Feeds:
Beiträge
Kommentare

Anfahrt Richtung Holm, sonniger Sonntag – mehr LöwenzahnGelb auf der Fläche geht fast nicht.

Vor dem Geesthang Holm – Tide- und Windeinstau Sauerbeck.

Da ist ein heller Fleck (die Nähe täuscht), ein …

… ruhender Graureiher. (Ich gehe, das Rad schiebend, langsam näher.)

Der merkt nix, putzt sich.

Ruhe – weiterhin.

Das wird ihm dann doch zuviel! Er fliegt Richtung Geesthang, bachauf.

Dort leuchtet Weissdorn in der Morgensonne.

Hetlingen, alter Deich, voraus! Sperrung für …

Da geht`s zu den Blumenwiesen.

Wie üblich bin ich früh, passiere das Geschehen vor der offiziellen Eröffnung. Dadurch entgehe ich dem Trubel – wundere mich aber, wie viele Menschen schon von den Wiesen zurückkehren (so Frühe wie ich eben).

„Nein …“ – die Stürme der Vortage haben die Blüten nicht abgerissen, die Pracht nicht zerfleddert.

Am Jägerstand nutze ich die Gelegenheit zu diesem Vergleichsfoto – Zähne imposant besonnt, Bisam und … – nein, nicht Biber!

Leider ist der rattenförmige Schwanz des Riesen nicht sichtbar aufgrund der Lichtverhältnisse (bzw. angesichts meines unüberlegten Fotografierens) – KEINE Biber“kelle“.

Aber schon der erhobene, Meerschweinchen-ähnliche Kopf zeigt, dass es sich um ein Nutria handelt – ein Prachtkerl … und was das Viech für Krallen hat!

Vom Tourismusstand nehme ich noch Dies und Das mit, kaufe Kötel vom Deichschaf (Lakritz) sowie zwei Tüten Schafherde – die Nachgeborenen wird`s freuen.

Kurz vor Schluss meiner Runde, nahe Geesthang Wedel, sehe ich noch diese Wiese … weiss.

Nicht überall blühen die Wiesen so mit Wiesenschaumkraut wie zuvor gezeigt.

Hier handelt es sich um eine (der vielen), wo Gänsefraß alles verkahlte – Gänseblümchenwiese sagt man dazu. Flächeneigentümer und -nutzer hoffen Richtung 20. Mai, dass auch die letzten der noch herumvagabundierenden Nonnengänse in ihre Brutgebiete abgeflogen sind.

Wenn neben alt verhärtetem und beweglichem Kies (Pinnau-EZG) solch kreisförmiges Etwas auftaucht, wird es Zeit …

… einmal nach Laichbetten von Flussneunaugen an interessanten Stellen nachzusehen (doppelt angefahren, einfach weiter).

Die Zeit ist reif, der Raps gilbt – neben allzu freien, in Frühjahrstrockenheit Mutterboden verwehenden Ackerflächen.

Anwandern bei NordWest 5, Polareinbruch, bringt diese schicke Forellenkinderstube in Sicht.

So schön sie sich gibt (und so gut sie mit Wirbellosen nun besiedelt ist), ist von Neunaugenaktivität nichts zu sehen.

Eine alte, prächtige Erle entschädigt ebenfalls für das Anwandern.

Weiter geht`s, ins Krückau-Einzugsgebiet.

Vorbei an allerlei BachElend erreichen wir …

… die Krückau – 2 bewegte Stellen im Blick.

Hier haben wir vor 2 1/2 Jahren versucht, ein früher genutztes Meerneunaugenlaichbett zu reaktivieren. – Wiederholtes Nachsehen im Winter und Frühjahr zeigte für Forellen und Flussneunaugen die Verbesserungen.

Auch dieses Jahr, sieh an, ist Rausche 1 …

… auf gesamter Flüsschenbreite belaicht – einzelne Laichkuhle vorn.

Dasselbe gilt für Rausche 2.

Blick bachauf – weitere Verbesserung könnten Ergänzungen der bisher klein angelegten Strömungslenker in der Kurve bewirken.

