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Von der Ecke, damals neu für mich, habe ich am 20. Oktober und am 29. Dezember 2022 berichtet. Zum Herbst- und „Winter“-Aspekt kommt nun also der Vorfrühling hinzu.

Ich fasse hier Anfahrten zusammen.

Hier hat sich seit Kennenlernen und vertraglicher Übernahme einiges getan.

Zum Frühjahr steht noch etliches an – startend am Folgetag.

Tags drauf – langsam gehen wir`s an – gute Aussicht.

Das Wetter soll halten.

Zunächst, kaum zu glauben, sonnen wir uns auf der Dachterrasse. – Und los geht`s, nach Karow in den Kleingarten.

Die Wasserpumpe ist installiert, läuft! – Mit den Hochbeeten und anderem soll es auch vorangehen.

Ich gönne mir einen Spaziergang entlang der Panke.

Ganz schön was los hier, auf dem Europa-Wander- und -Radweg!

Details interessieren mich, einige Passanten wundern sich – Turbulenz, Kiesgrund, Wasserstern.

Lange Strecken sehen anders aus – technisch, überbreit, strukturlos, sandig-schlammig.

Oft begleiten hohe, steile Ufer die Panke. Gewässerbegleitende Bäume fehlen hier. (Für den Bach stehen „die oben“ an falscher Stelle.)

Daneben ist aber immer wieder zu sehen, wie kleine Änderungen viel bewirken – Baum an richtiger Stelle, „geweckt“ wirkt das Gefälle Wunder.

Wasserstern, anderswo auch die Berle (Aufrechter Merk), zeigen ebenfalls als Wasserbaumeister ihre Kunst.

Das Potential der Panke ist groß.

Wir dürfen auf Künftiges gespannt sein.

Zurück im Kleingarten – alle Vorhaben für heute sind abgeschlossen, Beispiel Erdbeer-HalbHochbeet.

Bevor wir ins Zentrum Berlins zurückkehren, finden wir leckeres Essen – beschattet im Sonnenschein, draussen – im nahen Ort.

Zwei Nebelkrähen forschen, ertragreich, wie wir sahen.

 

Berlin, Berlin – Baustellen allüberall.

Die Panke-, Süd- und Nordpankewanderung, liegt hinter uns. Wir sind am Nordhafen angekommen – Sturmmöwe, luftig, on top.

Spundwand-Grün, winterlich – sommerlicher Besuch vermittelt vermutlich einen besseren Eindruck.

Ja, das sieht nach einem echten Wasserweg aus. Unsere Wanderung führt nun südostwärts, am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal entlang.

Blick zurück auf den Nordhafen, rechts deutet sich die Verbindung zum Nordhafen-Vorbecken an, das mit der aktuellen Baustelle für einen Panke-Fischpass, vgl. voriger Beitrag.

2 Blässhühner schwimmen Richtung Pankemündung.

Wasserstraße – – – Ja, ein Schiff! Es wird das einzige auf unserer Tour bleiben.

Nordblick – so stellt sich der Kanal dar, dominiert von …

… urbanem Gebäudewachstum, hier mit Wasserzugang – technisch.

Wir wandern unter dem Golda-Meir-Steg, oben die Gedenkstätte Günter Litfin.

Ebenfalls historisches Berlin, die Auguste-Viktoria-Glocke.

Wer hier anlegt – oder in den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal reinfällt, findet Treppen.

Beim Rauskrabbeln ist hoffentlich nicht gerade ein heftiges Gewitte im Gange …

Schluss der Kanalwanderung, Rückblick – ja, Immobilien (zahlenmäßig zunehmend) prägen ihn derzeit.

Stürmische Zeiten – Blau-Gelb.

Orientierung Invalidenstraße – links rum zur Tram.

Die nächste kommt bestimmt.

Naturkundemuseum Berlin – wie erwähnt, wird nach dem 20. April von einer hiesigen Veranstaltung zu berichten sein.

In der Tram – Bernauer Straße, Erinnerung an eine missliche Vergangenheit, symbolische Zeichen.

