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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Anradeln zum Elbdeich – Robustrinder auf Gänsefraßwiese mit Gänseblümchenweiss.

Elbdeich Fährmannssand – gibts was zu …

… Gucken?

Ja, auch für mich – Ostwind bringt Tideniedrigwasser tief, bläht Segel ordentlich.

Unbeeindruckt legt die Lühe-Schulau-Fähre am niedersächsischen Ufer ab, gen Wedel.

Im Deichvorland blühen mit „fettem“ Gelb die Sumpfdotterblumen.

Ich radele vom Deich – Gerummel über der Elbe, ein Rettungshubschrauber von Stade Richtung NordwestHamburg hat Tausende Nonnengänse vom Watt hochgebracht.

Die ziehen nun übern Deich.

Über mich weg – wie gut, dass das keine Möwen sind (die „verlieren“ in der Luft schonmal was – bei denen grellweiss und ziemlich flüssig, wird Schweinkram auf der Kleidung).

Dummer Weise zieht der Hubschrauber wie beschrieben – genau in der Flugbahn der Nonnengänse. So können sie nicht auf den großen Flächen um die Vogelstation landen, kreisen großflächig, kommen zurück – und ziehen, in Partien aufgelöst, ins Umfeld Giesensand / Hetlingen, im NordOsten nahebei.

Im Watt ernähren sich wie üblich eine Vielzahl Limicolen.

Die Brandgänse sind sehr aufmerksam, …

… beruhigen sich aber schnell und fressen weiter.

Neben meinem Fahrweg zeigt sich das gefährlichen Leben „hier draussen“. Das war wohl vordem das Federkleid einer Nonnengans.

Sehr viel weiter auf meiner Tour, nahe dem Geesthang Holm – da stiehlt sich doch etwas davon im Bullenfluss …

Etwas zurückgerollt – ja, ein Graureiher.

Dessen Anwesenheit (oder von Artgenossen) hätte ich auch wenig später an Fußspuren im Sauerbeck bei Tnw erkannt – wie nun.

Querab steht auf der Sauerbeckwiese ein Storch – ob nun von der Idenburg (da ist aber wohl noch immer keiner stationiert) oder aus Wedel, egal.

Der sucht, findet, …

… schnappt und schluckt – wieder und wieder.

Aufmerksam wird die Umgebung weiter beobachtet.

Und dann … – ich bin oben auf der Geest, radele die B 431 entlang, habe schon seit Tagen intensiv den Radweg beäugt, da …

… liegt, später als in den vergangenen Jahren, pünktlich zum Namensmonat, das 1. Verkehrsopfer Maikäfer.

Der wird zuhause ausgiebig bestaunt, wackelt doch noch etwas mit einem Bein – und wird anschliessend vor dem Balkon als Vogelfutter auf den Rasen entlassen.

Ob hier, wie im Hessischen Ried angekündigt, auch wieder ein „Maikäferjahr“ ansteht?

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Elbdeich Fährmannssand – Tideniedrigwasser, Lühe-Schulau-Fähre am niedersächsischen Ufer.

Vor mir, am Deichfuß, halten sich zwei Austernfischer auf.

Als ich nach Weiterradeln das Deichtor am alten Heuhafen Hetlingen quere, betrachten da zwei Touristen die große Informationstafel. – Ob ich denn wisse, wo die Schachbrettblumen wachsen. – Ja, weiss ich und zeige die Örtlichkeit – Marschwiesen, wenig südlich vom alten Elbdeich Hetlingen, auf der Karte.

Das lasse ich mir Anregung sein, selbst mal auf meiner Runde nachzusehen. Nächsten Sonntag findet in Hetlingen das Schachblumenfest statt.

Und da stehen bereits am alten Deich Hetlingen erste grüne Hinweispfeile, denen ich südwärts Richtung Schachblumenwiesen folge.

Nochmal rechts rum, jetzt mit Erläuterung.

Überblick – erste Besucher sind bereits anwesend, fotografierend. Auch diesseits der gezäunten Wege kennt die Schachblume nix – vorn, bitte Vorsicht, wachsen sie auch auf freigegebener Wanderstrecke munter drauflos.

