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Archive for 7. Oktober 2026

Es herbstet – bunte Ahornblätter fallen.

Wie die Zeit vergeht! Es sind bereits 2 Monate ins Land gegangen, seit wir hier, östlich der Pieningmühle, Ufer- und AltbaumSchutz sowie Strukturverbesserung der Krückau mit großen, punktuellen Schüttungen begonnen haben.

Aus den dabei gewonnenen Vorkenntnissen sowie Filmaufnahmen beim Folgetermin entstand ein informativer NDR SH-Beitrag, der vom NABU SH-Gewässerfachmann positiv kommentierend in einem zuvor gesendeten Interview (Minute 3:50-7.50) eingeleitet wurde.

Wir erleben aktuell die späte Ebbe-Phase, noch fliesst die Krückau Elbe-wärts (hier ultraflach, in wahnwitziger Überbreite auch im Sohl- und Mittelwasserprofil). Der Schmutz am gegenüberliegenden Ufer zeigt die zu erwartende Einstauhöhe bei Flut.

Eine Menge „Kies im Hang“, teils noch bis auf den Weg ragend, wartet auf Weitertransport zum / ins Gewässer. Ich befinde mich in fachlich guter Gesellschaft mit dem familären Wasser und Umwelt-Ingenieur.

Der macht sich hoch oben zunächst daran, den den Weg seitlich noch überragenden Kies Richtung Wasser zu dirigieren.

Derweil bewege ich mich, händisch bis zu 5 m lange Brombeerranken ziehend und seitwärts legend, nur im Einzelfall allzu Widerspenstiges abschneidend, …

… auf den Zielort zu. Die Uferkante (Vorsicht, steil!) ist frei zugänglich, …

… die Brombeerranken liegen nun, ohne zu stören, seitwärts.

So bewege auch ich von oben nachgefüttertes Material wasserwärts.

Platzwechsel – während ordentlich Kies bewegt wird, wende ich mich einem weiteren, noch nicht klar erkennbaren Platzierungsort zu.

Dort hänge ich die linke Hälfte eines Rosenbuschs nach rechts, so dass auch hier die zu beschickende Uferkannte erkennbar wird.

Bis der schuftende Kollege bei mir erscheint, schaffe ich – vom Weg beginnend – die Transportlinie Kies. Warm wird es mit der Zeit – meine Weste lagert über mehreren Jungahornen gleich nebendran.

Als wir meinen, es sei genug, verlassen wir – vorbei am letzten noch bis auf den Weg ragenden Kies – den Ort des Geschehens.

Hier ist der Einbringpunkt, rechts neben einem großen Ahorn, gut erkennbar für nachfolgende Aktive.

Ein schneller Blick auf die Krückau bachab Pieningmühle – ein Angler hofft auf Beute.

Wir sehen das ins Land drängende Flutwasser durch die Mühlenauslässe aufwärts fliessen.

Für einen guten Gewässerzustand bleibt weiter viel zu tun.

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