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Archive for Oktober 2020

Im Beitrag vom 2. Oktober habe ich berichtet, dass Förderungsanträge an das Land Schleswig-Holstein zur Lebensraumverbesserung von Bächen und kleinen Flüssen erfolgreich waren. Nach Jahren erfreulicher Kooperation in stiftungsgeförderten Aktivitäten, die auch 2021 fortgesetzt werden, haben sich die Wasserverbandsvorsteher von Mühlenau und Krückau den Formalitäten gestellt (Vorläufer und Vorbild war der Verbandsvorsteher des Gewässerpflegeverbands Ohlau, Kreis Segeberg).

So waren die Zeit des Vorlaufs und die vergangenen Oktoberwochen (noch) arbeitsam(er als gewöhnlich schon). Es galt, an zwei mehr als 500 m langen Strecken der ländlichen Mühlenau (Pinnau-Einzugsgebiet) 100 bzw. 150 t Kies fachmännisch einzubringen. An der Ekholter Au (Krückau-Einzugsgebiet) und an der Krückau handelte es sich bei vergleichbaren Streckenlängen um 150 bzw. 150 und 180 t Kies.

Erwähnt werden muss der Gewässer- und Landschaftsverband des Kreises Pinneberg, der die Abwicklung des Geschehens ausgezeichnet bewerkstelligt. An dieser Stelle: Mein Dank, der Dank der Bäche und ihrer Bewohner gilt allen Beteiligten dieser Projekte!

Im Folgenden wird über eine der beiden Mühlenau-Strecken informiert. Die zweite sowie die Ekholter Au und die Krückau erhalten jeweils eigene Berichte.

Pünktlich komme ich am verabredeten Treffpunkt an – keiner da?

Wie getarnt steht der Bagger hinter dem Busch, dahinter bachab eine Kette von Kiesbergen.

Für Unbeteiligte, die so etwas noch nie erlebt haben, sieht es „schlimmer“ aus, als es ist.

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus.

Angesichts der nah an Nachbargrundstücke herangearbeiteten Aussenkurven ist hier Sicherung prioritär.

Gleichzeitig sehen wir diese Erosionspunkte als geeigneten Ort des Weitertransports von Kies an. Die Bach-Dynamik wird uns zeigen, wo das Material hingehört.

Interne Umlagerung. Bereits vom Lkw direkt in den Bach geschütteter Kies kann vom Bagger sauber entnommen und umgelagert werden.

So sind Rauschen sehr leicht mit unverschmutztem Kies anzulegen.

Der jeweilige Lager- / Arbeitsplatz wird sauber hinterlassen.

Sonne und Wolken – während die Arbeit gut voran geht, rasen Wetter über uns hin.

Eine in jeder Hinsicht spannende Situation.

Ich habe kurze, normale Stiefel an – wird die Hose nass, oder nicht?!

Es bleibt spannend.

Und dann erwischt es uns voll – der Blick hinten zum Horizont aber steht für Hoffnung.

Noch 2 Kieshaufen … – die Hose, angesichts Regen in 45 Gradwinkel, klitschnass.

Rückweg, Restarbeit, Sonne – die Hose trocknet.

Wir passieren unsere Taten – in dem ehemaligen Sandkanal sind die Grundlagen für den auf Moräne standorttypischen Kiesbach gelegt.

„Den Rest“ muss und wird der Bach – zusammen mit seinen Bewohnern („Bioturbation“, in dem Fall primär von großen Kieslaichern) – selbst bewerkstelligen.

Schnell sind Restkiesmengen einiger so verlassener Schüttstellen untergebracht, …

Alle Schüttplätze sind gesäubert hinterlassen.

Wir warten auf Regen.

Mein Einweisen des Baggerfahrers erfolgte nachmittags. Der nächste Beitrag gilt Mühlenau-Projektstrecke 2, an dem vormittags der Wasserverbandsvorsitzende und ein engagierter Angler des Fischereipachtvereins die Arbeiten dirigiert hatten. – Bei meinem Besuch tags drauf gab es dort Besonderes zu sehen.

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Am Wasser ist es ja immer interessant, man weiss nie, was einem so begegnet.

So freute ich mich kürzlich über einen altgewordenen Baum. Ehrlich gesagt, habe ich nicht in die Krone geguckt (ob es womöglich eine Pappel war), sondern anhand herumliegender Blätter auf Esche mit wirklich vielfältiger Rinde getippt.

Vielfaltigkeit ist schön, finde ich – biologische Vielfalt sowieso.

In Wahrheit aber ist das Foto ein Suchbild.

Anderes Foto, dichter dran – immer noch Suchbild.

Und da sitzt er ja, als gucke er aus seiner Haustür – ein kleiner Frosch.

„Wie hast Du denn den winzigen Frosch dort entdeckt ! ? !“ wurde ich nach Vermailen der Fotos gefragt.