Berlin „läuft voll“ – das touristische, unter anderem geschichtliche Interesse lockt wieder viele / mehr Menschen in die Stadt.

So viel also von unserer Wasser-Rundtour – auch die vom Nordrand Berlins zufliessende Strecke der Panke wird vorzustellen sein, demnächst.

Wir kommen aus dem Südpankepark.

Schulzendorfer Straße – diese Ecke kommt mir bekannt vor.

Andere Straßenseite, Blick Panke aufwärts – noch alles Wasser beisammen.

Wieder zurück, Blick bachab – Technik, gespiegelt. Hier verabschiedet sich die Südpanke nach links, südwärts. Die Nordpanke setzt ihren Weg nach Westen fort.

Blick über die Technik, bachab: Die Nordpanke unterquert einen Gebäudekomplex.

Um was für eine Anlage es sich handelt, steht am Warnschild.

Unter der Wohnbebauung, Blick bachauf zum Wehr.

Wir queren die Chaussee- bzw. Müllerstraße.

Zitat aus dem Wanderstart-Beitrag vom 21. März: „Aus berufenem Mund war ich auf Veränderungen im Mündungsbereich der Nordpanke aufmerksam gemacht worden, bachab Chausseestraße. Die erspähte ich bereits mit Blick in Google Earth, virtuell.

Da sind wir also, auf das live-Erleben gespannt.

Landseitig – Boaaahhh, neeeee! – Ein „Tierfreund“ hat ein reichhaltiges Futterangebot ausgelegt.

Wie immer Berlin sowas regelt, ich bevorzuge aus langjähriger Praxis das Hamburger Beispiel (inkl. Ahndung extrem Unbelehrbarer).

Ein kleiner Junge, der mit Mutter und einer Handvoll Futter des Weges kommt, ist angesichts des flächenhaft liegenden Futtermülls enttäuscht. Die Vögel ringsum nehmen ihn nicht zur Kenntnis.

Wasserseitig – hier bietet sich ein überraschender (wenngleich angekündigter) Anblick: Die Nordpanke ist durch wechselndes Auslegen von Stein-gefüllten Netzgabionen belebt worden.

SUPER, Gratulation! Der Fernblick lässt so etwas wie internes Mäandrieren erkennen – instream-Restaurieren „at it`s best“.

Turbulent Richtung Mündung in den Nordhafen.

Vom rechten Ufer scheint eine Taube das Geschehen zu bestaunen.

Links nutzen einige Tauben die Einbauten als Badegewässerzugang – etliche „Zaun“gäste auf der Ufermauer.

Fast wie unter der Lupe – Wasserstern beginnt, sich auf den Gabionen anzusiedeln.

Ein wahres Fliessgewässer …

Wir sind am Nordhafen-Vorbecken angekommen. Zukunftsweisende Aktivitäten, der Bau einer Organismenpassage am hiesigen Wehr ist in Gang.

Wir sind begeistert, drücken – mit welcher Landesregierung auch immer – den Zuständigen die Daumen, dass Berlins Gewässerverbesserungen unter einem guten Stern stehen.

Unser Weg zurück führt vom Nordhafen südwärts entlang des Berlin-Spandauer Schifffahrtkanals – demnächst hier im Blog.

Wir wandern den Berliner Bach Panke bachauf, im Südpankepark. Wer noch „echte“ Karten benutzt und lange keine Neuauflage gekauft hat, wird hier „Land“, ohne Wasser, ohne Park, sehen. Das hat sich glücklicherweise geändert. Aus unsichtbarem Regenwasserkanal ist immerhin wieder ein offenes Gewässer mit – dem Umfeld entsprechend begrenzter – städtischer Grünanlage geworden.

Spiegelungen, von Windwellen bewegt.

Im Zeitalter „Anpassung an den Klimawandel“ und „Schwammstadt“ vermissen wir hier „den Baum“, fehlen Bäume – insbesondere im unmittelbaren Bachumfeld.

