
Südlich des Nationalpark Kellerwald fahre ich den Wesebachs entlang bachauf , Richtung Frankenau. Der Wesebach mündet bachab der Edertalsperre in die Eder.
Ich kann mich gerade noch zurückhalten, dem Schneewittchendorf Bergfreiheit einen Besuch abzustatten.

Diese Tour wähle ich gern wegen des durchgängig naturnahen Eindrucks – inkl. altem Baumbestand am Bach, geprägt von Erlen und Weiden. Gerade ist – für 2026 das letzte Mal? – Gras gemäht worden.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch der Wesebach – ein wirklicher Randstreifen besteht entlang dieser Mähwiese nicht – andernorts nicht frei von Ackerbedrängnis ist, bis hin zu Mais unmittelbar bis ans Ufer.
(Kleine Erinnerung an Bildungsurlaub vor vielen Jahren.)
Von hier an geht`s bergab, der ganzjährig frei fliessenden Eder oberhalb des Ederseeeinstaus entgegen.

Nördlich von Frankenberg wandere ich senkrecht von der B 252 in die Eder-Aue, sehe mir Neues entlang des früheren Hauptlachslaichflusses der Weser an. – Den Tipp hierzu hatte ich kurz vor Antritt meiner Waldeckreise erhalten.

Oha, da haben sich welche aber was getraut! Bergmännisch wurden an die 4 m Auenlehm abgetragen, alte dicke Kies- und Geröllschichten der Eder freigelegt.

Den besonderen Kick gibt der vorhandene flussbegleitende Baumbestand – fast entsteht der Eindruck eines kleinen Amazonas.
Das wird eine spannende Angelegenheit, die weitere Entwicklung zu beobachten! – Nach dem fachlichen und rechtlichen Drum und Dran muss ich mich noch erkundigen.







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