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Vereinzelt liegen Motor- und Ruderboote trocken, für deren Abtransport es offenbar zu spät war – regenwassergefüllt sowohl potentielle Mückenbrutstätte als auch Ertränkungsort für Reingefallene.

„Jeden Tag eine gute Tat!“ – ich rette ein noch zappelndes Etwas, möge auch der zerknitterte Flügel wieder stramm werden.

Das ist wohl eine Schlupfwespe, die …

… hoffentlich beim Erholungskrabbeln nicht gleich in einem der zahlreichen, im Bergschatten auch mittags noch taubehängten Spinnennetze landet.

Vom Anleger klettere ich den Hang rauf – Blick zurück über die Ederaue, auf die heissen Hänge des Knorreichenstiegs.

Oberhalb des Vollstaus geht es auf herbstlich-waldigem Pfad weiter bergan.

Letzter Blick auf die Aseler Brücke – der Mittag hat alle Besuchenden verschwinden lassen.

Oben angekommen – ja, auch mit dem Bus kann diese Straßenendstelle (gen Osten geht es nur per Rad oder zu Fuss weiter) erreicht werden. Fährmann und TretbootSchwäne warten auf wasserreichere Zeiten / auf die Saison 2027.

Auf der Rückfahrt stoppe ich noch auf dem Steilhang südlich über Herzhausen. Im Nationalpark Kellerwald hat man ein gutes Beispiel geschaffen, wie Natur mit sowas wie „Fichtensterben“ zurechtkommt.

„Natur“ hat halt lange genug üben können – und praktiziert weiter.

Die Eder hat hier zwei Arme gebildet. Tief unter mir sehe ich in ruhigem Wasser Grau- und Silberreiher – durchs Geäst kaum fotografierbar.

Der östliche Arm fliesst auf rauem Grund turbulent.

Gehobener Blick zeigt den Ort Herzhausen.

Bunt-waldig geht es nordwärts nach Korbach zurück.

Mal sehen, was der Nachmittag bringt.

Gestern nässender Nebel, heute …

… guckt der Sensenmann beim Anradeln über eine Hecke!

Da halte ich es lieber mit der EAV, Lyrics.

Als Ablenkung lege ich eine Radelrunde an Pinnebergs Mühlenau ein.

Der Gewässerteil startet nahe der Christiansenwegbrücke …

… und endet an der Brücke Mühlenstraße.

Trotz grauen Wetters erfreut mich die leuchtende Ahornallee auf dem Rückweg.

Und zuhause? – Da haben wir Feldahorn und Feuerdornfrüchte reichlich – neben all dem anderen (durchs Mückengitter leicht verfremdet).

Ich könnte Farb-analog auch Feldahorn und rote Vogelbeeren bieten – aber der blaue Himmel vom 28. Oktober passt nicht so zum Aktuellen.

Das Waldecker Land wartet – für den morgigen Beitrag.

Die Aseler Brücke querab der Aseler Bucht – gut zu Parken, jetzt, nach der Hauptsaison.

Wegen ihrer Beliebtheit bei Besuchern, querenden Wanderern und Radfahrern auf auf Langstreckentouren, ist die Brücke wieder in einen guten Zustand versetzt worden.

Auf dem Planum vor dem Nordwesthang befand sich das Dorf Asel, von dem nur noch ein Denkstein oben am Uferrandweg kündet. Lang zieht sich die Aseler Bucht zwischen den Bergen hin.

Jungfischschwärme bewegen sich zu Aberhunderten im Flachwasser über Feinsediment.

Das sind Weissfische, Karpfenfamilie. Vermutlich handelt es sich um Rotaugen.

An erwachsenen Fischen konnte ich im turbulenten Steinbereich lediglich einige Dutzend sehr schmal erscheinende Tiere ausmachen – wohl Ukelei.

Ich wandere den breiten Weg nach Nordost, möchte den dortigen Steilhang näher ansehen.

Mit Entfernen vom Tourismusmagneten Brücke wird aus dem breit beanspruchten Weg schnell ein Trampelpfad.

Vor dem Hang fliegt ein Schwarm Enten ab – vor allem Stockenten.

Spiegelung Strukturen.

Spiegelung Farben.

