Wir sind zu zweit, ein Umwelt- / Umfeld-Engagierter interessiert sich für den aktuellen Stand. Wir sehen die Mühlenau in Frühjahrstrockenheit (gelegentlich fallende Feuchte reicht man gerade zum Keimen von Saaten), sich stets weiter Richtung Niedrigwasserabfluss entwickelnd.

Diese Strecke, so auch in Entstehung und Absicht heute unbekannte Holzeinbauten, ist vom früheren Mühlenstandort / Mühlenteich geprägt.

Zwischen zwei punktuell bekiesten Strecken – Überbreite, aquatische Einöde im Grünen. Irgendwas wuselt am Horizont.

Bachauf, wir befinden uns in einer ehemals kahlen, nun mit JungErlen – leider wohlmeinend aufgeastet – bestandenen Fläche. Sieh an, das Gewusel stellt sich als Entengruppe, Stockente mit Küken, heraus.

… und her, auf und ab. Wir befinden uns gerade im Insektenschlupf, den die Kleinen abzuschöpfen versuchen.

Bei all dem Gewusel entgeht uns fast – gegenüber im „schwarzen“ Schatten – an der einzigen, angesichts dieses Niedriabflusses verbliebenen nennenswerten Turbulenzstelle eine Flussneunaugenlaichkuhle (unmittelbar rechts oberhalb der Turbulenz, im Foto nicht erkennbar).

… und im Wasser. Die Kleinen strecken sich eifrig, hopsen in die Höhe, die Entfliegenden noch zu schnappen.

Weiter bachauf – erstaunlich, wie bei all der Fressaktivität noch mit strampelnden Beinchen Bachstrecke bewältigt wird. – Kleine Pause?
Wir setzen unsere Tour unter der Bahn hindurch Richtung Rosengarten fort.








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