Auf der Rückfahrt sehen wir nach, ob ein Zugangstor zur Bilsbek nahe „Bundesstraße“ offen ist.

Glück gehabt! Blick bachauf – hier haben wir 2 Rauschen in vorher strukturlos scharfer Kanalstrecke angelegt.

Blick bachab – es rauscht mächtig.

Blick ins Schwarzwasser (das Himmelmoor „liefert“ noch) – klar! Uuuuund … umgewälzter Kies! Die Flussneunaugen sind auch hier aktiv.

Über diese Punkte bachauf (so auch der kleine Bach des Starts) finden wir noch keine Laichaktivitäten im Kies.

Laichende Tiere zu sehen (hier ein diesjähriges aus dem Pinnau-EZG), ist nicht jedesmal zu erwarten.

So fahren wir begeistert ins Wochenende – kommendes Restaurieren anderswo und Vermitteln an Interessierte im Sinn.

Erste Eichen der Allee Idenburg stehen in Blüte.

Das Betrachten von Eschen hilft nicht weiter – unterschiedlich krank wie die sind, stehen sie für Vergleichsbetrachtungen, gar Wetter-Prognostik nicht verlässlich zur Verfügung.

Sonnig, fast wie ein Geländemodell – Tnw im Bullenfluss, Grün- und Blaualgenentwicklung auf Süßwasserwatt.

Nahebei, Brunnenschutzgebiet – Weidengrün, die Baumspitzen (ansonsten im Windschatten) zeigen …

… hier weht nicht Wedels „frischer Wind“, …

… hier stürmt`s – West mit wechselnder Nordvariante. Wind chill ist angesagt – bei Temperaturen kaum über 10 Grad arg kalt.

Das pfeift und heult um Reet, Bäume und Ohren.

Zu Hause, im Windschatten, schiebt Bärlauch seine Blüten.

Und abends, nach Überfahren der Landesgrenze, erfolgreichem Parken, …

… abends …

… wird`s dunkel – es folgt: Licht im Dunkel.

Jo Bonamassa mit virtuoser Begleitung gibt sich die Ehre.

In stetem Gitarrenwechsel verfliegt die Zeit, …

Nach Zugabe verlassen alle beschwingt den Ort des Geschehens.

Zügig und gut kommen wir an einem Wochentagabend gen West über die Landesgrenze wieder nach Hause.

Unterschlagen habe ich bisher einen jüngeren Besuch an der städtischen Mühlenau, Pinneberg.

Wie in anderen Kommunen kooperiert der Bauhof Pinneberg – Beginn der Kooperation i.d.R. nach Vortrag im Umweltausschuss, hier seit 2017 – beim Lebensraumverbessern örtlicher Bäche (Zustimmung Wasserverband und Kreis sowie Finanzierung des Materials durch die Edmund Siemers-Stiftung, wie das so sein muss). Lebensraumverbesserung und Baum- sowie Wegeschutz ist für alle Beteiligten eine win-win-Situation.

„Kastanien-Lenkbuhne“ – am 9. April erkenne ich bei einer Stippvisite an der Mühlenau, MW – 20 cm -, dass verabredetes Nachlegen von Kies gestartet ist. Angesichts der Abflusssituation liegt der frische Kies weitgehend trocken.

Nahebei steht der örtliche Graureiher, hochinteressiert am Geschehen bzw. der geförderten Turbulenz.

Beim bachauf-Gehen sehe ich, wie zunehmend Neumaterial unter Wasser platziert wurde.

An sich definieren wir die „Lenkbuhnen“ so, dass am Ufer ein Depot und unter Mittelwasser der Lenkteil ausgebildet wird. Speziell hier wäre das angesichts erheblicher Überbreite des Profils unglücklich, da der meiste Kies – wie das erste Bild zeigt – definitionsgemäß lange trocken läge. Abweichungen wie im vorstehenden Foto zeigen also wünschenswertes Mitdenken der Handelnden – Dank dafür!

Mit praxisgerechtem, an die Örtlichkeit angepasstem „kleinem Gerät“, mit Greifer, findet das statt.

