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Archive for the ‘Klima’ Category

Mit großer Lupe Interessantes näher betrachten …

… kann man jetzt an der Magerwiese – Erläuterungstafel.

Warum ausgerechnet die „Ruhe-Oase“ im Klimapark Eichtal an einer Stelle mit nahezu ganztägiger Sonnenexposition angelegt ist, weiss wohl nur der Planer zu sagen (?).

Wir blicken auf die neue Wandsebrücke, die neu geschaffene Gesamtdurchgängigkeit – Umfliessen der Teichstrecke, erlenbegleitet, im Norden.

Dazu ein Ausschnitt aus dem im vorigen Beitrag vorgestellten Übersichtsplan. Die Teichschwelle stellt fortwährende Wasserführung der Wandse sicher, steigert die Umlaufwassermenge mit zunehmendem Abfluss bis zur bautechnisch vorgegebenen Maximalmenge.

Das ruhige Ostende der Teichkette.

Erläuterungstafel zur Durchgängigkeit und zur auf sommerkühles Wasser angewiesenen Lebensgemeinschaft Forellenbach.

In die Brücke sind Gitter eingebaut – lichte Organismenpassage.

Tafel zu Bäumen.

Hier wird die Sumpfzypresse, 3 alte Exemplare auf einer Insel, gewürdigt.

Dagegen sollen alte Sumpfzypressen im Bezirk HH-Nord gefällt werden – weil ihre Wurzeln auf einer – zugänglichen – Insel im Stadtparksee Spaziergänger gefährden (!?!).

Wenn denn unbedingt auf Wurzelbereichen herumgetrampelt werden soll, kann – wie hier im Eichtalpark – ein Bohlenweg die Bäume (pardon: den Menschen ???) schützen!

Wir gehen zum Ausgang, vorbei an einem Wäldchen, das nach der Miyawaki-Methode gepflanzt wurde.

Weiter, per Bus, peilen wir die letzte Station unseres Wandse-Besuchs an, den Mühlenteich Wandsbek.

Blick bachauf – Westende des Mühlenteichs Wandsbek. Hier entstand aufgrund der Umfeldgegebenheiten leider nur ein technischer Fischpass – „vertical slot“, Schlitzpass.

Blick aufs Gesamte – gefalteter Schlitzpass mit zusätzlicher Lockstrom-Dotierung am Ablauf.

Draufsicht – je nachdem, wie man sowas technisch ausgestaltet, nimmt auch hier sich die Natur, was sie für erreichbar hält. Es grünt wie verrückt!

Und – Admiral nutzt technischen Bauwerkteil zu sonniger Ruhe – mit Glück versöhnt sich die Natur mit Menschenwerk.

Abschlussgespräch beim … Fischessen. – Da kein heimischer Barsch zur Verfügung steht, finden wir aus vielerlei Auswahl im Seelachs einen köstlichen Ersatz.

Generelles Lob von mir zu Erreichtem – 11 Jahre nach meinem Abgang. Das meiste, wenn auch nicht in der Detailgestaltung, ist aus handlungsorientiertem Verhandeln der Vergangenheit bekannt – Beispiel „Forelle 2010“.

Aus dem Jahr 200x – von der Wandse selbst vor der Jahrtausendwende erbrütete, im Foto laichfähige Bachforelle in typisch bunter Tieflandfärbung (bei 35 cm, im Maximum wurden 53 cm gemessen). – Ja, auch Stadtbäche können Fischpopulationen aufbauen.

– Es bleibt weiter viel zu tun.

Foto-PC-Spielerei 200x – Möge das Werk gelingen!

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Schnell sind wir per Bus vom Stadtteil Rahlstedt nach Wandsbek gekommen – Eingang zum Eichtalpark.

Uns empfängt eine neue Erläuterung – hier hat sich allerhand getan.

Insbesondere zum Thema Klima, neben Umweltbildung generell, können etliche Spezialstichworte breit erlebt werden.

Das Klimalabor.

Herr Trump wird nicht entzückt sein.

Übersicht Eichtalpark, mit Spezialthemen.

Auf dem Weg zum Auenbalkon – links ein Teil des neuen Überschwemmungsgbiets, im Hintergrund die erlenbestandene Wandse.

Blick ins Überschwemmungsgebiet mit Tümpel.

Am Rand eines Tümpels führt ein Teichhun „ganz heimlich“ zwei Küken.

