Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 20. August 2020

Es galt, einige private Termine in kleinem Familienkreis durch ein Essen zu würdigen. HH-Süderelbler und wir Wedeler wollten anradeln – aber wohin?

Die Elbe dazwischen, gute Verbindung von Wedel „rüber“, also nur noch speziell: wohin? Wie bekannt, radeln wir Stade und Buxtehude an. Wir waren aber auch schon in Cranz, HH – das soll es sein!

Also wieder mal hin, zum Willkommhöft.

Wir wählen die Lühe-Schulau-Fähre. Sie liegt bereit.

Fast Tideniedrigwasser (ca. 3,6 m tiefer als der heutzutage normale Flutwasserstand) – Blick nach Osten, HH. Von dort naht ein kleineres Containerschiff, davor dreht gerade ein Hopperbagger diesseits der Landesgrenze, liegt quer.

Seewärts verschwindet einer der großen grauen Hopperbagger zum Verklappen seiner Fracht in der Elbmündung.

Soll man es nicht hinterfragen, es scheint …

Kurz vor Besteigen der Fähre passiert der Containerfrachter, die 178 m lange Delphis Gdansk.

Wir sind an Bord, Blick südwärts – das Tideniedrigwasser macht Sandstrand und Watt der Elbinsel Hanskalbsand sichtbar.

Von Hamburg kommend fährt ein auffällig schmaler Frachter (95 x 14 m) vorbei.

Fernblick – die Delphis Gdansk fährt bereits dicht vor unserem Ziel, der Lühemündung mit dem Anleger Lühe.

Wir sind pünktlich losgefahren, passieren die aus vielen Berichten hier bekannte lange Buhne auf dem Süßwasserwatt bei Fährmannssand (die, wo gelegentlich Motor- und Segelyachten gestrandet drauf zu sehen – und zu retten – sind).

Da sind (wieder) 3 Leute im Watt. Wird das Mode, oder was?

Schiffsbegegnung, Segler und Arbeitsschiff Dwarsloch.

Schiffsbegegnungen, Dwarsloch und mehr.

Die Dwarsloch ist ein Arbeitsboot der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung.

Voll beladen naht von Hamburg her der große grüne Hopperbagger Scheldt River – er verklappt bei St. Margarethen.

Hoffentlich weiss die Elbe, wissen Ebbe und Flut, was sie mit dem Material anstellen sollen. Sei es, dass „die neue Insel“ (vielleicht schön), sei es dass das Wattenmeer bei Cuxhaven (sicherlich gar nicht schön) gefüttert wird.

Blick Richtung Nordsee, Stader Industrie voraus – was für eine Sicht!

Aber auch „was für ein Anblick“. Wer an die 1970er zurückdenkt mit ihrem Wahn, die gesamte Elbestrecke seewärts mit Industrien und Kernkraftwerken vollzupflastern, ist froh, dass dieses Beispiel menschlicher Gier nicht Realität geworden ist.

Wir wenden uns ab. Die Fähre will schliesslich am Anleger Lühe ihr Ziel erreichen.

Gut 20 Minuten Fahrt – da kann man nicht meckern. – Tideniedrigwasser, die Verbindung zum Land ist ein mehr als 45 Grad steiler Klettergang geworden.

Wir schafften das (alle!). Die mit den teils gut beladenen E-Rädern, offenbar ohne Schiebeunterstützung (oder nicht bekannt?), hatten schwer zu tun.

Demnächst geht`s mit dem Rad nach Cranz, HH.

Read Full Post »