Achtung, eckige Kurven voraus!

Straßenquerung voraus. Durchlass ohne Landorganismenpassage – aufgrund begrenzter Teilstreckenlängen für entbehrlich gehalten (?“Kein Service für Ratten.“?)?

Bachab des Durchlasses sorgen Stoppersteine für Ordnung bei höheren Abflüssen.

Bachauf, weitere Windungen voraus.

Urbane Spiegelung, der Mensch macht sich sein Umfeld zu eigen. – Davon steht sicherlich nichts in der Planfeststellung.

Großflächiger Rasenhang … – Bäume … ?

Urbane Spiegelung 2, Stoppersteine – wenn da man nicht …

… bachauf die Öffnung einer Verrohrung zu erwarten ist.

Ich gehe die Treppe runter, muss sein.

Der Rechen bewirkt Turbulenz – schön zu sehen, ist doch die Panke ein Bach.

Neben dem Treppenabgang, bachab, flutet Rasen – mehr oder weniger, abhängig vom Abflussgeschehen.

Blick bachab, Baustelle Abwasserpumpwerk der Berliner Stadtentwässerung in Sicht. Rückblick Südpankepark: Stützende Ergänzungsideen kommen …

Und weiter geht`s, bachauf.

Oha, ein hoch aufragender Querriegel. – Nun ist die Panke erstmal unsichtbar.

Der Panke auf der Spur, virtuell. – Real erinnern Findlinge, Kies, Schilfartiges an den Bach.

Gut 100 m weiter, Chausseestraße gequert – Unser Stadtplan zeigt Blau. – Kommt wohl noch.

Oder „Park“ („historischer Park“?) hat erfolgreich in der Planfeststellung der Gewässeröffnung widersprochen.

Und weiter unterfliesst die Südpanke Findlinge … – Hinten ist Technisches in Sicht.

Das wird die Teilung der Panke in Süd- und Nordpanke sein. Letztere wird unseren weiteren Weg leiten – demnächst mehr dazu.

Der Berliner Bach Panke ist hier im Blog bereits öfter Thema gewesen. Erstmals im Bericht vom 18. September 2011 zeige ich mich durch diesen Stadtbach in seinem ökologischen Potential beeindruckt.

Das ist lange her. Inzwischen hat Berlin ein planfestgestelltes Vorgehen für die Verbesserung der Panke abgesichert und erste Verbesserungen begonnen.

Die Zukunft wird also spannend, nehme ich an.

Aus berufenem Mund war ich auf Veränderungen im Mündungsbereich der Nordpanke aufmerksam gemacht worden, bachab Chausseestraße. Die erspähte ich bereits mit Blick in Google Earth, virtuell.

In Einstimmung auf die für den 20. April geplante Veranstaltung für Gewässerverbesserungen im städtischen Raum wollten wir das Resultat dieser Arbeiten vor Ort ansehen.

Sonnenaufgang – das fängt ja gut an.

Kurze Zeit später – das war gar kein Sonnenaufgang. Die Sonne steht bereits höher, war im vorigen Foto allerdings von Wolken verdeckt.

Die Stadtvögel sind längst munter. Hier schwingt sich eine Nebelkrähe auf, schliesst sich weiteren an. Kleine Krähen- und Taubengruppen fliegen spielerisch über die Dächer, rasen durch die Straßenschluchten.

Nach dem Frühstück – das Wetter lässt sich gut an für den vorgesehenen Bachspaziergang.

Wir verlassen die Tram, auf geht`s.

Naturkundemuseum Berlin – da sind schon viele, die die Vielfalt erhalten wollen, gemeinsam.

Mit Bach-Restaurieren wird ein eigener Beitrag geleistet, Arten- und Individuenzahl werden erhöht, stabilisiert. Das hat auch Auswirkungen auf Organismen an Land, im Luftraum.

Wir biegen ab in den Schwarzen Weg.

Uuuups, da verschwindet die offen fliessende Südpanke gerade wieder im Rohr.

