In HH Farmsen steige ich aus der U-Bahn, Treffen klappt, wir gehen zur Berner Au, nahebei. Eine günstige Gelegenheit, meine frühere Wirkungsstätte in der weiteren Entwicklung (im Unruhestand zugebrachter) 11 Jahre zu erleben.

Hier arbeiten Bezirksamt Wandsbek und Bachpaten seit langem Schritt für Schritt zusammen. Das Winden und Sohlesortieren folgt im für Mittel-, gar Niedrigwasser extrem überbreiten Querschnitt auf regelhaftes Einbauen von Strömungslenkern aus Steinen, Kies und Holz.

Kein einfaches Arbeiten in einer Großstadt – gegen Überbreite und Ufervertritt mit extremer Lebensraumzerstörung werden auch im Umfeld gewonnene Jungerlen gepflanzt.

Blick über eine Teilstrecke – insbesondere hinten ist die Vielzahl von Aktivitäten erkennbar. Das Profil und der nah am Bach verlaufende Weg sind Herausforderungen jeweils auf ihre Art.
Wer diesen früheren öden Sandkanal kennt, ist erstaunt. Hat sich der Blick erst eingesehen, sind überall in der Fläche Stichlinge dieses Jahrgangs zu entdecken.

Für die Gewässerstruktur und Klimadiskussion besteht hier ein Beispiel – bei allen Sachzwängen – für mögliches und durchgeführtes Handeln.

Es geht voran. – Gleichwohl bleibt viel zu tun. Eisenaustritt auf der anderen Seite zeigt auch Übertiefe des Profils, „Ausbluten“ des Umfelds.
Zu beachten: Das zunehmende Einengen des Niedrig- und Mittelwasserprofils, in der Strecke auch durch Auswirkung des Handelns mit veränderlicher Sand- und Organikablagerung erkennbar, bringt wachsende Möglichkeiten für das Wiedergewinnen von Lebensvielfalt.
Der Park in der Folgestrecke ist ebenfalls – entsprechend der dortigen Bedarfe und Möglichkeiten – weitgehend verändert. – Dazu folgen demnächst Beispielfotos.























































































































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