Na ja, nicht durch Absuchen der Baumrinde mit der Lupe(nbrille). Das Rätsel löst sich leicht. Vor meinen Füßen sprang etwas Kleines weg. Aufmerksam geworden, sah ich den Winzling, wie er sich in einer Rindenspalte positionierte.

So wurden die beiden Fotos möglich. Bei noch näherem Herangehen, um nicht „leer“ zu Zoomen, besann er sich eines Besseren, sprang aus dem besonnten Baumfuß wieder ins feuchte Gras – und war verschwunden.

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Kopfweiden entstanden in der Vergangenheit aus handwerklicher Nutzung von Weidenästen. Die Bandbreite war groß, vom Korb- über Sitzflächenflechten bis zu Flechtzaunbau und Möbelherstellung. Hier in der Nachbarschaft Wedels existierte eine weitere, spezielle Nutzung der Weide, die Fassreifenherstellung durch Bandreissen, z.B. in Hetlingen.

Alte Kopfweide – vielfältige Strukturen bis zu Hohlräumen bieten Insekten, Vögeln, Fledermäusen Unterschlupf.

Die charakteristische Kopfform bildete jede Weide wegen des regelmäßigen Schneidens der Äste. Heute werden Kopfweiden als kulturhistorisches Zeugnis in der Landschaft „gepflegt“, da die Nutzung der Äste weitgehend entfallen ist. Unterbleibt die Pflege, werden die Kopfäste für den Stamm zu schwer, er reisst, bricht – und geht mit der Zeit verloren bzw. muss aus Sicherheitsgründen ganz abgesägt werden.

Mittelalte Kopfweiden mit schon recht langen, dicken Ästen.

Detail – Zeit für den Pflegeschnitt, damit durch Abrisse durch Sturm oder Übergewicht allein keine Rissschäden am Stamm entstehen.

Die Ergänzung lückig gewordener Kopfweidenreihen oder das Neuschaffen, z.B. entlang Radwegstrecken im Regionalpark Wedeler Au, sind zwar gewünscht und gewollt. Wie die Praxis über die Jahre zeigt, ist das offenbar im normalen Tagesgeschäft aber nicht ganz leicht – in Richtung Dauerhaftigkeit.

Bleibt also vor allem die „Pflege“. Es folgen Fotos zur jüngsten Praxis, quasi „Schnittmuster 2020“.

Hinterm Elbe-Hauptdeich, Fährmannssand – die Schnittsaison 2020 ist in vollem Gang.

Irgendwie sieht das aber nicht nach Abschneiden von Ästen aus ? ! ???

Da hat der Maschineneinsatz „ganze Arbeit“ geleistet. Stamm und Kopf sind heftig malträtiert.

Oha! Nach fachmännischem Arbeiten Richtung Kulturerhalt und Pflege in Richtung ökologische Vielfalt sieht das so gar nicht aus.

Schnittreste belegen das Unheil, das sich in jüngeren Jahren stetig zu verschärfen scheint.

2 Schnittreste „aussen“ – der vorige Schnitt erfolgte noch recht fachlich qualifiziert, zielgerichtet.

2 Schnittreste „innen“ – alles „blank“. Man weiss, welcher Anblick einen am Baum erwartet.

Die Fotos vor den Schnittresten belegen den Zustand der Weidenreihe, vgl. Fotos oben. Und dieses erschreckende Bild findet sich heutzutage fast flächendeckend.

Warum fällt mir dazu die Liedzeile ein „Der Mörder ist immer der Gärtner“?

Oder, arbeitsbezogen ausgedrückt: Ausbildung, Fort- und Weiterbildung sind in unserer Zeit mindestens so wichtig wie in der Vergangenheit. In den „Grünen Berufen“ scheint das nicht durchgängig zur Firmen-Ethik zu gehören. Oder hat in diesem speziellen Thema „nur“ der Auftraggeber wieder einmal den billigsten statt den günstigsten Bieter beauftragt?

In letzterem Fall gilt der Ausbildungs … -satz auch für den Auftraggeber.

„Weniger“ ist manchmal mehr! Verbesserungen sind dringend erforderlich!

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Tags drauf, schliesslich hatte ich meine 2-Tagesangelkarte erst einen Tag (eher virtuell) benutzt, ging es wieder an den Edersee. Diesmal an das Südufer, das Auto beim Baumwipfelpfad geparkt und dann Richtung Ost gestiefelt.

Der Morgen sah aus wie tags zuvor. Regen in der Nacht, sehr gut.

Horizonte, Achtung Mais! Warum sollte es um Korbach herum anders aussehen als überall, wo unsere Subventionsregeln gelten?

„Landschaft“ sagt Agrarministerin Klöckner ist dies, nur möglich mit unseren Bauern. Dann will ich mal in „Gegend“ fahren (so ihre Benennung zu anderem). Den Umgang mit unseren Steuergeldern halte ich für eine Kulturschande. Politiker, lamentiert nicht über fehlende Nachhaltigkeit, über Klimawandel und (schwindende) Biodiversität – passt endlich die Definition der Agrarsubventionen an: ohne Wege- und Gewässerrandstreifen, ohne Abschaffen der Überdüngungen, ohne Minimieren des Gifteinsatzes KEINEN CENT in einen Betrieb!