Immer wieder angenehm – gerne wieder! – In dem Sinn sprechen wir über diese und folgende Aktionen sowie die spürbaren Lebensraumverbesserungen der früheren Bekiesungen.

Rückweg! – Entlang des B-Plans Mühlenauquartier sind die Standorte bereits fertig beschickt.

Dem Graureiher sehe ich eine Weile zu – offenbar an günstigem Standort, zu günstiger Zeit: Innerhalb wohl kaum 10 Minuten fängt er 3 Kleinfische.

Beispiel Wegeschutz, „Landgewinnung“.

Im Weggehen werfe ich noch einen Blick bachab der Mühlenbrücke Richtung Mündung in die Pinnau.

Am Schmutz auf den Steinen rechts ist gut die Höhe des Abflusses zu Zeiten nach nennenswerten Niederschlägen, aber auch des Einstaus bei Winddruck von WestNordwest bei Tidehochwasser zu sehen. Normal wirkt sich die Tide nicht bachauf dieses scharfen Schusses aus. Bei Sondersituationen – am extremsten, wenn hoher Abfluss starken Sturmwind „von See“ trifft – steigt das Wasser aber doch so erheblich an, dass der Wanderweg entlang der Mühlenau für etliche Zeit „verschwindet“.

Gestern nun ergab sich die Gelegenheit, nach Regen die aktuelle Situation anzusehen – fast 50 cm „mehr Wasser“, also (man gerade) 25 cm über mittlerem Abfluss.

„Kastanien-Lenkbuhne“ – super Strömungsbild!

Ein Stück, einige Lenkbuhnen weiter, Blick bachauf – mittig der „grünen Strecke“ können alte Kiesgaben bei der nächsten Aktion weiteren Kies gebrauchen.

Genug gesehen – ich drehe um.

Gegen Ende bachab, wieder die „Kastanien-Lenkbuhne“ als Beispiel – gut zu erkennen ist die Ufersicherungs- und MittenLenkfunktion des Einbaus.

Schräge Draufsicht.

Detail Turbulenz – das Wasser ist klarer, als es bei Gesamtsicht wirkt.

Frei zur Besiedlung – und als erweiterte Nahrungsgrundlage für „die Nahrungskette / das Nahrungsnetz“. Andere sprechen von BioDiversität / Nachhaltigkeit.

Morgenblick Ost – die als Ersatz für die vor Jahren gestürzte Kastanie aus Selbstansiedlung gewachsene Felsenbirne macht sich prima. Links davor habe ich eine BaumRose aufgerichtet, festgeklemmt hinter einen FeldahornEigenwuchs.

Wir bevorzugen, Eigenansiedlungen zu unterstützen. Schliesslich zeigen die, dass sie dahin wollen – und mit der Zeit -passen. (Wenn nicht, denn nicht …)

Raus zum Rad – auch vor dem Eingang gedeiht eine – noch ganz junge – Felsenbirne, blüht erstmals.

Wir warten ab, ob die stören wird. Genau wie bei den Mahonien, die freiweg blühen dürfen, in größerem Wuchs oder Behindern des Eingangs danach aber zurechtgeschnitten werden. Verbleibende, sich entwickelnde Früchte sind für Vögel weiter reichlich vorhanden.

Die Berberitzen, gerade sehr gefragte Bienen- und Hummelweide – soweit Wetter und Temperatur stimmen.

Weiss auch am Sauerbeck – umgedrehte bzw. punktuell gelegte Randkiesel auf der Rausche.

Was ich für mögliches, erstes Besuchen unserer Bastelein durch Flussneunaugen für möglich hielt, stellt sich bei näherem Hinsehen doch als Menschenwerk heraus. – Auch schön.

Wie Schaum … – Wiesenschaumkraut nahe Bullenfluss Idenburg. Flächig(er) ist dieser Anblick äusserst selten geworden.

Als ich durch die AltEichenAllee Idenburg radele, fällt mir durch die noch kahlen Eichenkronen ein kreisender Storch auf. Der kreist und kreist, macht Anstalten, auf einem der beiden Horste auf dem Hauptdachfirst zu landen …, sieht leicht erschrocken aus … und flattert auf, zur nächsten Runde.

