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Archive for the ‘Klima’ Category

Neulich war`s, gut einen Monat her, erste kühle Nächte. Da zeigt Landschaftsstruktur, was Kleinklima bedeutet, wie und wo Wasser für kleine Zyklen gehalten und abgegeben wird.

Das sehen wir aber nur da – kurzzeitig bestenfalls woanders – wo menschlicher Aufräumfimmel nicht waltet.

Ich wollte mal wieder eine länger nicht besuchte,  vor Zeiten restaurierte Bachstrecke ansehen.

Kleinstrukturen – nicht zu glauben – halten schier unvorstellbare Wassermengen.

Wie gut, dass ich Stiefel angezogen habe.

Solch vergängliche Pracht wird länger konserviert in Altholz, z.B. stehen gelassenen Zaunpfählen. Flechten, Moose und mehr dokumentieren diese Besonderheit.

Abends zuvor hatte es geregnet, Mittelwasserabfluss läuft über die ca. 1/2 Jahr alte, neue Strukturvielfalt.

Die Kiesrauschen zeigen, dunkel Algen-bewachsen nur im schmalen, flächigen Bereich der Sohle unten, dass fast über das gesamte erste Halbjahr 2023 hier nur Niedrigwasserabfluss herrschte.

Der gesamte helle Kiesbereich lag trocken – so auch wieder nach Abfluss des Regens.

Kleiner Igelkolben, übermäßig gewachsen in übersonnter Bachstrecke, wird von Wasserkraft flach gelegt.

Die Strukturvielfalt lässt kleinräumig unterschiedliche Strömungsverhältnisse entstehen.

Besonderheit dieser Strecke: Einengungen oberhalb MW-Linie und Baumbepflanzung, hätte gern etwas versetzt erfolgen können.

Kleiner Tipp nebenbei: Schutz vor Rehwild ist zweckmäßig. Dabei wird einfacher Metallzaun genutzt. Verzinkte, vermeintlich länger haltende Versionen sind nicht nur unnötig, sondern tragen auch zwangsläufig erhöhte Schwermetallbelastung in Gewässer und Boden.

Wo Schwarzerlen stehen, ist auch der Erlenkäfer nicht weit – hier eine Raupe mit Fraßspuren im Blatt.

Neben Erlen sind auch Flatterulmen als Initialpflanzung gesetzt worden.

Kleiner Ausschnitt mit Flatterulmen allein.

Was immer die Natur vorhat, kann durch Sukzession ergänzt werden.

Kleiner Fischtest: Ein handlanger Flussbarsch – bunt, wie sich das gehört.

Das vorstehende Foto zeigt, dass ich in Bächen widerhakenlos angele (wenn überhaupt, habe mit Fotografieren genug zu tun). So kann der begutachtete Fisch weitgehend schadenfrei zurückgesetzt werden.

Das Foto ist um 90 Grad gedreht, daher „liegt“ der Fisch in der Waagerechten.

Aber die Beurteilung von Landschaft, Pflanzen und Tieren reicht auch optisch.

Die Sonne steigt, die Insekten werden aktiv. Hier sitzt die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens, Männchen) und wärmt sich auf.

Mit zunehmender Naturnähe – lichte Beschattung, Verdrängen der Sumpfvegetation im Fliessquerschnitt – wird diese, wärmere Strecken (eigentlich um Etliches bachab!) kennzeichnende Libelle durch ihre Schwesterart der Quellnähe, Sommerkühle bevorzugend, zunehmend ersetzt. – In den vergangenen Jahrzehnten war ich immer wieder überrascht, dass nicht nur Calopteryx virgo, sondern auch größere, so besondere Arten der Quellnähe wie die Zweigestreifte Quelljungfer, Cordulegaster boltoni, nicht nur auftauchen, sondern dann auch regelhaft vorhanden sind.

Natur, die unterstützt wird, ist halt immer für eine Überraschung gut.

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Wir wollten unserem gelegentlichen Gasthund und seinem Besitzer für beide neues Gelände zeigen. Bei Hitze bietet sich spätsommerlicher Wald an, Bach auf Moräne mit ersten Restaurierungsansätzen.

Offenbar gut gewählt, großes Interesse.

Leider gelang es mir nicht, einen früh entdeckten Schwarzen Moderkäfer scharf ins Bild zu setzen. – (Eigentlich nichts Besonderes, lese ich. In meinem Käferbuch heisst der, beschreibender, Schwarzer Moderkurzflügler) – Möge die Verlinkung mit ihren Fotos beeindrucken.

So ein neues Gelände will ja erstmal vorsichtig studiert werden – achtungsvoller Abstand vom Rohr …

Organoleptischer Test, man beachte Körperhaltung und Beinstellung – Vooorsicht. Schmeckt aber offenbar gut.

Schnell weicht erste Zurückhaltung dem Forscherdrang.

Ja, Wald ist generell ausgesprochen spannend.

Wir sind an der Bilsbek angekommen, anderswo auch schon punktuell in der Mittel- / Niedrigwasser-Struktur verbessert.

Im Foto ist die eintönige Breite von Hochwasser- bis Niedrigwasserabfluss erkennbar. Temporär zeigt nur der Sturzbaum mit Unterlage, welche Breite der Bach beim jetzigen Abfluss eigentlich hätte. Bachab ist Turbulenz erkennbar.

Interessant zu sehen ist auch, dass das Wasser glasklar ist. Der sonst Richtung Whisky / Cognac gehende Farbton, der durch Zulauf von Moorwasser aus dem Himmelmoor geprägt ist, fällt seit Langem völlig weg. – Der Wasserstand des Himmelmoors ist stark abgesunken, diese mehreren hundert Hektar Gelände des Bilsbek-Einzugsgebiets weisen keinen Abfluss auf.

Um „die andere Seite“ zu erwähnen: Da werden künftig bei Starkregen ordentliche Mengen zwischengespeichert, die anschliessend langsam (pottschwarz) abfliessen, den Landschaftswasserhaushalt ausgleichend.

Gar nicht oft genug kann das Auge des Betrachters geschult werden: Sohle und Ufer sind von freigespülten Moränensteinen bedeckt.

Rückweg – der Beagle kennt sich nun aus, erforscht Rohr und Umfeld des Waldbachs.

Ah, der für Deutschland typische Symbolische Fortschritt begegnet uns auch. Diesmal hat er kein Haus dabei (Einbruch beim Gebäudeerstellen!), langsam geht es voran, meint diese lange schwarze Nacktschnecke.

Vor Einsteigen ins Auto werfen wir noch einen Blick in einen jetzt trockenen Zulauf des kleinen Moränenbachs.

Das Erstaunliche hieran ist, dass dort bei Wasserführung charakteristische Bachbewohner der Gewässersohle anzutreffen sind. Spannende Frage, wie viele davon „unsichtbar“ in geeigneter Sohle oberflächige Trockenheit überdauern, wie viele von unten einwandern. Da mehrjährig sich im Bachsystem entwickelnde Sohlenbewohner darunter sind, kann mindestens bei denen ein Überdauern angenommen werden.

Wir sollten also auch für unsere – zunehmenden !! – sommertrockenen Strecken mehr Sorgfalt walten lassen. Für solche oberen Bereich unserer Einzugsgebiete, Quellen, gibt es aktuell eine neue Broschüre.

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Seit Jahren war vom amtlichen Fischartenkartierer bekannt, dass ein früher regelhaft genutztes Laichbett von Meerneunaugen wegen Versandung unbrauchbar geworden war. Erosionssand und strukturloses überbreites Bett, die üblichen Verursacher, lagen auf der Hand. Die niederschlagsarmen Jahre seit 2018 verschlechterten die Situation weiter (allzu kraftloser Bach). Alle Einzuschaltenden wussten Bescheid, Lösungsansätze wurden positiv zur Kenntnis genommen – gleichwohl, es kam zu keiner Abhilfe.

Nun wurde mit Unterstützung durch den Flächennutzer der Versuch gestartet, mit Strömungslenkern aus Kies den im Anstrom der früheren Laichstrecke liegenden Prallhang und seine sporadisch vorhandenen Jung-Erlen punktuell zu entschärfen, die Strömung turbulent mittig zu leiten.

Angesichts die Fläche durchweichenden Nachtregens neulich wurde der Arbeitszeitpunkt etwas verschoben, damit arbeitendes Gerät keinen Flurschaden erzeugt.

Anfahrt – das lässt sich gut an!

Angang – fast nicht zu erkennen, der rote Punkt im Grün (da, wo im linken Drittel eine Kerbe im Baumbestand existiert) ist mein Ziel.

Da kommen Trecker und Mulde, 16 t Kies geladen.

Rangieren …

Einweisen …

Positioniertes Teilschütten – bis zum Abwinken.

Wir haben vorher 3 Hauptpunkte im Anstrom und in der Aussenkurve bachauf des früheren Laichbetts ausgewählt. Je nachdem, wie viel Kies die „schlucken“ würden, hatten wir optional bis zu 3 weitere Punkte im Sinn.

Es wird so geschüttet, dass jeder Lenkpunkt gleichzeitig benachbart aufkommendes Erlenwachstum schützt. Dabei wird der eigentliche Baumstandort frei gehalten.

Da tut sich etwas. – Vortex-Turbulenz, belüftet den Bach, strudelt in der Sohle Feinmaterial weg.

Im Detail – sich ständig verändernd.

Totale – mittig, die Ufer nicht anströmend, sollen die Lenk-Depots wirken.

Das sieht gut aus.

Schnell ist der letzte Kies geschüttet.