Am Steilhang – fast als wäre der gequetschte Meeresgrund zu einer Welle erstarrt.

Die genügt mir für diese Reise. – Die beeindruckende Formation nahe beim Schneewittchendorf Bergfreiheit lasse ich diesmal aus.

Über mir liegt ein heisser, trockener Hang, bewachsen mit dünn erscheinenden, viele hundert Jahre alten „Knorreichen“. Angesichts der Sonnen-Exposition und aufgrund des felsigen Untergrunds haben sie über die Zeit bizarre Formen entwickelt.

Das ist schon ein spezieller Standort – mit östlichem Blick zur nächsten großen Ederschleife, an der die Bärenbachbucht mündet.

Mir wird es zu heiss. Ich strebe dem diesseitigen Hang zu, um im Schatten zurückzugehen.

Demnächst folgt der zugehörige Beitrag.

Kaum 2 km nördlich vom Ferienzentrum Albert Schweitzer lasse ich mir das Parken vom „Sport-, Natur- und ErlebnisCamp der Hessischen Sportjugend“ für eine Wanderung in die Ederaue genehmigen.

Schon immer mal wollte ich von hier aus …

… einen alten landwirtschaftlichen Weg Richtung Eder – jenseits, unmittelbar unterhalb der Berge – bewandern.

Solche leichten Erhebungen werden bei Vollstau des Sees – früher „per Hand“, heute per Echolot – geortet. An solchen Strukturen sammeln sich gern vom Angler begehrte Fischarten und werden vom Boot aus befischt.

Blick auf das Ostufer – unter Felssporn (schräg gestellter uralter Meeresgrund) befindet sich auch im Flussbett eine steinerne Rauigkeit.

Diese Stelle wird bei fallendem Seewasserstand gern durch den Wald, Berg und Tal, angeradelt. – Man rutscht die Böschung runter und lässt den Köder an den Steinstrukturen vorbei treiben. Rotauge und Barsch sind die häufigsten, Zander und Hecht weitere beliebte Fänge dort.

Gleich nebendran liegt an einer senkrechtsteilen Böschung der ex-Meeresgrund blank, zeigt die Höhe des Vollstaus an. Der Wald darüber ist von Artenreichtum der Bäume geprägt.

Detailblick auf die Eder – die ist hier so überbreit und flach, dass ihre Sohle eintönig von Feinmaterial bedeckt ist. – Da könnte wohl Experimentelles, wie im Beitrag vom 27. Oktober gezeigt, helfen !

Der ehemalige Wiesenhorizont ist hier bis zur „hohen Kante“ von Seggen dominiert, im Hoch- / Mittelwasserabfluss der Eder haben inzwischen rot bis braun gefärbte Stauden die Fläche übernommen.

Blick südwärts über den alten landwirtschaftlichen Weg – hinten am Horizont startete meine FlussaufTour tags zuvor.

Ich nähere mich dem Schwanenrastplatz.

Wie am Vortag lassen sich die 9 Höcker-, wie ich nun erkenne, -Schwäne nicht von mir stören.

Ein Stück weiter – wer anders, als wohl Wildschweine, hat hier systematisch die Flusskante „umgegraben“ ?

Es bleibt ungeklärt, ob das monatelange Trockenfallen bereits für ordentlich Wurm- oder Larvenproduktion ausreichte – oder Pflanzenwurzeln / -knollen die Ursache der wühlenden Futtersuche sind (hier mal in unmittelbarer Nachbarschaft ein Margariten-Aspekt).

Himmel und Erde …

Blick zurück – das ist nun weit genug!

Meiner Angel habe ich, wie beabsichtigt, See und Fluss gezeigt.

Der Rückweg zum SportCamp verläuft Dank des festen Wegs zügig.

So bleibt gut Zeit, noch einen Blick auf die ebenfalls bereits lange freie Aseler Brücke zu werfen – Teil des „Edersee-Atlantis„.

Ein neuer Tag – nach Abendrot folgt Morgenrot.

Auf der Mastspitze sitzt eine kleine Ansammlung Vögel – Sonnenanbeter wohl.

Am Stadtrand gen Süden halte ich am „Geofoyer Kalkturm Korbach„.

Da steht der „Korbacher Dackel“ neben mir – keine Angst, die Tafel am Boden zeigt die Relation Mensch / Dackel (mal abgesehen davon, dass man sich nie begegnen konnte).

