hin zur Elbe – auf den Stromleitungen Richtung Fährmannssand sitzen jede Menge Jungschwalben (hier: Rauchschwalben), werden …

… dort gefüttert, putzen sich und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein.

Mehl- und Uferschwalben gibt es im Umfeld auch – alle 3 Arten bevorzugen gemeinsam die Vogelstation Wedeler Marsch und ihr Umfeld.

Vom östlichen Rückenwind angeschoben, radele ich auf den Elbdeich Fährmannssand. Am Horizont erscheint ein Großcontainerfrachter, ich entscheide mich für eine Vordeich-Tour.

Gen Hetlingen – kalte Nacht wird vom Himmel repräsentiert.

Containerfrachter Elbwater, 152 x 24, genutzter Tiefgang 6,2 von 8 m, zieht gen Hafen Hamburg.

Vogelvielzahl auf Querstack – Sturm, Silber- und Lachmöwen, Rabenkrähe, Graugänse, etwas dahinter wohl auch Blässgänse.

Der Großcontainerfrachter passiert die elbquerende Starkstromleitung.

Es ist die Cosco Gemini, 399 x 59, genutzter Tiefgang 12,4 von 14 m.

Hinter dem ContainerFrachter brechen am niedersächsischen Ufer seine Druckwellen, …

… am diesseitigen Ufer beim Erreichen der Süßwasserwattkante. Hier rollen sie im Flachwasser aus.

Ein Stück weiter – ganz schön was los am Wellenüberschlag, gut hörbares Rauschen.

Die mausernden Graugänse beobachten das Geschehen aufmerksam.

Ich bleibe eine Weile stehen, um zu beobachten, was geschieht. – Nix! – Die Gänse reiten die durchrollenden Wellen profihaft ab, fliegen nicht auf.

Zu Hause angekommen, gehe ich erstmal aussenrum. Wie zu erwarten, nutzt die Vogelwelt unsere Tränke ausgiebig auch zum Badespaß.

Es sei ihnen gegönnt – die Balkonecke ist klitschnass. Die gefüllte Kanne steht bereit, ich fülle nach und so kann der Badespaß weitergehen.

Storch vor dem Holmer Geesthang, sucht morgens entlang schwindenden Geestschattens.

Offenbar erfolgreich! – Fotos von 2 gleichartigen Tagen gemixt.

Er verschlingt irgendwas Rotes (da hat hoffentlich kein „Hundefreund“ wie auch immer präpariertes Fleisch ausgelegt!?).

Er ist weiter suchend unterwegs.

Dann fliegt er ab.

War da Rauschgift im Fleisch? – Der Storch beginnt ein wahnwitziges Spiel, …

… schraubt sich durch die Stromleitungen höher – Riskantes Spiel eines Profi, oder was?

Puuuh, freigeflogen! – So fliegt er Richtung Haseldorf / Haselau davon.

Graben Brunnenschutzgebiet Holm – nach kühler Nacht …

… sind die Planton-Blaualgen aufgeschwommen, zu „Algenblüte“. Der Wind treibt sie dick zusammen.

Thw – auf kabbeliger Elbe fährt die Lühe-Schulau-Fähre gen Wedel.

Die überstaute lange Buhne Fährmannssand ist am Kabbelwasser zu erkennen.

Binnendeichs lässt sich ein Admiral auf der Treppe nieder. – Wo? Suchbild! – Er ist mit zusammengelegten Flügeln in Wetterfahnenposition ausgerichtet.

Elbe vor Sperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe – West 5 drückt rein.

Meine Pegelprüfung (Pegel Uetersen) vorm Radelstart zeigte mir, dass das Pinnausperrwerk wegen erhöhten Thw-Spiegels geschlossen ist. Das heisst im Sommer nicht Sturmflut, sondern „viel Wasser“. – Wem das Auto auf tiefliegendem Parkplatz unverhofft absäuft, dürfte diese Wortwahl egal sein.

Ja, auch das Sperrwerk Wedel ist dicht, damit das Hinterland nicht nasser wird, als erwünscht.

Blick Geesthang Wedel.

Etwas östlicher Deichschafe.

Ich nutze das Thw, hoppele auf der Deichkrone ostwärts, so dass ich die Wedeler Au gen Wedel in einem Teilstück fotografieren kann – fast Oberkante Unterlippe für die Marschwiesen.

