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Archive for 13. Juni 2026

Vorgestern – so lässt man sich das gefallen im Freien! Vorherige Info über Windrichtung ist angebracht – auf freier Strecke ist West-SüdW- oder NordWestwind jeweils bis Stärke 5  zu vermeiden, als Rückenwind zu nutzen.

Gestern Morgen zuhause – die „Lampen-Ringeltaube“ hält wacht übers Grau(en).

Eins der seltenen Male tritt ein – das Wetterradar „verlässt mich“. Komische Aussetzer im Internet, muss ja nichts mit dem Wetter zu tun haben. – So ändere ich morgens nach Geesthang-Runter in die Marsch beim Anblick im Westen „verschwindender“ Landschaft meine Tour, strebe schnelles Wiedererreichen des Geesthangs und unseres Fahrradhäuschens an.

Der mich erreichende Niesel wird zu dem, der im Radio mal mit einem türkischen Spezialwort („der Niesel, der alles durchnässt“) beschrieben wird.

Meine Richtungsänderung verhindert glücklicherweise das Erreichen der dafür nötigen Zeit – leicht befeuchtet zurück im Trockenen.

Am Nachmittag ist das Wetterradar wieder stabil, gewittrige Schauer auch. – So warte ich bis nach 17 Uhr, bin nun auf dem Weg. – Meine Güte, diese schwarze Kante …

In der Holmer Marsch – Mädesüß legt los. Dieses sieht etwas niedergeschlagen aus, fast am Boden.

Na also, es wird heller, als ich am alten Elbdeich Hetlingen längsfahre.

Auf dem Elbdeich Hetlingen gucke ich dann doch wieder nach oben. Da zieht was offensichtlich genau meine Bahn längs. – Soll ich das hier – vor langer, freier Hinterdeichfahrt – stehende recht neue Unterschlupfhäuschen aufsuchen?

Über Niedersachsen wirkt auch so etwas – sieht nicht ganz so gefährlich aus.

Ah, „mein“ Wetter ist garnicht meins! Leicht seitwärts bewegt es sich auf die Geest zu.

Das „ist weg“.

Und dann … – kommt die Abendsonne durch! Vor mir das – vormals niedersächsische, nun Hamburger – Schwarze betrifft mich nicht.

Stare wissen Bescheid – wo Schafe (allgemein: Weidetiere) und ihr Dung, sind davon lebende Insekten bzw. ihre Entwicklungsstadien nicht fern. So erhebt sich vor mir also ein kleiner Starenschwarm, um vorübergehend andere Jagdgründe zu finden.

Na, das ist ja besser verlaufen als gedacht.

Was wohl der Lange Tag der Stadtnatur, Hamburg und Umgebung, bringt?

 

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