„Gesteine – Bilderbuch der Erdgeschichte“ und viele weitere Erläuterungen sind vor Ort zu finden, hier zu Edertalgestein.

Ganz so auffällig sind meine Kiesel des Vortags denn doch nicht.

Falls mir Zeit bleibt, werde ich doch mal ins Museum gehen und mir die spezielle Ausstellung ansehen.

Morgendliches Gegenlicht an der Eder Herzhausen.

Bunter Blick unter dem nördlichen Bogen der alten Brücke hindurch.

Bahnübergang, Straße, alter Steinbruch – bunt und zahlreich beschildert.

Blick flussauf – hier liegt bei Vollstau des Sees die Stauwurzel.

Blick flussab, neue Ederbrücke – die bei Vollstau flach wasserbedeckten (ehemaligen) Wiesen bieten ein ausgedehntes, hervorragendes Laichrevier für Hecht und andere.

Das in vielen Jahren frühe Ablassen von Seewasser Richtung Weserschifffahrt bringt dem zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt regelhaft Ärger ein. Meist nutzt der wenig – sehr bedauerlich für die Talsperrenökologie und -touristik.

Blick ins Gewässer – wo früher eher blankes Gestein und flottierende Wasserpflanzen waren, dominiert jetzt dichterer Algenbewuchs auf den Steinen (dies ist eine der freieren Stellen).

Intensives Gucken bringt nur eine Handvoll handlanger Fische, die dicht zusammen bleibend, zwischen angeströmten Bereichen wechseln. Die halte ich für Rotaugen angesichts ihres nicht allzu schlanken Eindrucks. – Dass nur sooo wenig Fischleben zu sehen ist, liegt wohl am bereits frei liegen dieser Strecke seit dem Frühjahr. Gewöhnlich sieht man hier auch Schwärme Flussbarsch und mindestens den einen oder anderen lauernden kleinen Hecht. Zwischenzeitig war hier so lange günstige  Gelegenheit für fischfressende Vögel Mahlzeiten einzunehmen, dass offenbar nur wenig übrig ist.

Die dichteren Algenbezüge als früher sind wohl auch den Kormoranbesuchen insbesondere in Wintern der jüngeren Jahrzehnte zu „verdanken“. Wie anderswo fehlen inzwischen die dichten, algengrasenden Weissfischschwärme. Besonderheit der Vergangenheit: Hier waren von der Brücke aus Dutzende Altbarben bis zu 80-90 cm Länge zu beobachten.

Etwas Besonderes gibt es dann aber doch – bitte um Pardon für die Bildqualität! – Ein großer Flusskrebs ist schemenartig beim ? Abweiden ? von Steinen zu beobachten – linke Bildseite, unter der Mitte.

Der krabbelt die Steine langsam ab, verschwindet gelegentlich in Seitenspalten, um bald wieder aufzutauchen.

So doch noch mit diesem alten „Guckplatz“ versöhnt, setze ich meine Fahrt fort – entlang des südlichen Ufers, zum Morgenspaziergang in frei gefallener Eder-Aue.

Mit der beim Ferienzentrum Albert Schweitzer eingeholten Parkerlaubnis verkürze ich meine Anwanderung. – „Zum See“? Sehe ich nicht.

Der obere Seeteil hier ist seit vielen Monaten leer. Dementsprechend konnte Spontanvegetation die Flächen einnehmen.

Fernblick – Säger, Kleinenten, Schwäne und ein Silberreiher.

Totale – die Eder in ihrer Aue (was müssen das vor 1918 für ertragreiche Wiesen gewesen sein!), Felsen, bewaldete Berge.

RotGrün dominiert hier. Intensive Herbstfärbung der Wälder steht noch aus. Ich wandere flussauf.

Die Säger und Kleinenten ziehen vor mir weg. Die Schwäne lassen sich nicht irritieren.

Die meisten Säger und Kleinenten sind abgeflogen. Ich will dann auch nicht weiter stören, angele – ergebnislos – die angewanderte Strecke abwärts.

Im Abgang – die Herbstsonne strahlt über die Ederberge.

Auch auf „meinem“ Wohnberg in Korbach zeigt die Sonne Anzeichen eines Halo.