So kann ein Depot passend liegen.

An einer Stelle wird Material genutzt, eine „Unterwassernase“ – leicht gegen die Strömung gerichtet („inklinal“ sagt der Fachmensch) – eine Lenkbuhne entstehen zu lassen.

Vortices im Abstrom – passt!

Jetzt müssen wir über den Winter den Durchblick behalten. – Dieser wird durch Herunter- und Wegfahren der Mulde zum vergehenden Erlebnis.

Letzter Blick – wir sind gespannt.

Oberflächlich betrachtet könnte man fast meinen, hier sei garnichts geschehen …

Wir werden uns auf dem Laufenden halten. Leicht kann, so nötig, händisch nachgearbeitet werden. Eventuell stellt sich heraus, dass zusätzliche Aktionen zum Erreichen des angestrebten Ziels erforderlich sind.

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Zurück geht es, am Fuß des Elbhangs westwärts, vorbei am lichten Krattwäldchen, rechts von mir erstreckt sich Buchenmischwald auf Moräne am Steilhang.

Auf der Elbe begegnet der Segler dem Groß-Hopperbagger Kaischuu. Der baggert innerhalb der Hamburger Hafenbecken und verklappt sein „Gut“ in der Nordsee. [Dazu schreibe ich heute mal nichts.]

Wo Bruchwaldbäume wachsen, bricht auch schonmal etwas. Weiter entfernt auf dem Weg wird eine dunkle Querlinie sichtbar.

Das ist eine der Sickerstellen / Quellen aus dem Hang. Diese führt Wasser nahezu ganzjährig über den Weg in die Elbe ab.

Während ich auf der Hinfahrt die geteerte Steilabfahrt gewählt hatte, schiebe ich zurück die Steiltreppe hoch (Foto aus dem oberen Drittel, hinter mir gehts steil weiter runter).

Das frühere Wegende hier hatten viele Elbradwegnutzer verflucht. In den Informationen stand wohl nirgendwo, dass man hier stranden würde. Mit allerhand Gepäck am Rad braucht es dann 2 Personen, mit den Rädern oben anzukommen.

Am Nordende des jetzt nur noch für Anlieger freien Grenzwegs (HH / SH) entscheide ich mich, die gegenüberliegende Fuß- / Radwegverbindung zu nutzen.

In der Vergangenheit war ich in waldigem Gebiet ein Stück nach Osten gelangt, bevor ich die B 431 erreichte. Das muss doch auch anders gehen?

Bei Sonne und Hitze fährt es sich hier sehr angenehm!

Ein Hinweisschild – so ganz falsch kann ich hier also nicht sein.

Auf der Höhe verläuft ein tief einschneidender Graben – angesichts der Klimawandelüberlegung „Schwammstadt“ fängt man am Besten gleich oben an!

Ein Wegstück zweigt ab, biegt dann wieder nach Norden – nachgefragt: Ja, durch das Kleingartengelände kann man radeln, kommt hinten wieder heraus.

„… Dann links abbiegen …“ – ich befinde mich jetzt kurz Ost-West am Nordrand des Industriegebiets.

„On top“ führt der baumgesäumt, halbschattig weiter verlaufende Weg an einem rechts liegenden Feuchtgebiet vorbei.

Super Fläche, das! Ich nannte schon das Stichwort „Schwammstadt“. Hier führt die Natur das vor, bräuchte – Landschaftsschutzgebiet – nur unterstützt zu werden.

Da fällt mir ein: Just hier will die Frohe und Hanselstadt Hamburg, direkt an der Landesgrenze HH-SH ein Schulgelände neu bauen. – Daher also „Landschafts-“ (im Volksmund: Bauerwartungsland) und nicht Naturschutzgebiet …

Problemlos bin ich an der B 431 angekommen, nach Queren ins Wedeler Autal eingetaucht.

Die von der Hinfahrt und aus anderen Blogbeiträgen bekannte Strecke empfängt mich.

Die Strecke merke ich mir – war doch ganz etwas anderes, als die Industriestraße längszuradeln.

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Richtung NABU Vogelstation – buschige Kopfweiden Fährmannssand, Rauchschwalben am Himmel.

Nicht mehr lange, dann werden die Schwalben den Zug nach Süden angetreten haben.

„Eigentlich“ habe ich zwei Begleiterinnen. Die sind allerdings wegen Transports ihrer Roller schon mit dem feuerroten E-Mobil vorausgefahren. Besonderer Anlass der Tour ist das Einlösen eines Geschenkgutscheins zum NAJU-Eintritt. – Offenbar sind die beiden schneller als gedacht. Im Vorbeiradeln Fährmannssand leuchtet mich das verlassene Mobil rot von der Seite an.

Weiter Blick voraus, Richtung Zugang zum Gelände der Vogelstation Wedeler Marsch – da sind sie …

Schwalben ringsum. Ich hatte deren Nester bis in den Eingangsbereich der Station beim vorigen Besuch erwähnt und gezeigt.

