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Archive for September 2026

Meine Runde – unmittelbar vorm Zielort gesperrt. Lebensgefahr durch (nicht) absehbare Sturzbäume.

Nach 2 km (naja!) Umfahrung – das ist also der Verursacher des vorab gehörten Kettenrasseln, schon weit gekommen, kaum noch Kies vorhanden (vgl. Beitrag vom 11. September).

Dann wollen wir uns das Werk gemeinsam ansehen. Der Verbandsvorsitzende ist auch eingetroffen.

Blick bachab in die Marsch – hier wurde die versehentlich von anderen plattgezogene Rausche-Kolk-Abfolge wieder mit Seitenrauigkeit versehen. Vorn „Spielkies für den Bach“ im Anstrom.

Der frühere Rohrabsturz, wieder angeglichen.

Blick bachauf auf die früher her-, jetzt rau wiederhergestellte Rausche-Kolk-Abfolge.

„Am Ende“ Blick bachauf Richtung Geesthang über die neu wechselseitig bekieste Strecke.

Blick vom Arbeitsende über die Marsch. Von hier werden erstmal Flutwasserstände (Höhe: die dreckiggraue Linie in der Randvegetation) unsere Strecke 2mal täglich benässen.

Wir sind bachauf, zur Querung Am Hang gegangen. Hier ist die gefällreiche Startstrecke in die Marsch insbesondere wegen der scharfen Erosionskurve nun mit Kies bestückt.

„Am Hang“, Blick zum Geesthang – das sommertrockene Bett weist hier noch zwei nette Mäanderbögen auf.

Auch die sind im Strömungsangriff der Kurven – das Wasser, so es fliesst, kommt aus oberhalb des Geesthangs liegenden Teichen gestürzt – mit reichlich Kies versehen.

Den wird der Bach später einmal hier in die Gerade legen – und je nach Wasserführung Stück für Stück darüber hinaus.

Fertig geguckt.

Der Restkies wird für vorgesehenes Abschliessen der Ergänzung und Verlängerung ausreichen.

Wir verabschieden uns begeistert – und warten auf Regen, nicht nur mal so. Langanhaltenden „Landregen“. Ob`s sowas überhaupt noch gibt (neben punktuellen Katastrophen)?

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Die Gewässerunterhaltung ist in die Saison 2026 / 27 gestartet. Der Landesverband der Wasser- und Bodenverbände SH bietet – neben den Angeboten auf dem freien Markt – seit Jahren Schulungen zur Schonenden Gewässerunterhaltung an. Seit 2020 darf am Gewässer nur noch wirken, wer den Fachkundenachweis besitzt.

Neben völlig aus der Zeit gefallenen Zeichen harter Unterhaltung – Anschneiden von Ufern, Abbaggern von Gleithängen (vielleicht folgt dazu gelegentlich ein eigener Beitrag) – finden sich tatsächlich aktuelle Beispiele von Ufer“befestigungen“, an deren Ende zwanghaft der betreffende Bach zum erodierenden Uferschaden erzogen wird.

Blick bachab, an ehemaliger Überfahrt – links im harten Schatten kaum erkennbar abgebaggerter Gleithang. Überbreite führt zu eintöniger Wüstenei mit flächig bewegtem Sand. – Der Prallhang ist durchgängig …

… gestackt, völlig aus der Zeit gefallen.

Die Senkrechtverholzung des Bachlebensraums scheint nicht genug, alles ist mit Vlies hinterlegt. (Das ist so am nächstfolgenden Prallhang genauso streckig wiederzuerleben.)

Wo mensch solch überholtes, „hartes“ Handeln an den Tag legt, tut ein Fliessgewässer das, was es immer tut: Es kolkt das folgende „Weiche“ aus.

Meist sorgt nicht fachgerechtes Agieren für Folgeschäden, deren Ausgleich kostenträchtig (und dann hoffentlich richtig!) ist.

Hier im Blog habe ich reichlich über Lenkbuhnen, Kieslenkbuhnen mit UferschutzDepots ff. geschrieben – erspare mir das an dieser Stelle (ist über die Suchfunktion oben leicht zu finden).

Rückweg, entlang der überbreiten, lebensraumzerstörten SandWüstenei.

Auch im Jahr 26 der Wasserrahmenrichtlinie (die das Verbesserungsgebot einführte und fast im 50.(!) Jahr deutschen Wasserrechts, das Lebensraumverschlechterung seitdem VERBIETET), bleibt also viel zu tun.

