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Irrwitzige Lichtverhältnisse! – Mühlenau Rellingen – wir haben noch was vor querab der Düpenaumündung.

Um den Abriss an der fragwürdigen Düpenauquerstackung kümmern wir uns mal nicht – im Auge zu behaltende Altlast! – Der erstgeschüttete Kies liegt gut, kann demnächst mal ergänzt werden.

Am bachauf-Start eines merkwürdigen, starren Holzeinbaus besteht diesseits ein uferseitiger Durchbruch, der zu heftigem Nagen, Uferverlust geführt hat und weiter führt.

Gegenüber ist – wie so oft – das Versagen einer harten Steinpflasterung mit heftiger Erosion erkennbar.

Wir haben`s heute mit Hölzchen & Stöckchen (HuSt, H&St), werden mit 5 kg Vorschlaghammer, rammend, einen Treibselsammler basteln.

In der Hoffnung auf ähnlich starke Wirkung des Sandumlagerns und Festlegens in Form zurückgewonnenen Ufers wie beim „Erstling“ (und folgenden Experimenten anderswo) gehen wir ans Werk. Was bislang fehlt, ist die Arbeitskraft – das Wasser! Niedrigstwasserabfluss im ultraüberbreiten Bett bewirkt erstmal nichts (bis wenig).

Als Orientierungspunkt dient uns ein altes Querstack, das offenbar hier am Beginn des merkwürdigen Holz-Längseinbaus seine Funktion verloren hat.

Start – wir sind überrascht, stehen fest auf Sand … – und können die Stecken über 1 m tief per Hand eindrücken.

Blick bachab – der Hammer hat Ruh` (erstmal).

Die entstehende neue (Mikro-)Hydraulik …

… ist bereits erkennbar.

Wie üblich werden die „Wasserhölzer“ am Mittelwasser orientiert. Uferseits steigt die Länge an, hilft bei entsprechender Uferrückgewinnung (möge es klappen – immer ein Experiment!). Dort wird noch mit dem Hammer tiefer geklopft, dann ggf. auf passende Höhe abgesägt.

Die Anzahl mitgebrachter langer Stecken und deren Sägereste ermöglichen uns, auch auf der gegenüberliegenden Seite aufwärts des Steinpackungsversagens einen weiteren Treibselsammler anlegen.

Blick vom neuen Aktionsort bachab auf Treibselsammler 1 – lokale Interessentin Berner Sennenhund begleitet unser Werk.

Alle Stecken verarbeitet, 2 Treibselsammler fertig – Abmarsch.

Treibselsammler 2, Licht und Schatten – wir werden sehen …

Am massenhaft transportierten Erosionssand aus meist (aufgrund fehlenden Baumsaums) ungeschützten, übersteilen Ufern sowie beidseitigen Angriffs an der Sohle bei Überbreite liegt`s nicht. – Höhere Wasserführungen werden das Maß der Wirkung, Umlagern, in Teilprofil ruhig Legen, bestimmen.

Immer wieder spannend, wie dann im Bewegteren sowie im neuen, Ruhigen unterschiedliche Lebensgemeinschaften den wieder besiedelbaren Raum bevölkern – nicht zuletzt Futter für Fisch, Vogel, Fledermaus präsentieren.

Das war ein schicker Kurzurlaub! Die Regenjacken blieben an der Garderobe, lediglich die leichten Westen wurden benötigt.

Das in der Nachbarschaft unserer Ferienwohnung leihbare Rad leistete gute Arbeit. Mit großem Interesse nehmen wir zur Kenntnis, dass jährlich etliche dieser guten Gebrauchsräder ausgemustert, auf radelbaren Zustand gewartet und verkauft werden. – Wer weiss, vielleicht mache ich mal `ne Fahrradeinkaufsfahrt nach Sylt.

Dieses Mal passt es leider nicht zu einer „spontanen Tat“.

Mein Rad muss dann zum Flughafen zurück zur Abgabe.

Da kommt ein schneller Überholer plötzlich zurück. – Meine Güte! Ein Versprung im Radweg – fast ganz verschämt links im Grün findet sich plötzlich unmittelbar vor mir der Abknickhinweis. – – – Ich bin vor ihm drin, er freut sich, mich wieder zu überholen.

Weiter geht`s, gen Süden – es ist doch besser hier als auf der Autostraße (?) links zu fahren. Die Toleranzschwelle irrwitziger Autofahrer, die diese Straße für sich in Anspruch nehmen, liegt gefühlt unter Null!

