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Archive for Juli 2020

In Gärten seit geraumer Zeit zu sehen, jetzt auch in freier Wildbahn, an Bächen Schleswig-Holsteins: Der Dost zaubert Schmetterlinge herbei.

Zwar sind das nicht die aus früheren Zeiten bekannten Mengen … – Neben Pfauenauge und Admiral flog im Wesentlichen Kohlweissling.

Als Symbol für gewässergeborene Insekten sind wohl Libellen im Juli am Auffälligsten – hier in übersonnter Bachstrecke 3 Weibchen der Prachtlibelle Calopterys splendens.

Etliche Pferdeheuwiesen sind noch immer nicht gemäht. Da springt es zahlreich, kleine graubraune Heuschrecken.

Aber da ist doch …

Ja, mindestens eine Art aus der Gruppe großer Heupferde.

Weggesprungen … – ganz rechts am Rand ein kleiner graubrauner Heuhüpfer.

Da ist er wieder, der große Springer. Der ist aber auch elegant, so einen mit teils rotem Oberschenkel kenne ich nicht.

Wer kennt das Tier, nennt den Namen?

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10 Tage vor dem Sonnenspaziergang vorgestern sah es ganz anders aus. Für uns Tieflandbewohner, fast völlig Regen-entwöhnt, fiel da wirklich Nennenswertes vom Himmel. Letztlich brachten 2 Tage Regen die Bäche, deren Einzugsgebiet getroffen wurde, aus der Niedrigwassersituation heraus – leider nur für eineinhalb Tage.

Auch und gerade bei Regen lohnt sich ein Spaziergang im Forst Klövensteen, Hamburger Westen.

Die oberflächennahen Grundwasserspeicher sind so leer und der Waldboden so aufnahmefähig, dass in Gräben und Bächen bislang kein Wasser ankommt.

Die Stillgewässer liegen mehr als einen Meter unter Vollstau.

Es regnet munter vor sich hin. Verfestigter Waldboden im Wegebereich lässt große Pfützen entstehen.

Den Waldrand, im Übergang zur „Zivilisation“, beherrschen andere Gegenwartsbilder.

Naturliebhaber, die es „Raus in die Natur“ zog, müssen nicht unbedingt für Wald und Baum, Wasser und Boden Verständnis mitbringen – Baum ab (alle Bäume ab), ja bitte!

Meine Güte!

Die Wedeler Au als erheblich Eisen-belastetes Fliessgewässer (Störung des Bodenwasserhaushalts durch Dränagen und andere Entwässerung) zeigt sich in Waschwassergrau.

Erste Ansätze zu Verbesserungen bieten flache in der Aue angelegte Mulden, in denen das seitlich zufliessende Eisen-reiche Wasser flächig mit Boden und Luftsauerstoff kontakten kann. Klare(re)s Wasser fliesst ab.

Nachmittags in einer Regenpause geht`s auf die Räder, für eine kleine Wedel-nähere Runde reicht es.

Immerhin, der Pferdetümpel ist nicht mehr völlig trocken.

An systematischen Schwachstellen der Tour ist erkennbar, dass der Landregen ein Bisschen gebracht hat.

… Das ist, wie gesagt, inzwischen 10 Tage her. Nun warten wir wieder auf Regen.  🙂  (Entschuldigung, liebe Sommerurlauber!)

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Was tun an einem warmen Sommertag, am Sonntag!? „Die Küste“ – ob Nord- oder Ostsee, oder hier lokal an der Elbe – ist voll, Randbereiche gut bevölkert, andere Ausflugsziele ebenfalls.

Da haben wir noch … den Klövensteen. Waldwege quer zu Hauptwanderrouten bewähren sich.

Bei solch Wetter am Besten anradeln, ggf. Freunde und / oder Verwandte treffen.

Den abwechslungsreichen Wald im Westen Hamburgs habe ich bereits mehrfach beschrieben.

Trotz der Regenfälle nach der ersten Juliwoche liegt der Entengrützeteich mehr als einen Meter tief vom Ablauf-Niveau entfernt.

Auch wenn`s ruhig scheint, Vorsicht! Reitwege queren – hier ein Herrenreiter mit eingebauter Vorfahrt und forschem Tempo.

