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Archive for the ‘Klima’ Category

Zu Lebzeiten in meiner Geburtsgegend, Waldecker Land, hatten Rinder nur zwei Farbbezeichnungen – bei 3 Farben.

Rotbunte – das waren „unsere“.

Sobald wir die Grenze z.B. nach NRW überschritten und durch das Emsland Richtung Emden, Borkum-Urlaub, fuhren, sahen wir auf den Weiden …

Schwarzbunte.

Fast konnte man sich vorstellen, dies wäre ein Ausdruck der Religionszugehörigkeit, halt katholisch anderswo, protestantisch bei uns. ! ? !

In den Folgejahrzehnten verschwanden die Kühe von den Weiden, Intensivaufstallung wurde die Regel, die daraus bis heute resultierende Gülleflut mit all ihren Folgen für Boden und Gewässer (Grundwasser, Flüsse und Stillgewässer, das Meer / die Meere) ist hinlänglich bekannt.

In unseren letzten Niedersachsen-Jahren tauchten wieder einige Tiere auf Weiden auf. Um so begeisterter sehen wir seit 2016 „unser neues“ Bundesland Schleswig-Holstein mit seinen vielen Fleischrindern.

So auch auf der Rad-Tour Friedrichstadt – Bergenhusen und zurück, von der alle Fotos dieses Beitrags stammen. Die Farbenfülle der Fleischrindherden ist beeindruckend. Festgemacht an meinem vorstehenden Religions-Kalauer könnte man ein Abbild der bei der Gründung Friedrichstadts gegebenen Religionsfreiheit darin sehen. (Obwohl, wenn ich`s richtig erinnere, von den maximal 14 Glaubensrichtungen heute nur noch 5 in Friedrichstadt geblieben sind.)

Wir sehen …

… gemischte Herde, Schwarz- und Rotbunt.

Rotgescheckte.

Helle und hellbraune.

Heller Bulle, etwas abseits der Herde.

Ein Teil der zugehörigen hellen, fast weissen Herde.

Ganz weisse, wie z.B. die zunehmend beliebter werdenden Charolais, sahen wir hier nicht. Wer im Netz sucht, findet viele informative Seiten, hier ein kleines Beispiel.

Die künftige Zahl und Art der Haltung unserer Kühe wird maßgeblichen Anteil an Deutschlands Erreichen – oder Verfehlen – der Klimaziele (und, vorweg der fachlich und rechtlich lange fixierten Boden- und Gewässerschutzziele) haben.

Zum Schluss unserer Tour kam noch eine Überraschung – auf der Hinfahrt übersehen?

Das sind doch …

Wen meint der?

Ach, uns! – Ja, wir sind Auerochsen.

Dazu habe ich örtlich bei Suche im Netz nichts gefunden. Jedenfalls scheint dies eine schon von der Größe auf gutem Weg befindliche Rückkreuzung zu sein.

Der Auerochse war ein beeindruckendes Tier, dessen ursprüngliche Größe in vielen Projekten versucht wird, annähernd wieder zu erreichen. Was einst mit eher kleinen „Heckrindern“ begann, geht weiter.

So drücken wir die Daumen, dass – nicht zuletzt zum Wohl der eigenen Gesundheit – „ein Ruck durchs Land gehen“ wird. Leider war das – wer auch immer appellierte – bisher nicht der Fall. Wir lernen: Appelle, Selbstverpflichtungen, wie auch immer man herumschwurbelt, das bringt`s nicht.

Nur nicht nachlassen! Handeln ist angesagt.

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Genug der Störche – wir radeln zurück, wählen einen direkteren Weg, der nicht über ganz solche Höhen führt wie die Herfahrt.

Vom Sorge-Ostrand Bergenhusens, fast unter sowas wie einem grünen Torbogen durch …

… vorbei an der Kirche.

Bergan vom Treene-zugewandten Ortsrand …

Da habe ich, wieder einen halben grünen Torbogen vor Augen, im steilsten Teil tatsächlich ein paar Meter das Rad geschoben.

