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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Heute geht das Stadtradeln 2023 zu Ende – für mich ist es das schon, der letzte Eintrag ist erfolgt.

Hier im Blog war ein wenig Ruhe eingetreten – ich hatte Besseres zu tun, der Computer pausierte.

Nah der Elbe, querab Fähranleger Wahrenberg.

Wir haben uns ein paar Tage Wittenberge gegönnt – mit Leihfahrrädern.

Nein, da fehlt kein n im Namen der Stadt – es ist das Wittenberge „zwischendrin“.

Meine Eselsbrücke als alter Elbe-Spezi: Wo der Fluss noch nicht sooo weit ist, liegt Wittenberg (kennt man, auch wenn man noch gar nicht dort war – das war die Sache mit den Prothesen [oder wie?]). Flussab wird der Name um einen Buchstaben länger: Wittenberge, Priegnitz. – Und im Tidebereich der Elbe, im Westen Hamburgs, da kommt das n dazu: Wittenbergen – von Wedel aus gesehen, gleich östlich der Schleswig-Holsteinischen Landesgrenze, fix hinzuradeln.

Über viereinhalb Tage Radeln in Wittenberge und Umgebung wird zu berichten sein.

Die gefahrenen km müssen nicht beim Priegnitz-Radeln eingetragen werden, so finden sie sich also in meiner 3. Woche Stadtradeln Wedel.

Die 3 Wochen verliefen interessant. Mit 150 km entsprach die erste Woche meinem Mittel – so bei 20 km pro Tag, 15 + 5 charakterisieren meinen Durchschnitt (fahrradlose Tage nicht mitgerechnet). Die zweite Woche war durch Übernachtungsbesuch und Familientermine mit knapp 120 km etwas unterdurchschnittlich. Da kamen die 4,5 Tage Priegnitz also ganz recht – 232 km addierten sich mit den beiden anderen Wochen auf 501 km – Mal sehen, ob das nach allen Nachmeldungen einen ordentlichen Platz ergibt – obwohl es darum nun gar nicht geht.

Alles in allem: Ein interessanter Besuch an der Priegnitz-Elbe, eine neue Erfahrung, Stadtradeln.

Beides empfehle ich weiter.

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In der Marsch – das Wetter ist sonnig, leichte Schlieren am Himmel. Das Reet steht senkrecht: Windstille.

Abschied vom Mai – und von den Maikäfern.

So warten wir auf die Junikäfer.

Derweil erfreuen wir uns am Goldschmied und anderem, was da so kreucht und fleucht.

Wir erleben, wie Fohlen, Kälber und Lämmer wachsen, …

… was so auf der Elbe los ist. Blick vom Elbdeich Hetlingen, ein Containerfrachter naht von See.

Ein Schlepper fährt voraus.

Ruhepause auf dem Elbdeich Fährmannssand – die Bänke stehen seit geraumer Zeit wieder.

Blick über die Deichkrone – da ist der Containerfrachter. Erstaunlich, dass ich ihn dort drüben sehe. „Normal“ sind die Schiffe schneller als ich, radelnd, sind bereits Hamburg-näher vor der Elbinsel Hanskalbsand (links ausserhalb des Fotos).

Es handelt sich um einen mittlerer Größe, die Polar Circle – 230 x 37,3 m, Tiefgang 11,2 m.

Ab nach Hause – demnächst folgen Beiträge von Bächen und kleinen Flüssen.

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Durch lichten Schatten waren wir zum Teich gelangt – Reihererlebnis vgl. voriger Beitrag.

Fische und einen ihrer Liebhaber erspähten wir. Die vor 2 Jahren so zahlreichen Kaulquappen sahen wir erst bei genauerem Hinsehen, nicht sooo zahlreich.

Spitzschlammschnecken weiden am Boden und in der Kahmhaut an der Oberfläche.

Nebendran ebenfalls an der Oberfläche (l.u.) sowie auf Wasserpflanzen.

Kaulquappen …

Der Fang – Kaulquappen, Spitzschlamm- und Posthornschnecken.

Sowas will intensiv studiert sein.

Der uns aufmerksam beobachtende Graureiher braucht keine Sorge zu haben – wir nehmen ihm nichts weg, setzen die Tiere fix zurück.

