Ja, ist denn schon Ostern, fragte ich mich kürzlich beim Queren der Binnenelbe.
Irgendwie kommt mir „Ostern“ immer mal wieder in den Sinn – z.B. auch gestern.
Mal sehen, was er bis Ostern so drauf hat.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Klima, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 1. März 2022| 2 Comments »
Ja, ist denn schon Ostern, fragte ich mich kürzlich beim Queren der Binnenelbe.
Irgendwie kommt mir „Ostern“ immer mal wieder in den Sinn – z.B. auch gestern.
Mal sehen, was er bis Ostern so drauf hat.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 10. Februar 2022| 2 Comments »
Über das Januarwetter in Schleswig-Holstein berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass es wieder wärmer als früher war – fünftwärmster Januar – und die Niederschläge ein Viertel unter normal lagen. Die Sonne, man glaubt es kaum, schien laut DWD statt im Mittel 39 dieses Jahr 45 Stunden (wohl daher meine sonnigen Radelberichte?).
Auch zum Februar gibt es am 10. etwas zu berichten, nämlich dass die gesamte Februar-Regenmenge bereits gefallen ist, bei meist stürmischem Wind.
Inzwischen sinken die Pegel der Gewässer wieder (teils ein Bisschen, teils mehr), ringsum sieht es aber im Vergleich zu den Vorjahren ungewohnt aus.

Hoch eingestaut, Marschgraben Lanner – frisch unterhalten, Schlamm und sicherlich etliches an „Biomasse“ liegt am Wiesenrand.

Zum Dunklen im vorletzten Foto – hier auf der anderen Elbseite scheint die Sonne. Einzelne Deichwanderer geniessen es.

Äsende Gruppe Nonnengänse – die Vogelgrippe hat dieses Jahr heftig gewütet. Seeadler, Marder und andere hatten viel aufzuräumen (einsammelnde Menschen auch).
Trocken komme ich zu Hause an. (Nur zum Trost: Das ist nicht immer so. Wetter-Radar, eigene Einschätzung und die Realität stimmen nicht immer überein, schlagen doch immer wieder einmal nass zu.)
Posted in An der Elbe, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 29. Januar 2022| 3 Comments »

Tags zuvor war es schon stürmisch genug. Spätnachmittageindruck im Wedeler Autal: ein Regentag wechselt auf Sonne in der Nacht (ach nee …, klaren Himmel), jedenfalls einen sonnigen Folgetag.
Für Sonnabend und Sonntag ist mit Orkanböen zu rechnen – also davor schnell noch eine Elbe-Runde drehen.

Die Morgensonne wirft jenseits des alten Deichs Schatten (wenn man darüber nachdenkt – so ein kleiner Deich bis in die zweite Hälfte der 1970er …).

Runter vom Holmer Berg – der im vorigen Beitrag überfroren gezeigte Lanner wird vom Nordwest aufgemischt.

Es wird laut, die Sturmmöwen bekommen Gesellschaft. Abertausende Nonnengänse kommen, hinterm Horizont aufgeflogen, hinzu.

Der Riesenschwarm Nonnengänse kommt näher, nach und nach landen die Vögel dort, von wo die Sturmmöwen aufbrachen.

Der Wind raut die Elbe auf, Wellen überschlagen sich. Zu Hause am PC bestätigt sich die Vermutung: der Ebbstrom hat eingesetzt, Gischt aufgrund des „Kampfs“ zwischen gegeneinanderstehender Tide und Windrichtung.

Die Westmole des Schulauer Hafens weist aufgrund des leicht erhöhten Flutgeschehens fast „Land unter“ aus – im Hintergrund der Anleger „Willkommhöft“.
Nicht auf den Fotos zu sehen: selbstverständlich versuchen sich in solcher Situation regelhaft auch Interessierte an der Westmole. Dort peitschte der Wind aber unregelmäßig bis zu 1,5 m hohe Wasserwände hoch. – Schnell waren die Interessierten verschwunden . . . 🙂
Ich dann auch.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 21. Januar 2022| Leave a Comment »
Wäre da wohl Eis in der Marsch?