Nun wieder zurück hoppeln, 1. Gang wegen Wegqualität und West 5 – und rechts runtersausen, mit gut Rückenwind.

Gen Badebucht – ein ehemaliger Hafenteil, lang ist`s her! Bei Tnw herrscht hier flächig Süßwasserwatt.

Blick auf die Thw-Wedeler Au von der Schulauer Straße – viel Wasser, Theaterschiff Batavia.

Hier kann man höchstens Entenrennen veranstalten – z.B. mit der StadtwerkeEnte, kenntlich am Windrad und Solarpaneel.

Nördlich nebendran – wir erkennen den Wechsel von der Marsch, Thw-Wasser hart an der Geestkante. Hinten Immobilien statt Hangwald, vorn Hochwasserschutzanlage.

Seit dem Bau des verkürzten Elbdeichs in den 1970er Jahren – soweit die Sperrwerksteuerung keine Störung aufwies – sind hier höhere Fluten ausgeblieben.

Ahorn „481“ – Standort und Weg gesichert, Kies für Unterwasserlenker folgt.

Moos am alten Baum – es scheint, als ob nur wenige den Wert der Altbäume für Artenvielfalt, Klein- und Umfeldklima schätzen, daher offizieller Schutz per Nummerierung.

Lkw mit Telebagger – eine wertvolle Unterstützung.

Aufnehmen und …

… gezielt Platzieren – besser geht`s nicht.

Und schon wird der nachgelieferte Kies gekonnt in die Unterwasserform gebracht. Die Kleinheit des schaufelnden Fachmanns lässt die Distanz und große Steilheit des Ufers erahnen.

Die östlichen Depots sind ordentlich aufgestockt, werden vom Bagger auf dem Lkw noch wasserseitig verschoben und warten dann auf willige Hände, wie Schulklassen, um ihre Ufer- und Unterwasserform zu erhalten.

Grüne Kulisse – was ist da braun? Es scheint wieder ein die Kastanien heftig treffendes Jahr zu sein.

Einer der Lkw entschwindet auf der Fahrt, weiteren Kies zu holen.

Ich schliesse mich an, verabschiede mich.

Am schattigen Parkplatz – alte, heimische Traubenkirsche mit Stammausschlag.

Die Krone – welch prächtiger Baum! Ich schätze die Blütenpracht Anfang Mai und sein helles Grün im noch weitgehend kahlen Frühjahrsauwald – die Vögel geniessen das reichhaltige Fruchtangebot im Herbst.

Ein lokales Mittagstischangebot lockt mich. Das große Schwarze ist schon geliefert.

Nackensteak mit Ofenkartoffel, das lässt sich sehen und schmeckt – am richtigen Ort – vorzüglich.

Engagierte Kräfte sind informiert über unser Bewegungsangebot für Naturliebhaber. Nach den Sommerferien werden alle verbliebenen Kiesdepots ebenfalls hin zur Unterwasserprofilierung verändert.

Anfahrt Krückau, Elmshorn – grau, warm, trocken, Beregnung trotz leerer Bäche, geringer Grundwasserstände.

Angekommen im westlichen Krückauparkteil – schicker Schattenparkplatz unter alter Eiche.

Vorsicht später beim Ausparken!

Ankunft der Beteiligten – Nässe tropft von Bäumen, Folge des Frühmorgenregens.

Gen Handlungsort – zur Detailbesprechung.

Hausfotograf und -redakteur hält Situation fest.

So sehen die heutigen Schüttorte aus (Ziel: Ufer- und Baumschutz sowie Lebensraumverbesserung) – diesseits unten in der Krückau Zeugen der Vergangenheit, hinterspülte alte Stackpfähle.

Lokalbesprechung an neuem Arbeitsort – hinten bereits aktiver Lkw an bekannter, zu ergänzender Stelle.

Nach Probestart – volle Ladung, dokumentiert.

Wir werden auch von Seiten NDR begleitet. – Mal sehen, wann`s mit der Sendung klappt – diesmal hat der Kamerastreik einen Strich durch die offiziellen Aufnahmen gemacht.

So`n Pech bei beglückender Absicht!

Die erste Ladung. Da kommt noch allerhand drauf.

Der ältere, westlichste Aktionsort – auch hier wird noch „ordentlich Depot“ zum Detailarbeiten eingebracht werden.

Fortsetzung mit Detailarbeit sowie die Situation an der Mühle (Richtung Hafen Elmshorn) folgt.