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Archive for the ‘Klima’ Category

Uetersens Politik hatte an den Grenzbach Ohrtbrooksgraben eingeladen. Etliche Interessierte aus Uetersen und Tornesch sind angekommen.

Wir treffen eine begeisterte Mädchengruppe, die am Bach spielt – Wasserbau vom Feinsten.

Nach kurzem Gespräch räumen sie vorm Weggehen stauende Elemente ab, um mögliche Schäden zu vermeiden. Entsteht hier eine neue Wasserbau-Generation? Dem Fachkräftemangel muss entgegengewirkt werden.

Ich erläutere die Entwicklung vom kahlen Tide-Kanal zum bewegten Bach (vgl. ältere Beiträge hier im Blog). Links am Ufer Torneschs liegt eine nun naturbelassene Fläche, Uetersens Ufer rechts wird extensiv als Mähwiese genutzt – insgesamt eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt.

Zur Besuchszeit läuft gerade die Flut auf bzw. staut ein. Daher ist zunehmend weniger Bewegung des Wassers zu erkennen. Die meisten Teilnehmenden kennen aber das Gewässer in den unterschiedlichen Phasen von Spaziergängen.

Dann die Ernüchterung – wo sind die vielen Gewässerarten, auf Urlaub? Ausser Ruderwanze und Prachtlibellenlarve Calopteryx finde ich – nichts!

Wir können dann 4 Größengruppen Calopteryx-Larve bewundern (die größte und die kleinste nicht fotografiert, schade).

Dies entspricht so ziemlich meiner Überraschung in 2024, wo immerhin noch der Bachflohkrebs (mühsam!) zu fangen war. – Von einem großen, toten Aal wird per Foto berichtet. Wir spekulieren angesichts der Unversehrt heit des Tiers über Sauerstoffsituation und chronischer bis akuter Vergiftung angesichts Pestizidanwendung und Chemikalienfehlnutzung, bezogen auf die Wirbellosen über Trockenheit und Hitze.

Während ich noch (ergebnislos) versuche, mehr Gewässerleben zu finden, erhält die Gruppe allerlei lokale und vogelkundliche Information – die Teilnehmerschar ist bunt besetzt, die Veranstaltung ausgesprochen informativ.

Richtung Ende unserer Bekiesungsstrecke …

… hat sich die Teichrose angesiedelt. Die wollen wir nicht stören.

Die Sonne sinkt, wir verabschieden uns.

Zurück am Startpunkt, der aufwendig neu hergerichteten Bachquerung (alles ginge hierzulande auch weitaus angemessener … ?). Die Flut hat nahezu ihren Höchststand erreicht.

Bis zum Auto eifriger Gedankenaustausch – was für ein Abend!

Weiterer Austausch ist absehbar.

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Die Gewässerunterhaltung ist in die Saison 2026 / 27 gestartet. Der Landesverband der Wasser- und Bodenverbände SH bietet – neben den Angeboten auf dem freien Markt – seit Jahren Schulungen zur Schonenden Gewässerunterhaltung an. Seit 2020 darf am Gewässer nur noch wirken, wer den Fachkundenachweis besitzt.

Neben völlig aus der Zeit gefallenen Zeichen harter Unterhaltung – Anschneiden von Ufern, Abbaggern von Gleithängen (vielleicht folgt dazu gelegentlich ein eigener Beitrag) – finden sich tatsächlich aktuelle Beispiele von Ufer“befestigungen“, an deren Ende zwanghaft der betreffende Bach zum erodierenden Uferschaden erzogen wird.

Blick bachab, an ehemaliger Überfahrt – links im harten Schatten kaum erkennbar abgebaggerter Gleithang. Überbreite führt zu eintöniger Wüstenei mit flächig bewegtem Sand. – Der Prallhang ist durchgängig …

… gestackt, völlig aus der Zeit gefallen.

Die Senkrechtverholzung des Bachlebensraums scheint nicht genug, alles ist mit Vlies hinterlegt. (Das ist so am nächstfolgenden Prallhang genauso streckig wiederzuerleben.)

