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Archive for 6. Juni 2022

Am Nachmittag des Ankunftstages starteten wir zu einem kleinen Anradeln, hier auf einem gewässerbegleitenden Deich / Damm.

Wer sucht, der findet. Verglichen mit Wedels Radfahrsituation sind wir von Leipzig „binnen wie buten“ ultra-begeistert.

Gewässernamen lasse ich weg, folgen aus Anlass gelegentlich anderswo. – Viel Stau-geregeltes findet sich in Leipzig und Umrum.

Hier wird ultimativ wenig von oben zudotiert.

Zwar befinden wir uns in einer eher (allzu) trockenen Zeit, durch die Stauregelung ist in Leipzig aber allerlei Varianz steuerbar.

Vieles ist (allzu) tief eingeschnitten, entwässert die Landschaft unnötig.

All das Wirken aus Beton und Stahl ist allerdings eine – bislang nicht wesentlich verbesserte – Erbschaft aus unschöner, brauner (und danach angeschlossener, roter) Vergangenheit.

Gelegentlich sind Turbulenzen sichtbar …

… die sich hier sogar, wenn auch tief, kanalartig, ein Stückchen streckig entwickeln dürfen.

Noch`n Gewässer – auch (allzu) tief eingeschnitten.

Eine Bahnstrecke quert die Gewässer, teilt den Auwald.

Im Auwald prägt optisch sowie geruchsmäßig Bärlauch die Szene. Der Frühblüher vergeht, entsprechend seiner Natur.

Wenn der Bärlauch blüht, macht der Leipziger Auwald einen ganz anderen Eindruck, hier im Mai 2019.

Ordentlich Samen wurden gebildet.

Samenstände, geblitzt.

Ein kleines Gewässer in Auwald-Höhe.

Es handelt sich um einen ersten, kleinen Versuch, dem Auwald wieder mehr Wasser zuzuführen.

Was für eine Vielfalt an Gewässern in Leipzig! Ein jedes hat seine spezielle Herausforderung an uns Menschen, verursacht vor allem durch uns selbst – draufgesattelt das verschärfende Geschehen des Klimawandels. Den haben wir zu „guten“ Teilen auch selbst verschuldet.

Es gibt also viel zu tun. – Packen wir`s an (?) !

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