Wir brauchen auch ein Lobby-Register, um „unsere Pappenheimer“ in den Regierungszentren kennen zu lernen.

Das Auto ist geparkt, nach kurzem Angang, Hangweg runter, gucke ich ans Nordufer – Atlantis Berich.

Angesichts des noch jungen Tages tummeln sich noch keine Touristen dort drüben.

Plan führt mich der Weg Richtung Osten, zu den angesichts nur noch 11 % Füllungsgrad der Edertalsperre frei umwanderbaren Hopfenbergen.

Am Ufer rastet und trocknet gefiederte Fischerzunft.

Schloss Waldeck in Sicht, die Weisse Flotte startet bald.

Herbstbunt startet. Rot-Weiss ist neu – der Autowahn bzw. der Wahn einiger Autobesitzer ist offenbar nur so zu stoppen.

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist primär Buchenwald. Wohl als Teil der Entwicklung sind an der Seeseite des Weges Nadelhölzer gefällt worden.

Teils wurde hier am Wegrand offenbar auch aus Sicherheitsgründen gefällt.

Spontan haben sich im neuen Licht Distel und Tollkirsche angesiedelt.

Auch hier also – Nilgänse.

Und auch immer noch hier – Blaualgenblüte, herbstlich aufgeschwommen und per Wind ans Ufer gedriftet.

Man könnte meinen, ein Maler habe einen Farbtopf verschüttet.

Steile Kante! Voraus die frei liegenden Hopfenberge.

Gelegentlich zieht ein Graureiher über den Restsee.

Angekommen an den Hopfenbergen – schräg gestellte Erdgeschichte.

Unten ist die „Edersee“ gestartet – zwangsläufig zu einer nur kleinen Rundtour, zur Sperrmauer und zurück.

Da will ich runter – und dann rundrum.

Unten angekommen. Dieser Schaum, so sagten mir Angler später, sei über Nacht im Sperrmauer-zugewandten Restseeteil entstanden.

Jenseits von Anglerbooten ist die „Edersee“ schon vor der Sperrmauer angekommen.

Westlicher Steilhang vor der Sperrmauer – mir fällt auf, dass das Wetter 2020, sicherlich zeitlich zusammen mit den Ablassphasen, Pflanzensukzession hier weitgehend verhinderte.

Es gibt auch andere Jahre, in denen herbstlich bunte Pflanzenabfolge den Steilhang prägt.

Ja, ich habe auch die Angel bedient und einen Fisch …

… gefunden. – Na ja, fast so etwas wie einen Fisch.

Schloss Waldeck, hoch oben – mit der kahlen Hopfenbergeverbindung davor liegt es fast wie auf einer Waldinsel in der Steinwüste.

An der Südostkante der Hopfenberge scheint ein Krake dem Wasser zu entsteigen.

Reptilien, Drachen voraus. Dies ist die berüchtigte „Stukenkante“. An den alten Baumstubben wurde manch teures Angler-Utensil über die Zeit abgerissen. (An solchen Verstecken stehen natürlich bei Überstau auch große Fische!)

3 Kanadagänse und Nilgänse verlassen das Ufer. Letztere haben jetzt (noch / schon wieder) Jungtiere im Gefolge!

Der Zahn der Zeit nagt an den Baumstubben und am Ufer.

Ich wandere zurück – auf dem östlichen Hopfenberg sind allerhand Mineralien zu entdecken, bunte Steinvielfalt.

Ich fühle mich an Bergfreiheit und die Edelsteinschleiferei erinnert (vgl. vorletzter Beitrag hiervor).

Das Schotterfeld ist ergiebig. Zum Glück ist das Leervolumen meiner Taschen begrenzt.

Dieses Jahr ist auch die Hopfenbergehochebene nur spärlich bewachsen. Über lange Zeit fehlte halt jeglicher Regen. – Die „Edersee“ ist schon wieder vor der Sperrmauer angekommen.

Der Rückweg führt weiter über schräg gestellte Ebene.

An der Südseite des westlichen Hopfenbergs findet sich eher feines, gepresstes Steinmaterial.

Kraxel, kraxel – fast geschafft, nun noch über den Schleppbahndurchbruch.

Alt-Berich, ich bin schon nahe dem Startpunkt, ist inzwischen „besiedelt“.

Unten vor dem Steilhang, nahe dem Baumkronenpfad, haben sich zwei Angler einen Platz gesucht.