Als ich um die Ecke biege, steht da …

… ein weiterer Storch – auf einer toten Astspitze, merkwürdig.

Der erste Storch, nach beobachtetem, wohl 10maligen Kreisen mit vergeblichem Nestanflug offenbar genervt, landet entfernt hinter dem Reitplatz auf einer Wiese.

Frust-Futtern oder einfach zweites Frühstück – wir wissen`s nicht.

Im Gespräch mit ebenfalls das Geschehen erstaunt musternden Reitern kommen wir zusammen zu dem Schluss, dass dort oben wohl (erneut) ein Brandganspaar das Nest für sich beansprucht. Brandgänse hatten bereits zuvor erfolgreich dort gebrütet – mit dem neuen Erlebnis für alle Beteiligten, wie die Küken „fertig“ per Sprung vom Dach heil den Boden erreichen.

Seitdem halten sich die Tiere regelhaft um den Hof herum auf, statt „wie normal“ auf dem Watt zu fressen – und in Erdhöhlen (!) zu brüten.

NABU-Spezis bestätigen, dass Gänse durchaus Störche durch Wegbeissen von ihrem angestrebten Horst fernhalten können – wer`s noch nicht wusste, wundert sich. – Wieder was gelernt!

Und – nur bei näherem Hinsehen als Blühen erkannt – die BaumAllee Richtung Hetlinger Schanze.

Die da blühen – in schier unendlicher Pracht! – sind Exemplare unserer heimischen Traubenkirsche.

Nebendran, auf der Zufahrt zum Klärwerk Hetlingen, …

… gilbt`s – abgefallende Spitzahornblüten.

Der Mensch regt sich ja gern über alles auf. So verdanken wir „Ekelhaft, dieser Abfall! Macht nur Arbeit!“ allzu vielen Mitmenschen Busch-, Baum-, Blüten-, Früchtearmut – oft genug im bebauten Raum, wo all das umso nötiger wäre. – Lassen wir`s wachsen und gedeihen.

Elbdeich Fährmannssand – Tideniedrigwasser, Lühe-Schulau-Fähre am niedersächsischen Ufer.

Vor mir, am Deichfuß, halten sich zwei Austernfischer auf.

Als ich nach Weiterradeln das Deichtor am alten Heuhafen Hetlingen quere, betrachten da zwei Touristen die große Informationstafel. – Ob ich denn wisse, wo die Schachbrettblumen wachsen. – Ja, weiss ich und zeige die Örtlichkeit – Marschwiesen, wenig südlich vom alten Elbdeich Hetlingen, auf der Karte.

Das lasse ich mir Anregung sein, selbst mal auf meiner Runde nachzusehen. Nächsten Sonntag findet in Hetlingen das Schachblumenfest statt.

Und da stehen bereits am alten Deich Hetlingen erste grüne Hinweispfeile, denen ich südwärts Richtung Schachblumenwiesen folge.

Nochmal rechts rum, jetzt mit Erläuterung.

Überblick – erste Besucher sind bereits anwesend, fotografierend. Auch diesseits der gezäunten Wege kennt die Schachblume nix – vorn, bitte Vorsicht, wachsen sie auch auf freigegebener Wanderstrecke munter drauflos.

Neben Wiesenschaumkraut und später intensiv zulegendem Scharfem Hahnenfuß blüht …

… vor allem Rot.

Die weisse Variante ist – schwächer, wie üblich – ebenfalls vertreten.

Noch ist die mögliche Dichte bei weitem nicht erreicht – große Chance für das Blütenfest in einer Woche.

Als ich beim Wegradeln wieder auf meine Route stoße, erblicke ich hinter einer Weidenfläche der Bandreisser dichtes Nonnengansgrasen.

Angesichts der Rauigkeiten vor mir verhalten sich die Gänse ruhig, aber aufmerksam.

Den Rand dieser Äsungsfläche bestimmt der Bullenfluss – die Gänse knüllen sich, einzelne flattern flach ans andere Ufer.