Holm. – Ja, der ruhige Marschgraben Lanner, von der Elbe seit langem abgeschleust, ist blank, mehr oder weniger glatt überzogen.

In der Hetlinger Marsch blitzt der Graben Richtung Giesensand im Sonnenschein, flächig, schräg bis senkrecht.

Eis schräg? Ein Zeichen, dass wir uns im Tidegebiet der Elbe befinden und der Graben mehr oder weniger freien Kontakt zur Elbe hat – Ebbe, Richtung Tideniedrigwasser.

Auf dem Elbdeich – silbern scheint noch nicht von Hochfluten abgeräumtes Schilfröhricht im Gegenlicht.

Blick zur Lühemündung bei Tnw – wohl noch ein Vierteljahr, bis wir wieder per Fähre und Rad die niedersächsische Elbseite besuchen.

Elbdeich, Fährmannssand, Tnw – wie im vorherigen Foto ist der weisse Eisspülsaum zu erkennen, den eine leicht erhöhte Flut auf das Vorlandgrün transportierte.

Ich radele auf dem Langen Damm nach Wedel. Der Marschgraben ist gegenwärtig zur Binnenelbe geöffnet. Der Wasserstand sinkt, die Eisschicht ist gebrochen, mittige Schollen sind, knirschend, turbulent abgeflossen.

Hier, wie anderswo, wird der Wasserstand nach Möglichkeit hoch gehalten, für Wiesenbrüter, Amphibien und vielerlei mehr.

Gegen Mittag, es dunkelt, wie vorhergesagt. Schnell – woher!? – ist der Himmel fast ganzflächig zugezogen.
Das Bisschen angesagter Regen ist bis zum Spätnachmittag dann doch nicht gefallen. Dafür gab es aber nochmal Eis.
Die Temperatur ist inzwischen auf 6 Grad gestiegen. Ergänzendes Wasser trug ebenfalls dazu bei, dass die Schwimmeisdecke senkrecht gestellt werden konnte. Die Vögel begeisterten sich …
Drinnen gab`s auch Eis, anderes. Da kennen wir und unsere Besucher nix, muss sein (mit dem entsprechenden Begleitzubehör)!
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 7. Januar 2022| Leave a Comment »
„Du bist ja verrückt!“ sagte meine Frau, als ich von „Anbräunen beim Radeln“ rede. Da hat sie wohl recht, aber nur teilweise.
Den angesagten Sonnentag gestern wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen – Radeln Richtung Hetlingen, dann hinter dem Elbdeich zurück nach Wedel. Diese erste Ladung Sonnenstrahlen …

Blick hoch am Start – ganz oben an unserer „Felsenburg“, hoch attraktiv für manche Vögel, sollen Mauerseglernistkästen ihren Platz finden.

Aber was ist das – überall kleine weisse Kügelchen. Salz kann das wohl nicht sein, angesichts der Erscheinung auch auf dieser höher liegenden Fläche?
Fühl- vor / statt Geschmackstest: Fühlt sich rund und trocken an ??? Luftig ??? – Ah, nach kurzer Zeit löst sich das Testkügelchen schnellstmöglich, so gut wie ohne Rückstand zwischen den Fingern auf! Da muss in der Nacht ja eine spezielle Situation geherrscht haben, dass solch „Styropor“-Eiskügelchen allüberall herumliegen.
Also: Helm ab!

Das ist die neulich bereits mit Graugänsen vorgestellte, gut mit Wasser angestaute Ausgleichsfläche.
Ein Schlittschuhparadies für die Dorfjungend und solche, die sich noch dazurechnen – wenn denn die Kälte anhielte. (Tut sie aber nicht.)

Überhaupt scheint es mit dem „Wasser hochhalten“ nach jahrelangen Querelen um die Führung des Wehrs am Sturmflutsperrwerk Wedeler Au und anderswo inzwischen besser zu klappen.

