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Rückblick am Brunnenschutzgebiet – Tidegraben, Thw plus Windeinstau voll, Wiese fast überstaut.

Die zur Entwässerung gefrästen Grüppen helfen – falls hohe Tidewasserstände erreicht werden – auch regelhaft zur Bewässerung.

Kleine Wildnis nahe Idenburg.

Schick macht sich das feuchte Moos (Nordlage) in der Morgensonne (bald für den Rest des Tages weg).

Die Fahne hinterm alten Elbdeich Hetlingen zeigt, wie SüdWest 5 plus Böen wirkt.

Vor dem alten Deich Hetlingen sitzt ein Schwarm Möwen.

Näheres Hinsehen zeigt, dass nicht nur erwachsene und junge Lach-, sondern auch Sturmmöwen den gemixten Schwarm prägen.

Wiesengraben mit Abfluss – auch die Mulde um den Schachtring entwässert langsam, durch Verdunsten und Versickern.

Abflusslose Wiesengräben stehen dagegen bordvoll – wieder: es hat in der Nacht geregnet.

Auf dem Elbdeich Hetlingen – ein Traktor fährt mit großer Mulde Treibgut ab.

In der Ferne steht der Räum- und Ladebagger. Ein großes Stück Arbeit ist bereits geschafft – bis zum Anlanden weiteren Reets, nach Sturm und bei höheren Flutwasserständen.

Jenseits des Vorlands kommt gen Hamburg auf der Elbe die Nansha hervor – 300 x 40 m, 10,4 von möglichen 14,8 m Tiefgang nutzend (also bereits in Rotterdam teilabgeladen).

Und da – binnendeichs, querab Giesensand – von hinten nach vorn: Geesthang, Büsche der Marsch, Schafe, Stare und … Hit des Tages, der Osterhase!

Fährmannssand – ich schätze die Gesamtzahl Nonnengänse hier auf wohl gut 5.000.

Ich bin ein Stück weiter, drehe mich wegen lauten Geschreis hinter mir um: Ja, gut 5.000 sind das wohl, erschreckt.

Das hat ihnen nicht gefallen. Sie kehren nicht zurück, sondern ziehen zur Vogelstation.

Abgerissenes Altreet legt einen vom Wind geformten Stopper auf den Tidemarschgraben.

Dahinter staut sich eine dicke Kahmhaut aus runtergeregnetem Saharastaub und Pollen.

Überlebende Reiher nach der „Eiszeit“ haben sich ordentlich entwickelt, leuchten im Frühlingskleid in der Sonne.

Über die Möwe daneben kann spekuliert werden. – Ist das nun mit den hellen (rosa?) Beinen eine Silbermöwe – oder eine Kleinmöwe = Sturmmöwe, die sich wegen des Reihers „großmacht“?

Neben Schwärmen von Sturmmöwen ist auch die Silbermöwe hier, in geringer Individuenzahl vertreten.

Auf Nachfragewunsch aus Hamburg, die Enkelin möchte etwas mit den Großeltern unternehmen, studiere ich die Museumslandschaft im Kreis Pinneberg. Nachdem wir das Stadtmuseum Wedel immer Mal „nebenher“ besuchen, soll es nun woanders hingehen.

Ein zeitlich passendes Angebot findet sich beim Industriemuseum Elmshorn. , dienstags 14-17 Uhr.

Mittagessen vorweg – ich wähle diese Zusammenstellung eines Extras und zweier Beilagen.

Im Glas House Elmshorn frage ich mir das Extra 250 g Spare Ribs sowie die Beilagen Ofenkartoffel mit Sour Cream und Broccoli mit Sauce Hollandaise zusammen. Da umgehe ich die Riesenportion Fleisch – und sage: Ausgezeichnet, gut gewählt. – Die Damen finden ebenfalls geeignet Köstliches, ohne lange Fisimatenten.

Als wir das Lokal verlassen, ahnen wir das für den Abend angekündigte Tief.

Parkplatz am Bahnhof Elmshorn gefunden – über uns streiten Saatkrähen beim Errichten ihrer Kolonie.

Gleich schräg gegenüber befindet sich das Industriemuseum.

Und schon geht`s los! Wir lassen uns in der Arbeitswelt erfassen – und stempeln beim Gehen auch wieder aus.

Die Lederindustrie war einst ein bedeutender Industriezweig, der …

… in Mangelzeiten durchaus auszuweichen wusste – Produkte aus Fischleder.

