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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

[Zweite Ergänzung, 27. November 2022: Nachdem die Diskussion politisch offensichtlich nur in einseitiger Machtausübung auf Wirtschaft ausgerichtet ist, fordern  Umweltfachleute Beteiligung, verständlicherweise.]

[Nachtrag 26. November 2022, Macht fordert ein Machtworthier, Link zum NDR.]

Der Berg ruft. – – – „Ich kommeeeee!“

Was in der Vergangenheit gern als Jux, bezogen auf den Elbhang Hamburgs, die steile Moränenkante mit teils aufliegenden Binnendünen, in Sachen Baggern in der Elbe gesagt wurde, scheint der Realität inzwischen nah.

NDR, 24.11.2022: „Elbvertiefung: Schlickprobleme offenbar größer als bekannt.“ – Der Artikel beschreibt eine von Bodenkennern und Bauleuten bekannte Situation. Es geht nicht, wie in der NDR-Überschrift getitelt, um „Schlick“, sondern wie im Inhalt richtig dargestellt um gewachsenen Boden. Die Kanten der neugebaggerten Elbestrecke, breiter und tiefer, brechen weg, „erhöhen“ die Fahrwassersohle. – So weit, so logisch! Wer wundert sich?

Wer Setzungsrisse in seinem Blankeneser Haus neu findet, darf auf „neue“ Ursachen schliessen.

Da sind andere „Gut“achter selbstverständlich anderer Meinung.

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Vor Jahren bereits im Gespräch, durch vielerlei Gegenwehr verzögert …

Mitte November 2022, es ist so weit! Mehr als nötig wurde die Reparatur / Wiederherstellung für einen der Hauptzugangswege für Einheimische, Anlieger und Touristen Richtung Elbe, den Steinweg und den Langen Damm.

Vorige Woche Montag sollten Sperrung und Arbeiten beginnen. Es hiess, die Sperrung betreffe Fußgänger und Radfahrer nicht – also auf, den direkten Zugang Geest-Marsch nach Fährmanssand nutzen.

Auf der Geest, Helgolandstraße – eindeutige Zeichen weisen, neben anderen Baustellen, auf das Geschehen hin.

In der Marsch – da ist schon etwas angearbeitet, Umfeld Gully und rechte Straßenseite, aufgebrochen, schön zerkleinert.

Und da ist der Verursacher, hat schon zwei Spurbreiten angearbeitet. Ich habe Glück, passe vorbei.

Ecke Saatlandsdamm – Trecker mit Mulde wartet. Der Fahrer wünscht mir viel Glück, ich werde schon (noch) durchkommen. 🙂

Der Lange Damm – beschildert als vollständig gesperrt. Da offizielle Infos anders lauten, radele ich weiter.

Langer Damm, Überfahrt Binnenelbe, Pappel-Partie Fährmannssand.

Zeit, dass hier etwas passiert.

Baumschutz – möge der helfen, die Altbäume noch länger zu erhalten.

Während auf der vorigen Strecke „nur“ eine sich zunehmend zerlegende, nicht sehr weise irgendwann mal, teils über altem Pflaster drunter, angelegte Straßenoberfläche störte, hat die Pappelstrecke eine ganz andere Qualität.

Der Baumschutz wechselt. Mal abwarten, ob das auch für die Art des Straßenbau gilt.

Vielfältig wechselnder Aufbruch der Straßendecke durch Wurzelwerk fordert alle Verkehrsteilnehmer punktuell und in der Gesamtstrecke heraus.

Rücksichtslose Fahrer von Pkw bis Lkw quälen hier Fahrzeuge, die ihnen offenbar nicht privat gehören, bei unangepasster Geschwindigkeit, gefährden regelhaft andere Verkehrsteilnehmer. „Tempo 30 ? Wo soll das Schild denn gestanden haben?!“ Der Seitenbereich erhält eine heftige Schlaglochausstattung, schnell wiederkehrend nach Teilreparaturen durch den Bauhof Wedel.