Neben Wiesenschaumkraut und später intensiv zulegendem Scharfem Hahnenfuß blüht …

… vor allem Rot.

Die weisse Variante ist – schwächer, wie üblich – ebenfalls vertreten.

Noch ist die mögliche Dichte bei weitem nicht erreicht – große Chance für das Blütenfest in einer Woche.

Als ich beim Wegradeln wieder auf meine Route stoße, erblicke ich hinter einer Weidenfläche der Bandreisser dichtes Nonnengansgrasen.

Angesichts der Rauigkeiten vor mir verhalten sich die Gänse ruhig, aber aufmerksam.

Den Rand dieser Äsungsfläche bestimmt der Bullenfluss – die Gänse knüllen sich, einzelne flattern flach ans andere Ufer.

Entlang blühender Schlehen und grünenden Weissdorns radele ich weiter durch die Marsch, nach Hause.

 

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Als Chauffeur elektrisch die Landesgrenze gequert, Pause bis zur Rückreise zunächst mit Klettern auf den Falkenstein verbracht – nach der Höhe lockte die Tiefe.

Viel Platz auf dem Parkplatz, viel Platz am Strand – links das demnächst wieder besetzte DLRG-Stelzenhaus.

Was ist da los, wo sind die Hamburger, wo die Touristen?!? – Mein Strandbesuch findet statt mittwochs, hig noon. Die zu erwartenden 18 Grad wirken noch nicht überall.

Die Westseite des Strands – mit Leuchtturm.

Kreisförmige Strandkunst – schön sauber soll es sein (mindestens wirken).

Ich gehe auf den Schiffsanleger, Ponton – Blick auf die Höhen (Falkenstein, da komme ich gerade her) entlang des Elbhangs gen HH, Hafen. Vorn zeigen Buhne und Strand Mitteltide, auflaufend Wasser.

„Ah, ein Foto wie an einem Urlaubstag“ sagen doch zwei Anwesende von anderswo – und fotografieren vermutlich den Blau-Grün-RotWeiss-Sandstrandausschnitt meiner Aufnahme. – Zwei Angeln.

Hier setze ich mich nun hin, …

… gucke übern Strom …

… auf die Grenzinsel HH-Nds, Neßsand.

Hier kann man – so fast allein – „den lieben Gott `n guten Mann sein“ lassen.

Mit dem Angler fachsimple ich dann doch ein wenig. Der Aal beginnt sich zu bewegen. Das auflaufende Wasser bringt in Fronten div. Weissfische, Barsch. Die großen Flundern („Elbbutt“ – wer`s nicht kennt: bis überraschende 40-50 cm lang) lassen noch auf sich warten. – – – Es beisst nix.

Mein Warten geht wohl langsam zu Ende, ich gehe schonmal Richtung Auto. – Da kommt sogar – ein kleiner! – Containerfrachter.

Im Vorbeiziehen – am Horizont Airbus – entdecke ich Bewegung hinter seinem Heck. Auch zwei Kajaks sind seewärts unterwegs.

Am Rand des Sandstrands, Beginn des Laubmischwalds bis hoch auf die Höhen, blüht frühlingshaft ein Spitzahorn.

Schon kommt der Anruf – Frau einsammeln und nach Hause fahren. – Solche Pausen lob` ich mir!

P.S.: Dank der Aufmerksamkeit von „Wildgans“ ergänze ich ein in morgendlicher Hektik – Frühstück rief! – unterschlagenes Foto.

„Das kleine rote Ding“ im bisherigen Schlussfoto, zahlreich (fast bis zur „Un“zahl) vertreten, sieht real aus der Nähe so aus. – Trotz seines massenhaften Vorhandenseins ist es schier unglaublich, was menschliche Blödheit hier ringsum – wie anderswo – in die Landschaft bringt …. und liegenlässt.

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Den Kiebitz habe ich im vorigen Beitrag gezeigt und sein Vorankommen in jüngerer Zeit erläutert, nun folgen meine Eindrücke aus der nördlichen Beobachtungshütte, Blick auf Flachwassergebiet.

„Die Hütte ist voll“ – wie bereits geschildert. Ein wenig Mühe muss ich mir machen, einen Blick ins Freie zu erhaschen.