An der Bachterrasse – Allgemein- und Umweltbildung.

Unter anderem mit Fragen …

… und Antworten.

Zwischen den Eichtalteichen wurde eine offene Schwelle gestaltet – eine Stockente lässt sich die Bach-Wasserpflanze Wasserstern und anderes schmecken.

Nach dem bekannten Motto finden Wasservögel ihre Nahrung am besten selbst.

Blick über die offene Schwelle auf den westlichen Teil.

Blick aufwärts auf den östlichen Teich, mit Pegel.

Demnächst geht es weiter mit 2 Beispielen zur Durchgängigkeit des Fliessgewässers Wandse.

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Per Bus wechseln wir fix zur Wandse – Blick bachauf zum ehemaligen Mönchstandort.

Der Pulverhofteich im Stadtteil Rahlstedt wurde, beginnend im Rahmen des Projekts „Forelle 2010“ (Text im Link: S. 82-88), seit der Jahrtausendwende Stück um Stück abgesenkt. Darin abgelagerte Sedimente, Sand und Organik, fielen nach und nach frei. Pflanzensukzession nahm ihren Lauf.

Die Wandse formte sich selbst ihren windenden Verlauf und verlässt den Pulverhofteich über diese raue Strecke. So konnte zwanglos die örtliche Durchgängigkeit des Fliessgewässer-Kontinuums erzielt werden ohne großartige technische Baumaßnahmen, für die jeweils Euronen in die großen Hunderttausender, meist einstellige Millionenhöhe, erforderlich sind.

Rangezoomt – Blick auf die neu entstandene Aue.

Wir wandern auf dem nördlichen Weg – entlang des baumbestandenen, wäldchenartigen Moränenhangs.

Blick auf die nun bunte Aue.

Die Wandse direkt vorm Hang – wie anderswo ist der Besucherdruck enorm.

Blick vom Diesseits ins Jenseits – Bruchweide.

Intensiver Weidenwuchs wird zeitweilig gemindert. Der Schnitt ist als – zumindest optische – Schranke gegen übermäßiges Umfeldvertrampeln gut nutzbar.

Aue hinterm Weidenverhau – Sturzbäume werden gern als Balanciergelegenheit, Zugang ins Grün ge(miss)braucht.

Durchblick – die Vielfalt des dreidimensionalen Grün täuscht über die städtische Realität hinweg – ein wahrer Erholungsraum. – Gleichwohl entgeht dem aufmerksamen Beobachter nicht die relative Schmalheit, hier: knapp 150 m. – Hinterm kurzrasigen Parkteil mit Bank „jenseits“ sind regelhaft die vorbeizischenden Autos zu sehen (eins ist auf dem Foto erahnbar).

Wir machen uns auf den Rückweg.

Wieder per Bus – super-HVV, besten Dank! – fahren wir bachab.

Demnächst mehr zur Wandse, zum neu gestalteten Eichtalpark.

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Rahlstedter Weg gen Süd gequert, ca. 200 m weiter – Uferbewuchs im Offenen, klarer Bach, Stockentenweibchen.

Bacharbeit zeigt Entwicklung – Kies, Erlen, Stopp der Parkrasenmahd, AuenGrünEntwicklung.

Die Handschuhe liegen da nicht symbolisch. Neben und hinter mir steht eine Gruppe, die neben Bachpaten- und Bezirksamtsaktivitäten im Gewässer- und Umfeldschutz ergänzend per Auftrag Reste des Drüsigen Springkrauts ausreisst. – Ja, „Reste“, Jahrzehnte konsequenter Arbeit haben – nach und parallel zum Erfolg beim Riesenbärenklau – auch diesen Neophyten mindern können. Wichtig ist halt, das ganze Einzugsgebiet, möglichst mit „Ursprung“ (meist Garten eines Pflanzen-, Natur-, Bienenliebhabers) im Blick zu haben.

Der Weg ist weg! – Nein, der stets störende bachnahe Weg rechts, durch Hochwasserwirken teures ErhaltungsÄrgernis, ist vom Bach am rechten Bildrand nach links in Hanglage versetzt (klitzeklein ist links eine Joggerin erkennbar).

Der neue Weg lässt sich sehen – mit seinem roten Punkt am Horizont, Randstreifen runtergemäht. Das dreidimensionale Auengrün mit Baumgruppen begeistert in seiner Formen- und Artenvielfalt.

Von allein entstandene, heranwachsende Erlengruppe um eine Mulde, die bei Hochwasser jeweils neu mit Wasser eingestaut wird.

Detail, ein schönes Experiment (nur Mut!)! Im Altern (nun ca. 10 Jahre) ist zu erkennen, wie sich Bäume durch Ästeabschlagen von unten her zum lichten Auwald entwickeln.

Wenn dieses Experiment geschätzt und weiter begleitet wird, wird auch die Unterbodenentwicklung mit Frühblühern erkannt werden.

Alte Horrormärchen vom „schwarzen“ (oder später „grünen“) Tunnel der Erlenentwicklung werden durch praktisches Erleben ad absurdum geführt. „Der Tunnel“ ist menschengemacht – sei es durch zwanghaftes Absägen der Bäume (Erkenne den Irrweg: Vom Baum zum Busch, vom Busch zum „undurchdringlichen, dunklen Gestrüpp“ – MEHR Sägen!), Wachstums- / Alterungsverhinderung bei überholtem Unterhaltungshandeln – oder durch falsch verstandenen Naturschutz.

Bäche und Flüsse wären nun einmal im naturnahen Zustand sommerkühle Fliessgewässer mit der charakteristischen Lebensgemeinschaft. – Lebenslanges Lernen ist empfehlenswert.

Wir gehen zum Rahlstedter Weg, Grenze zwischen den Ortsteilen Farmsen und Rahlstedt. Der Bus bringt uns – gen Süden – zur Wandse.

Mehr demnächst.

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S- und U-Bahnnutzung ist angesagt – Elbtunneldeckel in Arbeit.

In HH Farmsen steige ich aus der U-Bahn, Treffen klappt, wir gehen zur Berner Au, nahebei. Eine günstige Gelegenheit, meine frühere Wirkungsstätte in der weiteren Entwicklung (im Unruhestand zugebrachter) 11 Jahre zu erleben.

Winden und Sohlesortieren ist zu erkennen – aber ist DAS ein gesunder Bach?

Hier arbeiten Bezirksamt Wandsbek und Bachpaten seit langem Schritt für Schritt zusammen. Das Winden und Sohlesortieren folgt im für Mittel-, gar Niedrigwasser extrem überbreiten Querschnitt auf regelhaftes Einbauen von Strömungslenkern aus Steinen, Kies und Holz.

Kein einfaches Arbeiten in einer Großstadt – gegen Überbreite und Ufervertritt mit extremer Lebensraumzerstörung werden auch im Umfeld gewonnene Jungerlen gepflanzt.

Blick über eine Teilstrecke – insbesondere hinten ist die Vielzahl von Aktivitäten erkennbar. Das Profil und der nah am Bach verlaufende Weg sind Herausforderungen jeweils auf ihre Art.

Wer diesen früheren öden Sandkanal kennt, ist erstaunt. Hat sich der Blick erst eingesehen, sind überall in der Fläche Stichlinge dieses Jahrgangs zu entdecken.

Für die Gewässerstruktur und Klimadiskussion besteht hier ein Beispiel – bei allen Sachzwängen – für mögliches und durchgeführtes Handeln.

Es geht voran. – Gleichwohl bleibt viel zu tun. Eisenaustritt auf der anderen Seite zeigt auch Übertiefe des Profils, „Ausbluten“ des Umfelds.

Zu beachten: Das zunehmende Einengen des Niedrig- und Mittelwasserprofils, in der Strecke auch durch Auswirkung des Handelns an veränderlicher Sand- und Organikablagerung erkennbar, bringt wachsende Möglichkeiten für das Wiedergewinnen von Lebensvielfalt.

Stadtnatur und ihre Entwicklung ist aufgrund urbanen Umfelds – dichte Bebauung mit entsprechenden Hochwasserschüben bei Stark- oder Dauerregen, weitere Konzentration von Bevölkerungsgruppe durch öffentliche Einrichtungen wie Schulzentren, Durchgangsstrecke für intensiven Fuss- und Radverkehr – stellt ihre eigenen Herausforderungen, Handelnde müssen ein gehöriges Maß an Entspannung und Durchhaltekraft beweisen. – Wer sich dem stellt, wird belohnt.           🙂

Der Park in der Folgestrecke ist ebenfalls – entsprechend der dortigen Bedarfe und Möglichkeiten – weitgehend verändert. – Dazu folgen demnächst Beispielfotos.

