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Archive for März 2022

… die Rösslein anspannt.        ? ? ?

Rösslein? „Die“ ? Eins oder zwei – die Zeiten sind lange vorbei.

Heute beträgt die Rossstärke der steuer- und anders subventionierten, zu wahren Kolossen, Geschossen (auf Wegen und Straßen) gewordenen Fahrzeuge ein Vielfaches. Nimmt man einen nicht ganz kleinen Reiterhof so bei 100 eingestellten Pferden, ist ein Fahrzeug wohl mit 1 bis 2,5 Reiterhöfen „Rösslein“ unterwegs.

Bodenart und Nässegrad spielen zunehmend bei Einsatzentscheidung der schweren Geräte offenbar immer weniger eine Rolle.

Ich beende das mal, komme gelegentlich auf den Umgang mit Boden und Wasser wieder zurück.

Gestern fiel mir auf einer Runde, die den Forst Klövensteen querte, eine Wiese / Weide auf.

Die sah unterschiedlich getönt aus, vorn dunkler.

Mir schwante, was die Nase vorher wahrgenommen hatte.

Ja, es bleibt noch Fläche, auf die Gülle ausgebracht werden wird.

So gaaaanz langsam führen die über 3 (4 ?) Jahrzehnte verschleppter notwendiger Inhaltsänderungen in Novellierungen der Gülleverordnung in eine Richtung, wie sie von Boden- und Wasserfachleuten entsprechend lange vorgetragen wurden.

Man stelle sich vor ! ab 2025 ! ! muss sogar auf Gründland emissionsverringert auf- bzw. eingebracht werden.

Fast wundert man sich. Lobby-gesteuerte Politik hat Umfeld, Mensch, Pflanze – insbesondere Wald und nährstoffarme Schutzgebiete -, Tier einer fast nicht fassbaren Kulturschande ausgesetzt. Wo zwischenzeitig auf Acker immerhin unverzügliches In-den-Boden-Bringen (i.d.R. Pflügen) vorgegeben wurde, stanken die Grünländereien weiter, dass Gott erbarm`. – Da bekam der wackere Landmann bei der Düngerberechnung pro Flächeneinheit eine „Verlustprämie“ für das, was (Richtung Nase, Wald, Meer) per Nah- und Ferntransport über den Luftweg seinen schädlichen Weg antrat.

Verlustprämie, was heisst das? Na, diese Menge (je nach Wind und Wetter so gegen 30 % !) ging ja dem Boden „verloren“, durfte der Fläche also zusätzlich zugeführt werden.

Symbolisch für den Wasserpfad setze ich hier ein Beispielfoto mit Maisacker sowie einem optisch (!) unauffälligen und einem auffälligen ein.

Wir dürfen gespannt sein, wie das Ganze weitergeht – auch in diesem speziellen Raum, wo eventuell ein stattgefundener Eigentümerwechsel Änderung bringen wird.

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Wedel, Theaterschiff Batavia – ein eisiger Wind weht aus Ost, stürmisch.

Was sich hier bei sonnigem Wetter als, angesagt noch über viele Tage, saisonale Wettersituation darstellt, spielt sich weiter östlich auf anderer Ebene äusserst brutal ab.

Besteht Hoffnung auf Frühling ?

Wir wünschen das!

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Vorgestern berichtete ich vom Silberreiher, der seine Fluchtdistanz nicht zu kennen schien.

Gestern trafen wir fast an gleicher Stelle einen Graureiher.

An der Elbe, binnendeichs: Unmittelbar neben der Deichverteidigungsstraße befindet sich ein tief ausgebaggerter Marschgraben, Tideniedrigwasser. – Da guckt doch wer.

Anders als der Silberreiher startet dieser Graureiher schnell von uns weg – gehört offenbar nicht zu den Mensch-gewohnten, denen man fast die Hand geben kann.

Er braucht sichtlich Distanz.

Kurz vor Hetlingen zeigen die Marschgräben das Fortschreiten der Jahreszeit. Verdunstung und Versickerung lassen die Wasserstände sinken.

Der fast unter Wasser verschwundene Betonring ist aufgetaucht.

Bald werden die Algenwatten im Graben der nährstoffreichen Weide trocken liegen.

Gegenüber spiegeln sich noch alter Deich und Häuser Hetlingens im Wiesen“see“. Zum Schlittschuhlaufen hat dessen Eisdicke diesen Winter nicht gereicht.

Kurz vor Holm – da sind doch …

Während ich auf der Karte besenderter Störche in den vergangenen Tagen verfolgte, dass Westzieher ihre Nester erreicht, Ostzieher noch nicht mit der Nordreise begonnen haben, sind – vielleicht das Paar der Idenburg – „unsere“ Störche zurückgekommen. Nicht zum erstenmal sehe ich „die Idenburger“ so frühzeitig im Jahr.

Eifrig begehen sie einen inzwischen trockenen Acker. Der eine ist fündiger als der andere, wirft regelmäßig etwas hoch und verschluckt es.

Hoffen wir mal, dass da eine gute Wahl getroffen wird, die Funde geniessbar und giftfrei sind.

 

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In den Berichten vom 16. Oktober und 27. November 2021 hatte ich von Strukturverbesserungsideen an zwei Teilstrecken der Osterau berichtet. Im Wildpark Eekholt waren danach am Osterauwanderweg Kiespartien ergänzt worden, denen in den Vorjahren während Wassercamps der Unterelbeschulen Feinstruktur gegeben wurde. Östlich Bad Bramstedt waren nach o.g. Berichten bereits große Laichbetten neu angelegt worden, die sofort von Meerforellen belaicht wurden.

Angesichts der abfliessenden Hochwässer der Sturmtiefs Januar, Februar 2022 wollten wir einen Blick auf die Ergänzungsschüttungen im Wildpark Eekholt werfen. Eventuell wäre ein wenig Handarbeit erforderlich. Das Wassercamp der Unterelbeschulen, das hoffentlich im Herbst 2022 wieder stattfinden kann, liegt noch etwas entfernt.

Kurzstopp während der Anfahrt – sooo gut war das Wetter nun nicht angesagt.

Uns soll es recht sein!

Angekommen – schwaches Eis auf einer Feuchtwiesenkuhle zeigt, dass wie in Wedel nur geringer Nachtfrost herrschte.

Östlicher Startpunkt des Osterauwanderwegs im Wildpark – wir erkennen Zweierlei: Ein neuer Schüttort muss in der Aussenkurve noch angelegt werden.

Zum Zweiten: Der helle Kiespunkt, links im vorigen Foto, muss aktuell seine Unterwasserlenknase erhalten, um eine bachab stehende Alt-Erle besser vor Umlauf und Umstürzen zu schützen.

Blick bachauf – so kann das bis zum Wassercamp wohl bleiben (die „Leerstelle“ oben soll aber ergänzend Kies erhalten).

Hoher Wasserstand, kannten wir in den vergangenen Jahren nicht. Das dauert noch eine Weile, bis mittlere Verhältnisse erreicht sind.

Die Treibselsammler zeigen hinsichtlich Sammeln, Turbulenzerzeugen und Strukturbilden (wie die Kiese der vergangenen Jahre) gute Funktion.

Wie so oft: Die „Rosen“ des abgeworfenen Hirschgeweihs lassen uns vor der Abfahrt nicht ohne Foto (für Zuhause) vorbeigehen.

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Wind-chill-Ostwind, nach geringem Nachtfrost radelnd bei mindestens gefühltem Frost, geht es im Uhrzeigersinn auf die Runde Hetlingen – Holm – Wedel.

Immerhin! Sonne über Helgoland – pardon, über der Helgolandstraße, Wedel.

Über den Marschgraben Langer Damm sehe ich hinterm Elbdeich wandelnde Hochhäuser.

Binnenelbe, Tideniedrigwasser minus 0,5 m – fast leergelaufen.

Wenn man sich überlegt: Durch den „Verlust“ an Wassertiefe durch die Baggerungen der Seeschifffahrtsrinne, fortwährende Vergewaltigung der Elbe, ist das Tideniedrigwasser seit den 1970ern um ca. 1,60 m gesunken (pro Meter weitere Elbvertiefung „verlor“ man Teile der teuren Tat – die Elbe fliesst bei härterem Strömungs-Regime stärker Richtung Nordsee ab. Entsprechend hat sich die Flutströmung verschärft). Plus die gerade gesehenen 0,5 m heisst das also: Entwässerung des Umfelds um 2,10 m.

Sicher auch eine Überlegung wert in Zeiten des Klimawandels . . .

Elbdeich Fährmannssand: Ein Scheinriese? – Als „wandelnde Hochhäuser“ sah das von fern doch beeindruckender aus.

Rangezoomt – so richtig voll sieht der Containerfrachter ja nicht aus. – Igitt, was für eine Farbe – was man nicht alles für ein Alleinstellungsmerkmal tut. ONE Hannover heisst das Teil, mit 336 x 45,8 m keiner der ganz großen, mit 12,5 m Tiefgang aber durchaus fordernd.

Dem fortwährenden Größenwahn entsprechend arbeitet nebendran unermüdlich der Saug-Klapp-Bagger Ulenspiegel (Schiffsinhalt geht Richtung Elbmündung, Nordsee).

Cuxhaven freut sich nicht drauf.

Und während ich so an der NABU Vogelstation Wedeler Marsch vorbeiradele …

… steht da doch ein Silberreiher herum, dem niemand seine Fluchtdistanz mitgeteilt hat. (Oben links zu ahnen: ein Gänseschwarm.)

Während ich immer näher komme, wandert der Silberreiher dann dochmal los.

Schritt für Schritt …

… bis er dann doch ein Einsehen hat. Er muss …

… ein Stück weiter weg.

Vor Hetlingen zeigen sich entwickelnde „Segel / Fähnchen“, an Binsenstängeln gehaltene Algenmatten, den sinkenden Wasserspiegel der Feuchtwiesengräben.

Richtung Ende März ist derzeit durchweg „trocken“ angesagt. Ab der zweiten Märzhälfte sollen die Temperaturen Richtung und über 14 Grad steigen. – Frühling …

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Ja, ist denn schon Ostern, fragte ich mich kürzlich beim Queren der Binnenelbe.

Viel Wasser zu Tidehochwasser in die Binnenelbe gelangt …
Deichschafe, nichts Ungewöhnliches.

Aber da … – klitzeklein.

… reckt ein junges Lamm seine Nase in die Sonne.

Und da ist noch ein zweites.

Sagt man nun „Osterlamm“ dazu – bei diesjährig spät liegendem Termin?

Irgendwie kommt mir „Ostern“ immer mal wieder in den Sinn – z.B. auch gestern.

Suchbild – ich bin offenbar „unsichtbar“. Da sitzt doch was.

Auch hinter einem Strommast scheine ich versteckt genug ???

Der Osterhase übt schonmal (sich) Verstecken.

Mal sehen, was er bis Ostern so drauf hat.

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