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Bevor es heiss wird, radeln wir gen Nord, vorbei am „Langen Christian“, …

… vorbei an Weihnachtsbäumen (in den vergangenen 4 Jahren sind die so gewachsen wie unsere Enkelinnen) …

… und erreichen bald unser kühlendes Ziel, den Sylter Sagenwald.

Hier ist an vielen Stationen Interessantes beschrieben zu Riesen und Puken, zum Klabautermann und anderen Spökenkiekereien.

Licht, schattig und abwechslungsreich stellt sich …

… das Umfeld dar.

Alte Kiefern, einige Fichten, Tannen, vor allem lichter Laubwald lassen guten Unterwuchs mit vielerlei Beerenfrüchten aufkommen.

Die Erzähltafeln sind meist mit Turngeräten (und den beschriebenen Figuren) gekoppelt – ein gutes Angebot!

Über ein Stück Offenland kann ein zweiter Teil des Sagenwalds besucht werden.

(Riesen und) Puken auch dort – Symbolfoto.

Wir wechseln wieder in Waldteil 1, vorbei an einer Hochfläche mit blühender Heide.

Interessant ist das Werden, Wachsen und Vergehen in diesem kleinen Naturkleinod – in SH, dem waldärmsten Bundesland! (Wer fördert hier Waldvermehrung – ausser auf Papier?)

Das Erlebnis „lichter Wald“ lässt gerade an solch Hitzetag klar werden, was nicht nur im urbanen Raum für Mensch, Tier und Pflanze fehlt. Die röstende Maximaltemperatur 50 Grad und mehr auf unbeschatteten Flächen wird auf unter 25 Grad gemindert. – Womit ich mal wieder bei den Sommerkühle benötigenden Lebensgemeinschaften der Bäche und kleinen Flüsse wäre …

Bevor ich zu den Berlinerinnen wegen abendlichen Kartenspiels wechsle, gucke ich um 18 Uhr ins NDR SH Magazin (nun: Archiv vom 13. August 2026) – und sehe …

… mich.

Das Magazin moderiert einen längeren Beitrag für das Schleswig-Holstein Journal um 19.30 Uhr an – Kies zur Lebensraumverbesserung in der Krückau, als allgemeingültiges Beispiel.

Nach dem Depot-Schütten folgt die Feinarbeit …

… und der Gewässerfachmann Carsten Pusch vom NABU SH erläutert im Interview das Erfordernis und die Sinnhaftigkeit des „instream-Restaurierens“. – Danke dafür!

Im Schleswig-Holstein Journal wird der Krückaubeitrag wie zuvor …

… eingebettet in weitere aktuelle Gewässerthemen von Wassermangel, toten Ostseetiefen bis hin zum Ausnahmewetter, das uns der Klimawandel immer öfter präsentiert.

Stackpfähle als Zeugen der Vergangenheit weisen auf frühere Uferlage hin. Sie konnten nicht annähernd …

… Uferschutz, schon garnicht dreidimensionalen Lebensraum bieten wie die Natur es mit z.B. Erlenwurzeln praktiziert.

Eine Rausche an anderer Stelle dokumentiert die zurückzugewinnende Kraft und Lebendigkeit unserer Bäche und kleinen Flüsse.

Besten Dank für sehr angenehme Dreharbeiten, gekonnte Schnitt- und Erläuterungsleistungen sowie für die Moderation! (Foto: Ausschnitt laichende Flussneunaugen aus kleinem FilmClip)

Ich radele gen Westen, zum Kartenspiel.

Wie bereits am Schluss des Beitrags vom 17. August gezeigt, sitzen wir hier gen Nordsee (fast) in der 1. Reihe – Das gilt auch für den Sonnenuntergang.

Oha!

Kurz mal nicht aufgepasst – schon ist sie weg!

Tags drauf soll es nach Keitum – und später nach List gehen. Ich werde berichten.

Auf dem Weg zum Strand, Abspringen vom Rad – ich sehe …

… eine illustre Entensammlung – die muss ich „mitnehmen“!

Treckerspuren am Strand, div. Muschelschalen.

Besonders faszinieren uns diesmal die Messermuscheln.

So auffällig abgesetzte Jugendstadien haben wir noch nie gesehen.

In muschelartigem Wind- und Sonnenschutz treffen wir die Berlinerinnen.

Schnell geht der Restvormittag vorbei.

Frischer geht`s nicht – lokaler Fischverkauf am Wegesrand.

Meine Wahl: Spiegelei mit (reichlich, hier verdeckten) Krabben, Salat und Bratkartoffeln – hmmmh, lecker!

Zum Abendbrot kommt Geräuchertes mit – Lachs und Pfeffermakrele.

Mittagsruhe in der sonnenabgedeckten Ferienwohnung.

