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Archive for September 2022

Das Land Schleswig-Holstein hatte zu Beginn der Wasserrahmenrichtlinienjahre (20 Jahre her) ziemlich konsequent zum Thema „Durchgängigkeit“ gewirkt. Auch die Vielzahl kleinerer Kulturwehre war seinerzeit in Angriff genommen worden. Punktueller Absturz wich – etwas verlängerter Gefälleabbau – meist Rauen Rampen. Mit dem dauerhaft Halt gebenden Einbau von Großsteinen wurden diese Maßnahmen als abgeschlossen angesehen, flächen- und streckenhafte Lebensraumfunktion, z.B. Laichbetten, wurden in diesem Zusammenhang nicht thematisiert.

Bei unserem Restaurieren seit 2017 nutzten wir die Rauen Rampen und ergänzten das Umfeld um die für Laichplätze wichtige Kiesfraktion 16-32 mm. Jüngst wurde eine mir bis dahin nicht bekannte Stelle als möglicher Ansatz für Verbesserungen gezeigt.

Das sieht ja gut aus! Sogar das Umfeld, lichter Schatten für den Bachlauf, stimmt.

Wie unsere Erfahrungen zeigten, lässt sich da prima draufsatteln, die Laichkiesfunktion ergänzen.

Anfahrmöglichkeit besteht, punktuelle Zugabemöglichkeit an etwas freieren Stellen ist ebenfalls hinreichend vorhanden.

Hier ist (mindestens) Zweierlei zu erkennen: Die Schüttmöglichkeit vom linken Ufer her sowie die Notwendigkeit, erheblicher, mindestens zeitweise extrem hoher Belastung mit Eisenzutritt auf den Grund zu gehen.

Bachab stellt sich der Gewässerlauf eher lebensfeindlich für standorttypische Organismen dar. Überbreite Strecke will strukturiert sein.

Wir steuerten eine Brücke bachab an.

Oha! Auch das sieht nach einer geeigneten Verbesserungsstrecke aus.

Blick nach unten – Erosion in unmittelbarer Überfahrtumgebung kann in einem Zug mit Lebensraumverbesserung behoben werden.

So ganz unbekannt ist dieser Bach ja nicht …

Etwas weiter bachab hat im Umfeld einer Rauen Rampe und einer Brücke bereits Bekiesen stattgefunden. Laichende bedankten sich – wie üblich – sofort in der folgenden Saison.

Wie das „oben neu“  einmal aussehen kann, sahen wir uns an.

Das untere Ende der Rauen Rampe.

Oberes Ende – hier hatten wir Kies im Überschuss zugegeben. Für die nächste Laichsaison liegen noch hinreichend Reste vor Ort im Anstrom.

Blick bachab – (kleine) Hochwässer haben die vorige Kiesgabe quantitativ abgeräumt, durchgeschleust.

Platziert an vom Bach bevorzugter Stelle und in der folgenden Strecke wirkt der Kies seitdem Wunder.

Im Anschluss war auch der Brückenbereich in der Sohl- und Uferstruktur verbessert worden.

Auf diesen guten Eindrücken wollen wir weiter aufbauen. – Es bleibt viel zu tun. Aus „alter Erfahrung“ wird aus Puzzle-artigen Einzelbildern das standorttypische Gesamtbild (Achtung, im Adresskopf der verlinkten Datei stimmt nur noch die e-Mail-Adresse!).

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Ein herbstlicher Regentag, gleichwohl fanden sich Zeitfenster fürs tägliche Radeln.

Wedeler Autal, das Hochlandrind sieht schlank aus. Das Zottelfell ist ordentlich am Körper angeregnet.

Der Graureiher belegt in recht geringer Entfernung, wie neulich mit Grau- und Silberreihern gezeigt: Ein Rind, noch besser eine Herde nebendran, vom Menschen keine Notiz nehmend, bringt das Stichwort „Fluchtdistanz“ fast zum Vergessen.

