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Archive for 5. Oktober 2020

Das Abendessen will verdient sein. Wir starten zu einer Wanderung rund um den Schanzenberg. Dort bewegen wir uns auf einer „Zechsteinkuppe mit Halbmagerrasen„, die als Naturschutz- und FFH-Gebiet ausgewiesen ist.

Solche Ausweisungen als Schutzgebiet sind allzu erforderlich, wurden doch früher solche aus Geologie und Nutzung entstandenen speziellen Lebensräume trotz Bemühungen um deren Erhalt häufig genug durch Fichtenanpflanzung „aufgewertet“.

Auch heute sind die aus fehlgeleiteter Agrarsubventionierung resultierenden Ergebnisse, hier Mais, bis an Schützenswertes vorzufinden.

Halbtrockenrasen mit Wacholder.

Blick talwärts.

Das ist wohl eine der im Link oben erwähnten Golddisteln.

Markante Birke, läd ein zum Klettern, Schaukeln, Balancieren.

Mischwald und Beerenhecke an Feldweg.

Blick von der Kuppe Richtung Stadt – ausgeräumte Agrarlandschaft. Besserer Umgang mit Steuergeld Richtung Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Biodiversität verlangen Änderungen.

Wir blicken rüber auf das Stadtwäldchen Waldecker Berg.

Etwas weiter erreichen wir in die Landschaft gewachsene B-Pläne. Im begrünten Rand findet sich eine relativ neue Version des Roland – aus Baumstamm hergestellte Bienenbeute.

Was das mit dem Roland und den Bienen auf sich hat, wird in zwei Schautafeln erläutert.

Hier die eine Schautafel als Beispiel.

Wir gehen entlang einer Beerenhecke zurück zum Auto.

Wilder Wein überwächst Weissdorn.

Mit Blick zurück von der „Kulturseite“ verlassen wir den Schanzenberg und fahren rüber zum Dalwigker Holz.

Dabei passieren wir auf einem Zwischenhügel den Gedenkstein an das untergegangene Dorf Dalwigk.

Das Dorf Dalwigk gibt es kriegsbedingt nicht mehr.

Von einer freien Aussicht im Dalwigker Holz sehen wir hinter ausgeräumter Hochebene die Berge des Uplands.

Auch aus dem Wald heraus ist Weitsicht möglich – von der Warte.

Weit geht der Blick über die ausgeräumte Agrarhochfläche Meineringhausens ins Land.

Und runter geht`s.

Am Waldrand pausieren wir für einen Klönschnack – Idefix fixiert den Fotografen (nein, der Hund heisst nicht so).

Abends fahren wir zum Essen in die Stadt. Der Himmel verändert sich.

Ob es am Folgetag, Ziel Edersee, leer, wohl wieder sonnig ist?

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