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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Steinweg, Wedel, Richtung Elbdeich – Röhricht, hoch eingestauter Wasserstand im Marschgraben, die Kopfweiden schlagen langsam aus.

Kopfweide(n), Detail.

Hinterm Elbdeich, Fährmannssand – 3-D-Wiese, in dieser Entwicklung selten, mancherorts wieder häufiger anzutreffen.

3-D-Wiese, Detail.

Es hat sich herumgesprochen, wie eifrig vor dem Elbdeich die Treibselberge abtransportiert werden. Viele Interessierte sehen sich die Entwicklung an.

Auch dieser schwarz-graue Geselle spaziert intensiv erkundend vorbei.

Wir befinden uns im Grenzgebiet von Krähen-Populationen. Hier die Rabenkrähe, östlicher, z.B. bei Berlinreisen regelhaft zu sehen, die Nebelkrähe.

Bei gemeinsamem Vorkommen gibt es häufig Kreuzungen, bei der die Nebelkrähe klar zu erkennen ist, aber – wie im Foto – dunkleres Grau trägt.

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Maigrün – Eichen halten sich zurück, je nach Standort.

Andernorts erfreut das frische Gelbgrün – hier: voll blühende Eiche – Groß und Klein.

Das sind wohl die männlichen, kätzchenartigen Blüten.

Da steht noch ein anderer Baum neben der eben im Detail gezeigten, blühenden Eiche.

Der ist schon weiter … – Eine Ulme, die bereits Früchte / Samen ausbildet.

Auf freierem Feld, hier hinter bunten Tulpen, nehmen sich Erlen und Eichen noch Zeit.

Allerdings ist die aktuelle Situation bereits grüner, alles treibt von Tag zu Tag mehr.

Fette Marschwiese vor Hetlingen – vom Löwenzahngelb zu Weiss, die Puste(blumen)zeit hat begonnen.

Das Tor zum Elbdeich steht aus gutem Grund offen, vom vorigen Beitrag bekannt.

Die Reettreibselentferner und -nutzer sind weiter vorangekommen.

Bis alle Kilometer Elbe-seewärts von den Reethaufen geräumt sind, wird aber bei aller Aktivität noch dauern.

Elbe-Blick Fährmannssand, Wind-Tide-Optik über der langen Buhne – die kleine (Sturm)Möwe fliegt nicht nach, kommt vielleicht von Helgoland.

Zwischen den Deichen ist die Apfelblüte voll in Gang.

Die Eschen aber – auch wenn es etwas „weitere“ gibt – haben keine Eile.

Da denken viele sicherlich an den Spruch mit der Blüte von Eiche und Esche … – In Zeiten des Klimawandels gelten Bauernregeln sicherlich nicht (mehr, falls sie es pauschal je taten).

Unabhängig vom Zeitplan der Eschen gibt es Bäume, die werden nicht mehr ausschlagen.

Mögen sie erhalten bleiben! Hier hat die Tot-Eiche sogar unterschiedlich alte, lebendige Nachfolger nebendran.

Aus Sicherheitsgründen sind inzwischen bei der vorigen die Krone, sind bei dieser Tot-Eiche die Weg-zugewandten Äste abgesägt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Stämme noch Jahr(zehnt)e stehenbleiben …

… denn Totholz ist ganz und gar nicht tot. Die dreidimensionale, sich fortentwickelnde Gestaltung zeigt: Drinnen tobt das Leben.

Es bleibt zu wünschen, dass das Wissen um die Arten- und Individuenvielfalt in Totholz und altersgestaffelten Wäldern zunimmt und sich verbreitet.

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Blick vom Elbdeich Hetlingen – große Mengen Reettreibsel liegen noch am Deichfuß.

Der vergangene Winter brachte kein Treibeis. So hielt sich das Schilfröhricht im Aussendeichbereich zur Elbe lange, brach erst mit den letzten Sturmfluten ab und  wurde in besonders großer Menge deichwärts befördert. Hier liegt es zusammengeschoben zu großen Haufen, wartet nach Zwischenabfuhren kleinerer Flutereignisse auf Abtransport.

Der ist seit Tagen in vollem Gang, hier ist am Horizont beim Sturmflutsperrwerk Wedeler Au der aufladende Bagger erahnbar.