Und dann ist es passiert – Sonnenuntergang verpasst! – Das Abendrot …

… entschädigt.

Schmale Mondsichel – die Nacht wird kalt.

Südlich des Nationalpark Kellerwald fahre ich den Wesebachs entlang bachauf , Richtung Frankenau. Der Wesebach mündet bachab der Edertalsperre in die Eder.

Ich kann mich gerade noch zurückhalten, dem Schneewittchendorf Bergfreiheit einen Besuch abzustatten.

Diese Tour wähle ich gern wegen des durchgängig naturnahen Eindrucks – inkl. altem Baumbestand am Bach, geprägt von Erlen und Weiden. Gerade ist – für 2026 das letzte Mal? – Gras gemäht worden.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch der Wesebach – ein wirklicher Randstreifen besteht entlang dieser Mähwiese nicht – andernorts nicht frei von Ackerbedrängnis ist, bis hin zu Mais unmittelbar bis ans Ufer.

Quellnah fahre ich auf eine Bergkuppe, blicke gen Rothaargebirge.

(Kleine Erinnerung an Bildungsurlaub vor vielen Jahren.)

Die Stadt Frankenau liegt auf einer Hochfläche bei gut 420 m NN.

Von hier an geht`s bergab, der ganzjährig frei fliessenden Eder oberhalb des Ederseeeinstaus entgegen.

Nördlich von Frankenberg wandere ich senkrecht von der B 252 in die Eder-Aue, sehe mir Neues entlang des früheren Hauptlachslaichflusses der Weser an. – Den Tipp hierzu hatte ich kurz vor Antritt meiner Waldeckreise erhalten.

Oha, da haben sich welche aber was getraut! Bergmännisch wurden an die 4 m Auenlehm abgetragen, alte dicke Kies- und Geröllschichten der Eder freigelegt.

In Prallhängen kann sich wechselndes Abflussgeschehen wieder Grobes herauspräparieren.

Potenzial ist rechlich vorhanden.

Alle sind auf die Besiedlung der neuen Gewässersohle gespannt.

Einer der Anschlüsse ans bisherige Flussbett – auch dort ordentlich Rauheit hergestellt.

Den besonderen Kick gibt der vorhandene flussbegleitende Baumbestand – fast entsteht der Eindruck eines kleinen Amazonas.

Das wird eine spannende Angelegenheit, die weitere Entwicklung zu beobachten! – Nach dem fachlichen und rechtlichen Drum und Dran muss ich mich noch erkundigen.

Der Nebel lichtet sich, glatt liegt die Seeoberfläche mit den Blaualgenmassen.

Vom Nordufer startet die Stern von Waldeck zu ihrer ersten Sperrmauerrunde.

Zügig erreicht sie das Ostende der Hopfenberge. Von hoch oben grüßt Schloss Waldeck.

Erste Heckwellen erreichen das Steilufer an meinen Weg.

Schon interessant, …

… wie die Turbulenzen den Algenschleim kurzzeitig vom Ufer wegziehen und Klarwasser zeigen.

Aus der Ebene östlich der Hopfenberge stehen mir ein paar Steilanstiege bevor.

Immer wieder spannend, die sehr unterschiedlichen Steinarten zu sehen.

Höhe 1 ist erklommen. Bojen weisen bei Vollstau des Sees auf die „Untiefe“ hin.

Beim Teilabstieg geht es teils über schräg gestellten, uralten, planen Meeresgrund. Wetter und Pflanzenbesiedlung sprengen die Flächen mit der Zeit.

Ich bin oben auf dem Ederseerandweg angekommen. Tief unter mir zeigen mäanderartige Formen im Blaualgenbelag die Spuren von Anglerbooten auf wechselnder Fahrt.

Da fährt eins vorbei, dessen Angler es doppelt wissen will – zwei Ausleger halten die Kunstköder auf unterschiedlicher Position beim Schleppangeln.

Eine ganz nette Strecke habe ich zurückzulegen – die Stern von Waldeck hat ihre erste Runde bereits absolviert.

Noch ein letzter Anstieg im Wald, dann habe ich das Auto erreicht.

Weinrot – durch Hemfurth fahre ich neuen Zielen entgegen.

