Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Elbdeich, spätvormittags querab NABU Vogelstation.

Wo sind eigentlich die Schmetterlinge?

Im Frühjahr flatterten man gerade ein paar Weisslinge, Zitronenfalter, ein einzelner Aurorafalter, mal ein Kleiner Fuchs, auch ein Pfauenauge …

Momentan scheint hier völlige Flaute.

Über der Elbe bei Fährmannssand, wildes Wolkenspiel, ansonsten strahlende Sonne.

Der Liguster beginnt zu blühen. Insbesondere darauf hatten wir vor 3 Jahren ringsum das Erlebnis einer Massenwanderung. Und nun?

Da flattert etwas quer vor mir, an mir vorbei, setzt sich an die Deichkrone.

Mein erster Distelfalter 2022 !

Bei näherer Betrachtung sieht der aus, als hätte ihm Regen die Farbe gebleicht, die Flügel wirken randlich zerfasert.

Ist die 2022er Wanderung in schweres Wetter geraten? Kommen noch weitere Distelfalter „hier oben“ an, bilden die Lokalgeneration? – Da bleibt nur Abwarten.

Read Full Post »

Richtung Elbdeich Hetlingen, auf der Elbe zieht ein großes, weisses Schiff vorbei.

Es ist stürmisch, heftige Böen – froh ist der Radler, der halbwegs in Windschatten und guter Wahl der Kreisrichtung seine Runde dreht. (Der zufällig durchs Foto sausende Vogel ist eine Rauchschwalbe.)

Auf dem Hetlinger Hauptdeich – das Wetter stürmisch-schön, dahinsausende Wolken.

Plötzlich entfällt die Wärme einstrahlender Sonne – warum zieht diese (es sind dann mehrere) schwarze Wolke nicht auch schnell ? !

Elbdeich Fährmannssand – am Horizont stellt sich das große, weisse Schiff als Traumschiff älterer Bauart dar. Es sieht tatsächlich wie ein Schiff aus!

Der Himmel fast klar, man fasst es kaum. Deichwanderer, angesichts der Wetterlage eher selten.

Weiter auf dem Saatlandsdamm – das Wetter in wildem Wechsel, wieder mal schwarz.

Gegen Abend auf der Geest, an Wedels Roland – wir wollen Besuch die Abendstimmung in der Marsch zeigen – ein kurzer Fußweg.

Die Fahnen über dem Theaterschiff Batavia stehen in steifer Brise, wie gehabt.

Uns stellt sich ein vorgezogener Sonnenuntergang dar – eine rasch heraufziehende, dichte Wolkenwand als Verursacher lässt uns schnell umkehren, heimwärts.

Wir erreichen unser Fahrradhäuschen mit Dachüberstand unmittelbar bei Schlagregenbeginn. Glück muss der Mensch haben.

Das ist nicht immer so. Die auf gut 1 m über mittlerem Tidehochwasser aufgelaufene Flut in der Nacht zum Sonnabend bescherte Lüheanliegern Überschwemmung. Wie die Medien mitteilen, wurde das nicht automatisch betriebene Sturmflutsperrwerk der Lühe nicht (rechtzeitig?) geschlossen. Auf unserer Elbseite waren die Sperrwerke immerhin 4 Stunden „dicht“.

Es läuft das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Klein Flottbek, Hamburg. Alle Anwesenden haben sich hoffentlich so wie unser Besuch wind- und wasserdicht eingekleidet. Sturm, Sonne, Wolken, gewitterartige Schauer mit Schlagregen – so sieht auch dieser Maitag aus.

Ich habe die glücklichere Variante gewählt – Radeln auf der Geest, hier windgeschützt durch frühlingsgrünen Knick.

Auch dieser Aspekt zeigt, dass mein Studium des aktuellen Wetterradars mir hilft, „on the sunny side“ wieder zu Hause anzukommen.

(Gestern Abend beim vor dem Abendessen vorgesehenen Spaziergang haben wir angesichts hereinbrechenden stürmischen Schlagregens allerdings die Tour erheblich verkürzt.  🙂  Es kann nicht immer alles klappen. Das Essen schmeckte danach um so besser, nicht nur, weil wir im „richtigen“ Restaurant landeten.)

Read Full Post »

Beim Radeln fällt gelegentlich etwas auf dem Weg auf, das mich absteigen lässt – so auch kürzlich am Alten Hetlinger Heuhafen. – „Was ist das, was Sie gerade fotografiert haben?“ fragt ein vorbeigehender Spaziergänger.