Auf den Hopfenbergen, mit Boot am Ufer und in einem Zelt sitzend, hatte mir ein Angler eine gute (weitere, zu den vielen existierenden) Erklärung geliefert, warum wir so gar nix fingen. „Das liegt am fallenden Luftdruck! Der ist nun schon unter 1.000!“ Die wenigen, ständig den Angelplatz wechselnden Bootsangler hatten mich schon grübeln lassen. – Ok, ich kann ja diese Ausrede mal zu Hause testen …

Am Wegrand stehen noch einige Nadelhölzer – Rest-Impression des vorherigen Gesamtzustands.

Das also war`s 2020 im Waldeckischen. Das nächste Jahr wird kommen.

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[Wer mich vermisst hat … – mein PC „hatte“ eine Woche kein Internet, kann passieren. Eine Menge hat sich inzwischen getan. Es ist über etliche Bach-Restaurierungen im Schleswig-Holsteinischen zu berichten, es herrscht Bilderstau. Zunächst vervollständige ich aber die Erlebnisse in Korbach, Waldecker Land, und Umfeld.]

Nahe Korbach befinden sich die drei Talsperren der Eder, der Diemel und der Twiste, allesamt Tourismus-Schwerpunkte, weshalb „Eingeborene“ spezielle Jahres-, Wochen- und Tageszeiten für ihre Besuche wählen. Aufgrund der Größe, der Lage und Erreichbarkeit per Rad bin ich eindeutig Eder-geprägt.

Wenn es irgend geht, ist für mich im Herbst eine Tour an den Edersee und in dessen oberen, freigefallenen Teil an die Eder ein Muss.

2020 hat es wieder geklappt, im Anschluss an den Besuch im Schneewittchendorf Bergfreiheit, s. voriger Beitrag.

Buchenwald im Herbst – ich befinde mich im Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Jungwuchs. – Wer versteht, was zu sehen ist, bemerkt, dass sich die Natur am Besten selbst hilft.

Runter zur Eder.

Blick auf den leeren Edersee querab Hohe Fahrt, gen Asel-Süd.

Atlantis im oberen Edersee, die Aseler Brücke.

Im und um den äusserst wenig Wasser führenden Fluss sind Enten, Gänse, Grau- und Silberreiher auszumachen.

Silberreiher bei Ortswechsel.

Noch ein Graureiher fliegt an.

Ein Grau-, zwei Silberreiher.

So extrem niedrig habe ich die Eder in Jahrzehnten nicht gesehen. Bei mittleren Abflüssen fliessen beide Arme stark, die Fläche vorn ist ingesamt wasserbedeckt.

Nur ein winzig kleiner turbulenter Teil der Fläche zeigt, wie wenig Wasser hier im Fluss „übrig ist“.

Eder ohne Wasser – ich gehe flussauf.

Da blüht noch ein Blutweiderich – auf den Rest.

Reichlich Nährstoffe, reichlich Licht – die Schotterbank hat allerhand driftende Grünalgenwatten gesammelt.

Basteleien, Restturbulenzen.

Herbstfarben am Fluss.

Farbspiel Uferkante – Fluss.

Farbenspiel Aufläche.

Aufläche und Berge – diese An- und Aussichten sind es nicht zuletzt, die mich hierher führen.

Und da, auf der anderen Seite – das sieht ja fast aus wie ein Pendant zur „Bergfreiheiter Welle“.

Die Bergfreiheiter Welle ist im vorigen Beitrag beschrieben.

Noch einmal, etwas größer.

Selbstverständlich hatte ich angesichts Zweitagesangelscheins eine Angel dabei …

Zum Abschied grüßt ein Silberreiher.

Wenn man den Vogel so sieht und annimmt, er flöge von rechts nach links, könnte man ihn fast für einen (Sing-?)Schwan halten.

Der Abend klingt aus in der Altstadt Korbachs, bekannt für reichhaltiges Fachwerk.

Es folgt demnächst eine Wanderung im Edersee, rund um die Hopfenberge, tief unter Schloss Waldeck.

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Nachdem ich die Ederseerandstraße entlang des Nord- und Ostufers des Sees befahren habe, geht es weiter Richtung Schneewittchendorf Bergfreiheit. Das wollte ich mir doch mal ansehen, nachdem ich früher nur einmal durchgefahren bin.

Bei Kleinern – in riesigen Stapeln liegen die Zeugnisse unseres Waldzustandes. Zum Erhalt bis zur Verwendung wird intensiv bewässert.

Der Halt am Straßenrand bringt zweifelhafte zweite Nutzung – Zeugnis heutiger Agrar“kultur“, ruff mit `m Gift! Gelborange leuchtet der Acker rechts von mir – Glyphosat lässt grüßen!

Beim Queren der Höhenrücken, Durchfahren der Täler erschrecke ich doch – je nach Ausrichtung wirken Buchenwaldberge braun. Das sieht aber nicht nach Herbst, sondern nach Trockenzustand (Sterben?) aus. Oha !

Es wird so viel über „Wetterscheiden“ gerätselt – ja oder nein?!? Beim Wechsel vom Eder- ins Schwalmeinzugsgebiet jedenfalls erscheint mir das wie ein solcher Wechsel – von hell, blau auf dunkler, grau.

Im Gegenlicht sieht das noch wilder aus.

Ziel erreicht. Ich stehe vor der Edelsteinschleiferei, Bergfreiheit. – Das ist wohl Rosenquarz.

Da liegt vor dem Haus noch ein großer, weisskristalliner Brocken – wird gerade an- oder weggeliefert.

Wer sich für Steine interessiert … – hier könnte man stundenlang gucken. Da ist noch viel mehr. (Der Anstand zu Corona-Zeiten gebietet aber, nachfolgenden Kunden auch eine Chance zu geben.) Auch die Schleiferei ist zu besichtigen.

Ich bin so früh, kann mir Zeit lassen. Für die Nachfahren finde ich geeignet Erscheinendes – kann jetzt sagen: ja, Begeisterung, gute Wahl.   🙂

Mitten im Dorf sind sie anzusehen – Schneewittchen und die 7 Zwerge.

Gleich nebendran zeigt ein bunter Brocken, wie vielfältig die hiesige Steinhistorie ist.

Historisches wurde wieder hergestellt – hier der Dorfteich. Ohne Wasser, Einstau und dann über Kraftanlagen ablaufen lassen, wäre historischer Bergbau kaum vorstellbar.

Die Erläuterungstafel dazu.

Der wieder freigelegte Bach, bei Niedrig(st)wasser.

Historisches Fachwerk, Bergfreiheit.

Irgendwo müssen die Zwerge mit den Zipfelmützen ja auch ihr Bergwerk haben. Etwas darüber befindet sich der Eingang zu einem Besucherbergwerk.

Bergbauzeit und daraus entwickelte Märchen werden beschrieben.

Nicht weit entfernt findet sich noch etwas Besonderes. Ich gehe den Waldweg bergan.

Tief unten am Talrand fliesst die Urff.

Und da liegt sich auch schon vor mir, die „Bergfreiheiter Welle“ – Stein gewordene Erdgeschichte.

Besonders im rechten, bunteren Teil finden sich jüngere Grabespuren.

Und ein Werkplatz davor. Hier suchen Fachleute und interessierte Laien offenbar Fossilien und anderes Interessantes.

Im Schutt und im Hang lassen sich unterschiedliche Dinge finden, erläutert auf Tafeln: Beispiel Mangan und Diabas.

Beispiel Eisenkiesel.

Ich blicke zurück auf das Schneewittchendorf, starte Richtung Gellershausen, Frankenau ins Tal der Eder.

Kahle Hänge und kranker Wald – das muss hier früher ein karges Leben (auch ohne unsere industriellen Auswüchse) gewesen sein.

Entlang des schönen Wesebachtals geht die Fahrt. Die Buchenhöhen …

Durch abwechslungsreiche Landschaft – wie bei der Hinfahrt von Osten her – fahre ich west-nordwestlich über Frankenau nach Schmittlotheim, weiter, rechts rum, Richtung Asel-Süd.

Mal sehen, was der frei gefallene Ederfluss bietet.

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Am Morgen nach dem Anreisetag – es hat nachts geregnet.

Das macht ja nichts, ist angesichts Wassermangels gut!

Für den Tag ist trockenes Wetter angesagt.

Aber was soll der zweischichtige, dunkle Horizont – von dort „kommt“ das Wetter?

Na, erstmal zur Familie, Frühstücken in der historischen Neustadt. – St. Kilian, Tylenturm, Baustelle Rathaus (das Türmchen erhalten nebendran) vom Hang her erkennbar.

In der historischen Neustadt, rechts rum – vorbei am Nachtwächter mit seinen beiden Hunden – in die Prof. Bier-Straße.

Als ich am frühen Nachmittag des Vortags, vorbei an Hannover, Bielefeld, Paderborn von der BAB Dortmund – Kassel bei Diemeltal ins Waldecker Mittelgebirge abbog, war ich – wie immer – begeistert. Das wird sich auf der heutigen Tour sicherlich fortsetzen.

Frühstück vorbei, kleiner Mittags-Snack eingepackt. Das WL-Auto steht bereit.

Dem will ich heute und morgen letztmalig das Waldecker Land zeigen (wie anderswo erwähnt, werden wir, vom „WL = Wilder Landwirt“ [ermöglicht heutzutage durch die Mitnahmemöglichkeit des Kfz-Kennzeichens bei Umzug [[Februar 2016]]] Anfang November mit Erhalt eines feuerroten E-Mobils zu „PI = Provinz-Idioten“, so die Mundart im Hamburger Umfeld).

Über Sachsenhausen geht die Fahrt nach Nieder-Werbe (ogottogott, beim Bindestrichnachschlagen werden mir vom Netz bei Youtube Motorrad-, Auto- und Segelflugzeugunfall ungefragt angezeigt … – Leute, nehmt euch mal zusammen!), ich fahre das Werbetal entlang Richtung Edersee-Sperrmauer.