Die Kiesinseln sind beliebt. Neben unterschiedlichen Gänsen und Enten sehe ich vor allem Fischliebhaber.

Kormorane und (vor allem Lach-)Möwen bestimmen das Bild.

Bei näherem Hinsehen entdecke ich auch 2 Austernfischer.

(Mindestens) ein Säger hat es nicht auf ein Foto geschafft. – Überrascht über diese Dominanz frage ich in die Runde, ob schon das tägliche gemeinsame Fischjagen zu beobachten war.

… – – – Irgendwie schlägt mir Verständnislosigkeit entgegen … – – – Ich höre als Stichwort „Blaukehlchen“. – Aha, wer große Objektive anschleppt, ist an großen Vögeln nicht interessiert – eine Gruppe echter Ornies hat sich offenbar zusammengefunden.

Dann doch noch – nein, eine Fischjagd war noch nicht zu beobachten. Und – nachgefragt – nein, die um die 20 oder mehr Silberreiher sind nicht da. – Auf meine Nachfrage macht sich doch Überraschung breit über deren (vollständige?) Abwesenheit. Mich überrascht auch, dass – mindestens auf den ersten Blick – keine / kaum Graureiher zu entdecken sind. – Ist da in der Gewässerdurchgängigkeit ein Umbau geschehen mit der Folge, dass die ringsum wandernden Stichlinge nicht in die Flachgewässer ringsum einwandern konnten?

Die Frage muss erstmal unbeantwortet bleiben.

Auf einer weiteren Kiesbank fällt die andere Besetzung auf – Brandgänse.

Nochmal näher ran – die ruhen allesamt.

Bei ablaufend Wasser der Elbe lohnt sich ein Blick über den Deich – bzw. gelegentlich verlege ich meine Deichrunde „von binnen nach buten“.

Da sind die Brandgänse eifrig auf dem trockenfallenden Watt mit Futtern beschäftigt, umgeben von speziellen Enten- und Limikolenarten.

Ein immer wieder begeisternder Eindruck.

Zum Ruhen ziehen sie sich dann gern – wie gesehen – ziemlich (zumindest vierbeinige)Beutegreifer-geschützt auf die Kiesinseln der Station zurück.

Einen Eindruck über das Leben rund um die Vogelstation Wedeler Marsch gibt der sie betreibende NABU Hamburg.

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Bestes Wetter – Start zur Deichrunde, Frühlingsbäume.

Der hellgraugrüne, vielstämmige Recke ist etwas Besonderes – eine Ulme.

Das Ulmensterben hatte vor Jahrzehnten – Ausnahme Flatterulme, Feuchtlagen – ganze Bestände dahingerafft. Altbäume sind daher selten zu finden. Wir waren überrascht, vor 10 Jahren bei unserem Umzug nach SH hier unmittelbar in unserer Nachbarschaft doch noch etliche Überlebende zu entdecken.

Das endete vor 2 Jahren / voriges Jahr, als es einen ganzer Bestand nachbarlich zu dieser prächtigen Ulme dahinraffte. Auch an einigen Bundesstraßen mit doch beachtlichen Beständen fielen fast alle plötzlich als Totbäume während des Blattaustriebs auf.

So freue ich mich also jedes Frühjahr umso mehr über diese „Rest-Ulme“.

Schnell ein Blick in den Sauerbeck – Windeinstau, „gut Wasser“ bis vor den Geesthang – die nun kurze Bachturbulenz stellt ein gutes Versteck dar.

Rund um den Stein vorn links im Foto stehen etliche Stichlinge.

In der öden, offenliegenden Strecke des folgenden Marschkanals rasen andere bei wechselnden Schatten Passierender mal auf-, …

… mal abwärts.

Zwischen Idenburg und dem alten Elbdeich Hetlingen, querab Giesensand herrscht punktuell Gedränge.

Ständig fliegen von SüdOst NonnengansHunderter zu.

Gelbgrün blüht der Spitzahorn, die Esche dahinter hat noch Zeit.

Auf der Deichverteidigungsstraße auf dem Weg von Hetlingen zurück nach Wedel – was knüllt sich da schwarz auf Weg und Deich?

Jede Menge Fahrräder – ein geordneter Parkplatz ist vorbereitet. Das gute Wetter hat schon frühe Menschenmengen zum Kiebitzfest gebracht.