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Noch radele ich auf der Geest, wundere mich gar nicht, dass manche beschnittenen Bäume nicht wieder austreiben – wohl „gekniffen“ statt gesägt.

Das ist schnell geschehen, der Fachmann weiss aber um die verheerende Wirkung und zieht die Sägearbeit vor. – Hier vor Ort besticht, wie die Robinie offenbar das beste draus macht (findet manch einer gar nicht witzig, anderswo wird der Baum aber als [mindestens zu prüfender] „Klimabaum“ geschätzt).

Ich stoppe vor dem Übergang in die Marsch, am Geesthang. Was liegt da kegelförmig erscheinendes „Am Hang“?

„Am Hang“ ist dieser landwirtschaftliche Weg trefflich benannt.

Ah, das ist ja Kies, Körnung 16-32 mm.

Blick den zur Zeit sommertrockenen Sauerbeck bachab, in die Marsch – hier wird bald …

… unsere versehentlich von Unterhaltungsbaggerung plattgezogene Rausche-Kolk-Abfolge wiederhergestellt und noch ein Stück verlängert.

Möge das Werk gelingen! – Demnächst mehr dazu.

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Neulich, als es so nass bzw. feucht war, …

… meinten wir, von Gartenschnecken „verwanzt“ zu sein.

Wir haben uns dann aber – mal abgesehen von den versehentlich auf Zuwegungen zermalmten Exemplaren – mit netten Symmetrien beschäftigt.

Heute nun, draussen bei Sonnenschein, Kaffee und Eis mit Sahne (unterlegt mit Heidelbeeren bzw. Kornelkirschen) rummst es. Ein großes Insekt ist auf dem Ärmel meiner Frau gelandet.

Es marschiert wie ein Weltmeister. Bis ich die Kamera eingesammelt habe, ist es schon an „meinem“ Tischrand angekommen.

Als Marsch- und Kletterkünstler …

… erklimmt es gekonnt unseren Transportkorb.

Auf die Hand geht es auch, fliegt aber von der Fingerspitze nicht ab wie ein Marienkäfer.

So lassen wir es denn Richtung Garten weiterlaufen.

Beim NABU finde ich allerhand Wanzen, so auch ihren Namen – die Rotbeinige Baumwanze wird es wohl sein. Ein beeindruckendes Tier.

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Frühe Radler und andere Gucker auf dem Elbdeich Hetlingen.

Auch mein Ziel, Tidehochwasser – spiegelt mal wieder schön.

Da kommt was von See.

Die MSC Calypso, 366 x 51m, Tiefgang 13 (von möglichen 16) m.

Als ich die Daten zu Hause nachschlagen will, finde ich das Schiff nicht im HH Hafen! Auf Suche zeigt vesselfinder das Teil vor / in der Elbmündung (6 Stunden zuvor). Offenbar hat der seine Tracker beim Elberitt ausgeschaltet. (???)

Deichschafe an der Vogelstation Wedeler Marsch interessiert das nicht – viel eher der NABU-Bus, der bei dem Sonnenschein Schatten bietet.

Nett – nicht nur bei Sonnenschein – erscheint auch …

… das Theaterschiff Batavia, hoch auf Thw reitend.

Interessant, entlang der Strecke Rennradler, Radler, Wanderer, insbesondere auch junge Familien mit Kindern gesehen zu haben. Mindestens die Frühen sind unterwegs. Aus dem Bad wird mir berichtet, dass dort kein Früher angekommen ist – Schwimmen war mal ziemlich ungestört möglich. Glückwunsch!

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Da sitzt wer – noch nie bewusst gesehen – innen an unserer Haustür, …

… den ich im Internet nur unbenamt finde.

Egal – den lasse ich erstmal frei.

Gestern, nach elektrifizierter U-Bootfahrt im Wolkenbruch auf der Autobahn, finde ich anschliessend diesen bekannten, guten Rat im BNUR, Flintbek.

Nach dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ sehe ich zu, sinngemäß zu handeln. Der Schmetterling weiss das hoffentlich zu schätzen.

Zuhaus liegt es massenhaft rot auf dem Rasen, …

… hängt noch reichlich an etlichen Ästen.