Wedel, Mittelweg – der Pferdetümpel ist ein wenig gefüllt worden.

Im Wechsel der Trockenperioden mit – meist wenig ergiebigen – Schauern schwankte die Situation in diesem Jahr häufig zwischen trocken bis leicht schlammig, nass (plus x cm Wasser). Bis zum Füllstand muss da noch was kommen.

Erreicht ist der Füllstand allerdings in einer Kurve des Mittelwegs.

Wie die Weltmeister nieten etliche Spezialisten durch diesen – sicherlich für sie gesperrten – Weg (deutliche Schilder). Dabei wird angesichts Unsichtbarkeit oft genug – die schnurgerade Linie der Wasserkante zeigt es – die Innenkurve geschnitten. Da das auf tief“gelegter“, weicher Bankette erfolgt, türmt sich der Austrag auf dem Weg – kleiner Eindruck vorn im Foto. Noch fand sich niemand, der mit Spaten einen Wasserweg Richtung Versickerungsfläche gestochen hätte.

Ach ja, immerhin die Pegel einiger weniger Bäche sind einmal mehr in diesem Jahr vom Niedrig- auf Mittelwasserabfluss angestiegen. Angesichts Regenpause sind sie bereits wieder auf dem Weg retour.

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Zum Tangstedter (Kreis PI) Umwelttag mit dem Thema Wasser war ich um einen Vortrag gebeten worden – „Lebendigere Bäche und kleine Flüsse“ (zum Nachlesen in genereller Aussage). Da am Vormittag eine Besichtigung des Wedel-nahen Zentralklärwerks Hetlingen auf dem Programm stand, war ich dankbar, auch daran teilnehmen zu können.

Für mich ist das insofern besonders interessant, als ich in meiner Studentenzeit kurz in PI wohnte, mich beim THW – auch später von anderswo fortgesetzt – 10 Jahre verpflichtete und mit meinem Trinkwasseraufbereitungstrupp in der Entstehungszeit das Klärwerk Hetlingen besuchte. – Lang ist`s her.

Fort- und Weiterbildung also, im September 2022.

So trafen wir uns also am Sonnabend Vormittag am Eingangstor. – Kran: Klärwerke werden dauerhaft modernisiert, instandgesetzt, eigentlich wird immer irgendwo gebaut.

Das ankommende Abwasser wird – abgedeckt – erstmal gehoben.

Mit 10 m erreicht es eine Höhe, die für das Durchfliessen der meisten Stationen im Freigefälle ausreicht.

Das Klärwerk Hetlingen beeindruckt durch die große zur Verfügung stehende Fläche. Andererseits bedeutet die Lage in einem Elbe-nahen Naturschutzgebiet, dass „aussen rum“ gar nichts geht.

Ans Ende des Prozesses: Der entwässerte Klärschlamm kann nicht über die Elbe, sondern muss per Lkw landseitig abgefahren werden.

Im Raritätenkabinett dürfen all die unterschiedlichen Fundstücke aus dem Kanal- und Klärwerkbereich nicht fehlen. – Man ist verblüfft!

Immer wiederkehrend wichtig sind die Informationen an uns Nutzer und Verschmutzer, dass „eigentlich nichts, ausser …“ ins Klo gehört ! ! !

Man kann gar nicht genug Ausrufungszeichen schreiben.

Ein interessanter Vortrag führte uns durch die Entwicklung, übermäßige Gewässerverschmutzung, Abwasserreinigung bis heute, heutige und sich abzeichnende Erfordernisse.

Auch meine Wasser- und GewässerGeschichte – aus schlecht mach besser.

Wie wir etwa seit der Jahrtausendwende wissen, gilt der „Silly“-Song „Alles wird besser, alles wird besser – aber nichts wird gut.“ Konkret für den Wasserpfad: Wiedergewinnen eines ausgeglichenen Sauerstoffhaushalts bringt allein keinen Lebensraum in den diversen Ansprüchen der Lebensgemeinschaften unserer Bäche und Flüsse.

