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Archive for März 2022

Saisonal, regional essen ist nun wahrlich nicht schwierig. – Ich hoffe, wir alle „arbeiten“ daran.

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Martha K. sieht etwa alle drei Tage Beeren mit 50% Rabatt in ihrem Coop-Laden. Martha K. sieht etwa alle drei Tage Beeren mit 50% Rabatt in ihrem Coop-Laden, bio und konventionell.

Das Thema des diesjährigen Weltwassertags vom 22.3.22 ist «Grundwasser – das Unsichtbare sichtbar machen». Die UNO hat eine Website zum Thema Grundwasser aufgeschaltet: www.worldwaterday.org.

Aber eigentlich müssen wir jeden Tag an das Grundwasser denken und es schützen, auch das Grundwasser anderer, z.B. beim Einkaufen die Frage stellen: „Kommt dieses Lebensmittel aus einem Trockengebiet?“

Erdbeeren aus Huelva

Am 25.3.12 schrieb Heidi: „Das riesige Sumpfgebiet und Unesco-Weltnaturerbe ist ein Winterquartier für viele Zugvögel und ein beliebtes Ferienziel für Touristen. Aber unsere Grossverteiler sind mit Hilfe unvernünftiger KonsumentInnen daran, dieses einmalige Naturschutzgebiet zu entwässern. Womit? Zum Beispiel mit Erdbeeren aus der südspanischen Provinz Huelva. Dort zapfen die Erdbeer-EsserInnen, ohne es zu wissen, illegale Brunnen in der Coto de Doñana (Wikipedia) an. Mit jeder Schale Erdbeeren entziehen sie dem Sumpf 275 Liter Wasser. Bei den riesigen…

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Vorgestern bestand wegen vorheriger Beschäftigungen noch spätnachmittäglicher Radelbedarf. Es sollte „die Küste“ sein, je nach Situation der später dann untergehenden Sonne hinterher.

Angesichts der aktuellen, aus besonderen Gründen dunklen Zeit gebe ich meine Lichteindrücke zum Besten.

„Die Küste“, das ist in unserem Jargon die schleswig-holsteinische Seite der Tideelbe, noch Süßwasserbereich, hinter, auf oder vor dem Hauptdeich.

Elbdeich Fährmannssand, Küstenlicht, Blick südwestwärts.

… westwärts.

… und nordwestwärts.

Nordwestwärts, Detail – ssssteifer Nordwest, kalt! per wind chill, Thw plus 0,5 m. vorn der Spülsaum voriger Sturmflut.

Blick gen Ost über die Marsch auf die Geestkante – der Bauer hat noch gut Winterfutter für Schafe und Rinder liegen. Die vorjährige Ernte war aufgrund binnendeichs angehobenen Wasserstands reich.

Eigentlich wollte ich ja nordwestwärts weiter. So radelte ich auch, zunächst. Als dann aber Wolkenwürste fortwährend die Sonne wegschatteten, war es im wind chill so wenig verlockend (weiter nördlich vom Elbdeich winkten auch keine attraktiven Blicke), dass ich drehte. So fand ich mich in Höhe Fährmannssand wieder, mit Finger am Drücker.

Deichkrone, Blick von unten gen Nordwest – Familie mit Lenkdrachen. Wenn Kinder dran waren, zitterte man mit den im 45 Grad-Winkel Zurückgelegten, dass sie standhalten mögen (hat geklappt, naaa jaaa – zitter, zitter).

Deichkrone, Blau – Kaltluft oben, farbig vertreten von Weiss bis Schwarz.

Von der Deichkrone aus: Auf dem Tidehochwasser reitet ein voller Stinker (Schwerölmotor ab hier aktiv) seewärts. HMM Gdansk, 400 x 61 m, Tiefgang 13,2 m.

Jetzt aber zurück – Theaterschiff Batavia, Flaggen flattern im ssssteifen Nordwestwind, grauer Himmel über der Geest.

Dem sssteifen Nordwestwind entgegen – Abschiedsblick über die Marsch.

Ein schönes Wochenende wünsche ich allen Leserinnen und Lesern – auch allen anderen nah und fern!

