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Archive for 20. Mai 2026

Dienstag, 12. Mai, morgens vor dem Hotel.

Nebendran eilt man zum Kongress. [Hier war ich (hoffentlich nicht) zuletzt 2022.]

Für uns Radler 2026 soll es wieder losgehen.

Wieder sind wir per Bus in Bad Schandau gelandet, um einiges dunkler als am Start.

Das gerade ankommende Flusskreuzfahrtschiff Viking kennen wir vom Europaufer in Dresden.

Wir haben die Elbe gequert und radeln gen Tschechien.

Die Tour geht über Děčín (dieser Beitrag) und Ústí nad Labem nach Litoměřice.

Zunächst können wir auf unserer Elbeseite …

… die nicht ganz einfache und örtlich in der jeweiligen Bauweise angepasste Erweiterung der Bahnstrecke Dresden-Prag miterleben.

Einiges vor der Grenze sehen wir unser Busgespann (links) vorerst ein letztes Mal – und über dem Gespann „der saure Wald“, tote Fichten satt.

(Angesichts jahrzenteandauernden Käfergejammers, an anderen Stellen längst lebendige Sukzession [oder hartnäckiges Weiterpflanzen von Nadelbäumen], wundere ich mich, dass überhaupt noch irgendwo soooo flächig Fichten stehen.)

Die Fährstelle Schmilka.

Die Grenze nach Tschechien – offen – ist erreicht. Bemerkenswert: links steht noch die Steinsäule mit der alten Bezeichnung Tschechoslowakei.

BROD – kein Schreibfehler – beschreibt in Tschechien „Furt“. – In D würden wir Querrinne sagen. Von den Hängen kann dort bei Regenwetter erhebliche Menge Wasser quer zum Weg schiessen. Vorsicht also (nicht für uns wegen Regen – alles trocken) angesichts der teils rech huckeligen Rinne!

Decin ist nah – Kaianlagen an der Elbe, in der die Binnenschifffahrt nach 1989 wegen fehlender Staatsknete völlig zusammenbrach. Links oben die Kaiseraussicht.

Einfahrt Decin – links das Schloss, rechts die Schäferwand mit Aussichtsturm.

Wir haben die Seite gewechselt, befinden uns kurz vor dem Masaryk-Platz.

Leider haben wir keine Zeit, den Platz, das Schloss oder sonstiges Sehenswertes anzusehen.

Wir wenden uns hier also wieder der Elbe zu, um in den Radweg einzufädeln.

Die weitere Strecke folgt demnächst.

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