Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Dezember 2019

Da hatte ich bei Rückkehr von stürmischer Rad-Tour etwas im Augenwinkel wahrgenommen. In einem der Feldahorne sauste etwas herum. Mal näher hinsehen …

Sieh an, ein nachbarliches Eichhörnchen flitzt hin und her.

Feldahorn runter – verharren.

Besser nach oben weg? – Verharren.

Nachdem wir uns eine Weile beäugt haben, setzt es seinen Weg von Baum zu Baum fort.

Und Tschüß !

Fix saust es schräg hoch bis in feinste Astspitzen, springt so von Baum zu Baum. An der Grundstücksgrenze rast es runter auf den Boden und verlässt uns über das städtische Spielflächen-Areal Richtung Nachbarbebauung.

Read Full Post »

3. Advent – Die Regenfront ist durch, die Sonne lacht. Wir schwingen uns auf`s Rad bzw. die Räder.

B 431-Mäander im Gegenlicht, leer – wir fahren rechts rum.

Helgolandstraße – immer schön auf seitliche Sturmböen achten. – Wir lieben den „Küstenhimmel“ mit fetzenden Wolken …

Saatlandsdamm im Sssturmgebrus.

Zeitweise steht bzw. liegt das Röhricht fast waagerecht.

Buntes als Belohnung für die Kraft- und Konzentrationsradelei.

Blick über Sandstrand und Watt Richtung Schulauer Hafen. – Erstaunlich, hier auf dem Deich stehe ich im Windschutz …

Westmole Schulauer Hafen – je weiter wir zur Spitze vordringen, desto …

Das Wasser über dem Watt sieht braunschwarz wie eine Schlammpackung aus, nur flüssiger.

Wir steigen lieber ab und schieben – nichtmal bis ganz vorn, da drehen wir lieber um.

Rückweg, Deich hoch – ein oranges Dixi-Klo leuchtet hinter Zaun. Soll doch mal der Hotelbau beginnen ? ? ?

Mal ehrlich, als alter THWist und Strom- und Hafenbauer und nach den Erfahrungen mit abgesoffenen Tiefgaragen in der HafenCity HH – ich würde doch kein Hotel VOR dem Sturmflutschutz bauen … (Angsthase? Ich glaube nicht.)

An der Schulauer Straße liegt ein völlig gesund aussehener Baum waagerecht in Stücken. Fridays for Future – man möchte sich weinend abwenden.

An der Querung Wedeler Au mit Austraße stoppe ich – ein Mückenschwarm jenseits der Batavia ?

Da kreist ein Tausender-Nonnengansschwarm, landet aber nicht in der Nähe, teilt sich auf.

Leuchtend grüßt der Roland im Sonnenlicht.

Die Reststrecke ist kurz – ich ahne nicht, dass da noch etwas leuchtendes den Gruß zum 3. Advent bietet.

Angekommen – da saust doch was im Feldahorn?!

Was da saust, folgt im nächsten Beitrag, besser erkennbar.

Read Full Post »

Nach einer kurzen Radtour zwischen zwei Schauern entscheiden wir uns, mit unserem kleinen Besuch die Landesgrenze nach Hamburg zu überqueren und, dicht dahinter, das Puppenmuseum Falkenstein zu besuchen.

Wenn man an solch Wegweiser angekommen ist, ist das Puppenmuseum nah.

Hier können Höhen und Tiefen des Norddeutschen Tieflands erkundet werden – Buchen und andere Laubbäume bewachsen Moränenuntergrund.

 

Auf der Höhe – Kiefern deuten auf bewachsene, ehemalige Wanderdünen hin.

Da liegt das Landhaus Karl Schneider mit dem Puppenmuseum, direkt an der Kante des Elbhangs.

Wir nehmen den kürzeren, steilen Treppenweg.

Oh, Täler weit – oh, Höhen. Unten am Horizont ist die Elbe zu ahnen.