Wo mensch solch überholtes, „hartes“ Handeln an den Tag legt, tut ein Fliessgewässer das, was es immer tut: Es kolkt das folgende „Weiche“ aus.

Meist sorgt nicht fachgerechtes Agieren für Folgeschäden, deren Ausgleich kostenträchtig (und dann hoffentlich richtig!) ist.

Hier im Blog habe ich reichlich über Lenkbuhnen, Kieslenkbuhnen mit UferschutzDepots ff. geschrieben – erspare mir das an dieser Stelle (ist über die Suchfunktion oben leicht zu finden).

Rückweg, entlang der überbreiten, lebensraumzerstörten SandWüstenei.

Auch im Jahr 26 der Wasserrahmenrichtlinie (die das Verbesserungsgebot einführte und fast im 50.(!) Jahr deutschen Wasserrechts, das Lebensraumverschlechterung seitdem VERBIETET), bleibt also viel zu tun.

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Noch radele ich auf der Geest, wundere mich gar nicht, dass manche beschnittenen Bäume nicht wieder austreiben – wohl „gekniffen“ statt gesägt.

Das ist schnell geschehen, der Fachmann weiss aber um die verheerende Wirkung und zieht die Sägearbeit vor. – Hier vor Ort besticht, wie die Robinie offenbar das beste draus macht (findet manch einer gar nicht witzig, anderswo wird der Baum aber als [mindestens zu prüfender] „Klimabaum“ geschätzt).

Ich stoppe vor dem Übergang in die Marsch, am Geesthang. Was liegt da kegelförmig erscheinendes „Am Hang“?

„Am Hang“ ist dieser landwirtschaftliche Weg trefflich benannt.

Ah, das ist ja Kies, Körnung 16-32 mm.

Blick den zur Zeit sommertrockenen Sauerbeck bachab, in die Marsch – hier wird bald …

… unsere versehentlich von Unterhaltungsbaggerung plattgezogene Rausche-Kolk-Abfolge wiederhergestellt und noch ein Stück verlängert.

Möge das Werk gelingen! – Demnächst mehr dazu.

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Da sitzt wer – noch nie bewusst gesehen – innen an unserer Haustür, …

… den ich im Internet nur unbenamt finde.

Egal – den lasse ich erstmal frei.

Gestern, nach elektrifizierter U-Bootfahrt im Wolkenbruch auf der Autobahn, finde ich anschliessend diesen bekannten, guten Rat im BNUR, Flintbek.

Nach dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ sehe ich zu, sinngemäß zu handeln. Der Schmetterling weiss das hoffentlich zu schätzen.

Zuhaus liegt es massenhaft rot auf dem Rasen, …

… hängt noch reichlich an etlichen Ästen.

Zum einen freut`s mich, dass unser auf Ast- statt „Hausmeister-rund“-Schneiden geänderter gärntnerischer Umgang mit dem Grün ringsum nun nicht nur massenhaft Blühen, sondern auch Fruchten zur Folge hat.

Zum anderen wundert es mich, dass Vögel diese Pracht nicht längst entdeckt haben. Im Niedersächsischen kamen wir meist nicht in die Gelegenheit, über die Eigennutzung der Kornelkirsche, Cornus mas, nachzudenken. – Wir schreiten also zum Selbst-Experiment.

Hmmmh, sehr lecker als Verschönerung …

… auf Zwetschenkuchen!

Also nochmal raus, …

… mehr Früchte …

… einsammeln.

Als Unterlage fürs tägliche Eis haben sie sich inzwischen auch sehr bewährt.

Zu viel sollte man roh nicht unbedingt verzehren, da kann sich der Magen schonmal rühren (nix ernstes, aber vermeidbar).

So weiss nun unsere Nachbarin auch Bescheid – die kocht gern Marmelade oder / und Saft. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.

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Die Sommertrockenheit, Wind und kleine Schauer bringen reichlich Falllaub herunter.

Die Jahreszeit schreitet voran – Schwalben sammeln sich auf Freileitungen, soweit noch vorhanden.