Es gilt also, dranzubleiben – sowohl bei der Abwasserreinigung als auch beim Wiederherstellen Mensch-zerstörter Lebensräume.

Umweltschutz im Klärwerk – auch oben drauf, Dachbegrünung.

Vorbei geht`s an den Faulbehältern.

Informative Erläuterungen sind an jeder Abwasserreinigungsstufe zu finden.

Und die hier, die 24 Stunden am Tag arbeitenden Bakterien, bilden im Zuge der Abwasserreinigung den Belebtschlamm, den es anschliessend energetisch zu nutzen gilt.

Die Belebungsbecken. – Die Belebungsbecken, keine Freifläche ???
Wo man früher auf belüfteten, frei sprudelnden Belebtschlamm guckte, befinden sich heutzutage abgedeckte Becken.

Auf die Handlung und Örtlichkeit bezogene Wegenamen, Nistkästen an Lampenmasten.

Wir nähern uns dem Ende – Nachklärbecken mit – meist Lach- – Möwen.

In dünnem Film fliesst die klare Oberflächenschicht Wasser ab – gereinigtes Abwasser. Der sich absetzende Schlamm wird nach unten abgezogen, Richtung Faulbehälter gepumpt.

Ja, sieht gut aus. Das kann sich sehen lassen!

In aus den Nachklärbecken Richtung Elbe zusammenfliessender dickerer Schicht erscheint das Wasser gelblich. Schwerer abbaubare, teils neu gebildete Substanzen – Huminstoffe genannt – sind hierfür verantwortlich.

Und dann … – habe ich mich von der Gruppe getrennt, gehe ans Ende, wo für den Notfall das Sturmflutpumpwerk steht. – Auch bei anhaltender Sturmflut will das Abwasser von ca. 1 Mio („Einwohnergleichwerte“) abgeleitet sein, selbst wenn über mehrere Tiden kein Ebbe-Wasserstand für freies Fliessen besteht.

Als ich das Foto machte, beschlich mich die Frage, wieso ich diesen Abstecher unternommen hatte …

Zu Hause am PC stellte sich heraus, das war irgendwie Eingebung – alles Folgende war nicht auf dem Datenträger gespeichert. Und das waren wohl an die 50 Fotos, die – in kleiner Auswahl – einen weiteren interessanten Beitrag hier im Blog ergeben hätten.

Mal sehen, vielleicht bekomme ich noch ein paar Fotos anderer Teilnehmer.

Wir waren – bevor die Führung dann zum Sturmflutpumpwerk und weiter Richtung Ausgang ging, im Labor.

Sehr plastisch wurde uns in Absetztrichtern der Werdegang vom frischen Abwasser bis zum klaren, gereinigten Abwasser vorgeführt. Wer mochte, durfte auch mal dran riechen – Unterschiede …

Dann wurde es lebendig: Am Mikroskop mit Bildschirm und Wandpräsentation konnten die Arbeitenden angesehen werden. Bakterien, frei sowie in Fäden und Flocken, einzellige Organismen vielerlei Form und Größe, meist Ciliaten, Suktorien [ich glaub`s nicht, nix im Netz gefunden – vielleicht sind Leserinnen und Leser fündiger], auch Amöben. Das sind also unsere kleinen, unterschätzten Helfer, die es allüberall zu fördern gilt. – Die Natur liefert uns Jahrmillionen erprobte Praxis frei Haus.

Wie generell im Gewässer- und Bodenschutz gilt, nicht mit Überdüngen und / oder gar Vergiften diese faszinierende Leistungsgemeinschaft zu (zer)stören, sondern alles zu tun, sie zu erhalten und zu fördern.