Sieh da, beim Parkplatz Fährmanssand „Willow Henge“ ist ein Bagger bereits aktiv, …

… hat etliche Meter Straßenbreite aufgenommen.

Wir sind auf das Ergebnis gespannt. Auch darauf, wie dann bei glatter Piste die Temposchilder wahrgenommen werden.

Blick auf die Pappelpartie von Westen – möge sie noch lange erhalten bleiben!

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S-Bahn Landungsbrücken, Blick südwärts – jetzt noch die Treppen hoch.

Halbe Höhe, himmlisch – zu beachten ist die Uhr. Es ist 14.15 Uhr, die Sonne schon tief, die Fotos werden vom Gegenlicht geprägt.

Letzter Hafenblick.

Schnell sind wir am Bahnhof Altona – raus aus der S-Bahn, rein in den SEV-Bus = Schienenersatzverkehr.

Blick nach hinten aus dem Bus – fast sieht es aus, als dampfe oder rauche die eine Straßenlaterne.

Wie morgens auf der Gegenstrecke bringt uns der Bus zügig zur S-Bahn Klein Flottbek. Wir sind, nach etlichen anderen Erlebnissen mit dem SEV und angesichts der vielen Baustellen in Hamburg froh, mal glatt durchgekommen zu sein. Freunden und Bekannten ging es an diesem Sonnabend wegen unglücklicherer Zeitwahl anders, eine Stunde drauf war keine Seltenheit.

Rissen, fast wie beim Start morgens, nur dass die Sonne statt schräg rechts vor uns nun schräg hinter uns steht.

Ein Stück gehen wir nach Norden, zum feuerroten E-Spielmobil.

Letztes Baumfeuer vor Sonnenuntergang.

Rissen als Start- und Endpunkt solcher Unternehmungen mit S-Bahnfahrt vorweg hat sich jetzt ein paarmal bewährt. Mal sehen, wann wir Wedel wieder nutzen.

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Vorige Woche Sonnabend war das, unser Jubiläum mit Reise zur Elbphilharmonie mit Blick ringsum, schräg von oben auf Hamburg. Nun ist erstmal gut, wir suchen und finden lecker Essen und Trinken, dann geht`s auf den Rückweg.

(Inzwischen ist wettertechnisch in der Woche bis heute allerhand gelaufen.

  • Immerhin führten die – meist geringer bis gar nicht angefallenen – Niederschläge in manchen Bächen zum Anstieg der Abflüsse bis Mittelwasser, um genau so schnell wieder Richtung Niedrigwasser zu sinken.
  • Der heftige Ostwind führte, gekoppelt mit geringen Elbe-Abflussmengen, in der Tide-Elbe zu Flutwasserständen, die bis fast 2 m unter Tidehochwasser landeten. Die zugehörigen Ebbetiefstände erreichten bis zu 2,50 m niedriger als mittleres Tideniedrigwasser. Als Folge saß in der Baggerei-gesteuerten Schlick- und Schlamm-Elbe so manches Schiff auf Grund.
  • Dementsprechend fiel im Tidebereich der zufliessenden Bäche wie Pinnau und Krückau fiel die Tide zeitweilig aus, wie die Pegelstände schrieben.
  • Ein Freund rief an, ich säße doch „unten“, ich möge den gezogenen Stöppsel wieder reinstecken.)

Zurück zum Jubi-Geschehen …

Blick von der Niederbaumbrücke gen Elbe – noch 50 cm Absinken bis zum normalen Tideniedrigwasser.

Was sehen wir da – farbliche Anzeichen für das Tidegeschehen; eine Treppe, deren unteres Ende wasserseitig „in der Luft“ endet; Holz unter Backstein, „gut belüftet“ – und das geht noch etliche Dezimeter weiter runter, dauert bis zum Verschwinden während der Flutphase …

Quer betrachtet, etwas herangeholt – diese „Hölzer“ tragen Hamburg.