Blick zurück – ich bin schon ein gutes Stück entlang der Wasserlinie an den Hopfenbergen vorangekommen. Sperrmauerseitig lichtet sich der Nebel punktuell. Ansonsten steht er weiter dicht. Gut erkennbar ist die „Durchfahrt der Schleppbahn“ dicht unter dem Hammerberg.

An frisch trockengefallenen Horizonten finden sich Pflanzenpioniere, weiss und rot …

… sowie gelb. Diese unscheinbar wirkenden Pflänzchen bestimmen in ihrer weiteren Entwicklung sowie mit Hinzukommen anderer Pflanzen die eindrucksvollen grün-gelb-roten Flächen an Hängen und auf Ebenen.

Gelegentlich taucht ein Kormoran auf – um gleich wieder zu verschwinden und sich der Frühstückssuche zu widmen.

In nebliger Entfernung suchen Rabenkrähen mit gelegentlicher Möwe das Ufer ab, steigen / flattern bei meiner Annäherung früh bergan.

Nilgänse und Stockenten kommen weiter östlich in den Blick. Sie wechseln aufs Wasser oder fliegen nach und nach ab.

Unterschiedliche Federn sind gelegentlich zwischen Knöterich zu bestaunen.

Die östliche Kante der Hopfenberge ist durch Lehm gekennzeichnet. Wo der frisch freigefallen ist, haben junge Schlagregen ihre Erosionsspuren hinterlassen.

Der Blaualgenauftrieb schlägt sich an versunkenen, nun auftauchenden Bäumen nieder.

An solch altem Riesen fallt mir Gelbliches auf – hier noch nie gesehen.

Beeindruckend – Pilzkolonie an „der Stukenkante“.

Verwitterung Holz – sehr individuell.

An einem Steilhang-nahen Anglerboot tut sich was – …

… Nach einer Weile wird ein, dem Verhalten an der Oberfläche nach anzunehmen, guter Hecht gelandet. – Petri Heil!

Direkt unter Schloss Waldeck.

Der glückliche Fänger ist gerade erst mit seinem Boot angekommen. – Ob es die anderen, bereits länger vergeblich auf Fang Wartenden ärgert?

Ich wandere zügig zurück zum Hammerberg, um meinen Weg zum Auto anzutreten.

 

Mein erster Tag zur freien Verfügung – geparkt am „Tree Top Walk, Baumkronenpfad am Edersee“, warten 2,5 km Wanderung zur Ostspitze der trocken gefallenen Hopfenberge auf mich.

Hier im Nationalpark Kellerwald-Edersee, dem Land der Buchen, dürfen Bäume weitgehend „machen, was sie wollen“. [verlinkt: Schleichwerbung für Bildungsurlaub, den ich mitmachte und sehr empfehlen kann – war schon ! 2012! – wie die Zeit vergeht. Das Angebot besteht weiter, sicherlich mit gutem Grund.]

Ich liebe die herbstlichen Farben der beim Leerfallen des Sees nach und nach trockenen und per Sukzession besiedelten Flächen.

„Ganz oben“, wo bereits bis zu 6 Monaten Pflanzenwachstum wirkt, bietet sich zur Zeit eine Vielzahl Grüntöne.

Wer ans Wasser will …

… muss angesichts der teils steilen Hänge schon trittsicher sein – und zum Schluss wieder hoch!

Dies ist das Reich der Wichtel! Wer wie ich frühmorgens den Randweg begeht, kann sogar mal einen aus dem Fenster gucken sehen.

Kaum begehbare Steilheit und schräg gestellte, teils zerfallende Meeres-Historie prägen weite Teile meines Weges.

Angler per Boot sind am Steilhang ohne Zweifel besser dran. – Die durch kalte Nacht aufgetriebene fette Oberflächenschicht aus Blaualgen lässt allerdings nichts Gutes ahnen.

Am Ende des Hammerberges angekommen. Die Sonne lugt durch wabernden Nebel.

Vor mir liegen die beiden Hopfenberge, deren besondere Erlebnisse im Abstieg ich im Beitrag vom 21. Oktober bereits berichtete.

Demnächst folgen ein paar Eindrücke von Vogelbegegnungen sowie das Erlebnis des sich auflösenden, dicken Nebels.