Selten so gesehener Deichhorizont und allerhand Bewegung unten …

… bringt die bislang hier äsenden Nonnengänse auf. Daher also der stete Zuflug und die vorher gesehene Massenansammlung.

Der Kiebitz – lange genug vermisst – darf natürlich nicht fehlen.

Immerhin ist es in jüngerer Zeit gelungen, durch Elektrozäune um Feuchtwiesen Kiebitzfleischliebhaber fernzuhalten. Etliches Jungvolk war das überzeugende Resultat.

Das Angebot Teilnehmender ist bunt – hier Strandfunde …, man glaubt es kaum. – Spenden sind gern gesehen.

Auch ein Storch ist anwesend – bei der NAJU, der Naturschutzjugend. Er widmet sich gerade seinem 2. Frühstück.

Auf den Sichtschutzwällen Richtung Beobachtungshütten blüht Pestwurz.

Drinnen, gedrängter als üblich, sitzen die Vogelfreunde – gutteils mit Riesenoptiken ausgestattet.

Was es Besonderes an saisonalem Vogelgeschehen zu sehen gibt, verdient einen eigenen Beitrag.

Rückzug zum Rückweg – wieder vorbei an Pestwurz, der Vogelstation sowie den „Fest“zelten.

Der HH Hafenverkehr ruht nicht, schemenhaft (da die Digicam Schutzwallgras fokussierte) zieht Containerfrachter Cosco Shipping ALPS, 366 x 52 m, TG 13,8 bei möglichen 14 m (also vollbeladen) Elbe-aufwärts.

Wieder auf der Deichverteidigungsstraße – ein stetes Kommen und Gehen von Fußgängern und Radelnden.

Alle Parkplätze ringsum, so auch die beiden Fährmannssand sowie die Extra-Parkmöglichkeit auf einer Wiese, sind belegt.

Das diesjährige Kiebitzfest wird wohl Rekordbesuchswerte erreichen.

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Nachdem mich die fischigen Wanderer, „unzählige“ Stichlinge im vorigen Bericht, (nicht) überrascht haben, stoppe ich auf dem Elbdeich Hetlingen – Fernsicht.

Tidehochwasser – da ziehen Massen, schwarz, flach über das bedeckte Süßwasserwatt gen Elbdeich, …

… heben sich nur leicht darüber und …

… ziehen über die Wedeler Marsch.

Ich radele weiter.

Da sitzen sie, nun schwarz-weiss erscheinend, nahe der NABU-Vogelstation.

Bald starten die Nonnengänse zum großen Flug in die Brutgebiete.

Da sich ein Bussard an mir stört, abzieht, lüften einige über den Weg zur Vogelstation, …

… um gleich wieder diesseits bei den anderen zu landen.

Hinten ist wieder das zweispitzige weisse Zelt zu sehen.

Am Langen Damm misst die Trauerweide meinen Rückenwind – West 5.

Und da steht am Ende auch Genaueres, Erklärung des Zeltaufbaus – am Sonntag findet das alljährliche Kiebitzfest statt.

Da das Schachblumenfest (26. April) sich dieses Jahr nicht mit dem Kiebitzfest überlagert, sind eine Menge mehr Anbieter hier zu erwarten.

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OsterHasenKuchen – von der jüngsten Generation, Hamburg, gestaltet.

Der und anderes wurden mit Genuss verzehrt.

Ostermontag, weiterhin Wind bei 5 Stärken – mal sehen, wie weit ich komme. Schwarz ist gerade abgezogen, nix rausgefallen.

Sauerbeck, kurz nach Thw, Windeinstau – da hinter dem Baum …

… – attraktiver Lauerstandort – ist gerade ein Graureiher abgeflogen.

Von meinem Kurztrip am Ostersonnabend berichtete ich das Eintreffen der Wanderstichlinge hier.

Windstau mit …

… LandArt – Windstau wirkt gegen Abfluss.

Etwas weiter, Sturm im Wasserglas – muss ich halt freie Strecken im 1. Gang zurücklegen.

Über mir dramatisches Wolkenjagen – schnelle Lichtwechsel.

Hinter Idenburg, Blick West – die 15.000 Nonnengänse – halbwegs windgeschützt, auf zwei Parzellen vereint (setzt sich links und rechts fort).

Der IdenburgStorch, forschend – plötzlich …

… eilt er mit großen Schritten weiter.

Während ich mich wundere, zieht Osterfeuergestank in meine Nase (ach ja, ist ja Ostern!). Ob der Storch dieser Fahne ausgewichen ist?

Sonnenbeschienen – die große Magnolie hinterm alten Elbdeich Hetlingen.

Und da ist es schon, das Hetlinger Osterfeuer – irre hoch der Abfallhaufen, erfahrungsgemäß noch Wochen vor sich hinschwelend, -mümpfelnd.

Elbdeich Hetlingen – das ablaufende Wasser der Elbe gischtet angesichts des heftigen Gegenwinds.

Vor dem Geesthang Wedel stehen die Flaggen stramm, flattern in Böen.

Das soll heute erstmal der letzte 5er-Wind gewesen sein. Ich begrüße diese Veränderung – auch mit all den Frühlingsblüten und ihren BesucherInsekten im Sinn.

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Bei SüdWest bis Stärke 5 radele ich gegen den Uhrzeigersinn.

Vor dem Geesthang Holm liegt das geschilderte Winteropfer Graureiher nun nicht mehr Am Hang, sondern ist in die Wiese verschleppt, zerlegter als zuvor.

Und da, Gestüt Idenburg – der Storchenhorst ist besetzt.

Ob der Storch gerade frisch angekommen sein mag?

Jedenfalls ordnet er konzentriert sein Gefieder.

In den vorigen Jahren kamen die Störche hier früher (kritisch genug in 2025 angesichts eines Kälteeinbruchs). Mal sehen, ob die Bewohner etwas zu berichten haben, den Storch evt. kennen. Voriges Jahr kam der seit Jahren hier brütende Storch, nachdem das Nest von einem anderen besetzt war. Wenn ich es richtig erinnere gewann „der Alte“, bekam aber – nach früherem Verlust der Partnerin – erst so spät Gesellschaft, dass keine erfolgreiche Brut mehr zustande kam.

Hoffen wir also das Beste für 2026.

Nein, da ist kein zweiter Storch in der Nähe. Bei näherem Hinsehen balzt ein Paar Sturmmöwen. Von fern hatte ich bei Sehen von gereckten Hälsen im Umfeld eines Marschgrabens zunächst auf weiteres Storchenweiss getippt.

Auch vom Elbdeich her – über Flachsee nahe der Vogelstation geblickt – leuchtet der Storch, als kleiner weisser Punkt, auf dem Horst.

Elbdeich Fährmannssand – Weiss auch auf dem Süßwasserwatt, …

… die auflaufende Flut drückt Elbwasser über die Buhnenspitze, der starke Wind erzeugt auf dem Watt Gischt der sich überschlagenden Wellen.

Der Geesthang ist nah. Das streckenhafte Weiss der frühlingshaften Marsch prägen die Kirschenverwandten, vor allem Schlehen und Mirabellengebüsche.

Bei uns ums Haus kommen ebenfalls mehr und mehr Frühlingsblüher zum Vorschein – demnächst auch hier im Blog.

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So sah es, Elbdeich Fährmannssand, bei Thw bis Ende voriger Woche aus.

Südwest 5 warf bei Tidehochwasser Wellen über dem Süßwasserwatt auf, es drückte ordentlich in die SH-Flüsschenmündungen. – Da ist immer unklar, was einen hinter dem Deich erwartet – stramm Rücken- oder entsprechend Gegenwind. Die bestimmende Teilrichtung ist beim Start hier auf der Geest oft genug genau „die andere“.

Heute bei West 5 fiel die Wahl leicht – Runde gegen den Uhrzeigersinn.

Beim Queren der Holmer, dann Hetlinger Marsch – Tnw im Bullenfluss Idenburg, Spuren im Schlick.

Das war ein Zweibeiner, vermutlich Graureiher, der seinen Lauerstandort über die „Höhe“ verlassen hat.

Auf den nassen Wiesen Idenburg schnabuliert eine Brandgans, ganz allein.

Bei längerer Beobachtung stellt sich heraus, dass sie humpelt. Wie auch immer, Anverwandte sind ringsum (noch) nicht zu sehen.

Blick über die nassen Idenburgweiden ins Morgenlicht – theatralisch!

Bullenfluss am Altdeich Hetlingen, ebenfalls Spuren – lange keine gesehen.

Hier prägen Nutriakrallen den Fußabdruck.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Blick SüdOst – duster-schaurig mit spotlight auf der Elbe. Im Niedersächsischen ziehen stürmische Schauer durch.

Dramatisches Geschehen, die Wolken jagen.

Einen Lichtblick und die Wettervorhersage im Sinn radele ich weiter gen Fährmannssand.

Elbdeich Fährmannssand, Blick NordWest, zurück – klar trennt sich das Niedersächsische vom SH-Wetter (die Elbe ist keine Wetterscheide!).

Die Trauerweide am Langen Damm zeigt meinen guten Rückenwind hierher, auf der Elbdeichstrecke.

An bekannter Stelle lauert wieder ein Graureiher – wissend, was er tut. Super sieht er in seinem Frühlingsfederkleid aus.

Das wir noch nicht ganz auf der Frühlingsschiene angekommen sind, zeigte nach Rückkehr ein heftiger, kurzer Hagelschauer.

Aber ab morgen …

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Rückblick am Brunnenschutzgebiet – Tidegraben, Thw plus Windeinstau voll, Wiese fast überstaut.

Die zur Entwässerung gefrästen Grüppen helfen – falls hohe Tidewasserstände erreicht werden – auch regelhaft zur Bewässerung.

Kleine Wildnis nahe Idenburg.

Schick macht sich das feuchte Moos (Nordlage) in der Morgensonne (bald für den Rest des Tages weg).

Die Fahne hinterm alten Elbdeich Hetlingen zeigt, wie SüdWest 5 plus Böen wirkt.

Vor dem alten Deich Hetlingen sitzt ein Schwarm Möwen.

Näheres Hinsehen zeigt, dass nicht nur erwachsene und junge Lach-, sondern auch Sturmmöwen den gemixten Schwarm prägen.

Wiesengraben mit Abfluss – auch die Mulde um den Schachtring entwässert langsam, durch Verdunsten und Versickern.

Abflusslose Wiesengräben stehen dagegen bordvoll – wieder: es hat in der Nacht geregnet.

Auf dem Elbdeich Hetlingen – ein Traktor fährt mit großer Mulde Treibgut ab.

In der Ferne steht der Räum- und Ladebagger. Ein großes Stück Arbeit ist bereits geschafft – bis zum Anlanden weiteren Reets, nach Sturm und bei höheren Flutwasserständen.

Jenseits des Vorlands kommt gen Hamburg auf der Elbe die Nansha hervor – 300 x 40 m, 10,4 von möglichen 14,8 m Tiefgang nutzend (also bereits in Rotterdam teilabgeladen).

Und da – binnendeichs, querab Giesensand – von hinten nach vorn: Geesthang, Büsche der Marsch, Schafe, Stare und … Hit des Tages, der Osterhase!

Fährmannssand – ich schätze die Gesamtzahl Nonnengänse hier auf wohl gut 5.000.

Ich bin ein Stück weiter, drehe mich wegen lauten Geschreis hinter mir um: Ja, gut 5.000 sind das wohl, erschreckt.

Das hat ihnen nicht gefallen. Sie kehren nicht zurück, sondern ziehen zur Vogelstation.

Abgerissenes Altreet legt einen vom Wind geformten Stopper auf den Tidemarschgraben.

Dahinter staut sich eine dicke Kahmhaut aus runtergeregnetem Saharastaub und Pollen.

Überlebende Reiher nach der „Eiszeit“ haben sich ordentlich entwickelt, leuchten im Frühlingskleid in der Sonne.

Über die Möwe daneben kann spekuliert werden. – Ist das nun mit den hellen (rosa?) Beinen eine Silbermöwe – oder eine Kleinmöwe = Sturmmöwe, die sich wegen des Reihers „großmacht“?

Neben Schwärmen von Sturmmöwen ist auch die Silbermöwe hier, in geringer Individuenzahl vertreten.

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