Auch hier versperrt Mais weite Teiles möglichen Ausblicks (man sehnt sich „ordentliches“ Getreide bzw. in solch Hängigkeiten Grünland zurück). Beim Schieben konnte ich mich den Insekten am rechten Wegrand widmen, erstaunt, dass hier doch etliche an Arten- und Individuenzahl mehr zu sehen sind als in „unserem Baumschulkreis“. (Der Name [Pestizid- über Pestizidanwendung über das Jahr! Ganz normal?] erläutert vermutlich bereits das Ergebnis.)

Standorttypischer Restbuchenwald auf Moräne – wir lasen darüber in der Ausstellung des NABU Michael Otto-Instituts in Bergenhusen.

Jungbuchen – sieht aus wie Selbstverjüngung.

Bei all dem Bohei, was deutsche Forsten (nicht alle, aber anscheinend die überwältigende Mehrheit [oder machen die nur so einen Wind?]) derzeit um „Neubäume, Klimabäume“ machen, empfehle ich doch, vorher erstmal Standort- und andere Kenntnisse über seit Jahrtausenden heimische Arten, z. B. über die Naturwald Akademie zu erwerben.

Nach kurzer Fahrt bergab treffen wir die Treene wieder, militärische Querungsstelle unmittelbar flussab der NATO-Brücke.

Kleine Unterbrechung, Rückblick auf Treene-Mäander, etwas nördlich, auf der Hinfahrt nach Bergenhusen.

Da kletterten wir auf den Treene-Deich und …

… waren beeindruckt von diesen Mäandern.

Ok, die hätten wir nicht sehen können, wenn der von mir stets angepriesene Auwald standortgerecht dort stünde. Naturgemäß sähe das Ganze ohnehin anders aus – ohne den wasserwirtschaftlich aus der Historie zu erklärenden Einstau.

Auch der Blick im Detail erfreut. Binsen und Röhricht, im Hintergrund die Schwabstedter Höhen. (Hinten rechts liegt das Wilde Moor – aber das ist eine andere Geschichte.)

Grünlandnutzung der Aue, Röhrichtstreifen, Blutweiderich in voller Pracht.

Gedanken wieder einsammeln, wir radeln weiter.

Die ex-Bahnbrücke kommt in Sicht.

Zurück in die Zukunft? In der Ferne, am Rand der Treeneniederung, vor den Schwabstedter Höhen, arbeitet ein Mähdrescher. Bereit steht ein Fuhrgespann, das offenbar im Drescher gespeicherte Korn aufzunehmen.

Wir fahren gegen schrägen Wind an. Ein wenig schützt uns windgebeugtes Reet entlang unseres Weges.

Kurz vor Friedrichstadt steht Korn erntereif rechter Hand in der Treene-Aue.

Linker Hand wird der Horizont vom Mais bestimmt, davor Weidenutzung.

Zu all den bunten Kühen folgt, wie bereits angekündigt, demnächst ein eigener Beitrag.

Fettes Grün, wohl „gut“ gedüngt, wie der auch durch Übersonnen heftig zugewachsene Graben zeigt.

Bei gutem Wetter beschäftigen wir uns am Spätnachmittag in Friedrichstadt. Die himmlischen Aussichten stützen abends die Wettervorhersage.

Für den Folgetag haben wir uns Stippvisiten in Tönning und Husum vorgenommen, gut Regenzeug-bestückt.

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Wie im vorigen Beitrag erwähnt, hatten wir die Weissstorchausstellung des NABU Michael-Otto-Instituts angesehen. Besonders beeindruckt hatte uns, dass das in Deutschland so vernachlässigte Thema (Natur)Wald auch seinen Platz gefunden hat.

Kleiner Auszug aus dem Thema Wald in der Weissstorchausstellung, Bergenhusen

Mehr zur bachbezogenen Gesamtheit an Beispielorganismen, Fisch – Forelle, Vogel – Schwarzstorch, Auwald – Flatterulme, findet sich hier, speziell für das waldärmste Bundesland Schleswig-Holstein, unmittelbar zu lesen, auch hier.

Nun wollten wir, vor weiteren live-Beobachtungen an Weissstörchen, erstmal etwas essen. Dazu hatten wir bereits erkundet, dass die Speisekarte einer lokalen Gaststätte ausgesetzt war zugunsten eines Sonntag-Erlebnisses: Sehen, woher das Essen stammt – Spanferkel.

Mittagspause, gut beschirmt.

Das Angebot sieht nicht nur lecker aus.

Zudem wird ein eigenes Lokalbier, „Storchenbier“ – was sonst hier?, angeboten.

Wer mal nach Bergenhusen kommen sollte zu einer Zeit, da dieses Angebot besteht … (man tau!).

Das eigentliche Erlebnis besteht aber für Jung und Alt in der Erkenntnis, woher das Tellergericht kommt.

Fleisch kommt nunmal (heutzutage noch) vom Tier – hier also vom Schwein.

Wie man am Schwund, die Knochen kommen mehr und mehr zum Vorschein, sehen kann: es schmeckt allen Anwesenden.

Für Fischfreunde gibt es eine Alternative – Lachs. Gerade wurde eine Seite neu aufgestellt, gut vorbereitet zum Garen in Hitze und Rauch.

Auch das ein Gericht, zu dem keine Beschwerden, im Gegenteil, laut wurden.

Nebenbei konnten illustre Vorbeifahrer studiert werden, neben diesem Oldtimer-Trecker blubbernde bis röhrende Motorräder, tief- oder hochgelegte Spezial-Kfz. – „Kiek mol wedder in!“ – ein treffender Spruch für diese Örtlichkeit.

Wir brechen auf zur Storchenrunde durchs Dorf. Mehr dazu demnächst.

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Sommerhimmel 2021 über Wedel und Umrum – der Wetterbericht sagt regelhaft „es brodelt“. Manchmal löst sich das zum Nachmittag auf, manchmal „löst es“ sich und gewittert ordentlich. Wo nicht, da nicht.

Die Störche sammeln sich. Bald geht`s ab ins südliche Winterquartier. Gestern Abend wurde im Regionalfernsehen von frühem Abflug gesprochen, Mitte August flögen sie gewöhnlich weg. – Na, Mitte August haben wir ja bald, und noch sind sie da – vielleicht jeweils immer andere …

Unsere Möchsgrasmücken jedenfalls, die nicht nur ums Haus jährlich erfolgreich brüten, sondern das mit üppigen Gesangsstrophen begleiten, sind seit 1-2 Wochen nicht mehr zu hören. So geht die Zeit …

Aber nach den vorigen Storchsichtungen soll es hier um andere gehen.

Erläuterung zur Örtlichkeit: Wir radeln am Nordufer der Elbe, westlich Hamburg. Dort endet(e) der Ochsenweg, im Dänischen auch Heerweg genannt.

Von der Spitze Jütlands südwärts wurden jährlich bis zu 40.000 Stück Rindvieh bis Wedel zum Markt getrieben. Ein Gutteil wurde bei Fährmannssand über die Elbe gefahren, weiter gings bis in die Niederlande und anderswo. (Über die heutige Art und Weise – oft genug sehr viel weniger als schön – ist hinreichend in Film, Funk und Fernsehen, Internet berichtet.)

Elbdeich Fährmannssand – gut sieht er aus der Himmel.

Ich habe mich auf dem Elbdeich Fährmannssand umgedreht. Da hinten (wenige km), auf der Geest, liegt Wedel.

Zugegeben, am Tag des vorigen Fotos kam ich vom Sehtest aus der Stadt, hatte hier meinen Wendepunkt und landete trocken im häuslichen Fahrradhäuschen.

Hier geht`s aber weiter nach Hetlingen und Holm.

Die – dieses Jahr offenbar zahlreichen – Rauchschwalben sammeln sich.

Wo Leitungen fehlen, sind auch Zäune und Tore geeignete Treffs. Unten am Boden, im Foto nicht gut sichtbar, befinden sich Bachstelzen.

Bach- und Schafstelzen scheinen auch ein gutes Jahr gehabt zu haben. Sie begleiten den (bzw. begegnen dem) Radler zahlreich auf der Deichtour.

Mich erstaunt eine einzelne Nonnengans – ein Späher, der für die Tausenden, ab Herbst hier zu erwartenden, die Lage peilt? (oder eine Flügel- / Fußkranke?)

Neulich, noch Heuballen querab Giesensand …

… bevölkerten hunderte Graugänse die Wiesen und Weiden.

Wenn das Süßwasserwatt während der Ebbe frei fällt, halten sich viele von ihnen dort, aussendeichs, auf.

Unterschiedliche Rinderherden mit viel Jungvieh bevölkern die Marsch.

In dieser Umgebung fühlen sich Graureiher so geborgen, dass sie ihre „eigentliche“ Fluchtdistanz vergessen.

Oder handelt es sich bei diesem Reiher um einen Hamburger oder Pinneberger Tourismus-Reiher? Solche Stadtreiher kann man im Einzelfall fast per Handschlag begrüßen (bitte immer die Vogelgrippe- und Corona-Regeln beachten!).

Neulich waren an der NABU-Vogelstation von fern auch 6 (hier 4 davon) Silberreiher zu sehen. Die werden Richtung Jahresende noch mehr.

Die Starenschwärme vergrößern sich – am Deich gibt`s immer was zu fressen, die Kirschen ringsum sind abgeerntet.

Auch hier, nicht so blumenreich wie kürzlich aus Niedersachsen berichtet, werden Deichpartien rau gehalten. Die Vogelwelt im Allgemeinen, als ein Zeiger, reagiert positiv.

Als Schlussbild dieser Tourenfolge steht diese Postkartenansicht, seewärts.

So richtig aufhören will ich aber nicht, ohne noch etwas von gestern, Rückweg querab Holm, anzuhängen.

Und wieder überflogen mich 2 Störche, diesmal von West nach Ost, futterten in aller Ruhe vor dem alten Elbdeich Holm – Hetlingen.

Wer sucht der findet, mit auf- und abtauchenden Köpfen zähle ich nach und nach mehr – hier 5 sichtbar, 2 weitere hinten rechts ahnbar.

Zusammen mit diesem fernen Einzelgänger vor dem Brunnenschutzgebiet kam ich hier „Am Hang“ diesmal auf 11.

Nach allem Erzählen gehe ich davon aus, dass örtliche Alttiere verweilen und früher durchziehende Jungvögel dieses Bild bestimmen.

Der oben im Start des Beitrags gegebene Link wird zu den besenderten Ziehenden Route und Schicksal mitteilen.

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Nein, wir sind nicht die, die als radelnde Geisterfahrer durch den Elbtunnel mal gemeldet wurden. Wir nehmen die Fähre.

Gern hätten wir regenfreies, nicht zu heisses, nicht zu stürmisches Wetter – aber dieses Jahr kann man nicht alles auf einmal haben. Zwar jammere ich – belegt durch Pegeldaten – dass kein Wasser unsere Bäche und kleinen Flüsse regelhaft stützt angesichts überstrapazierten oberen Grundwasserleiters und weiterhin zu schnellen Ableitens von Niederschlägen. Das werde ich nach den Trockenjahren der jüngeren Vergangenheit und angesichts zu geringer Niederschläge auch im vorigen Winter weiter tun. Aber so ganz nass werden möchte man beim Radeln ja auch nicht, auch die Fähre zurück will rechtzeitig erreicht sein.

Es sollte also losgehen, die nötigen Vorbereitungen waren getroffen.

Gut Küstenwetter beim Anradeln zur Fähre.

Flaggeneindruck Batavia: Die angesagten 4-5 Windstärken Südwest, Wetterbericht stimmt.

Anleger Willkommhöft, die Lühe-Schulau-Fähre liegt bereit.

Auf der Elbe: „Kabbelige See“, Schaumkronen. Kurz nach Tidehochwasser hat die Ebbe mit starker Strömung seewärts eingesetzt, der heftige Wind steht dagegen.

Blick mit dem Wind gen Hamburg, Gegenlicht – die Elbe silbern, kein Schiff weit und breit.

Verdächtig, wie klar die Hafenkräne zu sehen sind.

Die Fähre legt ab. Wir sind guten Mutes, eine Ersatzschraube ist an Bord.

Die Zeit verfliegt. Der Anleger Lühe ist in Sicht, davor zieht ein kleiner Containerfrachter Richtung Hafen Hamburg.

Am Horizont, links im Foto vor Stades Industriekulisse kaum auszumachen, naht ein großes Containerschiff.

Alles klar zum Anlegen, Aussteigen.

Dahinten schräg rechts, nach Südost, geht unsere Radeltour – gen Buxtehude.

Dazu demnächst mehr.

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Der Riesenbärenklau (RBK) – eine prachtvolle Pflanze!

Wenn da nicht ihre üblen Begleiterscheinungen wären. Zum Glück gibt es zuhauf gute Hinweise neben dem Drum und Dran zur Beseitigung.

Wie andere gefährliche Neupflanzen und -tiere breitet sich der RBK, vermutlich wegen geringer, aber entscheidender Temperaturerhöhungen durch den Klimawandel strecken- (entlang Wegen und Straßen, bei schwimmfähigen Samen pestartig entlang Fliessgewässern) und flächenhaft aus. Viele solcher Pflanzen sind seit dem 19. Jahrhundert in Sammlungen, Parks und Gärten eingeführt, verhielten sich bis in die 1980er „friedlich“.

Die scharf-spitzig aussehenden Blätter kennzeichnen diese „neue“ Pflanze.

Leider sieht man immer wieder – das folgende Foto wurde nur einige hundert Meter entfernt am Ufer der Mühlenau, Pinneberg, aufgenommen -, dass Aktivisten aus ihrer Sicht „helfend“ aktiv werden, ohne zu hinterfragen, was sie tun.

Hier wurden große, weisse Doldenblüten gekappt. – ACHTUNG, wie sehen die Blätter aus!? – Sie sind nicht scharf-spitzig, sondern lappig.

Gutes wollen und Gutes tun sind oft zwei ganz verschiedene Sachen. Hier wurde der heimische WIESENbärenklau seiner Blüten beraubt.

Im Übrigen hilft Blütenkappen beim RIESENbärenklau nur in dem Fall, wenn wenig später die Wurzel ausgegraben oder zerhackt wird. Bis auf Golfrasenhöhe ist nach mehrmaligem Blütenschneiden der RBK in der Lage, aus seiner kräftigen Wurzel Notblüten zu schieben. Bei erwähnter Golfrasenhöhe (in Praxis erprobt) bleiben bei einer Handteller-kleinen Notblüte immer noch 50 Samen für ein 8- bis 10-jährig keimfähiges Samenpotential im Boden. – Also: Hände weg vom WIESEN-, richtiges Beseitigen beim RIESENbärenklau!

Aktivismus ersetzt nicht genaues Hinsehen, ersetzt nicht, vorhandene Informationen zu berücksichtigen. Alles Weitere steht kurz und verständlich im obigen Link.

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Das Wetter, vgl. Schluss des vorigen Beitrags, (stark) wechselhaft – hier der Nachmittagsstart.

Es ist etliche Jahre her, dass wir im Botanischen Volkspark Blankenfelde, Berlin, waren. So begeisterten wir uns am Vorschlag, mal wieder hinzufahren. In der verlinkten Berliner Seite wird die Vielfalt dieses Parks umfassend beschrieben. Hier folgen – nach Besuch des Damwilds aufgenommen – nur einige, wenige Eindrücke.

Hoffentlich bald wieder öfter zu sehen: nicht die Landschaft eintönig verödender Ackerbau, dafür auch mit „Unkräutern“ in vielfältiger Umgebung.

Aaaah, ein optimaler Kletterbaum! – ? – NEIN.

Die Erklärung steht nebendran, wird offenbar weitgehend befolgt.

In unmittelbarer Nachbarschaft ein kleiner Teich – und wieder der Beweis: „Wasser wirkt anziehend.“

Da wurde – ohne Gerät – mit bloßen Händen im Wasser, an Pflanzen, im schlammigen Grund „getümpelt“, dass es eine wahre Pracht war. Die kleinen (offenbar) Spezialistinnen fingen und bestaunten von Insektenlarven über Wasserschnecken und Egeln auch Fische, konkret: Jungstichlinge. Interessant, die Fachsimpelei zu verfolgen – und das ordnungsgemäße Zurücksetzen der gefangenen Exemplare.

Nur wenige Tropfen störten unseren Freiluftaufenthalt. Der Sonnenhut als Beleg, eine Etage tiefer Paul, der Berliner Pflegehund (fand offenbar bei mir, wenn nötig, einen Ruheplatz).

Wer sich nur ein wenig Gedanken macht, benötigt in (Groß-)Städten bis Metropolen kein eigenes Auto. Das Angebot der Alternativen verbreitert sich.

