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Archive for Mai 2022

Nach unserer hamburgisch (d) / niedersächsischen (p) Zeit bin ich nun im 7. Jahr Bach-aktiv in Schleswig-Holstein, Wedel und Umrum, meist westlich, teils bis nördlich HHs.

Wie aus Beiträgen hier im Blog bekannt, liegt der Schwerpunkt auf Bächen und kleinen Flüssen im Elbe-Einzugsgebiet. Das geht quellseitig ganz schön weit gen Südosten, auch über Prag wurde hier bereits berichtet, aktueller aus dem östlichen Harzvorland, demnächst stehen Leipzig und Dresden an.

Nun besuchte ich die spannende Moränenlandschaft zwischen Hamburg und Lübeck, Lübecker Stadtwald, etwas Besonderes. Das finde ich nicht nur im Grundsatz und im Konkreten hochinteressant, restaurierungsbedürftige Bäche und kleine Flüsse gibt es überall!, sondern auch, weil – wie in meiner Wandsbeker Zeit – die Eisrandlandschaft der jüngsten Eiszeit mal wieder mein Ziel sein durfte. – Das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach, gar platt.

Jaaa, und diese Besuchszeit …

 

… – schönster Frühlingswald, Buche und, je nach kleinräumig wechselnder Situation, so allerlei drum und dran.

Raps „on top“ nicht zu vergessen.

Gekommen war ich aber primär wegen eines Bachs.

Ein Bach – ausgebaut, hart unterhalten – überbreit, übertief in die Landschaft eingeschnitten, ohne charakteristischen Baumsaum … – wie überall, eigentlich.

Wo hart auf weich trifft, arbeitet das Wasser – kammer was machen! Lebensraum initiieren.

Strukturlose Sohle, sandig-schlammig, wo Moränengestein freigewaschen liegen sollte / in anderer Lage und Position des Bachs früher auch lag.

Und da sind sie ja, die Moränensteine …

Und was für eine Bandbreite! – Na ja, jüngster Gletscherrand halt.

Wer im Sandig-Schlammigen ein gutes Werk tut, kann auch „eigene“ Moränensteine, hier: Kies, frei präparieren.

Nicht nur im Ländlich-Landwirtschaftlichen, auch im bebauten Raum kann man mindestens hilfweise wirksame Zwischenlösungen schaffen, z.B. hier für den Feuerwehreinstau mit Wehr.

Mehr dazu vielleicht später einmal, falls die Angelegenheit konkret werden sollte.

Und solch tief eingeschnittene, kanalartige Strecke in Schulnähe ruft doch geradezu nach Klassenaktivitäten.

Mal sehen …

Die Landschaft hat mich, nicht verwunderlich, wieder einmal begeistert – hier: 3 Erlen-Charaktere am Rand einer Moorfläche (gern mehr Wasser zurückhalten!), vor bewaldetem Moränenhügelhorizont.

Die Rückfahrt verlief, elektrisch mit dem feuerroten Spielmobil, hervorragend. Essen und Trinken (nach Exkursions-Obst Apfel und Möhre) fand dann in heimatlicher Nähe statt. – Mensch sieht, das zischt.

 

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Das Wedeler Autal ist immer einen Abstecher wert.

Da kann man sehen, wie mensch standorttypische Bäume beseitigt (abgesehen vom Beseitigen von Sturmschäden).

Was da an Sturzbäumen gelegen hatte, wurde – zumindest in großen Resten – schliesslich verbrannt.

Die Uferstrecke der Pferdewiese ist weitgehend entbaumt.

Freie Sicht für freie Bürger!

Aber da ist auch allerhand Natur in Fläche und Dreidimensionalität – heute mal die Fläche.

In DER Nähe und in der Zahl selten zu sehen – Jagdfasan mit 3 Hennen.

Da waren`s nur noch 2 (Hennen) – links die ist auch gleich weg.

Fast könnte man meinen, diese 4 sind gerade ausgesetzt? Wegen des ersten Teils des Namens (da sind noch mehr, ringsum auf anderen Weiden und Wiesen)?

Vielleicht fühlen sie sich auch nur einfach wohl, vermehren sich gut angesichts Vielfalt an Kleinstruktur und breitem Futterspektrum.

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Die ganze Zeit redet der Wetterdienst von dem einen und den anderen Tropfen …

Überrascht stellten wir am Nachmittag des 1. Mai fest, dass das Wetter den Wetterdienst („vielleicht Dienstag“) noch am Sonntag einholen wollte.

Sonntag, 1. Mai, nachmittags – fast ein Schwarz-Weiss-Foto. Will diese Wolke den Wetterdienst überholen?

Es fiel dann doch nichts raus.

Der bekannte Pferdetümpel zeigt dem und den Vorwochen entsprechend heftige Tendenz zum Austrocknen.

So geht es also weiter, unter sonnigem Himmel – vielleicht mal ein Bisschen bewölkter (Krone Elbdeich querab NABU Vogelstation).

Die Zeit geht ins Land. – Die Kirschblüte am Parkplatz Fährmannssand ist fast vorbei.