Hinterm Deich rollen sie heran: Große Transportkapazitäten werden eingesetzt.

Kein Verkehrsstau – bei all der Arbeit darf auch die Frühstückspause nicht zu kurz kommen.

So ist es nur noch eine Frage weniger Tage, bis der Deich wieder treibselfrei ist, sich die Grasnarbe für nächste Sturmfluten kräftigen kann.

Zwischen Ebbe und Flut – die Lühe-Schulau-Fähre, wie auch die Liinsand, ist im Sommerfahrplan gestartet.

Demnächst geht`s wieder mit den Rädern rüber, die niedersächsische Marsch und ihre Hafenstädtchen besuchen.

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Aus Richtung B 431 fahre ich den Holmer Geesthang runter in die Homer, Hetlinger Marsch.

Da geht`s schon los, schwarz-weiss-rot. Der Weisstorch schluckt gerade genüsslich.

Schon wieder was gesehen – hin! …

Und wieder fündig!

So schreitet er die Wiese aufmerksam ab – da ist allerhand zu holen, ständig schnappen, hochwerfen, schlucken. Die Jungen im nahen Nest werden sich freuen.

In Hetlingen sind die Wiesen, auch die Gräben darin, trocken gefallen. Nur die eigentlichen Marschgräben im Tideeinfluss steigen und fallen.

Die vor Kurzem noch wasserüberstauten Wiesenbereiche ziehen Vögel magisch an.

Mit etwas gutem Willen kann man sich links einen Austernfischer und rechts eine Brandgans vorstellen.

Guter Wille ist auch hier gefragt: vorn ein Stockenterich, hinten ein Kiebitz.

Das Teichhuhn (die -ralle), das sich am Rand des ehemaligen Hetlinger Heuhafens entlang drückt, entspricht wieder eher meiner Überschrift.

Blick übern Elbdeich Fährmannssand – im vorderen Drittel der Buhne wohl ein Seeadler, weiter Elbe-seits zwei weitere Großvögel. Kamera nicht ruhig genug gehalten – die passen farblich ohnehin nicht in diesen Beitrag.

 

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Die ganze Zeit redet der Wetterdienst von dem einen und den anderen Tropfen …

Überrascht stellten wir am Nachmittag des 1. Mai fest, dass das Wetter den Wetterdienst („vielleicht Dienstag“) noch am Sonntag einholen wollte.

Sonntag, 1. Mai, nachmittags – fast ein Schwarz-Weiss-Foto. Will diese Wolke den Wetterdienst überholen?

Es fiel dann doch nichts raus.

Der bekannte Pferdetümpel zeigt dem und den Vorwochen entsprechend heftige Tendenz zum Austrocknen.

So geht es also weiter, unter sonnigem Himmel – vielleicht mal ein Bisschen bewölkter (Krone Elbdeich querab NABU Vogelstation).

Die Zeit geht ins Land. – Die Kirschblüte am Parkplatz Fährmannssand ist fast vorbei.

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Es sollte die ganz normale Wedel, Holm, Hetlingenrunde werden, windbedingt entgegen dem Uhrzeigersinn (wie die Reihung der Ortsnamen Ortskundigen zeigt).

Vor dem alten Deich Hetlingen blüht fett Löwenzahn – wenn`s noch „fetter“ wird, ist die Wiese nicht mehr für jegliches Getier geeignet.

Vor dem Elbdeich – wie kürzlich gezeigt: Sumpfdotterblumen-Gelb, ein Zollboot zieht vorbei.

Blick zurück, frisches Baumgrün am alten Hetlinger Heuhafen (hinterm Grün, verdeckt).

Von der Deichverteidigungsstraße war Gewimmel zu sehen. Ich pausiere, gehe zur NABU Vogelstation Wedeler Marsch – Anflug Nonnengänse, zu Massen rastender Nonnengänse.

Hier bewegt man sich – Sichtschutz! – zwischen Dämmen (Extrembeispiel, erinnert z.Z. unangenehm an Östliches, „Ps Angriffskrieg“).

Ausguck 1, DAS bringt Sichtschutz (und gute Anlage der Sichtöffnungen in Beobachtungsstationen): Nonnengänse „dicht bei“!

Die Nummerierung der Ausgucke erfolgt nach meinem Angang, subjektiv nach Tagesform.

