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Archive for 17. Juli 2020

Motto des Tages (wusste ich erst aus der Situation heraus): „Wer in einem harten Panzer steckt, hat vielleicht irgendwann ein Problem.“

Das jährliche Lkw-Äquivalent Kies (15 t) lag am Ohrtbrooksgraben nach Mähen der Wiese bereit. Wie üblich sollte vom Grundeigentümer mit Zustimmung von Wasserverband und -behörde Lebensraumverbesserung stattfinden.

Es ging los.

Die Enkel des Grundeigentümers, tolle Sache in den Ferien, waren mit dabei – ggf. Kies von der Mähwiese weg in den Bach bringen, damit Mähwerke künftig keinen Schaden nehmen.

„DA, daaaaa! Tote Krebse!“

Mal nachsehen. – Tatsächlich, da liegen etliche Krebse, Wollhandkrabben, rücklings auf dem Gewässerboden.

Ich drehe ein Exemplar mit meinem „dritten Bein“, einem Haselstock, um.

Oh Schreck – der Krebs ist weck!

Der Rückenpanzer ist aufgeklappt, der ehemalige Inhaber sitzt irgendwo versteckt, als „Butterkrebs“. Wenn er nicht von Interessenten wie Fischen, Vögeln, Otter jetzt gefressen wird, legt er sich wieder einen – größeren – Panzer zu. Und so geht das weiter, bis irgendwann die Laichzeit die erwachene Wollhandkrabbe Richtung Brackwasser auf Wanderschaft zieht.

So, den Rückenpanzer wieder runtergeklappt, sieht das Ganze fast lebendig aus. Vielleicht ist das Tier ein Bisschen blass …

Das war ja ein interessanter Start – die Natur hat „das Problem“ harter Panzer also seit Langem gelöst. – Demnächst folgt hier der Beitrag über das diesjährige Bekiesen.

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