Das musste mal wieder sein! Herbstlicher Besuch in meiner Geburtsstadt Korbach mit Wanderungen am Edersee (Motto wie immer „Ich zeige meiner Angel leeren See und Fluss – und umgekehrt“).
Vom Baumwipfelpfad Hemfurth wandere ich entlang des Seerandwegs gen Osten.

Dinosaurierrücken tauchen aus dem Nebel auf – ich befinde mich am Übergang Hammerberg auf die beiden Rücken der Hopfenberge.

Fast irritierendes Bild – Südseite der Hopfenberge, punktuell durch den Nebel von der Morgensonne angeschienen. Da will ich runter (schräg gestellter UrMeeresgrund).

Der Nebel wabert, Blick zur Sperrmauer. Anglerboote sind unterwegs, eins offenbar mit speziellen Welsanglern – regelhaft wumpert das Welsholz.
Der Siegeszug dieser inzwischen allüberall mächtig störenden Säuger mit Banditenmaske soll ja mal von einem Tiergehege am Edersee ausgegangen sein … (andere berichten von weiteren Startplätzen, anderswo).

Es folgt bald noch `ne Leiche. – Meine Güte, denke ich von weitem „Wer hat denn DEN Riesenhechtkopf plattgetreten?!“

Bei genauerem Hinsehen fällt der Irrtum schon auf dem vorigen Foto auf – breites Maul, keine so richtigen Zähne, lange Bartfäden – ein Wels.
Wie so viele inzwischen auffällige Pflanzen und Tiere scheint auch der Wels vom Klimawandel zu profitieren. Das geht soweit, dass bei grundsätzlichem Verbot, Fänge zu verkaufen, hier eine Ausnahme (mit garantiertem Abnehmer!) gemacht wird.
Ich wandere weiter gen Osten entlang der trockengefallenen Hopfenberge, erlebe allerhand Vogelwelt. Die bekommt noch einen eigenen Beitrag.
Und dann, an der Ostseite der Hopfenberge, nach und nach aus dem Nebel auftauchend …
Der oder das wird näher zu untersuchen sein.
Es bleibt mehr zu berichten – demnächst.








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