Gern könnte Sylt mal „autofrei“ als neues Motto progagieren für Touristen. Mindestens Tempo 30 im bebauten Bereich wäre für Radfahrer, Fußgänger und Ge-handicap-te eine angemessene Lösung. Schon allein der Dieselgestank … – wie gut, dass regelhaft Wind weht.

Dann könnte auch der Wahnwitz Autoverladung entfallen, die Hindenburgdammbahnstrecke vielfältiger für Personenverkehr genutzt werden. – Aber wir leben in D – „wir haben`s ja!“. – Nach dem (?) bewährten (?) Motto „Alles fürs Auto!“ blüht unser einäugiger Lobbyismus weiter, wird Richtung Hindenburgdamm“ertüchtigung“ geschielt.

Der Radweg stösst auf Ampelkreuzung, an der ich gen SüdOst zum Flughafen abfahre.

Da steht gerade ein Flugzeug mit weissem Kreuz auf rotem Grund, bald wieder abflugbereit ins Alpenland Schweiz.

Mit Hinweisen auf Prüfen Luftverlust Vorderrad, Licht anschliessen sowie Kette spannen gebe ich mein Leihrad ab. – Die elektrisierte Berliner Asphaltblase steht bereit, mich zur Ferienwohnung zu bringen.

Tags drauf – der Wetterumschwung manifestiert sich offenbar (neugierig blickt eine Möwe vom Dach herunter).

Brötchenholen zu Fuss – die Sonne guckt durch. – Die Berlinerinnen haben nun mangels Rad ihren Bringedienst verloren.

Nach dem Frühstück naht die Abfahrt des Zugs – Koffer ins Berliner E-Mobil verladen. – Gern werden wir diese Ferienwohnung in günstiger Lage für jegliches Unterfangen sowie bei gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis wieder einmal anfragen.

„Der frühe Vogel …“ – angesichts teilweisen Ferienendes sind vollgepfropfte Züge angesagt. – Wir haben einen „davor“ gewählt.

Wenig später, wir sitzen bereits in unserem Zug, setzt intensive Autoverladung auf die Spezialzüge ein.

Es geht – zunächst gen Ost – gen Süden – – – im echten Norden.

Das „Energieland“ (die Sonne lässt sich nicht lumpen!) hatte ich ja bereits im Beitrag der Hinreise thematisiert.

Den Großteil der Reise über geniessen wir wüstes Himmelgeschehen. Diese gewaltigen Fronten ziehen dann allerdings eine andere Bahn.

Gute Bahnfahrt, gutes (ausserplanmäßiges) Umsteigen in Elmshorn auf demselben Bahnsteig sowie die Möglichkeit für Weiterreisende, in Pinneberg auf gleichem Bahnsteig die S-Bahn Richtung HH Hbf ggf. zur weiteren Südreise zu nutzen, lässt uns das Parkhaus ansteuern, wo das feuerrote E-Spielmobil auf uns wartet.

Das war ein schicker Urlaub – mit gelungener Hin- und Rückreise! Andere Reisende dieses Wochenendes hatten mehr Geduld nötig – die neue Bahnbrücke in Hamburg „bot“ von Elmshorn direkten Busverkehr zum HH Hauptbahnhof – aber: diese Tourismus-Metropole hatte sich mit div. Veranstaltungen inkl. der Cyclassics mit ihren Straßensperrungen etwas Besonderes ausgedacht. So wure o.g. S-Bahnverbindung bei den Empfehlungen für Weiterreisende ausdrücklich hervorgehoben. Der Direktbus würde irgendwo im Verkehrs-Erleben Hamburgs steckenbleiben.

Wir hoffen mal, dass alle wie wir gut zuhause angekommen sind.

Da die Südspitze Sylts, Hörnum, bei früheren Besuchen immer zu kurz kam, müssen wir da einfach hin.

An der Südspitze Sylt, Hörnum – Surfer.

Wir sehen eine Landzunge, die peilen wir an.

Nicht zu fassen – wer`s nicht kennt, fasst`s nicht! Grobstein“pflaster“ flächig im Ebbebereich, Zeugnis von eiszeitlicher Vergangenheit und Korntrennung durch Hydraulik.

„Stunden später“ – na ja, nicht ganz. Wie üblich bei „freiem Wandern“ in weitsichtiger Landschaft haben wir uns völlig verschätzt. Die „Landzunge“ (gezoomt) vergessen wir mal ganz schnell, wandern langsam – den Boden aufmerksam nach Besonderheiten abscannend – zurück. Im Hintergrund: Muschelzuchtanlage.

