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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Jetzt ist erstmal kein Regen angesagt. Das war kürzlich noch anders. Da tat man gut dran, bei längeren Vorhaben den Himmel im Auge zu behalten. (Zwei Tage zuvor war ich mit Begleitung per feuerrotem E-Mobil auf 50 km-Fahrt sowohl hin als auch zurück in je 2 Gewitterschauer geraten. Glück gehabt: die 1,5 Stunden Beschäftigung zwischendrin blieben trocken. – Trotz ordentlichem Platschen zeigten sämtliche Pegel ringsum, dass die offenbar sehr punktuellen Geschehen, die uns beeindruckten, Bachabflüsse nicht steigerten …)

Entlang der B 431 geht es Richtung Holm. Links oben etwas Schwarzes, bewegt sich aus dem Sichtkreis. Dahinten, Richtung Weisses, will ich hin.

Von der Geest in die Marsch runter, Am Hang – „das Wetter“ habe ich hinter mir gelassen. Kurz zuvor musste es mich aber doch schwach besprühen.

Irgendwo von dort, vom dicken Ende, kamen die versprengten Tropfen wohl.

Offenbar herrscht nun Seglerwetter – über mir miaut es, Bussarde.

Vor Hetlingen ist der Weizen inzwischen geerntet.

Am Himmel bleibt weiter Bewegung, als kämpfte, zumindest entwickelte sich da etwas.

Am Boden … – Überraschung!

Ich steige ab: eine Wollhandkrabbe quert in sengender Sonne den Weg.

Scherenarme (-beine) hoch! Sie merkt, dass ich etwas vorhabe.

Von hinten im Zangengriff, Rücken und Bauch, zwischen Daumen und Zeigefinger. So kommen die spitzen Scheren nicht an mich heran.

Vorbeikommende interessieren sich …

Die Wollhandkrabbe meint, es sei nun genug, strampelt und arbeitet mit ihren langen Beinen. Bevor ich sie richtig runtersetzen kann, hat sie sich meinem Griff entwunden und …

… läuft in hoher Geschwindigkeit seitwärts davon.

„Sowas habe ich noch nie gesehen!“ höre ich noch im Weiterradeln.

Das Wetter entwickelt sich weiter. Gesehen vom Elbdeich Hetlingen, südwärtzs, bekommen vorher weisse Wolken eine dunkler werdende Basis. Rechts sieht der Horizont fast gefährlich aus.

Ich bin zügig weitergeradelt – Fährmannssand: Ringsum schliesst sich der Rand des bisherigen „Wolkenlochs“.

Über der Elbe, heranziehend, sieht es inzwischen am Bedenklichsten aus.

Wie gut, dass ich bald zu Hause bin.

Schnell noch am Theaterschiff Batavia vorbei. Die Flaggen zeigen, dass ich mit gut Rückenwind die Hinterdeichtour radeln konnte.

Das Theaterschiff Batavia feiert gerade seinen 50. Geburtstag – Herzlichen Glückwunsch!

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Wir besteigen die Räder, verlassen Buxtehudes Altstadt, die Este entlang, gen Norden.

Rätselhaft bleibt uns die Wetterfahne von St. Petri – ein Meerungeheuer als Hinweis auf maritime Vergangenheit?

Die BAB-Baustelle – auch nach Selfie-Ministern einer südlichen Partei hat mit der neuen Verkehrs-Partei das „freie“ Auto weiterhin Vorfahrt.

Moorende – man beachte den Ziegeldach-Horizont, etwas schwer zu erkennen: Da gönnt sich jemand eine inhouse-Dachterrasse.

Was anderswo ein Baumhaus ist, ist in Moorende das Stammhaus.

Blick über die Este – es grüßt St. Martini in Estebrügge – mit externer Glockenstube.

Rosenpracht in Moorende.

Wieder auf dem Obstmarschenweg – wir queren die Este, Bundeswasserstraße.

Gern würde der Bund etliche Seitenzipfel Bundeswasserstraße abgeben, zahlt auch etwas dazu … – Der Dumme muss angesichts Wissens um Folgekosten aber erstmal gefunden werden.

Kreisel Jork – Elbe-Obst aus dem Alten Land, im Seeklima gereift, na ja …

Wir suchen eine uns ans Herz gelegte Eisdiele.

Na also – gefunden!