Edersee, leer – Mänder des Nebenbachs Werbe.

Früh wurde das Wasser des Edersees 2020 wieder einmal abgelassen. Die hohe Vegetation der Werbe-Aue zeugt davon.

Ob die im Nadel- / Mischwald drüben erkennbaren nackten Bäume Fichtenleichen oder abgenadelte Lärchen sind, kann ich so nicht entscheiden.

Blick über die Werbe-Aue gen Süden, Richtung Eder.

Ein einsamer Besucher fragt mich, ob hier nicht üblicherweise Wasser sei. „Nicht zu dieser Zeit. Wenn Sie aber nach einem vielleicht mal wieder schneereichen Winter Anfang Mai kommen, können Sie an der Talsperre eventuell das Schauspiel „Überlaufen“ erleben“. – Oben sehe ich am Autokennzeichen, der Hochdeutsch sprechende Besucher kommt aus Altötting, BY, dem (für kirchliche Laien vielleicht) von Ringsgwandl bekannten Wallfahrtsort.

Die geringe Vegetationsdecke weiter Richtung Eder zeigt, dass dieser Bereich noch nicht so lange trocken liegt.

Der Nadelforst im Buchdrucker-Stress, Waldumbau und Klimawandel ist überall …

Das mit den fortwährenden Fichtenjammereien in Film, Funk und Fernsehen geht mir allerdings wirklich auf den Geist! Seit JahrZEHNTen wissen wir durch Buchdrucker-(Borkenkäfer-) und Sturmschäden, dass Forsten mit Fichte schnellstens Richtung naturnäheren Wald umgebaut gehören! Irgendwie ist uns konsequentes Handeln abhanden gekommen. Lasst das Jammern, wandelt den Wald um (und zwar am Besten so, wie die Natur was draus macht, lernt von anderen)!

Atlantis“ naht. – Da ich das gerade freiliegende Modell der Edertalsperre im 2018-Bericht mit Umfeld beschrieben habe und an Bordsteinkanten zur Parkmöglichkeit meine Reifen nicht ruinieren möchte, fahre ich bis zum wieder aufgetauchten Berich. „Berich“ gibt`s auch neu, anderswo.

Berich, einer der zahlreichen (um diese Uhrzeit noch nicht) Edersee-Atlantis-Anziehungspunkte.

Zur Erinnerung.

Totes und lebendes Grün oberhalb von Berich.

Etliche Kurven weiter, das Auto geparkt – Schloss Waldeck grüßt vom Berg.

Drunten, übers Tal – der Edersee hat man gerade noch 10 % seines Fassungsvermögens -, blicke ich über die Weisse Flotte und die ex-Durchfahrt der Schleppbahn zur Sperrmauer.

Da über die ex-Durchfahrt, zwischen Hammerberg und den freigefallenen Hopfenbergen will ich morgen wandern (auch meiner Angel den Edersee mal wieder zeigen).

Die „Edersee“ startet zur Rundfahrt.

Aufgrund des geringen Füllungsgrads des Sees fällt die Runde zwangsläufig kürzer als bei Vollstau aus.

Ein letzter Stopp vor Passieren der Sperrmauer, Blick auf die freigefallenen Hopfenberge – ok, entlang von Parkmöglichkeiten dürfte gern mal eine Sichtschneise frei gehalten werden.

Über mir knattert`s – ein Hubschraubergeschwader, wohl eine Flugunterricht-Kohorte?

Und siehe da, es gibt einen Gesamtblick auf die Hopfenberge. Die werde ich morgen zu Fuß umrunden.

Das WL-Auto wartet derweil, dass es weitergeht.

Letzter Blick – ohne Sichtschneise – auf die „Edersee“.

Die Fahrt führt mich aus den Ederbergen hinaus zum Schneewittchendorf Bergfreiheit („hinter den sieben Bergen“) [Link zum Bergrecht], in das Einzugsgebiet der Schwalm. Letztlich gehört aber auch die Schwalm zum Edereinzugsgebiet, mündet in sie vor deren Erreichen der Fulda.

Mehr dazu demnächst.

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Das Abendessen will verdient sein. Wir starten zu einer Wanderung rund um den Schanzenberg. Dort bewegen wir uns auf einer „Zechsteinkuppe mit Halbmagerrasen„, die als Naturschutz- und FFH-Gebiet ausgewiesen ist.

Solche Ausweisungen als Schutzgebiet sind allzu erforderlich, wurden doch früher solche aus Geologie und Nutzung entstandenen speziellen Lebensräume trotz Bemühungen um deren Erhalt häufig genug durch Fichtenanpflanzung „aufgewertet“.

Auch heute sind die aus fehlgeleiteter Agrarsubventionierung resultierenden Ergebnisse, hier Mais, bis an Schützenswertes vorzufinden.

Halbtrockenrasen mit Wacholder.

Blick talwärts.

