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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Hinterm Elbdeich höre ich schräg über mir Gekläffe „Jäpp, jäpp, jäpp!“, wiederholt, fortwährend.

Langsam kommt die Erinnerung, das Kläffen kenne ich – sooo lange ist das gar nicht her.

Und siehe da, querab von der NABU-Vogelstation sitzen sie, seitwärts von ein paar Graugänsen.

Schwarz-weiss auf Marschwiesengrün – ca. 50 Nonnengänse.

Etwas versetzt sitzen weitere zwei Gruppen, ebenfalls um die 50 Tiere.

Und, ein Bisschen unruhig, als wüssten sie nicht, ob sie landen, vielleicht sich dazugesellen sollen, einige wenige weitere Kleinschwärme am Himmel.

Zunächst nahm ich an, diese Gäste seien verfrüht. Ein Blick hier in den Blog zeigt allerdings, dass sie z.B. am 25. September 2019 seit ein paar Tagen angekommen waren – kein Grund zum Wundern also. Es sei denn, es bezöge sich auf das Wunder des Vogelzugs.

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Mit Regenzeuganziehstopp kurz vor Erreichen des Anlegers Lühe waren wir von Buxtehude zurückgeradelt und hatten kurz darauf die Fähre bestiegen. Beim Blick über die Elbe aufwärts Richtung Ziel, Wedel, war alles regenverhangen, nur links und rechts „gab es festen Horizont“.

Die Fähre legt ab – Sonne auf dem niedersächsischen Ufer! Was für Gegensätze in Zeit und Raum.

Blick Elbe-abwärts – der Wind bleibt, ebenso das stark wechselnde Wolkenbild.

Die nördliche Elbeseite weiter regenverhangen, ein Binnenschiff und ein Fischkutter befinden sich im näheren Umfeld.

Zehner Sekunden später, besonnt, der Fischkutter HF 231.

Über den empfiehlt es sich, Geschichte und mehr nachzulesen.

Kurze Zeit später passiert der Schlepper Bugsier 18 die Fähre.

Fast verpasst – Blick südwärts – ein Seeadler hat etwas von der Wasseroberfläche gegriffen. Eine Möwe ist ausser sich, verfolgt den Adler eine Weile – hat der einen Jungvogel „geklaut“?

So etwas hatten wir vor einigen Wochen vom Deich am Wedeler Au-Sperrwerk länger verfolgen können. Da war eine Sturmmöve einem nahe an uns vorbei fliegenden Seeadler gefolgt – vergeblich. Der hatte ein Küken in den Klauen, flog zu sicherem Ansitz anderswo ab. Das war derart beeindruckend, dass der Griff zur Digicam schlicht unmöglich war. – Ich hatte mich über mich selbst gewundert.

Blick auf die Elbinsel Hanskalbsand.

Die gehört seit 2018 zu einem Naturschutzgebiet. Ob das von Wedel aus zu beobachtende regelmäßige Besuchen, auch Campen, im Sinne des Schutzzwecks ist, darf bezweifelt werden.

Wir legen an. Wie schön, die Reserveschraube wurde nicht benötigt. 🙂

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Nach dem Essen geht es durch Gässchen der Altstadt zurück zu den Rädern.

Gut Zeit, um die Fähre – bei welchem Wind auch immer – zu erreichen.

Kurve vor der BAB-Baustellenunterquerung – Wall und Lärmschutzwand, in der Landschaft wie ein Brett vorm Kopf.

BAB gequert, Blick nach Osten – da ist nahebei noch allerhand Grundarbeit zu leisten. Jede Menge Dumper und Schlepper am Horizont ameisenartig emsig wirkend.

Auch in Moorende gilt die StVO – der Radler von rechts, ob muskel- oder akku-betrieben, hatte wohl zu viel Kraft (oder wollte von mir angefahren werden ???).

Von westlich des Estedeichs grüßt die St. Martinikirche, Estebrügge.

Hohes Queren der Tide-Este, (noch immer) Bundeswasserstraße. Na ja.

Beim Abbiegen in Jork – was für ein viel versprechender Himmel!

