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Archive for 11. August 2020

Wir hatten uns – auch wegen günstiger Windrichtung – für unsere Stade-Tour die Hinfahrt mit der Liinsand ausgesucht, Radeln nach Stade und dann nach Lühe. Von dort fährt die Lühe-Schulau-Fähre nach Wedel.

Nach dem Mittagessen sind wir zu unseren Rädern am Hafen zurückgekehrt. Die Flut läuft auf, das Klarwasser der Schwinge wird von dickem Schlickwasser von der Elbe her eingestaut.

Am Schwingedeich entlang sind wir inzwischen nahe der Elbe angekommen. Auwaldreste lassen uns das erkennen.

Eine Kuppel hinter Obstplantage – nein, keine Biogasanlage. Noch lange wird das stillgelegte Kernkraftwerk Stade die Optik hier an der Elbe bestimmen.

Gras drüber gewachsen … – An Ost-West müssen wir weiter arbeiten.

Wir queren den Hauptdeich. Hoch stehen wir über dem Obstbaugebiet Altes Land.

Blick zurück – der knallvolle Parkplatz des Elbe-Sandstrands Bassenfleth, dessen Belegung wir auf der Hinfahrt bestaunen konnten.

Gedränge auf dem Deich – die Deichschafe verschaffen sich angesichts fehlender anderer Möglichkeiten selbst Mini-Schatten.

Auch nebendran drängt`s sich. Dort steht eine Riesenschlange am Eingang eines Freibads an.

Wir radeln eifrig – folgen wir Zeichen am Himmel? Nein, wohl eher einfach dem Vordeichweg.

Achtung, wir haben mal keine Vorfahrt – wenige Engstellen gilt es zu beachten.

Und da kommt Lühe in Sicht, der Anleger der LSF ist nah.

Wir haben Zeit.

Der 144 m Öl-/ChemieTanker Stenheim zieht Richtung Nordsee vorbei.

Am Anleger – bitte einfach glauben, so toll ist das Foto nicht – ein Mauswiesel huscht blitzeschnell über den Anlegerdamm, erforscht jede Ritze, jedes Grasbüschel.

Von Hamburg nähern sich mehr Schiffe. – „Achtung, Gefahr“ auf dem roten Schild – weist das auf die schwarze Wolke über dem vorderen Schiff hin?

„Schwarz“ nähert sich.

„NO SMOKING“ – sehr interessant.

Der 120 m Öl-/ChemieTanker Tigris wird auch durch die bunte Umrahmung nicht entschärft.

Wir besteigen die Lühe-Schulau-Fähre.

Von Hamburg kommen weitere Schiffe.

Auch von See zieht eine bunte Reihe heran.

Containerfrachter der 360-, gar 400- oder 400+- Meter-Klasse sind nicht dabei. Wie zur Hinfahrt wird es auch für die Rückfahrt einen eigenen Beitrag „Schiffsbegegnungen“ geben.

Wir sind gut unterwegs. Die Aussendeichrinder Fährmannssand kühlen sich jetzt im auflaufenden Wasser der Flut.

Land und Wasser, Pflanzen, Tiere und Technik – ultratrübes Elbwasser (nein, das ist hier nicht die natürliche Trübungszone einer Flussmündung im Übergang Süß- / Salzwasser).

Wir passieren den Sandstrand Wedel – belebt / belegt.

Der Schulauer Hafen, gleich legen wir am Willkommhöft an – West- und Ostmole, im Hintergrund die Hotelbaustelle.

Demnächst folgen die Schiffsbegegnungen dieser Fahrt.

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