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Archive for Januar 2023

Das ist ja ein Jahresstart, Januar 2023 – ok, Eis war auch mal da, ansonsten wechselt es zwischen dunkel bis sonnig.

Jüngst im Wedeler Autal – die Bussarde miauen, die Kolkraben kolken …

Wassererlebnisbereich Wedeler Au – Mittelwasserabfluss. Von der Fläche im Vordergrund haben Besucher von Klein bis Groß, Mensch und Tier den Kies ins Wasser bugsiert. – Kann wieder nachgeschüttet werden. 🙂

An einem von der Moräne in die Au fliessenden Nebenbach blüht Hasel, der Aufrechte Merk („die Berle“) grünt munter drauflos.

Südostwind treibt den Wasserdampf aus dem KoKW Wedel. Sonne und jagende Wolken wechseln sich ab.

Auf einer Autalwiese mit einer größeren Gruppe Gänse beschäftigen sich Raben – vorwiegend miteinander.

Zunächst hatte ich angenommen, das seien auch Kolkraben (wie die, die in der Luft und auf Bäumen kolken), bin beim Betrachten der Fotos aber nicht mehr sicher.

Die Balzraben(-krähen?) richten sich kurzzeitig in meine Richtung aus – was macht der Kerl da?

Ein fünfter fliegt zu, die Balzerei geht weiter.

Das geht hin und her mit Imponiergehabe.

Die Gänse kennen das, ist ihnen schnurzpiepegal, bleiben cool.

Ja, so ist das Ende Januar im Norddeutschen Tiefland. Wir lesen, wettertechnisch ist das wieder mal ein Rekordmonat im Klimarennen, ca. 4 Grad wärmer als das Vergleichsjahremittel.

Und weiter geht es stürmisch, wilde Tiefs mit Mengen Regen sind für die nächsten Tage angesagt. Da will Radeln wieder auf Zwischenräume gelegt werden – falls es überhaupt Sinn macht.

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Im Naturzustand ist der Bodenwasserhaushalt so ausgeglichen, dass Umsetzungen gelösten Eisens in der gewässernahen Bodenzone ablaufen, die Masse des Eisens im Boden verbleibt.

Angesichts unserer intensiven Bodennutzung bis in empfindliche Bereiche (wir haben nach wie vor kein Bodenschutzgesetz, das Boden in seiner Komplexität schützt!) führt großräumige, tiefe Entwässerung mit ihrem schnellen Ableiten jeglichen Wassers in speziellen Situationen zu direkten Einleitungen belasteten Wassers und zu hohen Frachten von Eisen. Bei hoher Turbulenz und rauer Struktur von Gewässersohle und -ufer fällt das Eisen recht schnell aus, bachab liegende Strecken sind entlastet. Eisen im Bach bei fehlender Turbulenz kennzeichnet diesen durch Waschmaschinenwasser-grau-milchigen Eindruck. In Ruhebereichen bilden sich an der Gewässeroberfläche Öl-artig wirkende Kahmhäute. Durch Berühren ist zu unterscheiden, um was es sich handelt. Bricht der „ölige“ Film, handelt es sich nicht um Öl-, sondern um Eisenbelastung des Gewässers.

Bei frischer Umsetzung von gelöstem zu ausgefälltem Eisen, Ocker, kann so ein Bach ganz schön unnatürlich farbig anzusehen sein. Start orange, in weiterer Oxidation dunkelnd Richtung dunkelbraun. Begleitet eine Menge Mangan das Eisen, kann die Endfärbung der Oberflächen von Sohle und Ufer Richtung schwarz gehen.

Hier „frische“ Eindrücke:

Bek, raue Rampe (Ersatz eines früher hier stehenden Kulturwehrs) – zu Ocker ausgefälltes Eisen bedeckt dick alle Oberflächen.

Nicht weit bachauf mündet ein kleiner, zum Entwässerungsgraben degradierter Bach in den / die Bek (wir liegen hier auf einer Sprachgrenze). In der übermäßigen Entwässerung der dortigen Flächen liegt die Ursache für die Freisetzung des Eisens.

Wenn wir schon kein Bodenschutzrecht haben, das komplexe Belange aufnimmt, könnte mindestens das Wasserrecht diese Tatbestände inkl. Abhilfe durch den Verursacher regeln … – Unser nördlicher Nachbar Dänemark hat dem Gewässernetz großflächig Entlastung verschafft. Vom Nachbarn lernen … ??? !!!

