Wie üblich bin ich früh, passiere das Geschehen vor der offiziellen Eröffnung. Dadurch entgehe ich dem Trubel – wundere mich aber, wie viele Menschen schon von den Wiesen zurückkehren (so Frühe wie ich eben).
„Nein …“ – die Stürme der Vortage haben die Blüten nicht abgerissen, die Pracht nicht zerfleddert.

Am Jägerstand nutze ich die Gelegenheit zu diesem Vergleichsfoto – Zähne imposant besonnt, Bisam und … – nein, nicht Biber!

Leider ist der rattenförmige Schwanz des Riesen nicht sichtbar aufgrund der Lichtverhältnisse (bzw. angesichts meines unüberlegten Fotografierens) – KEINE Biber“kelle“.

Aber schon der erhobene, Meerschweinchen-ähnliche Kopf zeigt, dass es sich um ein Nutria handelt – ein Prachtkerl … und was das Viech für Krallen hat!

Vom Tourismusstand nehme ich noch Dies und Das mit, kaufe Kötel vom Deichschaf (Lakritz) sowie zwei Tüten Schafherde – die Nachgeborenen wird`s freuen.
Nicht überall blühen die Wiesen so mit Wiesenschaumkraut wie zuvor gezeigt.
Hier handelt es sich um eine (der vielen), wo Gänsefraß alles verkahlte – Gänseblümchenwiese sagt man dazu. Flächeneigentümer und -nutzer hoffen Richtung 20. Mai, dass auch die letzten der noch herumvagabundierenden Nonnengänse in ihre Brutgebiete abgeflogen sind.













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