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Hoch über Norddeutschland, kalte Nächte – morgens nicht allzu lange radeln, also mal wieder ins Wedeler Autal.

Alte Eichen, Teiler zwischen Wiesenbereichen – Silhouetten, fast schwarz-weiss.

Eichen-Erlenkulisse am Übergang Moränenhang ins Autal.

„Oben“ läuft Baumpflege – die alten Eichen produzieren in jüngeren Jahren sehr viele abgestorbene Äste. Angesichts des Fuß-Radwegs unmittelbar darunter werden sie sicherheitshalber gesägt.

Tolles Hoch – mal sehen, wie Nachmittage und Folgevormittage sich gestalten.

Morgens: Rolladen hoch – zittrig, Mond und Laterne.

Später, nach dem Frühstück – aufkommende Helligkeit ermöglicht der Digicam scharfe Fotos.

Langsam verabschiedet sich der Mond.

Mond und Laterne – das Tageslicht hat übernommen.

Was hat es nun mit dem Titel „geheimnisvolle Spuren“ auf sich?

Küche lüften nach dem Spülen – wer zaubert(e) die Spuren auf die Scheibe?

Nochmal, ein Detail.

Das offene Fenster beschlägt am eiskalten Aussenteil. Die Scheiben sind durchweg sauber – gestern war der super Putzmann hier.

Was Feuchte und Frost hervorzauberten, sind seine – beim normalen Durchblick unsichtbaren – Arbeitsspuren.

Blick nach Osten, „fett“ Raureif auf einem Hausdach, hinter dem – erst gegen 9.35 Uhr – die Sonne auftauchen wird.

Im Lee der Sonne wird sich auf dieser Dachseite der Reif wohl bis gegen Mittag halten. Dann sollen die Temperaturen im Schatten so langsam den Nullpunkt erreicht haben.

Wer möchte, geniesst den Tag „auf der Sonnenseite“.

So klein sie auch sein mögen, nach den Regen des Januar 2023 kann man sie (eigentlich) nicht übersehen – die kleinsten Adern, Ent- wie Bewässerung unserer Landschaft, die nach und nach zum Fluss Richtung Nord- oder Ostsee werden.

Wo diese kleinen Fliessgewässer Glück haben in unserer intensiv baulich und ackerbaulich genutzten Landschaft, fliessen sie oft in einem alten Wald. Auch hier sind sie nicht ungeschoren davongekommen, bieten aber in Reststrecken noch das, was als Entwicklungsziel für Verbesserungen gilt – standorttypische Struktur, entsprechende Besiedlung nach Arten und Individuen, ob es nun Pflanzen, Wirbellose oder Fische sind. Dass da dann zugehörige Vögel und Säugetiere profitieren, versteht sich von selbst.

Wir betreten die Waldpartie.

Stehendes und gefallenes Holz, teils in Abbau begriffen (mit einer Vielzahl Arten und Individuen, die hierauf spezialisiert sind), kennzeichnet heute (kleine) Flächen, die sich frei entwickeln dürfen. Wo das nicht erlaubt ist, wird hier bald „aufgeräumt“ werden.

Wie das mäandriert …

… immer wieder anders …

… und strudelt. Keine Frage, ein lebendiger Bach ist auch akustisch wahrnehmbar, hat in jeder Situation seine Stimme.

Hier, auf lehmiger Moräne Schleswig-Holsteins, dominiert Buchenwald. – Was nicht heisst, siehe linkes Ufer, dass Eiche und Erle nicht vorkommen würden.

Das potentielle Artenspektrum der Bäume und Sträucher ist breit, vergleiche z.B.  „20 Jahre Auwaldbildungsprojekt LMG-Zukunftswald„, S. 37 (zur Vogelwelt vgl. S. 54).

Auch diese Strecken werden meist (leider zu „hart“) unterhalten. Standorttypische Totholz- und Laubansammlungen, temporäre Aufenthalte mit hoher Bedeutung für Arten und Individuen beschränken sich leider auf minimale Punkte.