Das tun sie schon lange – gut, wenn sie dauerhaft unter Wasser sind. Mit Sauerstoffzutritt „kompostieren“ sie.

Dummer Weise ist im Vergleich zum Tidegeschehen vor den heftigen, immer heftiger werdenden „Elbvertiefungen“ ein wesentlicher Wandel eingetreten. Mit jeder Elbvertiefung, mit jedem Meter mehr gebaggert, sank gleichzeitig das Tideniedrigwasser. Ob die ebenfalls feststellbare, relativ geringe Erhöhung der Flutpegel auch mit der Baggerung oder (nur? / unter anderem?) mit dem Meeresspiegelanstieg einhergeht, sei dahin gestellt. – Meines Wissens hat nie jemand eine volkswirtschaftliche Berechnung des Gesamtgeschehens durchgeführt, gar vorgelegt. Was das für die Statik all des Gebauten bedeutet?

Noch ein paar Beschreibungen ins Bild eingefügt:

Ich glaube, das erklärt sich von selbst – sonst gern nachfragen.

Wir haben inzwischen guten Appetit, gehen gen Nordwest.

Dazu nutzen wir die Elbe-abgewandte Seite des Hochwasserschutzes Landungsbrücken – der Menschenauftrieb auf der „Guck-Seite“ ist uns zu dicht geworden.

Gut arbeitet die Stadtreinigung am Ziel „Saubere Stadt“.

Wir passieren ein anderes Zeugnis „Saubere Stadt“. Mit der Schwemmkanalisation befreite man früher, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, allzu unhygienische Städte erfolgreich von Schmutz jeglicher Art („Mischkanalisation“ – hier: Denkmal „Sielwesen“), William Lindley war der international renommierte Fachmann dafür.

Nach der Cholera (die Tide-Elbe brachte die Abwässer an die Ansaugstelle für Trinkwasser – Hamburg hatte [wieder mal?] an falscher Stelle gespart …) bis heute setzen sich erforderliche Verbesserungen, Anpassungen des Abwasserableit- und -reinigungssystems an Notwendigkeiten und neue Erkenntnisse bis heute und in Zukunft fort.

Angesichts unseres täglichen Wasserverbrauchs (in den Entnahmegebieten führen die Quellflüsse entsprechend weniger Wasser) stellt die Einleitung der gereinigten Abwässer heute im westdeutschen Raum den stetigen, gemessen am Mittelwasserabfluss hier größten Nebenfluss der Elbe dar.

Schnell ist das Portugiesenviertel erreicht.

Blick nach Süden, U-Bahn, Hochwasserschutzanlage – wir sind nicht weit von der Elbe entfernt.

Der Michel ist nah. – Ein buntes Viertel, mit einer Vielzahl Restaurants – hier finden alle Interessierten etwas.

Wir auch, sehr empfehlenswert – genau wie die Vielzahl anderer Anbieter ringsum.

Gestärkt und zufrieden verlassen wir das Gasthaus, Richtung S-Bahn Landungsbrücken.

Und wieder – Menschenmengen drängen weiter gen Hafen, Elphi (neben denen, die ins Portugiesenviertel abzweigten). Wir bleiben auf dieser Straßenseite.

Menschenleer …
Kein Kommentar zu den Rollern.

Noch ein Bisschen Gegenlicht – mit Hafenzubehör.

Abschied – für heute – von Hamburg.

… 2 Möwen.

So endet unser Ausflug – im nächsten und letzten Jubi-Beitrag.

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Nach Anfahrt Hamburg-Dammtor, Spaziergang durch den Alten Botanischen Garten, Verlassen des Wallrings Richtung Michel, Landungsbrücken Hamburg, sind wir also an der Elbe angekommen. – Spitz hier, bei Spitzenwetter. Rauf also auf die Plaza der Elbphilharmonie, die Ebene zwischen rotem Ziegel und Glaspalast.