„Was hat das Kind auf dem Reitweg zu suchen ! ! ! ??? !!!“ dürfen wir uns anherrschen lassen. – Hallo!, das Kind bewegt sich am Rand des Wanderwegs – und nach üblichen Gepflogenheiten hat der Stärkere auf den Schwächeren zu achten. – Dass kein falscher Eindruck entsteht: Hier herrscht normalerweise ein friedliches Miteinander, Reiterinnen und Reiter verhalten sich vorbildlich an Querungen.

Arbeitsspuren am Ausgang dieses Teils „Erholungswald“ beim Übergang Richtung Wedeler Au.

Auf der Suche – da hat sich auf dem Schotterweg doch etwas bewegt!?

Sieh an, so aufgeklappt flatternd wird er sichtbar, der Bläuling.

Nebendran zeigt eine aufgelichtete Fläche, dass Förster und Forstmeister Sturm am Zukunftswald arbeiten.

Nach und nach verschwindet das Nadelholz älterer Forstgeneration.

An der Wedeler Au – Umweltbildung live.

Ein Jack Russel zu Kurzbesuch zeigt uns seine Lieblingsquietschente.

Die Optik eines Eisenbachs (offenbar viel mehr Unterstützung zur Abhilfe erforderlich): flach zeigt klares Wasser, tief den Zustand Waschmaschinenwasser.

Igitt – „tief“ im Detail. Bei solch schwacher Wasserführung bewirken selbst die Totholzlenker keinerlei belüftende und klärende Verbesserung.

Dazu folgt im nächsten Beitrag ein Foto mit Verbesserungsansatz.

Zurück geht es durch den lichten, (noch) angenehm kühlen Sommerwald.

Vorbei am Seerosenteich – jede Menge Libellen schwirren durch die Luft.

Ruhebank hinter Grafitto-Schild, von anderer Familie genutzt.

Ein Wasserhund, Cockerspaniel, spielt Verstecken.

Ja, hier gibt es Sturz- und Kletterbäume – Nutzung auf eigene Gefahr.

Innere Struktur kann auch studiert werden.

Im Baumstumpf arbeitet es – Sägemehl am Waldboden und in verschiedenen (Spinnennetz-)Ebenen.

Da sind die Profis, souverän!

Auf dem Rückweg – Mensch und Natur.

Das war eine schicke Wanderung – gern wieder bei solch Sonnenschein!

Dass es auch anders geht, hatten wir 10 Tage vorher getestet. Demnächst mehr davon.

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Nachdem wir die Wollhandkrabben ausgiebig betrachtet haben, vgl. gestriger Beitrag, ging es mit dem Bekiesen los. In den Vorjahren bekieste Punkte wurde locker mit Kies „im Schüttwinkel“ ergänzt. Einige überbreite Stellen Richtung Grundstücksende bachab erhielten neue Kies-Depots.

Kleiner Hinweis zu frei liegendem, dunkel oder grün überwachsen erscheinendem Kies: Wir befinden uns hier im Tidebereich des Pinnau-Einzugsgebiets, Tideniedrigwasser. Gegen Ende der Flut staut sich an dieser Strecke des Ohrtbrooksgrabens je nach Wind und Wetter sowie natürlich „von oben“ kommender Wasserführung bis zu 1 m Wasser hier ein. Mit der Ebbe erscheint wieder der Eindruck des seewärts abfliessenden Bachs.

Neuer Schüttwinkel auf Altkies.

Mit geeignetem Gerät und versiertem Fahrer geht die Arbeit schnell voran.

Hier wird an überbreiter Stelle ein Punkt ergänzt.

Kies im Schüttwinkel.

Wir arbeiten auf der Uetersener Seite, gegenüber blüht eine Ökofläche Torneschs.

Intermezzo.

Hoch-ge-beamte Kiesel ! ?

Nein, Jungsspaß zwischendrin – Platsch!

Wir haben das Ende des Grundstücks erreicht – Lindenschatten.

Der Radlader fährt zurück.

Auf Mähflächen liegender Kies wird in den Bach geschaufelt oder geworfen, damit kein Mähwerk beschädigt wird.