Blick in einen Marschgraben – Pfeilkraut (und Froschlöffel).

Weiterhin war in der Strecke die Teichrose zu sehen. Pflanzlich ganz interessant, Anzeiger für Stillgewässereigenschaft.

Borstel, Windmühle und Kirche.

Fast haben wir den Elbdeich erreicht, queren Obsthöfe. Die Apfelernte steht bevor.

Aussendeichs, die Nebenelbe querab Hanskalbsand bei Niedrigwasser, das Watt frei, das Wasser rau, der Himmel …

Yachthafen Neuenschleuse voraus – wir befinden uns unter der Wetterkante, stürmisch.

Der Anleger Lühe kommt in Sicht. Das Wetter – och nöööö !!! Nicht jetzt noch.

Oder doch?

Kaum binnendeichs, da geht es los …

Blick zurück, nun in Regensachen unterm Kirschbaum, Sonne und Regen – wie interessant.

Nach einer Weile radeln wir weiter, trocken über das Lühe-Sturmflutsperrwerk.

Jetzt aber fix an Bord!

Blick Richtung Ziel – da also wollen wir hin. Da ist ja nix! … zu sehen?!

„Wat mutt, dat mutt!“ Wir vertrauen auf Material und Personal. Die Lühe-Schulau-Fähre wird uns sicher nach Wedel bringen.

Mehr dazu demnächst.

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Wir sind gut mit der Lühe-Schulau-Fähre im Niedersächsischen angekommen (voriger Beitrag). Weiter geht`s per Rad nach Buxtehude, kleines Treffen zum Mittagessen.

Lühe, binnendeichs – Sonne und Wolken, Licht und Schatten.

Rüber über `n Elbdeich – hoch hinauf …

Aussendeichs, entspanntes Radeln entlang Reet und Tide-Auwaldresten.

Aber was raste da für eine schwarze Wolke über uns!? Gibt`s da noch mehr von, tun die was (ausser über den Himmel flitzen)?

Gucken wir halt zur anderen Seite. Es fällt auf, dass dieses Jahr – auch in SH – rauer Bewuchs auf dem Deich geduldet ist. Entspricht das tieferer Einsicht, dass artenreichere Pflanzenbedeckung, die nicht permanent kurz gehalten wird, tiefgründiger wurzelt?

Das ist ja eine der lange bekannten Tatsachen, die auch (endlich, hoffentlich) beim Thema „Anpassung an den Klimawandel“, in Städten und anderswo aus den Köpfen in die Hände, zum Wohl der Versickerung und des Erosionsschutzes breiter angewendet werden muss.

Wir nähern uns Borstel. Rechts abbiegen – die Hauptstraße geradeaus, z.B. für Hamburg-Pendler, ist gen Ost gesperrt, aus Baugründen zur Einbahnstraße gen West geworden.

Borstel, Altes Land – Fleet neben der Straße, Fachwerkhäuser, Kirche.

Auf dem Obstmarschenweg, Königreich-Kreuzung, weiter geradeaus.

Nach links, Cranz, war (auf anderer Tour) auch schon unser Ziel. – Ob wir das dieses Jahr wieder „schaffen“? Das quackelige Wetter kompliziert das mit-Fähre-vorweg-Planen längerer Radtouren 2021 etwas.

Wir sind, nach Queren der Tide-Este, südwärts abgebogen. Entlang des – ebenfalls rau bewachsenen – Estedeichs nähern wir uns Buxtehude.

Nochmal so ein Deich-Aspekt – eine Fülle von Blumen kennzeichnet das Bild am Estedeich.

Bald muss die BAB-Baustelle in Sicht kommen. Was sind das nun schon wieder für schwarze Wolkenpakete, in rasender Fahrt (nicht wir, gegen den Wind)?!

Da ist sie ja, an dieser Stelle im Vergleich zum Vorjahr scheinbar unverändert. Über der Este befinden sich gerade Dixi-Klos (auf Neupositionierungstransport).

Sonnige BAB-Baustellenansicht, Estequerung von Süden.

