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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Nachts unter Null Grad. Am Vormittag malten pilotige Künstler den Himmel an.

Wäre da wohl Eis in der Marsch?

Holm. – Ja, der ruhige Marschgraben Lanner, von der Elbe seit langem abgeschleust, ist blank, mehr oder weniger glatt überzogen.

In der Hetlinger Marsch blitzt der Graben Richtung Giesensand im Sonnenschein,  flächig, schräg bis senkrecht.

Eis schräg? Ein Zeichen, dass wir uns im Tidegebiet der Elbe befinden und der Graben mehr oder weniger freien Kontakt zur Elbe hat – Ebbe, Richtung Tideniedrigwasser.

Auf dem Elbdeich – silbern scheint noch nicht von Hochfluten abgeräumtes Schilfröhricht im Gegenlicht.

Blick zur Lühemündung bei Tnw – wohl noch ein Vierteljahr, bis wir wieder per Fähre und Rad die niedersächsische Elbseite besuchen.

Elbdeich, Fährmannssand, Tnw – wie im vorherigen Foto ist der weisse Eisspülsaum zu erkennen, den eine leicht erhöhte Flut auf das Vorlandgrün transportierte.

Ich radele auf dem Langen Damm nach Wedel. Der Marschgraben ist gegenwärtig zur Binnenelbe geöffnet. Der Wasserstand sinkt, die Eisschicht ist gebrochen, mittige Schollen sind, knirschend, turbulent abgeflossen.

Schräges Eis, wie an anderer Stelle vorher, im Graben gegenüber.

Spezielle Ausprägung, bizarr.

Im abgeschleusten Grabengebiet vor Wedels Geest stellt sich ein Graben besonders vor.

Hier, wie anderswo, wird der Wasserstand nach Möglichkeit hoch gehalten, für Wiesenbrüter, Amphibien und vielerlei mehr.

Nur am Rand gefroren, weist auch dieser Graben ein besonderes Eis auf.

Im Detail, kleinräumig wechselnde Muster.

Gegen Mittag, es dunkelt, wie vorhergesagt. Schnell – woher!? – ist der Himmel fast ganzflächig zugezogen.

Das Bisschen angesagter Regen ist bis zum Spätnachmittag dann doch nicht gefallen. Dafür gab es aber nochmal Eis.

Eis draussen: Eismond mit Luftblasen an Vogeltränke / -bad.

Die Temperatur ist inzwischen auf 6 Grad gestiegen. Ergänzendes Wasser trug ebenfalls dazu bei, dass die Schwimmeisdecke senkrecht gestellt werden konnte. Die Vögel begeisterten sich …

Drinnen gab`s auch Eis, anderes. Da kennen wir und unsere Besucher nix, muss sein (mit dem entsprechenden Begleitzubehör)!

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Als ich gestern Spätnachmittag auf den Elbdeich bei Fährmanssand kletterte, …

… und …

… gegen Tideniedrigwasser über das freigefallene Süßwasserwatt …

… die Ruhe ca. 30 Minuten vor Sonnenuntergang genoss, fielen mir bewegtere Zeiten eines Vormittags vor wenigen Tagen ein.

Da sind noch ein paar Eindrücke ins Netz zu stellen.

Von der gelungeneren Wasserhaltung in der Marsch hatte ich berichtet, hier: Blick vom alten Heuhafen Hetlingen über Idenburg Richtung Wedel. Die Attraktivität für die Vogelwelt zeigt sich in wechselnden Aspekten.

Dichtes Gewimmel auf nasser Marschwiese, in diesem Fall von Sturmmöwen. Abstand halten möchten sie aber doch – die vorderen verlassen den Platz, Gewimmel in der Luft.

Wenig später, Blick vom Deich über den Baukran am Klärwerk Hetlingen, Gewimmel am Himmel.

Wer möchte, kann gern nachzählen. Das Foto zeigt ein Drittel bis die Hälfte des inzwischen wohl quantitativ aufgeflogenen Möwenschwarms.

Wo sonst oft Rabenkrähen in Gruppen bis Schwärmen die Fläche absuchen, gelegentlich ein paar Kolkraben das Gelände erforschen, hat sich gerade ein Schwarm Saatkrähen eingefunden.

