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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Eins vorweg (aus der Übersichtskarte, an jedem Parkplatz / Zugang zu sehen):

Hier gibt es keine Hundeauslaufzone!

Eine der nächsten befindet sich nahebei im Sven-Simon-Park.

„Heide“ ist baummäßig meist verknüpft mit der Kiefer (und Birke).

„Heide“ benötigt als aus Übernutzung entstandene Kulturlandschaft regelhafte Unterhaltung („Pflege“). Die ist – da die Natur die Wunden heilen möchte – aufwändig und kostenträchtig. – Hier sieht man das an alternder Fläche, „Pflege“ wäre angesagt.

Wo der Boden es zuliess / zulässt sind auch Laubbäume zu erwarten. Davon gibt es in der Wittenbergener Heide und Nachbarflächen imposante Exemplare.

Offenbar seit langer Zeit immer wieder, dann nicht mehr genutzter, vielstämmiger Altbaum.

Die Laokoon-Gruppe, auch Schlangenbaum, Schlangeneiche – nicht nur hier, Klettererlebnis für viele Altersgruppen.

Vielstämmige Altbuche am Elbhang.

Blick vom Elbhang – Leuchtfeuer Wittenbergen, Insel Neßsand.

Am Elbhang, Rutschbahn in lehmiger Moräne.

Blick südsüdost – die Kulisse der Hafenindustrie.

Südblick – Neßsand, Harburger Berge.

Südblick, Detail – Neßsand, Harburger Berge.

Im Abgang über die Wittenbergener Heide fällt noch die eine oder andere Altbuche auf, die im alten Wurzelbereich Form- und Lebensraumvielfalt bietet, hier z.B. ein temporäres Stillgewässer.

„Lebensraumvielfalt“ – ich komme zurück auf die beiden ersten Fotos: Hunde-Phobiker sollten die Wittenbergener Heide meiden oder sehr bewusst hingehen. Die hiesigen Hundehalter sind eine ganz besondere Spezies, die nicht nur die Vorschriften missachtet, sondern bei allein freundlicher Ansprache (die Wege sind wegen der frei laufenden Anzahl Hunde teilweise nicht frei begehbar!) ein breitestes Spektrum an Antwortvielfalt bietet.

Wir als (ehemalige) Kampfdackel-Begleiter (oder -begleitete?) wissen um solch Realität jenseits des sozialen Rahmens.

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Nachdem das am Sonnabend vor dem 1. Advent mit den Hamburger Blondies so gut geklappt hatte, wollten die inzwischen eingetroffenen Berliner Blondinen die für ihren weihnachtlichen Aufenthalt angesagten wenigen Sonnenstunden auch gern auf dem Hohen Elbufer geniessen.

Wie weit wir da kommen würden, sollte die Situation ergeben.

Montag nach dem 1. Advent – also wieder morgens hin, zum P am Kohlekraftwerk Wedel – schön leer!

Ja, und dann … – stellte sich heraus, dass der mitgebrachte Roller ein Zaubergerät ist. Der Fotograf immer im Hintertreffen! 🙂

Wetter und Blick – einfach phantastisch!

Blick auf Neßsand.

Polizei-Patrouille Ericus macht Wellen – bis zur Landesgrenze (kehrt, und gleich wieder zurück).

Auch auf dieser Tour geht`s bergab – Pause zum Bestaunen des Elbhangs.

Oben beeindrucken eine Alteiche und der Kopf des oberen Leuchtfeuers die Gäste.

Vor dem Kraftwerk baggert Hopper Bonny River.

Baum-Silhouette Kopfweide, strubbelig.

Kopfweiden, entstrubbelt.

Möge dies Ausdruck einer Variante des Beschneidewahns „freie Sicht für freie Bürger“ sein – und nicht nur eine Pause der Arbeiten. In Zeiten von sinkender biologischer Vielfalt, speziell Insektenschwund, sollte (langsam?!) auch Letzten klar werden, dass solcherlei „Sauberkeit“ die Frühjahrskätzchen, so wichtig für Insekten, minimiert.

Ungeahnte Strecke gemeistert, dank Roller! Wir kommen am Leuchtturm Wittenbergen an.