Aus gleichem Grund ist die Lagerfläche mit dem Radlader glatt gezogen worden.

So verlassen wir zufrieden den weiter strukturierten Bachlebensraum.

Schulen des Umfelds werden, wie üblich, ihre Untersuchungen fortsetzen.

Ob nächstes Jahr eine Erweiterung der Strecke erfolgen wird?

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Motto des Tages (wusste ich erst aus der Situation heraus): „Wer in einem harten Panzer steckt, hat vielleicht irgendwann ein Problem.“

Das jährliche Lkw-Äquivalent Kies (15 t) lag am Ohrtbrooksgraben nach Mähen der Wiese bereit. Wie üblich sollte vom Grundeigentümer mit Zustimmung von Wasserverband und -behörde Lebensraumverbesserung stattfinden.

Es ging los.

Die Enkel des Grundeigentümers, tolle Sache in den Ferien, waren mit dabei – ggf. Kies von der Mähwiese weg in den Bach bringen, damit Mähwerke künftig keinen Schaden nehmen.

„DA, daaaaa! Tote Krebse!“

Mal nachsehen. – Tatsächlich, da liegen etliche Krebse, Wollhandkrabben, rücklings auf dem Gewässerboden.

Ich drehe ein Exemplar mit meinem „dritten Bein“, einem Haselstock, um.

Oh Schreck – der Krebs ist weck!

Der Rückenpanzer ist aufgeklappt, der ehemalige Inhaber sitzt irgendwo versteckt, als „Butterkrebs“. Wenn er nicht von Interessenten wie Fischen, Vögeln, Otter jetzt gefressen wird, legt er sich wieder einen – größeren – Panzer zu. Und so geht das weiter, bis irgendwann die Laichzeit die erwachene Wollhandkrabbe Richtung Brackwasser auf Wanderschaft zieht.

So, den Rückenpanzer wieder runtergeklappt, sieht das Ganze fast lebendig aus. Vielleicht ist das Tier ein Bisschen blass …

Das war ja ein interessanter Start – die Natur hat „das Problem“ harter Panzer also seit Langem gelöst. – Demnächst folgt hier der Beitrag über das diesjährige Bekiesen.

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Riesenbärenklau am Bach, blühend – höchste Zeit, die Pflanze zu beseitigen.

Der Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) produziert schwimmende Samen, jede einzelne Pflanze unendlich viele. So können bereits Einzelpflanzen lange Ufersäume, große Flächen mit diesem „invasiven Neophyten“ erobern.

„Unendlich viele“ gibt es nicht? Ok, Inaugenscheinnahme vor Ort oder Fotos bieten die Möglichkeit, reale Zahlen zu ermitteln. – Und ein besonderer Trick für Erfolg: die Samen liegen, quasi als Samenbank im Boden, bereit bis zu 8 (acht), gar 15 (fünfzehn!) Jahre zu keimen. Es ist also angebracht, konsequent den Anfängen zu wehren.

„Blüten zu Samen …“ – einfach mal zählen.

Vorsicht bei Hautberührung im Sonnenschein! Schwer heilende, flächige Wunden sind die Folge.

Die Beseitigung der Pflanze erfolgt am Besten durch Zerstören der Wurzel, künftige Probleme sind durch Entfernen des Blüten- / Samenstands (am Besten im Restmüll) zu verhindern.

Bloßes Abhacken der Blüte bringt in tieferen Blattachseln neue Blüten. Sequentiell fortgesetzt – und nachgesehen! – kann man staunend feststellen, dass bei solcher Behandlung bis auf Rasenhöhe nach und nach Blüten gebildet werden. Auch die letzte, kleinste hat mehr als 50 Teilblüten, also eine entsprechende Zahl an Nachkommen zur Folge.

Konsequentes Eingreifen erinnere ich gut aus meiner Wandsbeker Zeit. Da haben wir auch einen Umwelttipp gebastelt, der sich bis heute bewährt.

Also: nachmittags nochmal hin, geschützt und bewaffnet (lange Ärmel, (Sonnen-)Brille, Spaten).

Vorsicht vor Verwechslungen! Heimische Wiesenbewohner wie Wiesenbärenklau (Heracleum spondylium) oder Engelwurz (Angelica archangelica) sollen nicht entfernt werden! – Für mich sind die spitzig-zackigen Blätter des Riesenbärenklau das besten Anzeichen, dass ich „richtig liege“.

Ja, ich habe den Spaten begründet mitgebracht.

Schnell noch ein paar nebenbei entdeckte Exemplare Drüsiges Springkraut ausgerissen – ebenso ein heimische Arten extrem verdrängender Neophyt.

[Kleine Handreichung zum Drüsigen Springkraut: Umwelttipp des Bezirksamtes Wandsbek, Hamburg.]

Und dann – nochmals: Vorsicht vor dem beim Zerhacken des Riesenbärenklau freiwerdenden, reichlich vorhandenen Pflanzensaft! – Stengel kappen, Blüte in den Müllsack, Wurzel zerhacken.

Glück gehabt, dass es sich hier bisher nur um eine Einzelpflanze handelte!

Fertig.

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Nun hat es vorige Woche 2 lang Tage richtig schön geregnet. Pfützen zeigen noch Reste des Landregens an, der gut versickern konnte.

Das Grün freut sich offensichtlich und wächst munter drauflos. In einigen Bächen stieg die Niedrigwasserführung, verharrte (gerade mal) bei Mittelwasserabfluss oder geringfügig darüber – und sank. Innerhalb weiterer zweier Tage war die Niedrigwasserlinie wieder erreicht.

Trocken gefallene Bachoberläufe in Waldgebieten profitierten nicht. Für oberflächennahe Quellen steht offensichtlich noch nicht genügend Wasser zur Verfügung. „Arteser“, Quellen mit Überdruck aus tieferen Schichten, leiden weiter unter der zu geringen Wasserzuführung des Winters – und der nicht an Trockenjahre angepassten menschlichen Wasserförderung geradezu überall für jegliche Zwecke.

Unsere Hydrogeologie und Wasserwirtschaft sind auf Nachhaltigkeit weiterhin nicht ausgerichtet und angepasst, es gilt zu lernen.

Nebenbei gesehen: Der Feldahorn, zwischen anderem Ahorn, Eichen usw. – der dünnere Stamm rechts (mit den beblätterten Ästen von unten an) vom dickeren.

Hier sieht man schön die Bedeutung des Regionalnamens „Maßholder“. Der Feldahorn passt sich an sein Umfeld und Umgang mit ihm an – auch als Hecke ist er ultrapflegeleicht.

So kann der Tag aussehen. Der Wetterbericht sprach – von einem einzelnen Schauer? … von Schauern?

Oha, da brettert es heran. – Es geht schnell vorbei – und ändert sich wieder genau so schnell …

Während des Schauers unterm Baum stehend störe ich offenbar nicht, jedenfalls nicht den Rehbock nahebei.

Wieder ziemlich trocken – eine Maus überquerst strampelnd einen Kolk („stille Wasser sind tief“).

Die Maus erreicht das andere Ufer, ohne dass sich unter ihr ein großes Maul geöffnet hätte.

Disteln blühen, der Dost öffnet sich demnächst. Noch ist die Zahl der Schmetterlingsarten und -individuen eher dürftig ringsum.

Nachmittags – was für ein Blau!

Nochmal nahebei in quer – UV-Schutz erforderlich!

Immerhin, bei einem Pfauenauge, ein paar Kohlweisslingen und ein paar bräunlichen Sommer- / Herbstfaltern zieht auch ein Kleiner Feuerfalter unseren Blick an.

Rauchschwalben jagen über Wiesen und Bach, ein paar rasten kurz auf einem Draht und zwitschern munter drauflos.

„Ende Gelände“ – schön zu sehen, dass die standorttypischen Erlen nach und nach den Ufersaum wieder erobern.

So erhält – in ausgeräumter Landschaft ultrawichtig gerade in Zeiten des Klimawandels – der von Natur aus sommerkühle Bach durch lichte Beschattung wieder eine auskömmliche Temperatur für die hier ansässigen Lebensgemeinschaften.

Nicht nur im Ländlichen, auch im bebauten Raum ist Handeln angesagt, hier ein Beispiellink mit Hinweisen auf Hintergründe sowie vorbildliches Handeln.

Also, schöne Erlen, aaaber: Da steht ein Riesenbärenklau am anderen Ufer. Darüber wird im nächsten Beitrag berichtet.

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Die vorigen Beiträge über Büsum hatten sich ergeben, weil wir Verwandtschaft im Urlaub besuchen wollten, im Büsumer Deichhausen.

Büsumer Deichhausen hat auch eine Badestelle, dahin muss man über den Deich – (ganz schön) hoch und runter.

Und da sind sie auch schon, die drei Hamburger, Jung und Deerns – Ebbe, kein Wasser am Ufer der Badestelle.

Das also ist es, das berühmte Watt – wat `n Schiet!

Arenicola marina“ persönlich ist für diese spezielle Landschaft verantwortlich.

Interessierte gucken am Spülsaum entlang.

Wer hat die größte, die besondere, die bunteste Muschel gefunden – und was es sonst noch für Kategorien gibt?

Und dann ist das Watt, wo immer noch ein Film Wasser vorhanden ist, natürlich voll von fast allen Größen der Nordseegarnele.

Hier mindestens 4 kleine.

Hier mindestens 4 mittelgroße.

Die essbare Größe fangen die Kutterfischer jenseits des Watts, in der Nordsee.

Neben vielen anderen Organismen findet sich mindestens ein weiterer Krebs – die Strandkrabbe. Dieses Jungtier verweilt ein wenig auf einem Schiet-Aussichtshügel / -turm.

Wenn die Wattzeit hinreichend genossen ist, steht eine Dusche und Brause bereit. Keiner muss schlammig nach Hause.

Uns zieht es zur Schäferei. Hier kann der Gast zwischen diversen Ferienwohnungen und einem Ferienhaus wählen.

In solch Schäferei geht es selbstverständlich nicht ohne Schafe.

Darüber hinaus werden für Kinder eine Vielfalt an Tieren, Spielmöglichkeiten sowie Ponyreiten angeboten. Nachmittags gehört das Versorgen der Tiere im Wechsel dazu. – Corona-bedingt werden die geltenden Vorgaben beachtet, einige Angebote aus dem Normalprogramm können nicht stattfinden.

Kuschelnde Stallhasen.

Allerlei Abenteuer inner- und ausserhalb der Hofgebäude gibt es zu erleben.

Erwachsene können dem Treiben (staunend) zusehen oder sich anders vergnügen – ggf. nachmittags auch im Cafe (im Nordseeraum gibt es aber auch sowas von Kuchen, die muss man versuchen).

Wir feierten (der Hauptgrund unseres Besuchs) Geburtstag im Ferienhaus.

Nachmittags genossen wir, wenn denn solch Angebot schon besteht, eine große Auswahl Kuchensorten, je 1 Stück – verteilt als Probierhappen an alle Anwesenden. Hier wird nochmal geurlaubt – wir haben nicht alle Sorten in den Test einbeziehen können.

Kinder, so haben wir gehört, nehmen gern Abschied von allen Tieren. Wir begnügen uns mit dem Chef, einem prächtigen Hahn.

Etwas mehr als eine Stunde Autofahrt und wir sind gut zurück – „Büsum“ auf diese Art ist immer mal spontan möglich.

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Am Meer, aber auch im Tidebereich von Flüssen fasziniert uns immer der Höhen-abhängige Farbwechsel der Vegetation. Ein paar weisse Kleckse hier sind durchweg Lachmöwen.

Bei genauerem Hinsehen … – bewegt sich da was im Tangteppich.

Irgendwie kommen wir mit uns nicht ins Reine, wer da stochert – Jungvögel (?) von …? Tipps nehme ich gern entgegen.

Die sich da putzen haben wir als Möwen angesprochen. Stimmt das?

Einige Lachmöwen haben ganz schön zu tun – Posieren ist angesagt.

Es wird auch geflogen, hier Lachmöwen … – aber warum so laut, wer und wo?

Von weit her hörbar, herangezoomt: offene Propellerflieger, vermutlich auf Flugstunde.

Später, als wir eher zufällig am Flughafen vorbei kamen, sahen wir die Geräte auf der Wiese stehen. Dafür muss man geboren sein, nehmen wir an.

Zurück aufs Meer – ein Grauganspaar dokumentiert mit einem verbliebenen Küken den Gang der Welt.

Viele Menschen können Realitäten wie diese nur schwer verkraften. Keine Panik, genau darum sind die Arten so angelegt, entsprechend große Zahl von Jungtieren in die Welt zu setzen.

Das, was im Hamburger Raum sommerlich „viel Wasser“ (und in der kalten Jahreszeit „Sturmflut“) genannt wird, hat an der Nordsee gerade aktuell zugeschlagen. – Das Leben ist eins der härtesten …

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Wedel. Es regnet – sehr schön, wir brauchen das Wasser! Gerade hörte ich im NDR, das sei das in Europa angekommene, lange Zeit als Tropensturm vor den USA diskutierte Etwas, das da in breiter Kreisfront uns seit gestern begießt. Zwar habe man sich dann wohl geeinigt, dass das Ding doch kein Tropensturm sei – sei`s drum, was da ergiebig, aber ruhig runterkommt, füllt immerhin jetzt sogar die Niedrigwasserführung hiesiger Bäche und Flüsse bis auf die Höhe mittleren Abflusses (bis es dann wieder abgeklungen ist).

Meine Gedanken gehen zurück, nach Büsum – noch urlauben die Hamburger Blondies dort (2 w, 1 m).

In der ersten Reihe, Blick vom Deich.

Man gönnt sich ja sonst nichts.

So „erste Reihe“ hat schon was!

Radfahren kommt, sagt die Zahl der geparkten Fahrräder.

Weit kann man von hier aus gucken.

Während der beiden Tage konnten wir je nach Sonnenstand und -intensität am Horizont 6-7 hell in der Sonne leuchtende, weisse Punkte ausmachen. Per Internetsuche bestätigt sich die Vermutung tatsächlich: das sind auf Reede liegende „Traumschiffe“ (kann beim Ansehen irgendwann anders sein, die Karte im Link aktualisiert sich) und etliche (!) weitere, auf Aufträge wartende Schiffe. – Oha, sooo hätten wir das nicht gedacht …

Schön zu sehen, dass die nötigen Abstände eingehalten werden.

Ein Watt-Beitrag (Büsumer Deichhausen) kommt demnächst.

Das Hotel hat uns sehr gut gefallen, nicht nur wegen der Sandwatt-Impression Rippelmarken im Treppenhaus.

Auch im Frühstücksraum ist für alles gesorgt, Zugang, Abstände, am Buffet mit Maske – ausgezeichnete Verpflegung, Abgang.

Schiffe gucken am Abend.

Falls jemand den Flieger – erst auf dem Foto gesehen, beim Fotografieren gar nicht wahrgenommen – erkennt, bin ich für einen Tipp dankbar (ein Greifvogel? doch wohl nicht „nur“ eine Ringeltaube?).

Wir sind dann noch zur Perlenbucht gewandert, ruhiges Badewasser – aufgrund der Ruhe sicherlich mit gelegentlichen Algentrübungen.

Seeseitig glasklares Nordseewasser.

Das findet die lebendige Verwandschaft von Fietje, Triene und Stöpsel prima, wie jüngeren Zählungen zu entnehmen ist.

Ein Blick auf den fast vollen Mond beendet den Tag.

Früh morgens spiegeln sich Himmelsfarben bei Ebbe auf dem Watt.

Später, Flut ist aufgelaufen, kommt ein Seebäderschiff vorbei.

Bevor wir Richtung Büsumer Deichhausen abreisen (dort liegt der Anlass unserer Reise), gehen wir noch eine kleine Runde am Hafen.

Nicht nur aktive und Museumsschiffe liegen hier. Auch die Uhr in Platzmitte ist sehenswert.

Die Büsum-Serie wird demnächst mit Deichhausen, Watt und mehr, abgeschlossen. Vorher erscheint noch ein Büsum-Beitrag mit ein paar Vögeln.

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