Auch hier – Blick vom Elbdeich nach Norden. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Binnenentwässerung ebenfalls entsprechend gesteuert wird.
So sollen Kiebitz und Co. einen besseren Start in die Brutsaison vorfinden.

Also nun: Radeln, der Sonne entgegen. – Zu Fuß ist hier (wieder einmal) eine Nonnengans allein unterwegs.
Was beim ersten Mal noch wie eine nette Begegnung wirkte, sieht heute – das Foto täuscht – ziemlich erbärmlich aus. Offensichtlich geschwächt, fast orientierungslos geht das Tier 3 Schritte rechts, 4 Schritte links, scheint das Gras anzugucken, wackelt ständig mit dem Kopf – einem baldigen Tod geweiht, Vogelgrippe.
Wie gut, dass wir in unserem Fall diesmal für uns Menschen so schnell Gegenmittel zur Verfügung hatten.
Man kann es gar nicht oft genug sagen. Leute, LASST EUCH IMPFEN, nach gegenwärtigem Wissen mindestens 3mal (mit den zugehörigen Zwischenzeiten).

Näher ran mit dem Zoom – solch Tausender-Ansammlung Nonnengänse ist diese Saison selten – mögen auch sie mehr Abstand halten …
Wie entlang der Elbe zu hören und zu sehen ist, sind Aberhunderte, um nicht -Tausende zu sagen, inzwischen an der Vogelgrippe gestorben.
[Da wird in jüngerer Zeit – fast jubelnd – von den Zehntausenden Seehunden berichtet, die wieder im Wattenmeer leben. – Erinnern wir uns, auch da ist so etwas, vielleicht „Staupe“ näher, als uns und den Betroffenen lieb sein kann.]

Fährmannssand – der Blick zur Elbe zeigte Tideniedrigwasser. Binnendeichs geht der Blick weit über die Marsch.
Falls sich jemand über den „Zaun“ wundert: Das ist das Treppengeländer, in so flachem Winkel schattierend, leicht irritierend.
Heimwärts geht`s mit dem einen und anderen Schnack. Interessant, wen die Sonne hierher rausgetrieben hat – wie mich halt.
Posted in An der Elbe, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 26. Dezember 2021| 2 Comments »
Das gibt es ja manchmal. Zwar zeigte sich Schnee, hier war er aber schnell wieder weg. Blitz- und anderes Eis auf Straßen und Fußwegen hielt sich in Grenzen, schockte andere Landstriche. Dafür tauchte ein Frostwetter auf, das keine Wolke am Himmel zuliess.
Also auf, zur Wanderung am Elbhang Richtung Hamburg, Wittenbergen.
Start am Parkplatz beim demnächst abzuschaltenden Kohlekraftwerk, ostwärts.

Blick seewärts – die Elbe liegt bei Windstille wie geölt, mittlere Ebbe lässt das Wasser weiter ablaufen.

Wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen – Leuchtturm Tinsdal, „Oberfeuer“ ganz oben auf dem Planum.

Zwei illustre Efeubäume, Reste der standortentsprechenden Bewaldung des Hangs, neben wenigen anderen von den systematischen „Freie Sicht“-Baumentfernern (noch) toleriert.

Blick Richtung Hamburg / Niedersachsen – Fahrwassertonne mit Spiegelung, Airbus am Horizont, Elbinsel Neßsand.

Weiter Blick, den Leuchtturm habe ich weggelassen, hinter uns – bewaldete Elbhöhen, Anleger Wittenbergen, Mühlenberger Loch, Westende des Hafens Hamburg mit Fa. Airbus am Horizont, rechts Elbinsel, Naturschutzgebiet Neßsand.

Eis! – Eis? – Blick über frisch, etwas heftig planiert hergerichtete Kopfweiden gen Süden. Die nächtliche Kälte hat frühmorgens während des Tidewechsels Flut-Ebbe offenbar bei Höchststand etliches Wasser gefrieren lassen. Nun liegt es, der Wasserstand ist inzwischen ca. 2 m gesunken, flach am Neßsandstrand und glitzert in der Sonne.