Kurz vor Wedel grast eine Herde (Deich-?)Schafe das Zwischengrün auf einem Acker ab.

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„Du bist ja verrückt!“ sagte meine Frau, als ich von „Anbräunen beim Radeln“ rede. Da hat sie wohl recht, aber nur teilweise.

Den angesagten Sonnentag gestern wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen – Radeln Richtung Hetlingen, dann hinter dem Elbdeich zurück nach Wedel. Diese erste Ladung Sonnenstrahlen …

Blick hoch am Start – ganz oben an unserer „Felsenburg“, hoch attraktiv für manche Vögel, sollen Mauerseglernistkästen ihren Platz finden.

Aber was ist das – überall kleine weisse Kügelchen. Salz kann das wohl nicht sein, angesichts der Erscheinung auch auf dieser höher liegenden Fläche?

Fühl- vor / statt Geschmackstest: Fühlt sich rund und trocken an ??? Luftig ??? – Ah, nach kurzer Zeit löst sich das Testkügelchen schnellstmöglich, so gut wie ohne Rückstand zwischen den Fingern auf! Da muss in der Nacht ja eine spezielle Situation geherrscht haben, dass solch „Styropor“-Eiskügelchen allüberall herumliegen.

Hochpunkt entlang der B 431 – hier liegt das Weisse dichter, die Situation wird klarer.

Für die, die`s immer schon wissen wollten: Ja, ich fahre jetzt mit hartem Hut.

Blick in die Marsch, Hetlingen, Holmer Straße.

Fuß- / Radweg vor dem alten Elbdeich Hetlingen – Sonne, demnächst, am Elbdeich entlang, von vorn.

Also: Helm ab!

Zwei kleine Gruppen Nonnengänse am Himmel – über Eis.

Das ist die neulich bereits mit Graugänsen vorgestellte, gut mit Wasser angestaute Ausgleichsfläche.

Ein Schlittschuhparadies für die Dorfjungend und solche, die sich noch dazurechnen – wenn denn die Kälte anhielte. (Tut sie aber nicht.)

Überhaupt scheint es mit dem „Wasser hochhalten“ nach jahrelangen Querelen um die Führung des Wehrs am Sturmflutsperrwerk Wedeler Au und anderswo inzwischen besser zu klappen.

Auch hier – Blick vom Elbdeich nach Norden. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Binnenentwässerung ebenfalls entsprechend gesteuert wird.

So sollen Kiebitz und Co. einen besseren Start in die Brutsaison vorfinden.

Also nun: Radeln, der Sonne entgegen. – Zu Fuß ist hier (wieder einmal) eine Nonnengans allein unterwegs.

Was beim ersten Mal noch wie eine nette Begegnung wirkte, sieht heute – das Foto täuscht – ziemlich erbärmlich aus. Offensichtlich geschwächt, fast orientierungslos geht das Tier 3 Schritte rechts, 4 Schritte links, scheint das Gras anzugucken, wackelt ständig mit dem Kopf – einem baldigen Tod geweiht, Vogelgrippe.

Wie gut, dass wir in unserem Fall diesmal für uns Menschen so schnell Gegenmittel zur Verfügung hatten.

Man kann es gar nicht oft genug sagen. Leute, LASST EUCH IMPFEN, nach gegenwärtigem Wissen mindestens 3mal (mit den zugehörigen Zwischenzeiten).

Gute Wasserhaltung auch querab NABU-Vogelstation.

Spuren der Unterhaltung der Deichfußgräben.

In Höhe der Vogelstation – Schwarz-Weiss in der Ferne.

Näher ran mit dem Zoom – solch Tausender-Ansammlung Nonnengänse ist diese Saison selten – mögen auch sie mehr Abstand halten …

Wie entlang der Elbe zu hören und zu sehen ist, sind Aberhunderte, um nicht -Tausende zu sagen, inzwischen an der Vogelgrippe gestorben.

[Da wird in jüngerer Zeit – fast jubelnd – von den Zehntausenden Seehunden berichtet, die wieder im Wattenmeer leben. – Erinnern wir uns, auch da ist so etwas, vielleicht „Staupe“ näher, als uns und den Betroffenen lieb sein kann.]

Fährmannssand – der Blick zur Elbe zeigte Tideniedrigwasser. Binnendeichs geht der Blick weit über die Marsch.