Beim Betrachten des vorherigen Fotos … – immerhin, ein Baum steht da auch, und noch ein und …

Irgendwie sieht dies Fliesswasser besonders aus – wer sind die Nachbarn? – Ahhh, die Erklärung?

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Ja, die Südpanke sieht hier wahrlich digitalisiert aus. Die Bedeutung der Zahl 1 wird durch den Baum symbolisiert. – Ohne Baum ist es die Null.

Aber das war nun Blödsinn. – Der Bund hat mit der Panke wenig bis gar nichts zu tun – Föderalismus, Ländersache (vgl. Link zur Landesverwaltung oben).

Was sehen wir weiter?

Schickes Pflaster hält die Gewässersohle sauber. – Na, sauber!

Wir sind am Ende des Schwarzen Weges angekommen. Mit schicker Turbulenz tritt hier die Südpanke ins Freie.

Ich erinnere mich an meinen Wechsel vom Strom- und Hafenbau Hamburg ins Bezirksamt Wandsbek. Da begrüßte mich der damalige Wasserwirtschaftsleiter mit den Worten „Willkommen in Wandsbek, Sie Gewässerökologe! Unsere Fliessgewässer sind eigentlich keine, sondern offene Regenwasserableitungen. Aber wir haben schon einiges verbessert.“. – Das war Anfang 1987. Meine Güte, wie die Zeit vergeht – oder ist sie stehen geblieben?

Immerhin fliesst dieser Teil der Südpanke frei – und nicht im Rohr.

[Falls das bisher Beschriebene womöglich gar nicht die Südpanke ist, und die sich etwas östlich verbirgt: Pardon! – Aber interessant zu sehen und drüber zu grübeln fanden wir dieses sichtbare Fliessgewässer schon.]

Wir queren die Straße, müssen uns ein wenig orientieren, woher das Wasser gekommen ist.

Ums Haus auf der anderen Straßenseite geblickt – das ist der Südpankepark. Das Fliessgewässer ist vor Unterqueren der Straße zu einem Ruhebereich erweitert.

Was sehen wir weiter, immerhin, ein Pankeufer ist grün – oh, beim Nachbarn, noch ein Baum, mehrere Bäume …

Beim Nachbarn sehen wir … Palmen !!! ??? !!! – Vorgriff in Anpassung an den Klimawandel?

Weiss da jemand besonders Bescheid? Wer ist dieser Nachbar?

Wenn wir der virtuellen Landkarte trauen dürfen, handelt es sich bei diesem großen, klotzigen Gebäudekomplex um den Bundesnachrichtendienst. Ja, gemäß Informationen aus Film, Funk und Fernsehen wissen die Bescheid. Besonders in den Sinn kommen einem Zeiten eines früheren Chefs und dessen, klammernd an ihm festhaltenden, Chef aus einem südlichen Freistaat. – Zum Glück sind diese Zeiten vorbei. Möge Klarheit herrschen – ausserhalb wie innerhalb der Mauern. (Ob es dazu unbedingt der Palmen [oder was auch immer die Geräte darstellen] bedurft hätte … – vielleicht sind auch die ein verzichtbares Relikt.)

Wir widmen unsere Aufmerksamkeit wieder dem Südpankepark – mehr dazu demnächst.

Es sollte ein April-Besuch werden – in Berlin, Geburtstagsanlass.

Da unsere Lieblingsunterkunft allerdings Eigentümer-seitig familiär belegt und auch in der Folge gebucht war, nutzten wir statt des April-Geburtstags den vorhergehenden, im März.

Unterschied gleich beim Start. Bahnbaustellen lassen uns nicht in Altona, sondern am Hauptbahnhof Hamburg in den ICE einsteigen.

Wir sind früh genug, Plätze reserviert, richtiger Tag – kein Gedränge am Hauptbahnhof.

Das fängt ja gut an!

Landschaft saust an uns vorbei, hier: Energie-Landschaft, windig und solar.