Beim Rückweg fällt uns, hin wegen Elbeblicks übersehen, ein wie aufgerollt wirkender Spülsaum auf, Folge der 2 m plus-Hochflut vor wenigen Wochen. Hinten am Elbhang, lehmige Moräne, ist eine beliebte „Rutsche“ zu erkennen.
Wer sicht traut, nutzt sie. Es kommt aber auch vor, dass auf halber Höhe des Steilhangs Rutschende stoppen und Vertraute um Hilfe anrufen … – Wie aber helfen? Irgendwie sind dann aber doch immer alle gut unten angekommen. Meist geht es mehr um psychologische als um handgreifliche Unterstützung.
So lassen sich die Weihnachtstage gut angehen, falls angesammelt, Kalorien abwandern.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 14. Dezember 2021| Leave a Comment »
Meine Radeltouren werden, testend, Richtung Normalmaß ausgedehnt. Es ging an die Elbe, Fährmannssand, von dort weiter.

Blick vom Elbdeich Richtung Niedersachsen, Marsch vor Stader Geest – zeitlich genau Tidehochwasser erwischt (plus 10 cm über normal) bei nahezu Windstille.

Weiter Richtung Hetlingen – Grabenunterhaltung auf nassen Böden, Spuren hinterlassen. Ich matsche mich links im Grünen am Lkw vorbei.

Nahe der NABU-Vogelstation gesellen sich anfliegende Nonnengänse einer äsenden Gruppe zu. Schafe beweiden einen alten Binnenelbedeich.

Ich stehe auf dem Elbe-Hauptdeich am Alten Heuhafen Wedel. Eine einsame Nonnengans wandert herum. – Warum denke ich an Vogelgrippe? Völlig verbildet?

Vor dem alten Elbdeich, am Rand Hetlingens, sind Wiesen nass bis überstaut, wie anderswo. Graugänse nutzen die Situation.
Wir sind inzwischen in Holm, auf der Geest – nebendran folgt ein kleiner Bach dem Gefälle am Holmer Berg.
Platten ausgelegt zum Bodenschutz während der Gewässerunterhaltung? Das wäre wohl ein zu kostenträchtiger Aufwand – Bodenschutz wäre durch Befahren der Unterhaltungsstrecke bei günstigeren Wetterbedingungen sichergestellt? Oder steckt anderes dahinter?
Spätere Touren werden Aufklärung bringen – steht hier eine größere Aktion Restaurieren, Richtung „Renaturieren“, was immer das ist, an?
Am Ende des ersten 6-jährigen Verlängerungszeitraums zum Zielerreichen der Wasserrahmenrichtlinie („der gute ökologische Zustand ist das Ziel“), vor Start des 2. wird ja wohl keine Verrohrung geplant sein?
In Dänemark ist man – nach Jahren ökologischer Wirren im Regierungssitz Kopenhagen – wieder auf dem richtigen Weg. Dort wurde gerade ein Programm für Kommunen gestartet, das die vernachlässigten Themen Bäume am Bach und Entrohrungen / Freilegen von Bächen – auf Hunderten von Kilometern – voranbringen soll.
Wir dürfen gespannt sein, ob und wie in den bevorstehenden 6 Jahren Verlängerung Nichterreichtes in den 15 + 6 vorweg abgelaufenen Jahren nachgeholt wird und Ausstehendes erledigt werden wird. – Werden, unter anderem praxisferne bürokratische, Hemmnisse (als solche überhaupt erkannt und) hinreichend beseitigt, um die Ziele zu ermöglichen?
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 5. Dezember 2021| 2 Comments »
Aus grauem Himmel schneit es feucht, hier im Süden Schleswig-Holsteins – wie vorhergesagt.

Kleinklima – die Rasenflächen sind kühler, der Schnee bleibt liegen. Wege und das Umfeld von Bäumen und Büschen sind (noch) frei.
Ich gehe ein paar Tage zurück, da hatten wir erstmals und (nur) einmalig aufgrund Wind und Wetter einen Tidehochwasserstand (Flut-Scheitel), der immerhin 2 m über Normal erreichte.