Und, hier, von der Deichkrone südwärts geblickt, zeigt sich Buxtehudes Altstadtkirche hinter weiten Reetfeldern und Weiden (sowie anderen Auwaldbäumen).

Buxtehude, kurz vor der Einfahrt – von westlich der Tide-Este grüßt Neubebauung, ein Wahnsinn!

Die Prüfung der Örtlichkeit per Internet zeigt, dass Politik und Verwaltung aus den Entwicklungen der vergangenen JahrZEHNTE weiterhin nichts lernen wollen. Da ist, in höchstgefährdeter Marschenlage eine weitere Siedlung, Pamir … (damit verbinde ich „Hohe See“!), entstanden. Wir kennen die Ecke von leicht älterer Baurealisierung, parallel hierzu, westlich der Estebrügger Straße.

Mit einer Hochschule, die unter anderem Wasserbau, Hafenbau lehrt, leistet sich Buxtehude solch Bauwahn in Katastrophen-lockender Örtlichkeit.

Wieso mich das nervt? Weil ich erstens leicht fachliche Nähe zum Geschehen habe, vor allem aber als (heute ex-)THWist im Sturmflutjahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts / -tausends auf der SH-Seite Sandsäcke geschleppt und anderes gewerkelt habe. Binnenländisch gesprochen: Die aktuelle Lage in NRW und Rheinland-Pfalz lässt grüßen, seeseits betrachtet: der Meeresspiegelanstieg sowie zu erwartenden Folgen der vorigen Elbvertiefungen sowieso!

Da sind wir – Einfahrt in die Fußgängerzone, Altstadt Buxtehude.

Hier gibt`s, wer sucht, der findet, (unter anderem) ein prima Landbier und sehr zu empfehlendes Essen.

Diesmal entspannen wir über Mittag, hängen aber keinen weiteren Programmpunkt an. Die Gegenwindfahrt – angesichts Wind und Wetter – wollen wir ohne Zeitdruck absolvieren.

„Zurück“ folgt demnächst.

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Nein, wir sind nicht die, die als radelnde Geisterfahrer durch den Elbtunnel mal gemeldet wurden. Wir nehmen die Fähre.

Gern hätten wir regenfreies, nicht zu heisses, nicht zu stürmisches Wetter – aber dieses Jahr kann man nicht alles auf einmal haben. Zwar jammere ich – belegt durch Pegeldaten – dass kein Wasser unsere Bäche und kleinen Flüsse regelhaft stützt angesichts überstrapazierten oberen Grundwasserleiters und weiterhin zu schnellen Ableitens von Niederschlägen. Das werde ich nach den Trockenjahren der jüngeren Vergangenheit und angesichts zu geringer Niederschläge auch im vorigen Winter weiter tun. Aber so ganz nass werden möchte man beim Radeln ja auch nicht, auch die Fähre zurück will rechtzeitig erreicht sein.

Es sollte also losgehen, die nötigen Vorbereitungen waren getroffen.

Gut Küstenwetter beim Anradeln zur Fähre.

Flaggeneindruck Batavia: Die angesagten 4-5 Windstärken Südwest, Wetterbericht stimmt.

Anleger Willkommhöft, die Lühe-Schulau-Fähre liegt bereit.

Auf der Elbe: „Kabbelige See“, Schaumkronen. Kurz nach Tidehochwasser hat die Ebbe mit starker Strömung seewärts eingesetzt, der heftige Wind steht dagegen.

Blick mit dem Wind gen Hamburg, Gegenlicht – die Elbe silbern, kein Schiff weit und breit.

Verdächtig, wie klar die Hafenkräne zu sehen sind.

Die Fähre legt ab. Wir sind guten Mutes, eine Ersatzschraube ist an Bord.

Die Zeit verfliegt. Der Anleger Lühe ist in Sicht, davor zieht ein kleiner Containerfrachter Richtung Hafen Hamburg.

Am Horizont, links im Foto vor Stades Industriekulisse kaum auszumachen, naht ein großes Containerschiff.

Alles klar zum Anlegen, Aussteigen.

Dahinten schräg rechts, nach Südost, geht unsere Radeltour – gen Buxtehude.