Das ist wohl eine der im Link oben erwähnten Golddisteln.

Markante Birke, läd ein zum Klettern, Schaukeln, Balancieren.

Mischwald und Beerenhecke an Feldweg.

Blick von der Kuppe Richtung Stadt – ausgeräumte Agrarlandschaft. Besserer Umgang mit Steuergeld Richtung Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Biodiversität verlangen Änderungen.

Wir blicken rüber auf das Stadtwäldchen Waldecker Berg.

Etwas weiter erreichen wir in die Landschaft gewachsene B-Pläne. Im begrünten Rand findet sich eine relativ neue Version des Roland – aus Baumstamm hergestellte Bienenbeute.

Was das mit dem Roland und den Bienen auf sich hat, wird in zwei Schautafeln erläutert.

Hier die eine Schautafel als Beispiel.

Wir gehen entlang einer Beerenhecke zurück zum Auto.

Wilder Wein überwächst Weissdorn.

Mit Blick zurück von der „Kulturseite“ verlassen wir den Schanzenberg und fahren rüber zum Dalwigker Holz.

Dabei passieren wir auf einem Zwischenhügel den Gedenkstein an das untergegangene Dorf Dalwigk.

Das Dorf Dalwigk gibt es kriegsbedingt nicht mehr.

Von einer freien Aussicht im Dalwigker Holz sehen wir hinter ausgeräumter Hochebene die Berge des Uplands.

Auch aus dem Wald heraus ist Weitsicht möglich – von der Warte.

Weit geht der Blick über die ausgeräumte Agrarhochfläche Meineringhausens ins Land.

Und runter geht`s.

Am Waldrand pausieren wir für einen Klönschnack – Idefix fixiert den Fotografen (nein, der Hund heisst nicht so).

Abends fahren wir zum Essen in die Stadt. Der Himmel verändert sich.

Ob es am Folgetag, Ziel Edersee, leer, wohl wieder sonnig ist?

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Nachdem es 2019 so gar nicht geklappt hatte, musste dieses Jahr ein Besuch in meiner Geburtsstadt Korbach, der alten Hansestadt, einfach sein. Das Herbstwetter Ende September war gut, also los!!

Mit dem Pkw, nach wie vor Kennzeichen WL, ging es zu offenbar günstig gewählten Zeiten zu einem verlängerten Wochenende gen Süden und zurück.

Oft werde ich gefragt in anderen Gegenden, woher ich denn käme – „WL ?“. Das beantworte ich im Norden zunächst mit „WedeL“.  – – – … ??? … – – – „Wedel hat überhaupt kein Autokennzeichen!“ – „Ok, ertappt! WL steht für „Waldecker Land„. Da komme ich her, bin ich vor Zeiten geboren“.

Dann herrscht meist Zufriedenheit. Manchen fällt dann „das Rothaargebirge“, „Schloss Waldeck“, „der Edersee“ ein. Zu all diesen Örtlichkeiten / Spezialitäten finden sich hier im Blog Berichte. Schliesslich habe ich dort fast 1/3 meines Lebens zugebracht und fahre – allzu selten – gern wieder dorthin.

Neben familiären Aktivitäten ergeben sich gelegentlich Einladungen zu Veranstaltungen. Manche davon nehme ich gern wahr, so die Frage diesmal, ob ich zu einer „Orgelführung“ mitkäme. Nun gibt es selbstverständlich in Corona-Zeiten keine Führung IN eine Orgel. Aber eine Einführung in bauliche, musiktechnische, -spielerische Aspekte ist verlockend genug.

LandArt?! – Blick Richtung Korbach auf einer Wanderung um den Schanzenberg – besteht zwischen den Kirchen St. Nikolai und St. Kilian nun eine freitragende Verbindung, Laufbahn?

Ach nee, da steht ein Kran, Beleg für auch hier heftige Bauaktivitäten.

Rein in die Kirche, St. Kilian. Die „Lions Korbach – Waldecker Land“ waren einer von vielen Spendern für den Neubau einer Kirchenorgel, die nun im 10. Jahr spielt. Eine überschaubare Teilnehmerzahl kam quasi als Dank in den Genuss.

St. Kilian ist eine helle, freundliche Kirche.

Neben Kirchlichem, hier 2 der hl. 3 Könige, haben sich weltliche Herrscher gern verewigt.

Kuhn-Orgel und Kanzel.

Die Orgel.

Der Arbeitsplatz.

Der Kantor erläuterte Entstehung, Aufbau und Wirkungsweise der Orgel, nicht ohne Hinweis auf die Besonderheiten speziell solcher aus dem schweizer Orgelbauerhaus Kuhn. Sie ist nach seiner Aussage leicht spielbar, spricht schnell an und ermöglicht unter anderem dadurch eine breite Variation spielbarer Stücke. Das wurde uns (meist) Laien am Beispiel von weltlicher Musik beeindruckend verdeutlicht.