Immerhin belüftet die raue Rampe ordentlich. So wird im Vergleich zur oberhalb liegenden Strecke viel Eisen hier ff. umgewandelt – 3 optische Details aus dem ersten Foto.

Der Anstrom – das Wasser ist glasklar.

Mittelbereich im oberen Teil der rauen Rampe – gute Turbulenzen. 🙂

Der Abstrom dieses oberen Teils der rauen Rampe.

Der Zustrom ist strukturlos, die Wasseroberfläche spiegelt. Bei dieser mittleren Abflusssituation fällt die hohe Eisenbelastung kaum auf – um so schlimmer für bachab liegende Strecken.

Bachab geht die raue Rampe noch ein ganzes Stück weiter, bei gutem Gefälle – geprägt durch Grobsteine und Findlinge.

Diese Situation haben wir genutzt, unmittelbar oberhalb der Rausche Kiesdepots zum Abtransport durch den Bach anzulegen. Wie auf den vorstehenden Fotos unschwer zu erkennen ist, befinden sich dort keine Depots (mehr) – optimales Ergebnis, der Bach hat das zugegebene Material an geeignete Stelle(n) transportiert. – Wenn für erforderlich gehalten, kann solch Punkt hervorragend für weitere Bachverbesserung genutzt werden.

Bei jeglichen Aktionen ist es allerdings unverzichtbar, vorab die Lage vorhandener Einleitungen zu berücksichtigen. Hier tritt unmittelbar oberhalb der Mittelwasserhöhe eine Regenwassereinleitung ein – unscheinbar, leicht zu übersehen.

Und die Tierwelt, in diesem Bericht die Forellen?

Die finden die Turbulenz der rauen Rampe, genau so wie die der Regenwassereinleitung offenbar prima. Hier ist das – verockerte – Laichbett unmittelbar bachab der Regenwassereinleitung zu erkennen.

Auch unmittelbar im Anstrom der rauen Rampe wird zwischen den Großsteinen gelaicht.

Auch weiter bachab laichten die Forellen, mehrfach – rechts im langen, verockerten Bereich, sowie …

… im Anstrom dieser Rausche nahe dem rechten Ufer. – Das muss aktuell geschehen sein, wie der (noch) saubere Kies zeigt.

Aufgrund der nicht auf die leichte Schulter zu nehmenden, menschgemachten Situation sind – neben der Symptomverbesserung durch raue Strukturen – Ursachen-bezogene Maßnahmen wichtig. – Das ist ein dickes Brett im Subventions-überfrachteten Umfeld!

Als Zwischenlösung sind unterstützende Beispiele nahebei, in Dänemark zu finden. Einige davon sind in der Arbeit von Hilke Prange zu finden, angesichts der international bestehenden Situation parallel auf Deutsch und Englisch. – Wer gleich ans Kaufen denkt, ist schneller auf diesem Weg.

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Geringer Frost in der Nacht, nichts ungewöhnliches – es ist Winter.

Durchgang von Eisregen war angesagt – schon ungewöhnlicher.

Die Vogeltränke, gern auch als Minibad genutzt, war aufgrund ihrer offenen Lage zugefroren.

Da konnten wir Ungewöhnliches beobachten. Zur Zeit halten sich hochaktive Amselgruppen ringsum auf, profitieren unter anderem davon, dass wir unsere Gärtner anhalten, jegliches Laub unter Büschen und Bäumen liegenzulassen. Die reichhaltige Abbauflora und -fauna bieten Suchenden reichlich Winternahrung. Boden und Pflanzen profitieren von der Mutterbodenentwicklung – nicht zuletzt aufgrund hoch gesteigerten Vorkommens von Regen- und anderen Würmern.

Zurück zum Eis, zur Vogeltränke.

Vogeltränke – Eis, aber keine Fläche.

Diese Amseln verhalten sich sehr speziell.

Sie hatten wohl entdeckt, dass Hacken Zugang zu Flüssigkeit ermöglicht.

So war über geraume Zeit während des Frierens zu beobachten, wie aus Flüssigkeit, gefrierend, gehacktes Eis entstand.