Die Elbphilharmonie – mit online-Karten und ein wenig Hilfe an den Zugangs-Scannern gelangen wir rein.

Nach langsamer, zunächst steiler, dann bis waagerechter, Rolltreppenfahrt gelangen wir auf das Zwischenhoch zwischen historischem Speicher und Glaspalast Veranstaltungs- und Vergnügungsbau – auf die Plaza.

Hier kann man ringsum gucken, nach Westen z.B. auf die Landungsbrücken, Norderelbe.

Rechts die „Tanzenden Türme“, Ostzugang zur Reeperbahn.

Blick Südsüdwest – Hafenkran, die Köhlbrandbrücke, Querung des Köhlbrand, Verbindung(sname) der Süderelbe Richtung nördlich gelegenem Treff mit der Norderelbe, „Containerbrücken“, (aus China herantransportierte [Hafen-Wahnwitz halt]) Großkräne zum Entladen von Containerschiffen.

Blick Nord – vorn Hafencity mit „Hafencity Gate“ (links), hinten die historische Kirchen-Silhouette (die war für Stadtplaner „ewig“ heilig – schon eine ganze Weile her!).

Baustelle Hamburg, CCH – von dort sind wir angewandert.

Blick Nordost – vorn Hafencity, Sandtortraditionsschiffhafen, historische Kirchen-Silhouette.

Blick Nordwest, Tanzende Türme, Reeperbahn, Michel (Hauptkirche St. Michaelis) – das Riesenrad zwischendrin zeigt: Der „Winterdom“ läuft.

Blick Nordnordost – Teilansicht des historischen Hamburg, Rathausturm, Mahnmal St. Nikolai, Hauptkirche St. Petri.

Blick Südost – Norderelbe, alte Häfen, links Hafencity-Baufortschritt. – Am Horizont soll – Mächtigen-Hybris – ein 200 m Turm entstehen. Waagerecht gelegt, als „Flachbau“ könnte man Gründungsprobleme, -aufwand, -kosten locker umgehen …

Blick Südsüdost, nochmal Köhlbrandbrücke, Hafenkräne – das Baumonster links ist kein Gebäude, sondern eins dieser sogenannten „Traumschiffe“.

Wer`s mag. – Unser Traum ist sowas nicht.

Abschiedsblick, Süd – Hafenindustrie, am Horizont die Harburger Berge im Dunst.

Und raus mit der Rolltreppe, erst waagerecht, dann schräg bis steil – langsam geht es auf den Ausgang zu.

Die 2 € pro Person haben sich gelohnt. Man kann es mit diversen Führungsangeboten zu Innenansichten der Elphi auch teurer haben.

Auf zum Mittagessen – vor uns die Kehrwiederspitze mit der Hafenpolizei. – Gut, früh aufgestanden zu sein. Ein nicht endender Zug recht dicht gedrängter Menschen strebt den Sehenswürdigkeiten hinter uns zu.

Weiter geht`s, demnächst.

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Wir sind aus den Wallanlagen Hamburgs in die Neanderstraße gelangt, geleitet von der Silhouette des Michels. Gen Süd geht es weiter, Richtung Elbe.

Blick Neanderstraße in die Peterstraße.

Wer mehr über das Umfeld erfahren möchte, findet das z.B. bei der Carl-Toepfer-Stiftung. [Nein hier gibt es keine, und es geht auch nicht um Neandertaler.]

Spiegelungen – Blick Neuer Steinweg südwärts, Ludwig Erhard-Straße.

Detail.

Noch immer im Gegenlicht, der Michel – von der Ludwig Erhard-Straße aus.

Blick Südost – Mahnmal St. Nikolai, rechts davon die Hauptkirche St. Katharinen.

Wir sind weiter – Nord-, Sonnenblick von der Michelwiese aus.

Da steht ein Steinmensch am Südende der Michelwiese, irgendwie bekannt – nein, auch kein Neandertaler, sondern Moai Angelito.

Wir sind an den Hamburger Landungsbrücken angekommen. Ein riesiges steinernes Bollwerk liegt vor uns.

On top – Blick ostwärts auf Columbus Haus, Elbphilharmonie und ein Segelschiff.

Mit diesem „Bollwerk“ ist Sturmflutschutz bei der vorigen Aufstockung hervorragend für Freizeit- und touristische Betrachtungen gestaltet worden.

Die Niederbaumbrücke – unten ein Anwender des „Streetfishing“, Anwandern, Köder testen, was fangen oder nicht, weiter geht`s.

Wir queren die Niederbaumbrücke – links vor uns die Kehrwiederspitze mit Hafenpolizei, am Horizont die „Elphi“, rechts „Hafencity Gate“.

Am Kaiserkai werden wir mit Live-Darbietung an den Star-Club, Reeperbahn, erinnert. „Gesamtansicht des Entertainment“ gegen Spende frei nutzbar.

Am Kaiserkai, Blick West – Musical-Hallen auf der anderen Elbseite, hinter Elphi und Hafencity Gate vorn.

Am Kaiserkai, Blick Ost – der Sandtortraditionsschiffhafen, ringsum ein früher Teil der Hafencity, gern als „Würfelkotzen“ bezeichnet.

Dalmannkai – und schon sind wir am Ziel, Blick über den Platz der deutschen Einheit. Die Elphi, da wollen wir rauf (da oben mittendrin, wo die kleinen Männlein und Weiblein stehen).

Aussichten und Ansichten von dort folgen demnächst.

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Eine alte Route Richtung Elbdeich, neu entdeckt – Eichenallee Idenburg in der Hetlinger Marsch.

Herbsthimmel bei stürmischem Südwestwind.

Vor dem alten Elbdeich, Hetlingen, äsen Nonnengänse, ein paar andere am Rand.

Geschützt durch einen lichten Knick stehe ich nicht weit entfernt.

„Immer schön aufpassen!“ ist gleichwohl die Devise.

Weiter entfernt steht ein Silberreiher.

Gut bewacht äst die Gruppe weiter.

Auf dem Elbdeich Hetlingen – Wolken jagen über den Himmel, die Sonne lässt die Elbe glitzern.

Im Deichvorland – Reet und junger Tide-Auwald.

Reet und Binsen im Deichvorland.

Binnendeichs, Giesensand – die Rinderherde kommt gestiefelt daher – im Hintergrund eine größere Gruppe Nonnengänse.

Der Papa ist auch dabei …

Die hochreichende Stiefelung erklärt sich beim Betrachten zweier Spätankomenden (kein Foto). Die queren ein Marschgrabenende, das wegen offenbar höheren Flut-Einstaus im angestammten Querungsbereich tiefgründig aufgeweicht ist. Die beiden Halbstarken haben sichtlich Mühe, sich aus dem Modder herauszukämpfen.

Bereits beim Betrachten der Nonnengänse fällt mir dieses Jahr auf, dass sie zusammen mit Blessgänsen auftreten – hier eine gesonderte Gruppe.

Das habe ich in früheren Jahren so nicht erlebt – seinerzeit Nonnengänse „in Reinkultur“, von Graugänsen geradezu gemieden.

Dieses Jahr scheinen Blessgänse hier bei uns etliches häufiger aufzutreten als in den Vorjahren.

Fährmannssand, Deichkrone – die jagenden Wolkenwürste ziehen genau vor der Sonne. – Gemein!

Die Vordeichherde steht im stürmischen Wind dicht zusammen (Foto vom Vortag).

Landseits der langen Buhne ziehen Graugänse vorbei.

Weit geht der Blick über Süßwasserwatt, Tide-Elbe, niedersächsische Marsch bis zur Stader Geest am Horizont.

Auf nach Hause.

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Beim An- und Abgang zur und von der NABU Vogelstation Wedeler Marsch war jeweils scheinbare Hochhaus-Silhouette, sich von Stade Richtung Hafen Hamburg bewegend, sichtbar gewesen.

Die erste scheinbare Hochhaus-Silhouette stellte sich als Containerfrachter Ever Given heraus – 400 x 59 m, Tiefgang 10,5 m.

Der Schiffrumpf ist  grün, in den Fotos angesichts der niedrig stehenden herbstlichen Morgensonne als Schattenseite dunkel erscheinend.

Mein Bericht über die Beobachtung jenseits des Deichs bringt Seit- und Aufwärtsbewegung in meine Begleiterinnen – zuerst die Kleine.

„Hallooo, Riesenschiff!!!“ – Berlin will gucken – Wedel kennt`s.

Ganz schön groß – generell, und auch für die Elbe -, so 400 m Länge mit zugehöriger Höhe (Breite und Tiefgang).

Da wir die Ever Given bei Angang zur Vogelstation sahen, suchte ich sie zu Hause über marinetraffic und die vergangene Strecke des längst im Hafen Hamburg liegenden Schiffs. Dabei stellte sich heraus, dass auch sie – gegenwärtige Charakteristik hochgelobter Logistik! – vor Helgoland mindestens eine „Ehrenrunde“ gedreht, wenn nicht gar länger gelegen hatte.

Gern darf unser Wirtschafts- und Bedarfswahn tiefgehend überdacht werden.

Nach Besuch der Vogelstation hatte ich per pedes das Auto angesteuert und den Damen nach Fährmannssand gebracht. Dort wartete mein geschobenes Rad auf mich.

Bevor ich nach Hause radelte, kletterte ich auf den Deich und sah den hinter dem Hetlinger Heuhafen erblickten, inzwischen querab Fährmannssand angekommenen Containerfrachter – eine andere Hunderter-Nummer.

Die Cosco Shipping Volga – 300 x 48 m, Tiefgang 12,4 m.

Egal, ob vorher 400 m oder hier 300 m, die Abmessungen dieser Schiffe passen so gar nicht in einen begrenzten Tidefluss, gut 100 km von der Nordseeküste entfernt.

So spricht auch (endlich mal) die neu in Aufstellung befindliche niedersächsische Landesregierung davon, dass (zumindest) die vorige Elbevertiefung – und -verbreiterung gescheitert ist.

Es gibt auch kleinere Containerfrachter, hier – leicht verwackelt – die Containerships VIII, 155 x 22 m, Tiefgang 7,6 m.

So gilt weiter im Hinblick auf unseren Umgang, unter anderem mit unseren Flüssen, „So nehmen Sie doch Vernunft an!“.

[Fortgang der Geschichte „Ich bin Beamter, ich darf nichts annehmen“. – Wir wissen, es sind nicht allein die so Beschäftigten, die Lobby fordert ihren Tribut.]

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Nachdem wir mit dem Hamburger Familienableger ein vogelreiches Erlebnis Ende Oktober in der Vogelstation Wedeler Marsch hatten, wollten auch unsere Berliner Besucherinnen Anfang November dort einen Besuch abstatten.

Ich radele an, um ggf. – wie beim Vorbesuch praktiziert – die per Auto antransportierte Rollerin vorweg zum Ziel zu begleiten.

Hoch, auf den Hetlinger Elbdeich – diesmal ist die Sonne verhangen, sssteifer Südwind hält die Temperaturen gefühlt im einstelligen Bereich.

Die Elbe glitzert auf dem Tidehochwasser-bedeckten Süßwasserwatt.

Silbriges Schilfröhricht im Gegenlicht.

Von See her bewegt sich scheinbar eine Hochhaus-Silhouette Richtung Hafen Hamburg.

Dazu wird es einen extra Beitrag geben.

Tief unter mir, schon ein gutes Stück voraus, sind die Rollerin und die beiden Wandernden Richtung Vogelstation unterwegs.