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Saison der Zugvögel – täglich stellt sich die Situation anders dar, teils gleichartig wirkend.

Gegen Mittag auf dem Elbdeich bei Hetlingen – von der niedersächsischen Seite überqueren Gänsetrupps die Elbe, nordostwärts.

Sie kommen in 50er bis 100er Gruppen, Nonnengänse.

Anderer Tag, anderes Bild – mehrere Tausend querten hier die Elbe in breiter Front.

In weitem Bogen ziehen sie auf schleswig-holsteiner Seite …

… und landen in dichter Packung südlich der Kleientnahme-Stillgewässer.

Nun kann man lange spekulieren, ob das „unsere“ Nonnengänse sind, die von einem Nahrungsausflug zurückkommen. Oder ob es sich um Ziehende auf dem Weg zu den Brutgebieten handelt. Die Tatsache, dass diese Trupps hier auf abgegrasten Wiesen intensiv zu Fressen beginnen, scheint mir auf Ziehende zu deuten.

Auch fiel in den vergangenen Wochen auf, dass die Vogelgrippe „bei unseren“ nahezu keine Opfer mehr zu fordern schien. Einzeln sitzende, offenbar kranke Individuen sowie dichte Federflächen auf dem Grün, Rupfe, waren gegen Null gegangen.

Nun sehe ich wieder regelmäßig, wenn die großen Gruppen Flächen wechseln, Einzelindividuen apathisch sitzen.

Tags drauf …

… ist der Vogel aufgegessen, verschleppt – oder der verbliebene Kadaver vom Menschen eingesammelt.

Tideniedrigwasser – die Tide-Elbe bei Fährmannssand zeigt sich in ihrer verschlechterten Situation, wieder vertieft, verbreitert. Die Fahrwassertonne steht unmittelbar neben „Land“.

Kein Platz mehr für die Entwicklung der einst reichhaltigen Fischfauna in dieser Strecke. Das gesamte Wasser wird im Seeschifffahrtskanal mit seinen heute extremen Strömungsgeschwindigkeiten gefasst.

Die Binnenelbe (hinten das Sturmflutsperrwerk Wedeler Au), Tideniedrigwasser minus X – früher bekam man diese Sohlstrukturen so gut wie nie zu Gesicht.

Ein (wohl Mittel-)-Sägerpaar zieht seine Bahn.

Ab nach Hause.

Vorbei an einer illustren Alt-Kopfweide. Leider nimmt ihre Zahl zunehmend ab. Jüngst wurde nachgepflanzt. Bevor die Jungbäume ähnlich eigenartige Charaktere bilden wird – wie bei so vielen anderen Baumarten – „Dank“ jahrzehntelangen Nichtstuns eine schmerzhafte Lücke entstehen.

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Zuletzt waren hier im Bericht vom 9. März schwarzweisse Vögel zu sehen. Neben den vielen anderen, die sich hier in Geest und Marsch aufhalten, sind sie fast täglich unsere Begleiter. Besonders auffällig sind schon aufgrund ihrer Größe und des überwältigenden zahlenstarken Auftretens die Nonnengänse während ihres hiesigen Winteraufenthalts. Der nähert sich so langsam seinem Ende.

Blick vom Hetlinger Elbdeich auf die im vorigen Gänsebeitrag dicht gefüllte Wiese binnendeichs – wo sind die Nonnengänse?

Auch schwarz-weiss (und braun): Querab Giesensand äst ein Paar Kanadagänse, eine Graugans wacht.

Die Antwort auf die Nonnengansfrage folgt kurze Zeit später.

Lärmen von Fährmannssand her – wie Mücken in der Luft … (ach, den Spruch müssen wir uns angesichts des Insektenschwunds wohl abschminken!).

Wer immer sie hochgebracht hat, das war erfolgreich.

Die Formation verdichtet sich.

Mit ihrem heiseren Kleine-Hunde-Gebell wirken sie wie immer ziemlich panisch.

Nach Überfliegen der NABU-Vogelstation drehen sie bei, fliegen – sich orientierend – tiefer zurück.

Links oben: eine Lachmöwe.

Erste Nonnengänse landen an der ehemaligen Kleientnahme für den Deichbau, wassergefüllt.

Binnen Kurzem ist der Landeplatz am Ufer proppevoll.

Auf dem weiteren Weg nach Wedel zurück sehe ich die übrigen, auf Wiesen / Weiden Gelandeten in mehreren Gruppen zu jeweils etlichen Tausend.

Kurz vor dem Geesthang, an der Binnenelbe nahe dem Theaterschiff Batavia, treffe ich 2 Kanadagänse – dieselben von zuvor, querab Giesensand?

Egal. Die balzen jedenfalls eifrig drauflos.

Mal sehen, wann die Nonnengänse so weit sind – und uns verlassen.

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Gegenwärtig läuft bundesweit ein Kleingewässerprojekt „FLOW – Fliessgewässer erforschen, gemeinsam Wissen schaffen“ .

Das interessiert selbstverständlich die „Unterelbeschulen“ , untersuchen sie doch seit mehr als 10 Jahren Bäche und kleine Flüsse, vorwiegend in Schleswig-Holsteins Kreisen Pinneberg und – dort mit Restaurieren seit 5 Jahren – Segeberg. Zur Zeit werden die im Rahmen des Projekts zur Verfügung gestellten Unterlagen studiert, Fortbildungen absolviert.

Der kleine Bach im Tidegebiet der Pinnau nicht weit von ihrer Mündung in die Elbe wies weder Kraft noch Struktur auf.

Ausbau und harte Gewässerunterhaltung hatten diesen lebensfeindlichen Zustand hervorgerufen und seit Jahrzehnten aufrecht erhalten.

Inzwischen ist eine Teilstrecke restauriert, lohnend also für Untersuchungen.

Als besonders günstig erwies sich, dass private Landnutzung am rechten Ufer und Kooperationsbereitschaft für den Einbau von Kies sich trafen mit öffentlichem Eigentum am linken Ufer. Dort befindet sich eine Fläche in naturnaher Entwicklung. So war es erwünscht – im Gegensatz zu „Normal“bedingungen beim instream Restaurieren – dass linksufrig Erosion mit stärkerer dynamischer Längsentwicklung eintreten sollte.

Immerhin weist nun die durch Kieszugabe angestoßene Strömungsdifferenzierung eine Vermehrung von Strukturen auf, hier im spätwinterlichen Aspekt bewegten Sand, Feinmaterial, Kies, flottierende Uferpflanzen, mindestens 2 Arten Wasserpflanzen.

Dieses Foto zeigt eine flottierende Wasserpflanzenart über stark entwickelter Tiefenvarianz – im vorderen Bereich Ocker durch Eiseneintritt, ruhender und bewegter Sand („Rippelmarken“).

Wir sind gespannt, was die Untersuchung der durch die Kieszugabe entwickelten, unterschiedlichen Kleinlebensräume Richtung Jahresende zeigen wird.

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… die Rösslein anspannt.        ? ? ?

Rösslein? „Die“ ? Eins oder zwei – die Zeiten sind lange vorbei.

Heute beträgt die Rossstärke der steuer- und anders subventionierten, zu wahren Kolossen, Geschossen (auf Wegen und Straßen) gewordenen Fahrzeuge ein Vielfaches. Nimmt man einen nicht ganz kleinen Reiterhof so bei 100 eingestellten Pferden, ist ein Fahrzeug wohl mit 1 bis 2,5 Reiterhöfen „Rösslein“ unterwegs.

Bodenart und Nässegrad spielen zunehmend bei Einsatzentscheidung der schweren Geräte offenbar immer weniger eine Rolle.

Ich beende das mal, komme gelegentlich auf den Umgang mit Boden und Wasser wieder zurück.

Gestern fiel mir auf einer Runde, die den Forst Klövensteen querte, eine Wiese / Weide auf.

Die sah unterschiedlich getönt aus, vorn dunkler.

Mir schwante, was die Nase vorher wahrgenommen hatte.

Ja, es bleibt noch Fläche, auf die Gülle ausgebracht werden wird.

So gaaaanz langsam führen die über 3 (4 ?) Jahrzehnte verschleppter notwendiger Inhaltsänderungen in Novellierungen der Gülleverordnung in eine Richtung, wie sie von Boden- und Wasserfachleuten entsprechend lange vorgetragen wurden.

Man stelle sich vor ! ab 2025 ! ! muss sogar auf Gründland emissionsverringert auf- bzw. eingebracht werden.

Fast wundert man sich. Lobby-gesteuerte Politik hat Umfeld, Mensch, Pflanze – insbesondere Wald und nährstoffarme Schutzgebiete -, Tier einer fast nicht fassbaren Kulturschande ausgesetzt. Wo zwischenzeitig auf Acker immerhin unverzügliches In-den-Boden-Bringen (i.d.R. Pflügen) vorgegeben wurde, stanken die Grünländereien weiter, dass Gott erbarm`. – Da bekam der wackere Landmann bei der Düngerberechnung pro Flächeneinheit eine „Verlustprämie“ für das, was (Richtung Nase, Wald, Meer) per Nah- und Ferntransport über den Luftweg seinen schädlichen Weg antrat.

Verlustprämie, was heisst das? Na, diese Menge (je nach Wind und Wetter so gegen 30 % !) ging ja dem Boden „verloren“, durfte der Fläche also zusätzlich zugeführt werden.

Symbolisch für den Wasserpfad setze ich hier ein Beispielfoto mit Maisacker sowie einem optisch (!) unauffälligen und einem auffälligen ein.

Wir dürfen gespannt sein, wie das Ganze weitergeht – auch in diesem speziellen Raum, wo eventuell ein stattgefundener Eigentümerwechsel Änderung bringen wird.

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Wedel, Theaterschiff Batavia – ein eisiger Wind weht aus Ost, stürmisch.

Was sich hier bei sonnigem Wetter als, angesagt noch über viele Tage, saisonale Wettersituation darstellt, spielt sich weiter östlich auf anderer Ebene äusserst brutal ab.

Besteht Hoffnung auf Frühling ?

Wir wünschen das!

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Wieder mal an der Elbe bei Hetlingen angekommen, binnendeichs.

Die Kamera stellte die Büsche am – abgeschnittenen – vorderen Bildrand scharf. Gleichwohl ist die „dichte Packung“ Nonnengänse zu erkennen, hinten die Schornsteine des Kohlekraftwerks Wedel.

Am linken Ende des Riesenschwarms – Graugänse an Tümpel, ein Silberreiher fliegt ab.

Blick vom Elbdeich (Baustelle Klärwerk Hetlingen links hinten) – auf der Marschwiese, das linke Schwarmende mit dem Tümpel.

Eindruck vom nördlichen Teil der Nonnengansansammlung.

Der südliche Teil. Das sind etliche Tausend Tiere.

Detail Vorderkante – Äser und Aufpasser.

Andere Stelle, ähnlicher Eindruck.

Ein Stückchen weiter, querab Giesensand – ein Hase. Ob das der König der Osterhasen ist, eindrucksvoll wie er da mümmelt?

Fährmannssand, Blick über den Deich. Ebbe, die Elbe geht auf Tideniedrigwasser zu.

Bei sinkenden Abflüssen der Elbe, inzwischen unter 1.000 m³ / s (Pegel NeuDarchau), und Ostwind wird die Tiefstlage wieder um 0,5 m unter Tideniedrigwasser liegen. Es scheint bereits optisch so, dass mit der jüngsten Vertiefung und zusätzlichen Verbreiterung des Tideflusses ein extremeres Absinken des Niedrigwassers eingetreten ist. Daten wurden ausgewertet, hier kann man die Bestätigung der Vermutung nachlesen. Ein Trauerspiel ! ! !

Leider trifft auch die weitere Vermutung beim regelhaften Anblick der Großsaug- und -verklappbagger zu, dass in und am Rand der Fahrwasserrinne ein Teil des Laderaums gefüllt wird, um dann – nahe des Hamburger Hafens aufgenommenes – belasteteres Baggergut per Mischung „zu entschärfen“. – Kein lustiger Trick. Bereits in den 1980ern, als heutige Praktiken der Sediment“unterbringung“ unter kritsche-fachlichem Blick standen, veröffentlichte der holländische Sediment und Schadstoffexperte Wim Salomons „Out of sight – out of mind“. Es gilt weiter die im englischsprachigen Raum „Dilution is no solution for pollution“. – Das Zuweisen der Verantwortung gemäß Verursacherprinzip scheint in Deutschland auf der Strecke geblieben zu sein.

So kommt denn eine Beurteilung der Verklappung Hamburger Hafensedimente nahe Cuxhaven zu fachlich und aus der Realität belegten klaren Aussagen.

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Vom Geestrand, Wedel, runter in die Marsch. Wie anderswo wäre es „schön“, wenn sich alle an Beschilderung hielten.

Die Nonnengänse sind noch da.

Verringert an Anzahl, aber inzwischen nicht mehr intensiv von Vogelgrippe geplagt – jedenfalls wenn es nach der Zahl von Rupfungen im Gelände geht (nahe Null seit geraumer Zeit).

Marschwiesen querab Giesensand, beim Klärwerk Hetlingen.

Der eine und andere Höckerschwan kommt auch in Sichtweite.

Nasswiese Hetlingen – ein Schwan kommt selten allein, zunehmend sind Vögel paarweise zu sehen.

Zwischen Hetlingen und Holm komme ich noch an Sturmmöwen vorbei, die rastend, fressend und balzend eine Marschwiese bevölkern.

Über anderes großes Geflügel hatte ich kürzlich mit Silberreiher, Weisstörchen und Graureiher berichtet. Selbstverständlich gibt es auch hier die zahlreichen Kleinvögel, die sich meiner Fotografiererei entziehen (bzw. die Leistungfähigkeit meiner Digicam überfordern). Lerchen und Kiebitze „erfüllen die Luft“ mit ihrem Gesang und ihren Revierrufen. Aus der NABU Vogelstation wird berichtet: „Kiebitze sind zur Zeit in großen Schwärmen anwesend und Spießenten sind auf dem Durchzug. Der Weißstorch an der Idenburg ist seit dem 23.02.2022 am Nest [ah ja, gesehen] und die ersten Bachstelzen und Austernfischer sind da. “

Jede Menge Limikolen sehe ich gelegentlich in Schwärmen aussen- wie binnendeichs der Elbe.

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Vorgestern berichtete ich vom Silberreiher, der seine Fluchtdistanz nicht zu kennen schien.

Gestern trafen wir fast an gleicher Stelle einen Graureiher.

An der Elbe, binnendeichs: Unmittelbar neben der Deichverteidigungsstraße befindet sich ein tief ausgebaggerter Marschgraben, Tideniedrigwasser. – Da guckt doch wer.

Anders als der Silberreiher startet dieser Graureiher schnell von uns weg – gehört offenbar nicht zu den Mensch-gewohnten, denen man fast die Hand geben kann.

Er braucht sichtlich Distanz.

Kurz vor Hetlingen zeigen die Marschgräben das Fortschreiten der Jahreszeit. Verdunstung und Versickerung lassen die Wasserstände sinken.

Der fast unter Wasser verschwundene Betonring ist aufgetaucht.

Bald werden die Algenwatten im Graben der nährstoffreichen Weide trocken liegen.

Gegenüber spiegeln sich noch alter Deich und Häuser Hetlingens im Wiesen“see“. Zum Schlittschuhlaufen hat dessen Eisdicke diesen Winter nicht gereicht.

Kurz vor Holm – da sind doch …

Während ich auf der Karte besenderter Störche in den vergangenen Tagen verfolgte, dass Westzieher ihre Nester erreicht, Ostzieher noch nicht mit der Nordreise begonnen haben, sind – vielleicht das Paar der Idenburg – „unsere“ Störche zurückgekommen. Nicht zum erstenmal sehe ich „die Idenburger“ so frühzeitig im Jahr.

Eifrig begehen sie einen inzwischen trockenen Acker. Der eine ist fündiger als der andere, wirft regelmäßig etwas hoch und verschluckt es.

Hoffen wir mal, dass da eine gute Wahl getroffen wird, die Funde geniessbar und giftfrei sind.

 

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