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Archive for 23. Oktober 2026

Der (Alt-)Chef hat sich frei genommen und startet mit mir, dem Älteren, eine kleine Stadtwanderung – Richtung Abendessen.

Der Stadtpark – leider in ultrastark erniedrigter Kulisse.

Ein Aspekt ist die freie Sicht – Sicherheitsaspekte der Neuzeit. Früher hatte man Parks mal mit anderen Schwerpunkten.

Weiter östlich Restbestände alter Allee. „Blick frei“ auf stark genutzte, z.Z. wegen Bauarbeiten gesperrte Straße. „Frei“ heisst heutzutage dann „Freiheit für Straßenlärm“.

Blick St. Kilian – ein herbstlich strahlendes Bäumchen.

Zwischen Stadtpark und „Allee“ – die Kreuzung Heerstraße / Strother Straße wird zum Kreisel ausgebaut.

Ob hier wohl vor der Winterzeit wieder gefahren wird?

Ringsum alles zu.

Wir bestaunen ein altes Herrenhaus im Katthagen, …

… blicken wieder auf den von Abendsonne seitlich beleuchteten St. Kilian.

Neben kleinen Fachwerkhäusern ist in der Violinenstraße …

… eine mittelalterliche Besonderheit, ein Lagerhaus aus Stein, zu sehen.

Ganz in der Nähe befindet sich ein weiteres, bekannteres, mit der Bezeichnung „Spukhaus„.

Wir wechseln zwischen die Stadtmauern, in den Schiesshagen.

Hier hat man einen früheren Feuerlöschteich mit freiem Überwinter- / -sommerungsaufenthalt für Molche umgebaut zu einem kleinen „Seerosenteich“. Ein Graus für Stillgewässerkenner.

Wo früher Molche in Ritzen Hitze und Frost überdauerten (als Kind „kitzelte“ man gelegentlich einen mit einem Halm zum Betrachten heraus), steht nun eine unüberwindbare Barriere ringsum – kein Rein- und Rauskommen mehr, Hauptsache, geplant, gut bezahlt und mit Extra-Namen versehen. – – – Und da ernennen Kommunen Biodiversitäts-, Nachhaltigkeit-, Klimabeauftragte … – – – Was soll`s?

Zeichen der Zeit, des Wandels – riesige Altbäume schwanden. Eine auf Stammhaltbarkeit gestutzte Zeugin der Vergangenheit steht hier noch auf der Freilichtbühne.

Spezielle Pilz-Saison an der alten Stadtmauer.

Überdachter Stadtturm und Abendsonne-beleuchteter St. Kilian.

Durch den Westwallteil des früheren Friedhofs zwischen den Stadtmauern …

… gelangen wir zum Wollweberturm.

Angesichts des sich füllenden Parkplatzes nebendran reservieren wir fix 2 Plätze beim dortigen Griechen.

Zwischen der Sparkasse (unser Fotostandort) und St. Nikolai ist ein neues Green Trail Hotel entstanden.

Blick Südwest – nicht nur hier wird auch in Korbach gebaut. Und sowas angesichts prognostizierten Bevölkerungsschwunds ?

Wer – trotz Sparkasse und Kirche nahebei (hilft Beten?) – Probleme mit Geld hat, wird Bekanntschaft mit dem Amtsgericht machen können.

Wir aber ziehen unsere reservierten Plätze im Wollweberturm vor.

Immer wieder gern!

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