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Archive for 12. Oktober 2022

Morgens, wie vorhergesagt.

Da fahren wir, südlich des Nationalpark Kellerwald, zum Schneewittchendorf Bergfreiheit, (besonderes, altes Recht) , hier der Ort.

„Die Welle“, linker Teil.

„Die Welle“, rechter Teil.

Freiliegende Erdgeschichte – wie frische Abschläge an der Wand und Verbliebenes davor zeigen, ist diese Stelle interessant für Stein- und Naturforscher.

Bergfreiheits Edelsteinschleiferei bietet Einblick in das gesamte Spektrum von Steinen, Edelsteinen – „Schleiferei-Fest“. Wir können uns alles in Ruhe ansehen – frühes losfahren und für andere eher abschreckendes Wetter sichern uns dieses Privileg. Als wir fertig sind, wird`s langsam voller – Zeit, weiterzufahren.

Neben allerlei Besonderheiten aus dem Ausland bis Übersee sind auch Kellerwaldsteine – wie man sie „überall“ finden kann – von Klein bis Groß anzusehen.

Besonders Interessierte können an Bergwerkführungen teilnehmen.

Infotafel „Das wilde Urfftal“ – hier lässt es sich trefflich wandern. Zahlreiche Berge und Schluchten mit ihrer unterschiedlichen Flora und Fauna bieten für vielerlei Naturerlebnis Raum.

Zwergenparade, Schneewittchen in der linken Dreiergruppe – der Interessent rechts überschreitet das Gardemaß allerdings.

Wir fahren durch das schöne Wese-Tal, erreichen die Arche-Region Kellerwald. – Stürmisch und nass – schnell rein ins Info-Haus.

Auch zum „rauen Kellerwald“, alter Wald, Dauerwald, ist hier allerhand zu lernen.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Arche-Region nachhaltig aufstellt. Leider habe ich über die Jahrzehnte allzu oft Programme „im Namen des Herrn unterwegs“ erlebt, bei denen krasse Überweidung den Charakter und die Vielfalt des Umfelds erheblich schädigt.

Wir fahren weiter, picknicken kurz an der alten Herzhäuser Ederbrücke. Etwas aufwärts liegt bei Vollstau des Sees die Stauwurzel.

Wieder auf dem Berg, KB – die Sonne bescheint regenglänzende Dächer.

Herbstlaub leuchtet, das nächste „Wetter“ naht.

Und schon ist es da.

Wohl dem, der beim Hausbau vorsorgte und gute Bezugsquelle Holz hat.

Aussicht vom Berg – sieht gut aus. Die Wohnung ist vorgewärmt, wir fahren nochmal in die Stadt.

St. Kilian.

St. Nikolai, vorn die ehemalige „Alte Landesschule“, wo ich vor Urzeiten mein Abi ablegte.

Der Neubau steht seit langem „auf dem Berg“, nicht weit entfernt von unserer Super-Unterkunft.

Nächstes Jahr, 2023, kommt der nächste Abi-Fünfer – ob unser Jahrgang in solch Alter schon bei Fünfer-Jubiläen eingeladen wird?

Wieder oben – zitter, zitter – Nachbars Lampen (fast schon aus) erscheinen fast scharf. Für den Mond hat`s nicht gereicht.

Eins (und noch viel mehr) nehmen wir mit nach Hause – hier steht ein Sternenhimmel … ! ! !

Nächster Morgen, früh gefrühstückt – und los.

Leere Straßen, gut gewählt, die Fahrt vergeht wie im Flug. – Hier: Sonnenwetter im Norddeutschen Tiefland.

Ein ordentlicher Schauer nördlich der Harburger Berge, beim Eintritt ins Elbe-Tal, musste dann doch noch sein.

Die Dauerbaustelle für dieses Jahrzehnt, südlich des Elbtunnels (nördlich geht`s ähnlich weiter), durchfahren wir ohne Probleme.

Wenn wir bei nächsten Fahrten auch so schlau planen … – Vielleicht war das aber alles auch nur Glück.

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