Ein Ölkäfer-Weibchen.

Und nochmal, von der anderen Seite.

Der Spaziergänger ist weg …

… da rennt etwas metallisch Blitzendes auf mich zu.

Den störe ich nun doch, er dreht eilig ab …

… und macht sich aus dem Staub. Nix wie weg hier!

Zweibein mit Spiegelung im bei Ebbe leerlaufenden Marschgraben.

Licht und Schatten sind so krass, dass das Tier fast wie ein Silberreiher erscheint. Es ist aber ein „simpler“ Graureiher.

Seit Wochen denke ich hier in dieser Ecke so vor mich hin „Ich habe eigentlich lange keinen einzigen Seeadler gesehen!“.

Da fängt etwas über Giesensand meine Aufmerksamkeit – ein Seeadler kreist über den Windschutz- und Brennmaterial-Altbäumen.

Und da, auf der anderen Seite, rechts von mir, zieht ein Seeadler nahebei, niedrig über dem Elbdeich erscheinend, seine Erkundungs-Tour über dem Süßwasserwatt.

Schräg geht er ab Richtung Elbinseln.

Hoch über mir schraubt sich ein Seeadler immer höher – bin nicht sicher, ob es der zuerst Gesehene ist.

Hier ist die typische, brettartige Seeadler-Silhouette halbwegs erahnbar.

Vorbeiradelnde können nicht verstehen, was ich da so für Löcher in den Himmel starre.

Weiter geht`s, nochmal bei Fährmannssand auf den Deich klettern.

Binnendeichs: Stare wissen, warum sie die Nähe von bunten Herden aufsuchen. Das Insektenangebot ist dort reichhaltiger.

Auf dem Deich Fährmannssand, Blick zur Elbinsel Hanskalbsand – Da, hoch über der Elbe, sehe ich zwei Seeadler.

Nach einer Weile Spielerei zeht jeder seiner Wege.

Wenn ich plötzlich eine solche Zahl Seeadler sehe, sind wohl die Jungen der ersten Brut inzwischen flügge und trainieren in der dritten Dimension.

Zu Hause erwartet mich ein 6-Beiner – ein Goldauge.

Und dann ist da noch ganz etwas anderes, am Boden – ungeflügelt und mit sehr viel mehr Beinen. Offenbar kein Vogel, kein Insekt.

Rollassel neben Flechten auf Baumrinde.

Das reicht nun erstmal mit solch Viehzeug (das soll keine Missachtung deren Rolle in den Kreislaufprozessen unserer Erde bedeuten!).

Read Full Post »

Aus Richtung B 431 fahre ich den Holmer Geesthang runter in die Homer, Hetlinger Marsch.

Da geht`s schon los, schwarz-weiss-rot. Der Weisstorch schluckt gerade genüsslich.

Schon wieder was gesehen – hin! …

Und wieder fündig!

So schreitet er die Wiese aufmerksam ab – da ist allerhand zu holen, ständig schnappen, hochwerfen, schlucken. Die Jungen im nahen Nest werden sich freuen.

In Hetlingen sind die Wiesen, auch die Gräben darin, trocken gefallen. Nur die eigentlichen Marschgräben im Tideeinfluss steigen und fallen.

Die vor Kurzem noch wasserüberstauten Wiesenbereiche ziehen Vögel magisch an.

Mit etwas gutem Willen kann man sich links einen Austernfischer und rechts eine Brandgans vorstellen.

Guter Wille ist auch hier gefragt: vorn ein Stockenterich, hinten ein Kiebitz.

Das Teichhuhn (die -ralle), das sich am Rand des ehemaligen Hetlinger Heuhafens entlang drückt, entspricht wieder eher meiner Überschrift.

Blick übern Elbdeich Fährmannssand – im vorderen Drittel der Buhne wohl ein Seeadler, weiter Elbe-seits zwei weitere Großvögel. Kamera nicht ruhig genug gehalten – die passen farblich ohnehin nicht in diesen Beitrag.

 

Read Full Post »

Hetlinger Marsch, zwischen den Deichen – und weiter scheint die Sonne, Kühle der Nacht am Boden und am Himmel, Trockenheit.

Im Beitrag vom 13. April hatte ich noch geraten, das Schachblumenbarometer zu verfolgen, da die Schachblumenwiesen in Hetlingen, Elbmarsch SH, keine Aktivität dieser besonderen Art erkennen liessen.

Das hat sich nun geändert.

Eine Schachblumenwiese – ganz anderer Eindruck als vor 10 Tagen.

Nun sind sie da, die Blüten, nicht zu übersehen.

Damit am kommenden Sonntag, beim Schachblumenfest „light“, nichts schiefgeht, hat der Flächenpächter zusätzlich zu früheren Lenkungen informative Erläuterungen geschrieben.

Ist schon schick, 2 verschiedenfarbige als Beispiel.

Und nochmal 3 „normal“.

Die ganze Wiese ist gut bestückt, hier ein winziger Ausschnitt im Detail.

Es lohnt also die Anfahrt – am besten per Rad …      🙂

Um Beachten der Hinweise wird gebeten – wir wollen die Schachblumen schliesslich auch in kommenden Jahren geniessen.

Und wer noch Lust hat, radelt weiter zur NABU Vogelstation (oder kommt bereits von dort).

Dort findet das Kiebitzfest statt, mit sehr viel mehr als Kiebitzen.

Read Full Post »

Wedel, hinter blühender Kirsche grünt eine Traubenkirsche, bereitet die weisse Blütenpracht vor.

Hamburg, Natur und Technik – blühender Ahorn, Kran.

Der Berliner Besuch fährt ab.

Bei uns herrscht bei sonnigem Wetter kühl unterlegter Ostwind – das Eichhörnchen hält sich im Windschatten auf. Offenbar ist es im Schatten angenehmer als im Zugigen.

Ruhen ist angesagt.

Aber nicht für uns – hin zur Elbe, vorbei an Kopfweiden in der Marsch.

Da flattern schwarze Gesellen.

Genaueres Hinsehen zeigt mehr Grau, Dohlen – dahinter zwei Sturmmöwen.

Fährmannssand – da kommt „Mein Schiff 6“ um die Ecke – eigentlich „geht es“, fährt seewärts.

Da kommt noch mehr – insgesamt 295 m, bei 42 Breite und 8 m Tiefgang.

Also, mein Schiff ist diese Sorte Schiff nicht. Zwar sieht es noch ein Bisschen danach aus, aber die Anklänge an die Riesenkeksboxen, Menschen in Intensivhaltung, sind doch erheblich. Aus den Schloten kommt auch nichts Vielversprechendes …

Seewärts (nach rechts), die kleine Möwe und das kleine Schiff im Hintergrund fliegen bzw. fahren nicht nach Helgoland.

Querab vom Hetlinger Heuhafen steht ein aufmerksamer Graureiher im leergelaufenen Marschgraben, Tnw.

Den vielen Brassengrablöchern im Schlick nach zu urteilen, hält sich hier bei höheren Tidestand eine ganze Menge Fisch auf – der Reiher weiss Bescheid.

Vor Hetlingen blüht weiter Scharbockskraut in dichtem Teppich.

Anderer Ort, anderer Deich – in Wedel, Elbdeich nahe dem Hafen, ist das Scharbockskraut-Gelb dem des Löwenzahns gewichen.

 

Read Full Post »

Erstaunlich, mal kaum Wind, und das im April!

Bisher hatten wir aber auch schon genug, eine kleine Pause haben wir verdient.

Fährmannssand, gute Aussichten!

Auf dem Deich, Tidehochwasser, Thw, Windstille – die lange Buhne ist erahnbar.

Anderer Tag, anderer Ort, Hetlingen, Tideniedrigwasser, Tnw – Blick über Tideröhricht, freigefallene Buhne, Stader Geest am Horizont.

Hetlingen, Blick über die Deichachse seewärts – da kommt doch was.

Weitergeradelt nach Fährmannssand, Tnw, die Flut ist gestartet, das Wasser läuft auf. Von rechts guckt ein Binnenschiff ins Foto.

Kurze Zeit später – Massengutfrachter Erikoussa, 225 x 32 m, TG 8 m, einer von den kleineren.

Der da von Stade die Elbe hochfährt, ist MSC Jeongmin, ein Containerfrachter.

Nun vor der Lühemündung, 300 x 48, TG 13 m.

Der Frachter ist mal gut voll! Ob das für die Zustellung der Ostergeschenke zeitlich noch reicht?

Read Full Post »

Vorgestern bestand wegen vorheriger Beschäftigungen noch spätnachmittäglicher Radelbedarf. Es sollte „die Küste“ sein, je nach Situation der später dann untergehenden Sonne hinterher.

