
Kaum 2 km nördlich vom Ferienzentrum Albert Schweitzer lasse ich mir das Parken vom „Sport-, Natur- und ErlebnisCamp der Hessischen Sportjugend“ für eine Wanderung in die Ederaue genehmigen.

… einen alten landwirtschaftlichen Weg Richtung Eder – jenseits, unmittelbar unterhalb der Berge – bewandern.
Solche leichten Erhebungen werden bei Vollstau des Sees – früher „per Hand“, heute per Echolot – geortet. An solchen Strukturen sammeln sich gern vom Angler begehrte Fischarten und werden vom Boot aus befischt.

Blick auf das Ostufer – unter Felssporn (schräg gestellter uralter Meeresgrund) befindet sich auch im Flussbett eine steinerne Rauigkeit.
Diese Stelle wird bei fallendem Seewasserstand gern durch den Wald, Berg und Tal, angeradelt. – Man rutscht die Böschung runter und lässt den Köder an den Steinstrukturen vorbei treiben. Rotauge und Barsch sind die häufigsten, Zander und Hecht weitere beliebte Fänge dort.

Gleich nebendran liegt an einer senkrechtsteilen Böschung der ex-Meeresgrund blank, zeigt die Höhe des Vollstaus an. Der Wald darüber ist von Artenreichtum der Bäume geprägt.

Detailblick auf die Eder – die ist hier so überbreit und flach, dass ihre Sohle eintönig von Feinmaterial bedeckt ist. – Da könnte wohl Experimentelles, wie im Beitrag vom 27. Oktober gezeigt, helfen !

Der ehemalige Wiesenhorizont ist hier bis zur „hohen Kante“ von Seggen dominiert, im Hoch- / Mittelwasserabfluss der Eder haben inzwischen rot bis braun gefärbte Stauden die Fläche übernommen.

Blick südwärts über den alten landwirtschaftlichen Weg – hinten am Horizont startete meine FlussaufTour tags zuvor.

Ein Stück weiter – wer anders, als wohl Wildschweine, hat hier systematisch die Flusskante „umgegraben“ ?

Es bleibt ungeklärt, ob das monatelange Trockenfallen bereits für ordentlich Wurm- oder Larvenproduktion ausreichte – oder Pflanzenwurzeln / -knollen die Ursache der wühlenden Futtersuche sind (hier mal in unmittelbarer Nachbarschaft ein Margariten-Aspekt).
So bleibt gut Zeit, noch einen Blick auf die ebenfalls bereits lange freie Aseler Brücke zu werfen – Teil des „Edersee-Atlantis„.
































































































































Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.