Ausguck 1, steht der Abflug ins Brutgebiet bevor? – Solch unruhig/ruhige Ansammlung auf dem Wasser, binnendeichs, statt auf dem bei Tnw freigefallenen Elbe-Watt vorm Deich ist ungewöhnlich.

Sowas von nah aber auch!

Ausguck 2, Blick gen Westen, eine große Ansammlung entlang auch dieser Kleientnahmestelle (aus Zeiten des Deichbaus, 1970er, lange her).

Ausguck 3, auch die für Kiesbrüter frei gemachten Inseln sind von Nonnengänsen besetzt, auch 2 Arten (?) andere Gänse auf der hinteren Insel.

Ausguck 3 – gut aufpassen ist immer gut.

Ausguck 4, nicht im Bild fassbar: 2 große Schwärme driften / schwimmen aufeinander zu, ineinander. – Jaaaaa, ich hätte ein Filmchen drehen können …

Ausguck 4, Westblick – 2 Sturmmöwen, 8 Kormorane, vorn eine Nonnengans, hinten etliche Graugänse.

Ausguck 5, ohne Worte.

Ausguck 6, Westblick, besetzt – ich fotografiere aus der 2. Reihe (jede „Reihe“ ist von einer Person „besetzt“): Höckerschwan.

Ausguck 6, 2. Reihe – Höckerschwanpaar.

Genug gesehen, Abstecher beendet.

Draussen vor dem Tor – Tideniedrigwasser, „sessile“, dem Grund anhaftende Kiesel- und Grünalgen färben den frei gefallenen Schlick.

Deichkrone Fährmannssand – boaaaahhh, langweilig, immer nur Nonnengänse!

(Sagt das Lamm in Wahrheit garnicht! Es …)

… wiederkäut wie diese beiden, gemütlich auf der Deichkrone verdauend, mit Fernblick.

Elbblick, niedersächsische Küste bei Tideniedrigwasser, vorn, Schleswig-Holstein, Sumpfdotterblumengelb.

Binnendeichs, Blick auf alte Deiche: Löwenzahngelb der Marschwiesen.

Jaaa, und da, es geht auf Mai …, Weiss! – Weiss ich`s oder weiss ich`s nicht? Ich tippe auf Wiesenschaumkraut.

Bei genauerem Hinsehen scheinen das ?? Gänseblümchen ! ?? zu sein. ?

Das sollen ALLES Gänseblümchen sein? – Egal!

Und da, direkt vor mir am Marschgrabenrand steht es ja doch! Das Wiesenschaumkraut blüht.

Der Mai kommt.

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Anfahrt über Hetlingen, die überschwemmten Marschwiesen fallen frei, der Wasserstand in abgestauten Gräben sinkt.

Nebenbei gesehen: Wie allüberall ist „sauberes“ Rasenmähen wichtiger als das Wohl des Großgrüns, Rinde kaputt.

Die Algenwatten in den Marschgräben wechseln, trocknend, zu papierartiger Konsistenz – Löwenzahn nebendran.

Die frei fallenden, überschwemmten Marschwiesen werden von im Schlamm schnoddernden Vögeln, hier: Brandganspaar, besucht.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Schafe, Reet-Treibselhaufen, auf den noch freien Tideröhrichtflächen blüht es gelb.

Sumpfdotterblumenpracht im feuchten Deichvorland.

Der Tideauwald grünt.

Tideniedrigwasser – gegenüber Niedersachsens Marsch, das Alte Land, Windräder auf der Stader Geest.

Vorbei geht`s an der NABU Vogelstation – die Nonnengänse sind noch hier.

Vom Deichvorland her gesellen sich mehr dazu.

Fährmannssand – rauf auf`n Deich.

Mal was Kleines, ein Binnenschiff zieht auf der Elbe, Tnw, seewärts – davor im Grün: Gelb.

Auch hier, Blick links auf den kleinen Tideauwald neben dem Hamburger Yachthafen, rechts hinten Elbinsel Hanskalbsand: vorn Sumpfdotterblumen.

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Oder müsste die Überschrift heissen „Blumen und Bäume“?

Vor dem Elbdeich nutzt die Sumpfdotterblume im Feuchten die Zeit vor Austrieb des Reets – fettes Gelb und Grün in noch etwas farbloser Landschaft.