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Die 5. Wedeler Klimakonferenz: „Gemeinsam Klimawende gestalten“  steht bevor. – Corona und andere Ursachen verhindern leider die Teilnahme einiger. Vielleicht gelingt es Interessierten noch, einen der begehrten Teilnahmeplätze zu ergattern.

Neben vielen Verbesserungsmöglichkeiten steht sicherlich das Thema „Dachbegrünung“ als Handlungsfeld in den Empfehlungen.

Einige wenige Beispiele finden sich ringsum.

Kürzlich beim Radeln stand die Sonne günstig – DAS wollte ich immer schonmal fotografieren.

Gründach – Planung, Ausführung durch Situation, Lage sowie „die Natur“.

Detail – Moos, leicht im Gegenlicht.

Gut gelöst: Vorsorge Abflussschutz. – Alteichen „schmeissen“ Eicheln, Blätter, Äste.

Wir sind auf variable, andere Ausführungen gespannt.

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Es war wieder soweit. Die im vorigen Jahr begonnene Verbesserung, standorttypische Struktur geben und Baumbestand schützen, wurde nachbarschaftlich fortgesetzt.

Der Kies liegt bereit.

Pünktlich treffen Helferinnen und Helfer mit Schubkarren und Schaufeln ein.

Zügig geht die Arbeit voran.

Und schon sind die ersten Schubkarren unterwegs Richtung Schüttort(e).

Hin zum Kies, neu versorgen.

Wir ergänzen den Kies auf den Vorjahresschüttungen. Schubkarrenstopper leisten angesichts der steilen Böschung gute Hilfe.

Aufmerksam werden unsere Arbeiten begleitet.

Wasserseitig wird der Kies verteilt, als Lenkbuhne auf der Gewässersohle und als Erosionsschutz am gegenüberliegenden Ufer.

Verteilen …

Schutz vor übermäßigee Erosion am gegenüberliegenden Ufer, Erhalt vorhandener Altbäume (nicht durchgängig Erlen, die sich selbst durch senkrechtes Wurzelwerk bis unter die MW-Linie sichern).

Nachliefern von Material aus dem Depot – hier: die Rutschmethode.

Üblicher allerdings ist die händische Variante per Schaufel oder Rechen.

Durch Unterwasserlenken induzierte Oberflächenturbulenz – der Strömungsdruck wird aus dem übersteilen, übertief eingeschnittenen Ufer weggelenkt.

Erster Eindruck, Depot liegt gut, Erosionsschutz gegenüber ebenfalls.

Bei Gelegenheit wird später Struktur in der Sohle durch Umlagern von Material und Lenken der Strömung weiter geschaffen. Hochwässer können Kies aus den Depots , so dort „unerwünscht“, wegtransportieren . Der Bach wird uns zeigen, wo das Material aus Gewässersicht liegen soll.

Leerkarren Richtung Nachschub unterwegs – wir müssen los.

Vielleicht ein Viertel des Ausgangsmaterials will noch transportiert werden.

Die Helferinnen und Helfer sind gut eingearbeitet. Auf sie warten noch Kaffee und Kuchen.

Dank an alle Beteiligten – Nachbarschaftshilfe ist immer willkommen!

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Treibselsammler – der Schauer war so nett, zu enden, als ich am Treffpunkt eintraf.

Hier, im Prallhang der Osterau am Medizinalgarten ging das Restaurieren mit den Unterelbeschulen auf deren Wassercamp 2022 im Wildpark Eekholt los.

Beim Verteilen der Arbeitsgruppen auf vorhandene Kiesdepots, die zu Lenkbuhnen umgeformt wurden (s. voriger Beitrag), kamen wir an den in früheren Wassercamps angelegten Lenkbuhnen vorbei, Start 2017. Im Folgejahr wurden neue ergänzt, die alten, so nötig, verbessert, ggf. repariert.

Die Funktion und Wirkung wurde „im Vorbeigehen“ erläutert, war angesichts des geringen Abflusses der Osterau gut nachvollziehbar. Bei Mittelwasserstand sind die Treibselsammler knapp, aber vollständig bedeckt.

Derselbe Uferbereich – der Treibselsammler, weit nach links ins jetzige Feuchtgrün eingebunden, hat dort neu Land geschaffen, bachab Flachwassergebiete durch Festlegen bewegten Sands.

Dadurch ist die vorher durchweg eintönig flache Sohle eingeengt, die Osterau bekam wieder turbulente Kraft im Abflussgeschehen. So entstand der Niedrigwasserquerschnitt neu. Er benötigt einen Bruchteil des früheren, zerstörten überbreiten Profils. Bei Mittelwasser stehen nun große Flachwassergebiete für die Besiedlung zur Verfügung. Hochwässer fliessen schadlos ab.

Bei Beprobungen wird der Wert des neu gewonnenen Lebensraums schnell deutlich.

Auch hier, neue Flachwassergebiete mit Struktur, standorttypischen Wasserpflanzen.

Hier, etwas weiter bachauf des vorigen Fotos, ist der zugehörige Treibselsammler sichtbar.

Hier ein weiterer Sammler, der effektiv Sand festlegt. Aus einer dränierten Auwiese gelangt durch Störung des Bodenwasserhaushalts Eisen in die Osterau.

Der Vollständigkeit halber wird hier ein kurzer Treibselsammler Richtung östliches Ende des Osterauwanderwegs abgebildet.

Der sollte – und tut`s auch – lediglich die scharfe Strömung an nicht wurzelgeschütztem Ufer eines ansonsten „abrasierten“ Gleithangs (ja, gibt es in unglücklichen Konstellationen auch) entschärfen.

Diese Art Treibselsammler sind eine Möglichkeit, mit wenig Aufwand gute Erfolgserlebnisse zu produzieren, wie jüngst auch für die Mühlenau, Pinneberg, gezeigt wurde.

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Was für eine Freude! Nach 2 Jahren, in denen das jährliche Wassercamp der Unterelbeschulen im Wildpark Eekholt Corona-bedingt ausfallen musste, konnte es wieder losgehen.

Als der Schauer durch ist, tauchen „meine“ Schülerinnen und Schüler mit Aufsicht auf. Es gilt, Grundlagen zum Moränenbach und zum Restaurieren zu vermitteln, die Arbeitsaufgabe zu beschreiben einschliesslich zu beachtender Grenzen (insbesondere gegen Selbstüberlastung bei „Eintritt in den Flow“ – der tritt erfahrungsgemäß schnell auf beim Erkennen der positiven Auswirkungen eigenen Handelns).

Vorweg: Vorführung für alle, den Arbeitsbereich ergründen – im wahrsten Sinn des Wortes. Sicherheit geht vor!

Gruppe 1 startet, am Depot vorn wird Gruppe 2 eingewiesen.

Und los geht`s.

Weiter geht`s, bachauf, den Tross im Gefolge, zum scharfen Mäanderbogen mit aufgestockten, mehrfach von Flussneunaugen zum Laichen genutzten Kiesen.

Wir passieren Treibselsammler. Deren Wirkung ist deutlich und wird beschrieben – mehr dazu in einem folgenden Extra-Beitrag.

Heftiger Sandtrieb im Anstrom auf die Flussneunaugen-Laichkiese. Erosionsschutz und Strukturverbesserung in Gehegen steht nach wie vor aus.

Auch diese Kurve ist mit engagierten Schülerinnen und Schülern bestückt.

Im Gegenlicht – das östliche Ende des Osterauwanderwegs, Kiesdepot vorn.

Hier kommt massiv Sand von oberstrom an.

Bewegter, überreichlicher ErosionsSand – das Leichentuch des Forellenbachs.

Blesswildgehege als Beispiel – Gewässer-schützender, standorttypischer Baumsaum fehlt.

Zufluss Otter-Bach, Erosionsschutz würde helfen.

Die Kanadischen Gehege-Otter bekommen gelegentlich von der Osterau aus Besuch ihrer heimischen Artgenossen.

Unsere seit 2017 stattfindenden Kiesschüttungen schützen durch Unterwasserströmungslenken unter anderem auch Altbaumbestand, hier: Erlen.

Bachab, Unterwasserlenker Flussneunaugenkurve gut in Arbeit.

Prima Ufereinbindung ist wichtig neben der Unterwasserlenkfunktion.

Fast wie im Versteck – wir schützen Uferstauden im Angang.

Vorn Kies platzieren, gegenüber eine der vielen anderen Gruppen beim Gewässerqualität untersuchen.

Diverse Parameter messen, Proben entnehmen – Konzentration ist wichtig.

Das gehört zum Tag, ein heftiger Schauer schüttet los.

Wirklich stören kann uns das nicht. Wir sind ausgerüstet, stellen uns in den Windschatten oder unter Bäumen unter.

So sieht prima platzierter Unterwasserkies aus – herzlichen Dank an alle Aktiven!

„Wie, wir sind fertig – es geht zum Mittagessen? – Wir gehen hier nicht raus!“

🙂 – – Das ist ein übliches Ritual … – jedes Jahr wieder. – Die Begeisterung über sichtbare Ergebnisse eigener Arbeit lässt die „Täterinnen und Täter“ eine enge Bindung zum Tatort aufbauen.

Das Gelände leert sich dann doch, Mittagspause.

Damit ist mein Einsatz hier beendet, ich gehe zum – aufgeladenen – feuerroten Spielmobil und fahre südwärts.

(Wie angekündigt folgt noch ein Beitrag zur Wirkung der in früheren Jahren angelegten Treibselsammler aus „Hölzchen & Stöckchen“).

 

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Nach 2 Jahren Zwangspause findet das jährliche Wassercamp der Unterelbeschulen im Wildpark Eekholt wieder statt.

Für das Gewässerrestaurieren sind die Kiesdepots neu aufgefüllt, alle Vorbereitungen sind abgeschlossen – es geht los.

Morgens vor dem Start: Blick aus dem Fenster – am Rolladenkasten hängen Erinnerungen an den Regen der Nacht.

Es stürmt – der Marini rast, zeigt keine Flügel, sondern durchgängig eine Scheibe.

Unterwegs, noch im Krückau-Einzugsgebiet, Regenbogen zwischen zwei Schauern

Sehr haltbar, dieses Exemplar …

Wie lange noch?

Der nächste Schauer naht.

Querend nach Norden, über das Pinnau- weiter ins Bramau-Einzugsgebiet, beregnet es die Landschaft – ein ausdauernder Schauer.

Wie das so mit Schauern ist, darf ich dann wieder trocken weiterfahren.

Gänse – bislang der Vogelgrippe entkommen. Weihnachten naht …

Nebendran Kürbisse, in jeder Größe und Variante.

Kein Zweifel, herbstlich – die Maisernte hat begonnen.

Diesmal will ich`s wissen – da steht zwar immer noch „RFID-Karte nutzen“ (geht nicht!), aber jetzt wird auch gesagt: Dies ist eine Ladesäule, die mit EC-Karte arbeitet.

Nach dem Scheitern meines Ladeversuchs bei der vorigen Fahrt hatte ich mich im Netz schlau gemacht, war nun vorbereitet.

So soll es sein! (Dies ist allerdings Doppelladesäule 2 – die erste nebendran, die ich zunächst anfuhr, zeigte Ausfall an.)

Ergebnis nach Rückkehr vorweggenommen: Wie es sein soll, das Auto ist wieder „voll“.

Blick zum Himmel vor dem Eintritt in den Wildpark: Der für 10 Uhr angesagte Schauer kündigt sich an.