Was in Film, Funk und Fernsehen als arktische Besonderheit vor Jahren „neu entdeckt“ wurde, war hier zwanghafte Beschäftigung angesichts wirtschaftlicher Veränderungen. Wir lesen, „Seelachs und Hai“ waren die hauptsächlich verarbeiteten Häute.

Fast mag man das aushängende, berührbare Exponat nicht anfassen. – Fischleder ist eine unglaublich glatte, angenehme Erfindung!

Wir klettern ins 1. Obergeschoss.

Für eine Stadt mit Segler im Stadtwappen ist selbstverständlich mal der Schiffszimmermann ein wichtiger Beruf gewesen.

Modellschiff.

Die Lebensmittelindustrie war ein weiteres, wichtiges Standbein des Wohlstands ringsum.

Unverzichtbare Gerätschaften waren Waagen – ja, diese Ausführung erkennen wir Alten wieder, wiegen die Enkelin (auch auf einer moderneren Waage, die gleich Größe und Gewicht insgesamt bewertet).

Für „Mobil ohne Motor“ steht Fahrradentwicklung beispielhaft, …

… mit dieser Spezialentwicklung: Eisenfedern statt fehlender Gummibereifung (!).

Im 2. Obergeschoss steht der Kolonialwarenladen beispielhaft in den Sammlungen für Wohnen, Leben und Versorgung.

Der Blick nach draussen zeigt Stadtvögel – 2 verwilderte Stadttauben sowie die bekannten, eifrig nestbauen- und verteidigenden Saatkrähen.

Das 3. Obergeschoss bietet mit Schule, Kindheit zur Nazizeit sowie Alltag in Trümmern ein weiteres Spektrum – mit eigenem Testen …

… z.B. altdeutsch Schreiben (verewigen des Namens an der Pinwand) sowie Zeichnen. – Wo die Bank zu eng, weil das Kind zu hochgeschossen, wird halt gekniet statt gesessen.

Als Zugabe füge ich noch die Werbung für den Sicherheitsgurt hinzu.

Das ist selbstverständlich nur ein winziger Ausschnitt des sehr attraktiven Angebots. Zu erwähnen ist weiterhin die gerade laufende Sonderausstellung zu Elmshorner Geschäften sowie die speziellen Aussagen zu Schifffahrt und Stadtentwicklung.

Abfahrt. – Kleiner Stopp am Hafen, Tideniedrigwasser – ja, die Krückau ist halt nur das, was da bei Tideniedrigwasser fliesst!

Wie groß auch immer das Ganze bei eingestautem Tidehochwasser kurzfristig aussieht.

Schon liegt die Klostersande wieder hoch auf Schlick.

Voriges Jahr war es gelungen, 50.000 € für das einmalige Freispülen des Schiffs als Spenden einzunehmen. Man darf gespannt sein, ob dieser Schweinkram für den Lebensraum Krückau weiter gelingt.

Erinnerung an die Museumsausstellung – die Altvorderen wussten schon, womit sie zu tun hatten.

Und mit florierender Industrie – und noch nicht durch fortwährende Elbvertiefungen zunehmend verschlickten Nebenflüssen und -häfen – konnte die Angelegenheit auch bewältigt werden.

Vorm Geesthang Wedel, Steinweg – ein erster Kiebitz fliegt von Flachwasserwiese auf (und ab).

Wenn die Temperatur 10 Grad C überschreitet, sind inzwischen auch Bachstelzen und Feldlerchen zu beobachten und zu hören.

Elbdeich Fährmannssand – Schiffsgucker, RoRo Grimaldi Bari, 200 x 26 m, von 7,5 m Tiefgang 6,9 aktuell nutzend (eng beschnitten wegen Gesichtern).

Aufgeschreckter Nonnengansschwarm östlich Vogelstation Wedeler Marsch.

Ruhender Nonnengansschwarm westlich beobachtet mich aufmerksam.

Die aufgeschreckten ziehen vorbei, …

… reissen …

… „meine Ruhigen“ …

… mit hoch!

Am Brunnenschutzgebiet kurz vor dem Geesthang Holm (Sauerbeckweg) blüht prächtig eine Weide in spezieller Kleinklimalage.

Leider kann ich mit der Digicam die ca. 30 Hummelköniginnen, zahlreiche Bienen, Fliegen und Schwebfliegen nicht ordentlich fotografieren.

Am Tide-Sauerbeck unmittelbar am Fuß des Geesthangs zeigen sich erste Blau- und Grünalgenpolster auf dem Kies.

Nebendran, muss ich bei „Geesthang-hoch“ passieren, steht eine Efeu-bekleidete … – nein, mal nicht Eiche, sondern Esche.

