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Archive for 14. Oktober 2020

[Wer mich vermisst hat … – mein PC „hatte“ eine Woche kein Internet, kann passieren. Eine Menge hat sich inzwischen getan. Es ist über etliche Bach-Restaurierungen im Schleswig-Holsteinischen zu berichten, es herrscht Bilderstau. Zunächst vervollständige ich aber die Erlebnisse in Korbach, Waldecker Land, und Umfeld.]

Nahe Korbach befinden sich die drei Talsperren der Eder, der Diemel und der Twiste, allesamt Tourismus-Schwerpunkte, weshalb „Eingeborene“ spezielle Jahres-, Wochen- und Tageszeiten für ihre Besuche wählen. Aufgrund der Größe, der Lage und Erreichbarkeit per Rad bin ich eindeutig Eder-geprägt.

Wenn es irgend geht, ist für mich im Herbst eine Tour an den Edersee und in dessen oberen, freigefallenen Teil an die Eder ein Muss.

2020 hat es wieder geklappt, im Anschluss an den Besuch im Schneewittchendorf Bergfreiheit, s. voriger Beitrag.

Buchenwald im Herbst – ich befinde mich im Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Jungwuchs. – Wer versteht, was zu sehen ist, bemerkt, dass sich die Natur am Besten selbst hilft.

Runter zur Eder.

Blick auf den leeren Edersee querab Hohe Fahrt, gen Asel-Süd.

Atlantis im oberen Edersee, die Aseler Brücke.

Im und um den äusserst wenig Wasser führenden Fluss sind Enten, Gänse, Grau- und Silberreiher auszumachen.

Silberreiher bei Ortswechsel.

Noch ein Graureiher fliegt an.

Ein Grau-, zwei Silberreiher.

So extrem niedrig habe ich die Eder in Jahrzehnten nicht gesehen. Bei mittleren Abflüssen fliessen beide Arme stark, die Fläche vorn ist ingesamt wasserbedeckt.

Nur ein winzig kleiner turbulenter Teil der Fläche zeigt, wie wenig Wasser hier im Fluss „übrig ist“.

Eder ohne Wasser – ich gehe flussauf.

Da blüht noch ein Blutweiderich – auf den Rest.

Reichlich Nährstoffe, reichlich Licht – die Schotterbank hat allerhand driftende Grünalgenwatten gesammelt.

Basteleien, Restturbulenzen.

Herbstfarben am Fluss.

Farbspiel Uferkante – Fluss.

Farbenspiel Aufläche.

Aufläche und Berge – diese An- und Aussichten sind es nicht zuletzt, die mich hierher führen.

Und da, auf der anderen Seite – das sieht ja fast aus wie ein Pendant zur „Bergfreiheiter Welle“.

Die Bergfreiheiter Welle ist im vorigen Beitrag beschrieben.

Noch einmal, etwas größer.

Selbstverständlich hatte ich angesichts Zweitagesangelscheins eine Angel dabei …

Zum Abschied grüßt ein Silberreiher.

Wenn man den Vogel so sieht und annimmt, er flöge von rechts nach links, könnte man ihn fast für einen (Sing-?)Schwan halten.

Der Abend klingt aus in der Altstadt Korbachs, bekannt für reichhaltiges Fachwerk.

Es folgt demnächst eine Wanderung im Edersee, rund um die Hopfenberge, tief unter Schloss Waldeck.

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