Aus der lehmigen Moräne hat der Bach seinen charakteristischen Grund herauspräpariert, Rauigkeit auf Kies- und Geröllbasis.

Wohl dem Fliessgewässer, dessen größere Steine bis Findlinge nicht an Land deponiert wurden – im Extremfall „weg“, für Privatzwecke zum Verschönern des bebauten Raums geklaut.

Bei genauerem Hinsehen …

… stellt sich Rauigkeit, mindestens zum Teil, in dieser Jahreszeit als Werk von Fischen dar – ein Meerforellenlaichbett.

Immer wieder beeindruckend: Da finden Wanderer zwischen den Welten zu ihrer Laichzeit ins Geburtsgewässer zurück. Kleine Einschränkung: Dies wechselt zwischen den Arten und über die Jahre in seiner Zielschärfe. Jüngste dänische Arbeiten über Meerforellen berichten bei Erstlaichern z.B. über eine „Streifer“rate, also nicht das unmittelbare Geburtsgewässer aufsuchende Fische, von bis zu 1/3. Je älter sie werden, also mit weiterer Rückkehr in Folgejahren, soll sich dies aber „nachschärfen“. – Na ja, mal sehen, was künftige Untersuchungen für Zahlen präsentieren.

Das ist ja ein Jahresstart, Januar 2023 – ok, Eis war auch mal da, ansonsten wechselt es zwischen dunkel bis sonnig.

Jüngst im Wedeler Autal – die Bussarde miauen, die Kolkraben kolken …

Wassererlebnisbereich Wedeler Au – Mittelwasserabfluss. Von der Fläche im Vordergrund haben Besucher von Klein bis Groß, Mensch und Tier den Kies ins Wasser bugsiert. – Kann wieder nachgeschüttet werden. 🙂

An einem von der Moräne in die Au fliessenden Nebenbach blüht Hasel, der Aufrechte Merk („die Berle“) grünt munter drauflos.

Südostwind treibt den Wasserdampf aus dem KoKW Wedel. Sonne und jagende Wolken wechseln sich ab.

Auf einer Autalwiese mit einer größeren Gruppe Gänse beschäftigen sich Raben – vorwiegend miteinander.

Zunächst hatte ich angenommen, das seien auch Kolkraben (wie die, die in der Luft und auf Bäumen kolken), bin beim Betrachten der Fotos aber nicht mehr sicher.

Die Balzraben(-krähen?) richten sich kurzzeitig in meine Richtung aus – was macht der Kerl da?

Ein fünfter fliegt zu, die Balzerei geht weiter.

Das geht hin und her mit Imponiergehabe.

Die Gänse kennen das, ist ihnen schnurzpiepegal, bleiben cool.

Ja, so ist das Ende Januar im Norddeutschen Tiefland. Wir lesen, wettertechnisch ist das wieder mal ein Rekordmonat im Klimarennen, ca. 4 Grad wärmer als das Vergleichsjahremittel.

Und weiter geht es stürmisch, wilde Tiefs mit Mengen Regen sind für die nächsten Tage angesagt. Da will Radeln wieder auf Zwischenräume gelegt werden – falls es überhaupt Sinn macht.

Im Naturzustand ist der Bodenwasserhaushalt so ausgeglichen, dass Umsetzungen gelösten Eisens in der gewässernahen Bodenzone ablaufen, die Masse des Eisens im Boden verbleibt.

Angesichts unserer intensiven Bodennutzung bis in empfindliche Bereiche (wir haben nach wie vor kein Bodenschutzgesetz, das Boden in seiner Komplexität schützt!) führt großräumige, tiefe Entwässerung mit ihrem schnellen Ableiten jeglichen Wassers in speziellen Situationen zu direkten Einleitungen belasteten Wassers und zu hohen Frachten von Eisen. Bei hoher Turbulenz und rauer Struktur von Gewässersohle und -ufer fällt das Eisen recht schnell aus, bachab liegende Strecken sind entlastet. Eisen im Bach bei fehlender Turbulenz kennzeichnet diesen durch Waschmaschinenwasser-grau-milchigen Eindruck. In Ruhebereichen bilden sich an der Gewässeroberfläche Öl-artig wirkende Kahmhäute. Durch Berühren ist zu unterscheiden, um was es sich handelt. Bricht der „ölige“ Film, handelt es sich nicht um Öl-, sondern um Eisenbelastung des Gewässers.