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Das war ja besser als Stadtrundfahrt! – Letzter Blick auf Rathaus und St. Petri.

Tief drunten – Ziel erfasst, U-Bahnstation Feldstraße.

Im Abstieg – Blick auf die Budenstadt des Doms, die Aktivgänge kaum wahrnehmbar.

Auf der Suche nach dem Fahrstuhl, Erläuterungsbild innen. – Wer ihn mal findet, gibt bitte über Nutzbarkeit Bescheid (ja, wir haben das Icon gesehen, auch Fahrstühle).

[Es scheint, als wenn einer vom Boden bis zum Grünstart existiere. – Oben jedenfalls erfuhren wir, dass das dorthin verkehrende großräumige Exemplar Handwerkern und Personal per Zugangskarte vorbehalten sei. Ein anderer ist offenbar nur für Behinderte per Nachfrage aktivierbar. – Komische Welt!]

Aufwärts nicht bemerkt – abwärts erscheint uns der Weg steil.

Zum Nachdenken – Stalaktiten am Stahlbeton.

Raus geht`s wie rein – durch ein Drehkreuz.

Demnächst also Dom, für Willige – wir peilen die U3 Richtung Rathaus an.

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Spontanentscheidung „Super Wetter!“ bringt uns in die S-Bahn.

In der S1 gen Hamburger Landungsbrücken – der Deckel für den Altonaer Teil der Elbtunnelautobahn ist zur Hälfte fertig.

Nach Umstieg in die U3 steigen wir am Halt Feldstraße aus – grell, der Grüne Bunker. Und unten vor ?

Unten befindet sich der Hamburger Sommerdom im Aufbau.

Wir sind gleich nach Ankunft rechts rum, gen Süden – rechts Millerntorstadion (FC St. Pauli), Dom-Attraktionen.

Südlich am Bunker vorbei, Fahrgeschäfte – wir sind auf einem Rundgang!

Östlich des Bunkers – auch nicht schlecht, Verlaufen. Ohne hätten wir diese Rundumwahrnehmung nicht gehabt.

Wieder in Höhe U-Station Feldstraße.

Der Eingang ist nah!

Und – jetzt sollen / wollen wir da noch ganz hochkraxeln ?

Demnächst mehr.

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Im Beitrag vom 1. Juli ist unsere jüngste Betrachtung des örtlichen Bach-Elends bei Hitze und geringem Abfluss dargestellt. Der erste Lkw zum Testen hiesiger Verbesserungsmöglichkeiten wurde bestellt. Am 15. Juli war es dann so weit.

Ein ruhiger Morgen – der Hase auf der anderen Uferseite lässt sich erstmal nicht stören.

Die punktuellen Arbeitsplätze werden angesehen. Hier soll beidseitig Uferschutz erfolgen. Das Ufer wurde mit Freischneider sichtbar gemacht – nachdem diesseits durch Übersonnen geförderter massiver, alles andere unterdrückender Aufwuchs von Drüsigem Springkraut runtergemäht ist.

Der Kies, 15 t fürs erste, liegt bereit.

Angesichts kleinräumiger Flächenstruktur arbeiten wir „mit kleinem Geschirr“ – Trecker mit Frontlader.

Zum Testen des Geländes und unseres Vorgehens wird zunächst eine halbe Schaufel geladen. Ziel erreicht – das sieht gut aus.

Ein paar Kieselsteinchen für einen überbreiten, übertiefen, fast völlig strukturlosen Bach.

Aber es geht weiter, Schaufel für Schaufel.

Nach der Testfahrt wird nun stets mit voller Schaufel gearbeitet.

Die andere Seite.

Auch das wird, …

… Schaufel für Schaufel.

Fürs erste ganz gut, beidseits geschüttet – so geht es weiter.

Doppelpärchen.

Altbäume, unterspült – leider fehlen hier Erlen, die das Ufer mit tiefgehenden Wurzeln bis unter den Wasserhorizont schützen.

PunktErosion links, vor großer Trauerweide – die stoppen wir.

Seitenansicht.

Und von gegenüber – erkennbar ist, dass wir mit dem „Punkt setzen“ nicht den Erosionshang zulegen. So kann der, z.B. vom Eisvogel genutzt werden.

Gut liegen die beidseitigen Erststrukturen.

Genaueres Betrachten ergibt Anpassungsbedarf zum Uferschluss oben sowie Seitengestalten bachauf und bachab.

Nichts leichter als das – dem Kies wird gezeigt, was eine Harke ist.

Nun warten wir auf hinreichend Regen, nach dem wir die Wirkung unserer Taten für weiteres Handeln prüfen.

Vor allem aber warten wir auf Terminieren des Unterhaltungsbaggers, der die beiden kontraproduktiven, UltraErosions-erzeugenden alten Strömungslenker entfernt. Dann wird auch an deren Uferpunkten verbessernd gearbeitet.

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In meinem Beitrag vom 5. Juni hatte ich (mal wieder) auf die Lebensgefahr für in der Tide-Elbe Schwimmende hingewiesen. Geringe Abflusswerte und hohe Wassertemperatur sorgen – saisonal, durch vorige Vertiefungen und die Elbeverbreiterung bewirkt – auch für Lebensgefahr für Gewässerorganismen. Zumindest ist über Monate die Verbindung für wandernde Organismen Richtung Laichplätze bis hin nach Sachsen versperrt.

Dieses Jahr wiederholt sich das Bekannte, Unerträgliche, bereits seit Ende Mai.

Optisch stellt sich die Situation dem Betrachter vom Elbdeich bei Wedel wir folgt dar.

Elbdeich Fährmannssand, Süßwasserwatt trocken, Tonne – Buhnenkopf liegt bei Tideniedrigwasser frei, unmittelbar davor beginnt Seeschiff-tiefes Wasser.

Klappbagger mit LNG-Antrieg sorgt durch fortwährendes Saugen und in der Elbmündung Verklappen für Erhalt des Zustands.

Dass damit fortwährende Vernichtung des Flussbodens als Lebensraum verbunden ist, braucht nicht ergänzend erwähnt zu werden (denke ich immer, ist aber den meisten nicht bewusst). Im Hamburg-nahen Bereich sind, seit Jahrzehnten weiter betrieben, letzte für die Lebenszykler vieler Gewässerorganismen so notwendige Flachwasserbereiche aktiv oder als Folge beseitigt worden.

Noch einmal, nun mit Buhne und Tonne – dass in solch Gewässer niemand ungefährdet baden kann, sollte auch klar sein.

Die Rindviecher kümmert`s nicht – angesichts extremen Aufheizens des Bodens suchen sie Kühle Richtung Tidefluss.

Ich suche Zuflucht im Schatten, in mit Rollläden versorgter Nordwohnung. – Wohl dem, der hat, in dieser, unserer Zeit!

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Ein Häuschen im Grünen – wer möchte das nicht? – Aber so mitten im Mais ist es halt der Überrest eines früheren Obsthofs, Geräteschuppen nehme ich an.

Das neue Agrar-Grün? Ich bin begeistert. Die Bohnen machen sich prima.

Weit hinterm Weidegrün zieht bei Thw jenseits des Elbdeichs Containerfrachter MSC Altamira, 200 x 48 m, TG 12,5 von möglichen 14,5 m nutzend, gen Hafen Hamburg.

Es wird Zeit, dass die Schifffahrt wegkommt vom Schweröl! Hier, „im Grünen“, verpestet das Schwarz enorm die Luft. Erst wenn Hamburg naht, wird auf „etwas sauberer“ umgestellt.

Elbdeich Hetlingen – Saison-Grün, vom Deich“rasen“ über Staudenflur und Binsen- / Reetflächen bis hin zu kleinem, sich vergrößerndem Auwäldchen.

In der Radelfolge, aber tags zuvor – Elbdeich Fährmannssand, „stairway to Heaven“, frisch randlich mit Freischneider bearbeitet.

Da zieht ein feines Passagierschiff flussauf.

Und von Lühe her folgt Hapag-Lloyd Containerfrachter Al Manamah, …

… inzwischen auch vor der Elbinsel Hanskalbsand – 307 x 40 m, 12,3 von möglichen 14,5 m Tiefgang nutzend.

Das sind ja recht kleine – wann ich wohl mal wieder einen Verursacher der vorigen Elbvertiefung und -verbreiterung (mit verheerenden ökologischen Folgen), die 400 m plus-Klasse sehe?

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