Die Surfer ziehen sich zur Mittagspause zurück.

In Wenningstedt feiern wir einen 3/4 Jahrhundertgeburtstag (nicht meiner, habe ich voriges Jahr erlebt). Flusskrebsfleisch, große Portion, mit Bratkartoffeln und 2 Soßen – darf gern sein und schmeckt ultralecker.

Nachmittags wollen alle noch Munkmarsch kennenlernen – wir sind nicht allein. Im Hintergrund: Kirche St. Severin auf dem Kliff.

Am Strand bestaunen wir vielfarbige Algen. Die zunächst für Algenreste gehaltenen weissen Schnippsel …

… sind wohl – wie allzu oft! – Feuchttücher aus Fehlanwendung beim Toilettengebrauch.

Wie sagt man „so schön“ – letztlich landet alles im Meer.

Und da ist auch die „gemerkte“ Brücke – ich muss da hin. (Das ultradeutsche Schild vorndran will ich niemandem vorenthalten.)

Eifrig wird den 3 Frauengenerationen in der Ferne zugewinkt, man winkt zurück – nicht verstehend, dass ich mich bis zur Unsichtbarkeit entferne.

Brückenblick gen Inselkern – ein schick mäanderndes Etwas hat sich (man ?) da entwickelt.

Wattwärts – wie üblich ist sowas hochinteressant für Kinder. „Krabbenangeln“ mit Muschelfleisch an Wäscheklammer mit Stock und Leine fasziniert.

Jetzt muss ich aber zurück! Farbenblick Nord bis List.

Fernweh? – Das ist doch glatt …

… ein Urlaubsfoto wert (rechts am Dünenrand: zwischengelagerte Schuhe – Hauptsache, man vergisst nicht, an welcher Düne das war).

Und abends geht`s zum Strandabschied in Wenningstedt – Wetterwechsel kündigt sich an.

Da gucken wir lieber etwas nordwärts und freuen uns über die Dünung – Silbermöwe am Himmel, gehört dazu.

Es folgt die Räderabgabe – und am Folgetag die Abreise, wieder per RE, angesichts „Sonntag“ wird „dichte Packung“ im Zug erwartet.

Mittagsüberraschung, wir wollen zum Erlebniszentrum Naturgewalten in List „Guck mal, was die ARD App produziert.“

Da guckt wer aus dem Smartphone raus.

Auch dort wird Kies geschüttet. – Möge das Werk gelingen.

Der Filmbericht findet sich inzwischen auch bei tagesschau.de .

Na, dann können wir ja nach List starten.

Berlinerisch elektrisiert angekommen in schwarzer „Asphalt-Blase“ – Farbgewalt Rot, elektrisch, vor dem Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt, List.

Von hier gen Norden blicken wir auf die Fährlinie Römö – Sylt (Fähren hin und her in Sicht), vorn ein Windsurfer.

Drinnen werden verirrte Wanderer geboten – Pottwalunterkiefer von Gestrandetem, …

„Heimgekehrtes“, neu aufbereitetes Walross, das verhungernd vor Jahrzehnten (1960) auf Sylt erschossen wurde und zwischenzeitlich in Bremerhaven ausgestellt war.

Draussen – Ausrüstung für Naturforscher, z.B. Schulklassen.

Ein großes FreilandAquarium bietet Überraschungen – leicht zu erkennen eine Strandkrabbe auf Miesmuscheln.

Ein Einsiedlerkrebs mit Strandkrabbe.

Allerlei Fische – hier ein Stichlingsmännchen mit mehreren Weibchen, 2 interessierte Betrachtende.

Plattfisch Scholle, auch eine Strandkrabbe nahebei, muss man erstmal entdecken – am ehesten bei Platzwechsel, vor erneutem Eingraben.

Für Experimente – hier: Vortex-, Turbulenzankurbeln – ist ebenfalls allerhand geboten.

Das große Natur-Experiment im Pazifik – Containerverlust von Frachter mit Tausenden QuietscheEnten (im Kleinen per Kurbel selbst auszuprobieren).

Fast glaubt man es nicht – jahrelanges Auffinden von QuietscheEnten, einzeln oder in Scharen, verdeutlicht in der Praxis Strömungstheorien der Ozean- und Wetterforscher.

Ja, und Herr Trump und andere Betriebswirte, Broker, Börsen- und weitere -Spekulanten können gern aus Erkenntnissen eines früheren ChefÖkonomen der Weltbank lernen (Bericht 2006 !). – Wer behauptet noch heute, „man“ /er habe nichts gewusst – oder es gäbe den Klimawandel doch garnicht (von Schäden ganz zu schweigen)?