Nicht alte Eichenblätter, sondern Eschensamenstände stellen das bräunliche Gekrussel oben im Baum. – Möge sie dem „Falschen Weissen Stängelbecherchen“ noch lange Widerstand leisten!

Unser Sonnenaufgang, Stichwort Saharastaub – eine weisse Sonne am / durch milchig-hellgrauen Himmel erscheint.

Ich radel erstmal Honig kaufen, „Am Hang“ entlang, in Hetlingen – weiter Blick über die Holmer Marsch. Rechts ist ein heller Fleck auf Grün.

Der stellt sich als Graureiher heraus. Nicht weit entfernt – links und rechts oben – suchen zwei weitere die Marschgräben ab.

„Reiher da“ – in der Überschrift wollte ich nicht „noch“ oder „wieder“ schreiben. Jedenfalls haben – trotz etlicher Totfunde in der „Eiszeit“ – etliche den Restwinter überlebt.

Der dritte auf derselben Fläche.

Und sie sind erfolgreich.  Dieser schluckt gerade seine Beute.

Beladen mit dem Honig – ich habe mich für meine übliche Runde, diesmal gegen den Uhrzeigersinn entschieden -, lande ich auf dem Elbdeich Hetlingen. – So eine Sonne sieht man hier selten!

Binnendeichs, bei den Freilandschafen Giesensand, steht ein Lamm.

Kleckerweise kommt seit Kurzem pro Woche neuer Nachwuchs.

Hier Zwillinge und hinten ein ganz junges, winziges – ein Grauganspaar dazwischen.

Und, in der Ferne, nochmal Zwillinge.

Die kleine Herde läuft in zwei Gruppen. Beim anderem Teil befinden sich erst 2 Jungtiere.

Richtung Ostern werden wohl die zur Zeit im Stall Lammenden auf den Deich kommen – das wird wieder was, ein Gewusel mit all den Lämmern!

Blick von bekannter Deichkrone Fährmannssand – der kürzlich so scharf abgebildete Horizont der Harburger Berge bzw. Stader Geest ist kaum erahnbar.

Zu Hause ist die SukzessionsWeide inzwischen so alt, dass sie ordentlich Weidenkätzchen produziert.

Nun müssen sich nur noch in unserem „frischen Wind“ die Insekten wohlfühlen.

Das Frühjahr schreitet voran. Aus dicker Mulchschicht gucken …

… erste Bärlauchblätter hervor.

Schön, dass der bei uns so gut wächst und gedeiht.

Da der Lieferort des nun weggearbeiteten Kies für uns zunächst nicht weiter genutzt werden kann, harken und schaufeln wir gewinnbare Reste zusammen.

Gleich nebendran befindet sich ein kleiner, strukturloser Bach.

Der erhält unseren Restkies, immerhin eine halbe Radladerschaufel.

Händisch wird geformt …

… und schon rauscht eine weitere Rausche.

Unmittelbar neben unserer Kieszwischenlagerstätte hatten wir eine einsame junge Erle bereits während des Hauptbekiesens Gronau mit einer Kieslage versehen.

Stärkere Abflüsse werden – wie anderswo – zeigen, wie´s der kleine Bach gern hätte – wäre nicht verwunderlich, wenn Bachforellen und Bachneunaugen hierher zum Laichen kämen.

Wir gehen wieder zur Gronau, zum Abschluss die Gesamtstrecke inklusive des jüngsten Stands um die Treibselsammler nochmal ansehen.

Belebte Strecke.

Sieh an – während der Arbeiterei übersehen -, da ist auf frei gefallenem Sand ein Scharrhaufen entstanden. Pfotenabdrücke weisen den Verursacher als Fischotter aus.

Die Treibselsammler wirken weiter gut, …

… legen bewegten Erosionssand ufernah ab.

Holzpilz an Eschenstubben.

Erle – „Aus Baum mach` Busch“ – wo vorher ein Stamm heranwuchs, bringt auf-den-Stock-Setzen „Buschwerk“.

Im Prinzip finde ich das blöd, die Fortsetzung macht „aus Busch Gestrüpp“. – Aus dem Buschwerk kann allerdings mit eingeübtem Sehen eine Menge Verwertbares für Treibselsammler erkannt werden – punktuell sinnvolles, selektives Auslichten.

Genug gesehen – wir gehen zu den Autos.

Über uns, hoch im Licht, hat die Erlenkulisse – AltEichen nebendran – üppige Lämmerschwänzchen entwickelt.