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Start in den Mai, Japanische Kirsche und blühende, ausschlagende Eiche grüssen.

Wasser halten im Moorigen – guter Start 2022, in den Mai.

Hier sind am leicht gesunkenen Wasserstand durchaus die regenarmen Vorwochen ablesbar. Gemessen an den inzwischen bei Niedrigabfluss angekommenen Bächen sieht es hier im Buttermoor / Butterbargsmoor (benachbart) aber im Vergleich zu den Vorjahren noch hervorragend aus.

Birken – hoher Wasserstand leistet mehr (als mühseliges Entkusseln).

Rechts vom Weg ist es, fürs Foto verdeckt von Jungwuchs, flächig weiss – das Wollgras blüht.

Und ich lerne, Lebenslanges Lernen, das Wollgras blüht gar nicht, jedenfalls ist dies nicht die Blüte, sondern der Fruchtstand.

Zurück geht`s über den Forst Klövensteen – hier eine Randpartie. Der alte Kiefernforst wird ausgiebig genutzt, auf dem Weg zum Mischwald, alte Knorreichen säumen den Weg.

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Es sollte die ganz normale Wedel, Holm, Hetlingenrunde werden, windbedingt entgegen dem Uhrzeigersinn (wie die Reihung der Ortsnamen Ortskundigen zeigt).

Vor dem alten Deich Hetlingen blüht fett Löwenzahn – wenn`s noch „fetter“ wird, ist die Wiese nicht mehr für jegliches Getier geeignet.

Vor dem Elbdeich – wie kürzlich gezeigt: Sumpfdotterblumen-Gelb, ein Zollboot zieht vorbei.

Blick zurück, frisches Baumgrün am alten Hetlinger Heuhafen (hinterm Grün, verdeckt).

Von der Deichverteidigungsstraße war Gewimmel zu sehen. Ich pausiere, gehe zur NABU Vogelstation Wedeler Marsch – Anflug Nonnengänse, zu Massen rastender Nonnengänse.

Hier bewegt man sich – Sichtschutz! – zwischen Dämmen (Extrembeispiel, erinnert z.Z. unangenehm an Östliches, „Ps Angriffskrieg“).

Ausguck 1, DAS bringt Sichtschutz (und gute Anlage der Sichtöffnungen in Beobachtungsstationen): Nonnengänse „dicht bei“!

Die Nummerierung der Ausgucke erfolgt nach meinem Angang, subjektiv nach Tagesform.

Ausguck 1, steht der Abflug ins Brutgebiet bevor? – Solch unruhig/ruhige Ansammlung auf dem Wasser, binnendeichs, statt auf dem bei Tnw freigefallenen Elbe-Watt vorm Deich ist ungewöhnlich.

Sowas von nah aber auch!

Ausguck 2, Blick gen Westen, eine große Ansammlung entlang auch dieser Kleientnahmestelle (aus Zeiten des Deichbaus, 1970er, lange her).

Ausguck 3, auch die für Kiesbrüter frei gemachten Inseln sind von Nonnengänsen besetzt, auch 2 Arten (?) andere Gänse auf der hinteren Insel.

Ausguck 3 – gut aufpassen ist immer gut.

Ausguck 4, nicht im Bild fassbar: 2 große Schwärme driften / schwimmen aufeinander zu, ineinander. – Jaaaaa, ich hätte ein Filmchen drehen können …

Ausguck 4, Westblick – 2 Sturmmöwen, 8 Kormorane, vorn eine Nonnengans, hinten etliche Graugänse.

Ausguck 5, ohne Worte.

Ausguck 6, Westblick, besetzt – ich fotografiere aus der 2. Reihe (jede „Reihe“ ist von einer Person „besetzt“): Höckerschwan.

Ausguck 6, 2. Reihe – Höckerschwanpaar.

Genug gesehen, Abstecher beendet.

Draussen vor dem Tor – Tideniedrigwasser, „sessile“, dem Grund anhaftende Kiesel- und Grünalgen färben den frei gefallenen Schlick.

Deichkrone Fährmannssand – boaaaahhh, langweilig, immer nur Nonnengänse!

(Sagt das Lamm in Wahrheit garnicht! Es …)

… wiederkäut wie diese beiden, gemütlich auf der Deichkrone verdauend, mit Fernblick.

Elbblick, niedersächsische Küste bei Tideniedrigwasser, vorn, Schleswig-Holstein, Sumpfdotterblumengelb.

Binnendeichs, Blick auf alte Deiche: Löwenzahngelb der Marschwiesen.

Jaaa, und da, es geht auf Mai …, Weiss! – Weiss ich`s oder weiss ich`s nicht? Ich tippe auf Wiesenschaumkraut.

Bei genauerem Hinsehen scheinen das ?? Gänseblümchen ! ?? zu sein. ?

Das sollen ALLES Gänseblümchen sein? – Egal!

Und da, direkt vor mir am Marschgrabenrand steht es ja doch! Das Wiesenschaumkraut blüht.

Der Mai kommt.

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