Schon interessant, so eine Spitzschlammschnecke, ihres Weges ziehend, zu beobachten.

Wir gucken hoch – da fliegen welche, in Urlaub, oder HH verlassende Pfingsttouristen – interessieren sich gerade für anderes als wir.

Blick runter vom Elbehochufer, weit – Blankeneser Küste mit Buhnen, Tide-Elbe, Airbus Finkenwerder, Mühlenberger Loch, Harburger Berge (gerade rechts nicht mehr zu sehen).

Mit Geierblick – auf dem Mühlenberger Loch segeln nicht nur Begeisterte, sondern übt auch offenbar eine kleine Armada Anfänger, sicher auch begeistert, wenn`s klappt.

Abschiedsblick über die Elbe, Insel Hanskalbsand zur Stader Geest westlich Buxtehude, am Horizont.

Über das gesamte Wochenende gesehen: Das war ja prächtiges Pfingstwetter – für uns, die als Nordlichter so um 20 Grad Celsius zufrieden sind.   🙂

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Der Regen, auch die schaurige Zeit, soll ab den nächsten Tagen erstmal vorbei sein. Wie bekannt, geniessen wir die Zeit zwischen den Schauern.

Morgens sind die Temperaturen noch niedrig, der Himmel zeigt oft eisige Spuren.

Im Deichvorland der Tide-Elbe schimmert silbrig das Reet des Vorjahres. Noch immer sind große Flächen erhalten, angesichts fehlenden Eisgangs und stärkerer Sturmfluten.

Fortgeschrittene Ebbephase zeigt mir in der Binnenelbe, dass auch in solch Gewässertyp rauschenartige Strukturen im Wechsel mit Kolken angestrebt werden (s. mittige Rauigkeit).

Wattglanz …

Rippelmarken im Morgenlicht.

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Ab kommendes Wochenende soll der Regen erstmal vorbei sein. Bis dahin orientieren wir unsere Radeltouren am Wetterradar – wie bekannt, „immer zwischen den Fronten“.

Hohe Tidewasserstände plus Regen begünstigen vernässte Flächen in der Marsch, hier auch: angelegte Muldenvertiefungen – der Geesthang rechts oben.

Die jüngste Elbvertiefung und -verbreiterung mit ihrem Anschneiden „neuer“ Gewässersohle und -böschungen begünstigt im Zusammentreffen mit offenen Deichverschlüssen das rasante Verschlicken von Marschgräben – hier bis kurz vor den Geesthang. Das Wasser ist klar, „schön“ abgesetzt hat sich die trübe Soße.

Nonnengansschwarm, dahinter Weiden auf einer Sandlinse (vielleicht flache Reste einer früheren Binnendüne, wie mir ein Eingeborener sagte).

Etwas weiter – noch ein Nonnengansschwarm, dahinter die Elbquerung einer Stromtrasse.

Blick zum niedersächsischen Ufer vom Elbdeich Fährmannssand, Ebbe etwa zur Halbtide.

Nicht nur – wie berichtet – die Lühe-Schulau-Fähre, auch die Liinsand hat ihren Sommerfahrplan gestartet.

Vom Anleger Lühe her hat sie die Lühemündung passiert, verlässt das Foto gleich nach links, Richtung Hamburg Fischmarkt, über Wedel, Willkommhöft.

Zwei Tage später, strammer Südostwind – wir erwarten eine dicke, langanhaltende Regenfront.

Also vorweg los.

Der „neue“ Sandstrand, Wedel. Wind und Wellen drücken. Der Spülsaum zeigt Übergriffigkeit zu vergangener Tidehochwasserphase.

„That`s life!“ – Es nagt der Zahn der Zeit, kaum dass die Sandaufspülbaustelle (schönes, langes Wort?) abgeräumt ist.

Blick zur Südwestecke des Schulauer Hafens – von links drückt der Südost das Wasser turbulent ums Eck.

Blick vom Hafensüdende gegen den strammen Wind (und das Morgenlicht) – am Horizont Portalkräne der Containerhäfen und -kais im Hamburger Hafen.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au auf die – noch ziemlich volle – Tide-Binnenelbe, lockere Nonnengansformation vor frühlingsgelben Trauerweiden.

