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Archive for Januar 2020

Viel Freiraum draussen, wenn man nicht gerade das Auto nutzt. Mit ein Bisschen Glück stimmt das Wetter-Radar und Lücken zwischen den stürmischen Schauern lassen Radeln zu. So lange es nicht bis auf die Haut nässt …

Und es gibt immer noch Hinweise, dass die bisherige Niederschlagsmenge nicht ausreicht, die (relativen) Trockenjahre (inkl. Winter, nicht nur Sommer) 2018 und 2019 auszugleichen. Hier mal mit m³-Angaben – ich bin beeindruckt (noch fast 56 Mio m³ Fehlbedarf für den Müritzsee zum Beispiel – in meinem Vergleich: das ist etwa 1/4 des Volumens der Edertalsperre).

[P.S.: Für Interessierte verlinke ich hier den Pegel Mühlenau, Pinnau-EZG – es wurde das statistische Ereignis Mittleres Hochwasser erreicht. – Dagegen fliesst die Elbe – wie seit Langem – durch ganz Deutschland mit so gut wie „kein Wasser“. – Die Elbe drückt allerdings sturmbedingt „von aussen“. Das Tidehochwasser in Schulau am 30. Januar lag ca. 70 cm über Normal, da schloss das Pinnausperrwerk ca. 3 Stunden (sagt der Pinnau-Pegel Uetersen). Plus den hohen Abfluss „von Land“ bedeutet das für die Tide-Pinnau am Hindenburgdamm schon Erhebliches!]

Die Hälfte meiner Tour habe ich gut hinter mich gebracht. Jetzt stehe ich im Windschatten einer alten Eiche am Rand des Wedeler Autals, warte, dass eingesetzter Schlagregen nachlässt.

Heller Streif am südlichen Horizont. Im Niedersächsischen regnet es (mindestens zur Zeit) nicht.

Auf dem Heimweg bei Sturm und Regen – Pfützen auf allen Wegen, schmutziger Ablauf nebendran.

Je höher ich komme, desto dreckiger wird das Wasser.

Das Rückhaltebecken eines neuen B-Plans, teils sind die Wohnungen bezogen, teils wird noch gebaut.

Offensichtlich hält das Rückhaltebecken einen solchen Regen noch nicht zurück. „Blau-grüne Technologie“ beim Bauen, die in Nachhaltigkeits- und sonstigen Gesprächen heute (wieder) oft zitiert wird, kann ich hier allerdings nicht erkennen.

Wir sehen, fast alles ist verbesserungsfähig – überall.

In Gesprächen unter Dach höre ich dann fast durchgängig Beschwerden über „das schlechte Wetter“. – Frischluft-Kontakt würde helfen, vielleicht sogar die Stimmung heben.

Und, siehe oben, wir brauchen das Wasser!  🙂

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Erster Vortrag 2020 – Barmstedt, Krückau-Einzugsgebiet.

Das war gestern Abend. Herzlichen Dank den gut 50 Interessierten für spezielle Hinweise, Kontaktaufnahme und informative Diskussion! – Bessere Bäche und kleine Flüsse? Wir schaffen das.

Der Inhalt des Vortrags ist – ohne lokale Besonderheiten, die jeweils nach Vortragsort wechseln – veröffentlicht und hier nachzulesen.

Wer den Vortrag (noch) einmal hören und sehen möchte, hat im Februar die Möglichkeit dazu:

Interessierte sind herzlich willkommen.

Wer kein Exemplar der ausgelegten Broschüre „Bessere Bäche – Praxistipps – Bereits geringer Aufwand bringt große Erfolge für den Lebensraum“ abbekommen hat, kann den Inhalt online ansehen, ggf. die pdf-Datei herunterladen.

Nach der gestrigen Veranstaltung wies mich Gerd Janssen auf eine Arbeit zu Meerforellen Schleswig-Holsteins aus dem Jahr 1974 hin. Darin hat Claus Gehlhaar die früher reiche ökologische Situation und Produktion hiesiger Bäche und kleiner Flüsse dargestellt. Das Wissen um deren vom Menschen zwischenzeitig zerstörten Reichtum sollte Grundlage und Ziel unseres Handelns bestimmen.

