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Archive for the ‘Vögel’ Category

Während wir Menschen unseren familiären österlichen Aktivitäten nachgehen, ist die Vogelwelt frühlingshaft beschäftigt. So eifrig wie einige Fluglinien bedient werden, wird da offenbar die erste Brut gefüttert. Eine wesentliche Lücke im Gesangsspektrum ist inzwischen von Möchsgrasmücken gefüllt worden – super, waren sehnlichst erwartet worden. Ganz begeistert klettern und springen sie im neuen Grün insbesondere des Pfaffenhütchens umher. Das hat sicher seinen Grund.

Die Vogeltränke ist ebenfalls gern besucht. Auch als Minibad wird sie genutzt – und wie.

Amseln, hier der Hahn, schmeissen mit dem kostbaren Nass nur so um sich.

Sie können sich drauf verlassen, dass zügig nachgefüllt wird.

Das Weibchen steht auch schon auf dem Sprung.

Interessant zu erleben ist, dass es offenbar allgemein bevorzugte Badezeiten gibt, früher Nachmittag und Spätnachmittag bieten Abwechslung für Beobachter. Da können Spatzen, Kohl- und Blaumeisen sowie Rotkehlchen (um nur die häufigsten Arten zu nennen) gar nicht abwarten, bis die Amseln fertig sind. Aufdringlich stürzen sie sich zum Bad, so dass die Bade-Amseln zusehen, das Nass zu verlassen.

In länger trockenen Zeiten findet auch das eine oder andere Eichhörnchen den Weg zur Tränke.

Offener Boden, ob organisch, Sand, Staub, ist ebenfalls gern aufgesuchtes Badequartier.

Da wird das Gefieder ordentlich geputzt und gerichtet.

… bis Zufriedenheit das Bild bestimmt.

Wenn so richtig staub-, gar Organik-gebadet wurde, wird anschliessend schonmal das Wasserbad genutzt.

Das wird dann als Gebüschberegnung verwendet und neu aufgefüllt. Nachschütten würde dem Ereignis nicht gerecht.

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Ostersonnabend, die Sonne lacht – ich gehe an den Bach.

Lebendig restauriert, es fehlen „nur noch“ bachbegleitende Bäume. Die hiesigen Lebensgemeinschaften erfordern Sommerkühle.

Gold am Bach – was für eine Begrüßung!

Offenbar gut überwintert – ein Admiral wärmt sich auf.

Vorsichtig orientiert sich ein Reh.

Eins der vielen Meerforellenlaichbetten – sieht gut aus. Mindestens ein paar Forellenlarven sollten hier ins Leben gefunden haben.

Da, im Anstrom der Rausche ist doch eine neue, kreisrunde Kuhle … Das ist doch … ?? !!

Nix weiter zu sehen.

Da sonnt sich wer!

Wo ein Kormoran ist, sind meist auch …

Der Kormoran ist in den Bach gesprungen, weicht mir aus.

Dann schwimmt er auf mich zu – zu dicht?

Taucht, schwimmt aufwärts durch den Kolk.

Na …

Scheisst mir eins ! ! !

Und durchschwimmt die nächste Rausche bachauf.

Ich sehe mir die nächste Rausche bachab an.

Da, im Anstrom, ganz deutlich: eine kreisrunde Kuhle!

Und in der Kuhle sehe ich etwas. Bewegung! – Mal auf`s Foto klicken. Ich sehe etwas. Auch Nichtfachmenschen sollten zumindest etwas erahnen können.

Es fehlt ein Pol-Filter! Ich wechsele die Position.

Ein Flussneunaugenpaar – rackert sich ab, die entstandene Kuhle wird bachab von einem Kieskranz gerahmt.

Pardon, es schliesst sich jetzt unkommentiert eine ganze Bildfolge an.

Sie rackern …

… und rackern …

… unermüdlich …

… und weiter …

Wenn zu viel „action“ aufkommt und ein Tier an den Kiesrand gerät, spült es die Strömung schonmal fort – nix wie bachauf, schnell wieder an die Arbeit!

Was für ein vorösterliches Erlebnis!

Sicherlich hat der Kormoran allerhand Laicher verputzt. Angesichts der weiter bachauf gesehenen angelaichten Kuhlen scheint aber der Aufstieg noch in Gang zu sein. Glückliche Besucher werden die berühmten „Neunaugenzöpfe“ mit um die 10 Tiere in einer Kuhle bewundern können.

Auf dem Rückweg treffe ich den Kormoran wieder.

Der rechte Flügel sieht merkwürdig aus.

Er schwimmt bachab an mir vorbei – der rechte Flügel hat wohl Bekanntschaft mit einem Beutegreifer – oder einem Menschen? – gemacht.

Zur Sicherheit wird er örtliche Jagdpächter informiert.

Rückfahrt – Kleiner Stopp querab der Rellinger Kirche, geflaggter Ostergruß.

So wünsche auch ich allen Frohe Ostertage (in dieser, unserer Zeit)!

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Sie sind schon eine Weile zurück. Nachbarn berichten, bereits Ende Februar wäre die Winterreise der Tangstedter Störche üblicher Weise durch Rückkehr aufs Nest abgeschlossen. Nach „Störche auf Reisen“ behaupte ich ohne jeden Beleg, dass es sich um Westzieher handelt. Die (wenigen) besenderten Westzieher sind im Norden angekommen, die „Ostzieher“ sind inzwischen auch – mehr oder weniger klar – gestartet.

Bewusst kannte ich die Tangstedter Störche bis vor Kurzem nicht, sah sie vor Kurzem eher zufällig. Als ich nun heute einen Bach-Spezi zu einer Fahrt in den Nachbarkreis Segeberg abholte, nutzte ich die An- und Abfahrt, nach ihnen zu gucken, kam direkt am Nest vorbei.

Morgens, das Paar sitzt auf dem Nest bzw. ist damit beschäftigt.

Man kennt das, …

… Verschönern kann man immer.

Mittags auf der Rückfahrt ein anderes Bild.

Niemand zu Hause?

Doch – mal aufstehen und Eier zurechtrücken … (?)

Mögen die Alttiere genug Futter für sich und die Jungen finden, damit alle im Herbst gut gen Süden starten können.

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Vorgestern berichtete ich vom Silberreiher, der seine Fluchtdistanz nicht zu kennen schien.

Gestern trafen wir fast an gleicher Stelle einen Graureiher.

An der Elbe, binnendeichs: Unmittelbar neben der Deichverteidigungsstraße befindet sich ein tief ausgebaggerter Marschgraben, Tideniedrigwasser. – Da guckt doch wer.

Anders als der Silberreiher startet dieser Graureiher schnell von uns weg – gehört offenbar nicht zu den Mensch-gewohnten, denen man fast die Hand geben kann.

Er braucht sichtlich Distanz.

Kurz vor Hetlingen zeigen die Marschgräben das Fortschreiten der Jahreszeit. Verdunstung und Versickerung lassen die Wasserstände sinken.

Der fast unter Wasser verschwundene Betonring ist aufgetaucht.

Bald werden die Algenwatten im Graben der nährstoffreichen Weide trocken liegen.

Gegenüber spiegeln sich noch alter Deich und Häuser Hetlingens im Wiesen“see“. Zum Schlittschuhlaufen hat dessen Eisdicke diesen Winter nicht gereicht.

Kurz vor Holm – da sind doch …

Während ich auf der Karte besenderter Störche in den vergangenen Tagen verfolgte, dass Westzieher ihre Nester erreicht, Ostzieher noch nicht mit der Nordreise begonnen haben, sind – vielleicht das Paar der Idenburg – „unsere“ Störche zurückgekommen. Nicht zum erstenmal sehe ich „die Idenburger“ so frühzeitig im Jahr.

Eifrig begehen sie einen inzwischen trockenen Acker. Der eine ist fündiger als der andere, wirft regelmäßig etwas hoch und verschluckt es.

Hoffen wir mal, dass da eine gute Wahl getroffen wird, die Funde geniessbar und giftfrei sind.

 

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Wind-chill-Ostwind, nach geringem Nachtfrost radelnd bei mindestens gefühltem Frost, geht es im Uhrzeigersinn auf die Runde Hetlingen – Holm – Wedel.

Immerhin! Sonne über Helgoland – pardon, über der Helgolandstraße, Wedel.

Über den Marschgraben Langer Damm sehe ich hinterm Elbdeich wandelnde Hochhäuser.

Binnenelbe, Tideniedrigwasser minus 0,5 m – fast leergelaufen.

Wenn man sich überlegt: Durch den „Verlust“ an Wassertiefe durch die Baggerungen der Seeschifffahrtsrinne, fortwährende Vergewaltigung der Elbe, ist das Tideniedrigwasser seit den 1970ern um ca. 1,60 m gesunken (pro Meter weitere Elbvertiefung „verlor“ man Teile der teuren Tat – die Elbe fliesst bei härterem Strömungs-Regime stärker Richtung Nordsee ab. Entsprechend hat sich die Flutströmung verschärft). Plus die gerade gesehenen 0,5 m heisst das also: Entwässerung des Umfelds um 2,10 m.

Sicher auch eine Überlegung wert in Zeiten des Klimawandels . . .

Elbdeich Fährmannssand: Ein Scheinriese? – Als „wandelnde Hochhäuser“ sah das von fern doch beeindruckender aus.

Rangezoomt – so richtig voll sieht der Containerfrachter ja nicht aus. – Igitt, was für eine Farbe – was man nicht alles für ein Alleinstellungsmerkmal tut. ONE Hannover heisst das Teil, mit 336 x 45,8 m keiner der ganz großen, mit 12,5 m Tiefgang aber durchaus fordernd.

Dem fortwährenden Größenwahn entsprechend arbeitet nebendran unermüdlich der Saug-Klapp-Bagger Ulenspiegel (Schiffsinhalt geht Richtung Elbmündung, Nordsee).

Cuxhaven freut sich nicht drauf.

Und während ich so an der NABU Vogelstation Wedeler Marsch vorbeiradele …

… steht da doch ein Silberreiher herum, dem niemand seine Fluchtdistanz mitgeteilt hat. (Oben links zu ahnen: ein Gänseschwarm.)

Während ich immer näher komme, wandert der Silberreiher dann dochmal los.

Schritt für Schritt …

… bis er dann doch ein Einsehen hat. Er muss …

… ein Stück weiter weg.

Vor Hetlingen zeigen sich entwickelnde „Segel / Fähnchen“, an Binsenstängeln gehaltene Algenmatten, den sinkenden Wasserspiegel der Feuchtwiesengräben.

Richtung Ende März ist derzeit durchweg „trocken“ angesagt. Ab der zweiten Märzhälfte sollen die Temperaturen Richtung und über 14 Grad steigen. – Frühling …

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Spätnachmittags, nach Ylenia – Zwischenhoch, hier kurz vor Sonnenuntergang. Zeynep naht. Der Zugverkehr ruht.

Am Morgen danach, laut war`s (Schlafen bei offenem Fenster)! – Rolläden hochgefahren.

Rollläden hoch – der Balkon quitschnass, Haselstecken stehen perfekt, Besen umgefallen. Kein Problem also?

Ein Baum, der bislang einen Marderschutz-Nistkasten trug, ist Nistkasten-frei.

Holla, da ist etwas Großes, zugeflogen.

Draussen, ein aktueller, kurzer Schlagregen hat auf versickerungsfähiger Oberfläche Pfützen hinterlassen.

Kleinklima – offenbar war Graupel dabei, Reste schmelzen vor sich hin.

Weiteres, anderes Kleinklima – hier liegt der Graupelrest wie Schnee.

Schirm eingesammelt, zusammengeklappt und nahe an vermuteten Herkunftsort abgelegt.

Das war offenbar eine gute Tat. Kurze Zeit später war er verschwunden.

„Abgeflogenes“ – Der Marderschutz-Nistkasten wurde offenbar durch den heftigen Sturm in Längsachse des Trageastes abgerüttelt, also besser gesagt als in der Überschrift: Abgerütteltes / Abgestürztes. Im Bodendecker unter dem Baum lag er, scheinbar unversehrt.

Immerhin sehe ich nun erstmals nach 6 Jahren, dass der Kasten mindestens als Schlafplatz gut genutzt wurde. Nun soll er an einen anderen Ort.

Während des Hantierens bricht die obere Front. Zum Trocknen abgestellt erwartet ihn demnächst die Entscheidung über weitere Nutzung. Falls die Frontklappe nicht mehr haltbar befestigt werden könnte, werde ich ihn, das Bodenbrett mit Quer“schranke“ wieder eingesetzt, quasi als offene Halbhöhle nutzen. Amsel und Rotkehlchen werden dafür dankbar sein.

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Über das Januarwetter in Schleswig-Holstein berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass es wieder wärmer als früher war – fünftwärmster Januar – und die Niederschläge ein Viertel unter normal lagen. Die Sonne, man glaubt es kaum, schien laut DWD statt im Mittel 39 dieses Jahr 45 Stunden (wohl daher meine sonnigen Radelberichte?).

Auch zum Februar gibt es am 10. etwas zu berichten, nämlich dass die gesamte Februar-Regenmenge bereits gefallen ist, bei meist stürmischem Wind.

Inzwischen sinken die Pegel der Gewässer wieder (teils ein Bisschen, teils mehr), ringsum sieht es aber im Vergleich zu den Vorjahren ungewohnt aus.

Sturmwetter, rasche Wolkenwechsel – der Radler nutzt seine Chance.

Abzweigung Sauerbeckweg von der B 431: Nasse Wiese.

Auf dem Holmer Berg – Zeugen jüngerer Vergangenheit.

Spiegelnd …

Nasse Schafwiese hinter dem alten Deich, Holm.

Hoch eingestaut, Marschgraben Lanner – frisch unterhalten, Schlamm und sicherlich etliches an „Biomasse“ liegt am Wiesenrand.

Nasse Wiese, Hetlinger Hinterdeich.

(Nicht nur) diese Gänse mögen das.

Vor dem alten Deich, Hetlingen – Sturm auf nasser Wiese.

Blick Giesensand.

Elbe-Hauptdeich – Sturm, Treibsel, bereits zusammengeschoben.

Sturmwetter im Gegenlicht – wer da unten, am dunklen Ende …

Raue Elbe – die Ebbe steht gegen den Nordwestwind.

Zum Dunklen im vorletzten Foto – hier auf der anderen Elbseite scheint die Sonne. Einzelne Deichwanderer geniessen es.

Die andere Seite, nochmal – hier Sonnenspiegelung, dort Regen in Niedersachsen.

Querab NABU-Vogelstation – hinterm Deich Sturm auf Marschwiesenmäander und Hinterdeichgraben.

Reflektionswellen stellen sich auf – etwas weiter rechts endet der Hinterdeichgraben.

Äsende Gruppe Nonnengänse – die Vogelgrippe hat dieses Jahr heftig gewütet. Seeadler, Marder und andere hatten viel aufzuräumen (einsammelnde Menschen auch).

Deichvorland Fährmanssand – Sturmwetter, Treibsel und neuer -Flutsaum.

Raue Elbe – Blick zur Lühemündung.

Trocken komme ich zu Hause an. (Nur zum Trost: Das ist nicht immer so. Wetter-Radar, eigene Einschätzung und die Realität stimmen nicht immer überein, schlagen doch immer wieder einmal nass zu.)

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Tags zuvor war es schon stürmisch genug. Spätnachmittageindruck im Wedeler Autal: ein Regentag wechselt auf Sonne in der Nacht (ach nee …, klaren Himmel), jedenfalls einen sonnigen Folgetag.

Für Sonnabend und Sonntag ist mit Orkanböen zu rechnen – also davor schnell noch eine Elbe-Runde drehen.

Holmer Berg, Blick gen Hetlingen – die Baumschnitt-Saison zeigt allüberall ihre Folgen.

Die Morgensonne wirft jenseits des alten Deichs Schatten (wenn man darüber nachdenkt – so ein kleiner Deich bis in die zweite Hälfte der 1970er …).

Runter vom Holmer Berg – der im vorigen Beitrag überfroren gezeigte Lanner wird vom Nordwest aufgemischt.

Vorjahresröhricht in steifer Brise.

Auch die überstaute Wiese vor Hetlingens altem Deich – windgeraut.

In quer zum Wind liegenden Seitengräben gefällt es einem Höckerschwanpaar.

Hunderte Sturmmöwen bevölkern, in sicherer Entfernung?, eine Nasswiese vor Giesensand.

Aufgeflogen – für Sturmmöwen wohl doch keine sichere Entfernung?

Es wird laut, die Sturmmöwen bekommen Gesellschaft. Abertausende Nonnengänse kommen, hinterm Horizont aufgeflogen, hinzu.

Wie Heuschrecken …

Der Riesenschwarm Nonnengänse kommt näher, nach und nach landen die Vögel dort, von wo die Sturmmöwen aufbrachen.

Auf dem Hetlinger Elbdeich, leicht erhöhtes Elbe-Thw steht am Deichfuß.

Aufgrund fehlenden nennenswerten Eisgangs bisher steht im Vorland noch ein reicher Treibsel-Pool.

Kleine Partien, kürzlich im Blog bereits gezeigt, weisen noch vollständige Stängel auf.

Fährmannssand, leichtes Thw mit Gänsepaar.

Der Wind raut die Elbe auf, Wellen überschlagen sich. Zu Hause am PC bestätigt sich die Vermutung: der Ebbstrom hat eingesetzt, Gischt aufgrund des „Kampfs“ zwischen gegeneinanderstehender Tide und Windrichtung.

Das Sperrwerk Wedeler Au hat die Fluttore geschlossen.

Hinterm Deich – die Binnenelbe liegt ruhig, als wäre nix los.

Elbdeich am Sandstrand Wedel, Blick zum Schulauer Hafen.

Die Westmole des Schulauer Hafens weist aufgrund des leicht erhöhten Flutgeschehens fast „Land unter“ aus – im Hintergrund der Anleger „Willkommhöft“.

Die durch die Westmole geschützte Ostmole bietet Neugierigen einen Schau-Platz.

Nicht auf den Fotos zu sehen: selbstverständlich versuchen sich in solcher Situation regelhaft auch Interessierte an der Westmole. Dort peitschte der Wind aber unregelmäßig bis zu 1,5 m hohe Wasserwände hoch. – Schnell waren die Interessierten verschwunden . . .    🙂

Ich dann auch.

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Alle Leserinnen und Leser wissen es: Dies ist kein Essen-Blog.

[Allerdings werde ich bei gelegentlichen Essen-Fotos in ganz anderen Beiträgen gelobt und bestärkt, mehr davon zu zeigen.]

Was ausser uns in D (mangels entsprechendem Regionalsender) niemand weiss: Für uns in Schleswig-Holstein hat der NDR für heute „das schönste Wetter Deutschlands“ angesagt.

Mal wieder Strohwitwer, galt es, die Versorgung selbst zu gestalten, Hauptmahlzeit mittags. – Kein Problem. ? Ein nicht fernes Ziel war schnell ausgemacht, wie aber hinkommen? Wo uns doch das beste Wetter Deutschlands angesagt war.

Und so radelte ich entlang Wedels Nordrand Richtung Ostrand und von da Richtung südlich von der Elbe begrenztem Zentrum. Das „Ur-Ziel“ hatte ich mit 2 potentiell vorzuziehenden zu einer Rundtour verbunden.

Ich lernte: a) Auch wenn im Internet aktuelle Öffnungszeiten stehen, kann das purer Schein sein. Statt potentiellem Ziel 1 fand ich nach Stöbern einen große, zu vermietende, in Restaurierung begriffene, wohl künftige Ladenfläche vor. – b) Ähnlich, aber anders: Trotz anderer im Internet stehender Öffnungszeiten ist das Etablissement 2 in dieser, unserer Corona-Zeit mittags geschlossen.

Blieb also mein „Ur-Ziel“. Mal sehen …

Stillleben – hier ist geöffnet, der Gast willkommen. Erstmal alles, was mensch im Freien, teils auch im Innenraum so braucht, ablegen.

Trinken.

Essen und teils getrunken.

Gegessen und getrunken.

Auf die Frage „Hat`s geschmeckt?“: „Was sehen Sie? – Wie immer, es war ausgezeichnet!“

Begeisterung – angesichts leider allzu oft auftretender Nörgler (am Nebentisch saß so einer, der das Personal meinte, grundlos schon beim Kommen gängeln zu müssen). – Ich freue mich auch. Jeden Tag eine gute Tat!          🙂

Zu sagen wäre noch, was die in-door-Fotos zeigten: Seelachsfilet mit KürbisKartoffel Stampf, Kräutersauce & kleinen Salat.

Draussen, Blick vom Wehr und den Mühlenteich, weiterhin das beste Wetter Deutschlands!

Windwellen und Sturmmöwen auf dem Mühlenteich.

Es ist noch früh am Nachmittag. Ein geradelter kleiner Verdauungshalbkreis beschliesst diese Aktivität.

Was ich noch nicht erwähnte: Das beste Wetter wurde von einer schmalen, kalten Sturmfront gehalten, die schon nachts mit Windstärke 9 (an der Küste, bei uns nur in tosenden Böen) auf sich aufmerksam gemacht hatte.

So also …

Nicht verhehlen will ich die zweite Seite. Die sah durchaus anders aus. Mein Geradel lag wunderbar zwischen kurzen, stürmischen Schnee-Episoden.

Wohl denen, die am frühen Nachmittag wie ich wieder zu Hause im Warmen waren.

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„Du bist ja verrückt!“ sagte meine Frau, als ich von „Anbräunen beim Radeln“ rede. Da hat sie wohl recht, aber nur teilweise.

Den angesagten Sonnentag gestern wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen – Radeln Richtung Hetlingen, dann hinter dem Elbdeich zurück nach Wedel. Diese erste Ladung Sonnenstrahlen …

Blick hoch am Start – ganz oben an unserer „Felsenburg“, hoch attraktiv für manche Vögel, sollen Mauerseglernistkästen ihren Platz finden.

Aber was ist das – überall kleine weisse Kügelchen. Salz kann das wohl nicht sein, angesichts der Erscheinung auch auf dieser höher liegenden Fläche?

Fühl- vor / statt Geschmackstest: Fühlt sich rund und trocken an ??? Luftig ??? – Ah, nach kurzer Zeit löst sich das Testkügelchen schnellstmöglich, so gut wie ohne Rückstand zwischen den Fingern auf! Da muss in der Nacht ja eine spezielle Situation geherrscht haben, dass solch „Styropor“-Eiskügelchen allüberall herumliegen.

Hochpunkt entlang der B 431 – hier liegt das Weisse dichter, die Situation wird klarer.

Für die, die`s immer schon wissen wollten: Ja, ich fahre jetzt mit hartem Hut.

Blick in die Marsch, Hetlingen, Holmer Straße.

Fuß- / Radweg vor dem alten Elbdeich Hetlingen – Sonne, demnächst, am Elbdeich entlang, von vorn.

Also: Helm ab!

Zwei kleine Gruppen Nonnengänse am Himmel – über Eis.

Das ist die neulich bereits mit Graugänsen vorgestellte, gut mit Wasser angestaute Ausgleichsfläche.

Ein Schlittschuhparadies für die Dorfjungend und solche, die sich noch dazurechnen – wenn denn die Kälte anhielte. (Tut sie aber nicht.)

Überhaupt scheint es mit dem „Wasser hochhalten“ nach jahrelangen Querelen um die Führung des Wehrs am Sturmflutsperrwerk Wedeler Au und anderswo inzwischen besser zu klappen.

Auch hier – Blick vom Elbdeich nach Norden. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Binnenentwässerung ebenfalls entsprechend gesteuert wird.

So sollen Kiebitz und Co. einen besseren Start in die Brutsaison vorfinden.

Also nun: Radeln, der Sonne entgegen. – Zu Fuß ist hier (wieder einmal) eine Nonnengans allein unterwegs.

Was beim ersten Mal noch wie eine nette Begegnung wirkte, sieht heute – das Foto täuscht – ziemlich erbärmlich aus. Offensichtlich geschwächt, fast orientierungslos geht das Tier 3 Schritte rechts, 4 Schritte links, scheint das Gras anzugucken, wackelt ständig mit dem Kopf – einem baldigen Tod geweiht, Vogelgrippe.

Wie gut, dass wir in unserem Fall diesmal für uns Menschen so schnell Gegenmittel zur Verfügung hatten.

Man kann es gar nicht oft genug sagen. Leute, LASST EUCH IMPFEN, nach gegenwärtigem Wissen mindestens 3mal (mit den zugehörigen Zwischenzeiten).

Gute Wasserhaltung auch querab NABU-Vogelstation.

Spuren der Unterhaltung der Deichfußgräben.

In Höhe der Vogelstation – Schwarz-Weiss in der Ferne.

Näher ran mit dem Zoom – solch Tausender-Ansammlung Nonnengänse ist diese Saison selten – mögen auch sie mehr Abstand halten …

Wie entlang der Elbe zu hören und zu sehen ist, sind Aberhunderte, um nicht -Tausende zu sagen, inzwischen an der Vogelgrippe gestorben.

[Da wird in jüngerer Zeit – fast jubelnd – von den Zehntausenden Seehunden berichtet, die wieder im Wattenmeer leben. – Erinnern wir uns, auch da ist so etwas, vielleicht „Staupe“ näher, als uns und den Betroffenen lieb sein kann.]

Fährmannssand – der Blick zur Elbe zeigte Tideniedrigwasser. Binnendeichs geht der Blick weit über die Marsch.

Falls sich jemand über den „Zaun“ wundert: Das ist das Treppengeländer, in so flachem Winkel schattierend, leicht irritierend.

Heimwärts geht`s mit dem einen und anderen Schnack. Interessant, wen die Sonne hierher rausgetrieben hat – wie mich halt.

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