Am Westende des Osterauwanderwegs angekommen. Nahebei ist unser Treffpunkt.

Die Kies-Depots sind gut bestückt, hier will gearbeitet sein.

Am Treffpunkt, Blick bachauf: Die Niedrigwasserführung ermöglicht einen guten Eindruck über die Treibselsammlerwirkung – Uferaufbau, neue Tiefenvarianz mit Feucht-/Flachwassergebiet, tiefe Bachrinne am anderen Ufer, entlang der Erlenwurzeln.

Nun bin ich gespannt, wo sich meine beiden Gruppen regengeschützt untergestellt haben.

Weiter geht es im nächsten Beitrag.

 

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Vom Hetlinger Alten Heuhafen kommend, ging`s auf der Deichverteidigungsstraße „aufwärts“ – abgebogen in die NABU-Vogelstation. – Pünktlich, 11 Uhr, hatten sich dort etliche Interessierte für eine Führung mit fachkundiger Erläuterung eingefunden.

Ich ging vorbei, von den verschiedenen, geschützten Beobachtungsstationen aus Eindrücke zur Mitte-September-Vogelwelt zu sammeln.

Eine Feuerwanze quert meinen Weg zwischen Wällen, die Besucher vor der Wahrnehmung durch Vögel verbergen.

Die meisten der Kies- und Stein-Inseln in der ehemaligen Kleientnahme für den Deichbau wurden jüngst von Bewuchs befreit.

So stehen sie während des Vogelzugs und der Brutzeit im nächsten Frühjahr als sichere Plätze zur Verfügung.

Eine teilfreie Insel dient Kormoranen als Ruheplatz – das Weiss stammt ebenfalls von den Kormoranen.

Schwalbe überm Wasser, entfernt, auf der teilbewachsenen Insel, sitzen Möwen, Enten, Kiebitze – kaum erkennbar auch Austernfischer und Bekassinen-Ähnliche.

Schwalbe überm Wasser, Schwanen- und Möwen-Weiss.

Am Gewässerrand blühen Blutweiderich und Weidenröschen.

Schwalben – offenbar ist der Zug voll im Gang. Die Brutorte ringsum sind verlassen, Schwalbenschwärme halten sich in Weiden- und anderen Gebüschen vorübergehend auf.

Ich wechsle zwischen den Beobachtungsstationen. – Zwischendrin, der Fortschritt – er ist eine Schnecke (ist das ausser in Deutschland auch anderswo so?).

Hoch auf dem Deich Spaziergänger, auf dem Wasser Schwanen-Weiss, kopflos.

Ahhh, zwischendrin mal atmen.

Hier gibt es – ganz ohne menschliche Fütterung! – offenbar Schmackhaftes. Die beiden sind beschäftigt.

Letzte Station (für vom Deich Kommende ist es die erste, links) – Gereffte Netze, hier werden während des Vogelzugs wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen.

Geschützter Blick aus der Beobachtungsstation auf Marschwiesen und Inseln der ehemaligen Kleientnahme.

Hier wird es demnächst wieder wimmeln, in wechselnder Besetzung.

Gelegentlich komme ich wieder her.

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Wer hat Vorfahrt?

Der, der sie sich nimmt?

Sie waren gewandert, hatten einen Zaun durchquert, einen Grün-bestandenen Hang erklommen …

Und nun?

… standen sie auf der Straße querab Klärwerk Hetlingen.

Etliche Autofahrer fuhren vorbei, guckten mindestens so d…, wie die Rinder. Mein Holz-Handy hatte ich wieder mal nicht dabei – radelte weiter.

Zufälliger Weise begegenete ich auf der Deichverteidigungsstraße dem Fährmannssand-Bauern. Der konnte seinen Kollegen der Domäne Giesensand verständigen – mal wieder Rinder heimleiten, hinter den Zaun bringen.

 

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