Bei frischer Umsetzung von gelöstem zu ausgefälltem Eisen, Ocker, kann so ein Bach ganz schön unnatürlich farbig anzusehen sein. Start orange, in weiterer Oxidation dunkelnd Richtung dunkelbraun. Begleitet eine Menge Mangan das Eisen, kann die Endfärbung der Oberflächen von Sohle und Ufer Richtung schwarz gehen.

Hier „frische“ Eindrücke:

Bek, raue Rampe (Ersatz eines früher hier stehenden Kulturwehrs) – zu Ocker ausgefälltes Eisen bedeckt dick alle Oberflächen.

Nicht weit bachauf mündet ein kleiner, zum Entwässerungsgraben degradierter Bach in den / die Bek (wir liegen hier auf einer Sprachgrenze). In der übermäßigen Entwässerung der dortigen Flächen liegt die Ursache für die Freisetzung des Eisens.

Wenn wir schon kein Bodenschutzrecht haben, das komplexe Belange aufnimmt, könnte mindestens das Wasserrecht diese Tatbestände inkl. Abhilfe durch den Verursacher regeln … – Unser nördlicher Nachbar Dänemark hat dem Gewässernetz großflächig Entlastung verschafft. Vom Nachbarn lernen … ??? !!!

Immerhin belüftet die raue Rampe ordentlich. So wird im Vergleich zur oberhalb liegenden Strecke viel Eisen hier ff. umgewandelt – 3 optische Details aus dem ersten Foto.

Der Anstrom – das Wasser ist glasklar.

Mittelbereich im oberen Teil der rauen Rampe – gute Turbulenzen. 🙂

Der Abstrom dieses oberen Teils der rauen Rampe.

Der Zustrom ist strukturlos, die Wasseroberfläche spiegelt. Bei dieser mittleren Abflusssituation fällt die hohe Eisenbelastung kaum auf – um so schlimmer für bachab liegende Strecken.

Bachab geht die raue Rampe noch ein ganzes Stück weiter, bei gutem Gefälle – geprägt durch Grobsteine und Findlinge.

Diese Situation haben wir genutzt, unmittelbar oberhalb der Rausche Kiesdepots zum Abtransport durch den Bach anzulegen. Wie auf den vorstehenden Fotos unschwer zu erkennen ist, befinden sich dort keine Depots (mehr) – optimales Ergebnis, der Bach hat das zugegebene Material an geeignete Stelle(n) transportiert. – Wenn für erforderlich gehalten, kann solch Punkt hervorragend für weitere Bachverbesserung genutzt werden.

Bei jeglichen Aktionen ist es allerdings unverzichtbar, vorab die Lage vorhandener Einleitungen zu berücksichtigen. Hier tritt unmittelbar oberhalb der Mittelwasserhöhe eine Regenwassereinleitung ein – unscheinbar, leicht zu übersehen.

Und die Tierwelt, in diesem Bericht die Forellen?

Die finden die Turbulenz der rauen Rampe, genau so wie die der Regenwassereinleitung offenbar prima. Hier ist das – verockerte – Laichbett unmittelbar bachab der Regenwassereinleitung zu erkennen.

Auch unmittelbar im Anstrom der rauen Rampe wird zwischen den Großsteinen gelaicht.

Auch weiter bachab laichten die Forellen, mehrfach – rechts im langen, verockerten Bereich, sowie …

… im Anstrom dieser Rausche nahe dem rechten Ufer. – Das muss aktuell geschehen sein, wie der (noch) saubere Kies zeigt.

Aufgrund der nicht auf die leichte Schulter zu nehmenden, menschgemachten Situation sind – neben der Symptomverbesserung durch raue Strukturen – Ursachen-bezogene Maßnahmen wichtig. – Das ist ein dickes Brett im Subventions-überfrachteten Umfeld!