Statt Naturflächen mit Solarzellen zu pflastern, wäre schnelleres Entwickeln der bebauten Flächen, insbesondere der „unendlichen“ Dachflächen-, Prüfort Parkplätze-, generell Plätze-zahl angebracht.

Wenn denn schon offener Boden, dann bittesehr nur mit parallelem Nutzungsaspekt. – Komische Sache das, wenn`s um Subventionen, um „Wirtschaft“ geht, geht plötzlich alles. Bei seit Jahrzehnten bestehenden Zielvorstellungen in Sachen Naturschutz – geht „gar nix“ ?? !! ??

Zeitweise begleiten uns flächig überstaute Wiesen- und Weide-, teils auch Ackerlandschaften. Wohl weniger aufgrund von Einsicht in Sachen Klimaschutz als vielmehr derzeit Zeichen in Sachen „Statistik Niederschläge“.

Flugs sind wir angekommen, Berlin Hbf. – So schick hat der 3XN-Cube noch nie gespiegelt … (jedenfalls lange nicht).

Auf dem Weg zum – fast – Berlin-Start-Ritual, Mittagessen. – Großer Aufmarsch, Staatsbesuch und Ministertreffen der Länder zeigen ihre Begleitsicherheiten.

Drinnen. – Wo steht soooo eine alte Kastanie?

Ja. – Dieses Ziel empfehlen wir gern.

Mein persönliches …
(wieder Salat statt Sauerkraut), super!

Zufrieden geht`s Richtung Tram, vorbei am Hauptbahnhof.

Geflügeltes – Nebelkrähe und Greif.

Der Hauptbahnhof – fast Christo-Kunst, Blau, im Zeichen des Wassers?

Wohl eher im Zeichen der allumfassenden Baumaßnahmen – am Gebäude und ums Gebäude herum.

In der Tram – angezeigt: mein April-Berlinziel – das Naturkundemuseum.

Hier wird am 20. April eine ganztägige Gewässerschutzveranstaltung angeboten.

Details folgen demnächst.

Mutter (Geburtstag voraus!) und Kind auf dem Nachhauseweg von der Schule getroffen. – Wir sind angekommen. Hoch oben über den Dächern von Berlin.

Nicht zuletzt diese Dachterrasse ist Grund unserer Begeisterung, wenn es mal wieder klappt.

Zwischendrin – so die Sonne scheint – mal eine angemessene Zeit (geschützt) braten, möglich von morgens bis abends – fast könnte man meinen, wir hätten Urlaub.

Wir sind gespannt, was das angedachte Programm bringen wird.

Eine längere, einen Holzabfuhrweg begleitende Kanalstrecke sollte aufgewertet werden.

Am Ende des Stücks, wo Weg und Baumpartie erodierend angeströmt wurden, sollten Lenkbuhnen Entlastung bringen.

Und los geht`s, ein auf 2 Stark-Erosionspunkte am Weg aufgeteilter 3-Achser Lkw war passend geschüttet worden.

Der aus den vorigen Beiträgen bekannte Bagger naht.

Angesichts des passend liegenden Materials kann der erodierte Anstrom des Wegs schnell entschärft werden. Ein den Wald extrem entwässernder Uferanstich ist im Austritt ebenfalls verbessert.

Es bleibt abzuwarten, wie wechselnde Wasserführungen sich auf Dauer hier auswirken werden. Hinterher ist man immer schlauer …

Vorn hat das Basteln zweier Lenkbuhnen begonnen. Der Bagger holt mehr Kies.

Nach Feinarbeiten per Hand: Guter Abstrom, Weg und Baumbestand „gerettet“ – passt.

„Aus dem Vollen“ wird die Kanalstrecke noch durch eine Rausche belebt.

Kleine Pause, genutzt zum Verabreden neuer Taten.

Nachdem der Anstrom der Kanalstrecke noch ein wenig fein gemacht wurde, verlassen die Akteure den Tatort.

Nach Hochwässern werden wir prüfen, ob Veränderungen erforderlich sind. – Im Lauf des Jahres werden wir uns für die Neubesiedlung interessieren.