Und es soll am Strand weitergehen!

Wir sind noch früh. Es stellt sich heraus, dass der bereits gut gefüllte Parkplatz hier (und das an einem Montag!) offenbar recht frisch vollgelaufen ist. Menschen (und Hunde) sind weitestgehend auf dem Weg ostwärts – wir bleiben ziemlich unter uns.

Sandstrand am Anleger Wittenbergen.

Wir dürfen nicht die Spuren (zer)stören …

Rippelmarken, die Berlinerinnen an einem Wasseraustritt, „Quelle“.

DER Hingucker ist wie jedes Jahr die in der Morgensonne leuchtende, Weihnachtskugel-behängte Weide.

Für uns nach dem Anmarsch von Wedel ist das auch eine gute Wendestelle.

Hopper Ijselldelta strebt dem Hafen Hamburg zu – hat ihren Inhalt, gebaggert in diversen inneren Häfen (möchte mal wissen wie viel Schadstoff da im Schlick ist!) wie üblich an der Landesgrenze bei Ebbe verklappt.

Der entleerte Hopper ragt hoch am Horizont.

Das Erforschen eines Burgkellers ist mal etwas Neues.

Hagebutten und wuschelige Clematis-Samen beeindrucken am Leuchtturm.

Anders als mit den Hamburger Blondies wählen wir den unteren Weg Richtung Wedel. Der ist glatt – und rollernd sehr gut befahrbar. Schnell kommt das Kraftwerk in Sicht. Hopper Bonny River dreht, für eine neue Vertiefungslinie.

Fast am Krafwerk – ich immer hintendran. Wen auch immer die junge Eiche rechts stört, die mit ihrem Wuchs unterschiedliche Lichtsituationen ihres Lebens zeigt – sie ist markiert, wohl nicht mehr lange hier sichtbar. (Grrrrrr …. !!!!)

Oha, wie lange waren wir nicht hier unten? Sollte sich am Kraftwerk Neues ergeben, gar der Elberadweg waagerecht durch das Betriebsgelände fortgeführt werden?

Bislang fluchen hier regelmäßig Langstreckenradler mit Gepäck. Dem Hörensagen nach steht in keiner Beschreibung, dass hier in Wedel das Kraftwerk über diese steile Rampe hoch umquert werden muss.

Für uns ist das klar – oben steht das Berliner Auto.

Da ergibt sich für mich doch einmal die Situation, heute Morgen erster zu sein. Die Berlinerinnen wurden durch Hundefachgespräche beschäftigt, haben seit einiger Zeit gelegentlich einen Ausführhund.

Zu Hause werden die Funde gewaschen – Muscheln, wohl 3 Neozooen-Arten (Dreikant- und Zebra- sowie Körbchenmuschel). Daneben vermutlich ein Stück Herzmuschel – und ein Stein.

Offen bleiben muss, ob das Herzmuschelschalenstück „Abfall“ von Strandbesuchern oder inzwischen angesichts krasser Elbvertiefung vom Flutstrom im Geschiebe transportiertes marines Material ist.

Die frage nach der Herkunft, Stichwort „Abfall“, stellte (s)ich ja bereits im Beitrag vom 12. Dezember 2020, Sandklaffmuschel und Auster in der Krückau.

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Am Sonnabend vor dem 4. Advent nutzen wir das Sonnenwetter, geniessen mit dem Hamburger Familienableger das Hohe Elbufer.

Kaum starteten wir am Parkplatz östlich des Kokel-, pardon Kohlekraftwerks Wedel, kommt der Containerfrachter Cartagenia Express, 333 x 48 m, Tiefgang 11,3 m, HH-hafenwärts, in Sicht.

Schnell konkurriert der mit der tiefstehenden Morgensonne.

Wir steigen ab.

Der Frachter wird schnell kleiner.

Immer weiter zu bewundern: Ein Beispiel menschlicher Hybris, der Otto-Schokoll-Höhenweg, angelegt an bewegtem Moränenhang.