Dazu demnächst mehr.

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Wir sind mit der Liinsand nach Stadersand geschippert, mit dem Rad nach Stade und von dort, mal binnen-, mal aussendeichs, Elbe-aufwärts nach Lühe, Grünendeich, zum Anleger der Lühe-Schulau-Fähre geradelt.

Es herrscht Ebbe, Tideniedrigwasser. Das Watt am Anleger Lühe liegt frei.

Der Wind bleibt. Bald fliesst die Elbe wieder „aufwärts“ – Flut, dann mit dem Wind.

Es gelten selbstverständlich auch hier die aktuellen Corona-Regeln.

Durchblick – Segler hinter Fahrwassertonne.

Wir steigen ein. Von Stadersand kommt, auf Kurz-Tour Stadersand-Wedel und zurück, die Liinsand. Später hat sie noch eine Langfahrt Stadersand gen HH-Fischmarkt auf dem Fahrplan.

Wedel ist nah, die Lühe-Schulau-Fähre braucht nicht so zu preschen wie die Längerstrecke-Fähre Liinsand.

Ein kleiner Containerfrachter – Richtung Hafen Hamburg.

Unser erster Fähre-Rad-Tag 2021 hat uns wieder begeistert. Mal sehen, wann wir „Buxtehude“ verwirklichen.

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Mit der Liinsand sind wir gegen sssteife Nordwestbrise zügig am Anleger Stadersand angekommen. Per Rad geht`s zum Mittagessen in Stade.

Diverses Grün in Marschengraben – wir Biologen radeln schnell vorbei.

Stade – erstmals sehen wir hier Tidehochwasser. Die Schwinge zeigt keinerlei Fliessverhalten in den Hafen, ist eingestaut (bei Ebbe fliesst es turbulent von rechts, vorn – vgl. Stade-Beiträge aus anderen Jahren).

Vorbei am Schwedenspeicher geht es in die Altstadt.

Die Kaimauer im alten Hafen zeigt allerlei neues Buntes – sieht das nicht nach „Tetsche“ aus?

Spiegelung und – Kunst dreidimensional – Spiegelei. Leider lässt im Foto Lichtreflektion das Eigelb nicht richtig zur Geltung kommen.

Was ist da in Stade vor sich gegangen?! Diese Seite verrät es. Da gibt es auch eine Bildergalerie zur Ausstellung „Tetsche-Open-Air“.

Nach dem Mittagessen noch ein Rundblick Schwinge-abwärts über den alten Hafen, den Fischmarkt, die pittoresken Fachwerkhäuser …

Dann geht es entlang des Schwingedeichs nordostwärts Richtung Elbe – windig, mindestens oben an den Flaggen.

Starenschwärme im Alten Land – unverkennbar: Kirschen locken (wenngleich die meisten unerreichbar eingenetzt sind).

Einige Höfe, Häuser, andere Gebäude erscheinen uns … verlassen? Ist eine Arbeitssaison vorbei – oder tut sich hier Langfristigeres? Vielleicht erkennen wir mehr – oder einen Irrtum – nächstes Jahr?

Aussendeichs geht es mit leichtem Rückenwind (der kräftige Nordwest kommt hinter Schilf, Bäumen und Büschen nicht an uns ran) Richtung Lühemündung, Grünendeich. Im Gegensatz zu SH sind die Schafweiden hier gezäunt, statt heller Schafsorte herrscht hier die mit dem dunklen Gesicht.

Gelegentlich geraten wir zwanghaft wieder auf die Deichkrone. Auch wenn manch Hanseat es gern hätte, die Höhen am Horizont sind nicht die Alpen (kleiner Tipp, die heissen hier Stader Geest).

Blick voraus – hinter bebaumter Elbinsel kommt, wie bestellt, etwas hervor.

Es ist der Containerfrachter Nagoya Express, 335 x 43 m, Tiefgang 12 m.

Mit dem leichten Rückenwind schneller als gedacht, kommen wir am Zwischenziel an.

Die Lühe-Schulau-Fähre liegt bereit, es folgen demnächst ein paar Eindrücke von der Rückfahrt nach Wedel.