Langsam, aber sicher, kommen wir voran – die Strecke von Hetlingen aus ist doch lang. Am weit entfernten Horizont quert, optisch hinter einem Heu-transportierenden Trecker und den Fährmannssand-Pappeln, bereits die Hochhaus-Silhouette.

Fast geschafft – auf der Nachbarweide zur Vogelstation wundern sich Rinder über die Anwandernden.

Komische Neugierde – uaaah, neeee -, mit den Berlinerinnen wollen sie doch nichts zu tun haben, flüchten geradezu.

In wallgeschützten Zugängen gehen wir nach und nach die Beobachtungshütten an.

Diesmal sieht die Vogelausstattung ganz anders aus und verhält sich anders als beim vorigen Mal, s. Link vorn – hier: Kormoran, Gänse.

Ganz hinten, hinter einem sich trocknenden Kormoran, halten sich Säger und Enten auf (wie sich später bestätigt, noch raten wir ein Bisschen).

Im Lauf der Zeit kommt Bewegung auf, hier landet schonmal eine angeflogene Gans.

Wer Zeit mitgebracht hat, tut gut daran, auch Verpflegung dabei zu haben.

Wechsel zwischen Beobachtungshütten – ein Erlebnis für sich. Diesmal sind es diverse Schneckenformen, die die Forscherin beschäftigen.

Blessgänse vorn.

Stockenten und trocknende Kormorane.

Lange gerätselt, da der Kopf, abgewandt, kaum klar erkennbar war …

… doch, ein Höcker-, kein Singschwan.

Verhangene Morgensonne, weiterhin.

Der Höckerschwan meint, da wir ihn nun erkannt haben, könne er …

… abziehen.

Immer wieder ziehen kleinere Gruppen Nonnengänse über die Station – wir gehen ins Haupthaus.

Professionelle Optik kann hier intensiv genutzt werden – je nach Wunsch mit oder ohne fachliche Erläuterungen.

Und wieder Blessgänse.

Von hier, mit ausgezeichneter Vergrößerung, bestätigen sich die Säger,die wir am Anfang am Gewässerrand vermuteten. Auch ganz spezielle Enten, von Laien und Halblaien namentlich schnell wieder vergessen, erkennen wir nun.

Schnell verging die Zeit. Angesichts der doch langen Strecke biete ich an, den Pkw aus Hetlingen zu holen und den 3en (Vorteil: verkürzte Wanderung), rumgefahren nach Fährmanssand zu bringen.

Im Stechschritt gen Hetlingen, Heuhafen … – größere Schwärme Nonnengänse queren meinen Weg, von der Elbe her auf Hinterdeichwiesen.

Eine Rabenkrähe quert in umgekehrter Richtung, Radler und Wanderer auf dem Deich. Von Stade her naht Großes – folgt im nächsten Beitrag.

Fährmannssand – das E-Mobil ist übergeben, ich gucke mir noch einen anderen Flieger, ungefiedert, an, der von Finkenwerder gestartet ist.

Jetzt aber nach Hause, Mittagessen wartet.

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… Nonnengänse.

Seit Monatsbeginn ist ihre Zahl ständig angewachsen.

Na ja, voll war das eben nicht.

Schon voller.

Diese steuern das Deichvorland Fährmannssand an.

Anderer Tag, anderes Gewimmel – über Niedersachsens Elbufer.

Dies sind „unsere“, aufgescheuchte Nonnengänse über Giesensand.

Ruhiger, über der Vogelstation Wedeler Marsch, bald landend.

Und immer noch zieht es hoch am Himmel …

Neue Großformationen, die offenbar fernere Ziele im Südwesten ansteuern.

Unterschiedliche Bilder, ob am Himmel, auf dem Wasser oder an Land werden uns das kommende halbe Jahr begleiten – bis die Nonnengänse wieder in ihre Brutgebiete ziehen werden.

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