Und nun nix wie rein, einfach drücken (vorher natürlich den HampelWeihnachtsmann testen!).

Der Besuch des Puppenmuseum Falkenstein lohnt sich – solch Sammlung an Historie, Kinderspiel- und -bildungszeug, wahren Kunstwerken, begegnet man nicht so leicht wieder. Ich unterlasse daher jeden Versuch irgendwelche Eindrücke mit Fotos zu belegen. Das eigene Erlebnis zählt.

Neben dem Besuch für das Puppenmuseum sollte auf jeden Fall Zeit für einen Blick über die Elbe eingeplant werden.

Die Elbe, Insel Neßsand, Nebenelbe, niedersächsische Elbmarsch und, am Horizont, die Harburger Berge.

Buhne, seeschifftiefes Fahrwasser (dicht vor den nördlichen Buhnen, hart am Elbhang), Tnw Mühlenberger Loch, Airbus, Marsch, Harburger Berge.

Da kommt ein kleineres Containerschiff, seewärts.

Mit Blick auf das Landhaus Karl Schneider gehen wir zurück.

Das (rote) Auto ist nah – der Schirm brauchte nach dem Museumsbesuch nicht aufgespannt werden.

Read Full Post »

Während die 25 t Kies bachauf der Bahnquerung, Pinneberg, noch unbelaicht liegen …

… hat sich, von der Brücke Mühlenstraße bachauf, Überraschendes ergeben.

Auf dem Weg zum 3. Kies bachauf der Brücke Mühlenstraße – da wird doch nicht …

Naaaa … ???

Tatsächlich! Da ist massenhaft Kies bewegt worden.

Eine kleine Strömungsstudie zum Abschluss hier.

Ob das nun Meerforellen waren oder gar Lachse – wir wissen es nicht.

Blick bachab von der Brücke Christiansenweg nahe S-Bahn – hier abwärts, bis zur Brücke Mühlenstraße, hatten wir als Ziel der Strukturverbesserung primär massenhaft neuen Lebensraum für Wirbellose gesehen. Die Annahme, hier würden Salmoniden laichen, kam uns allzu verwegen vor.

Read Full Post »

Am 3. Dezember wurde bereits berichtet, dass die Brücken-Kiese in Pinneberg prima liegen und zwei von vier Depots am Hindenburgdamm zu Unterwasserkiesbänken umgestaltet wurden.

Da auf meiner Rundfahrt gerade Ebbe um Tideniedrigwasser in Pinneberg herrschte, habe ich die aktuelle Abflusssituation am Hindenburgdamm „mitgenommen“.

Das sieht ja gut aus.

Draufsicht – schicker Abfluss. Erstaunlich, wie „blank“ der Kies aussieht, wenn man die trübe Soße im Sinn hat, die hier bei Flut einstaut.

Gesamtaspekt mit Pegelanschnitt, bachab – Pinneberg hat, wie am Christiansenweg an der Mühlenau und sicherlich anderswo, offensichtlich noch Nachholbedarf bei der Regenwasserreinigung. Der Ausfluss aus dem großen Siel gegenüber sieht jedenfalls nicht sehr lecker aus.

So bleiben auch hier gute Wünsche für 2020.

Es folgen demnächst die Eindrücke von der Mühlenau, ländlich und städtisch.

Read Full Post »

Im Beitrag vom 11. Dezember habe ich von Gefiederten an dieser Stelle berichtet – nun also zum Aquatischen.

Hier ein Detail der vorher als Gesamtheit dargestellten Strecke.

Es wird deutlich, wie wichtig der standorttypische Baumsaum auch an dieser Strecke ist, nicht zuletzt aus Gründen der künstlich durch Entbaumen überheizten Situation und des Klimawandels – „Keep your river cool“, wie man im englischsprachigen Raum sagt.

Dieses Laichbett in völlig offener Strecke ist noch nicht benutzt.

