Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 21. Juli 2020

10 Tage vor dem Sonnenspaziergang vorgestern sah es ganz anders aus. Für uns Tieflandbewohner, fast völlig Regen-entwöhnt, fiel da wirklich Nennenswertes vom Himmel. Letztlich brachten 2 Tage Regen die Bäche, deren Einzugsgebiet getroffen wurde, aus der Niedrigwassersituation heraus – leider nur für eineinhalb Tage.

Auch und gerade bei Regen lohnt sich ein Spaziergang im Forst Klövensteen, Hamburger Westen.

Die oberflächennahen Grundwasserspeicher sind so leer und der Waldboden so aufnahmefähig, dass in Gräben und Bächen bislang kein Wasser ankommt.

Die Stillgewässer liegen mehr als einen Meter unter Vollstau.

Es regnet munter vor sich hin. Verfestigter Waldboden im Wegebereich lässt große Pfützen entstehen.

Den Waldrand, im Übergang zur „Zivilisation“, beherrschen andere Gegenwartsbilder.

Naturliebhaber, die es „Raus in die Natur“ zog, müssen nicht unbedingt für Wald und Baum, Wasser und Boden Verständnis mitbringen – Baum ab (alle Bäume ab), ja bitte!

Meine Güte!

Die Wedeler Au als erheblich Eisen-belastetes Fliessgewässer (Störung des Bodenwasserhaushalts durch Dränagen und andere Entwässerung) zeigt sich in Waschwassergrau.

Erste Ansätze zu Verbesserungen bieten flache in der Aue angelegte Mulden, in denen das seitlich zufliessende Eisen-reiche Wasser flächig mit Boden und Luftsauerstoff kontakten kann. Klare(re)s Wasser fliesst ab.

Nachmittags in einer Regenpause geht`s auf die Räder, für eine kleine Wedel-nähere Runde reicht es.

Immerhin, der Pferdetümpel ist nicht mehr völlig trocken.

An systematischen Schwachstellen der Tour ist erkennbar, dass der Landregen ein Bisschen gebracht hat.

… Das ist, wie gesagt, inzwischen 10 Tage her. Nun warten wir wieder auf Regen.  🙂  (Entschuldigung, liebe Sommerurlauber!)

Read Full Post »