Dieses Wissen darf nicht in Vergessenheit geraten. Es baut auch falschen Einstufungen vor, die durch bloßen Besuch und Fehlinterpretationen der heutigen Wüsteneien ansonsten allzu leicht entstehen.

In diesem Sinn wünsche ich allen Freundinnen und Freunden unserer Bäche und kleinen (auch der großen) Flüsse gutes Gelingen im Jahr 2020.

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Vor stürmischem Wind, auch Böen wurde gewarnt. Höher auflaufendes Wasser der Flut war angekündigt.

Da es vormittags trocken bleiben sollte, sehr selten sei auch die Sonne zu erwarten, schwang ich mich auf`s Rad – mal wieder „im Uhrzeigersinn Wedel – Hetlingen – Holm – Wedel“. Das erschien mir angesichts vorhergesagten Winds aus Südwest günstig.

Kurz nach Tidehochwasser, Blick über die eingestaute Mündung der Wedeler Au Richtung Elbe. [Ich bitte die „Sollbruchstellen“ der 3 Fotos zu entschuldigen – per Hand zusammengebaut, da das Verknüpfungsprogramm stets eine breiteren, nicht in einer Ebene liegenden Elbe-Horizont bastelte.]

Die Flut lief etwa 1 m höher auf als normal. Im inzwischen frei gefallenen Bereich von ca. 0,5 m Uferhöhe patrouillieren Lachmöwen und Rabenkrähen. Offenbar gibt es etwas einzusammeln.

Gelegentlich rast ein Sonnenfleck vorbei. Ich gucke Richtung Brückenbaustelle Langer Damm über die Binnenelbe.

Die Sonne bringt es an den Tag. Erste Weiden entlang der Binnenelbe zeigen sich bereits in Frühlingsfarben.

Illustrer Sturmhimmel im Gegenlicht über dem Deich.

Blick übern Deich Richtung Niedersachsen – das Süßwasserwatt Fährmannssand ist gut wasserbedeckt. Fast alles liegt bei Tideniedrigwasser trocken (sonst wär`s ja kein Watt). – Die Elbe / das seeschifftiefe Fahrwasser befindet sich ganz auf der Südseite, gegenüber, wo das Schiff zu sehen ist.

Blick nach links, nicht lustig – ein großer Hund läuft allein in der Gegend herum. Niemand sonst ringsum zu sehen.

Ein weiterer Sonnenfleck zieht eilig über die Reetfelder bei Hetlingen.

Binnendeichs sind Lachmöwen auf einer Maulwurfswiese gelandet.

Da ist teils mehr Braun als Grün – die Maulwürfe haben wohl ordentlich zu futtern, bauen eifrig ihre Gänge und verschaffen sich Luft.

Die Sache mit dem angesagten Südwestwind hat was. „Normal“ würde er mich seitwärts bis von rückwärts unterstützen. Einmal abgesehen von (seltenen) Böen, die den festen Griff um den Lenker als wichtig bestätigen, scheint mir inzwischen aber auch eine nördlichere Komponente dabei. West-Südwest, vielleicht auch schonmal West, lässt angesichts des hohen Deichs neben mir die Gänge 5 und 4 statt 7 / 6 als angenehmere Fahrweise erscheinen. Macht nix.

Voraus, entlang des Zauns Richtung NABU-Vogelstation, deutet sich etwas an.

Tausende Nonnengänse dicht bei – so lange ich nicht stoppe, gar absteige, weichen sie nur (eifrig, protestierend !) aus.

Gaaanz langsam radeln – Fotos fertig, ich beschleunige wieder.

Da, Getöse hinter mir. Ich bleibe jetzt doch stehen. – Irgendwas hat die Gänse aufgescheucht ! ? !

Und dann sehe ich ihn im Augenwinkel – etwas Rechteckiges hoch am Himmel zieht in meine / der Gänse Richtung.

Der Seeadler stört sich an mir, zieht seitlich und höher schraubend weiter. Immerhin, man glaube mir, „links oben“.

Blick zurück, Eichenhorizont Giesensand, Pappelhorizont Fährmannssand.

Die abgeschlossenen Marschwiesengräben Giesensand sind vom Regen der vergangenen Wochen und Tage gefüllt.