Als Zwischenlösung sind unterstützende Beispiele nahebei, in Dänemark zu finden. Einige davon sind in der Arbeit von Hilke Prange zu finden, angesichts der international bestehenden Situation parallel auf Deutsch und Englisch. – Wer gleich ans Kaufen denkt, ist schneller auf diesem Weg.

Geringer Frost in der Nacht, nichts ungewöhnliches – es ist Winter.

Durchgang von Eisregen war angesagt – schon ungewöhnlicher.

Die Vogeltränke, gern auch als Minibad genutzt, war aufgrund ihrer offenen Lage zugefroren.

Da konnten wir Ungewöhnliches beobachten. Zur Zeit halten sich hochaktive Amselgruppen ringsum auf, profitieren unter anderem davon, dass wir unsere Gärtner anhalten, jegliches Laub unter Büschen und Bäumen liegenzulassen. Die reichhaltige Abbauflora und -fauna bieten Suchenden reichlich Winternahrung. Boden und Pflanzen profitieren von der Mutterbodenentwicklung – nicht zuletzt aufgrund hoch gesteigerten Vorkommens von Regen- und anderen Würmern.

Zurück zum Eis, zur Vogeltränke.

Vogeltränke – Eis, aber keine Fläche.

Diese Amseln verhalten sich sehr speziell.

Sie hatten wohl entdeckt, dass Hacken Zugang zu Flüssigkeit ermöglicht.

So war über geraume Zeit während des Frierens zu beobachten, wie aus Flüssigkeit, gefrierend, gehacktes Eis entstand.

Hacken, Trinken, gehacktes Eis zur Seite oder raus werfen, Trinken, Hacken – so entstand eine eindrucksvolle Höhendifferenz zwischen Eisfläche und Entnahmeort – zuletzt alles durchgefroren.

Das ist inzwischen vorbei. Die Lufttemperatur liegt gut im Plus, tags- wie nachtsüber.

Gut für durstige Vögel – und unser Bestreben, im Heizsektor Energie zu sparen.

Mittelwasserabfluss nach den Weihnachtsregen ff. – es gibt nach (abgeflossener) plus 75 cm erhöhter Wasserführung wieder etwas zu sehen. Der vorige Beitrag beschrieb die aktuelle Situation von Treibselsammlern („Hölzchen und Stöckchen“). Hier folgt der Besuch einiger bekiester Strecken.

Lange hatte es gedauert angesichts fortwährender Niedrigwasserführung unserer Bäche und kleinen Flüsse, bis die Forellen mit steigenden Abflüssen – erst in der zweiten Hälfte üblichen Laichgeschehens –  auf den Laichkiesen erschienen.

Während der Anfahrt hatte ich ein Gespann mit Güllefass vor mir. – „Im Märzen der Bauer …“ gilt angesichts massenhafter Abfallproduktion intensiver Tierhaltung schon lange nicht mehr.

Mögen alle Vorschriften eingehalten werden und Leckagen durch sachgemäßen Betrieb inkl. Vorsorge unterbleiben.

Am ersten Stopp angekommen – entsprechend der Tieflage unserer ausgebauten Gewässer hat der kleine Waldbach, hier kurz vor Mündung in die Mühlenau, höher liegendes Gelände bereits entwässert, fliesst nur noch spärlich.

Die Entschärfung übermäßiger Störung des Bodenwasserhaushalts ist als Notwendigkeit, Ursachen und Folgen des Klimawandels zu minimieren, in der Praxis von Flächennutzern in Stadt und Land noch nicht hinreichend angekommen. Übertiefe und -breite Abflussquerschnitte im Mittel- und Niedrigwasserbereich = die Realität (Link als nahezu überall geltendes Beispiel) muss ebenfalls in Planungsstuben noch verinnerlicht werden.

Die hellen Ovale auf dem Kies der Mühlenau zeigen: Hier haben Forellen gelaicht.