Während meine 3 Begleiterinnen sich vom Syltdome – dem 360 Grad Kino – faszinieren lassen, begebe ich mich aufs Dach, mit Blick wieder auf die Fährlinie Römö-Sylt sowie eifriges WindsurferTreiben.

Näher herangeholt – Solarzellen und mehr Energetisches wird hier gut verständlich auf Tafeln erläutert.

Unten wird klar, warum bei Eis- und anderen -käufen gebeten wird, Nahrungsmittel „am Mann“ zu halten – Silbermöwen kennen, „dressiert“, keinen Anstandsabstand (klauen „wie die Raben“).

Es geht auf den Feierabend zu – Mitarbeitende entlassen Forschungsobjekte des Tages wieder ins Meer.

Wir gönnen uns noch was im Rundgang durch breites Angebot. Die Jungmöwe hat das Nachsehen.

Tags drauf nehmen wir uns einen Abstecher an die Südspitze Sylts, Hörnum, sowie einen weiteren Wattbesuch Munkmarsch vor – Strand Wenningstedt versteht sich von selbst.

Alter Hof in Morgensonne – was unten so aussieht, …

… stellt sich am Himmel eiskalt dar.

Die Brötchen vom lokalen Bäcker schmecken wieder ausgezeichnet. – Das gute Wetter veranlasst uns zu einer Radtour ans Watt, Richtung Keitum.

Nach Umradeln des Flughafens auf einer Braderuper Nebenstrecke entlang einer Kiesgrube erblicken wir das Watt, Munkmarsch bzw. Keitum, nördlich vom Hindenburgdamm (am Horizont). – Die Brücke merke ich mir mal für einen andere Gelegenheit.

Auf den Höhen goldene Erntelager, offen und bereits abgedeckt.

Die nächste Aussaat wird vorbereitet. Möwen interessieren sich für Bodenbesiedler.

Querab vom Friedhof und Kirche St. Severin.

Reiterei ist auch schon ingang – später wird`s wohl zu heiss.

Munkmarsch – die Kreis Nordfrieslandflagge steht steif im Wind.

Ein Reiher untersucht den Wattenpriel.

Möwen, gleich nebendran, …

… haben offenbar die günstigere Position, stürzen sich eifrig ins abfliessende Wasser.

Auf der Höhe, Blick Nord Richtung List – ein beliebter Wanderstart Munkmarsch / Keitum, merken wir uns mal.

Entlang der Hauptstrecke geht es vorbei an Braderup zurück nach Wenningstedt, wo …

… ein Besuch beim Fischmann den Vormittag abschliesst – meine gute Wahl: Süßsauer eingelegter Brathering mit Salat und Bratkartoffeln (und ein Flens Dunkel).

Für den Nachmittag nehmen wir uns einen Aufenthalt im Schatten vor – das Erlebniszentrum Naturgewalten in List lockt.

Bevor es heiss wird, radeln wir gen Nord, vorbei am „Langen Christian“, …

… vorbei an Weihnachtsbäumen (in den vergangenen 4 Jahren sind die so gewachsen wie unsere Enkelinnen) …

… und erreichen bald unser kühlendes Ziel, den Sylter Sagenwald.

Hier ist an vielen Stationen Interessantes beschrieben zu Riesen und Puken, zum Klabautermann und anderen Spökenkiekereien.

Licht, schattig und abwechslungsreich stellt sich …

… das Umfeld dar.

Alte Kiefern, einige Fichten, Tannen, vor allem lichter Laubwald lassen guten Unterwuchs mit vielerlei Beerenfrüchten aufkommen.

Die Erzähltafeln sind meist mit Turngeräten (und den beschriebenen Figuren) gekoppelt – ein gutes Angebot!

Über ein Stück Offenland kann ein zweiter Teil des Sagenwalds besucht werden.

(Riesen und) Puken auch dort – Symbolfoto.

Wir wechseln wieder in Waldteil 1, vorbei an einer Hochfläche mit blühender Heide.

Interessant ist das Werden, Wachsen und Vergehen in diesem kleinen Naturkleinod – in SH, dem waldärmsten Bundesland! (Wer fördert hier Waldvermehrung – ausser auf Papier?)