Eine Wolle-bestückte SchafSchubberStelle in der Nähe des neulich beschriebenen Kleinmarder-Treffs.

Zum Schluss noch ein Blick über die Elbe querab Alter Heuhafen Hetlingen. Niedersachsen wird besonnt. „Die Sonne strahlt Regen.“, so sagt man wohl.

Auch wenn die Elbe keinen Eisgang führt – das Vergehen der Tideröhrichte ist vorbestimmt. Große Flächen sind bereits abgestorben – und von bewegtem Wasser im Tidegang wegtransportiert.

Einen Großteil sammeln die Deichsicherheitsverantwortlichen bzw. von ihnen Beauftragte dann als Treibsel im Flutsaum auf. Die Grasdecke am Deich muss ihre Sicherungsfunktion behalten.

Binnendeichs, am Marschgraben Richtung Giesensand, sehe ich noch eine Neuerung. Wenn das man kein Wolfs-sicherer Zaun geworden ist.

Ein paar wenige Menschen, teils mit Hund, teils mit Sticks, sehe ich dann doch noch. – Das wäre ja sonst fast zu einsam gewesen.

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Frühlingshaft, die Sonne wechselt gegen Mittag die Hausseite.

Natur- und Kunsthöhlen werden von aufgeregten, piepen- und singenden Vögeln beforscht.

Andere Seite – die Sonne ist schon da.

Was ist das, ist denn schon Mai? Scholle Finkenwerder Art – ein Genuss!

Da geh` ich demnächst wieder hin – wenn`s passt, auch im Plural.

Und nachmittags an die Elbe – Wolkenhorizont kaschiert etwas den 15 Uhr-Eindruck.

Zu Gucken gibt es immer etwas, manchmal auch zu sehen.

YM Essence, ein kleinerer Containerfrachter, fährt seewärts.

… seewärts …

Bugwellen landwärts – je nach Tide-Phase leicht unterschätzt in ihrem Aufschaukeln (heute schaukeln sie eher „ab“).

Essence, seewärts.

Und dann gibt`s noch ein Bisschen mehr Farbe.

Der 200 m Massengutfrachter Federal Ems hat ebenfalls den Hamburger Hafen verlassen, steht ziemlich hoch, sieht leer aus.

Der Wolkenhorizont hat binnendeichs das Hinterland schon in Schatten gelegt. So verschiebe ich die angedachte längere Rundfahrt auf ein ander Mal.

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Die Route entsteht beim Radeln – manchmal. Das war gestern angesichts dunkelgrauem Himmel und angesagtem, aber zunächst nicht fallenden Regen jedenfalls so. Die Luft war feucht bis z.T. tropfig, aber als Niesel empfand ich das nicht. So wurde meine Rundtour immer ausgedehnter – Wedeler Autal nach Osten, Richtungswechsel vorbei Wassererlebnisbereich Wedeler Au, rein nach Hamburg, auf der Veloroute 1 weiter, Rheingoldweg Rissen, vorbei Schöns Park, links rum in den Klövensteenweg, erneutes Queren der Wedeler Au.

Links rum entlang des weitgehend von Kiefern frei gestellten Schnaakenmoors.

Nun ist das mit Mooren so eine Sache. Freistellen ist schon prima. Am Wichtigsten ist aber, bis zu erwünschter Zielvernässung Abflüsse zu minimieren bzw. zu stoppen – und vor allem, dass es einen Niederschlagsüberschuss gibt. Das war bekannter Maßen in 2018 und 2019 nicht der Fall. – Inzwischen, ablesbar an online-Gewässerpegeln, reichen die Niederschläge immerhin seit Oktober zwar aus, regelhaft Mittelwasser zu halten (das war z.B. im Vorwinter „einen tiefer“, durchweg bei Niedrigwasser – Wahnsinn, für die „nasse“ Jahreszeit!). Aber Forstleute weisen regelhaft darauf hin, dass für „Normalverhältnisse“ auch weiterhin noch allerhand Wasser fehlt, den Wurzelhorizont der Bäume zu durchfeuchten.

Immerhin, wo oberflächig wasserundurchlässige Schichten anstehen, staut sich bereits mehr oder weniger ein.