So ein Moränenhang lebt – mit dem Wetter, den Jahreszeiten, dem Wasser …

Und so kommt es bzw. kam es, wie es immer kommt, wenn der Mensch „mit Hartem“ an Bewegtem arbeitet. – Den Moränenhang interessiert Menschenwerk nicht. Der Weg ist seit Langem gesperrt, Alternativ-Ideen sind in Diskussion. Eine ist teurer als die andere.

Schlau wäre es, den Hang in Ruhe zu lassen. Man könnte auch gern auf einer solchen Strecke auf Fernsicht verzichten und die den Hang stabilisierende Bewaldung wieder zulassen. (Wir wissen, das widerspricht dem Freigeist, der Sichtbeziehungen, gar durchweg Fernsicht fordert.)

Es ist zu fürchten, dass menschliches „Streben“ auch weiter wesentliche Ursache für Rechnungshof-Monituren bleibt.

Gut angelegt dagegen ist das Geld für die jüngste Ertüchtigung der Leuchttürme an der Elbe, hier das Leuchtfeuer Wittenbergen, unten.

Wenn das man hält – die jüngste Elbvertiefung liess das Zehner-Meter-tiefe Fahrwasser dicht an den Elbhang rücken.

Wir gehen wieder hoch.

… sinnieren über den Begriff „Wittenbergen“ – hier sichtbare „Berge“ sind durchweg „geel“-gelb, lehmige Moräne mit Buchenbestand. Die „witten“ flussbegleitenden (Sand-)Dünen würden Kiefern tragen.

Und höher geht`s.

Elbblick von ca. halber Höhe. Knubbels am Hang lassen frühere Rutschungen erahnen.

Oben steht das Gegenstück zu „unten“, das Oberfeuer Tinsdal (Rissen).

Südlicher Blick durch Buchenbestand zur Oberkante des Elbhangs.

Hoch oben – Erinnerung, verankert.

Der Parkplatz hat sich gefüllt – nix wie weg!

Tags drauf – am vierten Advent kämpft die Morgensonne mit hochnebelartiger Bewölkung.

Morgendliche Radtour, Weihnachtsbaum-Hinweise …

… allüberall …

Nicht zu übersehen.

Jegliche Farbvarianten sind möglich – ich belasse es damit.

Mittags wird der Berliner Familienableger erwartet.

Gut angekommen.

Der langzeit-genutzte Tannenbaum aus dem Keller trägt schon eine erste (Berliner) Glocke.

Auch aus dem Keller: die Rose von Jericho. Die wartet schon lange auf Wasser.

Und siehe da …

Wunder gibt es immer wieder!

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Da war sie am Nachmittag also doch noch da, die Sonne.

Wir radeln zur Elbe, Fährmannssand.

Vor dem Geesthang, Blick gen Süden, Elbe – tiefstehende Sonne über Schilfröhricht.

Glutschale über WillowHenge, Elbdeich Fährmannssand.

Der Blick vom Deich, einiges vor Sonnenuntergang.

Spiegelung auf dem Süßwasserwatt bei Tideniedrigwasser.

Abendhimmel.

Auf der weiteren Tour Hetlingen – Holm dämmerte es zusehends. Da hatte ich noch eine Begegnung mit Füchsen und Gänsen – dazu morgen mehr.

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Die Überschrift ergab sich erst am End- / Wendepunkt unserer Adventswanderung – da wussten wir noch nichts davon. Der Weg, hier: die Überschrift, entsteht halt oft genug beim Gehen.

Wir gehen zum Treffpunkt (max. 5 Erwachsene aus 2 Familien), vorbei an Baumfällungen – sicherheitshalber.

So nach und nach (gaaanz langsam) macht sich auch in Wedel ein (kleines) Bewusstsein breit, möglichst mindestens die Stämme „abgängiger“ Bäume stehen zu lassen. So können sie – von Vegetation bis zu Vögeln und Säugern – noch jahrzehntelang vielfältigen Lebensraum bieten.

Schade drum! – Den Moosen und Flechten nach war das wohl eine Esche. Nicht „unsere“, die Samenstände sahen attraktiv rot aus in zu der Zeit grüner Landschaft.

Wir haben uns in die Büsche geschlagen, gehen dann den Marinedamm entlang, vorbei an Kopfweiden.

Der Vater (aus jüngerer Generation) zeigt: Füüüsch !? Gespannt warten alle auf das nächste Lebenszeichen.

Am Elbe-Hauptdeich – die Baustelle zur Ertüchtigung des Sperrwerks Wedeler Au gegen Meeresspiegelanstieg in diesen, unseren Klimawandelzeiten ist geräumt.

Nur die blauen Baubüro-Container stehen noch. – Was steht da links und rechts davor, mit Zaun drum?

Ah, die alten Verschlusstore, tief eingegraben – ein neuer, maritimer Info-Punkt. Viehfernhaltepforte läd zum Besuch ein.

Hier informiert der LKN, Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein.

Da wird eifrig geforscht. Die Neu-Leserin liest wie ein Weltmeister vor.

Da ist auch ein alter Bekannter aus Tönning zu sehen – Pottwaaaal !

Währenddessen tobt ringsum das Leben. Ein Schwarm Nonnengänse wurde aufgeschreckt.

… zieht, wie so oft, kurze Zeit später wieder zurück.

Und lässt sich auf einer Binnendeichwiese nördlich der Binnenelbe nieder – davor ein trocknender Kormoran.

Auf der Deichverteidigungsstraße lässt sich gerade (wieder mal) ein Navi-Fehlgeleiteter auf den „rechten Weg“ = zurück! leiten.

Auch wir treten den Rückweg an – die Hamburger zum P bei den Sportplätzen, wir Wedeler zum Ladepunkt am Schulauer Hafen (1,5 Stunden, nicht nur zum Spazierengehen genutzt). 🙂

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Den Nikolaus kann man in Wedel sehen – oder ist das ein verfrühter Weihnachtsmann?

Und dazu ein paar Eindrücke von der Elbe, 5. Dezember 2020.

Erstes „Tanken“ des feuerroten Spielmobils in freier Wildbahn, am Strandbaddamm – nun nach 5 Jahren Wedel mit regionalem Kfz.-Kennzeichen.

Mal sehen, wie viele Kilo Watt hier, nahe dem Süßwasserwatt, während einer Stunde Spaziergang freigegeben werden.

Auf dem Deich – die Hotelbaustelle engt den Blick auf den Schulauer Hafen ungewohnt ein.

Auf der Ostmole des Schulauer Hafens – mit Möwe(n).

Willkommhöft – Hopperbagger HAM 316 baggert entlang der Fahrwassernordkante.

Wie bei marinetraffic.com später zu sehen ist, baggert der hier am Elbhang und verklappt seine Fracht derzeit bei Brokdorf.

Blick über Wedels alten Schweden (der wurde „Fährmannsstein“ benannt) Richtung Kohlekraftwerk, schnellere Stilllegung wünschenswert. Das Kondenswasser mit Rauchfahne zeigt steifen Südostwind an.

Der alte Schwede mit HAM 316.

Weiter geht`s, ostwärts. Ein Wegweiser hilft.

Nicht nur irdische Ziele …

HAM 316 dreht.

Und kommt Hamburg-wärts zurück. Der Laderaum will wohlgefüllt sein.

Enten ruhen im Windschatten (Staudruck) des Elbhangs.

Für Majestic, 189 x 30 m, 10 m Tiefgang, bräuchte es Großbagger wie HAM nicht.

Offenbar ist der Laderaum nun gefüllt. HAM 316 dreht, seewärts.

Das Saugrohr ist hochgehievt – volle Fahrt voraus.

… man gerade bis Brokdorf.

Eine Heerschar Bagger ist auf ganzer Strecke aktiv. Wie üblich muss sich das Geschehen nicht zwangsläufig erschliessen. Baggern im Hamburger Hafen – Verklappen an der Landesgrenze HH-SH oder: bei Helgoland. Wie kommen die Schadstoffe in die Nordsee, wenn sie nicht von der Elbe selbst transportiert werden. Baggern diesseits der Landesgrenze, Verklappen – je nach Wasserführung der Elbe – in Mündungsnähe. Baggern in Mündungsnähe (diverse Stellen), Verklappen vor Neuwerk oder dichter an Cuxhaven. Wer sich das Ganze näher bringen will, hat auf marinetraffic.com ganz schön zu tun – und dann der jahreszeitliche Wechsel … – Keine Bange, falls daraus ein persönlicher Schluss folgt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der zutrifft.

