Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 9. Mai 2026

Wir sind zu zweit, ein Umwelt- / Umfeld-Engagierter interessiert sich für den aktuellen Stand. Wir sehen die Mühlenau in Frühjahrstrockenheit (gelegentlich fallende Feuchte reicht man gerade zum Keimen von Saaten), sich stets weiter Richtung Niedrigwasserabfluss entwickelnd.

Diese Strecke, so auch in Entstehung und Absicht heute unbekannte Holzeinbauten, ist vom früheren Mühlenstandort / Mühlenteich geprägt.

Zwischen zwei punktuell bekiesten Strecken – Überbreite, aquatische Einöde im Grünen. Irgendwas wuselt am Horizont.

Bachauf, wir befinden uns in einer ehemals kahlen, nun mit JungErlen – leider wohlmeinend aufgeastet – bestandenen Fläche. Sieh an, das Gewusel stellt sich als Entengruppe, Stockente mit Küken, heraus.

Die wuseln eifrig, hin …

… und her, auf und ab. Wir befinden uns gerade im Insektenschlupf, den die Kleinen abzuschöpfen versuchen.

Das Morgenlicht ist so „hart“, dass die Küken manchmal fast nicht zu erkennen sind.

Bei all dem Gewusel entgeht uns fast – gegenüber im „schwarzen“ Schatten – an der einzigen, angesichts dieses Niedriabflusses verbliebenen nennenswerten Turbulenzstelle eine Flussneunaugenlaichkuhle (unmittelbar rechts oberhalb der Turbulenz, im Foto nicht erkennbar).

Das Geschehen setzt sich fort, an Land, …

… und im Wasser. Die Kleinen strecken sich eifrig, hopsen in die Höhe, die Entfliegenden noch zu schnappen.

Weiter bachauf – erstaunlich, wie bei all der Fressaktivität noch mit strampelnden Beinchen Bachstrecke bewältigt wird. – Kleine Pause?

KEINE Pause – eine Horde halbstarker Erpel taucht auf, …

… bedrängt Mutter und Kinder.

Wir auf einem Kieslenker wiederum irritieren die Erpel, was die Ente …

… an uns die Küken vorbeiführend nutzt. – Die Erpel bleiben zurück, wenden sich bachab.

Wir setzen unsere Tour unter der Bahn hindurch Richtung Rosengarten fort.

Read Full Post »