Blick auf die großen Wasserflächen, die durch Kleientnahme für den neuen Elbehauptdeich in den 1970ern entstanden sind – Großlibelle im Vordergrund.

Husch – und weg! Was das unbewaffnete Auge als Starenschwarm ansprechen könnte, decken die stark vergrößernden Spektive der Vogelstation als verschiedene Limikolen-Arten auf.

Der Schwarm kreist erstmal eine Weile.

Blutweiderich – auffällig Blaualgen.

Land Art – kühle Herbstnächte lassen die Blaualgenblüte aufschwimmen.

Schwer erkennbar – auf dem größten Findling ruht ein Kormoran.

Inzwischen sind die Limikolen zu ihrer vor einigen Tagen vom Grün befreiten Kiesinsel wieder zurückgekehrt. – Rechts oben, vor dem Elbdeich, kommen weitere Vogelfreunde. Regelhaft sind Radler und Spaziergänger Richtung Vogelstation zu sehen.

Im Flachwasser suchen etliche Vögel nach Nahrung.

2 Zelte für Pausen, sei es Arbeitsdienst oder für die bevorstehenden Vogelzugtage.

Eine Skorpionsfliege zu Besuch.

Flucht vor meiner Fotografiererei half nicht – hier die Skorpionsfliege auf der Zeltwand.

Wir studieren unser gegen den Gutschein eingetauschtes neues Vogelbuch.

Meine Vogelfotos stammen aus unterschiedlichen Beobachtungsständen. Wir gehen, vorbei an zeitweise genutzten Fangnetzen zu Kontrolle und Beringung in den südlichsten Stand.

Und leise wieder raus – irgendwie hatten sich Ankommende hier geschart, während wir, als früh Angekommene, leere Hütten nutzen konnten.

Ich verabschiede mich, radele die Hetlingen-Holm-Runde weiter. – Test des Digicam-Porträt-Zooms hat die Großlibelle in weiter Entfernung tatsächlich erfasst.

Nix Besonderes, aber immerhin (ich wundere mich über die Technik) – Großlibelle und Schwalbe.

Vogelkiek – etliche Besucher haben wieder große Geschütze dabei. Neben den Kleinen (z.B. Limikolen) sind die Seeadler gern über der Elbe und auf dem Süßwasserwatt gesuchte Objekte.

Eine Gruppe Kiebitze überfliegt mich.

Blick vom Hetlinger Elbdeich ins Deichvorland, eine Krähe fliegt vorbei. Im Schilfröhricht schnackt und tiriliert es. Da müssen Massen drin stecken.

Nicht im Foto zu sehen, aber mit dem Auge zu erhaschen sind kleine Gruppen Star, die kurz aus dem Schilf auftauchen, flach drüberhin ziehen und wieder verschwinden. Die sind die Schnacker. – Neben vermutlich Tausenden Stare sind auch etliche, mindestens wohl Hunderte, Schwalben an ihrem Zwitschern zu erkennen.

Weiter geht`s, an Hetlingen und Idenburg vorbei. In der Ferne erkenne ich Menschen in der Nähe des vortägigen „Storchenhochsitzes“.

Die Hochsitzstörche von vorgestern nachmittag haben vormittags zu tun, patrouillieren die Mähwiesen.

Auf Nahrungssuche – zügig voran.

Beide sind eifrig auf derselben Wiese, finden regelhaft etwas, schlucken, stochern hinter Flüchtigen im kurz gemähten Gras hinterher.

Foto von anderem Ort, wo vor etwa zwei Wochen gemäht wurde. – Das Hochhalten des Grabenwasserstands zahlt sich aus. Das Gras wächst „wie verrückt“.

Kein Wunder, dass die Marsch- im Vergleich zu den Geestbauern als die reicheren galten. – Dieses Jahr hat es angesichts regelhaft feuchten Bodens und dem „Bewässern von unten“ etliches an Silo und Heu mehr gegeben als gewöhnlich.

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Der Bericht vom 24. August kam durch spontanen Besuch zustande. Eigentlich sollte ein Treffen, Gartenbesuch und anschliessendes Essen stattfinden. Das Treffen fiel „wegen Wetter“ aus – wir fuhren dann angesichts besserer Aussichten doch mittags noch los.

Nun hat das Treffen also gestern stattgefunden, einige Eindrücke sind vorzeigenswert.

Vorbei am Wassererlebnisbereich im Wedeler Autal – wie gehabt, Niedrigwasser, ringsum könnte von den Verantwortlichen neu bekiest werden.

Der Bodenschutzkies im Übergang Niedrigwasser bis Hochwasserlinie wird teils aktiv, teils durch hohe Besuchsdichte allgemein ins Gewässer eingetragen. – Für die aquatische Lebensgemeinschaft ist das von großem Nutzen.