Zurück Richtung Willkommhöft – der „Fährmannsstein“ erinnert mich von dieser Seite ein wenig an eine Schnäpel-Konferenz in Tönder (Ecco, Schuh vor der Fabrik).

Da zeigt sich über Willkommhöft sogar die Morgensonne im Dezember-Grau.

Mit Spiegelung!

Deich nördlich Schulauer Hafen in Sicht – das Hotel nimmt Formen an.

Blick zurück über den Hafen (ob da wohl mal „Leben“ einzieht?).

Wir entstöppseln den kleinen Stromer. 8 kWh während einer Stunde Elbe-Wandern sind geladen. Wir fahren ab.

Dann man noch „Viel Spaß am Nikolaustag“!

 

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… und das schon seit einiger Zeit.

Ende September, Anfang Oktober, als noch Hunderte Graugänse die Marsch bevölkerten, stutzen wir. – DA … haben sich doch einzelne Nonnengänse bereits eingeschlichen.

Ausschnitt aus demselben Foto.

Normalerweise hört man die Nonnen- / Weißwangengänse oft, bevor man sie sieht. Wie eine Horde kleiner Hunde bellen sie aufgeregt – aber wohl nur in größerer Zahl. So sind uns diese ersten Ankömmlinge entgangen.

Als dann die ersten kälteren Nächte kamen, waren nachts die erwarteten Laute zu hören. Ganze Schwärme zogen offenbar über Wedel hinweg.

Und so können wir sie seitdem in größerer Zahl beobachten.

Größere Schwärme Nonnengänse werden bis zum Frühjahr wieder das Bild der Marsch bestimmen.

Größerer Schwarm in etwas hektisch wirkender Umformatierung.

Und da sitzend sie dann, ruhend …

… äsend, hier querab NABU-Vogelstation.

Immer sind aufmerksame Beobachter des Rundrum mindestens an den Rändern erkennbar.

In jüngerer Zeit sind nicht so große Zahlen vor Ort zu beobachten – sei es, dass diese ersten Schwärme weitergezogen sind, sei es, dass sie zur Radelzeit zum Fressen irgendwo zwischen Elbe, Marsch und Geest unterwegs sind.

Wir sind gespannt, welche Gesamtzahl wir über diesen Winter erreichen. Die Nonnengans – neben anderen – ist angesichts ihres erfolgreichen Schutzes über Jahrzehnte mindestens in Dänemark bereits Anlass zu intensivem Schiessen …

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Kopfweiden entstanden in der Vergangenheit aus handwerklicher Nutzung von Weidenästen. Die Bandbreite war groß, vom Korb- über Sitzflächenflechten bis zu Flechtzaunbau und Möbelherstellung. Hier in der Nachbarschaft Wedels existierte eine weitere, spezielle Nutzung der Weide, die Fassreifenherstellung durch Bandreissen, z.B. in Hetlingen.

Alte Kopfweide – vielfältige Strukturen bis zu Hohlräumen bieten Insekten, Vögeln, Fledermäusen Unterschlupf.

Die charakteristische Kopfform bildete jede Weide wegen des regelmäßigen Schneidens der Äste. Heute werden Kopfweiden als kulturhistorisches Zeugnis in der Landschaft „gepflegt“, da die Nutzung der Äste weitgehend entfallen ist. Unterbleibt die Pflege, werden die Kopfäste für den Stamm zu schwer, er reisst, bricht – und geht mit der Zeit verloren bzw. muss aus Sicherheitsgründen ganz abgesägt werden.

Mittelalte Kopfweiden mit schon recht langen, dicken Ästen.

Detail – Zeit für den Pflegeschnitt, damit durch Abrisse durch Sturm oder Übergewicht allein keine Rissschäden am Stamm entstehen.