Entlang blühender Schlehen und grünenden Weissdorns radele ich weiter durch die Marsch, nach Hause.

 

Der Anlass Reifenwechsel – Winter- auf Sommer- bringt mich wieder zu meiner per-pedes-Runde in Wedels Osten.

Die Hecken wechseln ebenfalls – meist Hainbuchen-, teils auch schon Buchenstart.

Gelb wechselt hier von oben nach unten.

Nochmal, diesmal mit 2 (3) Autofarben.

Stadtplanerisches meiner Runde – Wechsel von Hausarten, -höhen und -gesamtformen. (Ich mag das Klotzbauen [links, Oberkante] allüberall nicht – hilft nix.)

EigeninitiativWechsel (oft gekoppelt mit Generations- und / oder Eigentums-) – Renovieren, Isolieren, und her mit der Wärmepumpe!

Flächen“pflege“wechsel – vom Einheitsrasen zu „freiem“ Kräuter- = Blütenwachstum.

Ortswechsel (nun Industriestraße) – vom Wohn- zum Gewerbegebiet. Elektrofirma – wem geht ein Licht auf?

Schon wieder`n Richtungswechsel – schicke AltEichen im Kronskamp, unserer „Automeile“. Die starten später ins Grün.

Horizontwechsel – vom Blühen des Spitzahorns …

… zum Wechsel der Gesamtansicht von Gelb auf Grün, Blätterschieben voll in Gang.

Womit wir wieder bei den Fotos 2 und 3 dieses Beitrags wären.

Fahrerwechsel – die Sommerreifen sind drauf, ich bin dran.

Wechsel von oben nach unten – bevor ich in der Tiefgarage verschwinde, fotografiere ich noch unsere prächtige Japanische Kirsche am Südende unseres Gebäudes.

Wenn mal wieder neue Reifen anstehen, kaufen wir uns angesichts der Winterentwicklung Alljahresreifen. Dann entfallen (leider) die Rundgänge in dieser nicht langweiligen Umgebung.

Als Chauffeur elektrisch die Landesgrenze gequert, Pause bis zur Rückreise zunächst mit Klettern auf den Falkenstein verbracht – nach der Höhe lockte die Tiefe.

Viel Platz auf dem Parkplatz, viel Platz am Strand – links das demnächst wieder besetzte DLRG-Stelzenhaus.

Was ist da los, wo sind die Hamburger, wo die Touristen?!? – Mein Strandbesuch findet statt mittwochs, hig noon. Die zu erwartenden 18 Grad wirken noch nicht überall.

Die Westseite des Strands – mit Leuchtturm.

Kreisförmige Strandkunst – schön sauber soll es sein (mindestens wirken).

Ich gehe auf den Schiffsanleger, Ponton – Blick auf die Höhen (Falkenstein, da komme ich gerade her) entlang des Elbhangs gen HH, Hafen. Vorn zeigen Buhne und Strand Mitteltide, auflaufend Wasser.

„Ah, ein Foto wie an einem Urlaubstag“ sagen doch zwei Anwesende von anderswo – und fotografieren vermutlich den Blau-Grün-RotWeiss-Sandstrandausschnitt meiner Aufnahme. – Zwei Angeln.

Hier setze ich mich nun hin, …

… gucke übern Strom …

… auf die Grenzinsel HH-Nds, Neßsand.

Hier kann man – so fast allein – „den lieben Gott `n guten Mann sein“ lassen.

Mit dem Angler fachsimple ich dann doch ein wenig. Der Aal beginnt sich zu bewegen. Das auflaufende Wasser bringt in Fronten div. Weissfische, Barsch. Die großen Flundern („Elbbutt“ – wer`s nicht kennt: bis überraschende 40-50 cm lang) lassen noch auf sich warten. – – – Es beisst nix.

Mein Warten geht wohl langsam zu Ende, ich gehe schonmal Richtung Auto. – Da kommt sogar – ein kleiner! – Containerfrachter.

Im Vorbeiziehen – am Horizont Airbus – entdecke ich Bewegung hinter seinem Heck. Auch zwei Kajaks sind seewärts unterwegs.