Treibselhorizont – die 2 m liegen „weit unten“, Zeichen für die erforderliche Deichhöhe, um Sicherheit für „Mensch und Maus“ hinter dem Deich zu bieten.
Dass sich angesichts säkularen Meeresspiegelanstiegs und Klimawandels in Deutschland noch immer niemand ernsthaft (öffentlich) mit dem Thema „Rückdeichen“ befasst, ist und bleibt erstaunlich. – Der Mensch scheint als meisterliches Wesen im Verdrängen seiner Zukunft entgegen zu streben. – Heiseres Gekläff, ich gucke mich um.

Immer wieder faszinierend – wohl mehr für den Betrachter als für die Vögel, die ja rastend (und ruhend) über die kalte Jahreszeit kommen wollen.

Und schon ruhen sie wieder, bzw. äsen munter drauflos, die abgeflogenen Kalorien ausgleichend, davor ein Graureiher, aufmerksam, an der Grenze zur Fluchtdistanz.

Offenbar gibt es unter Tausenden Nonnengänsen auch Individualisten – äsende 4er-Gruppe, mindestens eine passt auf.

Zufliegend, einreihend, langsam in Front voranäsend, so entwickelt sich die hier im Blog bereits oft beschriebene „dichte Packung“.

Weiter geht`s. – Bevor sie dann doch mal weg sind … – Panorama der Pappeln Fährmannssand, Langer Damm, mit sturmverursachter 3er-Lücke.
Mal sehen, wie`s weitergeht, in der Vorhersage tags / nachts immer irgendwas über oder um Null Grad. Der Wetterbericht gibt sich so gar keine Mühe, das Novembergrau im Dezember zu verhindern – soll ziemlich bis Weihnachten mit nur wenig Sonne so bleiben. (Nicht verlockend, für meinen Fahrrad-Neustart. Dann bleibe ich halt erstmal, teils per Auto anfahrender, Fußgänger.)
Aber so weit kann der Wetterbericht bekanntlich nicht voraussagen. Wir nehmen`s wie`s kommt.
Posted in An der Elbe, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 21. November 2021| Leave a Comment »
Anfang November, schon eine ganze Weile her, waren wir zuletzt dort. In den vergangenen Tagen „glänzte“ der November durch sein oft zitiertes Schmuddelwetter, grau im Grau (für manche „das Grauen“).

Heute hat uns nun die vorausgesagte Kaltfront von Norden erreicht – zumindest in der Höhe ist das erahnbar, herrlich!
Wohin also? Na klar, an Schleswig-Holsteins Südküste, an die Elbe, Grenzgebiet zu Hamburg.

Tief steht die Sonne, eine Stunde vor Mittag, über Niedersachsen. Ein Polizeiboot hat die Spiegelung auf der Elbe gequert.

Auf dem Süßwasserwattstreifen, Nordufer der Elbinsel Neßsand, rasten etliche Gänse, im Windschatten. Ablaufend Wasser und schräg gegenstehender Westwind rauen die Elbe auf.

Wir sind eine Treppe runter, gehen nun südostwärts unten vor dem Elbhang. Rechter Hand ist das Grün bereits mehrreihig von Hochfluttreibsel bedeckt. – So „richtige“ Sturmflut war das noch nicht.

Ein Gutteil des beeindruckenden Brombeerdschungels am Hang (dreidimensionale Verstecke für Lebewesen, nach massenhaftem Blühen massenhaft Futter durch Früchte, im Winter: Vitamin C-reiches Blattwerk) wurde abgeschrubbt.
Wir nehmen an, dass dieses „Freigemachte“ möglicherweise die Trasse für den Absturzhöhenweg-Ersatz wird. Für Millionen frei aufgeständert, man gönnt sich ja sonst nichts – mal sehen, wie das in den nächsten Jahren zum Umgang mit den abzuzahlenden Corona-Milliardenkrediten passt.

Das Kleinklima hier am Südhang, Hangfuß, begrenzt durch die Tideelbe, das hat was! Später, bunter Herbsteindruck.