Der im vorigen Beitrag gezeigte kleine Bach unterquert eine Wegkreuzung, dann geht`s ab in eine Wald- / Maisackerstrecke.

Zwischendrin läuft ein weiterer kleiner Bach, meist sommertrocken, zu. Rings um das Rohr tost es bei hoher Wasserführung.

Im anschliessenden, schmaleren Abschnitt haben sich bei hoher Winterwasserführung Ende 2022 blitzschnell Meerforellen eingefunden, laichten und verschwanden, so schnell wie sie gekommen waren.

Aufgrund der nur geringen – aber immerhin (noch) vorhandenen – Menge Moränenkiese bis -steine – ergänzen wir die Laichkiesfraktion, 16-32 mm. Wir haben ja noch Kies dafür übrig gelassen.

Als Spielkies geben wir Material in den unmittelbaren Rohrbereich, füllen auch Erosionspunkte links und rechts vom Rohr, um den Weg zu entlasten.

Oberstes Laichbett bei Niedrigwasser.

Die Menge sollte reichen.

Feinverteilen erfolgt, wo nötig, per Hand.

Kunstperspektive – keine Angst – keine Gefahr, alles in Ordnung!

Handarbeit – Kies aufnehmen und …

… gezielt, gekonnt platzieren.

Mit geeignetem Gerät wird die Arbeit schnell erledigt.

Auf den Rest die Rohrseiten beschicken.

Fertig. – Wir überlassen das Geschehen der Wirkung von Wasser, Mensch und Hund, sehen gelegentlich mal nach.

Wirklich fertig mit unserem Einsatz sind wir allerdings nicht.

Bachab, im Wald, wartet noch eine vor Zeiten leider kanalisierte Strecke. Dort liegt, aufgeteilt per Schütten in zwei übermäßige Erosionsstellen am Holzabfuhrweg, die Ladung eines weiteren Kies-3-Achser-Lkw bereit. Angesichts der örtlichen Situation wird das allerdings ein schnelles Unterfangen, das demnächst – mit ein paar speziellen Feinheiten – beschrieben wird.

Es war mal wieder so weit.

Ein Paar „Vögel des Glücks“ begrüßt mich bei der Anfahrt, kurz vor dem Ziel.

Da liegt, unmittelbar neben dem Zweistreifenweg, auch schon der erste Kies bereit.

Und so sieht das von der anderen Bachseite aus – meinem Bagger-Einweiseort.

Lücken zwischen dem Busch- und Baumbestand sind geeignete Stellen, direkt vom Weg her den strukturarmen Bach zu bekiesen.

Aufnehmen des Kies per kleinem Bagger, …

Anfahrt im Lückenraum.

Ein Beispiel, fertig – Uferschutz und Strukturgabe, schmales Bett für den Niedrigwasserabfluss.

So sieht ein Teil der Abfolge neuer Rauschen, bachauf gesehen, aus.

Der Bach wird bei höheren Abflüssen zeigen, wie und wo er den Kies hinhaben möchte.

Dass keine Vernässungsprobleme dadurch entstehen, zeigt der Blick von der untersten Rausche bachab: Der HW-Querschnitt wird durch ein Rohr definiert, sehr viel enger als der überbreite Kanalabschnitt (und als unser, nach oben offenes Kiesprofil).

Der Rest vom Fest? – Wir haben für eine Stelle etwas bachab „Spielkies für den Bach“ nachbehalten.

Dazu gibt es demnächst einen eigenen Beitrag.

Von Waldbächen habe ich berichtet. Viele von ihnen sind so her- und damit als Ökosystem so hingerichtet, wie vergleichbare in entbaumten Arealen, seien dies Intensivwiesen, Extensivweiden oder bebaute bis innerstädtische Räume, Nutzungsdruck allüberall.

Ihnen allen kann geholfen werden – von der Strukturverbesserung bis zum Fördern des Baums, der Allee, ja, des Auwalds (Link zu 20jährigem schulischem Auwaldbilden). Dies gilt verschärft nicht zuletzt in Zeiten des Klimawandels, um die standorttypische, von Quellspeisung charakterisierte Sommerkühle zurückzugewinnen.