Das war allerdings nicht ganz leicht. Um so besser schmeckt das vorzügliche Eis.

Also, wer nach Jork kommt: nach der Eisdiele fragen!

Durch Borstel geht es weiter nordwärts.

Am Elbdeich, gleich westlich der JVA Hanöfersand, entscheiden wir uns diesmal, die Strecke hinterm Deich zu testen – links rum.

Ein Bisschen Schieben zwischendrin – wir sind gut in der Zeit – ist auch nicht schlecht.

Wieder Elbe-seits – wie schön, auf sauberem Elberadweg zu radeln!

Blick auf die Elbe – nicht mehr weit zum Anleger Lühe, die LSF kommt gerade an.

Wir haben die Klappbrücke über die Lühe gequert – ein Tanker passiert die Lühe-Schulau-Fähre am Anleger.

Das ist der Öl- / Chemikalientanker Sti Battersea, 184 m lang, 27,5 m breit, Tiefgang 7,8 m.

Mit auflaufendem Wasser (Flut) gleiten seine Heckwellen am Ufer aus.

Wir sind an Bord, die Fähre hat abgelegt. Hinter einem kleinen Containerfrachter und dem Tanker geht`s Richtung Wedel – am Horizont die großen Container-Verladekräne des Hamburger Hafens.

Uns folgt ein RoRo-Containerfrachter (Roll on, Roll off).

In Wedel angekommen, ausgestiegen – der RoRo-Containerfrachter ist nah – 236 m lang, 36 m breit, Tiefgang 8,8 m.

Perspektive – Der Frachter Grande Abidjan, groß auf der Elbe, klein gegenüber den „Frontmenschen“.

Da zieht er hin, hoch auf der Flut reitend, zum Hamburger Hafen. – Und Tschüß!

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Unmittelbar westlich von der Justizvollzugsanstalt Hanöversand queren wir den Elbdeich, biegen nach kurzer Weststrecke gleich Richtung Süden ab.

Apfelplantage – die Ernte geht bei einigen Sorten langsam los. Diese braucht wohl noch ein Bisschen.

Borstel, Windmühle – rechts ab Richtung Jork.

Borstel – Fachwerkhaus, Kirche, Fleet (Marschgraben), Efeu-tragende Altbäume.

Bauliches, von hinten nach vorn – Fachwerk-, Ziegel- und Reetdachhaus.

Am Fleet entlang geht es auf der Straße nach Jork, Kirchturm in Sicht.

Wir sind nach Osten auf den Obstmarschenweg abgebogen. Auch hier: Solidarität mit der Ukraine (der Niedersachsenflagge ist das Gelb verblichen).

Und wieder nach Süden, am Estedeich entlang – tote Esche.

Eschen-Elend in unterschiedlichen Stadien.

Große, alte Walnussbäume (auch ziemlich schütter) charakterisieren hier in Moorende stellenweise die Deichstrecke.

Rauer, bunter Estedeich.

Auch wenn die BAB-Baustelle ziemlich fertig aussieht – das dauert noch!

Querung der BAB-Baustelle mit der Este – wir glauben nicht, dass da durchsichtige Lärmschutzwände hinkommen.

Es kommt uns spät vor (immer wieder eine neue Kurve am Estedeich in Moorende) – sozusagen: Moorende und kein Ende. Aber doch: der Kirchturm Buxtehude ist in Sicht.

Hafenlagerhäusern nachempfundener Wohnungsbau in Buxtehude – die Altstadt mit Kirche ist nah.

Altstadt Buxtehude – flatternde Bänder über dem St. Petri-Platz.

Blau-gelbe Wimpel (wohl keine zufällige Farbwahl) über der Fußgängerzone Lange Straße.

Hier lassen wir es uns gutgehen – mit Speis und Trank, Schnack mit alter Bekanntschaft.

Schnell fliegt die Zeit dahin, wir haben einen Fährtermin im Sinn, gehen in kleinem Schlenker durch ein Gässchen Richtung Fahrräder.

Auf zur Rückfahrt!

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Das war ja mal dran, rüber über die Tide-Elbe, nach Niedersachsen. Lange hatte uns die Lühe-Schulau-Fähre „Dank“ zweimal hintereinander erforderlicher Reparatur warten lassen.

Nun sind wir also mit den Rädern in Lühe, radeln nach Buxtehude.