Oben angekommen – was für ein Anblick, nordwärts! Hinter dem Oberfeuer Rissen bedeckt eine dunkelgraue Regenwolke den Himmel.
Der Südzipfel unserer Nordwolke meint es gnädig mit uns. Leichtes Nieseln (wir lassen das Regenzeug ungenutzt) begleitet uns zum nahen Auto.
Da jammere mal jemand über den November …
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 4. November 2021| Leave a Comment »
Mein Radius ist – erstmal kein Autofahren, schon gar kein Radeln – wie beschrieben jetzt ein anderer, deutlich kleinerer. Muss ja nicht schlimm sein …
So geht es in kleiner Runde z.B. den Geesthang runter, Blick in die Marsch.
Schöne Aussicht – noch schöner, dass da eine „Sonnenbank“ steht.
Der Herr, der da sitzt, versteht offenbar meine Frage nach „einem Plätzchen“ nicht so recht. Nein, ich möchte kein Gebäck, nur dass er ein Stück rutscht. Corona-Distanz lässt sich mit gutem Willen doch wahren.
„Dann gehe ich eben. Muss ja nicht sein, in Coronazeiten!“ – Bevor er mit seinem Fahrrad von dannen zieht, sehe ich Hochprozentiges in seiner Tasche verschwinden. – Ok, jeder nach seiner Fasson … Mein vorurteilsbelastetes Hirn denkt „Interessant – offenbar ein Ungeimpfter.“.

Es ist recht ruhig am frühen Nachmittag, Rehe wechseln über die Fläche (nicht fotografiert), eine Katze lässt sich, wie ich, die Sonne auf die Nase scheinen.
Menschliche Gesellschaft ergibt sich – ist ja Abstand genug möglich … Das Themenspektrum – auch bei „gebremstem Schaum“ – bewegt sich zwischen Gott und der Welt, selbstverständlich auch Klima mittendrin. Wir wollen und werden, soweit nicht ohnehin stets und ständig, etwas tun.
Tags drauf soll`s mal was anderes sein. Bei Anfahrt per E-Mobil ändern wir – die Sonne kommt nachmittags plötzlich wieder raus – die Richtung. Landesgrenze SH – HH, Elbwanderweg, je nach Vorliebe hoch oben am Hang oder unten längs – oder gemixt, ist unser Ziel. – Der Parkplatz ist gefüllt mit einer unglaublichen Vielzahl an Fahrzeugen, Gerät, Versorgungszelten und mehr, etliche Menschen wuseln zwischen hier oben und dem Elbufer unten herum, auf der Elbe liegt ein Boot – offenbar wird, vermutlich ein Krimi(?), frisch gedreht. – Wir steuern das westliche Ende des Elbhöhenwegs an.
[Der Link beschreibt den östlichen, Hamburger Teil. Nicht weit von unserem Start hat vor Jahren ein Bergfall (sowas kennen wir vom Vejlefjord, DK, da lässt Mensch am Besten Natur geschehen – und seine Finger davon!) einen Teil des Weges „abgeräumt“. Der ist seitdem sicherheitshalber gesperrt. Man kann ja unten längs! – In seinem Wahn will „Mensch“ durchgängig von der Höhe weit gucken. Immerhin wuchs die Erkenntnis, dass ein Moränenhang „lebt“, sich bewegt. So soll offenbar, Wahn über Wahn, ein millionen-teurer, aufgeständerter Höhenweg neu entstehen. – Wir haben`s ja! Haben wir`s? Haben wir noch alle …? – Mögen die Corona-Kredite und ihre Folgelasten in den kommenden Jahren heilsam beim Runterkorrigieren von Wahn helfen!]
Auch wenn das Foto zeigt, dass mein mit-der-linken-Hand-Auslösen verbesserungsfähig ist. – Wird schon wieder, in den nächsten Tagen wird die Rechte (es geht hier auch weiterhin um nichts als um die Lagebeschreibung einer Hand) reaktiviert.
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