Anstrom der Rausche – hier fand das Laichgeschäft statt. Kuhlen, Rinnen zeigen, wie Kraft von Fischen und Strömung wirken, die Eier liegen in den kleinen „Hügeln“ unmittelbar bachab.

Relativ neue Kiesbank, die vom Hochwasser bewegt, aber wohl noch nicht von Fischen belaicht wurde.

Die dunkelbraune Farbe des klaren Wassers zeigt, dass bachauf offenbar ein Moor darauf wartet, dass seine Entwässerungsgräben gedichtet werden.

Nächste Station – hier nutzten wir erstmals vor 7 Jahren punktuell vorhandene Gefälledifferenz (Wehrabbau zu rauer Rampe), um sie mit Kiesbänken über längere Strecke aufzuteilen.

Der starke Schuss zeigt, da geht noch mehr.

Das untere Ende der ca. 600 m langen Strecke – Kieszugabe in einst steinreichen Moränenbächen erfolgt am Besten mehrfach, zu entscheiden je nach örtlicher Entwicklung.

Ich gehe die Strecke aufwärts, angesichts erst einmaligen Bekiesens der meisten potentiellen Rausche-Standorte hier kann nahezu überall nachgeschüttet werden.

Kolk und Rausche – auch im „Kanal“, in absehbar nicht zu mäandrierenden Strecken, ein gutes Angebot für Bachlebewesen. Das Forellenlaichbett belegt es.

Erstaunlich, so gut wie jede Rausche ist (auch in dieser, ulkigen Laichsaison) belaicht.

Auch hier – nächstes Mal gern mit mehr Kies.

Neue Erfahrung (in Jahrzehnten anderswo so noch nicht erlebt), mehrjährig belaichte Kiesplätze erscheinen nahezu völlig abgeräumt.

Szenenbild – irgendwer kappt da die für die Lebensraumgesundheit so notwendigen Erlen.

Andere Szene, (noch) günstige Situation.

Gut Kies, gut belaicht.

Auch hier.

Suchbild – Alt-Erlenspiegelung, Jungerlen stehen etwas oberhalb der Mittelwasserlinie in der Uferböschung.

Und noch ein nahezu vollständig abgeräumter Rauschestandort – günstige Gelegenheit, nutzbar für bacheigenen Kiestransport.

Angesichts insgesamt positiven Eindrucks wollen wir nicht übersehen, gar vergessen, dass „das Leichentuch“ des Forellenbachs, bewegter Sand durch übermäßige Sanderosion in übertiefer Streckenführung als eine Hauptstörung weiter minimiert werden muss.

Im Bericht vom 13. Januar hatte ich Fotos von Treibselsammlern und Kiesen gezeigt, die Gewässerverhältnisse bei 75 cm über Mittelwasserabfluss darstellten. Die Optik war gut.

Nun gilt es, mittlere Verhältnisse zu prüfen. Nach den Weihnachtsregen 2022 ff. zeigten die fallenden Pegelstände, dass der nächste Besuch zweckmäßig wäre.

Mittelwasser. – Der bereits ältere Übungssammler – sieht gut aus. Die Stöckchen sind vollzählig, erzeugte Turbulenz richtet sich gen Flussmitte.

Auch der Blick über die Strecke der Großaktion (8 Treibselsammler neu) bestätigt Vollständigkeit. Durch die gesunkene Wasserführung werden die Stöckchen jetzt frei erkennbar.

Detail der oberen Strecke.

Herangezoomt, unscharf – neben den stärker fliessenden Bereichen sind große, ufernahe Ruhestrecken / -flächen entstanden. Symbolisch zeigt das Stockentenpärchen die neue Aufenthaltsqualität.

Schräg bachab gesehen – rechtsufrig der „unterste“ Treibselsammler.

Linksufrig – das Foto zeigt eins der erreichten Ziele: „Den Spiegel brechen.“

So schön Spiegelungen auf Gewässern sind – sie „gehören“ auf Stillgewässer (stehende Gewässer, ggf. große Flüsse) bei Windstille.