Die alte, steile Raue Rampe bachab zeigt, dass weitere Kiesschüttungen zum Auffangen des Gefälles möglich und nötig sind.

Auch zu dem Schreibtisch-mäßig ausgestalteten „Mäander“ werden wir uns Gedanken machen.

Es bleibt viel zu tun – 2020 steht vor der Tür.

Read Full Post »

Nachdem es mich vormittags an Bächen und kleinen Flüssen umgetrieben hat (Beitrag folgt demnächst), wollte ich vor Sonnenuntergang noch etwas Großes sehen, die Elbe.

Auf dem Weg zum Schulauer Hafen – wie sagt man zu einer Zeit 15.30-16 Uhr, wo die Sonne schon tief steht? „Abend“ sicherlich nicht.

Die Elbe! – Blick vom Sandstrand Wedel rüber nach Hanskalbsand.

Rette sich, wer kann! – Mit der Sonne geguckt, ist es noch ordentlich hell.

Alles so schön bunt hier – und ein Baggerschiff in Grün! „Scheldt River“ denke ich, baggert hier und schmeisst den Kram in der Elbmündung, vor Cuxhaven oder Helgoland raus.

Weit gefehlt – „Scheldt River“ buddelt und klappt in der Seine-Mündung, sagt marinetraffic.com.

So lernt man immer neue Schiffe kennen. Dies ist „Bonny River“ und trägt mit 21.000 t doppelt so viel wie das Schwesterschiff.

Mit der Elbe (und dem Tideniedrigwasser) geht es also weiter bergab. – In Kommentaren streiten sich die Hafen-Spezis wieder über Hamburg vs. JWP (Jade Weser Port – Wilhelmshaven). Aus der Schweiz habe ich gerade Kunde erhalten, dass die Container beide bald nicht mehr brauchen, ihr Ziel auch anders finden.

„Bellen“ über mir.

Nonnengänse fliegen Richtung Nachtruheplatz.

Auf dem Rückweg Jahreszeitliches – durchweichter Boden, vollgeregnete Entwässerungsgräben in der Marsch.

So kann man hier in der Ecke auch „anders“ fotografieren.

Sonnenuntergang hinter Weiden querab der Badebucht.

Und ein Vogel, hier Rabenkrähe, ist auch wieder mit im Bild.

Read Full Post »

Gestern Vormittag an der Pinnau erhoben sich etliche Großvögel in die Luft, als ich mich näherte.

Einer von vier Graureihern, die ich auf einem Hügel Sandfangaushub hatte stehen sehen.

Offenbar „wilde“, die Fluchtdistanz dieser 4 Tiere war groß – im Gegensatz zu aus dem Städtischen Bekannten / Verwandten.

Und dann ging da noch dieses Ding ab – erst wollte ich es nicht glauben, ratterte im Hirn diverse Greife durch.

Dann landete er als „dickes Huhn“ (Zitat eines Vogelfreundes) in einer Birke.

Ohne Zweifel ein Seeadler. – Warum hatte ich den nicht vorher gesehen? Der muss mich ziemlich nah rangelassen haben, bevor er abflog.

Zu Hause, beim näheren Betrachten vorher aufgenommener Gesamtaspekte klärte sich das.

Das „dicke Huhn“ saß da im großen Einzelbaum neben der Pinnau.

Und hier das Gesamtfoto, eins von mehreren.

Mehr zum wässrigen Aspekt demnächst hier im Blog.

Read Full Post »

Woher ich das weiss?

Wochen und Monate hingen die Mehlbeerbäume in der Nachbarschaft voll mit den roten Früchten. Jetzt liegen zunehmend mehr am Boden – aber nicht durch Wind und Wetter.

Zur richtigen Zeit ein Blick aus dem Fenster zeigt das Geschehen.

Wacholderdrosseln fliegen kurzzeitig ein und prüfen, was schon essbar ist.

Kleine Gruppen bis größere Schwärme fallen in die Bäume ein, lassen es sich gut gehen – und verschwinden wieder.

Ein einzelnes Exemplar hat sich unter die Amseln gemischt und hält sich länger ringsum auf, nimmt gelegentlich ein Bad in unserem Balkongeländer-Spezialgefäß.

Read Full Post »

Angesichts des einen und anderen Treffs inkl. Adventsfeierlichkeit soll Bewegung nicht zu kurz kommen. Angesagter Regen fällt, manche absehbare Lücke ist größer als erwartet – man lege es drauf an und lasse sich überraschen.

Sonnabend Spätnachmittag, nasse Straßen, Weihnachtsbeleuchtung in Rellingen.

Angesichts des Regens hält sich der Abfluss der Gewässer ganz akzeptabel – immerhin über Mittelwasser. Das sonntägliche Vormittagsradeln war auch ganz akzeptabel, nur leicht angefeuchtet kamen wir zurück. Gespannt warteten wir auf die Entwicklung des Nachmittags. Da sollte doch … oder nicht?

Super Sache, wenn der Regen als Front zieht – und die ein Ende hat.

Jetzt aber nix wie raus!

Imposante Wolkengebirge begleiten uns in der Ferne.

Blick quer über das Wedeler Autal – sage mal einer, das wäre kein schöner 2. Advent gewesen.

Für den Montag war Diverses an Schauern unterschiedlicher Qualität angesagt. Ich entschied mich für die Sonnenstunde dazwischen.

Noch steht die Sonne flach hinter Wolken, der Himmel im Norden aber ist schon blau. Blick vom Sperrwerk Wedeler Au auf die volle Binnenelbe.

Tja aber …, neulich wurde die Binnenelbe (wegen der Brückenbaustelle Langer Damm – oder „nur so“?) langzeitig auf Tideniedrigwasser abgesperrt gehalten. Jetzt, wo kleine höhere Tidehochwässer schon liefen und mindestens kleine Sturmflut angesagt ist, lässt man die Binnenelbe voll? Soll das Hinterland „von hinten volllaufen“? Fragen über Fragen.

An der Brücke (die alte ist raus) wird eifrig gewerkelt. In der Vorwoche kreuzte ein Betonmischer meinen Weg – wir haben hier zur Zeit ja nur die Deichverteidigungsstraße.

Sperrwerk zu – und wenn eine höhere Sturmflut kommt? Da liegen etliche „feste“ Sperrteile bereit.

Draussen ist auch hohes Wasser. Die Sonne steigt, Niedersachsen ist schon erleuchtet – mindestens optisch.

Das Foto entstand, wie ein späteterer Blick auf die Tidekurve zeigt, bei Thw-Stand. Bis zum aktuellen Tidehochwasser kamen dann aussen noch ca. 80 cm dazu. Erstmal also kein Grund zur Aufregung.

Nun wirft die flach stehende Vormittagssonne auch in Wedel harte Deichschatten.

Volle, abgestaute Binnenelbe bzw. Mündungsbereich der Wedeler Au.

Ich kraxele andernorts nochmal auf den Deich. So viele und großflächige (Wühlmaus-?)Schäden wie dieses Jahr habe ich lange nicht gesehen.

Ist bei der Deichaufsicht und Schafbeweidung alles in Ordnung?

On top – ganz schön hoch! Ich gucke auf`s „Hinten“ – binnendeichs.

Da liegt, über leichten Wedeler Au-Mäander geblickt, Wedel auf der Geest im Sonnenschein.

Weil`s so schön ist …  (Ohne Zweifel lässt sich über den jüngst so gestalteten Rand Stadt / Landschaft – Geest / Marsch streiten.)

Beim Mittagessen wurde es dann ordentlich dunkel, blieb aber (erstmal) trocken. Dienstag soll richtig sonnig, leicht bewölkt werden – na denn.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »