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Archive for 19. April 2026

Elbdeich Fährmannssand – Tideniedrigwasser, Lühe-Schulau-Fähre am niedersächsischen Ufer.

Vor mir, am Deichfuß, halten sich zwei Austernfischer auf.

Als ich nach Weiterradeln das Deichtor am alten Heuhafen Hetlingen quere, betrachten da zwei Touristen die große Informationstafel. – Ob ich denn wisse, wo die Schachbrettblumen wachsen. – Ja, weiss ich und zeige die Örtlichkeit – Marschwiesen, wenig südlich vom alten Elbdeich Hetlingen, auf der Karte.

Das lasse ich mir Anregung sein, selbst mal auf meiner Runde nachzusehen. Nächsten Sonntag findet in Hetlingen das Schachblumenfest statt.

Und da stehen bereits am alten Deich Hetlingen erste grüne Hinweispfeile, denen ich südwärts Richtung Schachblumenwiesen folge.

Nochmal rechts rum, jetzt mit Erläuterung.

Überblick – erste Besucher sind bereits anwesend, fotografierend. Auch diesseits der gezäunten Wege kennt die Schachblume nix – vorn, bitte Vorsicht, wachsen sie auch auf freigegebener Wanderstrecke munter drauflos.

Neben Wiesenschaumkraut und später intensiv zulegendem Scharfem Hahnenfuß blüht …

… vor allem Rot.

Die weisse Variante ist – schwächer, wie üblich – ebenfalls vertreten.

Noch ist die mögliche Dichte bei weitem nicht erreicht – große Chance für das Blütenfest in einer Woche.

Als ich beim Wegradeln wieder auf meine Route stoße, erblicke ich hinter einer Weidenfläche der Bandreisser dichtes Nonnengansgrasen.

Angesichts der Rauigkeiten vor mir verhalten sich die Gänse ruhig, aber aufmerksam.

Den Rand dieser Äsungsfläche bestimmt der Bullenfluss – die Gänse knüllen sich, einzelne flattern flach ans andere Ufer.

Entlang blühender Schlehen und grünenden Weissdorns radele ich weiter durch die Marsch, nach Hause.

 

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