Hoch auf dem Elbdeich, Blick Ost – die Schornsteine vom Kraftwerk Wedel am Horizont. Da kommen wir her – die Fährfahrt dauert 25 Minuten.

Deichblick, Süd – das Alte Land mit seinen Obsthöfen und -plantagen, am Horizont die Harburger Berge.

Wir radeln vor dem Deich, Elbe-seitig. Die saubere Deichstraße im Vergleich zu Schleswig-Holstein hat eine saubere Ursache.

Hier in Niedersachsen werden die Deichschafte gezäunt gehalten.

Was das heisst?

Na, so sieht es gerade in Schleswig-Holstein, Umfeld Wedel, Hetlingen aus.

Gut, so lange es knallheiss und trocken ist. – Sobald es regnet oder nach kühler Nacht Tau den Boden nässt, entwickelt sich hier ein schwärzlich-grün-grauer Schmier, der dem Radfahrer die Reifen vulkanisiert. Schicht für Schicht, bis zwischen Rad und Schutzblech kein Freiraum mehr ist. Da hört der Spaß auf! – Es empfiehlt sich unter den genannten Bedingungen, andere Wege zu suchen. Das gilt für Fußgänger, Wanderer um so mehr.

Und weiter geht`s – in Niedersachsen.

Diverses blüht am Elbdeich – hier scheint man auch mit den Deichen anders umzugehen.

Am Himmel ist wieder was los.

Vorbei an Blutweiderich, Reet und Tideauwald (hier im Wesentlichen Weiden) geht es ein Stück ostwärts.

Rechts, wie von einer haushohen grünen Wand begleitet … – jetzt kommt sie auch noch von vorn auf uns zu.

Ach, das war nur eine bevorstehende scharfe Kurve. – Jetzt ist aber Schluss. So geht es nicht weiter.

Wir sind am Westende der Justizvollzugsanstalt Hanöfersand angekommen. – Zeit für das zweite Frühstück.

Über die Hanöfer Binnenelbe blicken wir nordwestlich auf die Elbe. Da kommt der beim Aussteigen in Lühe gesehene Containerfrachter, pink.

Im Osten gucken die Schornsteine des Kohlekraftwerks Wedel über die Insel Hahnöfersand.

Hoch ragt das Schiff, ONE, aus dem Wasser. So richtig voll ist es wohl nicht.

Beim Nachsehen zu Hause finde ich über marinetraffic.com im Hamburger Hafen nur die ONE Swan. Das muss ich nochmal näher prüfen.

Der Frachter verschwindet – nein, ist so hoch, guckt über die Elbinsel.

Das zweite Frühstück ist gegessen. Wir radeln weiter, müssen über den Deich, dann südwärts.

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Wir hatten darauf gewartet. Kaum glaublich! Schnell die Gelegenheit vor den Hitzetagen nutzen, dass die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) repariert ist. Wir wollen nach Buxtehude, sind verabredet.

Runter auf den Anleger Willkommhöft.

Die LSF liegt bereit.

Der „Eindruck einsam“ täuscht.

Blick gen Land, Nordufer, SH.

Hier wird begrüßt und verabschiedet – sogar der Sauger und Klapper Pedro Alvares Cabral, gen Helgoland, bekommt seine Nationalhymne zu hören.

Für Wissende klingt der Spruch etwas makaber „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen“.

Der Hopperbagger hat Feinsedimente am Flusskaihafen Altenwerder gesaugt, fährt sie zum Verklappen vor Helgoland – und kehrt für selbiges Tun zurück, immer wieder, hin und her. – Bezieht sich der Spruch nun auf das Schiff oder auf den Schlick – oder beides?

Im Gegenlicht etwas unscheinbar, aber doch eine eindrucksvolle Begegnung – der Flusskreuzfahrer San Souci – Richtung Nord-Ostsee-Kanal und dann weiter gen Osten.

[P.S., 5. August: Wenn man sich über die Tage wundert, dass die San Souci im Radar von marinetraffic im NordOstseeKanal über Hochdonn nicht hinauskommt und beide Namen in Suche eingibt, erhält man, worauf ich auch schon eher hätte kommen können. Die San Souci hat selbstverständlich eine eigene Homepage – und die sagt, dass sie als Hotelschiff über die WACKEN-Zeit in Hochdonn liegt. Rätsel gelöst.]