Besonders gespannt erwarten wir die weitere Selbstentwicklung der Tränke.

„33033“ – Auf der Rückfahrt bekomme ich noch eine Spezialzahl in den Blick (gilt der Begriff Palindrom auch für Zahlen?).

Das nächste Bekiesen kommt bestimmt … – auch hier im Blog.

Ein Sattel Kies lag schon eine Weile bachnah, bei Frostboden hingefahren. Dann schneite es „zu viel“ drauf, dann taute es und eine Regenphase kam auch noch hinzu. So alterte das neue Jahr, bevor Befahrbarkeit der Wiesenkante zum Bach wieder erreicht war.

Gestern nun – verabredet komme ich eine halbe Stunde nach dem Start. Der Kieshaufen (25 t) ist schon angeknabbert.

Die Uferbäume unserer Strecke sind quantitativ auf den Stock gesetzt worden.

Eifriges Werkeln bachab – bereits geschütteter Kies wird profiliert.

Mir liegt daran, eine offene Tränke als Sandeintragsquelle in den Bach zu entschärfen.

So wird der Radlader umgeleitet, zunächst zur …

… Südostkante, vorher, …

… nachher.

… Norwestkante, vorher, …

… beim Beschicken.

So kann das erstmal bleiben, unter Beobachtung.

Gesamtsicht von der Wiese aus.

Solche, nicht baumgeschützte Prallhangpunkte, links vorn, sichern wir durch Kies – punktuell, dynamisch.

Nach dem Bekiesen – die obere Uferkante wird von darauf gelandetem Material befreit.

Vor weiterem Unterspülen zu sichernde AltEiche.

Erledigt mit einem Strömungslenker.

Alter Baumstumpf – Strömungslenker am anderen Ufer (im Foto: rechte Seite) sorgt für Strömungsdruck, erwünschte Turbulenz tritt ein. Ein attraktiver Großfischunterstand ist entstanden.

Der Kies geht zur Neige. Wir haben ca. 200 von 400 (potentiell mehr als 1.100) m beschickt,  gehen zurück – nachsehen, wo noch sauber per Schaufel und Harke aufzuladenden Kies standortnah unterzubringen ist.

Blick bachauf – Erosion im Gleithang, das werden wir weiter im Blick behalten.

Frühlingsblüher Scharbockskraut grüßt mit ersten Blüten.

Das Verwenden des Restkies sowie die Nachschau über die gesamte 400 m-Strecke folgt demnächst.

Schönes Wetter, alles erledigt – man runter zur Tide-Wedeler Au.

Die hat gerade den Tidehochwasserstand erreicht.

Wenn man so überlegt – bis zum Bau des Elbehauptdeichs fuhren hier noch Last- und andere -kähne ein Stückchen „hinter mich“. Die waren halt angemessen klein – und ihre Frachten dementsprechend.

Ein Bisschen Orientierung ist immer gut – ich kann mich auch entscheiden, erstmal in Richtung Elbe weiter.

„Links“ vom vorigen Foto, hinter mir, guckt das Theaterschiff Batavia hoch übers Land – rot leuchtend in der tiefstehenden Sonne.

Nach ruhiger Marschrunde biege ich Richtung Geesthang ab – spiegelnde Kopfweidenreihe per Durchblick durch zwei.

Nach DEM Ausklang kann`s ja bald mal mit Kies losgehen – Überraschung, demnächst.

Wo viel Leben ist, ist auch viel Sterben – diese Binsenweisheit bemerkt man zunehmend im zeitlichen Verlauf unserer „Boomer-Generationen“.

Wir waren eingeladen zum Gedenken südlich der Elbe, Niedersachsen.

Den Elbtunnel bei speziellen Verkehrsverhältnissen geschickt gequert, auf früheren Seeve-Anreisepfaden die Hittfelder Mühle erreicht.

Unser Ziel liegt gleich nebendran – und neben der Autobahn. Altbäume, meist Immergrün, bestimmen das Panorama.

Der Mix bietet aber auch großes Laubgrün – Hängebirke neben Tanne.

Randlich Buchen – und Eichen.

Wohl Linden – hinten, optisch zwischen zwei gut erhaltenen, alten Lebensbäumen.

Was für ein stattlicher Rhododendron.

In großer Zahl hören wir drinnen bei trefflich gewählter Musik von einem Großherzigen, den viele vermissen werden, und seiner Familie.

Tief durchatmen. – Was für ein Himmel!

Die Feierlichkeit klingt aus in munterem Austausch zwischen so vielen.

Wiedergefunden – die Hittfelder Mühle, wo uns das rote E-Spielmobil erwartet.

Zurück wie hin – prima Fahrt durch Elbtunnel und westliches Hamburg. – Wedel hat uns wieder.

Gestern radele ich nicht nur rund, sondern Richtung eines speziellen Ziels.

Rein in die Holmer Marsch – Sauerbeck mit Rauhaardackel.

Am Bullenfluss Idenburg studiere ich Schlick. – Die runden Einbuchtungen, bei Ebbe bereits trocken gefallen, halte ich für Weissfischfraßspuren.

Ebenso die Mulden, noch unter Wasser. – Da …

… prescht und plantscht blonde Begrüßung heran – Wasserhund Labrador.

Der Hund „unter“, ich auf der Brücke, wir grüßen uns von fern – freudig, da bekannt seit Welpenzeiten.

Neue Spuren im Schlick – zurückgeprescht zur schwarzen Schwester, schwarze Schlammsocken als Beigabe.

Blick vom Elbdeich Hetlingen – Warten auf „fette“gelbe Blüten. Sumpfdotterblume braucht noch eine Weile.

Giesensand, erste Freilandlämmer.

Überflug Nonnengänse – in kleiner Zahl.

Elbdeich Fährmannssand – Himmelszeichen über der Marsch.

Reettreibsel sind zusammengerückt, werden abgefahren.

Die frei gewordenen Flächen werden von Rabenkrähen und Möwen von Fressbarem gesäubert.

Windräder auf Stader Geest am Horizont – was für eine Sicht!

Sperrwerk Wedeler Au – auflaufend Wasser.

Die Binnenelbe will gefüllt sein.

Blick binnendeichs auf Wedel.

Vorn die Tide-Wedeler Au.

Höhensuche querab Tonnenhafen – Hubsteiger am Sendeturm.

Querab Deichstraße – Kopfweiden.

Auf dem Geestrücken – neue Höhe am Südende Bahnhofstraße.

Angekommen, „Zur Doppeleiche“ – Fisch will schwimmen.

Und da ist er schon – Fisch der Saison, Stint.

Das war die Reise wert!

Auf der Heimfahrt – nochmal Höhen bei der Feuerwehr, Funkmast, Tanne, Fahnenmast, Telekran.

Mal sehen, wie lange die Rest-Saison reicht – ob ich nochmal Stint esse. – Ansonsten bleiben ja ganzjährig Sardellen oder / und Sardinen, beim Griechen.

So ein Sonntag! Ich radele nachmittags nach Kaffee, Eis mit Sahne nochmal los. – Uuuups, in der Holmer Marsch, Wind „falschrum“?

Reet wird auch mit der Sonne geblickt heftig von Süd?West? angeblasen.

Südwest ist so eine Richtung beim Entscheiden meiner Deichrunde, mit dem oder gegen den Uhrzeigersinn … – da weiss man nie vorher, wie stark welche Komponente dominiert.

Nach Möglichkeit bevorzuge ich Rückenwind in der freien Strecke hinterm Elbdeich.

Weiter Richtung Elbdeich Hetlingen – die 3 Idenburg-Erlen, mal ganz untypisch für mich MIT dem Licht fotografiert.

Am Elbdeich Hetlingen, Blick Nordost – mein schwarzes Ich unterm fast vollen Mond.

Was für eine Sicht!

Ich staune über meine Digicam. – Noch mehr staune ich beim Nachsehen zu Hause: Da steht nicht nur, dass der Mond morgen, Di, 3. März voll sein wird. Es wird um 12.37 Uhr stattfinden.

Sowas ist mir beim Nachsehen noch nie aufgefallen.

Eine um die 150er Gruppe Stare flog kleine Formationen flach über Grund, ruhte dann auf der Deichkrone. Spontaner Neustart lässt nur Unschärfe beim Fotografieren im Vorbeiradeln zu.

Querab vor Giesensand ziehen sie an mir vorbei.

Elbdeich Fährmannssand – auch ein Flugversuch.

Blau-Gelb steht der Drachen kurz über der Deichkrone.

Sonnenuntergangs-Spotter auf dem Deich. – Der Drachen ist weg, wird wohl eingepackt, nachdem die Seile im Wind sortiert wurden.

Blick auf die Elbe – Mitteltide, ablaufend.

Die Sonne zaubert Goldglitzer auf trocken fallendes Süßwasserwatt und Elbe.

Totale.

Ich radele nach Hause, immer dem Mond nach …

Nach doch noch rechtzeitigem Abbiegen komme ich gut an.