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Bevor wir „vom Berg“ in die Altstadt fuhren, machte ich erstmal einen Rundgang „Indian Summer“. Diesen Eindruck wollte ich mir nicht entgehen lassen – wer weiss, wieviel davon nach dem Folgetag, mit Sturm und Regen angesagt, übrig wäre.

Erstaunlich, was der Herbst hierzulande, heutzutage hervorzaubert.

Sicherlich spielt geeignete Sortenwahl auch eine Rolle.

Hier z.B. ist es wohl die Sortenwahl …

Aber die Ahörner sind schon beeindruckender als in früheren Jahrzehnten.

Was für ein Farbenspektrum insgesamt.

Wo wollen wir hin heute – in der Nachbarschaft, am Berghang, hat jemand ein kleines Beispiel gebaut.

Dies also ist das „Schloss am Waldecker Berg“.

Und nebendran liegt – wie beim Schloss Waldeck – die Edertalsperre.

Da ist sie schon – mit Goldfischen.

Über unseren Besuch am See und am freigefallenen Fluss wird berichtet werden.

Auf dem Weg in die Altstadt – St. Kilian grüßt, im Hintergrund der Eisenberg.

Ja, wir sind in Korbach, der „alten Hansestadt„.

Blick von der Bunsenstraße auf St. Kilian.

Mit der Morgensonne – Blick aus der Bunsenstraße auf St. Nikolai.

Tja, und da sind wir – in der Prof. Bier-Straße. Eine hervorragende Adresse für ein gutes Frühstück (und mehr). 🙂

Gut gestärkt gehen wir auf die Piste – vorbei am „Korbacher Dackel„, auf Übungsgelände hinter Gittern …

Erstaunlich, was hier in einer (zunächst) unauffälligen Spalte gefunden wurde.

Bei Rückkehr von See und Fluss empfängt uns wieder „Indian Summer“ in Korbach.

Los ging es in Hamburg, wo uns nach Durchqueren des Elbtunnels Regen und Sturmwind gen Süden begrüßten.

Wohl dem, der die langfristige Dauerbaustelle Richtung Harburger Berge zu günstiger Zeit befährt – vom westlichen Horizont kommt eine neue Wolkenwand.

Voraus, Richtung Süden, scheint anderes Wetter erahnbar.

So kam es dann auch, hier bereits nördlich von Hannover von der A 1 abgebogen Richtung BAB Hannover-Dortmund.

An Bielefeld vorbei, Sonnenuntergang im Paderborner Raum.

Bei zunehmender Dämmerung näherten wir uns unserem Ziel.

Über den letzten Höhen lag ein schwarzes Wolkenungewitter, aus dem rote Augen zu blitzen schienen. – Ah, die Erinnerung stellt sich wieder ein. Hier steht ein großer Windpark „re-powered“.

Was uns wohl am Folgetag erwartet – wo sind wir überhaupt?

Gen Süden – es musste mal wieder sein!

Zwei Hamburger Männer reisen gen Süden – die Ur-Sippschaft besuchen.

Na, das lässt sich ja schon sehr gut an.

Auch der Sonnenuntergang erfreut.

Gut angekommen, nächster Morgen. – Auch hier lässt der Klimawandel seit etlichen Jahren Laubfarben sehen, die sich mit dem „Indian Summer“ anderswo messen können.

Selbstverständlich besuchten wir den ex-Lachsfluss.

Regenfälle, immer mal schaurig in den vergangenen Wochen, haben die Wasserführung nicht dauerhaft erhöht – Niedrigwasser wie anderswo. Es fehlt die Stütze aus dem Grundwasser – nun schon 4 Jahre ernsthaft, chronisch wohl seit mindestens 2 Jahrzehnten.

Wanderung bei herbstlichem Nebel – Steilwände ragen auf.

Es könnte auch heissen „Neben uns gähnt der Abgrund“.

Lange Zunge voraus, schräg gestellte Vergangenheit.

Der Nebel hat sich verflüchtigt – hoch über blühender Wüste thront ein Schloss.

Zurück in Hamburg – schnell ist die Kurz-Tour Do-So vergangen. Der Sonntag Morgen vor dem Tag der Deutschen Einheit stellte sich als hervorragend gewählte Reisezeit heraus.

Über das Eine und das Andere wird detaillierter zu berichten sein.

Das Land Schleswig-Holstein hatte zu Beginn der Wasserrahmenrichtlinienjahre (20 Jahre her) ziemlich konsequent zum Thema „Durchgängigkeit“ gewirkt. Auch die Vielzahl kleinerer Kulturwehre war seinerzeit in Angriff genommen worden. Punktueller Absturz wich – etwas verlängerter Gefälleabbau – meist Rauen Rampen. Mit dem dauerhaft Halt gebenden Einbau von Großsteinen wurden diese Maßnahmen als abgeschlossen angesehen, flächen- und streckenhafte Lebensraumfunktion, z.B. Laichbetten, wurden in diesem Zusammenhang nicht thematisiert.

Bei unserem Restaurieren seit 2017 nutzten wir die Rauen Rampen und ergänzten das Umfeld um die für Laichplätze wichtige Kiesfraktion 16-32 mm. Jüngst wurde eine mir bis dahin nicht bekannte Stelle als möglicher Ansatz für Verbesserungen gezeigt.

Das sieht ja gut aus! Sogar das Umfeld, lichter Schatten für den Bachlauf, stimmt.

Wie unsere Erfahrungen zeigten, lässt sich da prima draufsatteln, die Laichkiesfunktion ergänzen.

Anfahrmöglichkeit besteht, punktuelle Zugabemöglichkeit an etwas freieren Stellen ist ebenfalls hinreichend vorhanden.

Hier ist (mindestens) Zweierlei zu erkennen: Die Schüttmöglichkeit vom linken Ufer her sowie die Notwendigkeit, erheblicher, mindestens zeitweise extrem hoher Belastung mit Eisenzutritt auf den Grund zu gehen.

Bachab stellt sich der Gewässerlauf eher lebensfeindlich für standorttypische Organismen dar. Überbreite Strecke will strukturiert sein.

Wir steuerten eine Brücke bachab an.

Oha! Auch das sieht nach einer geeigneten Verbesserungsstrecke aus.

Blick nach unten – Erosion in unmittelbarer Überfahrtumgebung kann in einem Zug mit Lebensraumverbesserung behoben werden.

So ganz unbekannt ist dieser Bach ja nicht …

Etwas weiter bachab hat im Umfeld einer Rauen Rampe und einer Brücke bereits Bekiesen stattgefunden. Laichende bedankten sich – wie üblich – sofort in der folgenden Saison.

Wie das „oben neu“  einmal aussehen kann, sahen wir uns an.

Das untere Ende der Rauen Rampe.

Oberes Ende – hier hatten wir Kies im Überschuss zugegeben. Für die nächste Laichsaison liegen noch hinreichend Reste vor Ort im Anstrom.

Blick bachab – (kleine) Hochwässer haben die vorige Kiesgabe quantitativ abgeräumt, durchgeschleust.

Platziert an vom Bach bevorzugter Stelle und in der folgenden Strecke wirkt der Kies seitdem Wunder.

Im Anschluss war auch der Brückenbereich in der Sohl- und Uferstruktur verbessert worden.

Auf diesen guten Eindrücken wollen wir weiter aufbauen. – Es bleibt viel zu tun. Aus „alter Erfahrung“ wird aus Puzzle-artigen Einzelbildern das standorttypische Gesamtbild (Achtung, im Adresskopf der verlinkten Datei stimmt nur noch die e-Mail-Adresse!).

Ein herbstlicher Regentag, gleichwohl fanden sich Zeitfenster fürs tägliche Radeln.

Wedeler Autal, das Hochlandrind sieht schlank aus. Das Zottelfell ist ordentlich am Körper angeregnet.

Der Graureiher belegt in recht geringer Entfernung, wie neulich mit Grau- und Silberreihern gezeigt: Ein Rind, noch besser eine Herde nebendran, vom Menschen keine Notiz nehmend, bringt das Stichwort „Fluchtdistanz“ fast zum Vergessen.

Wedel, Mittelweg – der Pferdetümpel ist ein wenig gefüllt worden.

Im Wechsel der Trockenperioden mit – meist wenig ergiebigen – Schauern schwankte die Situation in diesem Jahr häufig zwischen trocken bis leicht schlammig, nass (plus x cm Wasser). Bis zum Füllstand muss da noch was kommen.

Erreicht ist der Füllstand allerdings in einer Kurve des Mittelwegs.

Wie die Weltmeister nieten etliche Spezialisten durch diesen – sicherlich für sie gesperrten – Weg (deutliche Schilder). Dabei wird angesichts Unsichtbarkeit oft genug – die schnurgerade Linie der Wasserkante zeigt es – die Innenkurve geschnitten. Da das auf tief“gelegter“, weicher Bankette erfolgt, türmt sich der Austrag auf dem Weg – kleiner Eindruck vorn im Foto. Noch fand sich niemand, der mit Spaten einen Wasserweg Richtung Versickerungsfläche gestochen hätte.

Ach ja, immerhin die Pegel einiger weniger Bäche sind einmal mehr in diesem Jahr vom Niedrig- auf Mittelwasserabfluss angestiegen. Angesichts Regenpause sind sie bereits wieder auf dem Weg retour.

Zum Tangstedter (Kreis PI) Umwelttag mit dem Thema Wasser war ich um einen Vortrag gebeten worden – „Lebendigere Bäche und kleine Flüsse“ (zum Nachlesen in genereller Aussage). Da am Vormittag eine Besichtigung des Wedel-nahen Zentralklärwerks Hetlingen auf dem Programm stand, war ich dankbar, auch daran teilnehmen zu können.

Für mich ist das insofern besonders interessant, als ich in meiner Studentenzeit kurz in PI wohnte, mich beim THW – auch später von anderswo fortgesetzt – 10 Jahre verpflichtete und mit meinem Trinkwasseraufbereitungstrupp in der Entstehungszeit das Klärwerk Hetlingen besuchte. – Lang ist`s her.

Fort- und Weiterbildung also, im September 2022.

So trafen wir uns also am Sonnabend Vormittag am Eingangstor. – Kran: Klärwerke werden dauerhaft modernisiert, instandgesetzt, eigentlich wird immer irgendwo gebaut.

Das ankommende Abwasser wird – abgedeckt – erstmal gehoben.

Mit 10 m erreicht es eine Höhe, die für das Durchfliessen der meisten Stationen im Freigefälle ausreicht.

Das Klärwerk Hetlingen beeindruckt durch die große zur Verfügung stehende Fläche. Andererseits bedeutet die Lage in einem Elbe-nahen Naturschutzgebiet, dass „aussen rum“ gar nichts geht.

Ans Ende des Prozesses: Der entwässerte Klärschlamm kann nicht über die Elbe, sondern muss per Lkw landseitig abgefahren werden.

Im Raritätenkabinett dürfen all die unterschiedlichen Fundstücke aus dem Kanal- und Klärwerkbereich nicht fehlen. – Man ist verblüfft!

Immer wiederkehrend wichtig sind die Informationen an uns Nutzer und Verschmutzer, dass „eigentlich nichts, ausser …“ ins Klo gehört ! ! !

Man kann gar nicht genug Ausrufungszeichen schreiben.

Ein interessanter Vortrag führte uns durch die Entwicklung, übermäßige Gewässerverschmutzung, Abwasserreinigung bis heute, heutige und sich abzeichnende Erfordernisse.