FHH, Sülldorf, erreicht – Zeichen der Nacht, Spiegelung, Spritzer, ringsum schnell wieder trocken.

Blick in die Landschaft – spätsommerlich.

Uuuuuhh! – Ankunft am Loki-Schmidt-Garten, bekanntes Bild …

Unser Treffen klappt – Anradeln von der anderen Seite der Elbe und Fährfahrt verliefen gut.

Wir lassen die Regenjacken lieber nicht in den Satteltaschen, nehmen sie mit.

Na, das sieht doch schon besser aus …

Wir betreten eine kleine Waldpartie, Nordamerikanisches Quelltal auf der linken Seite. – Das ist doch …

Nein, keine Amsel! Das an sich scheue Grünfüßige Teichhuhn findet offenbar hier unter Bäumen so interessantes, dass es, eifrig pickend, von uns keine Notiz nimmt.

Dann plötzlich doch, wir treten fast drauf – huh! – Schnell weg! Es huscht links in den Quelltalschatten.

Was für ein Spätsommertag!

Bereits im vorigen Beitrag beschrieben, Neuerung – wir freuen uns auf die Blumenwiesen.

Infoschild – die Besuchsklientel folgt den Hinweisen offenbar. Die Wasserqualität der Teiche ist stark verbessert (auch durch Rücknahme des früher extremen Karpfenbestands).

Das Loki-Schmidt-Haus – kein blauer Kubus, wie erwartet. – Christo was here?

Die Homepage klärt auf, einiges hat sich verändert (gern auch die älteren Meldungen ansehen).

Aronstab fruchtet unter altem Korkenzieherhasel.

Zurück, vor dem Eingang – die Blütenpracht …

… lässt den Saisonwechsel erkennen.

Weiter zum Mittagessen, ich habe die S-Bahn bereits unterquert, die anderen folgen … demnächst (hier im Blog unsichtbar).

Dasselbe Restaurant wie im vorigen Bericht, aus gutem Grund.

Abschied von der alten Buche nebendran, zurück nach Wedel.

Das Schöne an der Rückfahrt, es geht meist bergab. Da kann uns nicht stören, dass der Wind gedreht hat, mal wieder gegenan bläst.

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Was heute oft mit „Anpassung an den Klimawandel“ benannt wird und dann bei vielen offenbar unter Stichwort „Hass-Symbol“ in der nicht-Handeln-Schublade verschwindet, war früher in unterschiedlichsten Lebensverhältnissen ganz normales Verhalten, allüberall, bei jeglichem Stichwort: Modernisierung, Anpassen an den Stand der Technik.

Wer Wohnungseigentum, sei es nun ein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt, tut gut daran, schon aus Kostengründen „modern“ zu sein.

Hilfe bietet auch dem Laien dabei z.B. der Energieausweis. Der hat eine Rubrik „Empfehlungen zur kostengünstigen Modernisierung“. Für unser Gebäude stehen da z.B. die Stichworte

  • Dach
  • Oberste Geschossdecke
  • Aussenwand
  • Fenster
  • Kellerdecke / unterer Gebäudeabschluss.

All dies hatten wir Jahr für Jahr nach Priorität (auch ohne „Energieausweis“) bei unserem früheren Haus verändert, nie bereut.

Nun wohnen wir in einer Wohnungseigentumsgemeinschaft von 30 Wohnungen mit 27 Eigentümern. Dazu gibt es ein eigenes Gesetz. – Da wollte neu gelernt sein. Wohl denjenigen, die mit solch Formalismen umzugehen wissen.

Das Gebäude habe ich mit dem Vorjahresbeitrag zum Anbringen von Mauerseglerkästen vorgestellt.

Obige Stichworte gehören in die Rubrik „Gemeinschaftseigentum“. Es muss also von der Gemeinschaft beschlossen und finanziert werden. – Bis vor wenigen Jahren konnte bei Veränderungen nur einstimmig beschlossen werden (oha, alles was wir derzeit in EU und UNO durch Trolle durchleiden, traf also auch hier zu. – Ein Troll genügt …). Das wurde glücklicherweise vor wenigen Jahren auf Mehrheitsbeschluss geändert.

Falls obige Punkte nicht im Fokus der Gemeinschaft stehen, sind Eigeninteressen vielleicht so groß, dass Anträge zur Durchführung und Finanzierung auf persönlicher Grundlage erfolgen und positiv beschieden werden.