Kurzer Stopp auf der Rückrunde über der Binnenelbe – über mich ziehen Aberhunderte bei Fährmannssand aufgescheuchte Nonnengänse.

Während wir den Eindruck haben, dass sich die hiesige Sommervogelpopulation ziemlich eingefunden hat, erwarten wir zum Monatsende das Verschwinden der Nonnengänse gen Nordost, ins Brutgebiet.

Schwalben, „alte“ Mauersegler werden bald erscheinen – sowie die „Jungen Wilden“, etwa einen Monat später.

Mal genauer hinhören, morgens und tagsüber im Grün rings um unser Wohnen: Uns scheint, die Mönchsgrasmücke (eine erste …?) ist inzwischen auch angekommen.

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Nun lebt man schonmal an der Elbe, Nordufer Schleswig-Holstein, gegenüber Niedersachsen. Und dann das – die Lühe-Schulau-Fähre verschwand in der Werft, zeitlicher Ausgang zunächst unklar!

Na ja, Elbe, Schulauer Hafen und Sandstrand bleiben ja (Letzterer, frisch für „gut Geld“ aufgespült und flach oberhalb mittlerem Tidehochwasser profiliert).

Überraschung, gestern am Schulauer Hafen …

3 Schiffe in Sicht! Etwas Gelbes hebt sich am Anleger Willkommhöft hervor.

Ja, sie hat es geschafft – bzw. die Werft, besten Dank! Die Lühe-Schulau-Fähre ist in die Sommersaison gestartet.

Der gen See fahrende Containerfrachter ist die CMA CGM Barrakuda 294 x 32 m, also einer der heutzutage Kleinen, immerhin mit Tiefgang 11 m.

Sooo klein sieht das Schiff nun doch nicht aus, als es jenseits Weiden und Pappeln vor dem Sandstrand die Elbe seewärts zieht.

Und da ist sie, die Lühe-Schulau-Fähre, jenseits des aufgeschichteten Osterfeuerholzhaufens auf ihrer Tour gen Anleger Lühe.

Das Osterfeuer ist inzwischen abgebrannt, kokelt noch vor sich hin. Betroffene Wohngebiete leiden angesichts derzeitiger Windstille mit mümpfelnden Wohnungen vor sich hin … – Alle Jahre wieder!

Vor dem Elbdeich Fährmannssand passiert die LSF den SpezialSpülBagger Jetsed. Der erledigt, wie mir scheint, besondere punktuelle Aufgaben im Tideelbeverlauf.

Die Osterlämmer sind inzwischen auch am Deich, schon etwas größer angesichts nicht ganz früher Ostertage.

Brand- und Stockenten – sie sind vom gestern gezeigten Flachwassersee auf diesen Staurest gewechselt.

Noch wird gebalzt, demnächst gebrütet.

Von den Störchen sehe ich nur ein Exemplar, eifrig suchend – habe beim Passieren der Idenburg nicht drauf geachtet, ob sich eine(r) auf dem Nest befindet.

Wer sucht, der findet – wiederholt erfolgreich.

Na denn – Frohe Ostern!

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Genauer gesagt lag das gestrige Morgen-Tideniedrigwasser („Ebbe“ für Binnenländer) 0,5 m unter dem mittleren – nichts Ungewöhnliches, aber erwähnens- und sehenswert.

Angekommen an der Elbe, Hafenkopf Schulauer Hafen, Wedel.

Tideniedrigwasser minus 0,5 m gibt tiefen Einblick.

  • Vorn ist „Süßwasserwatt“, ausserplanmäßig,
  • dessen Kante ist abgebrochen, offenbar wurde der Hafen 2023 bereits entschlammt, vermutlich von einem Spezialschiff wie der „Akke„,
  • auf der gegenüber liegenden Hafenseite ragt die Einrichtung zum Zuwasserlassen und Herausholen von Booten am unteren Ende deutlich sichtbar aus dem Wasser heraus.

Die Hafenein- / -ausfahrt, Schlickabrisskante, wie zuvor beschrieben.

Blick Elbe-aufwärts, am Horizont der Hafen Hamburg, vorn der Ponton „Willkommhöft„.

Am davor liegenden Schlick mit seiner natürlichen „semi-aquatischen“ Neigung ist das Problem des Pontons zu erkennen. Er soll nicht in die Schifffahrtstraße Elbe hineinragen. Daraus resultiert allerdings eine Lage, die sich, Schutzbuhne hin oder her, im Bereich der sich anstrebenden Schlickneigung ufernah ergibt. Unterhaltungsbaggerungen pro Zeiteinheit (Kosten) können an den Fingern abgezählt werden …

Westlich des Schulauer Hafens liegt ebenfalls eine Kante / Fläche Saüßwasserwatt frei.

Infotafel Aufspülen Sandstrand – darüber berichtet der gestrige Beitrag hier im Blog.

Die wasserseitige Maßnahme erscheint abgeschlossen, das dafür nötige Zubehör wird entfernt.

Über die gesamte Breite gesehen scheint es zur Zeit so, als habe die Nordwestecke wenig bis nichts vom neuen Sand abbekommen.

Die Nordwestecke, noch Materiallager – vielleicht ändert sich die Sandsituation hier ja noch durch „Landarbeit“.

Ich radele weiter meine morgendliche Sonnenrundfahrt – mehr dazu demnächst, tierisch.

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So manch einer hatte die Meldung der Stadt Wedel als Aprilscherz angesehen.

Aus der Elbe bei Waltershof, zwischen Övelgönne und dem „Alten Schweden“ werde der Saug-, Klapp- und Spülbagger Amazone 15.000 m³ Sand baggern und am Sandstrand Wedel aufspülen. Landseitig werde dann der Sand zu Strand geformt. [Dort besteht seit Jahren ein zunehmendes Sand-Defizit, verschärft bedingt durch die jüngsten Elbvertiefungen.] An den Kosten von 440.000 € könnten sich Interessierte gern beteiligen.

Ein morgendlicher Check zeigte bei den Webcams Wedel, dass tatsächlich wasser- und landseitig Aktivitäten am Sandstrand, Elbe, stattfinden.

Mal gucken – wir liessen unsere Radtour diesmal Geest – Marsch – Sperrwerk Wedeler Au – Schulauer Hafen rollen.

Kalt ist der morgendliche Start derzeit – bei gut Sonne und starkem Wind (östlich).

Sperrwerk Wedeler Au – ssssteife Brise! -, kaum dass im 1. Gang die Deichkrone von Westen her erklommen werden konnte …

Am Sandstrand angekommen – tatsächlich, „action“! Gerade hat die Amazone abgekoppelt, fährt Richtung Waltershof, um neuen Sand zu holen. „Diablo“ an der Spülleitung ist wohl ein unterstützendes Hilfsschiff.

Spülleitung, aufgespülter Sand, Landmannschaft.

Materiallager in der Nordwestecke des Sandstrands.

„Diablo“ an der Schwimmleitung, Besucher.

Weit draussen baggert ein Großer.

Die Utrecht, im Bereich des Schlickfangs, querab Yachthafen.

Wo gearbeitet wird … – klebrig-weisser Schwimmschaum treibt mit der Flut gegen den Wind vorbei.

Hier fehlt noch allerhand Sand [zur Zeit des Schreibens, tags drauf, vorhanden, wie die Webcams zeigen]. Ein paar Tage Arbeit landseitig müssen wohl von Raupe und Bagger aufgewendet werden zum Verteilen.

Beim Aufspülen hat sich das Baggergut entmischt – eine Menge Organik hat sich eingefunden. Alte Moor- / vor / nach Eiszeit-Eichen / gar ein angebaggerter Schiffsfriedhof? – Die Schatzsucher, jedenfalls, gucken sich jeden Zentimeter an.

Wir erblicken auch einen – neuen – Schatz, vorher unbekannt gewesen: Die 70 m-Sonnenuntergangsbetrachterbank.

Uns scheint, Wedels Sommersaison kann starten.

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Am Spätnachmittag des Schneeradelvormittags mal wieder beim Friseur gewesen … – Am Roland, Wedel.