Freie Ersatzplätze anzunehmen fällt nicht schwer – ein SchwalbenBaum.

Rauchschwalben auf sterbender Esche, angeleuchtet von Abendsonne vor Schauer-drohendem Himmel.

Überhaupt, der Wechsel in der Landschaft – wo kürzlich noch eine bunte Rinderherde eine Wiese beweidete, …

… sitzen nun Hunderte Graugänse, die hier – warum auch immer – ein Stück vor mir aufstieben und über den Elbdeich queren.

Weitere gleich neben mir lassen sich mitreissen. – Da kann man sich schonmal „mittendrin“ fühlen.

(Wie gut, dass das kein dichter Möwenschwarm ist …)

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Irrwitzige Lichtverhältnisse! – Mühlenau Rellingen – wir haben noch was vor querab der Düpenaumündung.

Um den Abriss an der fragwürdigen Düpenauquerstackung kümmern wir uns mal nicht – im Auge zu behaltende Altlast! – Der erstgeschüttete Kies liegt gut, kann demnächst mal ergänzt werden.

Am bachauf-Start eines merkwürdigen, starren Holzeinbaus besteht diesseits ein uferseitiger Durchbruch, der zu heftigem Nagen, Uferverlust geführt hat und weiter führt.

Gegenüber ist – wie so oft – das Versagen einer harten Steinpflasterung mit heftiger Erosion erkennbar.

Wir haben`s heute mit Hölzchen & Stöckchen (HuSt, H&St), werden mit 5 kg Vorschlaghammer, rammend, einen Treibselsammler basteln.

In der Hoffnung auf ähnlich starke Wirkung des Sandumlagerns und Festlegens in Form zurückgewonnenen Ufers wie beim „Erstling“ (und folgenden Experimenten anderswo) gehen wir ans Werk. Was bislang fehlt, ist die Arbeitskraft – das Wasser! Niedrigstwasserabfluss im ultraüberbreiten Bett bewirkt erstmal nichts (bis wenig).

Als Orientierungspunkt dient uns ein altes Querstack, das offenbar hier am Beginn des merkwürdigen Holz-Längseinbaus seine Funktion verloren hat.

Start – wir sind überrascht, stehen fest auf Sand … – und können die Stecken über 1 m tief per Hand eindrücken.

Blick bachab – der Hammer hat Ruh` (erstmal).

Die entstehende neue (Mikro-)Hydraulik …

… ist bereits erkennbar.

Wie üblich werden die „Wasserhölzer“ am Mittelwasser orientiert. Uferseits steigt die Länge an, hilft bei entsprechender Uferrückgewinnung (möge es klappen – immer ein Experiment!). Dort wird noch mit dem Hammer tiefer geklopft, dann ggf. auf passende Höhe abgesägt.

Die Anzahl mitgebrachter langer Stecken und deren Sägereste ermöglichen uns, auch auf der gegenüberliegenden Seite aufwärts des Steinpackungsversagens einen weiteren Treibselsammler anlegen.

Blick vom neuen Aktionsort bachab auf Treibselsammler 1 – lokale Interessentin Berner Sennenhund begleitet unser Werk.

Alle Stecken verarbeitet, 2 Treibselsammler fertig – Abmarsch.

Treibselsammler 2, Licht und Schatten – wir werden sehen …

Am massenhaft transportierten Erosionssand aus meist (aufgrund fehlenden Baumsaums) ungeschützten, übersteilen Ufern sowie beidseitigen Angriffs an der Sohle bei Überbreite liegt`s nicht. – Höhere Wasserführungen werden das Maß der Wirkung, Umlagern, in Teilprofil ruhig Legen, bestimmen.

Immer wieder spannend, wie dann im Bewegteren sowie im neuen, Ruhigen unterschiedliche Lebensgemeinschaften den wieder besiedelbaren Raum bevölkern – nicht zuletzt Futter für Fisch, Vogel, Fledermaus präsentieren.

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Da die Südspitze Sylts, Hörnum, bei früheren Besuchen immer zu kurz kam, müssen wir da einfach hin.

An der Südspitze Sylt, Hörnum – Surfer.

Wir sehen eine Landzunge, die peilen wir an.

Nicht zu fassen – wer`s nicht kennt, fasst`s nicht! Grobstein“pflaster“ flächig im Ebbebereich, Zeugnis von eiszeitlicher Vergangenheit und Korntrennung durch Hydraulik.

„Stunden später“ – na ja, nicht ganz. Wie üblich bei „freiem Wandern“ in weitsichtiger Landschaft haben wir uns völlig verschätzt. Die „Landzunge“ (gezoomt) vergessen wir mal ganz schnell, wandern langsam – den Boden aufmerksam nach Besonderheiten abscannend – zurück. Im Hintergrund: Muschelzuchtanlage.

Die Surfer ziehen sich zur Mittagspause zurück.

In Wenningstedt feiern wir einen 3/4 Jahrhundertgeburtstag (nicht meiner, habe ich voriges Jahr erlebt). Flusskrebsfleisch, große Portion, mit Bratkartoffeln und 2 Soßen – darf gern sein und schmeckt ultralecker.

Nachmittags wollen alle noch Munkmarsch kennenlernen – wir sind nicht allein. Im Hintergrund: Kirche St. Severin auf dem Kliff.

Am Strand bestaunen wir vielfarbige Algen. Die zunächst für Algenreste gehaltenen weissen Schnippsel …

… sind wohl – wie allzu oft! – Feuchttücher aus Fehlanwendung beim Toilettengebrauch.

Wie sagt man „so schön“ – letztlich landet alles im Meer.

Und da ist auch die „gemerkte“ Brücke – ich muss da hin. (Das ultradeutsche Schild vorndran will ich niemandem vorenthalten.)

Eifrig wird den 3 Frauengenerationen in der Ferne zugewinkt, man winkt zurück – nicht verstehend, dass ich mich bis zur Unsichtbarkeit entferne.

Brückenblick gen Inselkern – ein schick mäanderndes Etwas hat sich (man ?) da entwickelt.

Wattwärts – wie üblich ist sowas hochinteressant für Kinder. „Krabbenangeln“ mit Muschelfleisch an Wäscheklammer mit Stock und Leine fasziniert.

Jetzt muss ich aber zurück! Farbenblick Nord bis List.

Fernweh? – Das ist doch glatt …

… ein Urlaubsfoto wert (rechts am Dünenrand: zwischengelagerte Schuhe – Hauptsache, man vergisst nicht, an welcher Düne das war).

Und abends geht`s zum Strandabschied in Wenningstedt – Wetterwechsel kündigt sich an.

Da gucken wir lieber etwas nordwärts und freuen uns über die Dünung – Silbermöwe am Himmel, gehört dazu.

Es folgt die Räderabgabe – und am Folgetag die Abreise, wieder per RE, angesichts „Sonntag“ wird „dichte Packung“ im Zug erwartet.

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Mittagsüberraschung, wir wollen zum Erlebniszentrum Naturgewalten in List „Guck mal, was die ARD App produziert.“

Da guckt wer aus dem Smartphone raus.

Auch dort wird Kies geschüttet. – Möge das Werk gelingen.

Der Filmbericht findet sich inzwischen auch bei tagesschau.de .

Na, dann können wir ja nach List starten.

Berlinerisch elektrisiert angekommen in schwarzer „Asphalt-Blase“ – Farbgewalt Rot, elektrisch, vor dem Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt, List.

Von hier gen Norden blicken wir auf die Fährlinie Römö – Sylt (Fähren hin und her in Sicht), vorn ein Windsurfer.

Drinnen werden verirrte Wanderer geboten – Pottwalunterkiefer von Gestrandetem, …

„Heimgekehrtes“, neu aufbereitetes Walross, das verhungernd vor Jahrzehnten (1960) auf Sylt erschossen wurde und zwischenzeitlich in Bremerhaven ausgestellt war.

Draussen – Ausrüstung für Naturforscher, z.B. Schulklassen.

Ein großes FreilandAquarium bietet Überraschungen – leicht zu erkennen eine Strandkrabbe auf Miesmuscheln.

Ein Einsiedlerkrebs mit Strandkrabbe.

Allerlei Fische – hier ein Stichlingsmännchen mit mehreren Weibchen, 2 interessierte Betrachtende.

Plattfisch Scholle, auch eine Strandkrabbe nahebei, muss man erstmal entdecken – am ehesten bei Platzwechsel, vor erneutem Eingraben.

Für Experimente – hier: Vortex-, Turbulenzankurbeln – ist ebenfalls allerhand geboten.

Das große Natur-Experiment im Pazifik – Containerverlust von Frachter mit Tausenden QuietscheEnten (im Kleinen per Kurbel selbst auszuprobieren).

Fast glaubt man es nicht – jahrelanges Auffinden von QuietscheEnten, einzeln oder in Scharen, verdeutlicht in der Praxis Strömungstheorien der Ozean- und Wetterforscher.

Ja, und Herr Trump und andere Betriebswirte, Broker, Börsen- und weitere -Spekulanten können gern aus Erkenntnissen eines früheren ChefÖkonomen der Weltbank lernen (Bericht 2006 !). – Wer behauptet noch heute, „man“ /er habe nichts gewusst – oder es gäbe den Klimawandel doch garnicht (von Schäden ganz zu schweigen)?

Während meine 3 Begleiterinnen sich vom Syltdome – dem 360 Grad Kino – faszinieren lassen, begebe ich mich aufs Dach, mit Blick wieder auf die Fährlinie Römö-Sylt sowie eifriges WindsurferTreiben.

Näher herangeholt – Solarzellen und mehr Energetisches wird hier gut verständlich auf Tafeln erläutert.

Unten wird klar, warum bei Eis- und anderen -käufen gebeten wird, Nahrungsmittel „am Mann“ zu halten – Silbermöwen kennen, „dressiert“, keinen Anstandsabstand (klauen „wie die Raben“).

Es geht auf den Feierabend zu – Mitarbeitende entlassen Forschungsobjekte des Tages wieder ins Meer.

Wir gönnen uns noch was im Rundgang durch breites Angebot. Die Jungmöwe hat das Nachsehen.

Tags drauf nehmen wir uns einen Abstecher an die Südspitze Sylts, Hörnum, sowie einen weiteren Wattbesuch Munkmarsch vor – Strand Wenningstedt versteht sich von selbst.

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Alter Hof in Morgensonne – was unten so aussieht, …

… stellt sich am Himmel eiskalt dar.

Die Brötchen vom lokalen Bäcker schmecken wieder ausgezeichnet. – Das gute Wetter veranlasst uns zu einer Radtour ans Watt, Richtung Keitum.

Nach Umradeln des Flughafens auf einer Braderuper Nebenstrecke entlang einer Kiesgrube erblicken wir das Watt, Munkmarsch bzw. Keitum, nördlich vom Hindenburgdamm (am Horizont). – Die Brücke merke ich mir mal für einen andere Gelegenheit.

Auf den Höhen goldene Erntelager, offen und bereits abgedeckt.

Die nächste Aussaat wird vorbereitet. Möwen interessieren sich für Bodenbesiedler.

Querab vom Friedhof und Kirche St. Severin.

Reiterei ist auch schon ingang – später wird`s wohl zu heiss.

Munkmarsch – die Kreis Nordfrieslandflagge steht steif im Wind.

Ein Reiher untersucht den Wattenpriel.

Möwen, gleich nebendran, …

… haben offenbar die günstigere Position, stürzen sich eifrig ins abfliessende Wasser.

Auf der Höhe, Blick Nord Richtung List – ein beliebter Wanderstart Munkmarsch / Keitum, merken wir uns mal.

Entlang der Hauptstrecke geht es vorbei an Braderup zurück nach Wenningstedt, wo …

… ein Besuch beim Fischmann den Vormittag abschliesst – meine gute Wahl: Süßsauer eingelegter Brathering mit Salat und Bratkartoffeln (und ein Flens Dunkel).

Für den Nachmittag nehmen wir uns einen Aufenthalt im Schatten vor – das Erlebniszentrum Naturgewalten in List lockt.

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Bevor es heiss wird, radeln wir gen Nord, vorbei am „Langen Christian“, …

… vorbei an Weihnachtsbäumen (in den vergangenen 4 Jahren sind die so gewachsen wie unsere Enkelinnen) …

… und erreichen bald unser kühlendes Ziel, den Sylter Sagenwald.

Hier ist an vielen Stationen Interessantes beschrieben zu Riesen und Puken, zum Klabautermann und anderen Spökenkiekereien.

Licht, schattig und abwechslungsreich stellt sich …

… das Umfeld dar.

Alte Kiefern, einige Fichten, Tannen, vor allem lichter Laubwald lassen guten Unterwuchs mit vielerlei Beerenfrüchten aufkommen.

Die Erzähltafeln sind meist mit Turngeräten (und den beschriebenen Figuren) gekoppelt – ein gutes Angebot!

Über ein Stück Offenland kann ein zweiter Teil des Sagenwalds besucht werden.

(Riesen und) Puken auch dort – Symbolfoto.

Wir wechseln wieder in Waldteil 1, vorbei an einer Hochfläche mit blühender Heide.

Interessant ist das Werden, Wachsen und Vergehen in diesem kleinen Naturkleinod – in SH, dem waldärmsten Bundesland! (Wer fördert hier Waldvermehrung – ausser auf Papier?)

Das Erlebnis „lichter Wald“ lässt gerade an solch Hitzetag klar werden, was nicht nur im urbanen Raum für Mensch, Tier und Pflanze fehlt. Die röstende Maximaltemperatur 50 Grad und mehr auf unbeschatteten Flächen wird auf unter 25 Grad gemindert. – Womit ich mal wieder bei den Sommerkühle benötigenden Lebensgemeinschaften der Bäche und kleinen Flüsse wäre …

Bevor ich zu den Berlinerinnen wegen abendlichen Kartenspiels wechsle, gucke ich um 18 Uhr ins NDR SH Magazin (nun: Archiv vom 13. August 2026) – und sehe …

… mich.

Das Magazin moderiert einen längeren Beitrag für das Schleswig-Holstein Journal um 19.30 Uhr an – Kies zur Lebensraumverbesserung in der Krückau, als allgemeingültiges Beispiel.

Nach dem Depot-Schütten folgt die Feinarbeit …

… und der Gewässerfachmann Carsten Pusch vom NABU SH erläutert im Interview das Erfordernis und die Sinnhaftigkeit des „instream-Restaurierens“. – Danke dafür!

Im Schleswig-Holstein Journal wird der Krückaubeitrag wie zuvor …

… eingebettet in weitere aktuelle Gewässerthemen von Wassermangel, toten Ostseetiefen bis hin zum Ausnahmewetter, das uns der Klimawandel immer öfter präsentiert.

Stackpfähle als Zeugen der Vergangenheit weisen auf frühere Uferlage hin. Sie konnten nicht annähernd …

… Uferschutz, schon garnicht dreidimensionalen Lebensraum bieten wie die Natur es mit z.B. Erlenwurzeln praktiziert.

Eine Rausche an anderer Stelle dokumentiert die zurückzugewinnende Kraft und Lebendigkeit unserer Bäche und kleinen Flüsse.

Besten Dank für sehr angenehme Dreharbeiten, gekonnte Schnitt- und Erläuterungsleistungen sowie für die Moderation! (Foto: Ausschnitt laichende Flussneunaugen aus kleinem FilmClip)

Ich radele gen Westen, zum Kartenspiel.

Wie bereits am Schluss des Beitrags vom 17. August gezeigt, sitzen wir hier gen Nordsee (fast) in der 1. Reihe – Das gilt auch für den Sonnenuntergang.

Oha!

Kurz mal nicht aufgepasst – schon ist sie weg!

Tags drauf soll es nach Keitum – und später nach List gehen. Ich werde berichten.

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