Zum einen freut`s mich, dass unser auf Ast- statt „Hausmeister-rund“-Schneiden geänderter gärntnerischer Umgang mit dem Grün ringsum nun nicht nur massenhaft Blühen, sondern auch Fruchten zur Folge hat.

Zum anderen wundert es mich, dass Vögel diese Pracht nicht längst entdeckt haben. Im Niedersächsischen kamen wir meist nicht in die Gelegenheit, über die Eigennutzung der Kornelkirsche, Cornus mas, nachzudenken. – Wir schreiten also zum Selbst-Experiment.

Hmmmh, sehr lecker als Verschönerung …

… auf Zwetschenkuchen!

Also nochmal raus, …

… mehr Früchte …

… einsammeln.

Als Unterlage fürs tägliche Eis haben sie sich inzwischen auch sehr bewährt.

Zu viel sollte man roh nicht unbedingt verzehren, da kann sich der Magen schonmal rühren (nix ernstes, aber vermeidbar).

So weiss nun unsere Nachbarin auch Bescheid – die kocht gern Marmelade oder / und Saft. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.

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Kopfweide am Steinweg, Wedel – der Marschgraben aufgrund Windeinfluss grün von zusammengeschobenem Entenflott.

Aktuell, heute – der Starkwind bläst weiter, aus anderer Richtung. Das Entenflott ist „weg“. Anderswo.

Weissdornrot – Blick über die Marsch Richtung Geest querab Vogelstation Wedeler Marsch.

Vorsicht, Blockade voraus – gerade übten die beiden Schafe selbstvergessen Boxen, Schädel rummst an Schädel.

Federn querab Giesensand – da fehlt vom Vogel aber allerhand!

Grünschillerndes Leuchten in der Morgensonne. – Wer ausser dem Stockentenerpel hat solche Federn?

Herbstlicht, die sonnige Variante – schon wechsle ich meinen Bildschirmhintergrund.

AltWeidenGrün am alten Heuhafen Hetlingen.

Richtung Hetlingen warten mehrere Grünbögen.

Der letzte – dahinter liegt der Ort, hinter dem alten Elbdeich.

Der Teich Idenburg, im gestrigen Beitrag nach Nachtregen noch mit kleiner Pfütze – nun schon wieder vorbei …

Umlaufgraben Brunnenschutzgebiet vor der Holmer Geest – herbstliche Naturkunst.

Die kalte Nacht hat Blaualgen zum Aufschwimmen gebracht – „Algenblüte“. Der Wind formt wechselnd Naturkunstformen. – Soweit sie weiter keinen Schaden genommen haben, werden sich die Algen tagsüber wieder in der Wassersäule verteilen.

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Beim gestrigen Radeln erreichte ich „den Hof mit Müh und Not“ – trocken.

Gestartet war ich in froher Hoffnung bei Sonnenschein und der Aussicht auf zunehmende Temperatur. Sogar die kurze Hose kam nochmal zu Ehren (- wäre aber kein Muss gewesen).

Heute, am 1. September, erscheint das Wetter einladend! Es ist allerdings wie in den Vortagen windig und reichlich frisch – also Hose mit unverkürzten Beinen nutzen.

Ich habe – neben dem bekannten „Pferdetümpel“ – inzwischen einen weiteren Wasserstandsanzeiger, den Teich beim Gestüt Idenburg. Der zeigte sich kürzlich – erstmals in unseren nun 11 Wedeler Jahren! – trocken (bei wohl bis 2 m Tiefe).

Überraschung heute, die Sohle ist mit einer kleinen Pfütze bedeckt. Die kurzen Nachtschauer haben offenbar, mindestens lokal hier, doch ein wenig bewirkt.

Ein Stück weiter – ZOOM! – was `s `n da los?!

Das fragen sich die sauber ausgerichteten Schafe auch – Unverschämtheit, solch Krach und dann auch noch auf unserer Weide herumlaufen!

Offenbar ist hier eine (Abwasser?)Rohrleitung oder ein Schacht überarbeitungs- / leerungsbedürftig.

Ich komme gut vorbei.

Und auf dem Elbdeich Fährmannssand – da fährt der Großsaug-/-klappbagger den Hafenschlick aus Mündungswalzen 2er Hafenbecken gen Helgoland (wie vesselfinder.de zeigt).

So wird also allüberall für zügigen Abfluss gesorgt.

Das Schauerwetter begleitet uns weiter, berichtet das Wetter-Radar – also immer gut beobachten vor Radtouren.

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