Das Wetter …

Tags drauf, morgens vor dem Geesthang in der Wedeler Marsch. Wolken rasen, es stürmt.

„Windstärke 5“ hört sich vielleicht erstmal nicht so viel an. Auch „bis 38 km/h“ wirkt nicht so schrecklich. Wer allerdings gegen die Windrichtung fährt …

Das Wetter ist ein Erlebnis – in jede Richtung anders anzusehen.

Die Nonnengänse halten sich am Boden, rasieren den Bauern die Wiesen.

Langer Damm – mal wieder eine der markanten, strukturreichen Alt-Kopfweiden. Fotografieren, so lange sie noch stehen.

Blick gen Nordwest, über Hof Fährmannssand – da kommt etwas, Dunkles, herangejagt.

Gleiche Blickrichtung, am dem Elbdeich.

Auf dem Elbdeich – es ist Tideniedrigwasserzeit. Die Ebbe beendet ihr Ablaufen bei 1,18 m über dem mittleren Tideniedrigwasser.

Auf dem Foto nicht erkennbar: Die gesamte Wasserfläche der Elbe „gischtet“ – letztes Ablaufen gegen den Nordweststurm.

Gen Stade – da wird zur Zeit doch das Reet nicht eingesammelt. Der Graben vor dem Deich wird geräumt.

Ich radele gen Schulauer Hafen, gut Rückenwind – unter rasenden Wolkenwechseln, eine dunkle, tiefhängende Front hinter mir, über Niedersachsen alles schwarz.

Der Schulauer Hafen – die Saison kann beginnen. Der Eiswagen verkauft bereits Eis und weitere Leckereien.

Ja, Eis wird verkauft. Unsere jüngste Generation wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen … – ganz der Opa.

Wir machen uns nun aber doch, im E-Auto und auf dem Rad, gen Zuhause auf.

Leicht Graupel abwerfend hat uns die Front von hinten überrollt. – Danach …

Marschgraben Schulauer Straße – nach der Wetterfront ist vor der nächsten.

Die Wasseroberfläche des Marschgrabens ist ordentlich aufgeraut.

So ist das hier, bei uns „an der Küste“.

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Im vorigen Beitrag erkannte ich (erst) beim Bildbearbeiten den Seeadler auf einem Foto mit allerhand anderen Vögeln, meine erste Begegnung mit ihm an der Tide-Elbe im Übergang Winter / Frühjahr 2023. Nonnengänse, Möwen, Kiebitze und Stare zeigten sich schockiert, wechselten den Aufenthaltsort.

Im Schlussfoto war zu sehen, dass der Seeadler hoch droben selbst bedrängt war. Das ging so eine ganze Weile. – Auch wenn das stark rangezoomte Silhouetten-Fotos sind, zeige ich sie spaßeshalber doch hier.

Eine Krähe attackiert den Adler, eine (andere, nicht die aufgescheuchten) Gruppe Gänse quert.

Das geht auch andersrum.

Seglerwetter – der Adler schraubt sich hoch.

Die Krähe lässt nicht locker.

Ob es dem Adler reicht? – Wie auch immer, er lässt sich vom Wind zügig über die Elbinsel Hanskalbsand treiben.

Dort brütet regelhaft (mindestens) ein Seeadlerpaar.

Beim Weiterradeln habe ich zwischendrin Spaziergänger auf das Geschehen aufmerksam gemacht. Die blieben begeistert stehen und verfolgten das Hin und Her.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand werde ich angesprochen, ob ich den Adler gesehen hätte. – Bei Fachsimpelei stellt sich heraus, dass mein Gesprächspartner in der Herbstzeit bis zu 12 Seeadler im Umfeld gesehen habe. Auf meinen Hinweis, gern guckte ich auch, ob welche / zahlreich, mit Jungtieren im Bereich der langen Buhne Fährmannssand säßen, reagierte er erstaunt.

„Bereich der langen Buhne …?“

Ähhhh …, etwas westlich sitzt ein „dickes Huhn“ auf dem Watt – ringsum keine anderen Vögel.

„Dickes Huhn“ sagen schonmal der eine oder die andere, eleganteren Fliegern wie dem Roten Milan Verfallene – zum Seeadler.

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