Auch meine Wasser- und GewässerGeschichte – aus schlecht mach besser.

Wie wir etwa seit der Jahrtausendwende wissen, gilt der „Silly“-Song „Alles wird besser, alles wird besser – aber nichts wird gut.“ Konkret für den Wasserpfad: Wiedergewinnen eines ausgeglichenen Sauerstoffhaushalts bringt allein keinen Lebensraum in den diversen Ansprüchen der Lebensgemeinschaften unserer Bäche und Flüsse.

Es gilt also, dranzubleiben – sowohl bei der Abwasserreinigung als auch beim Wiederherstellen Mensch-zerstörter Lebensräume.

Umweltschutz im Klärwerk – auch oben drauf, Dachbegrünung.

Vorbei geht`s an den Faulbehältern.

Informative Erläuterungen sind an jeder Abwasserreinigungsstufe zu finden.

Und die hier, die 24 Stunden am Tag arbeitenden Bakterien, bilden im Zuge der Abwasserreinigung den Belebtschlamm, den es anschliessend energetisch zu nutzen gilt.

Die Belebungsbecken. – Die Belebungsbecken, keine Freifläche ???
Wo man früher auf belüfteten, frei sprudelnden Belebtschlamm guckte, befinden sich heutzutage abgedeckte Becken.

Auf die Handlung und Örtlichkeit bezogene Wegenamen, Nistkästen an Lampenmasten.

Wir nähern uns dem Ende – Nachklärbecken mit – meist Lach- – Möwen.

In dünnem Film fliesst die klare Oberflächenschicht Wasser ab – gereinigtes Abwasser. Der sich absetzende Schlamm wird nach unten abgezogen, Richtung Faulbehälter gepumpt.

Ja, sieht gut aus. Das kann sich sehen lassen!

In aus den Nachklärbecken Richtung Elbe zusammenfliessender dickerer Schicht erscheint das Wasser gelblich. Schwerer abbaubare, teils neu gebildete Substanzen – Huminstoffe genannt – sind hierfür verantwortlich.

Und dann … – habe ich mich von der Gruppe getrennt, gehe ans Ende, wo für den Notfall das Sturmflutpumpwerk steht. – Auch bei anhaltender Sturmflut will das Abwasser von ca. 1 Mio („Einwohnergleichwerte“) abgeleitet sein, selbst wenn über mehrere Tiden kein Ebbe-Wasserstand für freies Fliessen besteht.

Als ich das Foto machte, beschlich mich die Frage, wieso ich diesen Abstecher unternommen hatte …

Zu Hause am PC stellte sich heraus, das war irgendwie Eingebung – alles Folgende war nicht auf dem Datenträger gespeichert. Und das waren wohl an die 50 Fotos, die – in kleiner Auswahl – einen weiteren interessanten Beitrag hier im Blog ergeben hätten.

Mal sehen, vielleicht bekomme ich noch ein paar Fotos anderer Teilnehmer.

Wir waren – bevor die Führung dann zum Sturmflutpumpwerk und weiter Richtung Ausgang ging, im Labor.

Sehr plastisch wurde uns in Absetztrichtern der Werdegang vom frischen Abwasser bis zum klaren, gereinigten Abwasser vorgeführt. Wer mochte, durfte auch mal dran riechen – Unterschiede …

Dann wurde es lebendig: Am Mikroskop mit Bildschirm und Wandpräsentation konnten die Arbeitenden angesehen werden. Bakterien, frei sowie in Fäden und Flocken, einzellige Organismen vielerlei Form und Größe, meist Ciliaten, Suktorien [ich glaub`s nicht, nix im Netz gefunden – vielleicht sind Leserinnen und Leser fündiger], auch Amöben. Das sind also unsere kleinen, unterschätzten Helfer, die es allüberall zu fördern gilt. – Die Natur liefert uns Jahrmillionen erprobte Praxis frei Haus.

Wie generell im Gewässer- und Bodenschutz gilt, nicht mit Überdüngen und / oder gar Vergiften diese faszinierende Leistungsgemeinschaft zu (zer)stören, sondern alles zu tun, sie zu erhalten und zu fördern.

Ein geruhsamer Sonntag – Es hat von früh bis fast spät so vor sich hingeregnet, meist eher genieselt. Morgens sind wir fast niemandem begegnet …

In den Bächen ringsum ist kaum etwas davon angekommen, ggf. wenige cm Erhöhung der weiter bei Niedrigwasser anzeigenden Pegel.

Nach 15 Uhr hellt es sich auf – und los geht`s, Richtung Elbdeich Hetlingen.

Radweg entlang B 431, Wedel – Holm – Blick südwärts Richtung Elbe, sieh an.

B 431, querab Sauerbecksweg – etliche Besucher schneiden (rechts ausserhalb) Schnittblumen. Die Kürbisvielfalt hat sich herbstlich erhöht.

Hetlingen, Blick Richtung Elbdeich, Wolkenlinien – nein, die Elbe ist keine Wetterscheide! Das sieht nur oft so aus … (und fühlt sich, falls es einen trifft oder auch nicht, oft so an.)

Klärwerk Hetlingen, zu. – Hier durfte ich am Vortag, Sonnabend, anlässlich des Tangstedter Umwelttages „Wasser“ an einer Führung teilnehmen.

(Bericht folgt.)

So ein Kran ist etwas Feines. Sonnenanbeter Star bevölkert ihn auch hier und heute, zunehmend. Ständig fliegen kleine Trupps diesen hohen Sitzplatz an der später untergehenden Sonne an. Und schnacken!

Stare als Sonnenanbeter habe ich hier im Blog öfter beschrieben, z.B. hier.

Elbdeich Hetlingen – offenbar schöne Aussicht im Gänsemarsch, pardon, Schafstritt.

Aussicht: Das Blau wird mehr, Segler.

Ich bin nicht der einzige ins Freie gelockte – Radler, Wanderer, Segler …

Elbdeich Fährmannssand – noch steht die Sonne hoch.

Die Lühe-Schulau-Fähre zieht vorbei. Zwei Touren hat sie heute, Sommerfahrplan, noch vor sich.

Die Sonne bricht sich Bahn. – Irgendwo müssen die angesagten Sonnenstunden ja herkommen (könnte fast noch klappen).

Der Radler wird zum Schattenmann.

Saatlandsdamm, schräger Blick gen Osten – Alles so schön bunt hier! – Tag der offenen Tür bei Wedels Feuerwehr.

Saatlandsdamm – Eschengrün und -krank, besonnt.

Besonnt auch trubelndes Geschehen am Theaterschiff Batavia – Kaffee und Kuchen lock(t)en.

Schulauer Straße – ganz schöner Auftrieb der Feuerwehr bei ihrem Tag der offenen Tür.

Schulauer Straße, gesperrt – wie angenehm! (Da nicht kontrolliert wird, wird schon gern mal 70-80 km / h gefahren. – Stimmt gar nicht ! ! !)

Da hoffen wir, dass im Rahmen des „Mobilitätskonzepts“ etwas geschieht, das sich auf die Lebensqualität der Bevölkerung und nicht auf Selbstverwirklicher am Gaspedal positiv auswirkt.

Die 5. Wedeler Klimakonferenz: „Gemeinsam Klimawende gestalten“  steht bevor. – Corona und andere Ursachen verhindern leider die Teilnahme einiger. Vielleicht gelingt es Interessierten noch, einen der begehrten Teilnahmeplätze zu ergattern.

Neben vielen Verbesserungsmöglichkeiten steht sicherlich das Thema „Dachbegrünung“ als Handlungsfeld in den Empfehlungen.

Einige wenige Beispiele finden sich ringsum.

Kürzlich beim Radeln stand die Sonne günstig – DAS wollte ich immer schonmal fotografieren.

Gründach – Planung, Ausführung durch Situation, Lage sowie „die Natur“.

Detail – Moos, leicht im Gegenlicht.

Gut gelöst: Vorsorge Abflussschutz. – Alteichen „schmeissen“ Eicheln, Blätter, Äste.

Wir sind auf variable, andere Ausführungen gespannt.

Unverkennbar, es ist Herbst – kalte Nächte brachten bereits Kranichschwärme nach Südwesten über die Elbe. Nordwestwind mit sssteiferen Böen stellte uns „Küsten“bewohner an der Tide-Elbe auf winddichtere Kleidung ein.

Schauerregen regte zum Betrachten des online-Wetterradars vor Verlassen des Hauses an.

Nun muss Man(n) auch mal zum Frisör bzw. zur Frisörin, gern per Rad (und möglichst, ohne die Regenhose hervorzukramen).

Der Termin ist, wie der Zufall es will, gut terminiert. Gerade ist ein fetter Schauer vorbei.

Gut angekommen, meisterlich instand gesetzt …

Fertig – Wedels Roland wirft spätnachmittäglichen Schatten.

Das Blauer-Himmel-Zwischenspiel verleitet zu verlängertem Nachhauseweg durch das Autal.

Im Autal – gut, wenn es regnet (und es ist immer noch viel zu wenig …).

Auch gut, wenn man radelnd zwischen den Schauern unterwegs ist.

Der nächste kommt mit Sicherheit.

Das war vor vier Tagen. – Ab morgen soll es wieder Wasser von oben geben.

Auch falls es länger grau würde … – wir brauchen es. Bäche und kleine Flüsse fliessen schon wieder auf Niedrigwasser-Niveau.

Herbstliche Tour Wedel – Holm – Hetlingen, hinterm Elbdeich zurück nach Wedel.

Vor dem Geesthang Wedel / Holm – Marsch „Am Hang“ – ist die Feuchtwiese wieder überstaut. Kanadagänse …

… und Enten finden das prima.

Von Tag zu Tag, auch im Tagesverlauf wechseln diese Eindrücke.

Regelhaft finden sich Graureiher hier ein.

Gen Hetlingen – Reet im Gegenlicht, gebeugt vom Nordwestwind, böig.

Reet, andersrum, von der Sonne beschienen.

Westlich Giesensand reihen sich Schwalben auf.

Ein stetes Kommen und Gehen.

Vor ein paar Tagen, als das Foto entstand, dachte ich, deren Wegzug stünde an. Vielleicht ist das auch so und zahlreiche Schwalben, die sich mit Sturmmöwen über Marschwiesen gestern bei einem offenbar starken Insektenschlupf in Flug-Akrobatik überboten, sind „neue“.

Querab Giesensand zum Elbdeich stört sich ein Graureiher an mir.

Offenbar ermutigt ihn das ruhig bleibende Rind („Der ist nicht gefährlich!“), zu schneller Landung.

Versteckspiel nebendran – mittig im Foto, linker Teil, guckt ein weisser Kopf aus dem Graben.

Kurze Zeit später ist er verschwunden.

Und wieder etwas später, etwas weiter gerollt …

… findet auch der Silberreiher mich nicht mehr gefährlich – inmitten einer ruhigen Familienherde (der Papa grast oben rechts).

Weiter, querab Fährmannssand – Deichschafe, Stare ringsum.

Auf der Giesensand“leine“ hielt ich einige Tage zuvor Vogelansammlungen – wie oben – für Schwalben (die saßen allerdings erstaunlich still). Detailbetrachtung der Fotos ergab, dass es sich da um Stare gehandelt hatte. – Wechselndes Geschehen in wechselhafter Jahreszeit.