Falls sich jemand über den „Zaun“ wundert: Das ist das Treppengeländer, in so flachem Winkel schattierend, leicht irritierend.

Heimwärts geht`s mit dem einen und anderen Schnack. Interessant, wen die Sonne hierher rausgetrieben hat – wie mich halt.

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Das gibt es ja manchmal. Zwar zeigte sich Schnee, hier war er aber schnell wieder weg. Blitz- und anderes Eis auf Straßen und Fußwegen hielt sich in Grenzen, schockte andere Landstriche. Dafür tauchte ein Frostwetter auf, das keine Wolke am Himmel zuliess.

Also auf, zur Wanderung am Elbhang Richtung Hamburg, Wittenbergen.

Start am Parkplatz beim demnächst abzuschaltenden Kohlekraftwerk, ostwärts.

Blick seewärts – die Elbe liegt bei Windstille wie geölt, mittlere Ebbe lässt das Wasser weiter ablaufen.

Wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen – Leuchtturm Tinsdal, „Oberfeuer“ ganz oben auf dem Planum.

Zwei illustre Efeubäume, Reste der standortentsprechenden Bewaldung des Hangs, neben wenigen anderen von den systematischen „Freie Sicht“-Baumentfernern (noch) toleriert.

Blick Richtung Hamburg / Niedersachsen – Fahrwassertonne mit Spiegelung, Airbus am Horizont, Elbinsel Neßsand.

Clematis-Samenstände, wurdersame Gebilde am Elbhang.

Weiter Blick, den Leuchtturm habe ich weggelassen, hinter uns – bewaldete Elbhöhen, Anleger Wittenbergen, Mühlenberger Loch, Westende des Hafens Hamburg mit Fa. Airbus am Horizont, rechts Elbinsel, Naturschutzgebiet Neßsand.

Ausschnitt Anleger Wittbergen bei mittlerem Ebbestand, Spiegelung.

Eis! – Eis? – Blick über frisch, etwas heftig planiert hergerichtete Kopfweiden gen Süden. Die nächtliche Kälte hat frühmorgens während des Tidewechsels Flut-Ebbe offenbar bei Höchststand etliches Wasser gefrieren lassen. Nun liegt es, der Wasserstand ist inzwischen ca. 2 m gesunken, flach am Neßsandstrand und glitzert in der Sonne.

Beim Rückweg fällt uns, hin wegen Elbeblicks übersehen, ein wie aufgerollt wirkender Spülsaum auf, Folge der 2 m plus-Hochflut vor wenigen Wochen. Hinten am Elbhang, lehmige Moräne, ist eine beliebte „Rutsche“ zu erkennen.

Wer sicht traut, nutzt sie. Es kommt aber auch vor, dass auf halber Höhe des Steilhangs Rutschende stoppen und Vertraute um Hilfe anrufen … – Wie aber helfen? Irgendwie sind dann aber doch immer alle gut unten angekommen. Meist geht es mehr um psychologische als um handgreifliche Unterstützung.

Wir nehmen wieder die Treppe, die wir abgestiegen sind, aufwärts.

So lassen sich die Weihnachtstage gut angehen, falls angesammelt, Kalorien abwandern.

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Die Sonnenuntergänge lassen es erahnen.

Die Nächte sind eisig – Marschgraben Lanner, Holm.

Am Radweg – Raureif, die Morgensonne wirkt lokal.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen hat eine Ausgleichsmaßnahme Wiesen vernässt. Neulich zeigte ich hier Gänse. Die Dorfjugend wird sich über anhaltenden Frost freuen.

Marschgraben Hetlingen, Ebbe. Die nächtliche, dünne Flut-Eisschicht hängt und leuchtet am Ufer.

(Fast) Mittagssonne am Elbdeich Hetlingen.

Harter Deichschatten.

Von Sturmflut durchkämmtes Tideröhricht auf dem Süßwasserwatt.

Raureif-Kleinklima, Nordseite des Deichs.

Kein Raureif. – Tag für Tag fordert die Vogelgrippe ihren Tribut.

Die Gesundheitspolizei, „Prädatoren“, hat zu tun. – Nonnengansrest, nach der Mahlzeit.

Fährmannssand, angeeistes Süßwasserwatt, Vogel-leer.