Hacken, Trinken, gehacktes Eis zur Seite oder raus werfen, Trinken, Hacken – so entstand eine eindrucksvolle Höhendifferenz zwischen Eisfläche und Entnahmeort – zuletzt alles durchgefroren.

Das ist inzwischen vorbei. Die Lufttemperatur liegt gut im Plus, tags- wie nachtsüber.

Gut für durstige Vögel – und unser Bestreben, im Heizsektor Energie zu sparen.

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Mittelwasserabfluss nach den Weihnachtsregen ff. – es gibt nach (abgeflossener) plus 75 cm erhöhter Wasserführung wieder etwas zu sehen. Der vorige Beitrag beschrieb die aktuelle Situation von Treibselsammlern („Hölzchen und Stöckchen“). Hier folgt der Besuch einiger bekiester Strecken.

Lange hatte es gedauert angesichts fortwährender Niedrigwasserführung unserer Bäche und kleinen Flüsse, bis die Forellen mit steigenden Abflüssen – erst in der zweiten Hälfte üblichen Laichgeschehens –  auf den Laichkiesen erschienen.

Während der Anfahrt hatte ich ein Gespann mit Güllefass vor mir. – „Im Märzen der Bauer …“ gilt angesichts massenhafter Abfallproduktion intensiver Tierhaltung schon lange nicht mehr.

Mögen alle Vorschriften eingehalten werden und Leckagen durch sachgemäßen Betrieb inkl. Vorsorge unterbleiben.

Am ersten Stopp angekommen – entsprechend der Tieflage unserer ausgebauten Gewässer hat der kleine Waldbach, hier kurz vor Mündung in die Mühlenau, höher liegendes Gelände bereits entwässert, fliesst nur noch spärlich.

Die Entschärfung übermäßiger Störung des Bodenwasserhaushalts ist als Notwendigkeit, Ursachen und Folgen des Klimawandels zu minimieren, in der Praxis von Flächennutzern in Stadt und Land noch nicht hinreichend angekommen. Übertiefe und -breite Abflussquerschnitte im Mittel- und Niedrigwasserbereich = die Realität (Link als nahezu überall geltendes Beispiel) muss ebenfalls in Planungsstuben noch verinnerlicht werden.

Die hellen Ovale auf dem Kies der Mühlenau zeigen: Hier haben Forellen gelaicht.

Anstrom der Rausche – hier fand das Laichgeschäft statt. Kuhlen, Rinnen zeigen, wie Kraft von Fischen und Strömung wirken, die Eier liegen in den kleinen „Hügeln“ unmittelbar bachab.

Relativ neue Kiesbank, die vom Hochwasser bewegt, aber wohl noch nicht von Fischen belaicht wurde.

Die dunkelbraune Farbe des klaren Wassers zeigt, dass bachauf offenbar ein Moor darauf wartet, dass seine Entwässerungsgräben gedichtet werden.

Nächste Station – hier nutzten wir erstmals vor 7 Jahren punktuell vorhandene Gefälledifferenz (Wehrabbau zu rauer Rampe), um sie mit Kiesbänken über längere Strecke aufzuteilen.

Der starke Schuss zeigt, da geht noch mehr.

Das untere Ende der ca. 600 m langen Strecke – Kieszugabe in einst steinreichen Moränenbächen erfolgt am Besten mehrfach, zu entscheiden je nach örtlicher Entwicklung.

Ich gehe die Strecke aufwärts, angesichts erst einmaligen Bekiesens der meisten potentiellen Rausche-Standorte hier kann nahezu überall nachgeschüttet werden.

Kolk und Rausche – auch im „Kanal“, in absehbar nicht zu mäandrierenden Strecken, ein gutes Angebot für Bachlebewesen. Das Forellenlaichbett belegt es.

Erstaunlich, so gut wie jede Rausche ist (auch in dieser, ulkigen Laichsaison) belaicht.

Auch hier – nächstes Mal gern mit mehr Kies.

Neue Erfahrung (in Jahrzehnten anderswo so noch nicht erlebt), mehrjährig belaichte Kiesplätze erscheinen nahezu völlig abgeräumt.

Szenenbild – irgendwer kappt da die für die Lebensraumgesundheit so notwendigen Erlen.

Andere Szene, (noch) günstige Situation.

Gut Kies, gut belaicht.

Auch hier.

