Frühes Frühstück (Begrüßen und Verabschieden von einigen ebenso früh aus den Betten gefallenen Mitradelnden) und wenige Hundert Meter bis zur Tramstation sichern mir das Erreichen meines gebuchten Zugs nach Hamburg-Altona.

Vorbei an bereits Anfang dieses Jahrtausends Bestauntem – Bäume, inzwischen ordentlich gewachsen – „auf Etage“ …
[In Berlin werde ich etliche Zusteigende (immer noch: Platz satt trotz angekündigter Fülle) hören, die sich wie ich darüber wundern. – Vielleicht hat die winterlich bedingte Verlängerung der Bausituation bis Mitte Juni doch viele von Planungen abgehalten?]

Elbbrückenblick „auf alles“: Niedrigwasser-führende Elbe mit breitem Elbufer, Europaufer Dresden, Maritim, ganz rechts das Kongresszentrum.
Kleiner Schock auf der eingleisigen (!! Wer kommt nicht auf die Idee, eine solch zentrale Strecke zu doppeln ? !!) Umleitungsteilstrecke: „Ein Güterzug hat unsere Route gebucht, fährt nun mit 100 km/h vor uns“. – Mein Gott, Deutsche Bahn!
Unterdrückte Aufregung musste nicht sein. – Die resultierende Viertelstunde Verzug konnte durch Fahrt und zügige Abfertigung an den Umleitungshalten so kompensiert werden, dass so gut wie alle Anschlüsse auf der Strecke erreicht wurden.

Da selten wegen der Bauverzögerung genutzt – Oberhafeneinfahrt von Berlin nach Hamburg – eine für mich seit Unruhestandszeiten mit Wohnortwechsel ins Schleswig-Holsteinische überraschende, besondere Ansicht (zuvor meine tägliche HH-Einfahrt aus dem Niedersächsischen).

Ja, und wie gesagt – Dank dem Tschechenzug und der Bahn sowie meiner Chauffeurin – pünktliches elektrisches Einfahren in die häusliche Garage.
Fazit der Reise: Das geradelte km-Plus der „Sternfahrten in Dresden“ bringt mich im Wedeler Stadtradeln in unserer Gruppe etliches weiter nach vorn, als ich „in normalen Jahren“ liege.
Was für eine Woche – Wiedersehen mit dem Dresdner Raum, mit westlich von HH Geführten, gemeinsames Radeln bei teils abenteuerlichem Wetter (wo der E-Motor dann doch zeitweise hilfreich war)!
Vom Ganzen gesehen bleibe ich aber überzeugter Muskelradler. – Ich möchte mehr sehen! Das macht mein Radelerlebnis aus.










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