Das Erlebnis „lichter Wald“ lässt gerade an solch Hitzetag klar werden, was nicht nur im urbanen Raum für Mensch, Tier und Pflanze fehlt. Die röstende Maximaltemperatur 50 Grad und mehr auf unbeschatteten Flächen wird auf unter 25 Grad gemindert. – Womit ich mal wieder bei den Sommerkühle benötigenden Lebensgemeinschaften der Bäche und kleinen Flüsse wäre …

Bevor ich zu den Berlinerinnen wegen abendlichen Kartenspiels wechsle, gucke ich um 18 Uhr ins NDR SH Magazin (nun: Archiv vom 13. August 2026) – und sehe …

… mich.

Das Magazin moderiert einen längeren Beitrag für das Schleswig-Holstein Journal um 19.30 Uhr an – Kies zur Lebensraumverbesserung in der Krückau, als allgemeingültiges Beispiel.

Nach dem Depot-Schütten folgt die Feinarbeit …

… und der Gewässerfachmann Carsten Pusch vom NABU SH erläutert im Interview das Erfordernis und die Sinnhaftigkeit des „instream-Restaurierens“. – Danke dafür!

Im Schleswig-Holstein Journal wird der Krückaubeitrag wie zuvor …

… eingebettet in weitere aktuelle Gewässerthemen von Wassermangel, toten Ostseetiefen bis hin zum Ausnahmewetter, das uns der Klimawandel immer öfter präsentiert.

Stackpfähle als Zeugen der Vergangenheit weisen auf frühere Uferlage hin. Sie konnten nicht annähernd …

… Uferschutz, schon garnicht dreidimensionalen Lebensraum bieten wie die Natur es mit z.B. Erlenwurzeln praktiziert.

Eine Rausche an anderer Stelle dokumentiert die zurückzugewinnende Kraft und Lebendigkeit unserer Bäche und kleinen Flüsse.

Besten Dank für sehr angenehme Dreharbeiten, gekonnte Schnitt- und Erläuterungsleistungen sowie für die Moderation! (Foto: Ausschnitt laichende Flussneunaugen aus kleinem FilmClip)

Ich radele gen Westen, zum Kartenspiel.

Wie bereits am Schluss des Beitrags vom 17. August gezeigt, sitzen wir hier gen Nordsee (fast) in der 1. Reihe – Das gilt auch für den Sonnenuntergang.

Oha!

Kurz mal nicht aufgepasst – schon ist sie weg!

Tags drauf soll es nach Keitum – und später nach List gehen. Ich werde berichten.

Auf dem Weg zum Strand, Abspringen vom Rad – ich sehe …

… eine illustre Entensammlung – die muss ich „mitnehmen“!

Treckerspuren am Strand, div. Muschelschalen.

Besonders faszinieren uns diesmal die Messermuscheln.

So auffällig abgesetzte Jugendstadien haben wir noch nie gesehen.

In muschelartigem Wind- und Sonnenschutz treffen wir die Berlinerinnen.

Schnell geht der Restvormittag vorbei.

Frischer geht`s nicht – lokaler Fischverkauf am Wegesrand.

Meine Wahl: Spiegelei mit (reichlich, hier verdeckten) Krabben, Salat und Bratkartoffeln – hmmmh, lecker!

Zum Abendbrot kommt Geräuchertes mit – Lachs und Pfeffermakrele.

Mittagsruhe in der sonnenabgedeckten Ferienwohnung.

Am Nachmittag dieses angesagt heissesten Tages werden wir in den Schatten des Sylter Sagenwalds abtauchen.

Gut geschlafen in Wenningstedt! Sonnenaufgang mit Plüschwolkenhimmel.

Wir liegen günstig – Apotheke, Bäcker, Fahrradverleih gleich nebenan. Start zur Brötchenversorgung inkl. Service für unsere Berlinerinnen anderswo.

Nach dem Frühstück starten wir zur Morgentour – durch lila Landschaft nordwärts, Richtung Uwe-Düne.

Da klettere ich hoch.

Blick West, hoch über die Höhe, unten die Nordsee – das Rote Kliff, Kampen, erstreckt sich von hier nordwärts.

Blick SüdWest – quer nördlich Wenningstedt, unterschiedlicher Bewuchs weist auf unterschiedliches Dünenalter hin.

Blick Süd, Westerland am Horizont – bis auf den Bahnhof (und Flughafen / Leihrad) zieht es uns dort nicht hin.

Blick Ost – vorbei an einem Dünenloch (???) über den schwarzweissen Leuchtturm Langer Christian Richtung Wattenmeer nördlich des Hindenburgdamms.

Steil geht`s wieder runter.