So haben wir mit unserem Einzug hier in Wedel (Erdgeschosswohnung) seit 2016 Stück für Stück realisiert:

  • Rollläden (Vorgabe des einheitlichen Aussehens durch die Gemeinschaft)
  • Dämmung Tiefgaragendecke (Anteil unter unserer Wohnung)
  • Dämmung Kellerdecke (Anteil unter unserer Wohnung)

Nicht dem Standard unseres früheren Hauses entsprach die Fensterqualität …

Als hilfreich erwies sich der Hinweis eines früheren Miteigentümers – Erfahrung aus Immobilie anderswo -, die Verfügungsgewalt für die Fenster bei Instandsetzung, Modernisierung von der Gemeinschaft auf Einzeleigentümer per Beschluss zu übertragen (einheitliches Aussehen des Hausäusseren vorausgesetzt).

Dieser Beschluss wurde auf unserer vorigen Wohnungseigentümerversammlung gefasst. Wir fanden einen günstigen örtlichen Handwerksbetrieb und leben nun seit Freitag Mittag weiter modernisiert.

Toll!

Zweieinhalb Tage, von Mittwoch Morgen bis Freitag Mittag ging es munter voran. – „Wir haben fertig“. Die Nachbarn erholen sich übers Wochenende von der (angekündigten) Lärmbelästigung.

Ein paar Fotos und Anmerkungen können als beispielhafte Hilfe dienen.

Wo große Massen und Maße raus und rein müssen, ist ein nahes Zwischenlager unausweichlich.

Sobald die Bewegungen stückweise abgeschlossen waren, wurde die Haustür wieder zugemacht.

Da ist dann erstmal ein Loch …

Wie gut, einen örtlichen Handwerker beauftragt zu haben!

Beim ersten Zerflexen eines Fensterrahmens … – zack, war die Sicherung raus! Stromleitung durchtrennt. Über die Ursache baulicher „Bastelei“ lasse ich mich hier nicht aus. Aber: Unser Hauselektriker konnte Notpersonal erst Montag, am 5. Tag vom „Störfall“ bieten. Der beauftragte örtliche Handwerksbetrieb löste den Fall durch Kollegialität unter Örtlichen. Ein Elektriker erschien zeitnah – flugs war das Problem gelöst. Das Wissen um „Basteleien“ führte anschliessend dazu, dass das Erlebte nicht wieder auftrat.

Im Energieausweis steht auch das Stichwort „Aussenwand“. Über deren Aufbau gibt es bei Eigentümern und Verwalter keine Kenntnis. – Also mal die Bautätigkeit nutzen und gucken …

Auf der Suche nach einer Isolierschicht …

Fuckelkunststoffe hier und dort …

Dies zeigt wohl die noch akzeptabelste Situation. Bauschaum verwirrt gelegentlich.

Wie die Aussenwand also generell gedämmt ist, wissen wir noch immer nicht. Da muss später über die Gemeinschaft Klarheit geschaffen werden. Gut, dass jetzt immerhin der unmittelbare Fensterbereich bereinigt wird.

Gästezimmer fertig.

Küche neu drin, vor Endbearbeitung.

Schlafzimmer fertig, vor Endbearbeitung.

Wohnzimmer Nord – Alt ist raus.

Wohnzimmer Nord, Neu ist drin.

Spezialität Wohnzimmer West, hier südlicher Teil: Da steht je ein Heizkörper vor dem Fensterbereich, unmittelbar dahinter eine „Pappe“, wie ich das etwas unprofessionell nenne.

Detail, Heizkörper solo, nochmal „schicke“ Isolierungs-Altsituation.

Bei der Kostenanfrage der neuen Fenster haben wir Wert auf Kenntnis der Dämmleistung der neuen „Pappe-Fläche“ gelegt. Da ist jetzt neu keine „Pappe“ mehr.

Wohnzimmer West, im südlichen Teil neu, rechts, im nördlichen noch alt, Glas und „Pappe, alt“ bereits ausgebaut.

So, das letzte Fenster mit Tür, Wohnzimmer West, nördlicher Teil, ist fertig. Super!

Das war eine professionelle Leistung, das Geld ist gut angelegt.

Das Beispiel ist im Haus vermittelt – Nachahmen ist erlaubt.

Wir haben, man stelle sich vor, auch ein Bad mit Toilette – und Fenster! – Das hatten wir irgendwann zwischendrin allerdings von innen bereits so bereinigt, dass wir zwischen den dortigen Heizkörper und „die Pappe“ eine Isolierschicht gesetzt haben. Das Restfenster lohnt dort den Aufwand, mehr zu tun, nicht.

Herbst und Winter können kommen.

Wir sind gespannt auf das Ergebnis, hatten wir doch durch Verhaltensänderung in der vergangenen Heizperiode allerhand eingespart. (Der fiese Anlass hierzu ist allgemein bekannt, erleben wir ihn doch täglich in Film, Funk und Fernsehen.)

Zum Klimawandel können wir weiter lernen, gern auch einmal in Berichte der Vergangenheit blicken – Stichwort „Hoimar von Ditfurth„, 45 (!!!) Jahre her. Niemand soll sagen, man habe nichts gewusst.