Und da es etwas wie eine kleine Feier war, gab es – bei den geltenden Bedingungen – anschliessend einen kleinen Imbiss mit Flüssigem.

Der Beweis: In solch Kirche haben die Gesangbücher keine Henkel.

Alle waren begeistert, Teilnehmerkreis und Kantor, einander dankend. Auch ich danke für die Einladung, der Besuch hat sich wahrlich gelohnt.

Den Leserinnen und Lesern dieses Blogs ist bekannt, dass ich in der Regel in Kirchen gehe, in denen die Gesangbücher Henkel haben (hier im Foto nicht sichtbar).

Mehr aus Korbach und dem Waldecker Land, Herbst 2020, folgt demnächst.

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Im Frühjahr 2017 startete erstes Bekiesen, z.B. an der ländlichen, später auch städtischen Mühlenau, gefördert durch die Edmund Siemers-Stiftung, Hamburg und unterstützt durch den Wasserverband Mühlenau und die Stadt Pinneberg. Nicht zuletzt ausgelöst hierdurch konnte in den Jahren 2018 und 2019 unter anderem von geförderten Projekten durch die Metropolregion Hamburg, dabei auch Pinnau und Mühlenau, hier im Blog berichtet werden. 2020 setzte sich – bei Beachten der jeweiligen Corona-Bedingungen – die Strukturverbesserung etlicher Bäche fort.

Inzwischen sind neben der Kreisverwaltung, Team Wasser und Team Naturschutz, auch das LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume), Dezernat Fließgewässerökologie, sowie der LKN (Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz), Abteilung Wasserwirtschaft …, beteiligt.

So bot sich die Möglichkeit, auch bestehende Förderprogramme des Landes zur Lebensraumverbesserung unserer Bäche und kleinen Flüsse zu nutzen. Die jeweiligen Anträge der Wasserverbände sind bewilligt (herzlichen Dank allen Beteiligten von der Vorplanung über die Begutachtung bis zur Genehmigung!) – es geht an die Umsetzung.

Zwei Strecken an der Mühlenau standen gestern an, um die Anlieferung von 150 bzw. 100 t Kies punktuell zu lenken. Als gut geeignet erweisen sich dafür immer Elektrozaunpfähle, die mit einem Zipfel Flatterband erkennbar gemacht werden – pro Strecke waren 20 Stück vorbereitet. Die Örtlichkeit der einen Strecke ermöglicht, so das Wetter mitspielt, direkt mit 3-Achser Lkw anzufahren und je 2 Punkte zu beschicken. Von dort aus kann weiteres Aufteilen etwa auf 3 Stellen in Punktnähe durch Bagger erfolgen (zur Präzision solcher Baggerarbeit vgl. den vorigen Beitrag). An der anderen Strecke wird die Gesamtanlieferung auf festen Untergrund erfolgen. Von dort aus werden vom Bagger gefüllte Mulden die einzelnen Punkte anfahren, teilschütten. Auch hier wird die feinere Verteilung mit Bagger erfolgen. Ein Beispiel hierfür ist im Blog-Beitrag vom 7. Juli 2020 zu finden (Moorbek, Norderstedt).

Die Entwicklung eines standorttypischen Gehölzsaums ist immer auch Ziel solcher Verbesserungen.

So sollten die Punkte jeweils sicht- und ansteuerbar sein.

Vor jüngerer Zeit eingebrachte Kiesstruktur zeigt überall die nun günstigere Situation – insbesondere in der andauernden Zeit extremer Niedrigwasserführung.

Freie Strecken werden nach Möglichkeit eine längere Rausche erhalten.

Einer der 20 Stecken an Strecke 1. – Wir bleiben nicht unbemerkt.

Ja, wir erregen regelrecht Aufmerksamkeit!

Frei bleiben punktuell vorhandene Startbesiedlungen standorttypischer Pflanzen wie Kammförmiges Laichkraut, Brunnenkresse, Wasserstern.

Abstand gehalten wird ebenfalls zu Drän- und Rohrzuläufen, hier durch Metallpfahl gekennzeichnet.

Eine alte, punktuelle Sohlpflasterung zeigt ebenfalls eine Zuleitung an – hier wird entsprechend Abstand gewahrt.

Strecke 1 ist bestückt, Rückkehr zum Ausgangspunkt.

Ab November wird der rote Punkt in solcherlei Fotos ein anderes Rot aufweisen, der Motor elektrisiert sein.

Mehrere Flatterbandpfähle in Strecke 2 – zügig gehen wir das Ufer ab.

Fertig, auf dem Weg zurück zu den Autos.

Zum Abschluss noch ein Foto aus Strecke 1 mit älterer Kiesrausche, die bereits mehrere Winter von Forellen und im Frühjahr von Flussneunaugen belaicht war.

So in etwa stellen wir uns die Entwicklung vor. Möge das Wetter unserem Unterfangen bei Kiesanlieferung und -einbringen hold sein!

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