Ich wandere entlang einer Bachstrecke auf Waldwegen Richtung Mündung in das nächstgrößere Gewässer. Der Bach durchfliesst Forst (Misch- bis Buchen-, Eschenwald), dann als Naturwald freigegebene Flächen.

Der Borsteler Wohld, hier mit Nadelholzanteilen – angesichts Anfahrbarkeit und eines gut begehbaren Wander- und Reitwegenetzes von Fußgängern ohne und mit Hund, Radlern und Reitern gern besucht.

Seinen Charakter kann „mein“ Bach nur noch an wenigen Stellen zeigen: lehmige Moräne mit reichlich Steinen, aller Größen. Hier „darf“ sogar Holztreibsel seinen angestammten Platz einnehmen.

Kaum zu fassen, fast niemandem ersichtlich angesichts der kanalisierten übertiefen und überbreiten Sandwüsten, zu denen (auch) diese Bäche allerorten hingerichtet wurden.

Wechselnde Eindrücke – hier feuchter, lichter Buchen-, Eschenforst.

Übergang Forst – Wiese.

Da quert, teils baumbestanden, der nächstgrößere Bach.

Blick von der Mündung zurück zum Borsteler Wohld – Ausbau und Unterhaltung brachten den Bach im Wiesenbereich in den „üblichen“ Zustand, überbreit, übertief.

Wo noch Strukturelemente wie Erlenwurzeln den Bach schmal halten, …

… bleibt die Kraft, den kiesigen Grund freizuhalten, eingetragenen Erosionssand abzutransportieren.

Am Waldrand: Unterstützt durch Totholz sortiert der Bach auch im Längsverlauf, legt Sand in Überbreiten ab. – Kiesgrund in der fliessenden Welle.

Wer es nie gesehen hat: Ja, so sahen einmal auch unsere Quellbäche auf Moräne aus.

Der Forellenbach im Norddeutschen Tiefland ist leider in vielen Fachausbildungen, bei Entscheidern und Politikern nicht präsent.

Und weiter geht`s, Bilsbek bachab.

Da – ein Fingerzeig !! ??

Auch vom anderen Ufer, der Wiesenlandschaft, fliesst klares Wasser („Weisswasser“) dem vom Himmelmoor ablaufenden Moorwasser („Schwarzwasser“) zu.

Der helle Untergrund, abtransportierter Erosionssand, ist Zeugnis unseres Umgangs mit genutzten Flächen. Überhöhte Erosion allerorten.

Eine Brücke, Blick bachauf – der bekannte überbreite, übertiefe Kanal schmerzt.

Aber da, bachab – in den freier, erhöhter Erosion ausgesetzten Ufern tritt der Charakter des Untergrunds zutage.

Kiese bis große Steine – entgegen der Erwartung beim Betrachten anmooriger Wiesen verläuft der Bach in Moräne. (Danke für den „Fingerzeig“.   🙂  )

Ein angemessenes Restaurieren wird die „Rückgabe der gestohlenen Steinfraktion“ als einen Teil des Handelns wählen.

Etwas verschämt zeigt sich auch hier – wie vorher im Wiesenbereich des Nebenbachs – Rest von Erlenwurzeln als hilfreicher Holzanteil, den es ebenfalls zu fördern gilt.

Abschied für heute, von einer abwechslungsreichen Landschaft – anmoorige Wiesenlandschaft mit Altbaum-bestandenen Moräneninseln sowie Wald auf Moräne.

Auch wenn das Himmelmoor, das ehemals größte Hochmoor Schleswig-Holsteins, schon aufgrund seiner Größe und Erlebbarkeit ringsum die Aufmerksamkeit auf sich zieht – wir wollen die Bäche und kleinen Flüsse nicht hilflos dahinvegetieren lassen. Handlungsmöglichkeiten sind hinreichend bekannt.