Die Stichworte des Energieausweises Dach, oberste Geschossdecke, Aussenwand bleiben der Gemeinschaft überlassen. Im vorigen Beitrag berichtete ich, das wir dran sind – mal sehen, wie das mit „Solar auf dem Dach“ weitergeht.

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Sonnig im Neuen Botanischen Garten Hamburgs …

Stein-Partie – die Sonne brezelt. Das dunkle Gestein heizt sich auf. Auch wassergefüllte Mulden leeren sich sichtlich.

Pfützen auf hellerem Beton nebendran lassen sich mehr Zeit.

Nach dem Guss (bzw. der vorab wackeligen Wettervorhersage) sind ausser uns wenige, meist Fachleute und Gartenmitarbeiter, zu sehen.

Nochmal Steiniges, Besonderes – Japanischer Garten. – Kies, geharkt … – irgendwie erinnert mich der an etwas.

Geharkter Kiesgarten – also wirklich! Nicht betreten!

Wir queren einen noch ordentlich feuchten Bambuswald.

Neben großflächig Trockenem werden regelhaft Feuchtgebiete, kleine Gewässer gequert – Uferbereich im Licht.

Entenflott, Krebsschere, Schwanenblume und mehr.

Blutweiderich.

Mal was Trockenes – bunter Bauerngarten. Die Bienen sind eifrig, ein kleines Schau-Volk steht nebendran.

Es sind selbstverständlich auch jede Menge Bäume, Waldpartien zu bestaunen – hier stellvertretend die Fruchtstände der Hainbuche (kennt auch nicht jeder, auch wenn solch Hecke im eigenen Garten steht).

Regelhaftes Thema beim Treff mit Förstern, wo auch immer: Verglichen mit dem glatten Stamm der Buche halten nicht so Bewanderte die Hainbuche mit ihrem faszinierenden, extrem variablen Querschnitt und starken Veränderungen während der Alterung für einen Baum, der irgendwie gestört sei.

Fast jeder Förster ist schon aufgefordert worden, diese „Kümmerlinge“ aus dem Wald zu entfernen … – Leider geschieht das in vielen Wäldern tatsächlich.

Hoffen wir auch zu diesem Thema auf Besserung – und informieren, wo immer es geht.

Aus Rasen wurde Acker, bewächst in vielfältigem Grün – wir sind, wie Film, Funk und Fernsehen zeitnah berichten, Zeugen einer Umstellung!

Im angelaufenen Großprojekt „Natürlich Hamburg“ wird nicht nur die Stadt, sondern werden insbesondere auch kleine und große Grünbereiche einschliesslich der Parks auf mehr Artenvielfalt, Bodenqualität, Versickerungsfähigkeit umgestellt. – Wie schön! (Wurde aber auch Zeit! Information über Jahre brachte wenig. Möge nach Abschluss des Großprojekts erkannt sein, dass allein durch – nicht zuletzt! – kostensparendes Ändern der Unterhaltungspraktiken eine lebendigere Stadt resultiert.)

Nochmal Wässriges – da kommt einer mit Bugwelle heran …

Ein kapitaler Spiegelkarpfen – nebendran ein Vetter, nicht klar erkennbar, ob Rotfeder oder Rotauge.

Eine Sonnenanbeterin – vermutlich eine alte Schmuckschildkröte.

Die zentralen Teiche glitzern im Gegenlicht.

Auch am Ablauf, hervorgekommen unter kühlender, dunkel-schattiger Querung – Spiegelkarpfen.

Faszinierende Spiegelung mit Wellen-erzeugendem Spiegelkarpfen.

Anerkennend nehmen wir seit ein paar Jahren wahr, dass die früheren Massen von Karpfen aus den hiesigen Teichen verschwunden sind. Auch das Entenfüttern hat sichtlich nachgelassen. Die früher aufdringlichen Wasservögel verhalten sich annähernd natürlich. Übermäßige Verschmutzung der Teiche ist akzeptabler Wasserqualität gewichen.

Fertig. – Blick nach oben – ok.

Blick nach unten – wir starten, behutet bzw. mit Helm, behütet.

Überraschung an der B 431.

Sülldorf vorbei – am Horizont, von vorn, von Westen … – nur nicht bange machen lassen!

Wedeler Autal – vorbei an einem von etlichen diesjährigen Highland-Putzies.

Zu Hause angekommen, besonnter Feuerdorn begrüßt uns – offenbar alles richtig gemacht.

Das eigentlich beabsichtigte Treffen ist auf nächste Woche verlegt. – Mal sehen, was das Wetter dann bereit hält.

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Wir wollten mal wieder den Neuen Botanischen Garten im Westen Hamburgs besuchen, aus gegebenem Anlass Treff mit Freunden, gemeinsames Essen vorgesehen.