Ringsum sieht es aus, als habe Christro gewirkt.

Dies sind aber Bodenabdeckungen, um die wild wuchernde invasive Rose zu bekämpfen. Die Natur gibt keine Ruhe – hier ziehen Pionierbesiedler ihre Bahn, andere Pflanzen wachsen durch die Abdeckung (Löcher an den Haltepunkten).

Auf dem Rückweg sehen wir noch ein kleines Steingrab an – „Steingrab 180 und Wachtmannshoog.“

Morgendliches Gold! – Die Sonne lässt Rollballen Stroh glänzen.

Für uns stehen weiter Strandbesuch und Radeln zum Sagenwald an – am heissest angesagten Tag werden wir in angenehme Kühle im Halbschatten abtauchen.

Da sind wir also – pünktlich per Bahn (!) – auf Sylt angekommen, haben Räder gemietet und gehen erstmal an den Strand, Wenningstedt.

Die hohe Kante will überwunden sein. Zahlreiche Treppenabgänge, auch Rampen, stehen zur Verfügung.

Die Ebbe hat allerlei Wasser-Sand-Vielfalt freigelegt, welche Weite, winzig die Touristen an der äusseren Sandbank – emsiges Treiben der HauptsaisonUrlauber.

Das ist aber auch eine hohe Steilkante – regelhaft mit Millionen für Sandaufspülen gegen die Sturmsaison geschützt.

An den fluffigen Sand müssen wir uns erstmal gewöhnen. Auch das daraus abfliessende Wasser hinterlässt gewöhnungsbedürftige Erosionsformen – davor Rippelmarken auf festem Sandgrund.

Gleissendes Licht.

Eine Linie Menschen, scheinbar verharrend – wohl ein Wellenreiter- / SurferKurs, in den Anfängen.

Wir treten den Rückweg an – auf den Treppen, an der Küstenkante Menschen, geballt.

Oben auf der hohen Kante – Blick zurück. Hier sitzen die Urlauber dicht an dicht, einige mit den begehrten Brillen, andere, wohl die grosse Mehrheit – auch wir – nicht. – – – Für uns findet via Digicam die diesjährige Sonnenfinsternis nicht statt.

Blick aus der BerlinerinnenUrlaubsWohnung – nee, irres Licht, aber …

Ferienzeit, die Berlinerinnen riefen uns gen Norden – Start am Bf Pinneberg, E-Mobil im Parkhaus nebendran.

Zwar noch früh, aber wir warten lieber auf der Schattenseite des Bahnsteigs.

Unser RegioExpress gen Sylt trifft ein.

Drinnen – Blick West, über die Lärmschutzwand und den B-Plan Mühlenauquartier auf Mühlenau im GroßGrün (bekannte Themen hier im Blog).

Wir queren das …

… Energieland SH gen Norden. Vielerorts ist Mais durch Solarflächen ersetzt. Statt beidem (die Solarflächen sollten lieber auf vorhandenen Versiegelungen abgehandelt werden!) wünschen wir uns eine Subventions-steuernde Agrarpolitik, die sich auf Nahrungsmittelversorgung und Klimaschutz (Wasser versicker statt ableiten!, Bäume, dreidimensional grüne Wege- und Gewässerrandstreifen, Wald, Auwald) konzentriert.

Die Getreideernte ist teils noch in vollem Gang, meist abgeschlossen.

Aussenhafenbereich Husum, „Husumer Au“.

Dieses Foto steht stellvertretend für gequerte Gewässer wie Pinnau, Krückau, Stör, Nordostseekanal und Eider.

Die Nordsee ist nah!

Über den Hindenburgdamm – noch`n paar Kilo Watt gefällig (virtuell als Energie oder real als Schlick)?

Flughafen Sylt – warum nicht mal ein Leihrad hier abholen?

Im Restaurant – ich sitze in der ersten Reihe.

Geschickt eingefädelt – hier gibt es Pizza Napoli, mit Anchovis ff.

Neuste Lokalnachrichten für unserer paar Tage.

Meine drei Blondinengenerationen sind mit Pkw vorgefahren. Ich treffe an unserer Unterkunft die Nachbarschaft, Lokalpatrioten-geflaggt.

Weiter geradelt – ulkiger Zufall, unsere Berlinerinnen wohnen unmittelbar neben einem „Hotel Berlin“.

Deren Unterkunft, fast in der 1. Reihe – Blick West. Dieser Blick wird mit anderen TageszeitAspekten noch hier im Blog auftauchen.