Angesichts der aktuellen, aus besonderen Gründen dunklen Zeit gebe ich meine Lichteindrücke zum Besten.

„Die Küste“, das ist in unserem Jargon die schleswig-holsteinische Seite der Tideelbe, noch Süßwasserbereich, hinter, auf oder vor dem Hauptdeich.

Elbdeich Fährmannssand, Küstenlicht, Blick südwestwärts.

… westwärts.

… und nordwestwärts.

Nordwestwärts, Detail – ssssteifer Nordwest, kalt! per wind chill, Thw plus 0,5 m. vorn der Spülsaum voriger Sturmflut.

Blick gen Ost über die Marsch auf die Geestkante – der Bauer hat noch gut Winterfutter für Schafe und Rinder liegen. Die vorjährige Ernte war aufgrund binnendeichs angehobenen Wasserstands reich.

Eigentlich wollte ich ja nordwestwärts weiter. So radelte ich auch, zunächst. Als dann aber Wolkenwürste fortwährend die Sonne wegschatteten, war es im wind chill so wenig verlockend (weiter nördlich vom Elbdeich winkten auch keine attraktiven Blicke), dass ich drehte. So fand ich mich in Höhe Fährmannssand wieder, mit Finger am Drücker.

Deichkrone, Blick von unten gen Nordwest – Familie mit Lenkdrachen. Wenn Kinder dran waren, zitterte man mit den im 45 Grad-Winkel Zurückgelegten, dass sie standhalten mögen (hat geklappt, naaa jaaa – zitter, zitter).

Deichkrone, Blau – Kaltluft oben, farbig vertreten von Weiss bis Schwarz.

Von der Deichkrone aus: Auf dem Tidehochwasser reitet ein voller Stinker (Schwerölmotor ab hier aktiv) seewärts. HMM Gdansk, 400 x 61 m, Tiefgang 13,2 m.

Jetzt aber zurück – Theaterschiff Batavia, Flaggen flattern im ssssteifen Nordwestwind, grauer Himmel über der Geest.

Dem sssteifen Nordwestwind entgegen – Abschiedsblick über die Marsch.

Ein schönes Wochenende wünsche ich allen Leserinnen und Lesern – auch allen anderen nah und fern!

Read Full Post »

Wedel, Theaterschiff Batavia – ein eisiger Wind weht aus Ost, stürmisch.

Was sich hier bei sonnigem Wetter als, angesagt noch über viele Tage, saisonale Wettersituation darstellt, spielt sich weiter östlich auf anderer Ebene äusserst brutal ab.

Besteht Hoffnung auf Frühling ?

Wir wünschen das!

Read Full Post »

Vorgestern berichtete ich vom Silberreiher, der seine Fluchtdistanz nicht zu kennen schien.

Gestern trafen wir fast an gleicher Stelle einen Graureiher.

An der Elbe, binnendeichs: Unmittelbar neben der Deichverteidigungsstraße befindet sich ein tief ausgebaggerter Marschgraben, Tideniedrigwasser. – Da guckt doch wer.

Anders als der Silberreiher startet dieser Graureiher schnell von uns weg – gehört offenbar nicht zu den Mensch-gewohnten, denen man fast die Hand geben kann.

Er braucht sichtlich Distanz.

Kurz vor Hetlingen zeigen die Marschgräben das Fortschreiten der Jahreszeit. Verdunstung und Versickerung lassen die Wasserstände sinken.

Der fast unter Wasser verschwundene Betonring ist aufgetaucht.

Bald werden die Algenwatten im Graben der nährstoffreichen Weide trocken liegen.

Gegenüber spiegeln sich noch alter Deich und Häuser Hetlingens im Wiesen“see“. Zum Schlittschuhlaufen hat dessen Eisdicke diesen Winter nicht gereicht.

Kurz vor Holm – da sind doch …

Während ich auf der Karte besenderter Störche in den vergangenen Tagen verfolgte, dass Westzieher ihre Nester erreicht, Ostzieher noch nicht mit der Nordreise begonnen haben, sind – vielleicht das Paar der Idenburg – „unsere“ Störche zurückgekommen. Nicht zum erstenmal sehe ich „die Idenburger“ so frühzeitig im Jahr.

Eifrig begehen sie einen inzwischen trockenen Acker. Der eine ist fündiger als der andere, wirft regelmäßig etwas hoch und verschluckt es.

Hoffen wir mal, dass da eine gute Wahl getroffen wird, die Funde geniessbar und giftfrei sind.

 

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »