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Archive for 11. Januar 2021

Junger Besuch hatte sich eingeladen für eine Wanderung in den Holmer Sandbergen. Statt wie oft üblich von Osten anzuwandern, schlugen wir eine abwechslungsreiche Berg-und-Tal-Tour vom westlichen Parkplatz her vor, weitgehend über von Kiefern überwachsene ehemalige Binnendünen.

So ging es am Start, parallel zum Hauptweg, über einen Dünengrat los.

… und runter.

Wieder oben, bizarre Sturzkiefer an Dünenkante.

Unten in der Fläche wurde ein Nurdach-Abenteuerhaus gebaut.

Wie das bei Dünen so ist, folgt eine der anderen – das Auf und Ab geht weiter.

Schneemenschen halten im Kleinklima der Dünennordseite durch.

Waldwichtel und Zauberer begleiten unseren Weg – es geht munter voran.

Und wieder hoch – Erosions(schutz)-Studie Kiefernwurzeln.

Wir sind am Feuerlöschteich angekommen. So langsam umgibt Wasser die Insel wieder ringsum.

Von „voll“ und für seine Aufgabe nutzbar ist der Feuerlöschteich aber weiterhin lange entfernt.

Ich stehe an der Wasserkante, meine Begleiterinnen oben am Uferrand.

Stamm einer Sturzkiefer – Material-, Bewuchs- und Kleinklimaunterschiede.

Eine Altbirke im Vergehen – Holzpilz und Moose.

Hinter Kiefern sehen wir einen weissen Hügel.

Das ist die freigelegte südöstliche Dünenpartie.

Auf dem höchsten Punkt beenden wir unsere Wanderung, treten den Rückweg an. Das fast flächige Weiss liegt an der Aufnahme von Norden her, zeigt kleinklimatisch bedingt die zu gutem Teil liegengebliebene Schneedecke.

Stellenweise offen gehalten werden die verschiedenen Dünenflächen durch Mensch und Tier.

Die meisten Flächen weisen aber bereits kurz nach Kahllegen schnelle Sukzession – die Natur will reparieren, da Wind-getriebene Dynamik hier nicht funktioniert.

Wir gehen zurück – vorbei an einer Sturzkiefer mit Flechten und Moos, Farn nebendran.

Und immer wieder Kleinklima, Flechten, Moose.

„Vorsicht!!!“ ruft es hinter uns.

Ein Cross-Biker rast durch feuchten, weichen Boden an uns vorbei. Um angepasstes Fahren – bezogen auf Weg und womöglich Anwesende – geht es offenbar nicht.

Querab entdecken wir eine große Stechpalme, Ilex – vielleicht Zeugnis vergangener Vegetation.

Und wieder rauf und runter – johlend nähern sich weitere Cross-Biker, uns diesmal entgegenkommend.

Was auf trockenem, festem Trampelpfad noch nebensächlich erscheint …

… stellt sich in den feuchteren, weichen Bodenpartien als zunehmende Zerstörung eines Pfads für ruhige Erholung dar.

Cross-Biker sollte man wie Reiter behandeln – für eigene Strecken ist hier kein Platz, nur feste Wege halten ihnen Stand.

Zwischen Dünen und Baumschulgelände liegt ein Reitweg.

Der wird begeistert von Pferd und Mensch genutzt.

It`s a long way … – fast haben wir das Auto erreicht.

Schnell ist die Zeit vergangen. Wir wundern uns über die gemeinsame Streckenleistung.

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