Suchbild – Alt-Erlenspiegelung, Jungerlen stehen etwas oberhalb der Mittelwasserlinie in der Uferböschung.

Und noch ein nahezu vollständig abgeräumter Rauschestandort – günstige Gelegenheit, nutzbar für bacheigenen Kiestransport.

Angesichts insgesamt positiven Eindrucks wollen wir nicht übersehen, gar vergessen, dass „das Leichentuch“ des Forellenbachs, bewegter Sand durch übermäßige Sanderosion in übertiefer Streckenführung als eine Hauptstörung weiter minimiert werden muss.

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Im Bericht vom 13. Januar hatte ich Fotos von Treibselsammlern und Kiesen gezeigt, die Gewässerverhältnisse bei 75 cm über Mittelwasserabfluss darstellten. Die Optik war gut.

Nun gilt es, mittlere Verhältnisse zu prüfen. Nach den Weihnachtsregen 2022 ff. zeigten die fallenden Pegelstände, dass der nächste Besuch zweckmäßig wäre.

Mittelwasser. – Der bereits ältere Übungssammler – sieht gut aus. Die Stöckchen sind vollzählig, erzeugte Turbulenz richtet sich gen Flussmitte.

Auch der Blick über die Strecke der Großaktion (8 Treibselsammler neu) bestätigt Vollständigkeit. Durch die gesunkene Wasserführung werden die Stöckchen jetzt frei erkennbar.

Detail der oberen Strecke.

Herangezoomt, unscharf – neben den stärker fliessenden Bereichen sind große, ufernahe Ruhestrecken / -flächen entstanden. Symbolisch zeigt das Stockentenpärchen die neue Aufenthaltsqualität.

Schräg bachab gesehen – rechtsufrig der „unterste“ Treibselsammler.

Linksufrig – das Foto zeigt eins der erreichten Ziele: „Den Spiegel brechen.“

So schön Spiegelungen auf Gewässern sind – sie „gehören“ auf Stillgewässer (stehende Gewässer, ggf. große Flüsse) bei Windstille.

Bäche und kleine Flüsse sind von Natur aus turbulent. Das Aktivieren dieser Kräfte ist eine der wesentlichen Aufgaben auf dem Weg zu lebendigeren Fliessgewässern.

Demnächst, wenn Niedrigwasserverhältnisse eintreten, wird ein weiterer Besuch zeigen, ob sich auch die Gewässersohle durch die veränderten Strömungsverhältnisse weniger eintönig, strukturierter darstellt.

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Seit Weihnachten können wir über Regenmangel nicht meckern – sehr schön.   🙂

Die Böden sind quitschnass, die nach wie vor extreme Ausrichtung auf Entwässern unsere Landschaft lässt recht schnell Abfluss“wellen“ auflaufen und wieder abklingen.

Aber immerhin, wir liegen dauerhaft über mittlerem Abfluss, weit entfernt von den monatelangen Niedrigwasserführungen der meisten Monate in 2022 (und den Vorjahren).

Wald und Forst müssen noch ein Bisschen warten, allzu extrem ging die Trockenheit bis in Metertiefe. – Hoffen wir das Beste, auch die heftig genutzten Grundwasserleiter bekommen in dieser „Winter“zeit noch den nötigen Teil ab.

Solch eine Situation will genutzt werden. So startete ich zur städtischen Mühlenau, Pinneberg, um die jüngsten Treibselsammler („HuSt“, Hölzchen und Stöckchen) und Jahre bewährte Lenkbuhnen aus Kies in anderer Perspektive anzusehen – Abfluss am Pegel Rellingen: Mittelwasser plus 75 cm.

Das Umfeld dreier Brücken sehe ich mir an.

Übungs-HuSt an mittlerer Brücke, schöne Ufer-entlastende Turbulenz.

Wer weiss, wie`s geht, sieht die enge und ins Ufer einbindende Reihe von Stöckchen rechts, etwa mittig im Bild – vom Wasser ins Land (oder umgekehrt).

Blick bachab, linkes Ufer: Die Standsicherheit dieser und anderer Brücken wurde durch neue Stützpfeiler gesichert.

So nah am Ufer stehend stellen sie eher einen Störfaktor dar – bieten allerdings aufgrund der breiten, freien Mitte die Chance, dass Abflussverstopfungen so leicht nicht stattfinden werden.

Das Gute: Alles nicht so Tolle kann man meist verbessern. So ist vorstellbar, die Turbulenz im Umfeld zu nutzen, Kiese ringsum einzubringen. Kieslaicher jeglicher Art, Wirbellose ff. können so bessere Überlebensbedingungen finden.

Hier nun die obere Brücke meiner heutigen Tour – Standort der Großaktion HuSt, noch nicht lange her.

Gut ein Vierteljahr, sehe ich – wie die Zeit vergeht!

Was zeigt das Foto? – Nichts !   ??? Doch: Ungestörter Abfluss, die Standorte etlicher Treibselsammler ahnbar durch Oberflächenturbulenz.

Vorn das Detail einer linksufrig stehenden Reihe – munter fliesst die Mühlenau – drüberweg (und, unsichtbar: hindurch).

An dieser Stelle haben wir zwei Treibselsammler beidufrig auf gleicher Höhe angebracht – eine Ausnahme.

Die anderen haben wir wechselnd eingebaut.

Blick bachauf – auch die „oben“ stehenden Treibselsammler bieten ein gutes Bild.

Jetzt dürfen wir gespannt sein, wie Mittel- und Niedrigwasser die Dynamisierung der Gewässersohle präsentieren werden.

Und weiter geht`s Richtung Hallenbad / Rosengarten (zur „unteren Brücke“ des heutigen Tages).

Blick bachauf vom Parkplatz am Bad zur Rosengartenbrücke: Frei fliesst die Mühlenau, Lenkbuhnen sind an Oberflächenturbulenzen erahnbar.

Erstaunlich, wie die auf der Sohle vor randlichem Kiesdepot liegenden „Riegel“ (leicht schräg gegen die Strömung) für Wissende ihren Standort verraten.

Hier sind sogar „Vortices“ ausgebildet, turbulente Strömung, die Luft(-sauerstoff) tief ins Gewässer einbringt. – Und sowas in einem „Tieflandbach“.

Blick bachauf von der Rosengartenbrücke – eine Lenkbuhne „Denkmal – Denk mal!“ (hier können gelegentlich meditierende Naturfreunde angetroffen werden) entwickelt die typische, uferentlastende Turbulenz.

Hier im Detail.

Blick bachab – vorn rechts und ganz hinten links befinden sich weitere Lenkbuhnen. Wir können zufrieden sein!

Es liegt in der Natur der Sache – und an der hohen Frequenz von Mensch und Hund -, dass die gerade unsichtbaren Kiesdepots im Ufer nach und nach „verschwinden“. – Kein Problem. So nötig und / oder möglich, kann jederzeit nachgeschüttet werden. Verbessernde Wirkung für den Lebensraum ergibt sich parallel.

Alle reden vom Wetter? – Blick zum Himmel. Rasende Wolken unter Weiss und Blau!

Es soll (erstmal) so bleiben, sagt der Wetterbericht.

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Die Jahreszeit, in der Forellen „was Besseres zu tun“ haben.

Zum Glück hat der Regen seit Weihnachten 2022 dazu geführt, dass der Lebenszyklus der Forellen rund bleibt. Lange sah es so aus, als ob potentielle Laichkiese nicht belegt / bewegt würden.

Das sieht nun anders aus. Ein paar Eindrücke von seit 2017 nach und nach realisierten Strukturverbesserungen folgen hier.

Strukturverbesserungen für Sohle und Ufer helfen. Die Baumkulisse ist essentiell für naturnahe, lebendige Bäche.

Rausche, belaicht – aufgrund höherer Wasserführung und Spiegelung nicht leicht zu erkennen.

Noch strukturloser Kanal – Ansätze für Verbesserungen sind schier unendlich.

Auch und gerade die langen Strecken kleiner bis kleinster Nebenbäche spielen von Natur aus eine bedeutende Rolle. Stark von Fisch und Strömung bewegter Kies zeigt intensive Aktivitäten.

Beidseits belaichte Kiesfläche.

Auch hier hat sich etwas getan.

Belaicht …

Der dunkle Kies ist algenbewachsen. Der helle wurde von Fischen bewegt, die unbewachsene Unterseite (vielleicht auch „gewaschene“ Oberseite) zeigt hell das Laichbett.

Frischer Kies – mancherorts ist nicht klar erkennbar, ob Fisch aktiv war.

Hier schon.

Hier wohl auch …

… und hier.

Hier sowieso.

Wenn das Drum und Dran stimmt und die Gewässersohle ihre standorttypische Naturnähe zurückerhalten hat, kann Vieles besser werden.

Die Dreidimensionalität von Kies, flutenden Erlenwurzeln und Totholz stellt sicher, dass auch die Kleintierwelt arten- und individuenreich vertreten ist.

Die Forellen sind jetzt wohl „ziemlich durch“. Wir warten auf Bach-, Fluss- und Meerneunauge in den nächsten Monaten, Frühjahr Richtung Sommer.

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Immer wieder neu – Nachmittagssonne bescheint wieder (noch) die Geest, fast waagerecht.

Das war ziemlich lange auf der kurzen Nachmittagsrunde nicht der Fall. Am Tag 19 nach Wintersonnenwende ist der Jahres(zeiten)fortschritt klar zu bemerken.

Die Fläche des Pferdetümpels, Hochfläche am Mittelweg, nimmt angesichts Regens und geringer Verdunstung täglich zu.

Pferdetümpel, bestrahlt.

Ein Stück weiter, ein Rest Sonnenspiegelung.

Durch die Lindenallee Ennbohmtwiete radele ich zur B 431, südostwärts auf dem begleitenden Radweg nach Hause.

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Auch wenn der fast-Vollmond am Vorabend klaren Himmel zeigt …

… gab es heute Vormittag eine Verabredung, mal nach der Wassersituation im Haus zu sehen – hier unter Dach, apfelsinengroßes Wespennest, Feuchte- und Nässehinweise lasse ich weg.

Neben diesem Wespennest waren noch einige der mandarinengroßen Variante vertreten. Mal sehen, wie viele Insektenköniginnen 2023 unseren Dachinnenraum als insektenfreundliches Haus charakterisieren.

Altbekannte, bearbeitete Stelle in der Tiefgarage – Wassertropfen, kein Tauwasser.

Wir werden am Dach Schäden reparieren lassen (Ziegel- und Lüfterausgängebruch, Gaubenübergänge), die Tiefgaragenschwachstellen beobachten. – Die Verabredung drinnen war gut gewählt, es regnete draussen.

Da noch etwas Zeit war, gönnte ich mir gegen Mittag eine kleine Rundtour durch das Wedeler Autal. Am Ende wich das Schwarz. Weiss-Blau Richtung freier, sonniger Himmel setzte sich durch.

Nachmittags dann noch eine kleine Runde in die Wedeler Marsch.

Spätnachmittags – mit dem Regenwetter ist auch der Sturmwind gewichen. Kopfweide spiegelt sich auf blankem Marschgraben.

Kurze Tour, abgebogen in den Saatlandsdamm – vor Sonnenuntergang, hinterm Elbdeich, links von Brunnenschutzgebiet.

Etwas weiter, nochmal – unter Eschen.

Randbebauung am Geesthang, freier Blick südwärts – flammende Fenster, beim Radeln Gebäude-wechselnd.

Sicher eine interessante Wohnlage – über das Aussehen der Häuser (schon ihre Planung dort) lässt sich streiten. Ob „Sonnenuntergang“ stets DAS Erlebnis ist, oder vielleicht auch lästig wird? Zur Not lässt sich „Innen“ ja abschatten.

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Winterliche Turbulenzen bei erhöhtem Abfluss.

Gerade laichen Forellen, der Anstrom des Laichkieses ist der bevorzugte Platz. – Ich habe sie diesmal wohl verschreckt.

Gute Turbulenz auf rauer Rampe.

Vorhandene Gefälle lassen sich durch Kiesrauschen gut aufteilen. Gute Lebensraumverhältnisse und punktuell vervielfachte Turbulenz sind erreicht, erhöhen Arten- und Individuenvielfalt – Beispiel Bek, anderswo.

Umweltbildung für Hunde – „Bis Mai soll ich also Unterwasserkiese nicht mehr betreten?“

„Ach, die da! – Verstehe, Laichgrube bachauf, im hellen, strömungsbewegten Kieshügel liegen die Forelleneier. – Die sollen sich entwickeln!“

Keine Umweltferkelei, sondern Naturschaum – der Haselstrauch lässt den absehbar bevorstehenden Frühling bereits erahnen.

 

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