Im östlichen, vor einigen Jahren entbaumten Moorbereich dominiert Pfeifengras. Für Moorverhältnisse fehlen noch 2-4 Dezimeter Wasser.

Nördlich des Weges erscheint die Optik günstiger, immerhin stauen die Gräben inzwischen ein.

Tümpel, Heide, Moor – solch Kulturlandschaft will ständig beobachtet und unterhalten sein.

Angesichts oberflächennah undurchlässigem Untergrund stauen sich die jüngeren Niederschläge in diesem Tümpel großflächig.

Ein anderer, vor jüngerer Zeit angelegtere Tümpel – hier fehlen sichtlich die 2-4 dm, auch leidet sein Umfeld offenbar unter häufigem Besuch frei laufender Hunde.

Auch und gerade als Hundefreund muss immer wieder klar sein: Gegen Trinken am Rand wird kaum jemand etwas einzuwenden haben. Aber das flächige Herumstöbern („meiner tut nix!“) stört Flora und Fauna erheblich und ist daher aus gutem Grund verboten.

Der Tümpelrand, Wasserdefizit, Heide, Kiefernwald.

Andere Wegseite, Reste eines Birkenbruchs, Pfeifengras.

Wunsch nach Heide – was früher Zeichen der Flächenübernutzung war, ist heute mangels Ursache und neuer Ursache Nährstoffüberschuss über den Luftpfad ein mühsamer Kampf um Verjüngen und Erhalt.

Wald, Heide, Moor, Fliess- und Stillgewässer – der abwechslungsreiche Klövensteen ist eins meiner Lieblingsziele. Das muss sich nicht mit meinem Bevorzugen von standorttypischer Sukzession, z.B. bei meinem Bach-Tick hin zum standorttypischen Uferbaum, zur Baumallee, zum Auwald beissen – alles zu seiner Zeit an seinem Ort.

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Der Wetterbericht hatte dicke Wolkenpakete, nachmittags auflockernd, zunehmenden Wind und, hier im südlichen Schleswig-Holstein, bis eine Stunde Sonne angesagt. Beim morgendlichen Radeln an Wedels Südrand, Schulauer Hafen an der Elbe, ergab sich Folgendes.

Da ist sie schon, die Sonne – sehr schön!

Wir nähern uns Röhrichttreibsel (das muss wohl noch von leichter Sturmflut am 4. Januar da liegen?), einer Möwengruppe und – auf der Elbe – einem stationären Bagger. Der muss offenbar etwas Sperriges entfernen, bevor der große SaugKlappBagger „Willem van Oranje“ wieder sauber saugen kann.

Leider habe ich nicht nachgesehen, wer der Kleine da auf der Elbe war.

Die Lachmöwen sind die Ruhe selbst.

Dann fliegen die meisten doch kurz auf.

… nicht alle – und recht widerwillig.

Blick nach Osten – sowas wie Seenebel (sagt man das? – in der Süßwasserstrecke der Tide-Elbe?), der Hamburger Hafen ist nicht zu sehen.

Auf dem Rückweg – same procedure …

Naaaaa …

Na also.

Mittendrin – die Hartnäckigen bleiben sitzen.

… und durch.

Wem vielleicht auf vorherigen Fotos etwas Neues, Gelbliches quer am Hafenende aufgefallen war …

Jaaa, es scheint wahr, der jahrelang vor sich hindämmernde neue Hafen erhält erste Randbebauung.

Es scheint einen mutigen Investor zu geben, der hier mit dem lange vorgesehenen Hotelneubau beginnt.

Das wird was – zunächst mindestens für Baustellen-Touristen!

Die angesagte eine Stunde Sonne hatten wir netterweise also schon am Vormittag. Mindestens einen Nachschlag von einem Teil einer weiteren Stunde (oder mehr ?) folgte am Nachmittag. – Da kann der Regen der nächsten Tage ja kommen.

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Im vorigen Beitrag, „Mit der Morgensonne – Wedel – Hetlingen, im Uhrzeigersinn“ hatte ich diesen gesonderten Beitrag angekündigt.

Es war fast genau in der Mitte meiner Rundtour, als beim Radeln etwas Weisses rechts seitwärts im Augenwinkel aufblitzte. – (Vorsichtig, kalte, teils feuchte Fahrbahn!) Schnell das Rad gestoppt.

Tatsächlich, jenseits des Marschgrabens – ich stehe regungslos auf dem Deichverteidigungsweg, ist etwas Weisses.

Dasselbe, Büschen grösser, in quer – ein Hermelin / Mauswiesel !

Das Mauswiesel flitzt, ist stehe still.

Attacke ? ! ? Kommt das Kerlchen zu mir rüber?

Nee, doch nicht – zu nass und zu kalt !

„Rüber“ ist doch angesagt, neuer Test an anderer Stelle.

Fast geschafft, trockenen Fußes über Eis.

Hallo, ist da wer ? !

Ja, ich bin immer noch da. Das Wiesel ist vielleicht 6 m von mir entfernt. Und hat irgendetwas bemerkt, immerhin stehe ich frei auf freiem Deichverteidigungsweg, die Sonne im Rücken.

Schnell ist es dann verschwunden, tauchte nicht noch einmal auf. Ob es in einem Mäusegang verschwand, nach links oder rechts flink etliche Meter entlang der Wasserlinie wegsauste – jedenfalls war es beim Nachsehen nirgendwo mehr zu erblicken.

Zu Hause begeisterten die Fotos insbesondere die jüngste Generation, alle fieberten mit, auch bei Bilderschau im Internet.

Im Internet ist zum Mauswiesel auch mehr zu finden, z.B. die fast vergessene Tatsache, dass Hochgestellte gern einen Mantelkragen zur Schau stellten – aus Hermelinfell. Dabei stelle ich überrascht fest, dass bei mir der Begriff Hermelin aus Kinderzeiten offenbar mit dem Mauswiesel verbunden ist. Angesichts seiner schlanken Kleinheit gehe ich weiter davon aus, es mit einem Maus- und nicht mit einem Wiesel zu tun gehabt zu haben (oder? fast lassen mich die vergrößerten Fotos zweifeln). – ? Irren ist allerdings menschlich !

Der Deich jedenfalls, dessen ultra-gestörten Rasen ich in anderen Beiträgen beschrieb, braucht dieses Tierchen mehr denn je.

Was für ein Erlebnis!

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Meist fahre ich die Tour Wedel-Hetlingen „linksrum“, gegen den Uhrzeigersinn. Ich entscheide mich gelegentlich anders, wenn entsprechende Windrichtungen und / oder -stärken mich veranlassen, Gegenwind hinter dem Deich zu vermeiden.

Im neuen Jahr war das nun schon zweimal der Fall. Im Folgenden bringe ich Fotos vom 2. und 5. Januar zusammen – das wird sicherlich an dem einen oder anderen Bruch zu erkennen sein. Am ersten Tag hatte es nachts gefroren, am zweiten sorgte immerhin kalter, ziehender Wind dafür, dass feuchte Stellen punktuell bis flächenhaft überfroren sein konnten. Ein Bisschen mehr Aufmerksamkeit als sowieso war also angebracht.

Wedeler Binnenelbe querab Austraße – es geht auf Tidehochwasser zu.

An Teilen des Himmels lässt sich das „Zuziehen“ bereits nachvollziehen.

Richtung Nordwest sieht es aber sehr passabel aus – ich radele unter der Sonne.

Blick vom Hauptdeich über die – volle – Binnenelbe auf Wedel in der Morgensonne. Dahinter, über der Geest, ein gut kontrastierender, dunkler Himmel.

Auf dem Sperrwerk Wedeler Au – Deichschafe im Gegenlicht.

Manch einer mag den Blick / das Foto „mit der Sonne“ vorziehen – Licht und Schatten.

Die Brückenbaustelle Langer Damm – Röhrichte und Tideauwald angestrahlt.

Vor dem Sperrwerk, die Elbe, Thw – „die Wanne ist voll“.

Bereich Süßwasserwatt Fährmannssand – die Elbe bei Tidehochwasser, Butendeich-Farben – Möwenweiss auf einer Buhne.

Die Hochspannungsleitungen über die Elbe jenseits Hetlingen – auch vom dortigen Horizont ist das Zuziehen des Himmels nun erkennbar.