Am Nachmittag dieses angesagt heissesten Tages werden wir in den Schatten des Sylter Sagenwalds abtauchen.

Gut geschlafen in Wenningstedt! Sonnenaufgang mit Plüschwolkenhimmel.

Wir liegen günstig – Apotheke, Bäcker, Fahrradverleih gleich nebenan. Start zur Brötchenversorgung inkl. Service für unsere Berlinerinnen anderswo.

Nach dem Frühstück starten wir zur Morgentour – durch lila Landschaft nordwärts, Richtung Uwe-Düne.

Da klettere ich hoch.

Blick West, hoch über die Höhe, unten die Nordsee – das Rote Kliff, Kampen, erstreckt sich von hier nordwärts.

Blick SüdWest – quer nördlich Wenningstedt, unterschiedlicher Bewuchs weist auf unterschiedliches Dünenalter hin.

Blick Süd, Westerland am Horizont – bis auf den Bahnhof (und Flughafen / Leihrad) zieht es uns dort nicht hin.

Blick Ost – vorbei an einem Dünenloch (???) über den schwarzweissen Leuchtturm Langer Christian Richtung Wattenmeer nördlich des Hindenburgdamms.

Steil geht`s wieder runter.

Ringsum sieht es aus, als habe Christro gewirkt.

Dies sind aber Bodenabdeckungen, um die wild wuchernde invasive Rose zu bekämpfen. Die Natur gibt keine Ruhe – hier ziehen Pionierbesiedler ihre Bahn, andere Pflanzen wachsen durch die Abdeckung (Löcher an den Haltepunkten).

Auf dem Rückweg sehen wir noch ein kleines Steingrab an – „Steingrab 180 und Wachtmannshoog.“

Morgendliches Gold! – Die Sonne lässt Rollballen Stroh glänzen.

Für uns stehen weiter Strandbesuch und Radeln zum Sagenwald an – am heissest angesagten Tag werden wir in angenehme Kühle im Halbschatten abtauchen.

Da sind wir also – pünktlich per Bahn (!) – auf Sylt angekommen, haben Räder gemietet und gehen erstmal an den Strand, Wenningstedt.

Die hohe Kante will überwunden sein. Zahlreiche Treppenabgänge, auch Rampen, stehen zur Verfügung.

Die Ebbe hat allerlei Wasser-Sand-Vielfalt freigelegt, welche Weite, winzig die Touristen an der äusseren Sandbank – emsiges Treiben der HauptsaisonUrlauber.

Das ist aber auch eine hohe Steilkante – regelhaft mit Millionen für Sandaufspülen gegen die Sturmsaison geschützt.

An den fluffigen Sand müssen wir uns erstmal gewöhnen. Auch das daraus abfliessende Wasser hinterlässt gewöhnungsbedürftige Erosionsformen – davor Rippelmarken auf festem Sandgrund.

Gleissendes Licht.

Eine Linie Menschen, scheinbar verharrend – wohl ein Wellenreiter- / SurferKurs, in den Anfängen.

Wir treten den Rückweg an – auf den Treppen, an der Küstenkante Menschen, geballt.

Oben auf der hohen Kante – Blick zurück. Hier sitzen die Urlauber dicht an dicht, einige mit den begehrten Brillen, andere, wohl die grosse Mehrheit – auch wir – nicht. – – – Für uns findet via Digicam die diesjährige Sonnenfinsternis nicht statt.

Blick aus der BerlinerinnenUrlaubsWohnung – nee, irres Licht, aber …

Ferienzeit, die Berlinerinnen riefen uns gen Norden – Start am Bf Pinneberg, E-Mobil im Parkhaus nebendran.

Zwar noch früh, aber wir warten lieber auf der Schattenseite des Bahnsteigs.

Unser RegioExpress gen Sylt trifft ein.

Drinnen – Blick West, über die Lärmschutzwand und den B-Plan Mühlenauquartier auf Mühlenau im GroßGrün (bekannte Themen hier im Blog).

Wir queren das …

… Energieland SH gen Norden. Vielerorts ist Mais durch Solarflächen ersetzt. Statt beidem (die Solarflächen sollten lieber auf vorhandenen Versiegelungen abgehandelt werden!) wünschen wir uns eine Subventions-steuernde Agrarpolitik, die sich auf Nahrungsmittelversorgung und Klimaschutz (Wasser versicker statt ableiten!, Bäume, dreidimensional grüne Wege- und Gewässerrandstreifen, Wald, Auwald) konzentriert.

Die Getreideernte ist teils noch in vollem Gang, meist abgeschlossen.

Aussenhafenbereich Husum, „Husumer Au“.

Dieses Foto steht stellvertretend für gequerte Gewässer wie Pinnau, Krückau, Stör, Nordostseekanal und Eider.

