
Mein erster Tag zur freien Verfügung – geparkt am „Tree Top Walk, Baumkronenpfad am Edersee“, warten 2,5 km Wanderung zur Ostspitze der trocken gefallenen Hopfenberge auf mich.

Hier im Nationalpark Kellerwald-Edersee, dem Land der Buchen, dürfen Bäume weitgehend „machen, was sie wollen“. [verlinkt: Schleichwerbung für Bildungsurlaub, den ich mitmachte und sehr empfehlen kann – war schon ! 2012! – wie die Zeit vergeht. Das Angebot besteht weiter, sicherlich mit gutem Grund.]

Ich liebe die herbstlichen Farben der beim Leerfallen des Sees nach und nach trockenen und per Sukzession besiedelten Flächen.

„Ganz oben“, wo bereits bis zu 6 Monaten Pflanzenwachstum wirkt, bietet sich zur Zeit eine Vielzahl Grüntöne.
… muss angesichts der teils steilen Hänge schon trittsicher sein – und zum Schluss wieder hoch!

Dies ist das Reich der Wichtel! Wer wie ich frühmorgens den Randweg begeht, kann sogar mal einen aus dem Fenster gucken sehen.

Kaum begehbare Steilheit und schräg gestellte, teils zerfallende Meeres-Historie prägen weite Teile meines Weges.

Angler per Boot sind am Steilhang ohne Zweifel besser dran. – Die durch kalte Nacht aufgetriebene fette Oberflächenschicht aus Blaualgen lässt allerdings nichts Gutes ahnen.
Vor mir liegen die beiden Hopfenberge, deren besondere Erlebnisse im Abstieg ich im Beitrag vom 21. Oktober bereits berichtete.
Demnächst folgen ein paar Eindrücke von Vogelbegegnungen sowie das Erlebnis des sich auflösenden, dicken Nebels.



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