Himmelspiegeln – seltener Anblick im, nun vollen, Marschgraben querab NABU-Vogelstation.

Kurze Strecke weiter hatte ich ein unerwartetes Treffen, über das ich in einem eigenen Beitrag berichten werde.

Baldige Verdunklung kommt näher.

Beim alten Hetlinger Heuhafen radele ich nochmal auf den Deich, Tideröhricht in letztem, morgendlichem Gegenlicht.

Hinterm Deich, Marschgraben Giesensand – Raureif und Randfrost.

Dann doch schneller als gedacht – am Himmel vereinigen sich Wolkenpartien, eine schnelle, tiefere Front zieht alles zu.

Schon ulkig, so eine Entwicklung an zwei Tagen an gleicher Stelle und in ähnlicher Geschwindigkeit – ich stelle das Fotografieren ein. Angesichts weniger Grad über Null sehe ich zu, nach Wedel zu kommen – halbwegs gegenwindwindfrei angesichts Baum-, Wald- und Knickpartien.

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Neben anderen Restaurierungen ergab sich 2012 die Möglichkeit, ca. 400 m³ Kies und Geröll im Rahmen einer Ausgleich- und Ersatzmaßnahme als Lebensraumverbesserung in die Seeve einzubringen. Aus mehreren Alternativvorschlägen wurde eine Strecke bachab Wiedenhof ausgewählt. Nach den an der Este mit Lenkbuhnen gesammelten Erfahrungen sollte diese Variante auch hier zahlreich angewendet sowie eine große, flächige Kiesbank angelegt werden.

Das sah im Januar 2013 dann so aus. Jetzt, Anfang Januar 2020, bestand die Gelegenheit, der Strecke einen kurzen Besuch abzustatten. Einige markante Eindrücke folgen hier.

Wo der Blick bis 2013 noch eintöniges Fliessen zeigte, ist nun kleinräumige Turbulenz über die ganze Strecke erkennbar.

Das Ziel, mit den Lenkbuhnen Lebensraumverbesserung herzustellen und gleichzeitig die angrenzenden Nutzungen unberührt zu lassen, wurde erreicht.

Damals neu geschaffene, interne Turbulenz geht nicht mit Ufererosion und Nutzungsschaden einher.

Jede Lenkbuhne ist belaicht, teils mehrfach – Beispiel rechtes Ufer.

Auch am linken Ufer ist etwas zu erwarten.

Beispiel Meerforellen-Laichbett linkes Ufer.

Das Umfeld der großen, flächigen Kiesbank mit Kolk bachab.

Beeindruckende AltErlen haben sich in der Strecke halten dürfen.

Was angesichts Fachgrundlagen, Gewässerschutzerkenntnissen im Zusammenhang mit der Nutzung unserer Landschaft sowie nötigen Handelns im Klimawandel hier aussteht, sind ein Randstreifen und der standorttypische Gehölzsaum.

Gleiches gilt für so gut wie jegliche, bisher „nicht verbessernd angefasste“ Örtlichkeit unserer Bäche und Flüsse. Wir gehen im ersten Verlängerungszeitraum zum Erreichen der fachlich und rechtlich verankerten Ziele bereits Richtung Ende, Dez. 2021 – ohne dass sich angesichts des (fast) Nicht-Handelns der ersten 15 Jahre Wasserrahmenrichtlinie Entscheidendes geändert hätte.

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Am Vorabend kam das Kinderfeuerwerk gut an.

Das alte Jahr ging gut zu Ende.

Am Neujahrsmorgen dachten wir zunächst – klare Sicht – über die eine oder andere Fahr-Alternative nach. Dann kam, wie von anderswo bereits im Verkehrsfunk verkündet, der Nebel – dicht.

So schwang ich mich auf`s Rad, während andere andere lokale Freiluftaktion wählten.

Neujahr im Autal.

Mancherorts waren Weidetiere von bebauungsnahen Weiden zum Jahreswechsel in den Stall transportiert worden.

Andernorts blieben offenbar Störungs-Unanfällige draussen.

Sie wirkten sehr zufrieden.

Kein Wunder, war doch noch gut Futter am Futterplatz – und draussen vor dem Zaun steht schon der Nachschub.

Na denn, alles Gute für 2020!

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