Die Nordsee ist nah!

Über den Hindenburgdamm – noch`n paar Kilo Watt gefällig (virtuell als Energie oder real als Schlick)?

Flughafen Sylt – warum nicht mal ein Leihrad hier abholen?

Im Restaurant – ich sitze in der ersten Reihe.

Geschickt eingefädelt – hier gibt es Pizza Napoli, mit Anchovis ff.

Neuste Lokalnachrichten für unserer paar Tage.

Meine drei Blondinengenerationen sind mit Pkw vorgefahren. Ich treffe an unserer Unterkunft die Nachbarschaft, Lokalpatrioten-geflaggt.

Weiter geradelt – ulkiger Zufall, unsere Berlinerinnen wohnen unmittelbar neben einem „Hotel Berlin“.

Deren Unterkunft, fast in der 1. Reihe – Blick West. Dieser Blick wird mit anderen TageszeitAspekten noch hier im Blog auftauchen.

 

Am vorigen Freitag, Elbdeich Hetlingen gen Fährmannssand – starker, aber ruhiger Wind lässt erstes Drachenwandern zu.

Wer sitzt da vor mir heransausendem, Rückenwind-getriebenem Radler ?

Jung- und Altstare tummeln sich auf offenbar ertragreichem Futterplatz.

Es kommt zum Start.

Zunehmend wachsen die Starenschwärme – nicht mehr lang und DK feiert, auf deutscher Grenzseite, „sort sol„, die „Schwarze Sonne„.

Elbdeich Fährmannssand – auch die Segler …

… nutzen die günstige Windlage. – Nicht mehr lange, dann geht es bereits wieder dran, die Boote an Land zu holen.

Blick auf das begrünte Willow Henge – West 5 ist schon ordentlich!

Der trockene Sommer setzt sich fort, meine Wasserdefizit-Erzählungen haben die großen Ströme erreicht. Neue Minister, neuer Wind ??? Aber kein Regen – nun verlautet also von Herrn Bilger, dass die fehlende Wassergrundmenge des Rheins durch Gletscherverschwinden und das Draufsatteln des Abflusses durch Regen ersetzt wird durch Wasserbau. – Na, denn, – – – Viel Erfolg auch!

Mit solchem Angehen haben unsere Altvorderen mal versucht, die Hansestädte Hamburg und Lübeck mit einer massengestauten Alster bis ins Quellgebiet (da ist ja so viel Wasser! im moorigen Gebiet im Norden!) rüber Richtung Trave zu verbinden. – – – Nicht mal zum Schleusen hat „das Wasser“ letztlich gereicht!

Menschliche Hybris ersetzt Wissen – sowas hat noch nie geklappt.

Dunkler Vormittag, Radeln auf Nachmittag verlegt – eine gute Wahl! Hinten zieht das Düstere ab.

Blick auf die Wedeler Au Richtung Sandfang – geringer Abfluss, der Überlauf zum Sandfang liegt trocken.

Draufblick von der Brücke, links dicke Sandpakete frei – hier habe ich schonmal einen Wasserskorpion herumlaufen sehen, wundere mich immer angesichts Wasserstern, wieso kein Fisch zu erkennen ist.

Oh Wunder ! ? Da sind ja 2 … – sind das Fischchen?

Sie wechseln in den strömenden Bereich – keine typischen Stichlingszuckereien, dachte an kleine Weissfische. Aber der Dünne unten rechts dreht sich gerade, zeigt bei Vergrößerung so Flecken. Vielleicht ist dieser doch ein Stickel.

Weiter zum Wassererlebnisbereich – der Eichenwurzel- und Hangschutz ist weiter wirksam.

So wasserarm habe ich den Wassererlebnisbereich bisher noch nicht gesehen.

Ansonsten ist alles ok, das zufliessende waschmaschinewasserfarbene Eisenwasser wird auf der turbulenten Fläche gut verschönert.

So warten wir weiter auf Regen, auch wenn mindestens über die nächsten 14 Tage keiner angesagt ist.

Gestern – Hitze ist angesagt – gut, wenn man Wohnräume per Grün, Plissée und Rolläden verschatten kann. – Auf geht`s, zum Sonntagsradeln.

Hin zur Elbe – auf den Stromleitungen Richtung Fährmannssand sitzen jede Menge Jungschwalben (hier: Rauchschwalben), werden …

… dort gefüttert, putzen sich und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein.

Mehl- und Uferschwalben gibt es im Umfeld auch – alle 3 Arten bevorzugen gemeinsam die Vogelstation Wedeler Marsch und ihr Umfeld.

Vom östlichen Rückenwind angeschoben, radele ich auf den Elbdeich Fährmannssand. Am Horizont erscheint ein Großcontainerfrachter, ich entscheide mich für eine Vordeich-Tour.

Gen Hetlingen – kalte Nacht wird vom Himmel repräsentiert.

Containerfrachter Elbwater, 152 x 24, genutzter Tiefgang 6,2 von 8 m, zieht gen Hafen Hamburg.

Vogelvielzahl auf Querstack – Sturm, Silber- und Lachmöwen, Rabenkrähe, Graugänse, etwas dahinter wohl auch Blässgänse.

Der Großcontainerfrachter passiert die elbquerende Starkstromleitung.

Es ist die Cosco Gemini, 399 x 59, genutzter Tiefgang 12,4 von 14 m.

Hinter dem ContainerFrachter brechen am niedersächsischen Ufer seine Druckwellen, …

… am diesseitigen Ufer beim Erreichen der Süßwasserwattkante. Hier rollen sie im Flachwasser aus.

Ein Stück weiter – ganz schön was los am Wellenüberschlag, gut hörbares Rauschen.

Die mausernden Graugänse beobachten das Geschehen aufmerksam.

Ich bleibe eine Weile stehen, um zu beobachten, was geschieht. – Nix! – Die Gänse reiten die durchrollenden Wellen profihaft ab, fliegen nicht auf.

Zu Hause angekommen, gehe ich erstmal aussenrum. Wie zu erwarten, nutzt die Vogelwelt unsere Tränke ausgiebig auch zum Badespaß.

Es sei ihnen gegönnt – die Balkonecke ist klitschnass. Die gefüllte Kanne steht bereit, ich fülle nach und so kann der Badespaß weitergehen.

Storch vor dem Holmer Geesthang, sucht morgens entlang schwindenden Geestschattens.

Offenbar erfolgreich! – Fotos von 2 gleichartigen Tagen gemixt.

Er verschlingt irgendwas Rotes (da hat hoffentlich kein „Hundefreund“ wie auch immer präpariertes Fleisch ausgelegt!?).

Er ist weiter suchend unterwegs.

Dann fliegt er ab.

War da Rauschgift im Fleisch? – Der Storch beginnt ein wahnwitziges Spiel, …

… schraubt sich durch die Stromleitungen höher – Riskantes Spiel eines Profi, oder was?

Puuuh, freigeflogen! – So fliegt er Richtung Haseldorf / Haselau davon.

Graben Brunnenschutzgebiet Holm – nach kühler Nacht …

… sind die Planton-Blaualgen aufgeschwommen, zu „Algenblüte“. Der Wind treibt sie dick zusammen.

Thw – auf kabbeliger Elbe fährt die Lühe-Schulau-Fähre gen Wedel.

Die überstaute lange Buhne Fährmannssand ist am Kabbelwasser zu erkennen.

Binnendeichs lässt sich ein Admiral auf der Treppe nieder. – Wo? Suchbild! – Er ist mit zusammengelegten Flügeln in Wetterfahnenposition ausgerichtet.

Elbe vor Sperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe – West 5 drückt rein.

Meine Pegelprüfung (Pegel Uetersen) vorm Radelstart zeigte mir, dass das Pinnausperrwerk wegen erhöhten Thw-Spiegels geschlossen ist. Das heisst im Sommer nicht Sturmflut, sondern „viel Wasser“. – Wem das Auto auf tiefliegendem Parkplatz unverhofft absäuft, dürfte diese Wortwahl egal sein.

Ja, auch das Sperrwerk Wedel ist dicht, damit das Hinterland nicht nasser wird, als erwünscht.

Blick Geesthang Wedel.

Etwas östlicher Deichschafe.

Ich nutze das Thw, hoppele auf der Deichkrone ostwärts, so dass ich die Wedeler Au gen Wedel in einem Teilstück fotografieren kann – fast Oberkante Unterlippe für die Marschwiesen.

Nun wieder zurück hoppeln, 1. Gang wegen Wegqualität und West 5 – und rechts runtersausen, mit gut Rückenwind.

Gen Badebucht – ein ehemaliger Hafenteil, lang ist`s her! Bei Tnw herrscht hier flächig Süßwasserwatt.

Blick auf die Thw-Wedeler Au von der Schulauer Straße – viel Wasser, Theaterschiff Batavia.

Hier kann man höchstens Entenrennen veranstalten – z.B. mit der StadtwerkeEnte, kenntlich am Windrad und Solarpaneel.

Nördlich nebendran – wir erkennen den Wechsel von der Marsch, Thw-Wasser hart an der Geestkante. Hinten Immobilien statt Hangwald, vorn Hochwasserschutzanlage.

Seit dem Bau des verkürzten Elbdeichs in den 1970er Jahren – soweit die Sperrwerksteuerung keine Störung aufwies – sind hier höhere Fluten ausgeblieben.