Die Frühblüher wechseln sich ab, die Bäume scheinen auch dieses Jahr früher mit Blüten und Blättern zu starten.

Zwischen den Deichen und binnenlands nimmt das Gänseblümchen Flächen, die es bekommen kann.

Entlang Knicks ersetzt das Weiss der Sternmiere das des Buschwindröschens.

Nebendran findet sich ein Büschel etwas zu spät gekommenen Scharbockskrauts – anderswo längst verblüht.

In Wald und Forst blühen Veilchen an geeigneten Standorten, Buschwindröschenblätter nebendran.

Der Blick nach oben zeigt, von manchen als Blattaustrieb angesehen, den massenhaften Blütenstand von Bäumen. Da Volumen- schwerer als Flächen-, schwerer als Längenberechnung zu sein scheint, wird die Bedeutung der Bäume als Blütenanbieter von vielen Menschen extrem unterschätzt (das gilt – 3. Dimension – ebenso für reiche Blüher wie die Brombeere). Es soll Fälle geben, wo Bäume (Brombeere als „Gestrüpp“ sowieso!) beseitigt werden, um der Mode „Blühstreifen“ zu frönen. [Nichts gegen Blühstreifen, wenn sie denn richtig organisiert sind – bis hin zum Erhalt von Überwinterungsstadien der allzu malträtierten Insekten. Leider präsentiert die tägliche Praxis anderes.]

Nun aber zu den Bäumen.

Die Spitzahornblüte ist schon weit gediehen.

Blätter nicht mit Blüten zu verwechseln, hier vorher da – früher begeisternder, duftender Maibote, heute wie so vieles weit in den April vorgeschoben: die Traubenkirsche, Prunus padus.

Über Eichen wird noch zu sprechen sein. Diese sieht bereits grün aus – lassen wir offen, ob es Blätter oder Blüten sind.

Klimawandel ! ? – Was ist das denn ? !

Mehr zum Frühling demnächst – dann mit Eindrücken von Vögeln und anderen Tieren.

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Fährmannssand, Kopfweiden und Pappeln schlagen aus.

Nebendran blüht eine beeindruckende Kirsche.

Blick auf die Elbe von der Deichkrone aus – bunte Segel auf dem Wasser.

Das Wochenende nach Ostern hat hier wohl zur ersten Regatta geladen – die vordersten Segler sind vor der Lühemündung angekommen.

Wenn ich in die Internetseiten der Vereine reingucke, warten die meisten mit ihren Regatten noch bis Mitte Mai.

Die zweite Hälfte.

Und am Schluss folgen Begleitboote.

Blick über den Elbdeich Hetlingen – ich hatte mich getäuscht in der Annahme, man werde an der Lühemündung wenden – hier verschwindet der letzte Segler Richtung Stade.

Mal sehen, wie die Saison verläuft – in den vorigen Coronajahren waren etliche Boote an Land geblieben.

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Hetlinger Marsch, zwischen den Deichen – und weiter scheint die Sonne, Kühle der Nacht am Boden und am Himmel, Trockenheit.

Im Beitrag vom 13. April hatte ich noch geraten, das Schachblumenbarometer zu verfolgen, da die Schachblumenwiesen in Hetlingen, Elbmarsch SH, keine Aktivität dieser besonderen Art erkennen liessen.

Das hat sich nun geändert.

Eine Schachblumenwiese – ganz anderer Eindruck als vor 10 Tagen.

Nun sind sie da, die Blüten, nicht zu übersehen.

Damit am kommenden Sonntag, beim Schachblumenfest „light“, nichts schiefgeht, hat der Flächenpächter zusätzlich zu früheren Lenkungen informative Erläuterungen geschrieben.

Ist schon schick, 2 verschiedenfarbige als Beispiel.

Und nochmal 3 „normal“.

Die ganze Wiese ist gut bestückt, hier ein winziger Ausschnitt im Detail.

Es lohnt also die Anfahrt – am besten per Rad …      🙂

Um Beachten der Hinweise wird gebeten – wir wollen die Schachblumen schliesslich auch in kommenden Jahren geniessen.

Und wer noch Lust hat, radelt weiter zur NABU Vogelstation (oder kommt bereits von dort).

Dort findet das Kiebitzfest statt, mit sehr viel mehr als Kiebitzen.

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