Da macht uns die Wettervorhersage einen Strich durch die Rechnung. Allzu fette, fluffige, wasserreiche Wolkenareale, scheinbar unberechenbar den Weg nehmend, Geschwindigkeiten, Richtungen ändernd …

Nur nass werden beim Anradeln, unsichere Situation während des Besuchs – abgesagt, verschoben.

Wie das in heutigen Zeiten des Klimawandels aber schon fast in festes Wissen übergegangen ist, richtet sich das Wetter immer weniger nach den Rechenmodellen. Wir sind inzwischen darauf eingestellt, auf aktuelle Entwicklungen, beobachtet durch gelegentlichen Blick auf das Wetterradar, (häufig genug) spontan zu reagieren.

Und so verändert sich unsere Entscheidung Richtung Mittag – für uns reicht die Zeit noch. Wir trauen uns.

Anradeln durch das Wedeler Autal, hier entlang der S-Bahn, kurz vor der Landesgrenze SH / HH.

Der Weg durch die Stadt, entlang Neben-, dann Hauptstraßen, dann durch grünes Wohngebiet lässt sich gut an. Immer Mal geht der Blick gen Himmel – da tummelt sich allerhand.

Oha, Oh ja – das kann jederzeit …
Dieses, nicht uns treffend, ist bereits vorbeigezogen.

Wir haben den Hinweg tatsächlich geschafft. Die hoffentlich halbwegs zutreffende Wetterentwicklung lässt für den Nachmittag hoffen – also erstmal unter Dach Mittagessen.

Gleich neben dem S-Bahnhof Klein Flottbek gibt es eine lohnende Gelegenheit, so Verwandte, Freunde und Bekannte.

Die Auswahl ist gut, ich kann mich nicht beherrschen …

Seit „Jahrzehnten“ nicht gegessen (ich schwör`) – große Currywurst mit Pommes.

Zu allem hatten wir Empfehlungen gehört, wir können ja nicht „alles“ essen. Meine Wahl, auch der gewählte Flammkuchen bestätigten die Empfehlungen – gerne wieder (aber dann erstmal etwas anderes von der umfangreichen Karte?)!

Draussen bestätigt sich unser Zeitplan …

… – es regnet „Katzen und Hunde“.

Nach dem Bezahlen noch so ein Teil – wir sitzen noch ein Weilchen, nun draussen, auch unter Dach, und warten.

Wir sagen ja „in Strömen“, auch wenn die in aktuellen Schütts nur punktuell niedergehen. – Vorbei.

Wir haben die S-Bahngleise unterquert, befinden uns nahe des Eingangs zum Loki-Schmidt-Garten.

Und siehe da!

Dass wir die nächste Zeit so gut wie allein sind, stört uns wenig. – Unglaublich! Das Wetter hält, in neuer Qualität.

Ein paar Eindrücke von „drinnen“, im Neuen Botanischen Garten Hamburg, folgen.

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Wedel, der bekannte Pferdetümpel, Spiegelung – recht regelhafte, teils ergiebige Niederschläge halten Boden und Stillgewässer feuchter als in den vergangenen Jahren.

Das Grün wächst „wie verrückt“, ungeduldige Hektiker verlangen nach dem Gärtner …

Wir geniessen das aufkommende Rot ringsum.

Weissdorn neben Hainbuche, Verhandlungssache – vereinbart ist mit der Stadt, selbst aufkommende Bäume erstmal zu tolerieren, zu beobachten. Sie könnten anstelle sterbender Kastanienallee eine stabile, regionstypische Grünkulisse entwickeln.

Nach Stopp des Heckenscheren-08/15-Schnitts von Büschen und Bäumen blüht und fruchtet es ringsum – Vogelbeere1.

Zierapfel.

Über den Zierapfelwahn hier im Baumschulkreis schreibe ich jetzt und hier mal nichts.

Hartriegel, Cornus mas 1 – nicht zu fassen!

Vogelbeere2.

ChinaAhorn1.

Ob das nun ein „China-“ oder ein Japan-Ahorn ist, lasse ich mal dahingestellt. Seine sich entwickelnden „Nasen“ jedenfalls weisen nach und nach sich intensivierendes Rot auf, bevor sie graubraun enden. Sie locken dann allerlei Vögel, speziell Dompfaffen und andere Finken.

Hartriegel2.

ChinaAhorn2, mit Pfaffenhut.

Auch der gut entwickelte Pfaffenhut mit reichlich Früchten erfreut die Vogelwelt in Herbst und Winter.

Uuuups, noch was Rotes – das in der Natur gut wieder auffindbare feuerrote E-Spiel-Mobil, hier nahe eines Bachs, über dessen Lebensraumverbesserung gelegentlich berichtet wird.

Unseren Feuchte-in-der-Landschaft-Anzeiger Pferdetümpel (mal nicht [mehr] sommertrocken!) beobachten wir weiter. Was Bäche und kleine Flüsse (und das Grundwasser) betrifft, macht er keine Aussage.

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