Eisige Weihnachtssterne an Grabenröhricht, binnendeichs.

Zerstreute Nonnengansgruppen äsen auf Saatlanddamm-Wiesen.

Das Nachbargrundstück „gehört“ 4 Rehen, Graugänsen und weiteren Nonnengänsen.

Marschwiesenkleintümpel, vereist.

Spätnachmittag, die Sonne flach über der Geestkante, Wedel – bizarr zeigt sich der ebenfalls vereiste Pferdetümpel.

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Nach dem nachmittäglichen Eis mit Sahne: „Der Himmel ist offen. Wollen wir in den Sonnenuntergang radeln?“

„Na klar!“

Auf dem Weg zur Marsch – noch überstrahlt die Nachmittagssonne die Häuser am Rand des Geesthangs.

Im Anradeln – von der Binnenelbe Richtung Elbdeich gesehen.

Elbe-Hauptdeich Fährmannssand – Drachen jenseits.

Hoch zieht eine kleiner Gruppe Gänse gen Nordwest.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – vor Sonnenuntergang, Totale bei Tidehochwasser.

Wie ein Auge, mit Augenbraue.

Ein schnell ziehender Wolkenhorizont verändert ständig das Bild.

„Guck mal hinter Dich!“

Oh, über der Geest – Vollmond.

Blick Nordwest – Deichschafe, Menschen.

Aufgeregtes Kläffen am Himmel …

Nonnengänse fliegen über Deich und Elbe, im Hintergrund ein Containerfrachter, kommt Elbe-aufwärts Richtung Hamburger Hafen.

Die Nonnengänse ziehen auf uns zu.

… und drehen wieder Richtung Marschwiesen – woher sie kamen.

Die Sonne sinkt, die Wolken sausen.

Sonnenuntergang, Fährmannssand.

Schnell weicht gelblich-oranger Himmel einem kühlen Blau.

Wir klettern vom Deich, zu den Rädern.

Der Mond steht klar über der Geest.

Am Saatlandsdamm überlegt eine Gruppe Krähen, ob diese Esche ein geeigneter Nachtplatz ist. Andere kreisen ringsum.

Richtung Elbdeich sind wieder die Nonnengänse aufgeregt unterwegs.

Mond und Kirchturm weisen uns den Weg.

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Meine Radeltouren werden, testend, Richtung Normalmaß ausgedehnt. Es ging an die Elbe, Fährmannssand, von dort weiter.

Blick vom Elbdeich Richtung Niedersachsen, Marsch vor Stader Geest – zeitlich genau Tidehochwasser erwischt (plus 10 cm über normal) bei nahezu Windstille.

Weiter Richtung Hetlingen – Grabenunterhaltung auf nassen Böden, Spuren hinterlassen. Ich matsche mich links im Grünen am Lkw vorbei.

Nahe der NABU-Vogelstation gesellen sich anfliegende Nonnengänse einer äsenden Gruppe zu. Schafe beweiden einen alten Binnenelbedeich.

Nasse Böden – so eine Rinderdichte (irgendwie sehen die Tiere „sauig“ aus) erscheint unangebracht.

Ich stehe auf dem Elbe-Hauptdeich am Alten Heuhafen Wedel. Eine einsame Nonnengans wandert herum. – Warum denke ich an Vogelgrippe? Völlig verbildet?

Vor dem alten Elbdeich, am Rand Hetlingens, sind Wiesen nass bis überstaut, wie anderswo. Graugänse nutzen die Situation.

Wir sind inzwischen in Holm, auf der Geest – nebendran folgt ein kleiner Bach dem Gefälle am Holmer Berg.

Nasse Böden, befahren – Gewässerunterhaltung hinterlässt vielerorts Straßen in Grenzsituationen.

Platten ausgelegt zum Bodenschutz während der Gewässerunterhaltung? Das wäre wohl ein zu kostenträchtiger Aufwand – Bodenschutz wäre durch Befahren der Unterhaltungsstrecke bei günstigeren Wetterbedingungen sichergestellt? Oder steckt anderes dahinter?

Da stehen pinke Pfähle entlang des freigemähten Bachs.

Spätere Touren werden Aufklärung bringen – steht hier eine größere Aktion Restaurieren, Richtung „Renaturieren“, was immer das ist, an?

Am Ende des ersten 6-jährigen Verlängerungszeitraums zum Zielerreichen der Wasserrahmenrichtlinie („der gute ökologische Zustand ist das Ziel“), vor Start des 2. wird ja wohl keine Verrohrung geplant sein?

In Dänemark ist man – nach Jahren ökologischer Wirren im Regierungssitz Kopenhagen – wieder auf dem richtigen Weg. Dort wurde gerade ein Programm für Kommunen gestartet, das die vernachlässigten Themen Bäume am Bach und Entrohrungen / Freilegen von Bächen – auf Hunderten von Kilometern – voranbringen soll.

Wir dürfen gespannt sein, ob und wie in den bevorstehenden 6 Jahren Verlängerung Nichterreichtes in den 15 + 6 vorweg abgelaufenen Jahren nachgeholt wird und Ausstehendes erledigt werden wird. – Werden, unter anderem praxisferne bürokratische, Hemmnisse (als solche überhaupt erkannt und) hinreichend beseitigt, um die Ziele zu ermöglichen?

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Aus grauem Himmel schneit es feucht, hier im Süden Schleswig-Holsteins – wie vorhergesagt.

Kleinklima – die Rasenflächen sind kühler, der Schnee bleibt liegen. Wege und das Umfeld von Bäumen und Büschen sind (noch) frei.

Ich gehe ein paar Tage zurück, da hatten wir erstmals und (nur) einmalig aufgrund Wind und Wetter einen Tidehochwasserstand (Flut-Scheitel), der immerhin 2 m über Normal erreichte.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au – aussendeichs erinnern Treibsel an den höheren Flutwasserstand.

Blick Richtung Elbe, vorn Treibselhorizont am Deich.

Treibselhorizont – die 2 m liegen „weit unten“, Zeichen für die erforderliche Deichhöhe, um Sicherheit für „Mensch und Maus“ hinter dem Deich zu bieten.

Dass sich angesichts säkularen Meeresspiegelanstiegs und Klimawandels in Deutschland noch immer niemand ernsthaft  (öffentlich) mit dem Thema „Rückdeichen“ befasst, ist und bleibt erstaunlich. – Der Mensch scheint als meisterliches Wesen im Verdrängen seiner Zukunft entgegen zu streben. – Heiseres Gekläff, ich gucke mich um.

Mückenschwarm über der Binnenelbe – aufgescheuchte Nonnengänse.

Immer wieder faszinierend – wohl mehr für den Betrachter als für die Vögel, die ja rastend (und ruhend) über die kalte Jahreszeit kommen wollen.

Und schon ruhen sie wieder, bzw. äsen munter drauflos, die abgeflogenen Kalorien ausgleichend, davor ein Graureiher, aufmerksam, an der Grenze zur Fluchtdistanz.

Offenbar gibt es unter Tausenden Nonnengänsen auch Individualisten – äsende 4er-Gruppe, mindestens eine passt auf.

Die Anziehungskraft der Gruppe scheint groß, etliche Gänse gesellen sich dazu.

Zufliegend, einreihend, langsam in Front voranäsend, so entwickelt sich die hier im Blog bereits oft beschriebene „dichte Packung“.

Weiter geht`s. – Bevor sie dann doch mal weg sind … – Panorama der Pappeln Fährmannssand, Langer Damm, mit sturmverursachter 3er-Lücke.

(Schön) Kalt sieht`s aus. – Da kündigte sich das jetzige Wetter an.

Mal sehen, wie`s weitergeht, in der Vorhersage tags / nachts immer irgendwas über oder um Null Grad. Der Wetterbericht gibt sich so gar keine Mühe, das Novembergrau im Dezember zu verhindern – soll ziemlich bis Weihnachten mit nur wenig Sonne so bleiben. (Nicht verlockend, für meinen Fahrrad-Neustart. Dann bleibe ich halt erstmal, teils per Auto anfahrender, Fußgänger.)

Aber so weit kann der Wetterbericht bekanntlich nicht voraussagen. Wir nehmen`s wie`s kommt.

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Gestern Nachmittag sprach der Moderator auf NDR 1 sowas wie „Oh, der Himmel reisst doch noch auf.“ – Da war es gegen 15.20 Uhr. „Es bleiben noch 1-2 Stündchen . . .“

? ? Haha! Die Sonne geht bald nach 16 Uhr unter!

Als sich tatsächlich am westlichen Horizont Helleres im Grau zeigte, sauste ich, elektrifiziert, los – Richtung Holmer Marsch, von der ich „im Hellen“ im vorigen Beitrag berichtete.

Auto auf der Geest geparkt, den Hang runter – Blick nach Südwest, noch ganz schön grau. Aber …

Der Sauerbecksweg hier, hat gerade „die Kante“ zu fassen. – Blick von der rechten Wegseite gen Westen: Der Himmel reisst auf, wechselt von Niesel-Grau auf Blau!

Spannende Details, sonnenbeschienen, entwickeln sich.

Das macht sich im Nordosten auch gut.

Wie schön, dass ich mich rauslocken liess!

Da guckt, eher zufällig, sogar noch hinter Idenburg die sinkende Sonne hervor.

Nach Ostsüdost entfernt sich die Niesel- / Regenfront, die den Tag bestimmte.

Aufgeregtes Gänsegeschnatter, nein, „Gebell“ der Nonnengänse aus Elbnähe, von Fährmannssand her.

Da bewegt sich, horizontparallel, ein Licht – ziemlich zügig fliegen Hunderte, dann Tausende Nonnengänse auf. – Werden die nun mit scheinwerferbestückten Drohnen gescheucht?

Komisch erscheint das schon! Aber andererseits soll man sich ja über nichts wundern.

Ganz schön verbildet, der Mann …, hinter dem Licht, zugehörig, taucht ein Schatten auf.

Ein laaaanger Schatten, ok.

Bevor hier also Gerüchte aufkommen: Das horizontparallel bewegte Licht und der zugehörige lange Schatten haben nichts mit dem Aufflattern der Gänse zu tun. – Zu Hause angekommen, sagt mir marinetraffic.com, dass da der Containerfrachter Cosco Shipping Leo, mit einer Länge von 400 und einer Breite von 59 m sowie einem Tiefgang von 13,1 m gen Nordsee vorbeizog.

Ich gehe zurück zur Geest, das abendliche Lichtspiel geniessend.

Ca. 16.20 Uhr, letzter Blick zurück, schnell dunkelt es – besten Dank, NDR 1, dass ich aktiviert wurde!

Fast geschafft, den Geesthang hoch zum Auto – mit der Restlicht ist es hier noch erstaunlich hell, herbstlichbunt.

 

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Die Morgensonne ringt noch … – immerhin scheint sie, mehr als vorhergesagt.

Am Horizont dampft das Kohlekraftwerk Wedel – zu lesen ist, es verbrennt mehr Kohle, als abgesprochen. Und das bei Grünen-Umweltsenator Hamburg und -Umweltminister SH.

Wer wundert sich?

Im Kleinklima sonnenzugewandter Pappeln wärmen sich 2 Graureiher auf.

Weissdorn bietet reiche Winternahrung.

Untypisch trägt diese Esche noch alle Samen.

Die Freude von Erlenzeisig und Co. – Erlen voller Samenstände.

Blick Richtung Elbdeich – hier ist die Marsch voller Nonnengänse, wohl Richtung zehntausend. Abwechselnd scheuchen die Bauern von Giesensand und Fährmannssand sie auf.

Der Beobachter staunt und wundert sich. Die Nonnengänse fliegen auf einer Fläche auf, setzen sich auf der anderen nieder. Aufgescheucht brauchen sie mehr Energie, fressen also mehr. – Und so geht das, für und für …

Ortswechsel, nachmittags am Sperrwerk Wedeler Au. Ein Kormoran trocknet sich, Graugänse sitzen auf Marschwiese hinter dem Binnendeich.

3 Graugänse fliegen unter zwei Nonnengansgruppen.

Und nochmal – zweimal ins Blaue geschossen, und erwischt.

Spiegelung – aussendeichs, Mündung von Wedeler Au / Binnenelbe in die Elbe. Der Graureiher scheint lockende Beute zu erspähen,

Binnendeichs Graugänse über eher kleinen, Hunderter Trupps Nonnengänse.

Wedel auf der Geest, hinter Binnenelbe-Reet und Nonnengansgruppen auf Marschwiesen.

Zeit, zum Auto zurückzugehen.

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