Bäche und kleine Flüsse sind von Natur aus turbulent. Das Aktivieren dieser Kräfte ist eine der wesentlichen Aufgaben auf dem Weg zu lebendigeren Fliessgewässern.

Demnächst, wenn Niedrigwasserverhältnisse eintreten, wird ein weiterer Besuch zeigen, ob sich auch die Gewässersohle durch die veränderten Strömungsverhältnisse weniger eintönig, strukturierter darstellt.

Der Schulauer Hafen, im winterlichen Mittagslicht.

Möwengedrängel.

Am Anleger Willkommhöft liegt ein Saugbagger „Maasmond“, baggert von hier gen Landesgrenze SH-HH ostwärts, hin und her. Containerfrachter gen HHHafen am Dies-Horizont.

Ein weiteres Zeugnis heutiger Baggerpraxis – „Hau rut, den Schiet!“.

Blick Nord – links Sandstrand, mittig und rechts im Bau, das Hotel und die Ostmole.

Ostmole in Umgestaltung, hohe Erwartungen an Steigerung der Aufenthaltsqualität.

Blick über die Mündung Wedeler Au / Binnenelbe auf die Elbe.

Der Hamburger Yachthafen, Wedel, zeigt sich winterlich – bootsleer, aufgeräumt.

Ich hab`s wieder getan – spätnachmittags an die Tide-Elbe. Und weil der Sonnenuntergang kürzlich so gut ankam, folgen hier ein paar Fotos zu dieser Runde.

Elbe, Blick gen Süden zwischen Sandstrand Wedel und Schulauer Hafen.

Blick über die Hafenmündung und den Anleger Willkommhöft gen HH Hafen – ein großer Containerfrachter naht.

Hinterm Elbdeich radele ich auf der Deichverteidigungsstraße, vorbei an einem trockengefallenen ehemaligen Hafenbecken neben der Tide-Wedeler Au.

ACHTUNG – Suchbild, da ist ein Tier!

Ehemaliger Hafen Tide-Wedeler Au im Abendschein, Detail: Graureiher, oben links.

Blick über die Tide-Wedeler Au, über die Marsch auf Wedels Geesthang.

Vom Sperrwerk Wedeler Au gen Süden, über die Mündung Binnenelbe und die Elbe.

Elbdeich Fährmannssand – Tidegeschehen halb und halb. Die lange Buhne ist leicht eingestaut, das Süßwasserwatt und das von Hochfluten nasse Deichvorland sind gut erkennbar.

Der Containerfrachter, Hapag-Lloyd, ist bereits an mir vorbeigezogen.

Zu Hause sehe ich bei marinetraffic.com alle möglichen Schiffe auf der Elbe – aber keinen Hapag-Lloyd. Der hat ja wohl seinen Positionsgeber nicht abgeschaltet?

Aussendeichs. Kaum zu fassen – so klein und schon so rennen können! Die ersten 2023-Lämmer sind draussen.

Hier das Pendant binnendeichs – es nimmt erst noch ein paar Schlucke …

Dann marschiert es eifrig mit der Herde.

Derweil zieht der Containerriese weiter gen Nordsee – man beachte die Größenverhältnisse, Schiff vorn, am Horizont die Stader Geest.

Wie die Schafe habe ich auch Wolle dabei. Angesichts Temperatur nahe dem Gefrierpunkt und „frischem Wind“ bin ich froh, meine Schaffell-Fausthandschuhe (Fingerhandschuhe reichen bei dem Wind und längerer Tour nicht) wieder anzuziehen.

Ich bin auf dem Rückweg – Blick zurück Richtung Elbdeich Fährmanssand.

Saatlandsdamm – erste Weidenkätzchen zeigen sich.

Abschied für heute – die Sonne ist hinter einer Wolkenbank verschwunden. Reet biegt sich im Abendwind. Erklärung zur hellen Linie: Auf der Marschwiese wurden Entwässerungsgrüppen Nord-Süd gezogen (der „Kasten“ am Horizont ist das auf dem Deich stehende Sturmflutsperrwerksgebäude Wedeler Au).