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Wo fahren sie denn, wo … denn hin?

Seit geraumer Zeit gab ich hier bei Elbdeichfotos mit Blick über die Elbe immer mal unseren Wunsch nach erneuten Fähre-Touren mit Rad zum Besten. Inzwischen dürfen die Sommerfahrpläne genutzt werden.

Für die erste Tour bekam die alte Hansestadt Stade den Zuschlag. Wie aus den vorigen Jahren bekannt, bieten sich hier je nach Windsituation (fürs Radeln) die Liinsand und die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) an.

Gestern war Wind aus Nordwest, Stärke 3 angesagt – also auf nach Stadersand mit der Liinsand (nach Stadtgang Radeln Richtung Grünendeich / Lühe – mit Rückenwind) und Rückfahrt Wedel mit der LSF.

Wedel / Schulau, Anleger Willkommhöft – im Vordergrund Engelwurz, Angelica archangelica.

Schon komme ich auf meinen vorigen Beitrag Riesen- (RBK-) / Wiesenbärenklau zurück. Man glaubt es nicht, aber „Wohlmeinende“ hacken sogar die Engelwurz – als RBK – ab, wie der Link-Eintrag warnt.

Die Blätter der Engelwurz ähneln denen des RBK noch weniger als die des Wiesenbärenklau – „Verwechslung“ ist nicht begründbar.

Die Breite der Elbe, abgesehen von Randsituationen, ist kabbelig. Es herrscht Ebbe, ablaufendes Wasser. Dagegen steht ein ssssteifer Nordwestwind.

Die Liinsand erscheint aus Richtung Hamburg.

Falls noch unbekannt: Die Liinsand ist ein gut motorisierter Katamaran.

An Bord. – Am Horizont, von See einlaufend, kommt ein erster Containerfrachter in Sicht.

Von der Lühe, gelb, kommt die Lühe-Schulau-Fähre Richtung Wedel, daneben gischtet ein Privatboot.

Watt` `n Wind aber auch! „Von oben“ fährt (soll ich schreiben „springt“?) ein anderes Privatboot vorbei.

Wir sind pünktlich gestartet – Gesamtbild mit den bislang 4 genannten Schiffen.

Schiffs-Ensemble.

Bis bald, LSF, um 16 Uhr sehen wir uns wieder.

Ein weiterer Containerfrachter kommt in Sicht, vorn von Hapag-Lloyd, hinten Hamburg-Süd (inzwischen Teil der Maersk Line).

Hoch aus dem Wasser ragt die Al Hilal, 306 x 40 m, Tiefgang 14 m – nicht voll beladen.

Sieht irgendwie ulkig, schräg von hinten, mit diesem Beladezustand aus.

In schneller Fahrt treffen wir Monte Cervantes, 272 m x 40 m, Tiefgang 12,3 m, ziemlich voll.

Unsere Fahrt mit ablaufendem Wasser gegen den Wind geht gut vonstatten. Der Katamaran schneidet die Wellen elegant.

Und noch `n Containerfrachter am Horizont, wir haben inzwischen das ehemalige Leuchtfeuer Juelssand erreicht.

Eine Schafherde hält das Grün um Juelssand niedrig.

Segelkönner kommen ebenfalls gut mit der Situation zurecht, finden sie vermutlich attraktiv.

Die Zeit verfliegt, Anleger Stadersand voraus.

Die Elbe, leider, sieht aus wie Sau, brauntrübe – kein Wunder bei der Baggerei.

Und wieder Schiffsvielfalt – der Massengutfrachter „Flag Mette“ (229 x 32 m, 12,6 m Tiefgang, so sagt marinetraffic.com) am niedersächsischen Ufer, der bereits erwähnte Containerfrachter und ein Segler.

Wer mag, kann den Segler „Mare Frisium“ buchen.

Der Containerfrachter naht.

Wir sind angekommen, an Land. Der Containerfrachter, ZIM Europe, 278 x 40 m,  Tiefgang 11 m, passiert.

Achtung, links oben: die Schwalben sind viel interessanter als der Containerfrachter!

