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Archive for Oktober 2026

Unsere Wanderung im Bereich der Karower Teiche dokumentiere ich nur über ein paar Fotos der jetzigen Panke-Erscheinung. Alle Bilder sind aufgenommen über das Smartphone von Ki Te, Berlin – ich danke herzlich für die Freigabe.

Die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie am drittlängsten Fliessgewässer Berlins ist gut nachvollziehbar auf der Senatsseite dargestellt (hoffentlich funktioniert der Link demnächst, nach Neubilden der Landesregierung Berlin weiter). Dieser Bereich befindet sich in Vorbereitung auf weitere Verbesserungen in nächster Zukunft. Auch wenn das Stichwort „Renaturierung“ dort genannt ist, handelt es sich angesichts Arbeiten in bestehender Kanal-artiger Strecke korrekt um „instream-Restaurieren“. Das heisst, es werden dem Gewässer zur Verbesserung des Lebensraums naturnahe Strukturen zurückgegeben.

Wie nicht anders zu erwarten, weisen die Teiche in diesem besonderen Klimawandeljahr abgesunkene Wasserstände auf. Hier und da pirscht ein Graureiher auf Beute. Ansonsten kaum Vogelwelt, -gesang zu bemerken – entlang des wechselnd (halb)schattigen bis vollsonnigen Weges werden einzelne Schmetterlinge, Libellen und Heuschrecken von uns aufgeschreckt.

Steiles Ufer, immerhin halbschattig halbwegs sommerlich gekühlt, kennzeichnet diese kanalartige Strecke.

Die Sohle ist weitgehend mit Steinpflaster, zumindest seitlich, fixiert. Angesichts Überbreite im Niedrig- und Mittelwasserprofil kennzeichnet bewegter Sand den Gewässergrund, wo zumeist Moränensteinfraktionen natürliche Situation charakterisieren würden.

An baumlosen, stark belichteten Bereichen – hier bachauf der Pankgrafenstraße – übernehmen Sumpfpflanzen und Stauden die Optik. Regelmäßiges Freihalten des Hochwasserabflussprofils durch Mähen ist vorprogrammiert.

Blick bachauf der Brücke – im Gewässer sind die Anzeiger des lebendigen Bachs wie Wasserstern und Aufrechter Merk durchaus vorhanden, zeigen durch ihr Wachstum die erwünschte, geringere Breite und Turbulenz des Niedrig- / Mittelwasserlebensraums auf.

Wir dürfen gespannt sein auf die nächsten Jahre – wie die Umgestaltung und nachfolgende Besiedlung der Panke das Bild beleben werden.

Im Bogen, teils durch mit Hochlandrindern beweidete Landschaft, gehen wir zum Auto zurück.

Im Gegensatz zu Infoschildern, die das Weisse Parkrind beschreiben, ruhen Schottische Hochlandrinder morgendlich im Baumschatten.

So können wir diese Fläche – ohne Störung durch Rind und Mensch – durchqueren.

Leider zeigte sich bei der unverhofften Begegnung mit der Gottesanbeterin dieselbe Vorliebe des Smartphones wie der Digicam: Bei strukturreichem Hintergrund findet die Kamerafokussierung diesen viel interessanter als das eigentlich gemeinte Objekt. So muss „meine Sensation“ hier also unbebildert bleiben.

Summa summarum – Berlin war wieder und ist weiter eine Reise wert! Wir drücken den Berlinerinnen und Berlinern die Daumen für eine zukunftsgewandte Regierung – ein neues Experiment kann angesichts der wechselnden, nicht löblich hervorzuhebenden politischen Farbenspiele in Senat und Bezirken eigentlich (auch angesichts vielfach geäusserten Bedenken, insbesondere von der Wahlverliererseite (!!)) nur nützen.

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Schlosskirche Alt-Buch – Kulisse für den Startbeitrag vom 28. September.

Hinter uns liegt der alte Schlosskrug, …

… in dem es sich auch Fontane schon gut gehen liess.

Heute wird hier italienisch bewirtet.

Alle bekommen ein Essen nach Wahl – für mich mal wieder ein highlight, Pizza Napoli. Die finde ich anderswo kaum noch.

Wenn ich selbst eine belege, kommen noch Peperoni dazu …

Das hat sich gelohnt! Blick nach draussen beim Gehen.

Ein ander Mal werden wir auch wieder eine Runde im Schlosspark drehen.

Das Froschkönigspaar wirkt etwas mitgnommen.

Vor dem Nachhause besuche ich noch den Kollwitzmarkt – Robinienhonig gesucht und gefunden.

Vobei an der Kulturbrauerei erreiche ich unsere hochgelegene Unterkunft.

Schnell vergeht der Nachmittag mit allerlei.

Abends dann …

… guckt der Vollmond, teils hinter Wolken, grell vom Himmel.

Meine eher weniger gelungenen FotoVersuche …

… haben wohl meine Kamera geschockt. – Jedenfalls entläd sich der Akku am Folgemorgen beim ersten Foto, blitzartig. Schluss.

Aufgrund des nur kurzen Besuchs habe ich weder Ladegerät noch Ersatz-Akku eingesteckt. – Passiert auch mal.

Vom schönen Wandern um die Karower Teiche folgen im nächsten Beitrag noch ein paar Panke-Fotos von extern. Uuuund … da flogen nicht nur Vögel, ein paar Schmetterlinge und Libellen herum. Ein großes, gemixt Heuschrecken- und Libellen-artig fliegendes Objekt stellte sich als – oft gehört, noch nicht in freier Natur gesehen – Gottesanbeterin heraus! Also auch hier in der Bundeshauptstadt angekommen.

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