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Archive for 21. Mai 2026

Ohne wirklich in Decin gewesen zu sein, haben wir den Elberadweg …

… wenn auch mühsam, …

… wiedergefunden. – Schwarz jagt es über westliche Höhen (etwa mittig im Foto, hinten am Horizont schüttet es – nicht das einzige Fernerlebnis dieses Tages).

Das soll uns nicht verdriessen. Vorbei an Pusteblumenwiesen …

… radeln wir weiter, verschont von an Höhen abregnenden Gewitterschauern.

Regelhaft kreisen Milane über der Elbtalaue.

Der zum Schild gehörende Wiesenhangbach.

Usti naht – Technik begleitet uns.

Ein hohler Zahn! – Berg als Steinbruch.

Auf der Höhe liegt Ustis Vorort Dobětice.

Wir sehen zu, wie wir klarkommen – Usti im Netz.

Steiler Zahn (Dorn?) – Elbbrücke.

Steinig. – Ganz schön wenig Wasser in der Elbe.

Die Innenstadt zwängt uns eine – so gut wie schlecht bis nicht ausgeschilderte – Umleitung auf. Ich wähle und erreiche diesen Luxusweg (nicht der Elberadweg!).

Die anderen folgen bald – nebendran (rechts, unter Bäumen). – – – Ihre Wahl stellt sich als – breiter, bequemer – Fußweg heraus. Bevor sie nach Beschimpfungen noch verprügelt werden, schliessen sie sich mir an. – – – Am Horizont irgendwo finden wir eine – nicht formale – Verbindung zum „einen Stockwerk tiefer“ rechts gelegenen Elberadweg.

Wieder mal geschafft. – Aber um was für ein Brimborium – muss doch nicht sein!

Vorbei an verfallen(d)er Industrie …

… erreichen wir Elbeaufstau, -schleuse, -kraftwerk Masaryk, Střekov.

Das Elbtal wird von einem steilen Fels eingeengt, …

… wir werden von Gitterzaun auf Beton gelenkt.

Das weitere Geschehen verfolgt uns noch heute …

Beeindruckend, was einem Fluss so angetan wird, Stauwerk für Stauwerk – was für ein hohes Schleusentor!

Das Ende, von nah betrachtet. – Wir erreichen eine steile Treppe – keinerlei Kennzeichnung. Da sie einen Radschiebestreifen aufweist, schieben wir hinauf. – – – Irgendwann … sagt Geier-Blick: Da hinten, 160 m entfernt, ist etwas Kleines, Gelbes. Sollte das das Elberadwegschild sein ??? !!! ??? – Vor Nahsicht des Wegweisers steile Treppe runter. – Ja, und nun?

Oha, schmal und steil geht es abwärts – unter den Bahngleisen durch, auf der anderen Seite (mit kaputtem Anschub des Radschiebestreifens) genauso aufwärts.

SOWAS hätten wir uns gern erspart, zumindest vorher davon gewusst!

Der Bus steht nicht, wo er stehen wollte …

So radeln (fast) alle weiter – Richtung Leitmeritz.

Beim Bearbeiten der Fotos und ein wenig Maps-Studium stelle ich nun, zuHause, fest, was uns völlig – auch optisch – entgangen ist. Oben auf dem gezeigten steilen Fels befindet sich die Burg Schreckenstein, bedeutender Tourismusmagnet, wie zu lesen ist.

Mit den Stausstufen – oder wegen anderer Aue, oder einfach „wegen Wetter“ – erreicht uns doch ein heftiger Schauer.

Windwellen gegen die Fliessrichtung, peitschener Regen im 45-Grad-Winkel.

Wir sind inzwischen voll wettergerüstet gekleidet, stehen gleichwohl unter Bäumen unter.

Pralle Sonne! – Wie es herangejagt war, ist es vorüber. Wir trocknen …

Viele Kilometer später – „at the crossroads“! – Woher komme ich , wohin radele ich?!

Versuch macht klug – Umrunden des Kreuzes bringt Klarheit zum woher / wohin.

Den anderen, die inzwischen alle hinter mir folgen, geht es genauso.

Leitmeritz – wo ist unser Bus-Treff, der Bahnhof? ! ? – Kein Schild, kaum eine Seele auf der Straße.

Experimentell, tangential zu den Schienen finden wir eine Lok und ein prächtiges Gebäude.

„Nicht der Bahnhof.“ erfahren wir. (Wo ist er?) – Immerhin: Hier steht eine schicke Miniatur etlicher Gebäude.

Das zufällige Zusammentreffen mit einem niederländischen Touristenpaar bringt uns so etwa auf Spur – Dank dafür! („Haben Sie die eindrucksvolle Innenstadt gesehen?!“ – Nein, leider nicht.)

Am Busbahnhof angekommen, erfahren wir ferntelefonisch die Abenteuergeschichte unserer Busbegleiter und unseres Gespanns. – Das spare ich mir hier. – Immerhin, nach Sturm und Kälte über gefühlt unendliche Zeit …

Unser Gespann fährt vor!

Zurück geht`s im Warmen – unter dramatischem Himmel.

(Fast) alles vergessen und vergeben (?).

Nein, wir geben den Veranstaltern den Tipp, solch eine Tour z.B. in Decin enden zu lassen und Freizeit für Innenstadt, Schloss, Umgebung, vielleicht sogar eine Wanderung zu einer der sehenswerten Klammen nahebei zu machen.

Das – und anderes – wird für eine kommende Auflage angedacht.

Zwei Radeltage bleiben noch – demnächst mehr dazu.

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