Ordentlich aktiv sind die Schwalben. Vermutlich findet gerade ein attraktiver Schlupf von Insekten statt. Ein Paddler kommt ins Bild.

Der paddelt sein Kajak zügig elbeabwärts.

Wir steigen auf die Räder und radeln die ca. 5 km nach Stade.

Mehr von unserer Tour folgt demnächst.

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Heute schon wieder so ein Erlebnis – da bringe ich das von gestern auch noch.

Gestern radelte ich – Wind-gesteuert, auf dem Rückweg gern Rückenwind – mal wieder die bekannte Tour über Hetlingen, im Uhrzeigersinn.

Da rasen auf der Deichkrone bei Fährmannssand, wie bescheuert, zwei Schafe auf mich zu.

Aber die gucken mich gar nicht an? …

Aaaaah, schubbern – es gibt offenbar nichts Schöneres.

Als hätten die Angst gehabt, ich wäre zuerst da und nähme ihnen die Bank. – Im Ernst: Unten am Deichfuß sieht man, wie im ersten Foto, die Herde rennen. Es zeigte sich, dass Menschen mit Hunden unterwegs waren (auf meiner Höhe waren die Hunde angeleint), die vermutlich erheblichen Anteil am Geschehen hatten.

Die Elbe geht auf Tideniedrigwasser zu. Nix weiter zu sehen, ich radele Richtung Hetlingen.

Etliche Graugänse sind entlang der Deichverteidigungsstraße anzutreffen. Symptomatisch das Verhalten dieser paar, sie fühlen sich durch Radfahrer bestenfalls belästigt.

Querab Hetlinger Heuhafen will ich wieder auf den Deich rauf – vorn, grün, gemähtes, hinten, gelb, hochgewachsenes, trockenes Deichgras.

Auf dem Deich, Blick Richtung Süßwasserwatt bei Fährmannssand.

Da kommt mit ablaufendem Wasser der Containerfrachter Ever Glory, 400 x 59 m, Tiefgang 11,6 m, Richtung Nordsee angesaust. (Das Schwesterschiff Ever Given ist gerade im Suezkanal nach Einigung auf eine Entschädigungszahlung für den Stopp der Kanalschifffahrt durch Havarie frei gegeben worden. Das Schiff ist auch in Hamburg bekannt.)

Schnell ist mein Standort erreicht. Etliche Containerreihen sind unbesetzt.

Und weiter geht`s.

Vor Holm radele ich am Lanner vorbei, einem inzwischen dicht mit Teichrosen zugewachsenen Marschgraben.

Heute wehte der Wind „andersrum“, von Nordwest – also Radeln Richtung Hetlingen auch andersrum, gegen den Uhrzeigersinn.

Und da, mein Ausguck Elbdeich querab Alter Heuhafen Hetlingen liegt hinter mir, ich habe die Gaststätte Fährmannssand passiert, … „same procedure“ … rast es auf mich zu.

Vorn geht es ruhig zu, von hinten galoppiert die gesamte Herde heran – die Deichverteidigungsstraße quer blockierend. Einige sausen seitwärts den Deich hoch.

Je näher die Galopper kamen, desto langsamer wurde ich, wir fädelten uns irgendwie miteinander zurecht. Nix passiert. – Warum die so sausten? Vielleicht hat die nur das Fell gejuckt, vgl. Start des Beitrags?

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Die jüngste Pressemitteilung von Rettet die Elbe stellt die verheerende Situation der Tideelbe bei Hamburg umfassend dar. Wer wundert sich noch über Rot-Grün?

Wasser / lebendigere Gewässer scheinen nicht Hamburgs Thema zu sein. Nach den vorigen beiden Elbvertiefungen (Rot-Grün), die über Hamburg aufwärts wandernde Fische verheerend trafen bzw. die Stintpopulation der Elbe minimierten, geht das Gewühl auch in Zeiten des menschgemachten sommerlichen Sauerstoffmangels weiter.

Verantwortlich ist … – Niemand?

Na denn, schön` Sommer!

Und passen Sie auf die Stare auf – bald ist Kirschenzeit.

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