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Archive for 26. Juni 2022

Wedeler Marsch – Sommer, Sonne, was wollen wir mehr ? !

Vorteil der Marsch, regulierbarer Marschgraben, eingestaut – im Hintergrund Graureiher und -gans.

Regulierbarer Marschgraben, eingestaut – der Graureiher verlässt seine Position, noch `ne -gans.

Deichschafe – in ganztags direkter Sonneneinstrahlung offenbar bei Unwohlsein, versuchen, sich gegenseitig Schatten zu spenden.

Tideelbe, Süßwasserwatt Fährmannssand, gegenüber die Lühemündung mit Anleger, Tideniedrigwasser.

So lange die Elbvertiefung, auch der Meeresanstieg hier noch nicht die Brackwasserzone flussauf verschoben hat, kann Marschgrabeneinstau Grünproduktion ordentlich steigern. Im vorstehenden Foto sind allerdings auch die chronisch – na, schon akut! – fortschreitenden Folgen des Elbeausbaus und der permanent harten Unterhaltung zu erkennen. Das Absinken des Tideniedrigwassers entzieht mehrstündig länger Feuchtigkeit aus dem Umfeld als vor der Jahrtausendwende. Schlickumlagern sowie verschärftes Flutsystem höhen frühere Flachwassergebiete auf, sie entfallen als Kinderstube der Elbfische. Das Süßwasserwatt fällt länger trocken, im vorstehenden Foto erobern Binsen frühere Wattflächen.

Auf der Geest sieht es anders aus.

Pferdeweide – was da so idyllisch aussieht, …

… hat nebendran sein Wasser verloren – den als „Himmelsauge“ im Volleinstau hier im Blog vorgestellten Pferdetümpel.

Kontrollfoto nach Schlagregen: Da braucht es offenbar etliches mehr, bis hier wieder offenes Wasser steht.

Haben wir Menschen irgendwas gelernt?

Grüne Berufe – offenbar nicht. Ganze Quellbachschüttungen werden nach wie vor in voller Sonne verpumpt.

Grüne Berufe – dies mag ja idyllischer aussehen, ist in seiner Mengenwirkung aber genau so verheerend für Bäche und kleine Flüsse im Umfeld.

Wo ich nun so über Wasser und Trockenheit, menschenverschärfte Situation für unsere Gesamtlandschaften, sinniere, kommt mir noch was Trockenes in den Sinn.

In den vergangenen Wochen fielen mir an Hauptstraßen gelegentlich, lokal bereits auffällig, auf dem Radweg liegende Großinsekten auf, die wohl nach Auto-crash dorthin geschleudert bzw. -geweht wurden. Irgendwie ging mir „…nuss“ im Kopf rum. – Keine Lust anzuhalten und zu gucken. – So kommt die „…nuss“ ja nie aus dem Kopf! – Nun wollte ich mal aufpassen, ein Foto machen. Wie immer: gar nicht so einfach, wenn die „richtigen Tage / die richtige Zeit“ vergangen …

Es klappte dann doch, etwas sehr lädiert zwar, aber gut erkennbar – keine Nuss! Ein ansehnliches Teil, das Absteigen hat sich gelohnt.

Tabanus – ich nehme mal an, dass es sich um die Pferdebremse handelt.

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