Auf dem Anleger wird Haltung angenommen – nach Desinfektion der Fähre naht der Einstieg.

Die Zahl der Mitreisenden ist überschaubar. Wir sind gespannt, wie es mit der Nutzung des Elberadwegs auf niedersächsischer Seite aussieht.

Auf der Elbe wartet schon eine Weile die „Luxusbarkasse Nelly Abicht„, möchte endlich anlegen, sobald wir weg sind.

Wir legen ab.

Kann anlegen – Nelly Abicht vor dem Rundturm des (auch mal fertig?) Hotelneubaus und weiterer Wedeler Kulisse.

Zügig geht die Fahrt bei ablaufendem Wasser voran – Fährmannssand, Elbdeich, Deichvorland-Rinderherde im Süßwasserwatt.

Die Spitze der langen Buhne, auf die (un)gern schonmal unaufmerksame Freizeitkapitäne in Unachtsamkeit und / oder Unkenntnis über das Geschehen Ebbe und Flut aufsetzen – und je nach Tidephase und (Zer)störung lange warten können, bis es weitergeht.

Wir queren die Elbe, sind fast am Ziel – Blick vom Unterdeck durch`s Bullauge auf die Fahrwassertonnnen, die Räder ausstiegsbereit.

An Land, in Niedersachsen, Landkreis Stade – Blick auf das Industrierevier Stade. Ein Containerfrachte kommt die Elbe hoch, Richtung Hamburger Hafen.

Ob wir den beim Anradeln Buxtehude wieder / näher sehen?

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Wie am 19. Juli berichtet, war eine Niedersachsen-Radelplanung erneut an einem ausserplanmäßigen Werftbesuch der Lühe-Schulau-Fähre gescheitert.

So guckten wir auf die Homepage … „… fällt auf unbestimmte Zeit aus …“

So guckte ich über die Elbe …

Fährmannssand – ein kleines Segelboot und …

Rauchschwalben, jede Menge – die scheinen sich schon ordentlich für den Abflug vorzubereiten.

Mal sehen, ob sie auch dieses Jahr ihre „Normalzeit“, so um den 15. September, für die Abreise einhalten. – Hier im Umfeld scheinen die Mauersegler schon weg (???), verlassen uns eigentlich erst so um den 15. August.

Noch was zu sehen?

DA – Gelb-Blau! Die Lühe-Schulau-Fähre, wieder genesen!

Tatsächlich, sie fährt!

Die Verabredungen sind getroffen, nächste Woche geht`s rüber, zum Hasen und dem Igel – auf, nach Buxtehude, per Fähre und Rad.

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Besuch und gutes Wetter – da ist ein Elbufer-Spaziergang von Wedel Richtung Wittenbergen immer angesagt. Gelegentlich wird auch das Auto genutzt bis zum Parkplatz direkt am Anleger Wittenbergen. Ich verbinde im Folgenden zwanglos Fotos von 2 Spaziergängen, mit dem Hamburger und dem Berliner Familienast.

Beim Anwandern von Wedel aus, der Saugbagger Pedro Alvarez Cabral, der da gerade aus Richtung Kai Altenwerder seewärts unterwegs ist, Mischsedimente gesaugt hat – und damit bei Helgoland die Nordsee „anreichert“. [Stimmt gar nicht, sagen die Offiziellen, das macht nix.]

Blick vom Leuchtturmfuß Wittenbergen gen Hafen Hamburg.

Wenn die Flut weiter fortgeschritten ist, ist der Abgang zum Anleger Wittenbergen weniger steil.

Dafür hat man wegen „mehr Wasser“ einen kürzeren und schmaleren Sandstrand.

Blick über die Elbe zur Insel – das Fahrwasser mit Seeschifftiefe ist nach der jüngsten Verbreiterung (und Vertiefung) verdammt weit Richtung Moränenkante vorgerückt …

Man stelle sich vor, da geht es – jetzt bei Flut sind 3,6 m mehr Wasser drauf – gut 20 m steil „berg“ab – dunkle Tiefe.

In Gedanken … – Erdfälle allüberall, bei historisch so unterschiedlich  geschichteten Böden nebendran, sind aus internationaler Realität hinreichend beschrieben. – Wir aber sind in Hamburg! Da ruft kein „Berg“: „Ich komme!“.

Werden diejenigen, die das glauben, selig?

Wir sind am Strand.

Neulich war auch das Museumsschiff Greundiek auf Rückkehr vom Ausflug nach Stade zu sehen. Gut besetzt und guter Laune – die Fahrt war offensichtlich ein tolles Erlebnis.

Der Strand – wo sind die Hamburger (und andere Besucher) ?!? Jetzt in den Schulferien alle an Nord-, Ost- und anderer See, oder Seen? – Hinten kommt ein Schiff.

So ein prima Strand soll so verlassen werden, wie man ihn vorfinden möchte. Eine Vielzahl nicht übersehbarer Müllbehälter stehen als Angebot bereit. (Man könnte selbstverständlich den Kram, den man angeschleppt hat, wieder mitnehmen.)

Blick ostwärts, Richtung Blankenese – vorn, auf der Buhnenwurzel blüht Blutweiderich.

Blutweiderich, Totale.

Sitzen am Spülsaum der vorigen Flut, unter Uferbäumen ist ein FotoDorf aufgebaut – wohl für Modeaufnahmen. Geduldig folgen die zu Fotografierenden den Anweisungen der Regie.

Das Schiff wird größer, saust mit auflaufend Wasser ziemlich schnell Richtung Hamburger Hafen.

Ein Massengutfrachter Richtung Altenwerder, die Helena Oldendorff, 300 x 50 m, Tiefgang 13,9 m.

Zwei Segler.

Elbhang, Leuchtfeuer Blankenese, Hafenkräne, ganz schön dick, so ein Massengutfrachter, Hafenkräne, rechts aussen die beiden Pylone der Köhlbrandbrücke.

Wenig später, die Helena Oldendorff passiert einen Containerfrachter, die Cosco Shipping Aries, 400 x 59 m, Tiefgang 12,5 m.

Die Flut steigt, wir packen zusammen.

Wir hinterlassen Vergängliches, eine Siedlung aus Sand.

Noch ein Blick auf das Foto-Dorf.

Mit den Sülldorfern, HH, sind wir „links rum“, den Elbhang hoch über die Rissener Heide Richtung Auto gewandert – Elbblick vom Hang, Abschied nehmend.

Die Berlinerinnen, gestern, wollten „rechts hoch“ – Wanderung durch abwechslungsreichen Wald auf den dortigen Hochpunkt der Moräne.

Dort steigen sie wenig später zu mir, ins feuerrote E-Mobil. Wir fahren zurück nach Wedel.

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Elbdeich Hetlingen – schlimmer Vogel auf der Elbe, Saugbagger Utrecht, bekannt. – Eine Gruppe Graugänse zieht über das Deichvorland.

Blick seewärts – da zieht das aufkommende Wetter, nördlich vorbei.

Silhouette über dem Deich bei Giesensand.

Das ist wohl die Ursache für die regelhaft den Deich binnenwärts querenden Gänsegruppen …

Ein Seeadler patrouilliert über der Land-Wassergrenze.

Über den Marschwiesen Giesensand – NABU Vogelstation – Fährmannssand fliegen Kiebitze, Enten- und Gänsegruppen.

Fährmannssand – Rinderherde an der Wasserkante. Gegenüber die Lühemündung, der Anleger – weit und breit keine Lühe-Schulau-Fähre.

Da müssen wir unser für Montag vorgesehenes Niedersachsen-Radeln verschieben.

Langer Damm, ich quere die in Fluthochwasser eingestaute Binnenelbe – Vögel aktiv.

Jetzt erkenne ich auch (nachmittags bestätigt das der weiterhin knochentrockene Pferdetümpel), dass die im vorigen Beitrag gezeigten wasserführenden Gräben mit den vielen Vögeln durch Fluteinstau so nass waren. Das Bisschen Regen war gut für den Boden …

Rauchschwalben finden offenbar angesichts der Zwischen-den-Schauern-Situation fette Beute unter der Brücke. Ein munteres Treiben, eine Seite rein, durchsausen, bremsen, wenden …

Rauchschwalbe, Spiegelung.

Andere Rauchschwalbe, Spiegelung (eine von ca. 15 fliegenden).

Nochmal – bremsende, wendende Rauchschwalbe im Detail.

Wo bleiben Sie denn?? – Es zwitschert. Auf der Telegrafenleitung über der Binnenelbe auf der anderen Seite sitzen die Jungen aufgereiht, aufgeregt auf die Fütterung wartend.

Die von Heuballen befreite Marschwiese Saatlandsdamm, querab des Sturmflutsperrwerks Wedeler Au – Einstau und Regen lassen das Gras sprießen.

Heuballen in der Marsch, vor Wedels Geesthang.

Bauen, Lernen im Klimawandel – seit Jahr(zehnt)en schleifen gelassene, als erforderlich bekannte Anpassung. Auch hier haben für Investoreninteressen Beton, Stahl und Glas, beste „Heizmaterialien“, das kühlende Grün des Übergangs Geest – Marsch verdrängt. – Und es soll weitergehen. Auf Erleuchtung in Bevölkerung, Politik, Wirtschaft muss wohl weiter gehofft werden. – Gelegentlich hört man von Zeichen und Wundern (manches ist auch real zu sehen, anderswo).

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Sommer 2022, rüber nach Niedersachsen mit der Fähre?

Wie beschrieben, Fahrplan Liinsand nach Stadersand – 2022 uninteressant (planen wir höchstens mal als Rückfahrt bei Fährnutzung rüber zum Anleger Lühe mit Radeln nach Stade, Stadterlebnis).

Und die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) war wegen unverhofft erforderlicher Reparatur in der Werft. – Also erstmal abwarten.

Dann, vorigen Sonnabend – Blick auf die Elbe.

Da, früher gesehen, als mich der Küstenklatsch erreicht: Die Lühe-Schulau-Fähre ist wieder aktiv!

So hört sich das dann auch per Telefon-Info aus dem Freundeskreis an, vermeldet die Homepage.

Ausblick gestern, Montag, Richtung Anleger Lühe vom selben Deichstandort wie das erste Foto: Die LSF.

Also verabreden wir uns für nächste Woche, wenn die für heute und morgen angesagte Hitzewelle und das für übermorgen vorausgesagte Gewitter mit reichlich Platzregen hier vorbei sein sollen.

Radeln nach Buxtehude ist geplant, Vorfreude auf die Fährtour

Die Homepage wird beobachtet. – Teufel auch, für heute, 19. Juli, scheint der Wurm drin.

Wir hoffen weiter auf Chance, wie derzeit vorgesehen, nächste Woche.

P.S.: Oha, ob das was wird? – Die Homepage hat die erneute Ausfallmeldung geändert,  ohne absehbare Zeitangabe.

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Hetlingen zwischen den Deichen, trocken. Das späte Heu steht an. So langsam werden auch letzte Flächen das erste Mal gemäht.

Teilflächen am Elbdeich, gemäht, gewendet, geschwadet – warten auf die Ballenpresse.

Wenig später – Siloballen. – Der Trampelpfad am Deich ist durch die zahlreichen Besucher des Elbstrands Hetlinger Schanze entstanden.

Entlang der Elbseite ist der Deichschnitt Silo-verpackt.

Grasschnitt auf Flächen binnendeichs, teils noch liegend, teils in Rundballen.

Andere Perspektive – es steht noch Arbeit an.

Anradeln tags darauf.

Ballen, Ballen, Ballen – dazwischen allerhand Bewegung.

Ein Starenschwarm fliegt an.

Staren-Teilschwarm auf Ausguck.

Fertig. – Heuballen, Totale vom Elbdeich aus.

Nochmal in Teilperspektive.

Mir kommt bei dieser Ansicht der Spruch über die Marsch- und die Geestbauern in den Sinn ( … wer sind die reichsten – die, wo die großen Hofstellen stehen, die Marschbauern mit ihren beeinflussbaren Wassermengen). Das gilt zweifellos für die Vergangenheit. Heute, angesichts Subventionierung von diesem und jenem, in der Landwirtschaft wohl allem …

Wenig später wird alles leer sein, abgeräumt auf Lagerflächen, von wo aus bei Futterbedarf die benötigte Menge leicht abtransportiert werden kann.

Wedel, Tide-Wedeler Au / Binnenelbe – auch hier ist Aktion.

Sturmmöwen begleiten den Mähenden.

Hoch über mir – ein weiterer Beobachter, gelegentlich herunterstoßend, auf gemähter Fläche Nahrung einsammelnd.

Der Rotmilan hat alles im Blick.

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