Tags drauf – Abreisetag.

Berliner Wetter, ist es das? – Die einen sagen so …

… die anderen so.

Dazwischen, zwischen der Aufnahme der beiden Fotos, liegt oft wenig. In diesem Fall vielleicht 5 Sekunden, verbunden mit einer 180-Grad-Drehung.

Sehr gut brachten uns ICE und S-Bahn nach Wedel zurück, zur Mittagszeit, also kleine Rast am Wegesrand Richtung Wohnung.

Wir genossen nicht nur den Berlinbesuch, sondern auch Hin- und Rückfahrt – in (weniger als halb-)vollen Zügen. „Gerne wieder.“

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Vor Büsum holten wir Mitte Juni einen 2020 ausgefallenen Berlin-Kurzbesuch nach (falls so etwas möglich ist).

Das war die Zeit des Fußballerns, in der auch die Regenbogenfahne eine große Rolle spielte.

Hoch über den Dächern von Berlin – vielleicht spielte der Richtung Voll- zunehmende Mond eine Rolle.

Abendliche Wärme und Fußballgetöse von der Straße her konnten kompensiert werden.

Am ersten vollen Besuchstag verlustierten wir uns im Brandenburgischen, Altlandsberg. Das wird sicherlich bei späteren Besuchen hier im Blog gewürdigt werden.

Ohne die Berlinerinnen spazierten wir am Vormittag des darauf folgenden Tages im Mauerpark.

Archäologisches Denkmal: Reste der DDR-Grenzmauer – gut, dass die weg ist.

Zwischen Hitze und Nässe – eine JungNebelkrähe geniesst Reste einer Pfütze.

Nebelkrähen zwischen Hitze- und Nässeanzeichen.

Ein reges, familiäres Treiben.

Allen Tieren schien die Situation zu gefallen, hier ein Jungspatz.

Auch Starenfamilien nutzten den Mauerpark als soziales Event.

Gelegentlich wurde der regenfeste Hut gebraucht. Gleichwohl war das Mittagessen in der Aussengastronomie gut möglich.

Auf dem Weg zur Mittagspause, vorbei an der Kulturbrauerei.

Für den Nachmittag war ein Besuch im Volkspark Blankenfelde vorgesehen. Dazu folgen ein paar Eindrücke im nächsten Bericht.

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Das musste nach all dem Süßwasserwatt, Wedel, mal wieder sein – Kurzurlaub am salzigen Nordseewatt, Büsum.

Wir fuhren über Westerdeichstrich, Stinteck, an. Das hat sich, wie hier zu sehen, wirklich gelohnt!

Angekommen, in der ersten Reihe. Schon eingewöhnt, wie zu Hause – das Wasser ist weg, Tideniedrigwasser.

Wat sieht dat Watt so rubbelig aus (NRW, Sommerferien, bevölkert den Norden)? Das ist biogene Struktur, geschaffen von Arenicola marina, dem Wattwurm.

Und, siehe da, das Wasser, Tidehochwasser, ist wieder da – ssssteife Brise, Gischtwellen auf dem gefluteten Watt.

Das mit der Fotounterschrift „wie zu Hause – das Wasser ist weg“ stimmt ja nicht so ganz. Zur gleichen Zeit pumpten Freunde und Bekannte aus Kellern und anderen tiefliegenden Immobilienteilen die zugeflossenen Fluten der binnenländischen Gewitter ab (auch und insbesondere „weiter unten“ in D).

Demnächst mehr von Büsum, hinterm Deich.

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Die jüngste Pressemitteilung von Rettet die Elbe stellt die verheerende Situation der Tideelbe bei Hamburg umfassend dar. Wer wundert sich noch über Rot-Grün?

Wasser / lebendigere Gewässer scheinen nicht Hamburgs Thema zu sein. Nach den vorigen beiden Elbvertiefungen (Rot-Grün), die über Hamburg aufwärts wandernde Fische verheerend trafen bzw. die Stintpopulation der Elbe minimierten, geht das Gewühl auch in Zeiten des menschgemachten sommerlichen Sauerstoffmangels weiter.

Verantwortlich ist … – Niemand?

Na denn, schön` Sommer!

Und passen Sie auf die Stare auf – bald ist Kirschenzeit.

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