Am Rand des Sandstrands, Beginn des Laubmischwalds bis hoch auf die Höhen, blüht frühlingshaft ein Spitzahorn.

Schon kommt der Anruf – Frau einsammeln und nach Hause fahren. – Solche Pausen lob` ich mir!

P.S.: Dank der Aufmerksamkeit von „Wildgans“ ergänze ich ein in morgendlicher Hektik – Frühstück rief! – unterschlagenes Foto.

„Das kleine rote Ding“ im bisherigen Schlussfoto, zahlreich (fast bis zur „Un“zahl) vertreten, sieht real aus der Nähe so aus. – Trotz seines massenhaften Vorhandenseins ist es schier unglaublich, was menschliche Blödheit hier ringsum – wie anderswo – in die Landschaft bringt …. und liegenlässt.

Eine sonnige Runde im Wedeler Autal zeigt im Feuchtwässrigen immer wieder Fettgelb.

Näher hingesehen – eine Sumpfdotterblume (von vielen).

Das Kleinklima ermöglicht schon geflügelten Besuch – eine erste Biene.

Diese Kurztour findet statt, weil ich bald als Chauffeur über die Landesgrenze nach Hamburg muss. Da will ich meine anstehende Pause nutzen, mal wieder Höhen und Tiefen des Elbhangs zu geniessen.

Den Kiebitz habe ich im vorigen Beitrag gezeigt und sein Vorankommen in jüngerer Zeit erläutert, nun folgen meine Eindrücke aus der nördlichen Beobachtungshütte, Blick auf Flachwassergebiet.

„Die Hütte ist voll“ – wie bereits geschildert. Ein wenig Mühe muss ich mir machen, einen Blick ins Freie zu erhaschen.

Die Kiesinseln sind beliebt. Neben unterschiedlichen Gänsen und Enten sehe ich vor allem Fischliebhaber.

Kormorane und (vor allem Lach-)Möwen bestimmen das Bild.

Bei näherem Hinsehen entdecke ich auch 2 Austernfischer.

(Mindestens) ein Säger hat es nicht auf ein Foto geschafft. – Überrascht über diese Dominanz frage ich in die Runde, ob schon das tägliche gemeinsame Fischjagen zu beobachten war.

… – – – Irgendwie schlägt mir Verständnislosigkeit entgegen … – – – Ich höre als Stichwort „Blaukehlchen“. – Aha, wer große Objektive anschleppt, ist an großen Vögeln nicht interessiert – eine Gruppe echter Ornies hat sich offenbar zusammengefunden.

Dann doch noch – nein, eine Fischjagd war noch nicht zu beobachten. Und – nachgefragt – nein, die um die 20 oder mehr Silberreiher sind nicht da. – Auf meine Nachfrage macht sich doch Überraschung breit über deren (vollständige?) Abwesenheit. Mich überrascht auch, dass – mindestens auf den ersten Blick – keine / kaum Graureiher zu entdecken sind. – Ist da in der Gewässerdurchgängigkeit ein Umbau geschehen mit der Folge, dass die ringsum wandernden Stichlinge nicht in die Flachgewässer ringsum einwandern konnten?

Die Frage muss erstmal unbeantwortet bleiben.

Auf einer weiteren Kiesbank fällt die andere Besetzung auf – Brandgänse.

Nochmal näher ran – die ruhen allesamt.

Bei ablaufend Wasser der Elbe lohnt sich ein Blick über den Deich – bzw. gelegentlich verlege ich meine Deichrunde „von binnen nach buten“.

Da sind die Brandgänse eifrig auf dem trockenfallenden Watt mit Futtern beschäftigt, umgeben von speziellen Enten- und Limikolenarten.

Ein immer wieder begeisternder Eindruck.

Zum Ruhen ziehen sie sich dann gern – wie gesehen – ziemlich (zumindest vierbeinige)Beutegreifer-geschützt auf die Kiesinseln der Station zurück.

Einen Eindruck über das Leben rund um die Vogelstation Wedeler Marsch gibt der sie betreibende NABU Hamburg.