Die Ergänzung lückig gewordener Kopfweidenreihen oder das Neuschaffen, z.B. entlang Radwegstrecken im Regionalpark Wedeler Au, sind zwar gewünscht und gewollt. Wie die Praxis über die Jahre zeigt, ist das offenbar im normalen Tagesgeschäft aber nicht ganz leicht – in Richtung Dauerhaftigkeit.

Bleibt also vor allem die „Pflege“. Es folgen Fotos zur jüngsten Praxis, quasi „Schnittmuster 2020“.

Hinterm Elbe-Hauptdeich, Fährmannssand – die Schnittsaison 2020 ist in vollem Gang.

Irgendwie sieht das aber nicht nach Abschneiden von Ästen aus ? ! ???

Da hat der Maschineneinsatz „ganze Arbeit“ geleistet. Stamm und Kopf sind heftig malträtiert.

Oha! Nach fachmännischem Arbeiten Richtung Kulturerhalt und Pflege in Richtung ökologische Vielfalt sieht das so gar nicht aus.

Schnittreste belegen das Unheil, das sich in jüngeren Jahren stetig zu verschärfen scheint.

2 Schnittreste „aussen“ – der vorige Schnitt erfolgte noch recht fachlich qualifiziert, zielgerichtet.

2 Schnittreste „innen“ – alles „blank“. Man weiss, welcher Anblick einen am Baum erwartet.

Die Fotos vor den Schnittresten belegen den Zustand der Weidenreihe, vgl. Fotos oben. Und dieses erschreckende Bild findet sich heutzutage fast flächendeckend.

Warum fällt mir dazu die Liedzeile ein „Der Mörder ist immer der Gärtner“?

Oder, arbeitsbezogen ausgedrückt: Ausbildung, Fort- und Weiterbildung sind in unserer Zeit mindestens so wichtig wie in der Vergangenheit. In den „Grünen Berufen“ scheint das nicht durchgängig zur Firmen-Ethik zu gehören. Oder hat in diesem speziellen Thema „nur“ der Auftraggeber wieder einmal den billigsten statt den günstigsten Bieter beauftragt?

In letzterem Fall gilt der Ausbildungs … -satz auch für den Auftraggeber.

„Weniger“ ist manchmal mehr! Verbesserungen sind dringend erforderlich!

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Kürzlich fragte eine Nachbarin, sie sähe keine Störche mehr auf dem Nest einer nicht weit entfernten Stadt – wo die denn wohl geblieben wären?

Na, die werden wohl auf der Reise ins Winterquartier sein?! So hatte ich 2017 im August bereits Ansammlungen von fluginteressierten Störchen nahe Holm gesehen. – Kurz nach dem Nachbargespräch meldete sich der seit Frühjahr stille Newsletter „Störche auf Reisen“, offenbar ein Bisschen verspätet. Die Weißstörche sind schon weit geflogen, einige der Senderstörche bereits am Ziel angekommen!

Nun sind Senderstörche sicherlich nicht alles, was die Storchenpopulation zu bieten hat …

Gestern in der Holmer / Hetlinger Marsch – im Foto 2 von 4 Weißstörchen.

Es sind also noch etliche Tiere im Bereich der Brutgebiete, nehmen sich noch Zeit.

Weiter in die Marsch über den Lanner geblickt – jenseits des Rindes halten sich ein Schwan sowie etliche große Gänse auf, dahinter 2 Silberreiher auf.

Nebendran auf der Wiese streiten sich zwei Graureiher, ein kleiner Luftkampf folgt.

Was auch immer der Anlass war, Futter, Standplatz? – nach einer Weile ziehen die beiden Streithähne ab.

Am Alten Heuhafen Hetlingen, aufgrund der Trockenheit um 1 m runtergeschrumpft und völlig Entenflott-bedeckt, steht ein Graureiher auf einem Baumstamm.

Der interessiert sich überhaupt nicht für mich, dafür offenbar um so mehr, ob sich das Entenflott (bzw. etwas darunter) bewegt.

Nix erwischt – mal ein Bisschen vortasten.

Neuer Standplatz, neue Aufmerksamkeit.

Ich radele weiter.

Hinter dem Elbe-Hauptdeich treffe ich wieder Graugänse, ganz cool …

Seit geraumer Zeit halten sich hier zwischen Wedel und Hetlingen wohl an die 1.500 Graugänse in Gruppen von je 50-200 Tieren auf. Radler stören sie wenig – auch wenn sie zahlreich auftreten. Zwei Tage vorher, „andersrum“, die Sonne im Rücken, sah die Begegnung wie in den nun folgenden Fotos aus.

Fährmannssand Richtung NABU-Vogelstation – Hetlingen, Graugänse auf der Deichverteidigungsstraße und nebendran.

Wir kommen näher.

Nur die nahen Tiere weichen etwas aus.

Und näher … – die werden doch …

Ok, ihr Radler, wenn`s denn sein muss …

Zurück zur Ausgangsfahrt – jede Menge Stare, etliche Kiebitze und viele Arten mehr sind jetzt reisend und rastend hier in der Marsch unterwegs.

Kurz vor Schluss meiner Tour, in der Marsch vor der Wedeler Geestkante, gleich querab vom Theaterschiff Batavia, steht ein einzelner Weißstorch, ruhend, sich sonnend.

Vor weiteren Aktivitäten wird das Gefieder geordnet.

Weißstörche werden wir 2020 hier wohl bald nicht mehr zu sehen bekommen. Wir sind gespannt, wie sich die bald zu erwartenden Massen von Nonnengänsen mit den dieses Jahr so zahlreichen Graugänsen arrangieren werden.

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Zwei Pfauenaugen – und noch ganz viele – gucken uns an bzw. sind zu sehen.

So gucken Pfauen(augen) bzw. so sehen sie alle in ihrer Ähnlichkeit und Verschiedenarigkeit aus.

Aber – das Foto stammt doch aus dem Vogelpark Niendorf, aufgenommen vor einem Vierteljahr während des Haffkrug-Kurzurlaubs!?!

Gestern nun waren wir in Buxtehude – das gute Wetter und die Lühe-Schulau-Fähre hatten uns mit Rädern gen Süden gerufen.

Boahhh, unverkennbar – es herbstet! Nebel noch um 11 Uhr am Willkommhöft. Die Lühe-Schulau-Fähre liegt bereit.

Nach guter Überfahrt und 1,5 Stunden Radeln – mal auf anderer Strecke, vielleicht dazu demnächst mehr – erreichen wir Buxtehude, sonnig.

Der Hase guckt, wo denn der Igel jetzt wohl schon wieder vor ihm angekommen ist …

Nach guter Mittagspause mit Speis und Trank gehen wir anschliessend in lokalem Garten gleich zu Kaffee und Kuchen über – wir wollen die Fähre um 17.10 Uhr am Anleger Lühe erreichen.

Und da gibt es allerhand zu sehen, unter anderem eben: Pfauenaugen!

Pfauenauge in Buxtehude.

Angesichts der Schmetterlingsarmut im Sommer 2020 und speziell des späten und seltenen Auftauchens von Pfauenaugen im Umfeld Wedels stelle ich jetzt einen Gutteil der Fotos ins Netz. „Nebenbei“ labten sich ein paar Kohlweisslinge und ein (?) Admiral an herbstlicher Blütenpracht.

Diese Buddleia wird nach der Erstblüte beschnitten und blüht dann gern in kleineren Blütenständen im Herbst nochmal.

Mal was anderes: Pfauenauge von unten, an Sonnenhut.

Pfauenauge Buxtehude.

Pfauenauge Buxtehude.

Pfauenauge Buxtehude.

Und Tschüss!

Wir hatten was vor uns … gut Gegenwind …

… und der war heftig! Und die Klappbrücke war auch oben, jetzt schon wieder. – Das Foto von Bord aus zeigt: Wir sind trotz allem (gerade noch) rechtzeitig am Anleger angekommen.

Und so klingt ein schöner Tag (Konditions-gestärkt!) – nicht nur für uns – aus.

Mal sehen, ob`s das mit unserer diesjährigen Fähren-Saison war.

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